NAO
NAO GmbH · Sitz Berlin
App für Private-Markets-Anlagen und Themeninvestments ab kleinen Beträgen
Lizenz
Keine eigene Banklizenz; Abwicklung und Verwahrung über die regulierte Baader Bank
Einlagensicherung
Barguthaben über die Partnerbank gesetzlich bis 100.000 € gesichert; Wertpapiere werden als Sondervermögen bei der Baader Bank verwahrt
Gesamt-Score
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NAO
NAO GmbH
Gesamt-Score
App für Private-Markets-Anlagen und Themeninvestments ab kleinen Beträgen
Lizenz: Keine eigene Banklizenz; Abwicklung und Verwahrung über die regulierte Baader Bank
Einlagensicherung: Barguthaben über die Partnerbank gesetzlich bis 100.000 € gesichert; Wertpapiere werden als Sondervermögen bei der Baader Bank verwahrt
Im Detail
Konditionen und Pro/Contra
Was NAO im Alltag liefert und wo Schwächen liegen.
Konditionen im Überblick
- Mindestanlage
- je nach Anlageklasse bereits kleine Beträge, aktuelle Angaben auf der Anbieter-Website
- Anlageklassen
- Private Equity, Venture Capital, Private Debt, Infrastruktur, Themeninvestments
- Verwahrung
- über die Baader Bank, Wertpapiere als Sondervermögen
- Gebühren
- produktabhängig, Stand der letzten Recherche direkt beim Anbieter prüfen
- Zugang
- App-basiert, Onboarding in wenigen Minuten
Vorteile
- + Zugang zu Anlageklassen wie Private Equity, Private Debt und Infrastruktur, die sonst meist nur institutionellen oder sehr vermögenden Anlegern offenstehen
- + Einstieg bereits mit kleinen Beträgen möglich, dadurch niedrige Zugangshürde
- + Verwahrung der Wertpapiere als Sondervermögen bei einem regulierten deutschen Institut
- + Aufgeräumte, mobil ausgerichtete App mit schnellem Onboarding
Schwächen
- − Private-Markets-Anlagen sind oft illiquide und lassen sich nicht jederzeit kurzfristig verkaufen
- − Höheres Risiko und schwerer einschätzbare Wertentwicklung als bei breit gestreuten Standard-ETFs
- − Vergleichsweise junges Angebot mit noch begrenzter langfristiger Erfolgshistorie
- − Kostenstruktur der einzelnen Themeninvestments sollte vor jeder Anlage genau geprüft werden
NAO: Was du wissen musst
NAO ist ein Berliner Fintech, dessen App den Zugang zu Private-Markets-Anlagen wie Private Equity, Private Debt und Infrastruktur sowie zu Themeninvestments öffnet, und das schon ab kleinen Beträgen. Anlageklassen, die früher vor allem sehr vermögenden Anlegern vorbehalten waren, werden so breiter zugänglich. Die Verwahrung läuft über ein reguliertes deutsches Institut.
Konditionen und Angebot
NAO verfolgt den Ansatz, sonst schwer erreichbare Anlageklassen für Privatanleger zugänglich zu machen. Über die App lassen sich Beteiligungen an Private-Equity-, Private-Debt- oder Infrastruktur-Strategien sowie kuratierte Themeninvestments zeichnen, teils bereits mit sehr kleinen Beträgen. Die Wertpapiere werden als Sondervermögen bei der Baader Bank verwahrt und gehören damit rechtlich den Anlegern, nicht NAO selbst; Barguthaben ist über die gesetzliche Einlagensicherung der Partnerbank geschützt. So attraktiv der Zugang klingt, so wichtig ist die ehrliche Einordnung des Risikos: Private-Markets-Anlagen sind häufig illiquide, das eingesetzte Kapital ist über längere Zeiträume gebunden und die Wertentwicklung schwankt und ist schwerer einzuschätzen als bei breit gestreuten Standardprodukten. Als vergleichsweise junges Angebot fehlt zudem noch eine lange Erfolgshistorie. Die konkreten Gebühren und Mindestanlagen unterscheiden sich je nach Produkt und sollten vor jeder Anlage direkt in der App geprüft werden. NAO eignet sich damit eher als Beimischung für risikobereite Anleger, die ihr Portfolio bewusst um alternative Anlageklassen ergänzen wollen.
Für wen ist NAO geeignet?
Für neugierige, risikobewusste Anleger, die alternative Anlageklassen wie Private Equity oder Infrastruktur als Beimischung ausprobieren möchten und mit Illiquidität und höheren Schwankungen umgehen können. Nicht geeignet als einziger oder sicherheitsorientierter Baustein.
Fazit
NAO senkt die Einstiegshürde zu Anlageklassen, die früher kaum zugänglich waren, und punktet mit einer klaren App und regulierter Verwahrung. Illiquidität, höheres Risiko und die noch kurze Historie sprechen dafür, das Angebot bewusst und nur als kleinere Portfolio-Beimischung zu nutzen.
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