Kontaktloses Bezahlen: Warum muss ich manchmal PIN eingeben?

Aus Angst vor Corona versuchen immer mehr Verbraucher kontaktlos mit einer Karte, einem Smartphone oder einer Smartwatch im Laden zu bezahlen. Seit Frühjahr 2020 kann man kleine Beträge bis zu 50 Euro auch ohne PIN oder Unterschrift bezahlen. Einfach die Karte drauflegen und fertig.

Trotzdem wird doch in vielen Fällen nach der PIN gefragt. Warum ist das so? Aus Sicherheitsgründen gibt es eine bestimmte Obergrenze, nämlich wenn man innerhalb kurzer Zeit nacheinander mehrere Zahlungen tätigt.

Es ist das kartenausgebende Institut, das entscheidet wie hoch das Limit ist. „In der Regel liegt die Obergrenze bei 150 Euro und bei maximal fünf kontaktlosen Transaktionen”, erklärt Lisa Werner von EURO Kartensysteme.

Beispiel: Angenommen Sie kaufen bei Lidl, Rewe und Edeka für jeweils 45 Euro ein und bezahlen kontaktlos mit Ihrer Girocard (ehemals EC-Karte). Dann haben Sie zusammengerechnet für 135 Euro eingekauft. Wenn Sie danach an der Tankstelle für 30 Euro tanken und halten Ihre Karte an das Lesegerät, so würden Sie am Terminal nach Ihrer PIN gefragt. Denn durch diese Transaktion übersteigen Sie die Obergrenze von 150 Euro und der Schutzmechanismus wird aktiviert.

Diebstahl: Wird Ihre Karte gestohlen, soll dadurch gewährleistet werden, dass sich der Schaden in Grenzen hält.

Quelle:
https://www.chip.de/news/Verwirrung-um-EC-Karte-im-Supermarkt-Warum-Sie-auch-bei-kleinen-Betraegen-die-PIN-eingeben-muessen_183242710.html
Mittwoch, 20. Januar, 2021. Von Konstantinos Mitsis

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