Anzeige DKB Girokonto: 0 € Kontoführung ab 700 € Geldeingang oder unter 28 – jetzt ansehen →
bankscore.de
Kostenloses Girokonto Bewertet nach Methodik

Kostenloses Girokonto: die wirklich gebührenfreien Konten im Check

Kostenlos ist beim Girokonto ein dehnbarer Begriff: Manche Konten sind bedingungslos gratis, die meisten nur mit Geldeingang, und einige nur auf dem Werbebanner. Wir sortieren die Angebote nach den echten Bedingungen und den Kosten, die im Preisverzeichnis stehen.

Von bankscore.de Redaktion · Stand 14. Juli 2026

Die drei Stufen von "kostenlos"

Bedingungslos kostenlose Girokonten bieten 2026 unter anderem Santander (BestGiro), C24, BBVA und N26 an. Bei DKB, ING, Comdirect und Consorsbank ist das Konto ab einem monatlichen Geldeingang von meist 700 Euro kostenlos, bei der Norisbank ab 500 Euro oder generell unter 30 Jahren. Alles darunter ist die dritte Stufe: nominal gratis, mit Kosten im Kleingedruckten.

StufeBedingungTypische Anbieter
Bedingungslos kostenloskeineSantander BestGiro, C24 Smart, BBVA, N26 Standard
Kostenlos mit Geldeingangmeist 700 Euro pro Monat (Norisbank: 500 Euro oder unter 30)DKB, ING, Comdirect, Consorsbank, Norisbank
Kostenlos nur nominalGrundpreis 0 Euro, aber Girocard, Buchungen oder Karten kosteneinzelne Filial- und Regionalbanken

Der wichtigste Praxis-Tipp: Bei vielen Banken zählt jeder Geldeingang, nicht nur Gehalt. Ein Dauerauftrag vom Zweitkonto über 700 Euro und zurück erfüllt die Bedingung formal; ob die Bank das dauerhaft toleriert, steht in den Bedingungen. Unter 28 Jahren verzichten DKB und andere ganz auf die Bedingung.

Das Preisverzeichnis: wo Gratis-Konten Geld verdienen

Ein ehrlicher Kostenvergleich braucht fünf Blicke ins Preisverzeichnis:

  • Kartenmodell: Die Visa- oder Mastercard-Debit ist beim Gratis-Konto inklusive. Die klassische Girocard (wichtig für manche Händler und Arztpraxen) kostet oft 0,99 bis 1,50 Euro monatlich extra.
  • Bargeld: Abhebungen sind meist ab 50 Euro kostenlos, an fremden Automaten oder unter Mindestbetrag fallen Gebühren an. Einzahlen ist bei Direktbanken generell umständlich und teuer.
  • Fremdwährung: 0 bis 2,2 Prozent Entgelt außerhalb des Euroraums. Für Reisende ein Hauptkriterium, die DKB-Debit für Aktivkunden rechnet ohne Aufschlag ab.
  • Dispozins: Auch bei Gratis-Konten liegen die Dispozinsen bei 8 bis 12 Prozent, Details im Dispozins-Vergleich.
  • Partnerkarte und Unterkonten: Zweitkarten und zusätzliche Kontomodelle sind teils kostenpflichtig.

Welche Bank passt zu welchem Alltag

Aus unserem Banken-Ranking ergeben sich drei klare Profile: Die DKB gewinnt für Reisende und alle, die weltweit kostenlos Bargeld wollen. Die ING punktet mit dem stärksten Service unter den Direktbanken und breiter Produktpalette. N26 liefert das bedingungslos kostenlose Einsteigerkonto mit der besten App, aber schwächerem Support. Das Santander BestGiro ist die Ausnahme unter den Filialbank-Konten: bedingungslos kostenlos, auf Wunsch mit gebührenfreier Visa-Kreditkarte, und damit die Option für alle, die eine Filiale in Reichweite behalten wollen. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt oder Filialservice braucht, fährt trotz Gebühren mit Sparkasse oder Volksbank besser; das ist die ehrliche Grenze des Gratis-Modells.

Bargeld, Karten, Banking: der Alltags-Check

Ein kostenloses Girokonto muss im Alltag drei Dinge zuverlässig können. Bargeld: Kostenlos Geld abheben funktioniert bei Direktbanken über die Kreditkarten-Akzeptanz (Visa/Mastercard an praktisch allen Geldautomaten, meist ab 50 Euro) oder über Automatenverbünde; wichtig ist auch die kostenlose Bargeldabhebung im Euro-Ausland. Wer regelmäßig einzahlt, prüft die Einzahlmöglichkeiten im Einzelhandel oder wählt gleich eine Bank mit Automatennetz. Karten: Die Debitkarte (Visa Debit oder Mastercard Debit) ist beim Gratis-Konto Standard und deckt kontaktloses Bezahlen, Apple Pay und Google Pay ab; die klassische Girocard kostet oft extra. Banking: Online-Banking und App sollten Echtzeitüberweisung, Unterkonten und Push-Umsätze mitbringen. Nach der Eröffnung bekommst du die deutsche IBAN sofort, kannst überweisen und deine Finanzen mobil steuern, noch bevor die physische Karte da ist.

Kontowechsel: 10 Minuten plus gesetzliche Wechselhilfe

Der digitale Kontowechselservice der Banken erledigt den Umzug automatisch: Er informiert Arbeitgeber und Vertragspartner, zieht Daueraufträge um und schließt auf Wunsch das alte Konto. Wer sein neues kostenloses Girokonto eröffnen will, braucht dafür nur Ausweis und 10 Minuten, die Kontoführung startet meist noch am selben Tag.

Die Eröffnung läuft volldigital mit Videoident, den Ablauf zeigt Schritt für Schritt die Seite Konto eröffnen. Für den Umzug der Zahlungspartner gilt seit 2016 die gesetzliche Kontowechselhilfe: Alte und neue Bank müssen zusammenarbeiten, Daueraufträge und Lastschriften ziehen automatisiert um. Praktisch erledigen das die digitalen Wechselservices der Banken in einem Durchgang, inklusive Benachrichtigung von Arbeitgeber und Versorgern.

Kostenloses Konto plus Zinsen: die Kombi-Rechnung

Ein Gratis-Konto spart je nach bisheriger Bank 60 bis 150 Euro Gebühren im Jahr. Die zweite Hälfte der Rechnung ist das Guthaben: Wer den Puffer vom unverzinsten Girokonto auf ein Tagesgeldkonto verschiebt, holt bei 5.000 Euro schnell weitere 100 Euro jährlich heraus. Viele Direktbanken bieten beides aus einer Hand, die Kombination aus kostenlosem Girokonto und verzinstem Tagesgeld ist der Standard-Setup für den Alltag.

Live-Vergleich

Kostenlose Girokonten im Live-Vergleich

Konditionen tagesaktuell

Rechner bereitgestellt von financeads.net. Bei Vermittlung über den Rechner erhalten wir eine Provision.

Häufige Fragen

Welches Girokonto ist wirklich bedingungslos kostenlos? +

Ohne jede Bedingung gratis sind 2026 unter anderem das Santander BestGiro, das C24 Smart, das BBVA Girokonto und N26 Standard. Die meisten Direktbanken (DKB, ING, Comdirect, Consorsbank) verlangen dagegen einen monatlichen Geldeingang von meist 700 Euro, sonst fällt eine Kontogebühr an.

Welche Bank nimmt keine Gebühren für ein Girokonto? +

Komplett gebührenfrei führt keine Bank ein Konto in allen Nutzungsszenarien. Beim Grundpreis sind Santander, C24, BBVA und N26 bedingungslos bei null; Kostenpunkte bleiben je nach Bank die klassische Girocard, Fremdwährungseinsätze und Bargeld an fremden Automaten. Entscheidend ist das Preisverzeichnis, nicht der Werbepreis.

Was bedeutet Aktivkunde beim kostenlosen Girokonto? +

Aktivkunde bist du bei den meisten Direktbanken ab einem regelmäßigen Geldeingang, typischerweise 700 Euro pro Monat. Es muss kein Gehalt sein, auch eine Überweisung vom eigenen Zweitkonto zählt bei vielen Banken.

Wo lauern versteckte Kosten beim Gratis-Konto? +

Typische Posten: Gebühren für die Girocard (die Visa-Debit ist gratis, die klassische Girocard kostet oft 1 Euro pro Monat), Fremdwährungsentgelte, beleghafte Überweisungen, Partnerkarten und Bargeldabhebungen unter Mindestbeträgen oder an fremden Automaten.

Ist ein kostenloses Konto schlechter als ein Bezahlkonto? +

Nein. Bei Direktbanken ist das kostenlose Konto das Hauptprodukt mit vollem Funktionsumfang. Bezahltarife lohnen sich nur für Zusatzleistungen wie Metallkarten, Versicherungspakete oder mehr Unterkonten.

Kann ich ein kostenloses Girokonto trotz Schufa-Eintrag eröffnen? +

Häufig ja, da das Konto ohne Dispo eröffnet werden kann und die Bank damit kein Kreditrisiko trägt. Wird es abgelehnt, hast du Anspruch auf ein Basiskonto, das allerdings meist Gebühren kostet.