Anzeige DKB-Broker: 0 € Depotgebühr, ETF-Sparpläne ab 1 € Rate – jetzt ansehen →
bankscore.de

ETF-Sparplan-Vergleich: Beste Broker im Test

Mit einem ETF-Sparplan baust du langfristig Vermögen auf. Wichtig sind drei Punkte: Auswahl der ETFs, Mindestrate und Sparplan-Gebühr. Bei guten Anbietern beginnt der Sparplan bei 1 €.

Konditionen

Live-Vergleich

Aktuelle Konditionen tagesaktuell aus dem Vergleichsrechner.

Live-Vergleich

ETF-Sparplan-Rechner

Konditionen tagesaktuell

Rechner bereitgestellt von financeads.net. Bei Vermittlung über den Rechner erhalten wir eine Provision.

Bewertung

Top-Banken: ETF-Sparplan

Banken mit dem höchsten Gesamt-Score für diese Produkt-Kategorie.

Testsieger Rang 1

DKB

Deutsche Kreditbank AG

4.7

Gesamt-Score

Solide Direktbank mit kostenlosem Girokonto, Visa-Debit weltweit und transparenten Konditionen.

Konditionen 4.8
Service 4.4
App und Online-Banking 4.7
Sicherheit 4.9
Transparenz 4.7

Lizenz: Deutschland

Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 €, freiwillig BdB

Bewertung lesen
Bester Service Rang 2

ING

ING-DiBa AG

4.6

Gesamt-Score

Größte Direktbank Deutschlands mit starkem Kundenservice und kostenlosem Girokonto.

Konditionen 4.5
Service 4.7
App und Online-Banking 4.6
Sicherheit 4.8
Transparenz 4.6

Lizenz: Deutschland

Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 €, freiwillig BdB

Bewertung lesen
Top Online-Broker Rang 3

Comdirect

comdirect bank, Marke der Commerzbank AG

4.5

Gesamt-Score

Online-Broker-Pionier mit starkem Depot, ETF-Aktionen und kostenlosem Girokonto.

Konditionen 4.4
Service 4.5
App und Online-Banking 4.5
Sicherheit 4.8
Transparenz 4.4

Lizenz: Deutschland

Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 €, freiwillig BdB

Bewertung lesen
Top Online-Broker Rang 6

Trade Republic

Trade Republic Bank GmbH

4.4

Gesamt-Score

Neobroker mit eigener Banklizenz, attraktivem Cash-Zins und Aktien-Sparplänen ab 1 €.

Konditionen 4.7
Service 3.8
App und Online-Banking 4.6
Sicherheit 4.3
Transparenz 4.4

Lizenz: Deutschland

Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 €

Bewertung lesen
Top Online-Broker Rang 7

Scalable Capital

Scalable Capital GmbH (Wertpapierinstitut)

4.3

Gesamt-Score

Neobroker mit Flatrate-Tarif, Krypto-ETPs und Robo-Advisor unter einem Dach.

Konditionen 4.5
Service 3.9
App und Online-Banking 4.4
Sicherheit 4.2
Transparenz 4.4

Lizenz: Deutschland

Einlagensicherung: Verrechnungskonto Baader Bank, bis 100.000 €

Bewertung lesen

Im Blick

Worauf es ankommt

Über 2.500 ETFs

Trade Republic, Scalable und Comdirect bieten jeweils mehr als 2.000 sparplanfähige ETFs.

Ab 1 € Sparrate

Bei Trade Republic, Scalable und Consorsbank kannst du ETF-Sparpläne ab 1 € pro Rate einrichten.

Sparplan-Gebühr 0 €

Viele Sparpläne werden ohne Ordergebühr ausgeführt. Schau pro ETF, ob er aktionsfähig ist.

Was ein ETF ist und warum er sich für Sparpläne eignet

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds: Er bildet einen Index wie den MSCI World, den FTSE All-World oder den DAX nach, statt dass ein Manager einzelne Aktien auswählt. Dadurch sind ETFs breit gestreut (ein World-ETF enthält über 1.400 Unternehmen), kostengünstig (laufende Kosten meist 0,07 bis 0,5 Prozent pro Jahr, aktiv gemanagte Investmentfonds verlangen 1,5 bis 2 Prozent) und transparent, denn die Wertentwicklung folgt dem zugrunde liegenden Index. Für Anlegerinnen und Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, ist der ETF-Sparplan deshalb das Standard-Werkzeug: regelmäßig Geld investieren, Anteile automatisch kaufen, Marktschwankungen über die Zeit ausgleichen.

Das Risiko bleibt das Marktrisiko: Ein Aktien-ETF schwankt, in Krisenjahren auch um 30 bis 40 Prozent nach unten. Wer seinen Anlagehorizont unter fünf Jahren hat oder die Schwankung nicht aushält, mischt Anleihen bei oder bleibt bei Tagesgeld und Festgeld. Historisch haben breite Aktienindizes über 15-Jahres-Zeiträume dagegen fast immer positive Rendite geliefert; eine Garantie für die Zukunft ist das nicht.

Ausschüttend oder thesaurierend, und welche Rate passt

Ausschüttende ETFs überweisen die Dividende der enthaltenen Unternehmen aufs Verrechnungskonto, thesaurierende ETFs legen sie automatisch wieder an. Für den Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante bequemer (Zinseszinseffekt ohne Zutun), die ausschüttende hilft, den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro jährlich auszuschöpfen. Die Sparrate ist ab 1 Euro (bei den meisten Brokern ab 25 Euro) frei wählbar, monatlich anpassbar und jederzeit pausierbar, ein ETF-Sparplan ist keine Vertragsbindung. Bewährter Startpunkt: ein einziger weltweiter Indexfonds, 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens pro Monat, Ausführung am Monatsanfang.

Die Broker-Wahl entscheidet über die Kosten der Ausführung: Neobroker und viele Direktbanken führen ETF-Sparpläne dauerhaft gebührenfrei aus, klassische Banken berechnen teils 1,5 Prozent je Sparrate. Wer noch kein Depot hat, findet die Anbieter mit kostenlosen Sparplänen im Depot-Vergleich; dort steht auch, wie du ein Depot eröffnen und ein bestehendes übertragen kannst.

ETF-Sparplan einrichten: von der Auswahl bis zur ersten Ausführung

Der Weg zum ersten ETF-Sparplan in vier Schritten: 1. Index wählen. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind der MSCI World (rund 1.400 Unternehmen aus Industrieländern), der MSCI All Country World Index (zusätzlich Schwellenländer) und der FTSE All-World die Standard-Optionen; wer nur deutsche Aktien will, nimmt den DAX, verzichtet damit aber auf weltweite Streuung. 2. Konkreten ETF auswählen. Mehrere Anbieter (iShares, Xtrackers, Vanguard, Amundi u. a.) bilden denselben Index ab; entscheidend sind laufende Kosten (TER), Fondsvolumen ab etwa 100 Millionen Euro und die Ertragsverwendung (thesaurierend oder ausschüttend). 3. Sparplan im Depot anlegen. Sparrate ab 25 Euro (teils ab 1 Euro), Ausführungstag wählen, Dynamik optional. 4. Laufen lassen. Nicht bei jedem Kursrutsch eingreifen, gerade in schwachen Phasen kauft die gleiche Sparrate mehr Anteile.

Zur Einordnung der Renditeerwartung: Breite Aktienindizes haben historisch über lange Zeiträume im Schnitt 6 bis 8 Prozent pro Jahr geliefert, mit heftigen Schwankungen dazwischen. Ein ETF-Sparplan mit 100 Euro pro Monat wächst bei 6 Prozent in 20 Jahren auf rund 46.000 Euro aus 24.000 Euro Einzahlungen, garantiert ist davon nichts. Wer sein Portfolio aus mehreren ETFs zusammensetzt (etwa World plus Schwellenländer im Verhältnis 70/30), balanciert einmal jährlich zurück. Mehr braucht die passive Geldanlage nicht, genau darin liegt ihr Vorteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds, deren höhere Kosten die Mehrrendite in den meisten Vergleichszeiträumen auffressen.

Häufige Fragen

Welche ETFs sind am besten für Sparpläne? +

Globale Standard-ETFs wie der MSCI World, FTSE All-World oder ein World-EM-Mix. Die genaue Auswahl hängt von Anlagezielen ab.

Wie viel sollte ich monatlich sparen? +

Eine verbreitete Faustregel: 10 bis 15 % des Netto-Einkommens. Wichtiger als der Betrag ist die Regelmäßigkeit. Die Sparraten lassen sich jederzeit flexibel anpassen oder pausieren, ein ETF-Sparplan ist keine Vertragsbindung.

Für wen lohnt sich ein ETF-Sparplan? +

Für alle, die mit Anlagehorizont ab etwa 10 Jahren Vermögen aufbauen wollen und Schwankungen aushalten. Die Geldanlage in breit gestreute Indexfonds passt zu fast jeder Risikobereitschaft, wenn die Aktienquote entsprechend gewählt wird; kurzfristig benötigtes Geld gehört dagegen aufs Tagesgeld.

Wie viel Geld wird aus einem ETF-Sparplan nach 10 Jahren? +

Beispielrechnung ohne Gewähr: 200 Euro monatlich bei durchschnittlich 6 Prozent Rendite ergeben nach 10 Jahren rund 32.700 Euro aus 24.000 Euro Einzahlungen. Reale Ergebnisse schwanken deutlich, in schwachen Dekaden auch darunter, ein ETF-Sparplan kann zwischenzeitlich ins Minus laufen.

Thesaurierend oder ausschüttend: was ist besser im Portfolio? +

Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an und nutzen den Zinseszinseffekt, ausschüttende zahlen die Dividende aus und helfen, den Sparerpauschbetrag zu nutzen. Viele Anleger starten ausschüttend bis 1.000 Euro Jahresertrag und wechseln dann zu thesaurierenden ETFs, die den Index identisch nachbilden.

Was ist Cost Averaging? +

Beim Sparplan kaufst du mal teuer, mal günstig. Über die Zeit gleicht sich der Einstiegskurs aus. Das ist Cost Averaging.