Deutschen Banken droht US-Klage wegen EC-Gebühren

Jahrelang sollen Sparkassen, Volksbanken und Privathäuser wie Deutsche Bank überhöhte EC-Karten-Gebühren von Firmen verlangt haben, so berichtet die Süddeutsche Zeitung. Laut Bild am Sonntag bereitet nun der amerikanische Anwalt Michael D. Hausfeld eine Sammelklage vor. Demnach werden den Geldinstituten verbotene Kartellabsprachen vorgeworfen. Der Staranwalt hat zuletzt Schadenersatz für VW-Kunden in der Abgas-Affäre eingefordert.

Viele Jahre lang zahlten die Händler eine feste Gebühr von 0,3 Prozent des Umsatzes beim Bezahlen der Kunden mit EC-Karten an die jeweiligen Banken. Erst auf Druck des Bundeskartellamts verpflichteten sich die Banken im Jahr 2014 darauf, dass die Einzelhändler die Gebühren mit den Banken frei verhandeln dürfen. Nach Angaben des Bundeskartellamts fielen dadurch die Kosten um bis zu 40 Prozent.

Quellen:
Montag, 9. Januar 2017. Newsletter von Martin Dowideit
https://www.welt.de/wirtschaft/article160964988/Deutschen-Banken-droht-Kartellklage-wegen-EC-Gebuehren.html
Montag 9. Januar 2017

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