Urteil: Unerlaubte und überhöhte Gebühr

Für ein Duplikat eines Kontoauszugs darf eine Bank nicht 15 Euro berechnen, so entschied der Bundesgerichtshof (BGH) gegen die Commerzbank. Die Gebühr für eine nachträgliche Ausstellung des Kontoauszugs dürfe die Bank demnach nicht pauschal festlegen. Vielmehr müsse sich die Gebühr nach den tatsächlichen Kosten der Bank richten.

Im konkreten Fall klagte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und kritisierte, dass Commerzbankkunden mit überhöhten Gebühren belastet würden. In den meisten Fällen lägen die tatsächlichen Kosten deutlich niedriger. Laut www.welt.de war selbst nach der eigenen Rechnung der Bank der Preis für mehr als 80 Prozent der betroffenen Kunden überhöht.

Quelle: Anne Kunz, www.welt.de. Dienstag, 17. Dezember, 2013

Wird geladen ...

Um die Inhalte unseres Webauftritts für Sie bestmöglich darzustellen, setzen wir Cookies ein. Mehr Informationen über Cookies und die Option, der Cookie-Verwendung zu widersprechen, enthält unsere Datenschutzerklärung. Mehr Informationen.