Enteignung der Sparer: Steuer auf Bargeld

Um die Wirtschaft anzukurbeln und eine mögliche Rezession in der Euro-Zone abzuwehren, überlegt der Internationale Währungsfonds (IWF) neue Wege zu gehen: Eine Steuer auf Bargeld, so schreibt Focus-Online.

Die Negativzinsen werden erneut aufgegriffen: Wer Geld auf dem Konto hat, erhält keine Zinsen, sondern muss im Gegenteil auf sein Erspartes eine „Aufbewahrungsgebühr“ bezahlen. Um diese Strafzinsen zu umgehen, so die Hoffnung, sollen die Sparer das Geld abheben und ausgeben. Somit wird der Wirtschaft geholfen.

Was ist aber, wenn die Sparer ihr Geld abheben, demnach die Strafgebühren nicht bezahlen, aber dann das Geld nicht ausgeben? Sondern es „unter die Matratze“ stecken?

Der Plan des IWF lautet: Das Bargeld soll an Wert verlieren

Der Ausgangspunkt: Die Notenbank soll künftig ihr Geldmenge in zwei Währungen einteilen, in Bargeld und in elektronisches Geld (e-Geld). Auf das digitalen Geld würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen.

Das Ziel: Eine bargeldlose Welt. Denn ohne Bargeld müssten Sparer „die Strafzinsen bezahlen, was den Konsum und Investitionen wiederum attraktiver machen würde. Das würde die Kreditvergabe ankurbeln, die Nachfrage beflügeln und die Wirtschaft stimulieren“, so Ruchir Agarwal, Volkswirt beim IWF und Signe Krogstrup, Beraterin des IWF und ehemalige Mitarbeiterin der Schweizerischen Nationalbank.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/weltwirtschaft-auf-dem-weg-in-schwere-rezession-auf-irrwitzigem-weg-will-der-iwf-bargeld-besitzer-mit-strafzinsen-enteignen_id_10306882.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Dienstag, 12. Februar 2019. Von Egmond Haidt

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge

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