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Welche Risiken können bei einer Baufinanzierung bestehen?

Welche Risiken können bei einer Baufinanzierung bestehen?

Geschäftsrisiko:
In besonderen Situationen, beispielsweise bei plötzlicher Arbeitslosigkeit, können Sie möglicherweise eines Tages die monatlichen Raten der Baufinanzierung nicht mehr aufbringen. Dann kann das jeweilige Geldinstitut eine Zwangsverwertung einleiten, also die Immobilie zwangsversteigern.

Risiko der Anschlussfinanzierung:
Wenn Sie eine Anschlussfinanzierung benötigen, wird ein Folgevertrag zu den dann gültigen Marktzinsen abgeschlossen. Für Sie kann dies ein Zinsänderungsrisiko bedeuten:

Ist der Marktzins beispielsweise nach einer Kreditlaufzeit von zehn bzw. 15 Jahren deutlich gestiegen, so steigen mit der monatlichen Kreditrate auch die gesamten Kosten der Restfinanzierung. Anstelle von zum Beispiel 1,7 % Effektivzins könnte der Zins der Anschlussfinanzierung in der Zwischenzeit auf 6,1 % Effektivzins klettern.

Fremdwährungsrisiko:
Dieses Risiko können Sie vermeiden, wenn Sie einen Kredit in Euro aufnehmen und das Kreditinstitut im Euroraum liegt.

Wertverlust der Immobilie:
Verkaufen Sie Haus oder Wohnung, kann der Erlös durchaus niedriger ausfallen als der Darlehensbetrag, der noch abzulösen ist. Dieser Fall tritt meist bei Neubauten oder überteuert gekauften bzw. gebauten Immobilien ein, bei denen die Finanzierungssumme den tatsächlichen Wert des Objekts übersteigt.

Verfügbarkeit der Immobilie:
Wenn Sie die finanzierte Immobilie verkaufen, der Kredit aber noch nicht vollständig getilgt ist, kann ein Darlehen mit Festzinsbindung meist nur gegen Zahlung einer so genannten Vorfälligkeitsentschädigung abgelöst werden. Mit dieser Forderung gleicht die Bank Ihren Zinsverlust aus, nämlich die Zinsen, die ihr entgangen sind.