Herkunftsnachweis bei Bargeld-Einzahlung

Um Geldwäsche zu bekämpfen plant der Finanzaufsicht Bafin, dass Bankkunden bei der Einzahlung hoher Bargeld-Beträge künftig die Legalität des Geldes nachweisen müssen. Bei einer Bargeldsumme ab 10.000 Euro werden die Banken dazu verpflichtet einen schriftliche Herkunftsnachweis zu verlangen. Bei Gelegenheitskunden sogar schon ab 2500 Euro.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben gemeinsam heftig gegen dieses Vorhaben protestiert. Die geforderten Dokumente, heißt es, könne kaum ein Bankmitarbeiter auf Echtheit überprüfen. Zudem werden es auch vielen Kunden unmöglich einen Nachweis zu erbringen. Die Bankenverbände weisen darauf hin, dass Banken vielfach in den Kontoverträgen verpflichtet seien, Bargeld als Einzahlung anzunehmen.

Quellen:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/bekaempfung-von-geldwaesche-sparkassen-und-genossenschaftsbanken-gegen-neue-bargeld-regeln/27191490.html?ticket=ST-5433610-0lo1Mm0uaNl15UNLpS4V-ap4
Freitag, 14. Mai, 2021

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Banken-kritisieren-schaerfere-Bargeld-Regeln-article22554233.html
Freitag, 14. Mai, 2021

dpa

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