Kritik an DKB: Digitaler Service mangelhaft

Wie das Handelsblatt berichtet, sind Verbraucherschützer (Marktwächter Finanzen*) über Serviceprobleme der Deutschen Kreditbank (DKB) alarmiert.

„DKB– Das kann Bank“. Der Werbespruch der zweitgrößten deutschen Direktbank klingt in Anbetracht der Beschwerden von Bankkunden seltsam. Denn viele Kunden klagen darüber, was ihre Bank alles nicht kann. Die Reklamationen reichen von mangelnder Erreichbarkeit und fehlendem Zugriff auf Konten, über Kreditkarten, die nie bei den Kunden ankamen, bis hin zu gesperrten Karten, die der Inhaber gar nicht sperren lassen wollte, so das Handelsblatt.

Frühere Beanstandungen zielten auf die Werbung mit einem kostenlosen Girokonto, bei dem dann doch ein monatlicher Mindesteingang von 700 Euro nötig war und weiterhin ist. Oder um die Mindestverfügung von 50 Euro bei Bargeldabhebungen: Wer hier geringere Beträge abheben will, kann dies nur gegen ein monatliches Entgelt von 15 Euro durchführen.

Dazu Kerstin Schultz von den Marktwächter Finanzen: „Diese Abhebe-Abonnements für Kleinstbeträge sind aus unserer Sicht nicht nur unangemessen hoch, sondern dem Grunde nach auch äußerst bedenklich.“ Weil es gerade Kunden mit geringem Einkommen sind, die sich für ein Konto bei einer Onlinebank interessieren und die Kleinbeträge abheben.

*) Die Marktwächter Finanzen Als das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen versucht die vor vier Jahren gegründete Einheit, Marktwissen zu bündeln, Fehlentwicklungen sichtbar zu machen und somit Schaden von den Verbrauchern abzuwenden.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bayernlb-tochter-serviceprobleme-der-deutschen-kreditbank-alarmieren-verbraucherschuetzer/23918394.html?ticket=ST-848039-Ahrq5gAkBQae0PCZGNxt-ap3
Montag, 28. Januar 2019. Von Christian Schnell

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