Negativzinsen dürfen nicht einfach eingeführt werden

Laut Medienberichten haben einige Banken und Sparkassen Negativzinsen auf Tagesgeld oder aber auch Girokonten (Bremische Volksbank) eingeführt. Nicht nur Firmenkunden, sondern auch Privatkunden mit geringere Einlagen sollen davon betroffen sein. Dabei darf die Bank nicht einfach Strafzinsen einführen, so Verivox.

Aus einem Urteil des Landgerichts Tübingen darf ein neuer Negativzins zunächst nur für Neukunden eingeführt werden. Mit Bestandskunden muss die Bank dies individuell vereinbaren. Unter Umständen reicht dafür ein individuelles Preisanpassungsschreiben an die betroffenen Kunden aus. Die einseitige Änderung des Preisaushangs genügt aber nicht.

Auf Verivox finden Sie die Banken und Sparkassen, bei denen private Sparer Strafzinsen auf ihre Tagesgeldeinlagen zahlen müssen:Link:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/

Quellen:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/privatkunden-negativzinsen-auf-girokonten-ab-5000-euro-16591889.html
Dienstag 21. Januar 2020. Von Christian Siedenbiedel.

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