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Gut zu wissen!

Wissenswertes für Bankkunden – kurz erklärt

BANKSCORE stellt Ihnen alle wichtigen Fragen und Informationen rund um das Themen Bank auf einen Blick zusammen. Damit sind Sie zukünftig bestens informiert.

Transaktionskosten sind die Kosten und Gebühren die bei dem Kauf oder Verkauf einer Aktie generell anfallen.

Die Dividende ist der Teil des Gewinns den eine Aktiengesellschaft nach Abzug von Steuern, Zinsen und Abschreibungen einmal im Jahr an die Aktionäre auszahlt.

Die Ausschüttung der Dividende findet in Deutschland meistens von April bis Juni statt.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/geld/wichtige-kennzahlen-wie-schaetze-ich-eine-aktie-richtig-ein-1.1862523-2

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen, das Aktiengesellschaft oder kurz AG heißt. Wer eine Aktie kauft, wird dadurch als Aktionär Miteigentümer eines Unternehmens.

Wer eine Stammaktie kauft erwirbt nicht nur einen Anteil am Unternehmen, sondern darf auch mitreden. Sein Stimmrecht übt der Aktionär bei der in der Regel einmal jährlich stattfindenen Hauptversammlung aus.

Bei der Dividende werden Stammaktienbesitzer jedoch erst bedient wenn die Ansprüche der Vorzugsaktionäre befriedigt sind.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/geld/typologie-der-wertpapiere-aktien-mit-fesseln-1.1859869

Eine Vorzugsaktie ist eine Aktie bei der dem Inhaber in der Regel kein Stimmrecht als Aktionär eingeräumt bekommt. Dafür erhält er aber das Recht auf eine bevorzugte, in der Regel höhere Dividende.

Ihr Gegenstück ist die Stammaktie; sie ist mit einem Stimmrecht ausgestattet.

Wer über Dividendenzahlungen und andere Unternehmensentscheidungen mitbestimmen will sollte Stammaktien kaufen. Höhere Dividenden gibt es aber für Vorzugsaktien. Aktionäre mit diesen Wertpapieren verkaufen sozusagen ihr Stimmrecht an das Unternehmen.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/geld/typologie-der-wertpapiere-aktien-mit-fesseln-1.1859869

Wenn Sie eine Aktie kaufen gehen Sie damit eine unternehmerische Beteiligung ein. Erzielt das Unternehmen einen Gewinn können Sie als Aktionär an Teilen des Gewinns durch eine Dividendenzahlung beteiligt werden.

Sind die Zukunftsaussichten des Unternehmens positiv kann die Nachfrage nach den Aktien und damit ihr Aktienkurs steigen. In diesem Fall könnten Sie Ihre Papiere zu einem besseren Kurs wieder verkaufen als Sie selber seinerzeit gezahlt haben.

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/Aktie/Aktie_node.html

Um eine Aktie zu kaufen, verwahren und verkaufen zu können, benötigen Sie ein sogenanntes Depotkonto. Die Bank verlangt Gebühren hierfür.

Tipp: Hier können Sie Geld sparen wenn Sie sich vorher über die Gebühren und Kosten von Banken informieren. Im sogenannten Preis- und Leistungsverzeichnis sind Gebühren und Kosten aufgeführt. Auch Informationen zu den sogenannten Transaktionskosten können Sie hier finden.

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/Aktie/Aktie_node.html

Der Wert von Aktien schwankt. Sollte das Unternehmen zahlungsunfähig werden kann die Aktie sogar wertlos sein! Das angelegte Geld wäre dann verloren.

Daher sollte man niemals das gesamte Vermögen in die Aktien einer einzigen Firma investieren. Lieber das Geld in verschiedenen Papieren anlegen um das Risiko eines Totalverlustes damit zu streuen.

Aktien können Sie bei Sparkassen, Banken und Finanzdienstleistungsinstituten kaufen – mit als auch ohne Beratung.

Klassisch können Sie durch Ihre Hausbank Aktien kaufen (und verkaufen) entweder schriftlich, per Fax, Telefon oder Internet. Bei Direktbanken einzig per Internet oder Telefon.

Die Kosteninformation vor Abschluss (ex ante) stellt die voraussichtlichen Kosten einer konkreten Kapitalanlage dar. Die ex post-Kosteninformation hingegen weist die tatsächlichen jährlichen Kosten der getätigten Kapitalanlagen des Kunden aus.

Früher sprach man von einem Beratungsprotokoll, heute nennt man das Dokument: eine Geeignetheitserklärung. Darin sollen die Merkmale und Risiken eines Produkts beschrieben werden.

Die Rechtsgrundlage hierfür ist in der Richtlinie MiFID II, RiLi 2014/65/EU, Artikel 25 Abs. 6 (Beurteilung der Eignung und Zweckmäßigkeit sowie Berichtspflicht gegenüber Kunden).

Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-geeignetheitserklaerung-in-der-anlageberatung_162924.html

Ein Informationsblatt soll kurz und leicht verständlich sein. Darin werden die grundlegenden Merkmale und Risiken eines Finanzprodukts benannt.

Erhalten Sie eine Beratung durch eine Bank, so muss diese Ihnen ein leicht verständliches Informationsblatt aushändigen. Darin sollen die Besonderheiten und Risiken eines Produkts beschrieben werden. Auch ein standardisiertes Informationsblatt darf verwendet werden.

Außerdem muss Ihnen der Berater eine sogenannte Geeignetheitserklärung (früher : Beratungsprotokoll) aushändigen. Darin muss der Berater angeben weshalb dieses Produkt zu Ihnen passt, also für Sie geeignet ist.

Noch dazu erhalten Sie als Kunde von Ihrer Bank die sogenannten ex-ante-Kosteninformationen. Daraus geht hervor, welche Kosten und Nebenkosten im Zusammenhang mit dem Kauf des Produktes entstehen.

Bestehen Sie unbedingt darauf diese Unterlagen zu erhalten!

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/Aktie/Aktie_node.html

Wenn Sie die Bank im Rahmen eines Anschlussdarlehens wechseln möchten, müssen Sie einige Dokunmente zusammenstellen, damit der neue Kredit zügig durchgeht. Die genauen Anforderungen sind von Bank zu Bank unterschiedlich. In der Regel brauchen Sie untenstehende Unterlagen:

Checkliste von Immobilienscout24:

  • Personalausweiskopie der Antragssteller
  • Gehaltsabrechnung der letzten drei Monate von allen Antragsstellern
  • Bei Rentnern: Aktueller Rentenbescheid oder Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Bei Selbstständigen: Jahresabschlüsse oder EÜR der letzten drei Jahre, Einkommensteuerbescheide der letzten drei Jahre, aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung
  • Nachweise über Eigenkapital (Kontoauszüge)
  • Kaufvertrag der Immobilie
  • Kreditvertrag der aktuellen Bank
  • Letzter Jahreskontoauszug des umzuschuldenden Darlehens
  • Berechnung der Wohnfläche
  • Grundbuchauszug
  • Bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung
  • Bei vermieteten Objekten: Mietverträge, Nachweis und Aufstellung der Mieteinnahmen, letzte Einkommensteuererklärung, aktuelle Vermögensaufstellung

Eine Anschlussfinanzierung ist eine Fortsetzung der bisherigen (Bau-) Finanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Im Normalfall ist noch eine Restschuld vorhanden. Um diese Schulden weiter zu bedienen nimmt man ein Anschlussdarlehen auf.

Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/anschlussfinanzierung-52877#:~:text=Definition%3A%20Was%20ist%20%22Anschlussfinanzierung%22,dann%20noch%20eine%20Restschuld%20vorhanden

Ein Bankgeschäftstag ist ein Tag an dem Banken für den Publikumsverkehr geöffnet sind und banktypische Tätigkeiten, wie z.B. Zahlungen annehmen und durchführen, getätigt werden.

Geschäftstage der Banken sind von Montag bis Freitag. Daher kann es zu Verzögerungen kommen, wenn Überweisungen spät an Freitagen eingehen. Diese werden nicht am Wochenende bearbeitet.

Bankarbeitstage und Werktage stimmen also nicht immer überein. Samstag beispielsweise ist ein Werktag, aber kein Arbeitstag bei der Bank.

Sollte eine Bank die Eröffnung eines Basiskontos verweigern, kann man sich bei der Finanzaufsichtsbehörde Bafin beschweren. Ist die Eröffnung des Kontos zu Unrecht abgelehnt worden, ordnet die Bafin an, das Basiskonto für den betroffenen Kunden zu eröffnen.

Die Bank kann den Abschluss eines Basiskontovertrags ablehnen, wenn: Der Antragsteller bereits bei einer anderen Bank in Deutschland ein Konto besitzt.

Das Basiskonto ist ein Girokonto, das nur das Nötigste ermöglicht: Geld einzahlen, Überweisungen und Lastschriften tätigen oder mit der Girokarte bezahlen. Meistens erhält der Bankkunde keinen Dispo-Kredit und keine Kreditkarte.

Wie teuer das Basiskonto ist, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Im Gesetz heißt es, dass die Gebühren „angemessen und marktüblich“ sein müssen.

Geschäftsrisiko:
In besonderen Situationen, beispielsweise bei plötzlicher Arbeitslosigkeit, können Sie möglicherweise eines Tages die monatlichen Raten der Baufinanzierung nicht mehr aufbringen. Dann kann das jeweilige Geldinstitut eine Zwangsverwertung einleiten, also die Immobilie zwangsversteigern.

Risiko der Anschlussfinanzierung:
Wenn Sie eine Anschlussfinanzierung benötigen, wird ein Folgevertrag zu den dann gültigen Marktzinsen abgeschlossen. Für Sie kann dies ein Zinsänderungsrisiko bedeuten:

Ist der Marktzins beispielsweise nach einer Kreditlaufzeit von zehn bzw. 15 Jahren deutlich gestiegen, so steigen mit der monatlichen Kreditrate auch die gesamten Kosten der Restfinanzierung. Anstelle von zum Beispiel 1,7 % Effektivzins könnte der Zins der Anschlussfinanzierung in der Zwischenzeit auf 6,1 % Effektivzins klettern.

Fremdwährungsrisiko:
Dieses Risiko können Sie vermeiden, wenn Sie einen Kredit in Euro aufnehmen und das Kreditinstitut im Euroraum liegt.

Wertverlust der Immobilie:
Verkaufen Sie Haus oder Wohnung, kann der Erlös durchaus niedriger ausfallen als der Darlehensbetrag, der noch abzulösen ist. Dieser Fall tritt meist bei Neubauten oder überteuert gekauften bzw. gebauten Immobilien ein, bei denen die Finanzierungssumme den tatsächlichen Wert des Objekts übersteigt.

Verfügbarkeit der Immobilie:
Wenn Sie die finanzierte Immobilie verkaufen, der Kredit aber noch nicht vollständig getilgt ist, kann ein Darlehen mit Festzinsbindung meist nur gegen Zahlung einer so genannten Vorfälligkeitsentschädigung abgelöst werden. Mit dieser Forderung gleicht die Bank Ihren Zinsverlust aus, nämlich die Zinsen, die ihr entgangen sind.

BIC ist die Abkürzung für „Business Identifier Code“ (vormals „Bank Identifier Code“), auch SWIFT-BIC im Zahlungsverkehr.

Für Überweisungen im Inland und Ausland ist keine BIC erforderlich. Die IBAN reicht aus.

Wenn die eingeräumte Kontoüberziehung in Anspruch genommen wird, zahlt man die mit der Bank vereinbarten Zinsen für die überzogene Summe. Wenn aber über das vereinbarte Dispolimit hinaus überzogen wird, fallen Zinsen für eine „geduldete Kontoüberziehung“ an. Üblicherweise sind diese Zinsen höher als die Zinsen für die eingeräumte Kontoüberziehung.

Informationen über die aktuellen Höhen der genannten Zinssätze findet man in dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Banken oder es steht direkt auf dem Kontoauszug.

Bei einer eingeräumten Kontoüberziehung kann man das eigene Konto bis zu einer vereinbarten Summe überziehen. Um diesen Dispositionskredit (Dispo) zu erhalten, muss man aber bestimmte Voraussetzungen bei der Bank erfüllen, beispielsweise eine ausreichende Bonität besitzen.

„Marktwächter Finanzen“ ist ein Projekt der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und der 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer. Es wird das Marktgeschehen aus der Sicht der Verbraucher beobachtet. Die Aufgabe ist es, Verbraucher zu informieren und sie so vor dubiose Angebote auf dem Finanzmarkt zu schützen.

ETF ist eine Abkürzung für (englisch) exchange-traded fund. Hierbei handelt es sich um einen auf der Börse gehandelten Investmentfond.

Die meisten börsengehandelten Fonds sind passiv verwaltete Indexfonds, welche die Zusammensetzung und Entwicklung eines Wertpapierindexes nachbilden. Im Falle des DAX die Aktien von 30 deutschen Großunternehmen.

Bei solchen Fonds spricht man von einem passiven Management: Denn der Verwalter trifft keine eigenen Entscheidungen, wie das Fondsvermögen im Einzelnen angelegt wird. Er orientiert sich vielmehr ausschließlich daran, wie sich der Wert des von ihm nachempfundenen Indexes entwickelt.

Quellen:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/ETF/ETF_node.html
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Jeder, der in Deutschland einen Publikumsfonds anbieten will, muss einen Verkaufsprospekt anfertigen. Dieser enthält alle wirtschaftlichen und juristischen Details zu dem betreffenden Fonds. Des Weiteren sollen die wesentlichen Anlegerinformationen, noch einmal zusammengefasst werden.

Der Anbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, diese Informationen in der jeweils aktuellen Fassung auf seiner Internetseite der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wenn Sie bei der Streuung der Anlagen und damit des Risikos nicht vollständig der Anlagestrategie eines Verwalters vertrauen wollen, sondern sich lieber auf die Wertentwicklung eines Index verlassen möchten, dann sind ETFs eine Möglichkeit, Ihr Geld langfristig anzulegen.

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/ETF/ETF_node.html

ETFs bieten dem Anleger die Möglichkeit, in einen Index zu investieren, ohne tatsächlich die enthaltenen Vermögensgegenstände (Aktien), einzeln kaufen zu müssen. Mit Indexfonds können Sie günstig und breit gestreut in Aktien anlegen.

Tipp: ETFs ist eine flexible Form der Geldanlage: Denn Sie können Ihre Fondsanteile jederzeit kaufen und wieder verkaufen.

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/ETF/ETF_node.html

Da bei ETFs lediglich Indizes abgebildet werden, der Fonds also allein passiv gemanagt wird, sind die anfallenden Gebühren in der Regel niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds.

Quelle: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/ETF/ETF_node.html

Anteile an ETFs werden an der Börse gehandelt. Sie können ETFs über Ihre Hausbank, Sparkasse oder andere Finanzdienstleistungsinstitute sowie über Finanzanlagenvermittler kaufen.

In Deutschland ist die Bundesbank dafür zuständig. Ein Antragsformular finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank. Anträge können nur elektronisch gestellt werden.

Um am Lastschriftverfahren teilnehmen zu können, müssen Unternehmen eine Gläubiger-Identifikationsnummer besitzen.

Die Verbraucherzentralen in den 16 Bundesländern bieten Beratung und Information zu Fragen des Verbraucherschutzes, helfen bei Rechtsproblemen und vertreten die Interessen der Verbraucher auf Landesebene.

Link: https://www.verbraucherzentrale.de/beratung

Das Servicetelefon hat die kostenfreie Rufnummer 0800 2 100 500.

Von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Aus dem Ausland erreichen Sie das Verbrauchertelefon unter der Rufnummer +49 228 299 70 299.

Am Telefon dürfen die Mitarbeiter nur allgemeine Fragen beantworten wie:

Informationen zu

  • allgemeinen verbraucherschutzrelevanten Fragestellungen
  • Problemen mit Banken, Versicherungsunternehmen
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften oder Finanzdienstleistern
  • allgemeinen Fragen über Finanzprodukte

Man kann seine kontoführende Bank dazu auffordern, dass sie mithilft, das fehlgeleitete Geld zurückzuholen. Eine Zahlungsgarantie hat man dabei aber nicht.

Wenn der Empfänger eine Rücküberweisung verweigert, dann muss die Bank die Empfänger-Daten an den geprellten Bankkunden aushändigen. Notfalls kann man dann vor Gericht den falschen Geldempfänger verklagen.

Die Bank darf für Ihre Mithilfe eine Gebühr berechnen.

Die Banken sind nicht verpflichtet zu prüfen, ob Name und Kontodaten des Empfängers übereinstimmen. Wenn die IBAN gültig ist, dann wird überwiesen.

Für Zahlendreher haftet der Bankkunde!

Wenn man als Kunde Kontonummer und Bankleitzahl nicht richtig angibt und als Folge daraus der Überweisungsbetrag auf einem falschen Konto landet, dann kann man die Bank nicht haftbar machen.

Um das Geld vom falschen Empfänger zurückzufordern, muss man selbst aktiv werden.

IBAN ist die Abkürzung für “International Bank Account Number”. Die internationale Bankkontonummer hat, im Rahmen der SEPA-Umstellung, Kontonummer und Bankleitzahl in Deutschland ersetzt.

Die IBAN besteht in Deutschland aus 22 Stellen. Sie ist wie folgt zusammengesetzt:
IBAN DE98 9876 5432 1123 4567 89

DE Länderkennzeichen, DEutschland
98 individuelle Prüfziffer
9876 5432 Bankleitzahl
1123 4567 89 Kontonummer

Die eigene IBAN findet man auf dem Kontoauszug, in der Regel auch auf den Bankkarten.

Wenn man nicht innerhalb von sechs Wochen den angegebenen Angaben widersprochen wird, genehmigt man diese. Die sechs Wochenfrist gilt ab dem Zugang des Monatsrechnungsabschlusses der Bank.

Beim Kontoauszug – auch Online-Auszüge – handelt es sich um eine Mitteilung der Bank. Sie hat keinen besonderen Rechtscharakter wie eine Urkunde. Daher gilt auch keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht.

Ja. Wurde eine unberechtigte Lastschrift vom Bankkonto abgebucht, hat man für eine Rückbuchung grundsätzlich 8 Wochen Zeit. Die 8 Wochenfrist beginnt ab dem Zeitpunkt der Abbuchung.

Liegt eine illegale Abbuchung vor, so sind 13 Monate Zeit für eine Rückbuchung.

Das Lastschriftverfahren ist auch als Einzugsermächtigung bekannt. Das bedeutet, der Kontoinhaber erteilt einem Zahlungsempfänger das Recht den fälligen Betrag von seinem Konto abzubuchen.

Die Rückbuchung einer Lastschrift kann man direkt über das eigene Online-Bankaccount vornehmen. Dort sind rückbuchungsfähige Lastschriften mit einem eindeutigen Symbol markiert. Das Symbol anklicken und der Anleitung folgen.

Wenn eine Rückbuchung nicht online möglich ist, dann kann man sich entweder per E-Mail oder telefonisch an die eigene Bank wenden, oder persönlich bei der Bank vorsprechen.

Für eine rechtswidrige Lastschrift-Rückbuchung gibt es keinen Button im Online-Bankaccount. Hier muss man selbst aktiv werden. Entweder durch E-Mail, telefonisch, oder persönlich an die eigene Bank wenden und die Rückbuchung der illegalen Abbuchung veranlassen.

Die SEPA-Lastschrift ist eine Transaktion im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum.

Mit einer gestohlenen Karte können kleine Summen ausgeben werden. Darum sperren Sie Ihre Karte sofort! Zentraler Sperr-Notruf Inland: 116 116 (gebührenfrei innerhalb Deutschlands).

NFC steht für Near Field Communication – was auch als kontaktlose Datenübertragung bezeichnet wird. Das bedeutet, dass man mit der Girocard an der Kasse kleinere Beträge per Funk bezahlen kann, ohne PIN oder Unterschrift.

Ob Ihre Karte NFC-fähig ist, können Sie am Funk-Symbol auf der Karte erkennen.

Ob Sie kontaktlos auch im Laden bezahlen können sehen Sie am Funkwellen-Symbol am Bezahl-Terminal.

Neue Kreditkarten und Girocard sind mit NFC-Funkchips ausgestattet. Damit können Sie bargeldlos per Funk an Zahlungsterminals an der Kasse zahlen, ohne die Karte aus der Hand zu geben.

„P-Konto” ist die Abkürzung für „Pfändungsschutzkonto“. Mit einem derartigen Girokonto kann der Bankkunde über pfändungsfreie Geldbeträge verfügen.

Das P-Konto kann nur als Einzelkonto und nicht als Gemeinschaftskonto geführt werden.
Nur eine Einzelperson kann ein P-Konto eröffnen.

Die Eröffnung eines P-Kontos oder die Umwandlung eines bestehenden Kontos muss vom Kunden beantragt werden. Wenn ein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umgewandelt wird, dann muss dies kostenlos erfolgen. Eine Neueröffnung eines P-Kontos hingegen ist mit Kosten verbunden.

Fast alle Banken in Deutschland arbeiten mit der Schufa („Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“) zusammen. Die Schufa sammelt personenbezogene Daten über Kunden, um diese den Banken zum Zwecke der Bonitätsprüfung weiterzugeben.

Die Schufa ist ein privates Unternehmen und wird nicht von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (BaFin) kontrolliert.

Es dürfen personenbezogene Daten zwischen Schufa und Banken ausgetauscht und gespeichert werden, die das Vertragsverhältnis mit dem Kunden betreffen.

Wann Schufa-Einträge gelöscht werden müssen, ist unterschiedlich. Grundsätzlich kann man sagen: Je wichtiger die Auskunft, desto länger bleibt sie bestehen.

Beispiele:
  • Eine Anfrage z.B. zur Eröffnung eines Girokontos bleibt mindestens für ein Jahr, längstens jedoch drei Jahre, tag genau gespeichert. Nach Ablauf eines Jahres müssen Angaben über die Anfrage auf Antrag des Betroffenen gelöscht werden.
  • Kredit: Wird erst nach 3 Jahren gelöscht, und zwar nachdem das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde.

„Scoring“ bedeutet punkten, aber auch einstufen oder bewerten. Scoring wird besonders bei der Vergabe von Krediten angewendet. Banken nutzen diese Methode als Entscheidungshilfe.

Ziel ist es, Risiken für die Bank zu vermeiden und herauszufinden, wie gut sich jemand als Kreditnehmer eignet. Ob er Kredite zurückzahlt, ob er Mahnungen erhalten hat, ob er häufig Reklamationen getätigt hat, usw.

Was früher die Einzugsermächtigung war, heißt nun SEPA-Mandat.

Mit dem SEPA-Mandat erteilt der Kunde seinem Vertragspartner eine schriftliche Erlaubnis, Geld von seinem Konto abbuchen zu lassen. Zugleich weist er seine Bank an, den Betrag an seinen Vertragspartner auszuzahlen. In dem Mandat muss der Kunde angeben, ob es sich um einmalige oder eine wiederkehrende Lastschrift handelt.

Zu jedem Mandat gehören zwei Nummern:
Die Gläubiger-Identifikationsnummer, die EU-weit eindeutig identifiziert wer den Einzug veranlasst hat. Die Mandatsreferenznummer bezeichnet das Mandat. Sie zeigt wofür die Zahlung erfolgt und enthält zum Beispiel eine Kunden- oder Mitgliedsnummer.

Nein. Es besteht keinerlei Zinsrisiko, da der Zinssatz beim Kauf für die gesamte Laufzeit im Vertrag festgelegt wird.

Nein. Sie erhalten Ihr Erspartes erst am Ende der vereinbarten Laufzeit. Einen Sparbrief kann man aber beleihen und ihn so als Sicherheit für ein aufgenommenes Darlehen nutzen.

Der Sparbrief ist eine einmalige Einzahlung bei einer Bank. Das Geld wird für eine bestimmte Laufzeit mit einem fest vereinbarten Zinssatz angelegt.

Der Zinssatz des Sparbriefes kann zeitlich gestaffelt sein: Die Höhe ist abhängig von der gewählten Laufzeit und der anbietenden Bank. Neben der jährlichen Zinsauszahlung können Sparer auch wählen, die Zinsen bis zum Laufzeitende des Sparbriefes anzusammeln und sich erst dann mit der Einlage gemeinsam auszahlen zu lassen.

TAN ist eine Abkürzung für Transaktionsnummer.
Eine TAN ist ein Zahlencode – ähnlich wie eine Unterschrift.
Die TAN benötigt man beim Onlinebanking für jede Buchung in Kombination mit einer PIN.

ITAN-Liste der Zahlencode auf Papier
mTAN eine SMS aufs Smartphone
Push-TAN Nachricht per Smartphone-App
App-TAN Einloggen in die Smartphone-App
Chip-TAN das Lesegerät für zu Hause
Photo-TAN ein Bild aus Punkten auf den PC, das die Transaktionsdaten enthält

Da jede TAN aus den Überweisungsdaten entwickelt wird, gelten die Codes nur für bestimmte Vorgänge. Sie sind zeitlich begrenzt nutzbar.

Faustregel: Je mehr Geräte beteiligt sind, desto sicherer der Ablauf. Deshalb sollte man beim mobilen TAN-Verfahren am besten nicht alle Vorgänge über ein Smartphone ausführen.

Diese neue Überweisungsform soll rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen, Zahlungen innerhalb 10 Sekunden ermöglichen. Das System heißt TARGET Instant Payment Settlement (TIPS).

Beim Dauerauftrag wird die Bank beauftragt regelmäßige Zahlungen an den gleichen Empfänger zu überweisen. Den Geldbetrag und das Überweisungsdatum legt der Bankkunde fest.

Eine Blitzüberweisung oder Eilüberweisung wird am gleichen Tag vollzogen. Es gibt jedoch keine verbindlichen Regeln hierfür. Deshalb werden die Begriffe von Bank zu Bank unterschiedlich angewendet.

Meistens geht eine derartig schnelle Überweisung reibungslos, wenn Sender und Empfänger des Geldes ihre Konten bei dem gleichen Kreditinstitut haben.

Die Überweisungsfristen von einem bzw. zwei Banktagen für eine SEPA-Überweisung beziehen sich auf die gesamte EU, nicht nur auf Deutschland.

Wie lange die Überweisung dauern darf, ist gesetzlich geregelt:

Innerhalb Deutschlands: 1 Bankarbeitstag, zwei Bankarbeitstage in Papierform
Bitte beachten Sie, dass Banken nicht an Wochenenden und Feiertagen Überweisungen bearbeiten.

Überweisungen in Fremdwährungen: Vier Tage

Für weltweite Überweisungen gibt es keine Richtlinien.

SEPA ist die Abkürzung für den Begriff “Single Euro Payments Area“. Hierbei handelt es sich um einen einheitlichen europäischen Zahlungsraum, der neben den EU-Mitgliedstaaten auch Länder wie Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein umfasst.

Für Überweisungen innerhalb von Deutschland und im gesamten SEPA-Raum ist die BIC nicht mehr nötig. Die IBAN reicht aus, da die Bank den Empfänger aus der IBAN eindeutig identifizieren kann.

Wenn für eine längere Zeit Geld angespart werden soll, ist dabei nicht nur der Zinssatz wichtig, sondern auch der Zinseszins. Ein Sparer sollte darauf achten, dass der Zins im nächsten Jahr mit verzinst wird.

Ein Beispiel: Ein Sparer legt 100 Euro zu einem Zinssatz von zwei Prozent an.
Nach einem Jahr hat er ein Guthaben inklusive Zins von 102 Euro.
Nach dem zweiten Jahr werden dem Sparer dann nicht nur Zinsen auf seine ursprünglich eingezahlten 100 Euro, sondern auch auf die im ersten Jahr erwirtschafteten zwei Euro Zinsen gutgeschrieben.