Direktbanken: Gebühren fürs Geldabheben

Von wegen kostenloses Girokonto: Das Projekt „Marktwächter Finanzen“ weist daraufhin, dass drei Direktbanken Gebühren fürs Geldabheben berechnen und zwar wenn der Bankkunde einen Kleinbetrag abheben will.

ING-DiBa Kunden können nur dann Beträge unter 50 Euro am Geldautomaten abheben, wenn sie die kostenpflichtige “Kleinbetrags-Option” hinzubuchen – für satte zehn Euro im Monat. Nur wenn der Kontostand unter 50 Euro liegt, können niedrigere Beträge ohne zusätzliches Entgelt abgehoben werden.

Ähnliches bei der DKB: Für ihre “Mini-Bargeld-Option” veranschlagt die Direktbank sogar 15 Euro Service-Gebühr.

Die Comdirect Bank erhebt 9 Cent für die Nutzung des “mTan-Verfahrens”. Für Schalterabhebungen beim Mutterkonzern Commerzbank müssen comdirect-Kunden 9,90 Euro zahlen.

Zusätzliche Kosten für Glücksspielbereich
„Alle drei Banken berechnen ihren Kunden zudem gesonderte Entgelte für Umsätze, die im Glücksspielbereich, etwa in Casinos, Wettbetrieben oder Lotteriegesellschaften mit Kreditkarte getätigt werden,“ kritisiert die Verbraucherzentrale Sachsen.

Lesen Sie auch:
https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/banken-wollen-kunden-am-geldautomaten-umerziehen.html

Quelle:
https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/gebuehren-fuers-geldabheben-teure-ueberraschung-am-geldautomaten-3203
Freitag 30. November 2018

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