Geldwechseln: Ärger am Geldautomaten

Was viele Kunden der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis ärgert, trifft auf Bankkunden deutschlandweit zu. Denn nicht nur in Nordrhein-Westfalen spucken die Geldautomaten bevorzugt große Geldscheine aus.

Wer 100 Euro benötigt, bekommt zwei 50-Euro-Scheine ausgezahlt. Früher gab es einen Fünfziger, zwei Zwanziger und einen Zehner. Das hat „logistische Gründe“, so Sparkassen-Vorstandssprecher Kai Hagen. Es ist schlicht mit weniger Aufwand verbunden, zwei statt vier Scheine ausgegeben. Die Automaten müssen dadurch seltener aufgefüllt werden.

Wer aber mit 50-Euro-Scheine unterwegs ist, wird nicht überall gerne gesehen. Im Bus beispielsweise nehmen die Fahrer der MVG maximal 20-Euro-Scheine an. Da gibt es mit einem 50-Euro-Schein bereits Diskussionen.

Wunschgeldstückelung
Wer kleinere Scheine haben möchte, kann am Geldautomaten die Taste „Wunschgeldstückelung“ drücken. Hier besteht die Möglichkeit genau zu definieren, welche Scheine (Stückelung) ausgezahlt werden sollen.

Wenn bereits Fünfziger Scheine dem Kunden ausgezahlt worden sind, gibt es auch eine Lösung: In fast allen Filialen befinden sich die kombinierten Ein- und Auszahlungsautomaten. Hier kann man das Geld auf dem eigenen Konto einzahlen und gleich wieder abheben – und zwar in der gewünschten Stückelung.

Kein Wechseln am Schalter
Am Bankschalter Geld wechseln, geht meist nicht mehr: Aus Sicherheitsgründen gibt es in den meisten Filialen keine Bargeldkasse.

Quelle:
https://www.come-on.de/kreis-mk/fast-noch-50-euro-scheine-geldautomaten-grund-13548479.html
Freitag, 21. Februar 2020. Von Thomas Bender

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