Gesetzliches Verbot von Strafzinsen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Diskussion losgetreten, in der er ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer fordert. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat auf den Vorstoß reagiert und prüft ein entsprechendes Verbot.

Schon jetzt zahlen Sparer bei einigen deutschen Banken Negativzinsen, wenn sie eine bestimmte Einlagensumme überschreiten. Aktuell betrifft die Regelung Bankkunden mit Ersparnissen von 100.000 Euro und mehr. Diese Grenze droht zu fallen.

Was sagt Verbraucherschützer dazu:
Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sagt:

„Ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer ist gut gemeint, aber eine Scheinlösung. Bereits jetzt sind Negativzinsen bei bestehenden Verträgen aus Sicht des vzbv rechtswidrig.“ Noch dazu, wenn Negativzinsen gesetzlich verboten werden. Dann könnten die Banken an der Gebührenschraube drehen, etwa bei der Kontoführung. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das, dass der effektive Zins für diese Konten heute schon oft negativ ist.“

Quellen:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/verbot-von-strafzinsen-ist-eine-scheinloesung
Donnerstag, 22. August 2019

https://www.focus.de/finanzen/boerse/negativ-zins-falle-so-koennte-angela-merkel-die-enteignung-der-sparer-verhindern_id_11078339.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Donnerstag, 29. August 2019

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