Banken als Daten-Banken?

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) warnen Bankkunden, weitreichende Einwilligungserklärungen von Geldinstituten zu unterzeichnen.

Den Verbraucherschützern liegen Schreiben von Banken vor, in denen der Anschein erweckt wird, es gehe in erster Linie um dringende Handlungsszenarien in Bezug auf vertragliche Fürsorge- und Beratungspflichten und nicht um eine weitgehende Datenfreigabe.

Diese Vorgehensweise der Banken hat mit seriösen Geschäftspraktiken nichts zu tun, so Thilo Weichert, Leiter des ULD Schleswig-Holstein. Seine Empfehlung lautet daher, in den Schreiben, die offenkundig Werbezwecken dienen, die Datenweitergabeklauseln kritisch durchzulesen. Der Bankkunde soll gegebenenfalls Passagen streichen und sich nicht zur Unterzeichnung drängen lassen.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vom 17.08.2012

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