Wissenswert - Aktuelle Meldungen

  • VR Bank Fürstenfeldbruck: Presse sagt nur die halbe Wahrheit!

    Bundesweit hat die Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck für Schlagzeilen gesorgt. Als erstes Kreditinstitut in Deutschland hat diese einen Negativzins von 0,5 Prozent ohne Freibetrag, also ab dem ersten Cent eingeführt. Von der Regelung sind allerdings nur private Neukunden betroffen. Andere Banken geben bereits Negativzinsen an Kunden mit Vermögen weiter. Bei der VR Bank Fürstenfeldbruck sind nun auch Kleinsparer betroffen, heißt es in den Medien.

    Auf ihrer Internetseite setzt sich die Volksbank nun zur Wehr. In einer Stellungnahme unter der Überschrift: Erste Bank Deutschlands, die IHRE KUNDEN schützt ! schreibt das Geldinstitut, dass sie bemüht ist, ihre Bestandskunden so lange wie möglich vor den Auswirkungen der Niedrigzinsen zu bewahren. Weiter ist zu lesen:

    2) Die aktuelle Pressedarstellung ist nur die halbe Wahrheit!

    „„Ab dem ersten Euro“ stimmt ja nur bei Neukunden bzw. Neugelder.
    2.1 Für unsere Kunden gilt weiterhin ein unbegrenzter Freibetrag in voller Höhe der bisherigen Einlage.
    2.2 Bei aktiven Geschäftsverbindungen gibt es individuelle Regelungen.
    2.3 Außerdem ist es so, dass bei neuen Girokonten ein Freibetrag von 20.000 Euro gilt.“

    3) Was hat uns dazu bewegt?

    „Keine Bank der Welt kann dauerhaft vom „Draufzahlen“ leben.”
    “Der Minuszins von 0,50 % kommt nicht von uns, sondern ist durch die EZB vorgegeben. Eingehende Kundengelder müssen wir auch wieder irgendwo parken …. Und das verursacht im Moment eben diese Minuszinsen.“

    Was Neukunden wissen müssen:

    Unter Punkt 4) Wann berechnen wir tatsächlich Verwahrentgelt? schreibt die Bank:

    „Die tatsächliche Berechnung erfolgt nur bei bisherigen Nichtkunden, die Ihre Liquidität zu uns verlegen wollen, weil sie bei Ihrer bisherigen Bank vermutlich mit Negativzinsen belastet werden.“ „Diese Gelder wollen wir – zum Schutz unserer Kunden ! – nicht ohne Weiterberechnung der anfallenden Kosten annehmen (siehe 2.2).“

    Quellen:
    https://www.vrbank-ffb.de/wir-fuer-sie/ueber-uns/negativzinsen.html

    https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/fuerstenfeldbrucker-bank-verlangt-strafzinsen-ab-dem-ersten-cent,RiI9WaH
    Montag 19. November 2019

    Mittwoch 20.11.2019

  • Apple Pay Monopol bedroht?

    Trotz anfänglichem Widerstand der Banken findet der Bezahldienst Apple Pay bei fast allen großen Banken Anwendung. Wie das Handelsblatt berichtet, gerät der Apple Konzern nun durch eine Gesetzesvorlage des Finanzausschusses des Bundestages unter Beschuß.

    Laut Entwurf soll der Konzern dazu verpflichtet werden, anderen Unternehmen die technische Infrastruktur gegen ein angemessenes Entgelt und angemessenen Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Google macht das bereits. Auf die NFC-Schnittstelle von Smartphones mit Google Betriebssystem Android dürfen neben Google Pay auch andere Bezahl-Apps zugreifen.

    Das sagt Politik, Wirtschaft und das Bankwesen dazu:

    Für die FDP ist es im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs notwendig, allen Wettbewerbern den gleichen Marktzugang zu ermöglichen.

    Bei der SPD spricht der Digitalpolitiker Jens Zimmermann von einem Schritt in Richtung gerechter Plattform-Ökonomie. „Technologieunternehmen müssen in Zukunft Bezahlung durch andere Zahlungsdienstleister ermöglichen“. „Damit werden die Verbraucher in Zukunft nicht mehr gezwungen ihre Bank zu wechseln um bestimmte Endgeräte nutzen zu können.“

    Der Digitalverband Bitkom, bei dem auch Apple Mitglied ist, ist dagegen kritisch. Bitkom ist grundsätzlich für eine Offenheit von NFC-Schnittstellen. Dennoch findet der Verband, dass sich die Politik nicht in Vertragsfreiheiten und Geschäftsmodelle einmischen solle.

    Banken sehen sich als die Benachteiligten. Die Geldinstitute würden am liebsten eigene Apps anbieten um den Service und Kontakt zu ihren Kunden zu pflegen. Banken müssen jedoch anderen Unternehmen den Zugriff auf die Zahlungsdaten ihrer Kunden gewähren.

    Quellen:
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/nfc-schnittstelle-finanzausschuss-bringt-gesetz-gegen-apple-pay-monopol-auf-den-weg/25222218.html?ticket=ST-8282976-bdorEfeX6V5gHCmstj5i-ap2
    Mittwoch 13. November 2019 / Donnerstag 14. November 2019. Von Moritz Koch und Katharina Schneider

    Sonntag 17.11.2019

  • Basiskonto im Test: Wer wenig Geld hat, zahlt

    Die Zeitschrift Finanztest hat die Kontoführungsgebühren für Basiskonten bei 124 Banken untersucht. Im Vergleich zur letzten Untersuchung vor zwei Jahren, sind die Basiskonten teilweise teurer geworden.

    Als Spitzenreiter für das teuerste Basiskonto im Test ist die Salzlandsparkasse. An zweiter Stelle folgt die Targobank. Laut Finanztest kostet bei beiden Banken das Basiskonto für den Testkunden der Stiftung etwa 250 Euro pro Jahr. Bei der Targobank sind das knapp 90 Euro mehr als vor zwei Jahren. Sehr teuer ist auch die Sparkasse Holstein mit einer Jahresgebühr von rund 235 Euro und die Hannoversche Volksbank mit 226 Euro.

    Immerhin sind zwei regionale Banken positiv hervorzuheben, nämlich: Die PSD Karlsruhe Neustadt und die Sparda Baden-Württemberg. Diese Geldinstitute berechnen keine Jahresgebühr für das Basiskonto.

    In einer Pressemitteilung vom 11.11.2019, fordert die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) „arme“ Verbraucher besser zu schützen. Die Leiterin des Teams Finanzmarkt im vzbv, Dorothea Mohn, verweist auf eine unklare Gesetzgebung. Hier ist lediglich von einem „angemessenen“ Entgelt für ein Basiskonto die Rede. Sie pocht auf eine klare gesetzliche Kostendefinition für Basiskonten.

    Link:
    Der Test Basiskonten findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/basiskonten.

    Quellen:
    https://www.vzbv.de/pressemitteilung/hoechstpreise-fuer-konten-finanziell-schwacher-sind-untragbar
    Montag 11. November 2019

    https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Basiskonto-Wer-arm-ist-zahlt-viel-mehr-5538121-0/
    Montag 11. November 2019

    Dienstag 12.11.2019

  • Kupfermünzen sind zu teuer

    Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet wird die Volksbank Jever künftig nicht mehr 1-, 2- und 5-Cent-Stücke auf die Insel Wangerooge liefern. Martin Schadewald vom Volksbank-Vorstand erklärt, dass der Transport zu teuer und damit nicht wirtschaftlich sei.

    Die Bank empfiehlt den friesischen Geschäftsleuten auf der Insel dazu, Endbeträge an den Kassen künftig auf- oder abzurunden. Die Kunden solle man darauf hinweisen, dass sie beim Einkaufen entweder mehr oder weniger Wechselgeld zurückbekommen. Bei Kartenzahlung wird weiterhin centgenau abgerechnet.

    Quelle:
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Auf-Wangerooge-verschwinden-die-kleinen-Muenzen,wangerooge422.html
    ndr.de. Sonntag, 3.November 2019

    https://www.mopo.de/im-norden/ab-jetzt-wird-aufgerundet-auf-beliebter-nordsee-insel-gibt-es-kein-kleingeld-mehr-33412508
    Dienstag, 5.November 2019

    Mittwoch 06.11.2019

  • Verschollene Konten von Angehörigen auffinden

    Im Bankenwesen spricht man von „nachrichtenlosen Konten“. Bankkonten, bei denen niemand Geld abhebt bzw. einzahlt, also keine Kontobewegungen mehr stattfinden. Manche Bankkonten sind einfach verloren gegangen. Meist sind die Kontoinhaber verstorben.

    Schätzungen zufolge schlummern 2 bis 9 Milliarden Euro auf solchen Konten in Deutschland. „Die Sparkasse Dortmund zum Beispiel führte zum 1. September 2019 knapp eine Viertelmillion nachrichtenlose Konten. Guthaben: 4,7 Millionen Euro,“ so Finanztip.

    Was kann ich als Erbe tun? Die Geldinstitute unternehmen Nichts um Erben von herrenlosen Konten zu finden. Sie müssen sich als etwaiger Erbe also selber darum kümmern. Grundsätzlich verfällt das Guthaben nicht. Das Geld liegt solange bei der Bank, bis sich Erben melden. Auch nach Jahrzehnten der letzten Kontobewegung, muss die Bank das Guthaben auszahlen – abzüglich der Kontoführungsgebühren.

    Nach 30 Jahren muss die Bank das Geld ausbuchen und als Gewinn versteuern. Dennoch müssten die Banken es immer noch auszahlen, falls Sie sich als Erbe melden und Ihre Berechtigung nachweisen können.

    Quelle:
    https://www.finanztip.de/blog/herrenlose-konten-auffinden/?utm_source=Mailjet&utm_medium=email#mehr
    Freitag, 1. November 2019. Von Britta Beate Schön

    Dienstag 05.11.2019

  • Dispokredit gekündigt. Was kann ich tun?

    Hat Ihre Bank den Dispokredit kündigt, rät Finanztip dazu, ein zweites Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen.

    Das zusätzliche Konto bei einer anderen Bank ist deshalb wichtig, weil Ihre bisherige Bank Geldeingänge auf dem vorhandenen Konto mit den Disposchulden, verrechnet. Das bedeutet, dass die Miete und andere wichtige Zahlungen aufgrund der fehlenden Kontodeckung womöglich nicht ausführt.

    Laut Finanztip hilft es nur wenig, das belastete Konto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Denn die kontoführende Bank darf auch hier die Geldeingänge zur Tilgung des Dispos nutzen. Das P-Konto dient nur dazu, einen Grundbetrag vor der Pfändung zu schützen. Immerhin bleiben Sozialleistungen davon für zwei Wochen verschont.

    Gut zu Wissen: Seit 2016 müssen Ihnen die Banken in Deutschland ein Basiskonto einrichten. Also ein Girokonto auf Guthabenbasis, das Sie dann als „Zweit-Konto“ benutzen können.

    Quelle:
    https://www.finanztip.de/girokonto/dispo-ueberzogen-umschulden/

    Mittwoch 30.10.2019

  • Onlinebanking: Kundenärger beim Kontozugriff

    Seit einigen Wochen gilt die Zwei-Faktor-Authentifikation beim Konto-Log-in. Das heißt, um auf sein eigenes Konto Zugriff zu bekommen reichen Benutzername und Passwort allein nicht mehr aus. So muss noch ein „zweiter Faktor“ eingegeben werden. Diesen erhält man per SMS über sogenannte Foto- und Push-TAN-Apps oder über TAN-Generatoren. Dieser Vorgang bereitet Bankkunden Schwierigkeiten – von veraltete Smartphones bis zu der schlechten Erreichbarkeit des Bankkundenservices.

    Für Verwirrung sorgen zudem verschiedene Zeitfenster der Konto-Abfragen. Denn Kunden müssen mit unterschiedlichen Abständen einen einmaligen Sicherheitscode (TAN) eingeben. Manche Banken verlangen die TAN-Eingabe bei jedem Log-in, andere Geldinstitute – wie bei der Comdirect und den Sparkassen – nur alle 90 Tage.

    Schwierigkeiten bereitet den Verbrauchern auch die neuen Vorgaben und die unterschiedliche Umsetzung bei Multi-Banking-Apps, über die Kunden mehrere Konten verwalten können. Laut Handelsblatt funktionieren die Apps einiger Geldinstitute und externer Anbieter bislang nur eingeschränkt oder gar nicht. Hier haben besonders Commerzbankkunden Probleme.

    Quelle:
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/psd2-chaos-beim-onlinebanking-immer-mehr-kunden-aergern-sich-ueber-komplizierten-kontozugriff/25116308.html
    Dienstag, 15. Oktober. Von Katharina Schneider

    Montag 21.10.2019

  • Brexit: Kosten für Auslandsüberweisungen steigen

    Die Folgen des Brexits schlägt sich jetzt schon in den Kosten für Überweisungen nach Großbritannien nieder. Das zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Consumer Intelligence im Auftrag des Zahlungsanbieters Transferwise.

    Bei den fünf größten Finanzinstituten in Deutschland sind die Gebühren in den letzten drei Monaten um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen. Dabei sind die Grundgebühren unverändert blieben. So sind die gestiegenen Kosten vor allem durch ungünstigere Wechselkurse begründet.

    Beispiele für erhöhte Preise für Geldtransfer auf die britischen Inseln:

    Commerzbank: Für einen Geldtransfer berechnet das Geldinstitut 30,71 Euro.

    Deutsche Bank: Eine Auslandsüberweisung kostet heute 21,55 Euro. Hier liegt die Preissteigerung bei 23 Prozent.

    Postbank: Im Vergleich zum Juli 2019 kostet eine Überweisung nach Großbritannien jetzt 19,79 Euro. Eine Steigerung von 25 Prozent.

    Laut Transferwise steigen die Gebühren bei den Sparkassen um 21 Prozent. Beim Zahlungsdienstleister Western Union um 11 Prozent.

    Quelle:
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/kosten-fuer-ueberweisungen-in-pfund-steigen-stark-16438679.html
    Freitag, 18. Oktober 2019

    Sonntag 20.10.2019

  • Aktuelles von bankscore

    bankscore hat seinen Service erweitert!

    Unter dem Menüpunkt „Über bankscore“ werden bei „Wissenswertes für Bankkunden – Kurz erklärt“ Bankbegriffe verständlich beschrieben. Sie sind alphabetisch angeordnet.

    https://bankscore.de/bankscore/wissenswertes-fuer-bankkunden-kurz-erklaert/

    Dienstag 08.10.2019

  • Onlinebanking: Mangelnde Erreichbarkeit regt auf

    Bei der Umstellung auf das neue Onlinebanking-Verfahren haben Kundenbeschwerden über Banken bei der Finanzaufsicht Bafin einen neuen Rekord erreicht. Das berichtet die Funke Mediengruppe.

    Wie auch wir bei unseren bankscore – Bewertungen lesen können, läuft die Umstellung des Sicherheitsverfahrens bei vielen Kunden nicht reibungslos. Für Ärger sorgt nicht nur das Anmelde-Verfahren und der damit fehlende Zugang zum eigenen Bankkonto, sondern auch die Erreichbarkeit der Banken.

    Auch Verbraucherschützer der Verbraucherzentralen berichten von Beschwerden, insbesondere über die DKB, ING Diba, Postbank, Commerzbank und einigen Raiffeisenbanken. Kunden kommen entweder bei den Hotlines nicht durch oder ihnen wird bei Fragen nicht weitergeholfen.

    Verbraucherschützer weisen auf einen möglichen Rechtsverstoß hin. Denn es ist gesetzlich geregelt, dass Geldinstitute erreichbar sein müssen, wenn Kunden nicht mehr auf ihr Konto zugreifen können.

    Originalkommentare von Bankkunden bei bankscore abgegeben:

    Deutsche Kreditbank Berlin
    „Die Erreichbarkeit der Bank ist IMMER schlecht bis sehr schlecht. Emails werden in der Regel gar nicht oder mit bis zu 4 Wochen verspaetung beantwortet… BESONDERS die Erreichbarkeit ist NICHT mehr gegeben. Das ist fuer eine Onlinebank sehr schlecht, da es keine Alternative zum Telefon oder der Email gibt… Das schein nicht nur mir so zu gehen, denn das Anrufvolumen ist ja IMMER hoch. Egal ob frueh, spaet, tagsueber oder am Wochenende!!!

    „Eine Direktbank, deren Kundenservice bei Zugangssperrung (wohlgemerkt: ohne Kundenverschulden) tagelang weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen ist, braucht kein Mensch!!“

    Postbank
    „Bank behauptet mein Onlinekonto sei gesperrt weil ich angeblich falsche Eingaben gemacht hätte. Das stimmt aber nicht. Mein Kundenberater in der Filiale Straubing hat mir nicht geholfen das Konto zu entsperren, er war nichtmal in der Lage das Problem zu erkennen. Er wollte mir zusätzlich ein Telefonbanking verkaufen was zusätzlich Kosten verursacht. So geht man nicht mit Kunden um…“

    ING Diba
    „Bin Neukunde, aber das Onlinebanking enttäuscht ein wenig. Ich hatte vor allem das kommunizieren mit der Bank einfacher vorgestellt. Wenn alles passt läuft es, aber wenn Fragen auf kommen, oje! Mit Callcenter oder Chat komme ich nicht klar. Gesprächspartner wirken nicht gut geschult, denn schweige Fachwissen zu haben.“

    Quellen:
    https://bankscore.de/blz/12030000/deutsche-kreditbank-berlin/
    https://bankscore.de/bank-suchen/
    https://bankscore.de/blz/86010090/postbank-ndl-der-db-privat-undfirmenkundenbank/
    https://bankscore.de/blz/50010517/ing-diba-frankfurt-am-main/https:/

    https://www.n-tv.de/ratgeber/Banken-treiben-Kunden-in-den-Wahnsinn-article21301981.html
    Sonntag, 29. September 2019

    Sonntag 29.09.2019

  • Dispokredit: Unterschied zwischen „eingeräumten“ und „geduldeten“ Zinssatz

    Banken unterscheiden zwischen zwei Zinssätze für eine Girokontoüberziehung:

    Eingeräumte Kontoüberziehung (Dispolimit): Ein Dispozinssatz fällt an, wenn der Kontoinhaber sein Konto bis zu einer mit der Bank vereinbarten Grenze überzieht.

    Geduldete Überziehung: Der Zinssatz für eine geduldete Kontoüberziehung fällt an, wenn der Kontoinhaber sein Konto ÜBER das vereinbarte Limit hinaus belastet.
    Letzteres gestatten viele Banken, wobei dieses Zugeständnis den Kunden oft in Form von einem besonders hohen Überziehungszinssatz teuer zu stehen kommt.

    Donnerstag 26.09.2019

  • Commerzbank: Filialschließungen gegen die Ertragsschwäche

    Die Commerzbank hat bereits in der Vergangenheit tausende Arbeitsplätze gestrichen. Nun plant der Aufsichtsrat rund 4300 Stellenstreichungen. Defacto aber, so in einer Stellungnahme des Frankfurter Geldhauses, entstehen gleichzeitig rund 2000 neue Vollzeitstellen. Somit ist von einem Abbau von rund 2300 Jobs die Rede.

    Noch eine schlechte Nachricht für Bankkunden: Im Zuge des neuen Strategieprogramms will die Commerzbank die Zahl der Bankfilialen um rund 200 reduzieren. Welche Standorte von einer Schließung betroffen sind, ist noch unklar. Künftig müssen sich Kunden auf weitere Wege einstellen.

    Quelle:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article200646250/Commerzbank-schliesst-jede-fuenfte-Filiale-und-streicht-4300-Stellen.html
    Freitag, 20. September, 2019

    Freitag 20.09.2019

  • Was ist ein Bankgeschäftstag?

    Ein Bankarbeitstag ist ein Tag an dem Banken für den Publikumsverkehr geöffnet ist bei dem banktypische Tätigkeiten, wie Zahlungen leisten und annehmen, ausgeführt werden können. Geschäftstage der Banken sind von Montag bis Freitag. Daher kann es zu Verzögerungen kommen, wenn Überweisungen spät an Freitagen eingehen. Diese werden nicht am Wochenende bearbeitet.

    Mittwoch 18.09.2019

  • Onlinebanking / Online-Einkäufe: Was sich ändert - ein Überblick.

    Ab 14. September 2019 gelten neue Bestimmungen fürs Onlinebanking und für das Bezahlen im Internet.
    In Zukunft gilt die “starke Kundenauthentifizierung”. Das bedeutet, dass jeder Kunde seine Identität mit mehreren voneinander unabhängigen Komponenten nachweisen muss.
    Das heißt: Die gedruckten TAN-Listen verlieren ihre Gültigkeit.

    Geheim- sowie Transaktionsnummer (TAN)
    Mindestens zwei von drei untenstehende Faktoren müssen für eine erfolgreiche Transaktion erfüllt sein:

    Der erste Faktor: “Wissen” – beispielsweise ein Passwort oder eine PIN-Nummer, um auf das Konto online zugreifen zu können. Der zweite Faktor: “Besitz” – beispielsweise ein Smartphone, auf dem man eine TAN empfangen kann. Der dritte Faktor: “Sein” – beispielsweise ein Fingerabdruck.

    Wie tätige ich eine Onlineüberweisung? Per SMS, in Apps oder mit „PhotoTAN”?
    Um eine Überweisung online freizugeben, muss man sich in sein Onlinekonto einloggen. Dazu braucht man also erstens (erster Faktor) die Geheimnummer (PIN).

    Zweite Schritt: (Zweiter Faktor) Entweder man erhält per SMS eine einmalig gültige TAN (Transaktionsnummer) auf das Smartphone oder man benutzt eine App von der Hausbank, über die eine TAN generiert werden kann. Manche Banken bieten auch ein “PhotoTAN”-Verfahren an (auf dem Bildschirm ein Barcode, den man mit dem Smartphone abfotografieren muss).

    Regeln beim Online-Shopping
    Wer im Netz mit seiner Kreditkarte oder über Paypal bezahlen will, ist auch von der Zwei-Faktor-Methode betroffen. Rechnungskauf und Lastschriftverfahren sind davon ausgenommen.

    Kartenzahlungen Offline
    Bei der üblichen Kartenzahlung an der Ladenkasse ändert sich Nichts.

    Tipp: Wer mit dem Verfahren nicht einverstanden ist, sollte sich bei seiner Bank über mögliche Alternativen erkundigen.

    Quelle:
    dpa
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/online-banking-zwei-faktor-methode-101.html
    Freitag, 13. September, 2019

    Freitag 13.09.2019

  • EZB-Zinspolitik – der Sparer faktisch bestraft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern höhere Strafzinsen für Banken beschlossen. Das bedeutet, dass die Geldinstitute, die ihre überschüssigen Gelder bei der Notenbank parken, zur Kasse gebeten werden. Der Einlagen-Zinssatz beträgt künftig minus 0,5 Prozent statt wie bisher minus 0,4 Prozent. Das Ziel ist, die Banken dazu zu zwingen, Kredite zu vergeben.

    Zudem kündigt die EZB an, ab November jeden Monat Staatsanleihen für 20 Milliarden Euro kaufen zu wollen.

    Verbraucherschützer befürchten, dass die Sparer in diesem Spiel den Kürzeren ziehen werden. Beispielsweise darin, dass die höheren Kosten an die Bankkunden weitergegeben werden.

    Laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ nennt der Direktor des Centrums für europäische Politik (CEP), Lüder Gerken, die Beschlüsse der EZB einen „Akt der Verzweiflung“. Der Ökonom ist der Meinung, dass die EZB ihr Pulver schon verschossen hat. Er sagt, dass EZB-Chef Mario Draghi nun versucht, die haushaltspolitischen Versäumnisse der Mitgliedsstaaten auszugleichen.

    Quelle:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ezb-knappes-dutzend-ratsmitglieder-verweigert-mario-draghi-gefolgschaft-a-1286581.html
    Freitag, 13. September, 2019
    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/ezb-wut-auf-mario-draghi-europas-sparer-sind-die-dummen-64673252.bild.html
    Freitag, 13. September, 2019

    Freitag 13.09.2019

  • BGH: Bearbeitungsentgelt von 100 Euro unzulässig

    Ein gesondertes Entgelt für die Freigabe von Kreditsicherheiten bei Umschuldung von Immobilienkrediten ist unzulässig, so hat der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt.

    Die Begründung: Mit der Bestellung, Verwaltung und Verwertung von Kreditsicherheiten nehmen Banken eigene Vermögensinteressen wahr. Es handelt sich somit nicht um eine Sonderleistung für Kunden. Die damit verbundene Arbeit ist zudem mit dem von dem Bankkunden zu zahlenden Kreditzins abgegolten.

    Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Kreissparkasse Steinfurt geklagt.

    Quelle:
    https://www.vzbv.de/pressemitteilung/bgh-kippt-entgelt-bei-baukredit-umschuldung
    Mittwoch, 11. September 2019

    Mittwoch 11.09.2019

  • Die Banken-WG: Sparkasse und VR-Bank unter einem Dach

    Um Kosten zu sparen eröffnen die Volksbank Frankfurt und die Taunus Sparkasse im hessischen Sulzbach ihre erste gemeinschaftlich betriebene Bankfiliale. Das berichtet der Spiegel.

    Geplant ist die Gemeinschaftsfiliale an vier von fünf Wochentagen zu öffnen; an zwei Tagen werden nur Sparkassen-Kunden persönlich betreut, an den anderen beiden Tagen nur Volksbank-Kunden. Basisdienstleistungen wie etwa Geldabheben sollen durchgehend für alle Kunden über Automaten angeboten werden.

    Quelle:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volksbank-und-sparkasse-legen-filialen-im-taunus-zusammen-a-1284478.html
    Freitag 30. August, 2019. Von Isabell Hülsen und Tim Bartz

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken-sparkasse-und-volksbank-wollen-filialen-im-taunus-zusammenlegen/24961630.html?ticket=ST-11924113-u3DcLxrgmEVMIfgLbkIE-ap5
    Freitag 30. August, 2019. Von Elisabeth Atzler

    Montag 02.09.2019

  • Gesetzliches Verbot von Strafzinsen

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Diskussion losgetreten, in der er ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer fordert. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat auf den Vorstoß reagiert und prüft ein entsprechendes Verbot.

    Schon jetzt zahlen Sparer bei einigen deutschen Banken Negativzinsen, wenn sie eine bestimmte Einlagensumme überschreiten. Aktuell betrifft die Regelung Bankkunden mit Ersparnissen von 100.000 Euro und mehr. Diese Grenze droht zu fallen.

    Was sagt Verbraucherschützer dazu:
    Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sagt:

    „Ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer ist gut gemeint, aber eine Scheinlösung. Bereits jetzt sind Negativzinsen bei bestehenden Verträgen aus Sicht des vzbv rechtswidrig.“ Noch dazu, wenn Negativzinsen gesetzlich verboten werden. Dann könnten die Banken an der Gebührenschraube drehen, etwa bei der Kontoführung. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das, dass der effektive Zins für diese Konten heute schon oft negativ ist.“

    Quellen:
    https://www.vzbv.de/pressemitteilung/verbot-von-strafzinsen-ist-eine-scheinloesung
    Donnerstag, 22. August 2019

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/negativ-zins-falle-so-koennte-angela-merkel-die-enteignung-der-sparer-verhindern_id_11078339.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    Donnerstag, 29. August 2019

    Donnerstag 29.08.2019

  • Warum dauert eine Online-Überweisung so lange?

    Eine Online-Überweisung innerhalb Deutschlands muss innerhalb eines Bank-Arbeitstags abgewickelt werden. So sieht es der Gesetz vor. Aber warum dauert eine Online-Zahlung oft länger? Eine E-Mail oder ein Facebook-Posting beispielsweise werden in der Regel in Sekundenschnelle im Internet übertragen.

    Begründung: Online-Überweisungen werden auf sehr umständlichen Wegen verarbeitet, berichtet das Digital-Magazin t3n. Die Systeme und die Technik sind veraltet.

    Demnach sammeln die Banken täglich alle Überweisungsaufträge bis spätestens 18:15 Uhr. Dann werden diese an den Bankenverbund EBA Clearing (European Banking Association) weitergeleitet. Die Übertragung der Überweisungen findet dann nicht über das Internet statt. Dann muss unter anderem überprüft werden, ob das Geld überhaupt auf dem Konto des Absenders vorhanden ist usw.

    Das Ziel für die Zukunft: Die alten Systeme auszutauschen und Echtzeitzahlungen zum Standard zu machen. In Ländern wie den Niederlanden hat man bereits damit begonnen.

    Quelle:
    https://www.chip.de/news/Online-Banking-Darum-dauert-es-so-lange-bis-das-Geld-ankommt_172362760.html
    Dienstag, 27. August 2019. Von Salome Schwarz

    Dienstag 27.08.2019

  • Onlinebanking: Was heißt Zwei-Faktor-Authentifizierung?

    Von September 2019 an müssen Online-Kunden zwei von drei Sicherheitskriterien nutzen, um ihr Bankgeschäft durchführen zu können.

    Es handelt sich um den Identitätsnachweis eines Nutzers – um das Onlinebanking sicherer durchführen zu können. Deshalb kombiniert man zwei unterschiedlich unabhängige Komponenten (Faktoren). Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn man Geld am Geldautomaten abhebt, benutzt man die Bankkarte plus PIN, also zwei Faktoren. Die Zwei-Faktor-Authentisierung ist nur dann erfolgreich, wenn beide festgelegten Merkmale zusammen eingesetzt werden und korrekt sind.

    Zwei von drei untenstehende Faktoren müssen in Zukunft kombiniert werden:

    Wissen
    Das erste Merkmal lautet “Wissen”. Einen Faktor, den nur der Nutzer kennt – zum Beispiel ein Passwort oder eine PIN.

    Besitz
    Das zweite Merkmal lautet “Besitz”. Einen Faktor, den nur der Nutzer besitzt – zum Beispiel ein Smartphone oder einen TAN-Generator.

    Biometrische Merkmale
    Die dritte Besonderheit bedeutet “biometrische Merkmale”. Damit ist einer Teil des Nutzers gemeint, – zum Beispiel einen Fingerabdruck oder die Iris eines Auges.

    Quelle:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/onlinebanking-neues-verfahren-101.html
    Mittwoch, 14. August 2019. Von Oliver Feldforth und Sandra Scheuring, HR

    Dienstag 20.08.2019

  • Onlinebanking: Smartphone weg. Was tun?

    Genau wie Sie eine gestohlene oder verlorene Girocard oder Kreditkarte sofort sperren lassen müssen, sollten Sie auch die SIM-Karte des Smartphones und den Tan-Generator unbedingt sperren lassen, wenn die Geräte abhanden kommen, so Stiftung Warentest.

    Tipp: Achten Sie stets auf eine sichere Handy-Sperre!

    Quelle:
    https://www.test.de/Girokonto-im-Test-5069390-5137687/
    Mittwoch, 7. August 2019

    Freitag 16.08.2019

  • Digitalisierung. Wunsch nach besserer Erreichbarkeit

    Immer öfter sucht man bei Unternehmen vergeblich nach einen persönlichen Ansprechpartner. Statt einer Telefonnummer findet man Chatbots (Chats) oder virtuelle Assistenten.

    Deutsche Verbraucher stehen solchen automatisierten Service-Lösungen eher skeptisch gegenüber, wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) e. V. zeigt.

    Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen ist der Meinung, dass die Digitalisierung den Kundenservice grundlegend, jedoch nicht nur zum Positiven verändert hat. So denken vor allem Befragte ab 50 Jahre (67 Prozent). Doch auch unter den 18 bis 29-Jährigen sind es immerhin 45 Prozent.

    Warum es so ist? Die Befragten meinen, es läge daran, dass zuerst am Personal und im Service gespart wird (63 Prozent). 58 Prozent der Befragten bemängeln das Fehlen der direkten Erreichbarkeit von Unternehmen bei Anfragen oder Reklamationen.

    Die Studie kommt zum Ergebnis: Für einen guten Kundenservice müssen digitale und persönliche Serviceangebote sinnvoll kombiniert werden. Gerade bei individuellen Problemen und komplexen Fragen ist gut geschultes Servicepersonal unverzichtbar. Das kann den entscheidenden Unterschied bei der Kundenzufriedenheit ausmachen.

    Quelle:
    https://www.der-bank-blog.de/deutsche-skeptisch-gegenueber-digitalem-kundenservice/studien/kundenservice-studien/37656214/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fwww.der-bank-blog.de%2Fdeutsche-skeptisch-gegenueber-digitalem-kundenservice%2Fstudien%2Fkundenservice-studien%2F37656214%2F&utm_content&utm_campaign=Der+Bank+Blog+Newsletter+Täglich

    Montag 5. August, 2019. Von Dr. Hansjörg Leichsenring

    Montag 12.08.2019

  • Darf die Bank eine Gebühr verlangen, wenn sie eine Überweisung oder einen Lastschrifteinzug vom Konto nicht ausführt?

    Grundsätzlich darf eine Bank keine Vergütung verlangen, wenn sie keine Leistung für den Kunden erbringt. Somit darf eine Bank keine Gebühr dafür verlangen, dass sie eine Überweisung oder einen Lastschrifteinzug vom Kundenkonto nicht ausführt.

    Bei fehlender Deckung auf dem Konto kann sie Überweisungen, die zu einer Überschreitung der eingeräumten Kreditlinie führen würde, dulden. Muss es aber nicht.

    Die Bank ist aber dazu verpflichtet den Kunden mitzuteilen, wenn sie eine Überweisung nicht ausführt. Und dafür kann sie eine Gebühr verlangen.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/kosten_gebuehren_node.html

    Montag 05.08.2019

  • BGH-Urteil: Kündigung wegen zu hoher Zinsen rechtens

    Sparkasse Nürnberg will rund 21.000 Sparverträge per Ende September kündigen. Es handelt sich um sogenannte Prämiensparverträge. Hierbei erhält der Bankkunde nicht nur einen bestimmten Zinssatz, sondern auch eine Prämie, die höher ausfällt, je länger der Vertrag läuft.

    Die Sparkasse begründet die Auflösung der Sparverträge wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase. Die Nürnberger berufen sich auf ein Grundsatzurteil der BGH. Hier ging es um die Sparkasse Stendal. Der Bundesgerichtshof (BGH) gibt nun der Bank recht. Zwar dürften sie ihren Kunden nicht kündigen, solange die höchste Prämienstufe nicht erreicht wurde. Danach aber schon.

    Die Verbraucherzentrale allerdings bezweifelt, ob die Kündignung der Prämiensparverträge grundsätzlich rechtmäßig sei. Denn das Gericht hat nur über einen Einzelfall entschieden. Die Verbraucherschützer empfehlen:

    1. Widerspruch gegen die Kündigung einzulegen
    2. Die Sparraten weiterhin zu zahlen
    3. Die Wirksamkeit der Kündigung sachkundig überprüfen lassen (auch ob zu wenig Zinsen bezahlen wurden).

    Quellen:
    https://www.focus.de/finanzen/banken/nach-bgh-urteil-wegen-niedriger-zinsen-sparkasse-nuernberg-kuendigt-21-000-sparvertraege_id_10945124.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    Sonntag, 21. Juli 2019

    https://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/boerse-vor-acht/hr_22_07_2019_112.html
    Von Montag 22. Juli 2019

    Dienstag 23.07.2019

  • Was tun bei Bankkartenverlust?

    Diese Rufnummer sollten Sie sich merken: 116 116. Denn wenn Ihre Bankkarte oder Kreditkarte verloren gegangen ist, müssen Sie unbedingt Ihre Karte(n) sperren lassen.

    Die zentrale Sperr-Notruf-Nummer lautet 116 116.

    Sie ist rund um die Uhr erreichbar. Im Inland ist der Notruf kostenlos. Aus dem Ausland wählen Sie bitte die +49 116 116. Dieser Anruf ist gebührenpflichtig. Bei Diebstahl oder Raub: Anzeige bei der Polizei erstatten!

    Wenn Sie anrufen sprechen Sie mit einem Automaten. Zuerst werden Sie nach der IBAN Ihrer Karte bzw. Kontos gefragt. Ansonsten werden nur Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können, gestellt.

    Wenn Ihre Karte erfolgreich gesperrt ist, sind Sie ab sofort gegen Missbrauch versichert.

    Um Zeit zu sparen, rufen Sie nach der Sperrung umgehend Ihre Bank an oder suchen Sie Ihre Bankfiliale auf. Dort können Sie Ersatzkarte(n) beantragen.

    Quelle:
    https://www.sperr-notruf.de/

    _https://www.sparkasse.de/service/karte-sperren.html _

    Samstag 20.07.2019

  • Missbrauch des Video-Ident-Verfahrens: Tipps zur Schutz

    Was ist ein Video-Ident-Verfahren?
    Manche Banken bieten zur Identifizierung der Kunden bei einer Kontoeröffnung ein
    „Video-Ident-Verfahren“ an. Somit spart man sich den Weg in eine Filiale zu gehen oder an einem Post-Ident-Verfahren bei der Post mitzumachen.

    Vorsicht! Auch Internetbetrüger nutzen das elektronische Verfahren zur Kontoeröffnung für sich aus. Unter falschem Vorwand bringen sie Menschen dazu, ihre persönlichen Daten preiszugeben und am Video-Ident-Verfahren teilzunehmen.

    Tipps: Wie kann ich mich vor einer betrügerischen Kontoeröffnung schützen?
    Beispiele wo es sich um eine Betrugsmasche handeln könnte:

    Wenn einem mitgeteilt wird, dass bei einem Job-Bewerbungsverfahren kein persönlicher Kontakt möglich sei.

    Sollen Sie an einem Video-Ident-Verfahren zur Kontoeröffnung teilnehmen, um sich für ein Jobangebot zu identifizieren? Machen Sie nicht mit! Ein Verfahren zur Kontoeröffnung hat nichts mit einem Bewerbungsverfahren zu tun.

    Werden Sie aufgefordert das Video-Ident-Verfahren zu testen? Oder vorspielen, dass Sie ein Konto für sich selbst eröffnen wollen? Brechen Sie das Verfahren umgehend ab! Echte Jobangebote dieser Art werden im Internet nicht angeboten.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Allgemeines/01_Video_Ident_Betrug.html?nn=7846988&id=12236470
    Dienstag 26. März 2019

    Dienstag 09.07.2019

  • Commerzbank und DKB: IT-Pannen beim Onlinebanking

    Am Montagvormittag gab es bei der Commerzbank Log-in-Probleme beim Onlinebanking.
    Laut Handelsblatt konnten bereits am Freitag Commerzbank-Kunden zeitweise am Bankautomaten kein Geld abheben oder mit der Girocard bezahlen. Der Anmeldeprozess zum Onlinebanking war stundenlang kaum möglich. Geldeingänge wurden zum Teil nicht verbucht.

    Das Problem sei am selben Tag wieder behoben gewesen. Ursächlich, so ein Sprecher der Commerzbank, sollen “Performanceprobleme” gewesen sein.

    Auch bei der DKB häuften sich die technischen Probleme. Laut heise.de sei mittlerweile der Zugriff auf das Onlinebanking der DKB wieder möglich. Der Ausfall hatte bis Montagabend angedauert. Demnach hat die Bank die Serverkapazitäten erhöht und im Laufe des Dienstags seien Stablitätstests durchgeführt worden.

    Ein DKB-Sprecher hat gegenüber heise.de versichert, es gebe keinen externen Zugriff auf die Konten oder andere Sicherheitsrisiken. Allein der Zugang auf der Startseite sei betroffen, im Hintergrund funktioniere alles einwandfrei.

    Quellen:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Commerzbank-und-DKB-kaempfen-mit-Pannen-beim-Online-Banking-4458975.html

    Dienstag 2. Juli 2019. Von Oliver Bünte

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/onlinebanking-neue-stoerungen-beim-onlinebanking-der-dkb-und-commerzbank/24513134.html?ticket=ST-3590687-GTNZSrCmoVCTmJh9JbaP-ap5

    Montag 1. Juli 2019. Von Felix Holtermann

    Mittwoch 03.07.2019

  • Preiserhöhungen: Das Konto wird teurer

    Nach SZ-Informationen drohen Bankkunden offenbar Gebührenerhöhungen für´s Girokonto und andere Dienstleistungen.

    Private Postbank-Kunden wurden beispielsweise darüber informiert, dass zum 1. Oktober unter anderem die Preise für das Girokonto erhöht werden. Es trifft vor allem Kunden mit dem “Postbank Giro plus”, für das nun monatlich 4,90 Euro statt 3,90 Euro anfallen. 70 Prozent aller Postbank-Kunden besitzen dieses Kontomodell.

    Beleghafte Überweisungen (Papier) sollen künftig 1,90 Euro kosten.

    Auch die Deutsche Bank, zu der die Postbank gehört, zieht mit. In Unterschied zu der Postbank treffen die Preiserhöhungen voraussichtlich nicht Girokonten für Privatkunden, sondern Konten für Geschäftskunden.

    Zudem könnten sich die Preise für Wertpapiertransaktionen erhöhen (bei einigen Produkten seien aber auch Preissenkungen geplant).

    Quelle:
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kontogebuehren-erhoehung-postbank-deutsche-bank-1.4491022
    Dienstag, 18. Juni 2019. Von Meike Schreiber

    Mittwoch 19.06.2019

  • BGH erlaubt Gebühren: Geld abheben am Schalter

    Um mehr Geld zu verdienen, lassen sich Banken und Sparkassen einzelne Services extra bezahlen. Zum Beispiel das Abheben und Einzahlen am Schalter.

    Zu unrecht, meinte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Sie klagte vor Gericht, nach einem Hinweis eines Sparkassen-Kunden aus Günzburg. Hier sei das Abheben und Einzahlen am Schalter nur beim teuersten Girokonto für 14,90 Euro im Monat kostenlos. Alle anderen Kunden müssen beim Automaten Geld abheben, aber am Gerät ist maximal 1500 Euro am Tag erlaubt.

    Die Wettbewerbszentrale: Es müsse möglich sein, auch einen größeren Geldbetrag auf einmal abheben zu können, ohne dass einem von dem Geld etwas abgezogen werde.

    Die BGH-Richter waren anderer Meinung: Banken und Sparkassen dürfen fürs Abheben und Einzahlen am Schalter grundsätzlich eine Extra-Gebühr verlangen. Diese darf aber nur so hoch sein wie die tatsächlich entstandenen Kosten sind.

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/banken/bundesgerichtshof-erlaubt-gebuehren-geld-abheben-am-schalter-hier-ist-es-kostenlos_id_10838805.html
    Dienstag, 18. Juni 2019

    Mittwoch 19.06.2019

  • Volksbanken sperren Zahlungen an N26, Fidor und co.

    Nach Betrugsfällen beim Onlinebanking, sperren Volksbanken vorläufig Zahlungen an fünf Direktbanken. Laut Welt.de sind N26, Solarisbank, Fidor, Revolut und bunq davon betroffen.

    Entschieden haben das die Genossenschaftsbanken nach eigenen Angaben als Abwehrmaßnahme gegen Betrüger, die – außerhalb von Deutschland – Konten für vermeintliche Straftaten nutzen. Die Schwachstelle seien Identifikationsverfahren wie beispielsweise Foto-Identifikation. Bei der Foto-Identifikation müssen Kunden nur ein Bild von sich und ihrem Personalausweis an den Anbieter schicken.

    Ein weiteres Einfallstor für Angriffe auf Kundenkonten, war z.B. bei der Volksbank Freiburg das sogenannte mTAN- oder mobileTAN-Verfahren, so Spiegel.de. „Hierbei wird die für Überweisungen notwendige TAN per SMS auf eine zuvor hinterlegte Handynummer gesendet. Kriminelle greifen zunächst die Zugangsdaten für das Onlinebanking ab – etwa über Phishing-Mails. An die TANs kommen sie dann über Ersatz-SIM-Karten, die sie mit falschen Angaben beim Mobilfunkanbieter erschleichen.“

    Eine Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sagt jedoch zu: “Sollte es zu einem Betrugsfall im Onlinebanking gekommen sein, entsteht Kunden kein Schaden, sie erhalten ihr Geld zurück.” Voraussetzung sei, dass Kunden sorgfältig mit sensiblen Daten wie Geheimnummer (PIN) und TAN umgegangen seien.

    Quellen:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article195329227/Online-Banking-Volksbank-sperrt-Zahlung-an-N26-und-Co-nach-Betrug.html
    Montag, 17. Juni 2019

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/n26-und-co-volksbank-setzt-zahlungen-nach-betrugsfaellen-aus-a-1272670.html
    Sonntag, 16. Juni 2019

    Montag 17.06.2019

  • Änderungen beim Onlinebanking und Bezahlen im Netz

    In den nächsten Wochen erhalten alle Bankkunden Post von ihrer Bank. Dabei geht es um neue Regeln beim Onlinebanking und Bezahlen im Netz. Sie sollen den Zahlungsverkehr sicherer machen.

    Was ändert sich für mich?
    Ab 14. September 2019 müssen Bankkunden grundsätzlich jede Online-Überweisung oder Karten-Zahlung mit einer sogenannten Kundenauthentifizierung freigeben. Das heißt: Künftig muss man immer eine Zahlung mindestens zwei Mal auf unterschiedliche Weise bestätigen.

    Onlinebanking
    Auch für das Log-in in das Onlinebanking werden in Zukunft grundsätzlich zwei Merkmale erforderlich sein. Neben Nutzernamen und Passwort muss die Bank ebenfalls einen zusätzlichen Code abfragen, den Kunden etwa per SMS oder App erhalten.

    Darüber hinaus gilt immer: Eine generierte „TAN“ kann man nur für eine Bezahlung oder Geldüberweisung nutzen. Das bedeutet auch: Die iTAN-Liste, bei der die TAN schon vorher bekannt ist und nicht speziell für eine Zahlung gedacht, ist hinfällig.

    Online Shopping
    Wer seine Einkäufe im Internet mit Kreditkarte bezahlt, erhält einen zusätzlichen, nur für diese Zahlung generierten Code etwa per SMS oder in einer Smartphone-App. Ein dauerhaftes Passwort für dieses Verfahren wird nicht mehr erlaubt.

    Kartenzahlung im Laden
    Wer mit seiner Girocard oder Kreditkarte kontaktlos an der Kasse bezahlt, muss bei Summen bis zu 25 Euro in der Regel keinen PIN eingeben. Künftig steigt der Betrag, bei dem keine Geheimzahl eingegeben werden muss, auf bis zu 50 Euro. Dies wird jedoch unterschiedlich von Geldinstituten geregelt.

    Quellen:
    https://bankenverband.de/blog/neue-regeln-bei-onlinebanking/

    Mittwoch, 15. Mai 2019. Von Sylvie Ernoult

    https://www.waz.de/wirtschaft/psd2-was-sich-fuer-kunden-beim-online-banking-aendert-id225943805.html

    Mittwoch 5. Mai 2019. Von Alexander Klay

    Donnerstag 06.06.2019

  • Kleinkredite im Netz: Auf was muss ich achten?

    Im Internet werben Anbieter damit, schnell Kredite unter 200 Euro oder für einen Zeitraum von zum Beispiel 30 Tagen zu vergeben oder zu vermitteln. Die Kredite werden beispielsweise als Minikredit, Kleinkredit oder Kurzzeitkredit bezeichnet.

    Achtung!
    Was viele Interessenten nicht wissen: Ein Darlehen unter 200 Euro ist nicht durch das Verbraucherdarlehensrecht geschützt, auch wenn ein Darlehensvertrag zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer schriftlich abgeschlossen ist.

    Zum Beispiel: Normalerweise kann der Kreditvertrag vom Darlehensnehmer innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden (§ 355 BGB). Das gilt nicht für Minikredite unter 200 Euro.

    Prüfen Sie also genau die Kosten und Zinsen des Kredits. Vielleicht lohnt die ganze Geschichte nicht.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/KrediteDarlehen/00_Minikredit.html;jsessionid=E317A78C3B2BC7A66CDA0CFCA94EE58C.2_cid290?nn=7846988&id=12440550
    Freitag, 10. Mai 2019

    Dienstag 21.05.2019

  • Sparkassen überlegen eigene Onlinebank zu gründen

    Die Sparkassen sind die größten Banken Deutschlands. Doch die Konkurrenz wächst. Denn Direktbanken wie ING, Comdirect und N26 ziehen immer mehr junge Kunden an. Kunden, die das traditionelle Geschäftsmodell der Sparkasse oft nicht mehr nutzen.

    Laut Handelsblatt schlägt Walter Strohmaier, Bundesobmann der deutschen Sparkassen vor, dass die rund 400 Sparkassen auch eine Direktbank bekommen.

    Die Basis für eine Direktbank der Sparkassen gibt es schon: Strohmaier könnte sich die DKB, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, auch als gemeinsame Onlinebank der Sparkassen vorstellen. Am aller besten, wäre es, wenn die zwei Onlinebanken in der Gruppe – die DKB und die 1822direkt – den Sparkassen gehören würden, als einem Wettbewerber. Die 1822direkt ist bereits Teil der Frankfurter Sparkasse.

    Das Problem: Laut Münchner Merkur widerspräche jedoch eine bundesweit aktive Onlinebank dem Regionalprinzip der Sparkassen. Demnach darf jedes Kreditinstitut nur in seinem jeweils klar abgesteckten lokalen Geschäftsgebiet tätig sein. Zudem würde sie nicht nur den bestehenden Onlinebanken, sondern auch den Sparkassen selbst Konkurrenz machen.

    Quelle:
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/privatkundengeschaeft-sparkassen-erwaegen-gruendung-eigener-onlinebank-doch-der-plan-hat-tuecken/24234970.html?ticket=ST-475470-oxjfcgJ0hHuXyIx3gCyx-ap4
    Dienstag 23. April 2019. Von Elisabeth Atzler

    https://www.merkur.de/wirtschaft/sparkassen-brechen-bald-mit-tradition-weil-kunden-sonst-abwandern-zr-10147989.html
    Freitag 26. April 2019. Von Maximilian Kettenbach und Lukas Schierlinger

    Freitag 26.04.2019

  • Sparkassen stellen das smsTAN-Verfahren ein

    Am 25. Juni 2019 beenden einige Sparkassen das sms-TAN, beispielsweise die Berliner Sparkasse. Viele Banken stellen derzeit ihre TAN-Verfahren um, weil sie den Bankkunden mehr Sicherheit bieten wollen. Das berichtet futurezone mit Verweis auf Thomas Rienecker, Pressesprecher des Sparkassen-Verbandes.

    Da die deutschen Sparkassen eigenständig sind, können sie auch eigene Termine für die Umstellung festlegen. Am besten fragen Sie bei Ihrer Sparkasse nach.

    Die Alternativen zu smsTAN
    Auf eine Aufforderung die TAN-Verfahren zu wechseln, muss man jedoch nicht warten. Das geht jederzeit. Die Sparkassen bieten hierzu zwei Möglichkeiten:

    1. Das pushTAN
    Beim pushTAN-Verfahren bekommen Sie die Transaktionsnummer (TAN), die man bisher per SMS bekommen hat, per Sparkassen-App auf das Smartphone oder Tablet (Android oder iOS)

    2. Das chipTAN
    Wenn Sie beim Onlinebanking kein Smartphone nutzen möchten, dann ist das chipTAN-Verfahren, die bessere Wahl. Sie erzeugen dann die Transaktionsnummer (TAN) mit einem TAN-Generator.

    Quelle:
    https://www.futurezone.de/digital-life/article216982701/Aus-fuer-smsTAN-Bei-einigen-Sparkassen-brauchst-du-sehr-bald-Plan-B.html
    Dienstag, 23. April 2019. Von futurezone/KN

    Dienstag 23.04.2019

  • Wer kontrolliert Schufa und Co.?

    Das Geschäftsmodell von Auskunfteien besteht darin, gewerbsmäßig Auskünfte über private oder geschäftliche Verhältnisse anderer, besonders über deren Kreditwürdigkeit zu sammeln und weiterzugeben. Insbesondere werden Informationen über Kreditaktivitäten und Zahlungsausfälle zusammengetragen. Das Ziel ist es, herauszufinden, wie wahrscheinlich es ist, ob Schuldner geliehenes Geld zurückbezahlen kann. Das nennt man Scoring.

    Was machen die Behörden?

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die auch Banken kontrolliert, ist im öffentlichen Interesse tätig. Dennoch beaufsichtigt die BaFin keine Auskunfteien. Auch nicht die Bewertungssysteme der Auskunfteien, da diese „ihre Algorithmen gegenüber den Aufsichtsbehörden nicht offenlegen müssen.“

    Ob Auskunfteien alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfüllen, liegt ebenso nicht im Tätigkeitsbereich von BaFin. Dies kontrollieren die zuständigen Datenschutzbehörden, zum Beispiel die Datenschutzbeauftragten der Bundesländer.

    Welche Informationen sind über mich gespeichert? Holen Sie kostenlos ihre Schufa-Auskunft (Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO):

    https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&via=menu

    Quelle:
    https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2019/fa_bj_1903_Scoring_von_Auskunfteien.html
    Mittwoch, 20. März 2019

    Mittwoch 10.04.2019

  • Wann ist ein Rahmenkredit für mich interessant?

    Ein Rahmen- oder Abrufkredit ermöglicht Bankkunden sich jederzeit kurzfristig Geld für einen kürzeren Zeitraum auszuleihen. Insofern kann er eine interessante Alternative zum Dispositionskredit sein. Man kann ihn nutzen, um flexibel Teilbeträge abzurufen.

    Tipp: Der Rahmenkredit ist zwar preiswerter als der Dispo, allerdings teurer als ein normaler Ratenkredit. Fragen Sie sich, zu welchem Zweck Sie den Rahmenkredit einsetzen wollen und für wie lange. Möglicherweise ist ein klassischer Ratenkredit die bessere Lösung.

    Quelle:
    _https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Rahmenkredit/Rahmenkredit_node.html _

    Mittwoch 03.04.2019

  • Betrug: Ungewollte Kontoeröffnung nach Video-Ident-Verfahren

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Unter einem Vorwand werden Verbraucher dazu gebracht, persönliche Daten preiszugeben und an einem Video-Ident-Verfahren teilzunehmen.

    Der Trick besteht darin, den Eindruck zu erwecken, dass sich der Verbraucher im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens (Jobangebot) per Video identifizieren müsse, bevor er einen Arbeitsvertrag erhält. In Wirklichkeit wird über das Video-Ident-Verfahren ein Konto unter dem Namen des Verbrauchers eröffnet. Das Konto wird anschließend für kriminelle Zwecke missbraucht, beispielsweise als Kontoverbindung für den Betrieb von Fakeshops oder zur Geldwäsche.

    Wie kann ich mich vor einer betrügerischen Kontoeröffnung schützen:

    https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Allgemeines/01_Video_Ident_Betrug.html?id=12236470

    Quelle:
    https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2019/meldung_190326_Video_Ident_Betrug.html

    Dienstag, 26. März 2019

    Mittwoch 27.03.2019

  • Sprach-Banking: Überweisung per Sprachassistent

    Jeder dritte Deutsche kann es sich vorstellen, Überweisungen per Sprachbefehl zu tätigen, so eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Auf diese Weise zu überweisen, hat allerdings kaum jemand ausprobiert. Das liegt auch daran, dass nur wenige Geldhäuser diesen Service anbieten.

    Laut Handelsblatt sind die Vorreiter dieser Technologie die Direktbanken Comdirect und Consorsbank sowie die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen. Ein Sprecher der Finanz-Informatik (FI) des IT-Dienstleisters der Sparkassen äußerte sich dem Handelsblatt gegenüber, dass man sich in Gesprächen mit Google befinde.

    Comdirect-Kunden können seit Juli 2018 per Google Assistant ihren Kontostand abfragen, Überweisungen allerdings nur vorbereiten. Mit eine Banking-App muss die Überweisung dann auf gewohnte Weise freigegeben werden. Auch die Smartphone-Bank N26 operiert ähnlich. Die Deutsche Bank bietet den Service mit Apples Siri an.

    Über Amazons Sprachassistentin Alexa ist bislang noch kein Kontozugriff möglich.

    Quelle:
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sprachassistenten-geldueberweisung-per-zuruf-stoesst-auf-grosses-interesse/24123722.html?ticket=ST-1173303-qoWbMILtKM5IjaZidvWe-ap2

    Freitag 22.03.2019

  • Welche Pflichten habe ich als Nutzer einer Kreditkarte?

    Bei Diebstahl oder Verlust: Bei Verlust der Kreditkarte müssen Sie dies sofort dem Kreditkartenunternehmen melden um die Karte sperren zu lassen. Ein Anruf unter der einheitlichen Sperr-Rufnummer 116116 genügt. Ansonsten werden Sie in die Mithaftung gezogen.

    PIN: Beim Bezahlen oder Geldabheben wird oft eine PIN abgefragt. Merken Sie sich Ihre Geheimzahl und behalten Sie diese unbedingt für sich. So können Sie sich vor Missbrauch schützen.

    Deckung des Referenzkontos: Ihr Referenzkonto muss stets einen ausreichenden Verfügungsrahmen oder ein entsprechendes Guthaben aufweisen, damit der Kartenanbieter Ihre Kreditkartenumsätze abbuchen kann.

    Kontrolle: Überprüfen Sie Ihre Kartenabrechnungen regelmäßig, damit Sie unberechtigte oder verdächtige Abbuchungen rechtzeitig reklamieren können. Die Fristen dazu variieren je nach Anbieter. Meist hat der Kunde vier bis sechs Wochen Zeit für Beanstandungen.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Kreditkarte/Kreditkarte_node.html

    Montag 18.03.2019

  • Sparkassen kündigen massenweise Prämiensparverträge

    Seit längerer Zeit werden Sparverträge der Sparkassenkunden vor Ende der Laufzeit gekündigt. Die Prämiensparverträge lohnen sich für die Sparkassen nicht mehr, schreibt Focus Online. Dabei waren die Verträge ein Bestseller der Sparkassen. Die rettende Lösung der Sparkassen ist die Langzeitsparer rauszuschmeißen – und dies begründen die Banken oft mit der unvorhersehbaren Zinsentwicklung.

    Warum es soweit gekommen ist:
    Erstens, sinkt seit Jahren das Zinsniveau. Das bringt die Banken in eine Zwickmühle. Denn die Prämien vieler abgeschlossener Sparverträge bringen noch zwei Prozent Zinsen für den Sparer.
    Zweitens, müssen sich Banken seit einem Urteil des BGH an einem Basiszins orientieren und können die Zinsen nicht mehr beliebig nach unten drücken.

    Wehren Sie sich!
    Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen kritisiert, dass das Risiko der Zinsentwicklung auf den schwächeren Vertragspartner abgewälzt wird. Die Verbraucherschützer bieten deshalb an, die gesamte Verzinsung für 85 Euro neu zu berechnen. Heyer: „Nach unseren Erfahrungen lohnt sich das besonders für langfristige Sparverträge mit variablem Zins und fest vereinbarter Prämienstaffel, die ab Mitte der 90er-Jahre bis etwa 2004 abgeschlossen wurden.“

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/banken/ihr_geld/tausende-kunden-betroffen-sparkassen-setzen-langzeitsparer-vor-die-tuer-so-koennen-sie-sich-jetzt-wehren_id_10414208.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    Sonntag, 10. März 2019

    Montag 11.03.2019

  • Gericht: Basiskonto ist zu teuer

    Die Kosten für das sogenannte Basiskonto der Deutschen Bank ist “unangemessen hoch und damit unwirksam”, so lautet ein noch nicht rechtskräftiges Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Frankfurt.

    8,99 Euro pro Monat plus einer Gebühr von 1,50 Euro für jede beleghafte Überweisung. Zu teuer fand die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und klagte. Damit sind die Verbraucherschützer nicht alleine. Laut ARD.boerse.de prüft auch die Finanzaufsicht BaFin die Konditionen der Banken, die keine “Abwehrpreise” verlangen dürfen.

    Seit 2016 soll ein Basiskonto auch wirtschaftlich schwächer aufgestellten Menschen, Obdachlosen und Asylsuchenden mit Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Kartenzahlung den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr bieten.

    Quelle:
    https://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/gericht-basiskonto-der-deutschen-konto-zu-teuer100.html
    Mittwoch 27. Februar 2019. Von tb

    Aktualisiert am 1. März 2019:
    https://www.vzbv.de/pressemitteilung/basiskonto-der-deutschen-bank-zu-teuer

    Mittwoch 27.02.2019

  • Sparkassen: Zu wenig Zinsen gutgeschrieben

    Laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben vor allem die Sparkassen ihren Kunden über Jahrzehnte hinweg zu wenig Zinsen gutgeschrieben.

    Konkret geht es bei den Sparkassen um Sparverträge mit der Bezeichnung
    „Vorsorge Plus“ und
    „Prämiensparen flexibel“

    Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale rät jedem, der so einen Sparvertrag hat, sich den Zinsverlauf genau anzuschauen. Nach Auffassung der Verbraucherschutzer sind etliche Verträge mit rechtswidrigen Zinsanpassungen. Im Zweifel fordern Sie Ihre Bank auf, nachzurechnen.

    Auch viele Riester-Banksparpläne sind betroffen.

    Musterbrief zum herunterladen

    Die Verbraucherzentralen haben einen Musterbrief entworfen, den betroffene Kunden an ihr Geldinstitut schicken können:
    https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/sites/default/files/2018-01/Musterbrief%20Zinsänderungen%20am%20Sparvertrag.pdf

    Lassen Sie sich nicht zu schnell abwimmeln!

    Oft teilt die Sparkasse mit, „die Klausel sei bereits im Sinne der BGH-Rechtsprechung geändert und jetzt transparent“, so Nauhauser. „Aber das stimmt nicht unbedingt: Die Bank kann nicht einseitig eine neue Zinsanpassungsklausel festlegen – das muss immer mit dem Kunden ausgehandelt werden.“

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/banken/das-waren-damals-die-testsieger-sparkassen-zahlen-zu-wenig-zinsen-wer-betroffen-ist-und-wie-sie-ihr-geld-bekommen_id_10329289.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    16. Februar, 2019. Von Melchior Poppe Samstag

    Montag 25.02.2019

  • Enteignung der Sparer: Steuer auf Bargeld

    Um die Wirtschaft anzukurbeln und eine mögliche Rezession in der Euro-Zone abzuwehren, überlegt der Internationale Währungsfonds (IWF) neue Wege zu gehen: Eine Steuer auf Bargeld, so schreibt Focus-Online.

    Die Negativzinsen werden erneut aufgegriffen: Wer Geld auf dem Konto hat, erhält keine Zinsen, sondern muss im Gegenteil auf sein Erspartes eine „Aufbewahrungsgebühr“ bezahlen. Um diese Strafzinsen zu umgehen, so die Hoffnung, sollen die Sparer das Geld abheben und ausgeben. Somit wird der Wirtschaft geholfen.

    Was ist aber, wenn die Sparer ihr Geld abheben, demnach die Strafgebühren nicht bezahlen, aber dann das Geld nicht ausgeben? Sondern es „unter die Matratze“ stecken?

    Der Plan des IWF lautet: Das Bargeld soll an Wert verlieren

    Der Ausgangspunkt: Die Notenbank soll künftig ihr Geldmenge in zwei Währungen einteilen, in Bargeld und in elektronisches Geld (e-Geld). Auf das digitalen Geld würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen.

    Das Ziel: Eine bargeldlose Welt. Denn ohne Bargeld müssten Sparer „die Strafzinsen bezahlen, was den Konsum und Investitionen wiederum attraktiver machen würde. Das würde die Kreditvergabe ankurbeln, die Nachfrage beflügeln und die Wirtschaft stimulieren“, so Ruchir Agarwal, Volkswirt beim IWF und Signe Krogstrup, Beraterin des IWF und ehemalige Mitarbeiterin der Schweizerischen Nationalbank.

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/weltwirtschaft-auf-dem-weg-in-schwere-rezession-auf-irrwitzigem-weg-will-der-iwf-bargeld-besitzer-mit-strafzinsen-enteignen_id_10306882.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    Dienstag, 12. Februar 2019. Von Egmond Haidt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge

    Freitag 15.02.2019

  • Deutsche wollen nicht auf Bargeld verzichten

    „Obwohl mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Zahlungsmittel existiert, bezahlen Konsumenten ihre Einkäufe an der Ladenkasse in rund drei von vier Fällen mit Bargeld.“ Das stellte die Bundesbank in Februar 2019 fest.

    Warum die Menschen am liebsten bar zahlen, ist neben der schieren Gewohnheit, dass man mit Bargeld einen besseren Überblick über die eigenen Ausgaben behält, so einer aktuellen Online-Befragung im Auftrag des Bundesverbandes der privaten Banken zufolge.

    Rund 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer findet es „sehr schlecht” oder „eher schlecht“, wenn es überhaupt kein Bargeld mehr gebe und nur noch mit Karte oder elektronisch bezahlt werden könnte.

    Eine vollständige Abschaffung des Bargelds lehnt eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung von 91 Prozent ab (Feb. 2016).

    Quelle:
    https://www.bundesbank.de/resource/blob/776464/7bcafc28a7be62b503fb4c39440f92db/mL/kosten-der-bargeldzahlung-im-einzelhandel-data.pdf
    Februar 2019

    https://www.der-bank-blog.de/deutsche-bargeld/studien/mobile-payment-studien/37652101/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fwww.der-bank-blog.de%2Fdeutsche-bargeld%2Fstudien%2Fmobile-payment-studien%2F37652101%2F&utm_content&utm_campaign=Der+Bank+Blog+Newsletter+Täglich
    Mittwoch 6. Februar 2019. Von Dr. Hansjörg Leichsenring

    Mittwoch 13.02.2019

  • Brexit: Sind meine Einlagen bei einer britischen Bank sicher?

    Bis zum 29. März 2019 ändert sich der Status Großbritanniens in der EU nicht. Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind die konkreten Folgen des Brexit für den Verbraucher derzeit nicht abschätzbar.

    Grundsätzlich gilt, dass Banken kraft Gesetz in Deutschland Mitglied in eines Einlagensicherungssystems sind. Dies gilt auch für britische Banken die die Banklizenz
    in Deutschland besitzen.

    Im Falle eines „harten Brexit“ wären deutsche Kunden bei britischen Instituten auf der Insel „weiterhin über eine Einlagensicherung in Großbritannien geschützt. Sofern sich die Gesetzeslage in Großbritannien nach dem Brexit nicht ändert, bleibt auch das bisherige Niveau des Einlagenschutzes erhalten.“

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/Uebergreifend/Brexit/Verbraucher/brexit_artikel.html?nn=7846988

    Donnerstag 07.02.2019

  • Kritik an DKB: Digitaler Service mangelhaft

    Wie das Handelsblatt berichtet, sind Verbraucherschützer (Marktwächter Finanzen*) über Serviceprobleme der Deutschen Kreditbank (DKB) alarmiert.

    „DKB– Das kann Bank“. Der Werbespruch der zweitgrößten deutschen Direktbank klingt in Anbetracht der Beschwerden von Bankkunden seltsam. Denn viele Kunden klagen darüber, was ihre Bank alles nicht kann. Die Reklamationen reichen von mangelnder Erreichbarkeit und fehlendem Zugriff auf Konten, über Kreditkarten, die nie bei den Kunden ankamen, bis hin zu gesperrten Karten, die der Inhaber gar nicht sperren lassen wollte, so das Handelsblatt.

    Frühere Beanstandungen zielten auf die Werbung mit einem kostenlosen Girokonto, bei dem dann doch ein monatlicher Mindesteingang von 700 Euro nötig war und weiterhin ist. Oder um die Mindestverfügung von 50 Euro bei Bargeldabhebungen: Wer hier geringere Beträge abheben will, kann dies nur gegen ein monatliches Entgelt von 15 Euro durchführen.

    Dazu Kerstin Schultz von den Marktwächter Finanzen: „Diese Abhebe-Abonnements für Kleinstbeträge sind aus unserer Sicht nicht nur unangemessen hoch, sondern dem Grunde nach auch äußerst bedenklich.“ Weil es gerade Kunden mit geringem Einkommen sind, die sich für ein Konto bei einer Onlinebank interessieren und die Kleinbeträge abheben.

    *) Die Marktwächter Finanzen Als das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen versucht die vor vier Jahren gegründete Einheit, Marktwissen zu bündeln, Fehlentwicklungen sichtbar zu machen und somit Schaden von den Verbrauchern abzuwenden.

    Quelle:
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bayernlb-tochter-serviceprobleme-der-deutschen-kreditbank-alarmieren-verbraucherschuetzer/23918394.html?ticket=ST-848039-Ahrq5gAkBQae0PCZGNxt-ap3
    Montag, 28. Januar 2019. Von Christian Schnell

    Mittwoch 30.01.2019

  • Auslandsüberweisungen werden teurer

    Bankkunden, die Geld aus Deutschland in ein Land mit fremder Währung überweisen möchten, müssen dafür immer höhere Gebühren bezahlen. So eine Studie des Marktforschungsunternehmens Consumer Intelligence.

    Die Studienautoren verglichen die Preise der fünf größten Anbieter von Auslandsüberweisungen in Deutschland miteinander. Es handelt sich um die großen deutschen Privatkundenbanken Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Sparkassen-Finanzgruppe sowie dem Finanzdienstleister Western Union.

    Laut Frankfurter Rundschau schwankten die Preise zwischen den einzelnen Instituten stark. So variierten die Gesamtkosten der fünf untersuchten Anbieter bei einer Überweisung von 1000 Euro in britische Pfund zwischen 17,51 und 62,54 Euro. Der Gebührenanteil der Überweisung schwankte damit zwischen 1,75 Prozent und 6,25 Prozent der Überweisungssumme.

    Wer 1000 Euro auf die britischen Inseln überweisen wollte, musste dafür im November 2018 im Schnitt 30,39 Euro bezahlen. Das waren 21 Prozent mehr als noch im März 2018. Eine Kostenexplosion verzeichneten die Autoren für Überweisungen von 1000 Euro nach Polen. Im März kostete es 24,35 Euro, in November schon 33,34 Euro – ein Anstieg um fast 37 Prozent.

    Quelle:
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/kosten-fuer-auslandsueberweisungen-steigen-deutlich-16002777.html
    Mittwoch, 23. Januar 2019. Von Antonia Mannweiler

    https://www.fr.de/wirtschaft/auslandsueberweisungen-werden-teurer-11440817.html

    Dienstag, 22. Januar 2019. Von Andreas Niesmann

    Freitag 25.01.2019

  • Der Video-Bankschalter: Technologie soll Bankfilialen retten

    Eine Volks- und Raiffeisenbank im Allgäu hat einen Video-Service erfunden, der den Bankschalter ersetzen soll.

    In Zeiten, in den Kunden zunehmend ihre Bankgeschäfte rund-um-die-Uhr per Smartphone oder PC erledigen, droht vielen kleinen Bankfilialen die Schließung. Die alternative Idee: Den klassischen Service am Schalter anzubieten – nur dass es dafür keinen Schalter mehr braucht. Denn wenn der Kunde den Selbstbedienungsbereich betritt, steht er vor einem hochkantigen Bildschirm. Hier taucht eine lebensgroße Bankberater/in auf und beantwortet die Fragen der Kunden – live.

    Die häufigsten Fragen der Kunden betreffen das Girokonto, beispielsweise Überweisungen schreiben bzw. Dauer- oder Freistellungsaufträge ändern. Für schwierigere Themen, etwa einer Baufinanzierung oder Geldanlage, lässt sich ein Termin mit dem im Bildschirm sichtbaren Berater in der Filiale vereinbaren.

    Quelle:
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finanzberatung-diese-technologie-soll-die-bankfiliale-retten-1.4274996
    Dienstag 8. Januar 2019. Von Harald Freiberger

    Montag 21.01.2019

  • Datenklau an Geldautomaten ist rückgängig

    Im Jahr 2018 ist ein Schaden in Hohe von 1,44 Millionen Euro durch Daten-Diebstahl an Geldautomaten in Deutschland entstanden. Ein Rückgang wie die FAZ schreibt. Im Vorjahr waren es noch 2,2 Millionen Euro. Ein Grund: Durch modernere Sicherheitstechnik wird es für Kriminelle immer schwieriger, Kartendaten und Geheimnummern von Bankkunden auszuspionieren und zu missbrauchen.

    Quelle:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung
    Montag, 14. Januar 2019

    Dienstag 15.01.2019

  • Onlinebanking 2019: Überweisungen nur mit digitalen TANs

    Wie focus-online berichtet, wird das iTAN-Verfahren ab dem 14. September 2019 komplett eingestellt. Bankkunden müssen also schon vorher ihr TAN-Verfahren ändern. Von da an sind Überweisungen nur noch mit TAN-Verfahren mit zwei Identifikationsverfahren möglich. Das erste ist meist Benutzername und Kennwort, im zweiten Schritt können Verbraucher dann noch zwischen SMS (mobile TAN), Smartphone (Photo-TAN), Fingerabdruck, Spracherkennung oder TAN-Generator wählen. Überweisungen bis 30 Euro brauchen dafür keine TAN mehr.

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/news/im-neuen-jahr-gehaelter-online-banking-mieten-das-sind-die-wichtigsten-aenderungen-2019_id_10065266.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

    Donnerstag 20.12.2018

  • Ratenkredite im Test

    Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW bei zehn Banken ergab, dass der Effektivzins von Ratenkredite in der Spitze bei 13,7 Prozent lag. Zudem haben die Verbraucherschutzer ein heilloses Durcheinander von Gebühren vorgefunden. Fakt ist aber: Die Geldinstitute langen kräftig zu.

    Test Beispiel: Ende Oktober 2018 wurden die Zinsen für „einen festverzinslichen Musterkredit über 10.000 Euro mit vier Jahre Laufzeit sowie die Gebühren für Ratenstundung, Ratenreduzierung und vorzeitiger Rückzahlung bei zehn Institute abgefragt.“

    Ergebnisse: Einen Einheitszins für alle Kunden gab es nur bei zwei der zehn Banken: Comdirect (3,65 Prozent effektiv) und ING (3,79 Prozent effektiv). Für die restlichen Banken war die Höhe des Zinses von der Bonitätseinstufung der Kunden abhängig. Mit teils horrenden Unterschiede:
    Bei der Targobank reichte beispielsweise die Bandbreite von 2,45 bis 13,7 Prozent Effektivzins. Beim Musterkredit bedeutete das: Kunden mit Top-Bonität zahlten insgesamt 502 Euro Zinsen, für Kunden mit geringer Bonität stiegen die Kosten auf mehr als das Fünffache: satte 2.855 Euro.

    Weitere Beispiele: Laut Verbraucherzentrale NRW langten auch Deutsche Bank, S-Kreditpartner und TeamBank („EasyCredit“) als Kreditabwickler der Genossenschaftsbanken mit einem bonitätsabhängigen Maximalzins von 10,99 Prozent ordentlich zu. Dass es auch günstiger geht, zeigte die Norisbank: Hier lag die Zinsspanne zwischen effektiven 2,9 und 7,8 Prozent.

    Quelle:
    https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/stichprobe-bei-zehn-geldinstituten-zu-ratenkrediten-32149
    Pressemitteilung vom 5. Dezember 2018

    Montag 17.12.2018

  • Direktbanken: Gebühren fürs Geldabheben

    Von wegen kostenloses Girokonto: Das Projekt „Marktwächter Finanzen“ weist daraufhin, dass drei Direktbanken Gebühren fürs Geldabheben berechnen und zwar wenn der Bankkunde einen Kleinbetrag abheben will.

    ING-DiBa Kunden können nur dann Beträge unter 50 Euro am Geldautomaten abheben, wenn sie die kostenpflichtige “Kleinbetrags-Option” hinzubuchen – für satte zehn Euro im Monat. Nur wenn der Kontostand unter 50 Euro liegt, können niedrigere Beträge ohne zusätzliches Entgelt abgehoben werden.

    Ähnliches bei der DKB: Für ihre “Mini-Bargeld-Option” veranschlagt die Direktbank sogar 15 Euro Service-Gebühr.

    Die Comdirect Bank erhebt 9 Cent für die Nutzung des “mTan-Verfahrens”. Für Schalterabhebungen beim Mutterkonzern Commerzbank müssen comdirect-Kunden 9,90 Euro zahlen.

    Zusätzliche Kosten für Glücksspielbereich
    „Alle drei Banken berechnen ihren Kunden zudem gesonderte Entgelte für Umsätze, die im Glücksspielbereich, etwa in Casinos, Wettbetrieben oder Lotteriegesellschaften mit Kreditkarte getätigt werden,“ kritisiert die Verbraucherzentrale Sachsen.

    Lesen Sie auch:
    https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/banken-wollen-kunden-am-geldautomaten-umerziehen.html

    Quelle:
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/gebuehren-fuers-geldabheben-teure-ueberraschung-am-geldautomaten-3203
    Freitag 30. November 2018

    Mittwoch 12.12.2018

  • Insolvenz: Wer haftet für die Kundengelder bei der Bank?

    Gerät eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten, sind Sie als Bankkunde über die Einlagensicherung und Anlegerentschädigung geschützt. Jede Bank in Deutschland, die eine Erlaubnis hat, eine Bank zu betreiben, ist automatisch – kraft Gesetzes – Mitglied in einem Einlagensicherungssystem.

    Wird also eine Bank zahlungsunfähig, stellt die Bankenaufsicht den Entschädigungsfall fest und die gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen ersetzen Kundeneinlagen bis zu einer bestimmten Höhe. Private Banken gehören der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an, öffentliche Institute der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ).

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BaFinVerbraucherschutz/Schieflage/sicherungseinrichtungen_node.html;jsessionid=C0BBECC4E1C97E4C70BF6D289D8C60C7.2_cid363

    bankscore-Tipp
    Bei einer finanziellen Schieflage einer Bank greift die Einlagesicherung. Bild: bankscore

    Donnerstag 06.12.2018

  • Banking-Apps: Mobile Banking mit dem Smartphone

    Vor allem junge Bankkunden nutzen nicht mehr ihren Computer für Onlinebanking, sondern ihr Smartphones über die sie ihre Bankgeschäfte abwickeln (Mobile-Banking). Zunehmend bieten Start-up-Unternehmen Smartphone-Apps fürs Mobile-Banking an. Als Reaktion auf das Banking-Start-up N26 haben auch einige etablierte Banken reine Mobile-Konten ins Leben gerufen. Diese Mobile-Konten werden ausschließlich über eine App verwaltet.

    Sicherheit
    Bankkunden, die schon Onlinebanking nutzen und den Umgang mit dem Smartphone gewohnt sind, dürften mit Banking-Apps keine Schwierigkeiten haben. Für diese Kunden könnte Mobile Banking durchaus praktisch sein. Es gibt aber auch Sicherheitslücken bei Banking-Apps und Mobile-Konten. Man solle sich mit mobilen Sicherheitsvorkehrungen deshalb gut auskennen, rät Biallo.de.

    Laut Biallo.de sollte man vor der Installation einer Banking-App, die Bewertungen anderer Nutzer lesen und einen Blick auf die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters werfen. Neue Apps ohne Bewertung sollten Sie lieber nicht installieren.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/girokonto/ratgeber/banking-app/
    Freitag 23.November 2018. Von Caroline Benzel

    Dienstag 27.11.2018

  • Händlerkredite: Fintechs erobern neues Geschäftsfeld

    Nach Paypal bietet nun auch der Zahlungsdienstleister „Klarna“ ein Finanzierungsprogramm für kleine und mittelständische Händler an, das berichtet Ecommerce News. Über ein Programm namens “Klarna Boost” können Firmen einen Händlerkredit von bis zu 100.000 Euro beantragen.

    Laut Handelsblatt bietet Paypal bereits den Händlerkredit an – der Klarna-Kreditprozess verläuft ähnlich: Statt Zinsen fällt eine Fixgebühr an, die über die Laufzeit hinweg zusammen mit der Tilgung gezahlt werden muss.

    Klarna ist ein schwedischer Online-Bezahldienst. Das Geschäftsmodell besteht darin, die Zahlungsansprüche der Händler zu übernehmen und deren Kundenzahlungen abzuwickeln. Somit werden Risiken für Käufer und Verkäufer auf ein Minimun gesenkt.

    Quelle:
    Handelsblatt Finance-Today Newsletter vom Dienstag, 20. November 2018
    https://ecommercenews.eu/klarna-launches-financing-program-boost/

    Dienstag 20.11.2018

  • Geldanlage: Vorabsteuer für 2018 auf Fonds

    Seit 1. Januar 2018 werden Fonds und Indexfonds (ETFs) anders besteuert.

    Vielleicht haben auch Sie – als ETF- oder Fonds-Besitzer – ein Schreiben von ihrer Bank erhalten. Lesen Sie dieses, denn es geht um etwas Wichtiges: Die neue Vorabsteuer. Diese müssen Sie erstmals für 2018 auf Erträge aus Fonds und ETFs zahlen. Künftig wird die Steuer jedes Jahr fällig.

    Nach einer bestimmten Formel errechnet sich ein geringer Basisertrag für die Abgeltungssteuer. Wieviel Steuern Sie zahlen, hängt von der Höhe Ihres Depotguthabens zum Jahresbeginn 2018 ab, dem Gewinn des Aktienfonds und ob der Fond im Laufe des Jahres Dividenden ausgeschüttet hat.

    Sparer, deren Erträge unter dem Jahresfreibetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Verheirateten) bleiben, zahlen keine Steuern. Wichtig: Richten Sie rechtzeitig einen Freistellungsauftrag ein – dann wird keine Steuer abgeführt, solange der Betrag darunter liegt.

    Quelle:
    Finanztip Newsletter Nr. 46. Freitag 16. November 2018
    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=15-11-2018+KW201846&utm_content=Mailing_7197539
    7. Februar 2018. Von Sara Zinnecker

    Freitag 16.11.2018

  • Was ist ein Robo-Advisor?

    Das Wort „Robo-Advisor“ ist aus den englischen Wörtern Robot (Roboter) und Advisor (Berater), also „Roboter-Berater“, zusammengesetzt. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein Computerprogramm, das nach einem bestimmten Algorithmus Anlageentscheidungen trifft beziehungsweise vorschlägt.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/robo-advisor/

    Mittwoch 14.11.2018

  • Erster rechtmäßiger Bitcoin-Automat in München

    Nach ein Gerichtsurteil des Kammergerichts Berlin ist es nun auch in Deutschland legal ein Bitcion-Geldautomaten mit einer Umtauschfunktion zu betreiben. Der Knackpunkt: Bis jetzt ist der Handel mit Bitcoin in Deutschland nur durch die BaFin reguliert. Das Gericht hat diese Auffassung gekippt. Die Folge: Um Bitcoin-Handel zu betreiben, muss die BaFin nicht gefragt werden.

    Wie erhalte ich die digitale Währung am Geldautomaten?

    Nach Eingabe des Namens, Geburtsdatums und mit einem Personalausweis-Scan ist das Wechseln von Euro in Bitcoin möglich. Das Gerät in München stammt vom Wiener Unternehmen Orderbob, das bereits zahlreiche Geräte dieser Art im österreichischen Raum geliefert hat.

    Schon seit 2014 sind Versuche der deutsche Bitcoin-Community u.a. in Berlin, Dortmund und München gestartet, Automaten mit der virtuellen Währung zu installieren.

    Quelle:
    https://t3n.de/news/deutschlands-erster-bitcoin-automat-steht-in-muenchen-1120741/
    Dienstag 30.10.2018

    https://www.deutschlandfunk.de/digitale-waehrung-erster-bitcoin-automat-in-muenchen.1769.de.html?dram:article_id=300275
    Dienstag 14. Oktober 2014. Von Susanne Lettenbauer

    Mittwoch 31.10.2018

  • Entgeltaufstellung: Durchblick bei Girokonto-Gebühren

    Ende Oktober 2018 tritt die letzte Stufe der EU-Zahlungskontenrichtlinie in Kraft. Ab diesen Zeitpunkt muss Ihre Bank einmal im Jahr genau aufschlüsseln, was Sie für Ihr Konto ausgegeben haben.

    Denn nicht einmal die Konten, die als kostenlos beworben werden, sind wirklich gebührenfrei. Wenn Geldinstitute oder auch Vergleichsportale von „kostenlos“ reden, meinen sie in der Regel, dass keine Kontoführungsgebühren anfallen.

    Wie Finanztip herausgefunden hat, gibt es keine einheitliche Linie, wie die Banken die neue Regelung umsetzen müssen. Gegenüber Finanztip erklärten einige Banken, dass ihre Kunden immer nur die Daten des Vorjahres bekämen. Und von 2018 nur die Kosten ab dem 31. Oktober. Vermutlich werden viele Banken es so handhaben. Demnach gibt es eine ganzjährige Aufstellung erst ab 2020.

    Noch was: Manche der befragten Banken werden die Entgeltaufstellung nicht automatisch ihren Kunden zu senden, sondern nur auf Anfrage zur Verfügung stellen. Die Bankenaufsicht Bafin spricht jedoch davon, dass die Kostenaufstellung den Bankkunden mindestens einmal jährlich ausgehändigt werden muss.

    Quelle:
    Finanztip Newsletter vom Nr. 43 / 2018 – 26. Oktober

    Montag 29.10.2018

  • Marktlücke: Comeback der Bankfiliale

    Unter dem Motto: „Love your bank at last“ (zur deutsch: Liebe deine Bank zu guter Letzt) setzt die junge britische Bank „Metro Bank“ auf das Geschäftsmodell: „Bankfiliale“. Im Gegensatz zu anderen Banken, die immer mehr Online-Strategien verfolgen, will das Geldinstitut bewusst auf guten Kundenservice vor Ort in Filialen („Stores“) bauen. Denn laut Ihrem Gründer Vernon Hill wird jede Kundenbeziehung im Kern in einem Geschäftslokal begründet.

    Scheinbar eine Marktlücke: Erst kürzlich wurde die Metro Bank in einer GfK-Studie (Gesellschaft für Konsumforschung) als serviceorientierteste britische Bank ausgezeichnet. Die in 2010 gegründete Bank betreibt 55 Filialen in London. Mehr als 1,2 Mio. Konten wurden bislang bei der Bank eröffnet. Bis 2020 sind insgesamt 100, bis 2023 140-160 Filialen geplant. Das Geschäftsgebiet soll auf den Süden Englands, die Midlands und den Norden erweitert werden.

    Alle Filialen der Metro Bank sind an sieben Tagen in der Woche geöffnet:

    Montags bis Freitags von 8 bis 20 Uhr,
    Samstags von 8 bis 18 Uhr und
    an Sonn- und Feiertragen von 11 bis 17 Uhr

    Quelle:
    https://www.der-bank-blog.de/service-bankfilialen-differenzierungsmerkmal/retail-banking/37657/
    Montag 22. Oktober 2018. Von Dr Hansjörg Leichsenring

    Mittwoch 24.10.2018

  • Onlinebanking: TAN-Verfahren im Test

    Das Onlinebanking spart Zeit und oft Geld im Vergleich zu einer Bankfiliale vor Ort. Aber ist das auch sicher? “Finanztest” (Ausgabe 11/18) hat die Onlinebanking-Verfahren von 22 Kreditinstituten geprüft.

    Laut Finanztest sollten die Bankkunden sicherstellen, dass sie Verfahren für Transaktionen verwenden, die eine sehr hohe Sicherheit bieten.

    Derzeit bieten ChipTan (unter anderem BB Bank, Berliner Volksbank, Postbank und Hamburger Sparkasse), PhotoTan (unter anderem Comdirect Bank und Commerzbank) und BestSign (Postbank) in Verbindung mit einem Kartenleser (einmal neun bis 30 Euro) sowie der App-basierte QR-TAN (1892direkt), eine hohe Sicherheit.

    Ein nur mittleres Sicherheitsniveau bietet die weit verbreitete Variante SMS-TAN.

    Als unsicher bewerteten die Tester die Verfahren eTan + und iTAN. Letzteres ist die klassische Papierliste mit gedruckten, nummerierten TANs. Aufgrund einer neuen EU-Zahlungsdiensterichtlinie dürfen Banken dieses Verfahren nach dem 14. September 2019 nicht mehr anwenden.

    Quellen:
    https://www.n-tv.de/ratgeber/Die-besten-TAN-Verfahren-fuers-Onlinebanking-article20673417.html
    Dienstag, 16. Oktober 2018

    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/sicherheitsverfahren-beim-onlinebanking-mtan-und-chiptan-10891

    https://newsbeezer.com/germany/finanztest-pruft-sicherheit-die-besten-tan-verfahren-fur-online-banking/
    Dienstag, 16. Oktober 2018

    Donnerstag 18.10.2018

  • Phishingmails an Sparkassenkunden weiterhin im Umlauf

    Betrug: E-Mails mit dem Betreff „Wichtige Mitteilung zu ihrem Kundenkonto“ werden aktuell an viele Kunden der Sparkasse verschickt. Darin wird behauptet, dass es ungewöhnlich viele Log-in-Versuche von einer IP-Adresse aus Polen gegeben hat. NRW-Verbraucherzentrale warnt: Es handelt sich um gefälschte oder so genannte Phishingmails.

    Was ist eine Phishingmail?
    Die Phishingmail ist eine E-Mail mit der Aufforderung zum Besuch einer gefälschten Website, über die die Betrüger versuchen, sich Bankzugangsdaten u. Ä. der Mailempfänger zu verschaffen.

    Wie erkenne ich die Abzocke?
    Auch wenn das Design, die Farben usw. wie eine Aufmache der Sparkasse aussieht – Ihre Sparkasse versendet nie E-Mails mit der Aufforderung persönliche Daten einzugeben.

    Betrügerische Beispiele die im Umlauf sind:
    „Sparkasse Kundenservice: Ihr Konto wurde eingefroren“. In der Mail werden Sie aufgefordert Ihre Kundendaten einzugeben, „um die Sicherheit Ihres Kundenkontos auch weiterhin gewährleisten zu können“.

    Andere Mails sind verbunden mit der Aufforderung, sich online zu verifizieren. Andernfalls wäre eine kostenpflichtige Freigabe in einer Sparkassen-Filiale nötig.

    Diese Mail gibt es auch mit den Betreff-Varianten:

    „Handlungsbedarf – Datenschutzaktualisierung“
    „Registrierung Ihrer Kreditkarte notwendig!“
    „Registrieren Sie jetzt Ihre Kreditkarte!“
    „Ihr Sparkassen Konto benötigt Ihre Hilfe!“

    Was mache ich?
    Klicken Sie auf keinen Link in der Mail. Geben Sie keine Daten preis. Verschieben Sie die Mails einfach ungeöffnet in den Spam-Ordner.

    Quelle:
    https://www.derwesten.de/region/sparkasse-mail-betrug-verbraucherzentrale-id215545459.html
    Freitag 12. Oktober 2018. Von Daniel Sobolewski

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Phishingmail

    Montag 15.10.2018

  • Muss eine Bank ein Girokonto für mich eröffnen?

    Seit Einführung des Zahlungskontengesetzes (ZKG) zum 19. Juni 2016 hat jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union einen Anspruch auf ein Zahlungskonto mit Basis-Funktionen. Man spricht auch von dem so genannten Basiskonto.

    Das Geldinstitut kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen die Kontoeröffnung ablehnen. Beispielsweise wenn man bereits bei einer anderen Bank in Deutschland ein Zahlungskonto besitzt. Oder: Wenn man bereits Inhaber eines Basiskontos bei derselben Bank war und diese den Basiskontovertrag wegen Zahlungsverzugs oder wegen Nutzung des Kontos zu verbotenen Zwecken berechtigt gekündigt hat.

    Weitere Infos unter:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Basiskonto/basiskonto_node.html

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Girokonto/Girokonto_node.html;jsessionid=BDD991E2D720F390BCC0EEA74993EE38.1_cid390

    Donnerstag 11.10.2018

  • Banking-Apps im Test: Sparkasse: top, Postbank: Flop

    Laut Bitcom nutzen 39 Prozent der Onlinebanking-Kunden das Smartphone für Überweisungen. Stiftung Warentest hat nun 38 Banking-Apps von Banken und Drittanbietern getestet.

    Testsieger bei Android und iOS ist die App der Sparkassen. Zweitplatzierter bei Android ist die App „Banking 4A“ (jetzt: „Banking 4“) von Subsembly, Platz drei hat die App der GLS-Bank erreicht. Am Ende rangierten die Programme der Targobank und der Postbank (beide jeweils „ausreichend“). Der Grund dafür sei der geringe Funktionsumfang, erklärt die Stiftung Warentest.

    Bei den beiden Apps der Targobank werden keine Hilfsmittel zum Eingeben neuer Überweisungsdaten angeboten. Zudem lässt sich mit der Targobank-App kein Geld ins Euro-Ausland überweisen. Die Postbank hat nur das Scannen eines QR-Codes auf der Rechnung im Angebot.

    In 18 der 38 getestete Apps lassen sich Rechnungen abfotografieren. Ein Algorithmus analysiert das Bild und fügt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck automatisch in die digitale Überweisungsvorlage ein.

    Bis auf Banking 4A und Banking 4i sind alle getesteten Apps kostenlos.

    Quelle:
    https://www.test.de/Banking-Apps-Die-besten-Apps-fuers-Smartphone-Banking-4849502-0/
    Montag 1. Oktober 2018
    https://t3n.de/news/banking-apps-stiftung-warentest-ernennt-gewinner-und-verlierer-1114861/
    Mittwoch 3. Oktober 2018. Von Ekki Kern

    Mittwoch 03.10.2018

  • Girokonto für Schüler und Studenten. Was ist wichtig?

    Für Auszubildende und Studenten ist ein Girokonto sowieso Pflicht, da Bafög oder Ausbildungsvergütung bargeldlos ausgezahlt werden.

    Für Studenten stehen zwei Leistungsbereiche im Fokus. Zum einen eine bedingungslose kostenlose Kontoführung, zum Anderen die weltweit kostenlose Bargeldversorgung. Das Onlinebanking sowie Überweisung und Daueraufträge sollten ebenfalls kostenlos sein.

    Da die Studienzeit sich hinziehen kann, ist es vorteilhaft, wenn man möglichst lange keine Gebühr für das Girokonto zahlen muss. Die Altersgrenzen, bis zu denen Jugendkonten gebührenfrei sind, unterscheiden sich von Bank zu Bank. In der Regel verzichten Kreditinstitute bis zum 24. oder 30. Lebensjahr auf Gebühren, so Biallo.de.

    Das Alterslimit lässt sich mit Direktbanken umgehen
    Da Online-Banken wie DKB, ING-Diba, Consorsbank oder Comdirect auch im Erwachsenenalter keine Pauschalen für ihre Girokonten erheben, bleibt das Girokonto auch nach überschreiten der Altersgrenze für junge Erwachsene weiterhin gebührenfrei.

    Das Studentenkonto sollte einen Dispokredit gewährleisten
    Da Dispokredite häufig nicht beworben werden, sondern nur im Kleingedruckten zu finden sind, lohnt die gezielte Nachfrage.

    Tipp: Mithilfe der Girokarte kann man kostenlos Bargeld in den meisten Supermärkten sowie Baumärkte wie beispielsweise Toom und Obi abheben.

    Kreditkarte: Bargeldversorgung im Ausland
    Wer nach dem Abitur als Au-pair ins Ausland geht oder als Student ein Auslandssemester anstrebt, sollte ein Konto mit einer Kreditkarte suchen, die möglichst geringe oder besser gar keine Gebühren fürs Geldabheben verursacht.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/girokonto/ratgeber/girokonto-student-undschueler/
    Montag 3. September 2018

    Montag 24.09.2018

  • Sparkassen-Kunden erhalten derzeit gefälschte Mails

    Wieder werden gefälschte E-Mails im Namen der Sparkasse an Bankkunden versendet. Der Inhalt der E-Mail wirkt mit dem Sparkassen-Logo echt. Aber mit den sogenannten Phishing-Mails versuchen Betrüger an sensible Daten von Kunden zu kommen.

    Mit einer frei erfundenen Sperrung der Kreditkarte nach auffälligen Transaktionsversuchen wollen Kriminelle den Empfänger dazu bringen, persönliche Daten preiszugeben, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

    Als E-Mail-Adresse des Absenders wurden teilweise Fälschungen mit Domains von beliebigen Nutzern, die für den Versand nicht verantwortlich sind, benutzt. Beispielsweise:
    service@sparkasse.de, service-sparkasse743@online.de, sicherheit@sparkasse.de, sicherheitscheck@sparkasse.de, usw.

    Klicken Sie keine Links in der E-Mail an!

    Bankkunden sollten nicht auf den Button “Kreditkarte entsperren” in der Mail klicken sondern diese am besten in den Spam-Ordner verschieben oder gleich löschen, raten die Verbraucherschützer.

    Quellen:
    https://www.t-online.de/digital/smartphone/id_84298016/sparkassen-warnung-an-kunden-gefaelschte-mails-in-umlauf.html
    Samstag 18. August 2018

    https://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/sparkasse-neue-betrugs-nachricht-wichtige-kundendurchsage/
    Montag 10. September 2018. Von Kai Sommer

    Samstag 15.09.2018

  • Sparkassen: Vorgang beim Geldabheben geändert

    Die Sparkassen haben die Reihenfolge beim Geldabheben am Geldautomaten geändert. Bislang war es üblich, den Kunden zuerst nach seinem Pin-Code und dann nach dem gewünschten Geldbetrag zu fragen. Doch jetzt muss der Bankkunde – umgekehrt – zuerst die gewünschte Summe eingeben.

    Grund für den Wechsel sind Sicherheitsbedenken. „Mit der Eingabe der PIN ist der Geldautomat freigeschaltet“, erklärt ein Sparkassen-Sprecher der WirtschaftsWoche gegenüber. „Wenn es dann zu einem Handgemenge kommt, kann der Dieb selbst einen – möglichst hohen – Betrag eingeben.“

    Laut WirtschaftsWoche haben die meisten Banken ihre Geldautomaten umgestellt. So müssen Kunden der Deutschen Bank, der Postbank sowie der Commerzbank schon länger das neue Abhebeverfahren nutzen.

    Quelle:
    https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/aus-sicherheitsgruenden-sparkassen-aendern-ablauf-beim-geldabheben/22933924.html
    Dienstag 21. August 2018. Von Kristina Antonia Schäfer

    Donnerstag 23.08.2018

  • Gebt uns eure Daten, wir geben euch unsere Nutzer

    Laut Spiegel Online ist Facebook wieder auf Datenfang – dieses Mal sind Kundendaten von Banken im Visier. Angefragt wurden große US-Banken wie Citigroup (Targo Bank), JPMorgan Chase, Wells Fargo und US Bancorp. Facebook interessiert sich unter Anderem für Kontostände, Transaktionen und den genauen Ort von Einkäufen der Nutzer.
    Es wird über eine neue Funktion nachgedacht. Angedacht sind Bankservices auf Facebook anzubieten., die nur für Nutzer des Netzwerks zur Verfügung stünden. Zudem nur für die Facebook-Nutzer, die sich aktiv dafür entscheiden. Über seinen Messenger wolle Facebook die Kommunikation mit Banken somit erleichtern. “Die Idee ist, dass es besser sein kann, mit seiner Bank zu chatten, als am Telefon in der Warteschleife zu sein.” Dem Handelsblatt zufolge sei das Ziel für eine enge Zusammenarbeit mit Banken, die Facebook-Nutzer stärker an sich zu binden.

    Quelle:
    Handelblatt Finance Today Newsletter vom Dienstag, 7. August 2018
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-wollte-offenbar-kundendaten-von-banken-a-1221942.html
    Montag, 6. August 2018

    Mittwoch 15.08.2018

  • Hallo Alexa, überweise mal Geld!

    Die Direktbank Comdirect geht neue Wege: Als erste Bank Deutschlands bietet Comdirect nach eigenen Angaben ihren Kunden die Möglichkeit Überweisungen auch per Sprachbefehl mit Google Home, Google Assistant oder Amazons ”Alexa” durchzuführen.
    “Die Kunden können die Überweisungen einsprechen und müssen sie danach in ihrer Online-Banking-App bestätigen”, zitiert Spiegel Online einen Sprecher der Direktbank. Je nach Höhe des Betrages kommt dann auch der übliche TAN-Vorgang zum Einsatz.

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/comdirect-ueberweisung-per-google-und-alexa-moeglich-a-1220074.html
    Mittwoch, 25. Juli 2018

    Freitag 03.08.2018

  • Gebührenfalle: Blitzüberweisung in Echtzeit

    Neuerdings bieten die Sparkassen Überweisungen in Echtzeit an. Doch wie Finanztip nun herausgefunden hat, berechnen einzelne Sparkassen mehrere Euro pro Auftrag. Beispielsweise kassieren die Sparkassen Neuburg-Rain und Hegau-Bodensee 5 Euro und die Sparkasse Hannover 2 Euro pro Instant Payment.

    Da die einzelnen Sparkassen eigenständig ihre Gebühren bestimmen, lohnt es sich das aktuelle Preisverzeichnis Ihrer Bank durchzulesen. So überweisen beispielsweise die Sparkassen in Leverkusen und Braunschweig kostenlos und in Sekundenschnelle die Echtzeit-Überweisungen.

    Info: Bedingung der Echtzeit-Überweisung ist, dass Ihr Gegenüber auch bei einer Bank ist, die Instant Payment anbietet.

    Quellen:
    Finanztip Newsletter Nr- 29 vom Freitag 20. Juli 2018

    https://www.finanztip.de/blog/von-instant-payment-bis-paypal-wie-sie-sekundenschnell-online-zahlen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=KW201828&utm_content=Mailing_7114602#mehr

    Freitag 20.07.2018

  • Zeit ist Geld. Sparkassen führen Echtzeit-Überweisungen ein

    Seit dem 21. November 2017 sind in Europa Überweisungen von Konto zu Konto in Sekundenschnelle technisch möglich. Ab 10. Juli 2018 soll das Verfahren auch Millionen von Sparkassenkunden angeboten werden. Laut CHIP.de bot bisher in Deutschland nur die HypoVereinsbank (HVB) solche Echtzeitüberweisungen, die sogenannten Instant Payments, an.

    Bislang war es Praxis, Überweisungen zu sammeln und dann zu erledigen. Das galt auch für Online-Aufträge von Kunden, diese wurden in der Regel mit Zeitverzug ausgeführt. Bei Instant Payments wird das Geld binnen zehn Sekunden von einem Konto auf das andere Konto übertragen. Laut Bundesbank müssen Anbieter dafür sorgen, dass die Abwicklung dieser Zahlungen rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres möglich sind.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen die technischen Voraussetzungen bis Ende November schaffen, damit deren Kunden ab 2019 Überweisungen in Echtzeit ausführen können.

    Quelle:
    http://www.chip.de/artikel/Sparkassen-fuehren-Echtzeit-Ueberweisungen-ein-Das-muessen-Sie-zum-neuen-Verfahren wissen_143661464.html
    4. Juli 2018

    Mittwoch 04.07.2018

  • Gebühr für die Berechnung der Kreditrückzahlung nicht erlaubt

    Die Münchener Hypothekenbank und Kreisparkasse Steinfurt erhoben Pauschalen von 125 Euro und 200 Euro für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Dagegen hat die Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) erfolgreich geklagt. Die Landgerichte München und Dortmund erklärten nun entsprechende Preisklauseln der Banken für unwirksam.

    Nach Auffassung der Verbraucherschützer berechnen die Geldinstitute die Vorfälligkeitsentschädigung ausschließlich im eigenen Interesse. Das ist somit keine Kundenleistung, die die Bank extra in Rechnung stellen darf.

    Urteil des LG Dortmund vom 23.01.2018, Az. 25 O 311/17 (Kreissparkasse Steinfurt) – nicht rechtskräftig

    Urteil des LG München I vom 16.05.2018, Az. 35 O 13599/17 (Münchener Hypothekenbank) – nicht rechtskräftig

    Quelle:
    https://www.vzbv.de/pressemitteilung/gebuehr-fuer-vorzeitige-kreditrueckzahlung-unzulaessig
    Donnerstag 28. Juni 2018

    Dienstag 03.07.2018

  • Sparkassen bieten bald Mobiles-Bezahlen-App an

    Nach dem Start von „Google Pay“ in Deutschland verkünden die Sparkassen nun ein eigenes Angebot zum Bezahlen mit dem Smartphone an.

    Sparkassenkunden, so der Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Stefan Marotzke, sollen künftig ihre Sparkassen-Card oder Sparkassen-Kreditkarte digital mit ihrem NFC-fähigen Android-Smartphone nutzen können. Ein separates Konto sei dafür nicht erforderlich. Das Angebot soll spätestens Anfang August auf den Markt kommen.

    Als „Google-Pay-Nutzer“ benötigt man ebenso ein Smartphone mit Android-Betriebs-system. Desweiteren eine Kredit- oder Girokarte von einer Google-Partnerbank und können so über eine Google-Pay-App online oder in Geschäften einkaufen. Partner von „Google Pay“ sind die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect, die Direktbank N26 sowie die Bezahl-App Boon. Auch die Landesbank Baden-Württemberg sowie die Digitalbank Revolut sollen künftig als Partner von Google agieren.

    Geschäfte, in denen kontaktloses Bezahlen mit „Google Pay“ möglich ist, sind zur Zeit Adidas, Aldi-Süd, Hornbach, Kaufland, Lidl, McDonald’s, MediaMarkt und Saturn.

    Quellen:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/nach-google-pay-sparkassen-starten-smartphone-bezahlen15661633.html
    27. Juni 2018

    http://press24.net/news/8817396/sparkasse-sagt-nein-zu-google-pay-weil-die-bank-zwei-andere-asse-im-rmel-hat
    27. Juni 2018. Von Sebastian Feurer

    Mittwoch 27.06.2018

  • Kreditkarte: Übersehen Sie nicht Fristen

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Überprüfen Sie Ihre Kartenabrechnungen genau und regelmäßig, damit Sie unberechtigte oder verdächtige Abbuchungen rechtzeitig reklamieren können. Die Fristen dazu variieren je nach Kreditkartenanbieter. Meist hat der Kunde vier bis sechs Wochen für Beanstandungen Zeit.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Kreditkarte/Kreditkarte_node.htm

    Donnerstag 21.06.2018

  • Datenschutz-Grundverordnung. Schufa-Praktiken werden überprüft

    Der hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch prüft, ob das Geschäftsgebaren der Schufa mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vereinbar ist.

    Laut der DSGVO haben Verbraucher einen Anspruch auf eine kostenlose Auskunft, welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen über sie gespeichert hat. Zudem muss die Auskunft auf elektronischem Wege erfolgen, wenn der Antrag selbst auch Online gestellt wurde. Nur für “weitere Kopien” dürfen Unternehmen Verwaltungskosten berechnen.

    Die Schufa bietet derzeit allerdings nur auf dem Postweg eine kostenlose Auskunft über gespeicherte Daten und das dauert in der Regel zwei Wochen. Eine elektronische Auskunft erhält man nur gegen Bezahlung. Konkret ist ein kostenpflichtiges “MeinSchufa”-Abo Voraussetzung, das auch noch weitere Dienstleistungen enthält.

    Quellen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schufa-datenschuetzer-pruefen-praktiken-wegen-neuer-datenschutzregeln-a-1212221.html
    Montag, 11. Juni 2018

    https://www.tagesspiegel.de/politik/neue-datenschutzgrundverordnung-datenschutzbeauftragter-prueft-praktiken-der-schufa/22670430.html
    Montag, 11. Juni 2018

    https://datenschutz.hessen.de/ueber-uns/biografie-der-hessische-datenschutzbeauftragte

    Montag 11.06.2018

  • Banken wollen Kunden am Geldautomaten umerziehen

    Laut einer Forsa-Umfrage hebt jeder achte Kunde weniger als 50 Euro am Automaten ab. Bei den unter 30-Jährigen ist es jeder Dritte. Das lohnt sich für die Banken kaum. Denn Anschaffung, Betreuung und Wartung der Maschinen kosten viel Geld. Neue Regeln sollen Kunden nun umerziehen, schreibt „Die Welt“.

    Um das Verhalten der Kunden zu ändern, verlangen Geldinstitute seit einigen Monaten Abhebeentgelte. Manche Sparkassen berechnen beispielsweise 40 Cent pro Abbuchung, andere 60 Cent. Wobei einige Auszahlungen im Monat in der Regel frei sind.

    Andere Banken setzen auf einen Mindestabhebebetrag. Nach der Commerzbank-Tochter Comdirect führt auch die größte Direktbank Deutschlands ING-Diba-Bank einen Mindestbetrag von 50 Euro ein. Ab 1. Juli gilt diese neue Regel.

    Gerade die Direkt- und Online-Banken fallen mit ihren Umerziehungsbemühungen auf. Bargeldzahlungen passen nicht ins Konzept. Kunden sollen das Onlinebanking nutzen und elektronisch bezahlen.

    Quelle:
    https://www.welt.de/finanzen/article177018670/Geldautomat-Banken-wollen-durch-neue-Regeln-die-Kosten-bei-ihren-Automaten-senken.html
    Mittwoch 6. Juni, 2018. Von Karsten Seibel, Wirtschafts- und Finanzredakteur

    Mittwoch 06.06.2018

  • Höchstgrenzen bei Bargeldzahlungen

    Prinzipiell gibt es in Deutschland keine Höchstgrenze für Bargeldzahlungen, so die Auskunft auf der Homepage von „Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland“.

    Wenn man aber Beträge über 10.000 Euro in bar bezahlen möchte, ist man dazu verpflichtet einen Ausweis vorzuzeigen. D.h. Bargeldannahmen oberhalb von 10.000 Euro löst Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz aus. Konkret muss der Verkäufer: Vor- und Nachname, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnanschrift erfragen. Diese Angaben muss der Händler dann aufbewahren. Anonyme Barzahlungen sind also bis 9.999,99 Euro möglich.

    Weitere Informationen über die Bestimmungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten finden Sie auf der interaktiven Landkarte aus dem Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren unter:

    https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

    Quellen:
    https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

    https://www.gold.de/bargeld/

    https://www.haufe.de/compliance/recht-politik/reform-des-geldwaeschegesetzes-bringt-verschaerfte-anforderungen_230132_398444.html

    Dienstag 29.05.2018

  • bankscore hält die Datenschutz-Grundverordnung ein

    Ab dem 25. Mai gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung.

    bankscore erhebt keine personenbezogenen Daten von User, die eine Bewertung zu einer Bank auf https://bankscore.de abgeben. Unsere Fragebogen können Sie anonym beantworten. Dabei wird zwischen Privat oder Gewerbe unterschieden.

    bankscore kann nicht mit personenbezogenen Daten handeln, da diese nicht abgefragt werden.

    Mittwoch 23.05.2018

  • Aus für über 100 Postbank-Filialen

    Die Postbank schließt 2018 jede zehnte Niederlassung. “Bild am Sonntag” spricht von einer internen Streichliste, auf der 72 Standorte in ganz Deutschland aufgeführt sind. Die Postbank – eine 100% Tochter der Deutschen Bank – betreibt in Deutschland etwa 1000 Filialen.

    Nach Ansicht des Postbank-Vorstandes sind zu viele Niederlassungen unrentabel. Die Filiale-Schließungen sind Teil einer langfristigen Strategie, erläutert Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß. Bis Mitte 2019 entstünden stattdessen insgesamt 50 neue Vertriebscenter, in denen auch Beratung für Wertpapiere und Baufinanzierung angeboten würden. 25 dieser Center gebe es bereits, führte Klöß aus.

    Laut „Handelsblatt“ sind Filialen von Albstadt (Baden-Württemberg) bis Zwickau (Sachsen) betroffen. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen sei demnach mit 21 Schließungen am stärksten betroffen.

    So scheint ein Verkauf der Postbank vom Tisch zu sein. Die Deutsche Bank ist nun doch dabei, die 2010 übernomme Postbank, in den Gesamtkonzern einzubetten, mutmaßt das „Handelsblatt“.

    Quellen:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/postbank-filialen-101.html
    Sonntag 20. Mai 2018

    https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html
    Sonntag 20. Mai 2018

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/neuausrichtung-postbank-schliesst-mehr-als-100-filialen-keine-entlassungen-geplant/22585264.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Postbank

    Montag 21.05.2018

  • Bargeld verschwindet aus dem deutschen Alltag

    Die Deutschen gelten als Bargeld-Fans. Trotzdem verschwinden unaufhaltsam Geldautomaten in Deutschland. Ein Grund sind die hohen Unterhaltskosten. Im Jahr rechnen die Banken mit 20.000 bis 25.000 Euro pro Gerät.

    Auf Grund dessen bieten immer mehr Ladengeschäfte das Geldabheben an der Kasse an. Das wird aber nicht so bleiben. In absehbarer Zeit, so Fachleute, wird die komplette Infrastruktur des Bezahlens über das Handy organisiert werden. Zahlen per App ist in China oder Skandinavien bereits Alltag.

    Quelle:
    https://www.focus.de/finanzen/banken/bargeld-geldautomaten-sterben-bald-aus_id_8768377.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

    Donnerstag 03.05.2018

  • Commerzbank sorgt für Empörung

    Statt 9,90 Euro im Monat müssen die Commerzbank-Kunden eines Premium-Kontos künftig 12,90 Euro monatlich bezahlen. Das ist eine Preissteigerung ab dem 1. Juni um etwa 30 Prozent. Begründung: Laut Commerzbank sind die Kosten für einige der Leistungen, die in dem Angebot enthalten sind, gestiegen.

    Die Commerzbank weist darauf hin, dass der Kontovertrag „fristlos und kostenlos“ gekündigt werden könne. Wahrscheinlich ist aber, schreibt “Bussinessinsider.de”, dass einige Kunden diesen Aufwand scheuen und stattdessen die Preiserhöhung in Kauf nehmen.

    Neukunden, die sich auf der Commerzbank-Homepage über das Premium-Konto informieren, erhalten derzeit noch keinen Hinweis auf steigende Gebühren. Dort wird noch immer mit dem Preis von 9,90 Euro im Monat geworben, so “Businessinsider.de”.

    Immer öfter erhöhen Geldinstitute ihre Gebühren in den verschiedenen Bereichen. So müssen Bankkunden bei mehreren Banken beispielsweise für das Geldabheben bezahlen.

    Lesen Sie auch:
    https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/gebuehren-wenn-man-an-sein-eigenes-geld-will.html??

    Quellen:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/hoehere-gebuehren-commerzbank-verteuert-premiumkonto-um-30-prozent/21131534.html
    Samstag, 31. März 2018

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/warum-die-zinsen-weiter-sinken-und-die-kontogebuehren-steigen-15524778.html
    Mittwoch 4. April 2018. Von Christian Siedenbiedel

    http://www.businessinsider.de/commerzbank-sorgt-mit-einer-entscheidung-fuer-empoerung-bei-kunden-2018-4
    Mittwoch 4. April 2018. cd

    Donnerstag 05.04.2018

  • Gebühren wenn man an sein eigenes Geld will

    Knapp jede vierte Bank, etwa 400 Banken und Sparkassen, halten die Hand auf, wenn deren Kunden am eigenen Automaten an ihr Bares wollen, so Biallo.de.

    Etwa 80 Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) bieten ihren Kunden eine kostenlose Bargeldversorgung an den eigenen Automaten an. Aber: Geht der VR-Kunde zum Geldautomaten einer fremden VR-Bank, stellt diese der Hausbank dafür 1,02 Euro in Rechnung. Und genau diesen Betrag holen sich viele Volks- und Raiffeisenbanken von ihren Kunden zurück. Unter den Sparkassen und der Cash Group (Hypovereinsbank, Deutsche, Commerz- und Postbank) geht es ähnlich zu.

    Überregionale Geldinstitute, wie Deutsche Bank oder Commerzbank halten sich bei solchen Gebühren noch zurück. Unter den Direktbanken ist N26 die Erste, die mit dem Gebühren abkassieren mitzieht. Ihre Kunden können zwar pro Monat fünfmal kostenlos mit der Girocard Geld abheben, danach greift die Bank mit satten 2,00 Euro zu.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/konten-karten/news/geld-zahlen-um-ans-eigene-geld-zu-kommen/#
    Freitag 9. März 2018. Von Horst Biallo

    Mittwoch 21.03.2018

  • Kassensturz 2017: Sparkassen erzielen Gewinne

    2017 haben die Sparkassen 600 Millionen Euro zusätzlich an Provisionen eingenommen – vor allem durch Gebühren fürs Girokonto und das Kartengeschäft. Das ist ein Plus von mehr als 8 Prozent, schreibt Finanztip.de. Interessant ist: Nicht nur die Gebühren sind gestiegen, sondern auch die Gewinne. Um über 7 Prozent, laut dem neuen Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbands, Helmut Schleweis.

    Die Einnahmen aus Wertpapiergeschäften alle Sparkassen sind sogar um 17 Prozent gestiegen. Beispielsweise aus den meist verkauften Aktienfonds der Sparkassen-Fondsgesellschaft, „Deka-Dividendenstrategie“.

    Finanztip rechnet vor: Hat der Bankkunde 10.000 Euro im Depot, kostet das Jahr für Jahr 143 Euro Gebühren, die von der Rendite abgehen. Beim Kauf zahlen Filialkunden für diese Anlage einmalig 375 Euro Ausgabeaufschlag.

    Finanztip empfiehlt auf ETFs und Onlinedepots, da entfällt der Großteil dieser Kosten.

    Quelle:
    https://www.finanztip.de/blog/sparkassen-machen-dickes-plus-dank-hoeherer-gebuehren/
    Donnerstag 8. März 2018. Von Matthias Urbach

    Dienstag 13.03.2018

  • Haben Minikredite Einfluss auf Schufa-Score?

    Es hört sich verlockend an. Der Kreditnehmer muss weniger zurückzahlen, als er aufgenommen hat. Aber auch Minikredite von etwa 1.000 Euro zu Minuszinsen fließen in die Bonitätsberechnung der Schufa ein. Auskunfteien sammeln Finanzinformationen über uns Verbraucher und bewerten sie. Wer sich von Minuszins-Angeboten locken lässt, geht ein Risiko bezüglich der Bonität ein, erklärt Biallo.de.

    Dabei ist die Höhe des Betrages nicht wichtig. Wie genau die kleinen Kredite bewertet werden ist ein Geschäftsgeheimnis der Unternehmen. Es kommt darauf an, wie die übrige Datenlage der betreffenden Person ist. So kann es „sowohl einen positiven als auch einen negativen oder gar keinen Einfluss” auf den Wert haben, so eine Schufa-Sprecherin.

    Einen Unterschied macht es aber, ob der Verbraucher nur nach „Kreditkonditionen“ anfrägt oder eine „Kreditanfrage“ macht. “Kreditkonditionsanfragen sind score-neutral”, so die Schufa-Sprecherin.

    Lesen Sie auch:

    https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/eintrag-bei-schufa-wegen-kreditanfrage.html

    Quelle:
    https://www.biallo.de/kredit/news/sinkt-der-schufa-score-bei-minikrediten/
    Freitag 2. März 2018. Von Manfred Fischer

    Mittwoch 07.03.2018

  • Wechselgeld-Service beim Supermarktkette Real

    Das Kleingeld zu wechseln ist ein lukratives Geschäft der Banken. Nun bekommen die Geldinstitute einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Laut Chip.de führt die Supermarktkette Real in allen 270 Filialen Wechselautomaten ein. Denn Kleingeld ist nicht nur für Kunden, sondern auch für die Supermärkte und Discounter ein Ärgernis.

    Und so funktioniert’s:

    Der Kunde kippt das Wechselgeld in ein Fach des Automaten. Auf dem Display kann man das Zählen verfolgen. Schließlich druckt das Gerät einen Gutschein-Bon aus. Dieser wird nach dem Einkauf bei der Kasse mit verrechnet. Alternativ kann der Kunde den Bon an der Kasse auch ohne Einkauf einlösen.

    Für diesen Service verlangt Real einen Aufpreis. Dieser liegt bei etwa zehn Prozent des Betrages.

    Quelle:
    http://www.chip.de/news/Real-macht-Banken-Konkurrenz-Supermarkt-Kette-startet-Wechselgeld-Service_134546523.html
    4. März 2018. Von Konstantinos Mitsis

    Montag 05.03.2018

  • Was ist eine Auskunftei?

    „Auskunfteien sind private Unternehmen, die personenbezogene Daten sammeln und als Bonitätsinformationen an dritte Unternehmen weiterverkaufen.“

    Auskunfteien sind im Wesentlichen an Informationen interessiert, die belegen sollen, ob jemand seine Rechnung pünktlich bezahlen will und/oder kann.

    Die wohl bekannteste ist die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Insbesondere im Interesse der Kreditinstitute sammelt sie Daten über Privatpersonen. Laut Schufa selbst verfügt sie über 480 Millionen Einzeldaten zu 66 Millionen Personen – also zu so gut wie jedem erwachsenen Bürger der Bundesrepublik.

    Es gibt auch weitere Auskunfteien, die Angaben zur Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen sammeln und an Firmen verkaufen. Zu den größeren ihrer Branche gehören: Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, CEG Creditreform Consumer GmbH, arvato infoscore GmbH, Deltavista GmbH und accumio finance services GmbH.

    Wenn Sie wissen wollen, welche Daten über ihre Person gesammelt wurden, können Sie „Vordrucke für Auskunftsersuchen“ an der Homepage von der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit downloaden.

    Oder fordern Sie kostenfrei Ihre Eigenauskunft an:

    Bei der SCHUFA:https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3

    Bei arvato:https://finance.arvato.com/de/verbraucher/selbstauskunft.html

    Bei Bürgel:https://www.crifbuergel.de/de/kontakt/selbstauskunft

    Bei der Creditreform:https://www.creditreform.de/mitgliedschaft/online-services/eigenauskunft.html

    Quelle:
    https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Fragen_Antworten/FAQ_Auskunfteien_Schufa/Auskunftei_table.html

    Montag 26.02.2018

  • Musterformulare: Bevollmächtigung im Bankverkehr

    Viele Menschen gehen davon aus, dass eine selbstgeschriebene Vollmacht genügt um Angehörigen zu erlauben Bankangelegenheiten für sie zu tätigen. Dies ist nicht so.

    Banken, besonders Sparkassen, prüfen das Vorliegen einer Vollmacht zur Vornahme von Bankgeschäfte besonders streng. Dadurch wollen die Geldinstitute sich und ihre Kunden vor einem missbräuchlichen Zugriff auf das Kontoguthaben schützen. Denn bei der Vorlage einer einfachen schriftlichen Vollmacht ist nicht ersichtlich, ob die Unterschrift echt ist und der Vollmachtgeber zum Zeitpunkt der Unterschrift geschäftsfähig war.

    Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz empfiehlt daher eine Konto-/Depotvollmacht extra für die Bank /Sparkasse auszufüllen.

    Für die Bevollmächtigung im Bankenverkehr (Mustervollmacht):

    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/Formulare/Konto_und_Depotvollmacht.html

    Quelle:
    Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
    Mohrenstraße 37
    10117 Berlin

    Freitag 16.02.2018

  • Musterformulare für Kontenwechsel und Basiskonto

    Bankgeschäfte verunsichern viele Bankkunden. Die Entscheidung, ein Basiskonto zu eröffnen oder die Bank zu wechseln, wird oft verschoben. Dabei gibt es Hilfe durch Formulare. Dies gilt auch, wenn ein Antrag auf ein Basiskonto von einem Geldinstitut bereits abgelehnt worden ist.

    Diese Formulare können Sie beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heruntergeladen:

    Link:http://www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

    Antrag auf Abschluss eines Basiskontovertrags(PDF, 114KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

    Antrag auf Durchführung eines Verwaltungsverfahrens bei Ablehnung eines Antrags auf Abschluss eines Basiskontovertrags(PDF, 485KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

    Muster für Kontowechsel

    Ermächtigung Kontowechsel (PDF, 162KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

    Kontoeröffnung im EU-Ausland (PDF, 83KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

    Quelle:
    http://www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

    Donnerstag 08.02.2018

  • Kreditkarten zum Nulltarif?

    Der Begriff „kostenlos“ in Verbindung mit eine Kreditkarte wird oft flexibel ausgelegt, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

    Viele Anbieter werben mit Kreditkarten ohne Jahresgebühr. Dennoch fallen oft versteckte Gebühren und hohe Zinsen bei der Nutzung an.

    Ein Anbieter beispielsweise verzichtet nur im ersten Jahr pauschal auf die Jahresgebühr. Ab dem zweiten Jahr müssen Kunden mindestens 2.000 Euro Umsatz mit der Karte machen – sonst wird eben doch eine Jahresgebühr, in diesem Fall von 19 Euro, fällig. Im Allgemeinen liegen die Jahresgebühren für Kreditkarten, laut Josefine Lietzau vom Online-Verbraucherportal Finanztipp, zwischen 20 und 100 Euro.

    Also, immer einen Blick auf die restlichen Konditionen und Folgegebühren werfen.-+ Zum Beispiel „Geld abheben im Ausland“. Da gibt es durchaus die Möglichkeit, dass pro Automatennutzung 9,90 Euro beziehungsweise Umrechnungsgebühren bis zu 2 % anfallen.

    Quelle:
    http://www.deutschlandfunk.de/kreditkarten-zum-nulltarif-versteckte-gebuehren-und-hohe.735.de.html?dram:article_id=409494
    Dienstag 30. Januar 2018. Von Katja Scherer

    Donnerstag 01.02.2018

  • Geldanlage: Gericht verbietet Negativzinsen

    Eine Bank darf ihren Kunden bei schon bestehenden Verträgen nicht einseitig mittels des Kleingedruckten nachträglich Negativzinsen aufbürden, so urteilt das Landgericht Tübingen (Az. 4 O 187/17).

    Im konkreten Fall hat die Volksbank Reutlingen ihren Kunden per Preisaushang mitgeteilt, dass bei bestimmten Anlageformen je nach Höhe und Laufzeit, Minuszinsen künftig verlangt werden.

    Die Richter wiesen aber auch in ihrem Urteil daraufhin: Für grundsätzlich verboten halten sie Negativzinsen für Privatanleger nicht.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/geldanlage/news/so-vermeiden-sie-negativzinsen/
    Freitag 26. Januar 2018. Von Horst Biallo, Sebastian Schick, Max Geißler und Manfred Fischer

    Montag 29.01.2018

  • Alternative Bezahlverfahren

    Neben Barzahlung, Überweisung, Lastschrift oder Kreditkartenzahlung werden zunehmend alternative Bezahlverfahren angeboten. Beispiele für neue Bezahlmethoden sind:

    Kontaktlose Bezahlung per Near Field Communication (NFC)

    NFC-Chips sind spezielle Funk-Chips, die den Datenaustausch zwischen zwei Geräten ermöglichen. Zum Beispiel zwischen einem NFC-fähigen Smartphone, einer mit NFC-Chip ausgestatteten Kredit-, Giro- oder Prepaid-Karte und einem Kassenautomaten.

    Die kontaktfreie Bezahlung ist oft auf einen niedrigen Betrag (z.B. 25 Euro) begrenzt. Bei höheren Beträgen ist die Eingabe einer PIN notwendig.

    Kontaktlose Bezahlung ohne NFC-Technologie

    Es gibt auch Bezahl-Apps für Smartphones. Diese Apps erfordern normalerweise eine Registrierung mit persönlichen Daten sowie die Angabe von Konto- oder Kreditkarteninformationen. Statt die direkte Funkverbindung stellen beide Geräte eine Online-Verbindung mit einem zentralen Server her.

    Ein Beispiel ist das Barcode-Verfahren. Mit dem Smartphone fotografiert man einen im Kassenterminal oder auf dem Rechnungsbeleg QR-Code. Dieser QR-Code verbindet das Gerät mit dem passenden Server. Daraufhin muss man in der Bezahl-App den zu zahlenden Betrag – meist durch Eingabe einer PIN – bestätigen.

    Elektronische Geldbörsen (Electronic Wallets)

    Bei Electronic Wallets bezahlen Sie nicht direkt mit dem Bankkonto Ihrer Hausbank. Um in einem Online-Shop einkaufen zu können, muss man ein Konto beim Anbieter eröffnen. Hier hinterliegt man seine persönliche Daten und eine gültige Zahlungsquelle (z.B. Bankkonto oder Kreditkarte). Der Anbieter des Bezahlverfahrens zieht den zu bezahlenden Betrag von dem verknüpften Bankkonto bzw. der Kreditkarte ab und bezahlt wiederum den Online Händler.

    Weitere Erklärungen zu Bezahlverfahren wie Prepaid oder Zahlungsauslösedienste finden Sie unter:

    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/Fintech/AlternativeBezahlverfahren/alternative_bezahlverfahren_node.html

    Freitag 26.01.2018

  • Mindeststandards für Crowdinvestment-Plattformen

    Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände begrüßt die EU-Pläne, europaweit einheitliche Standards für Crowdinvestment-Plattformen zu schaffen.

    Das Crowdsfunding ist ein Finanzierungsmodell, bei dem zahlreiche Personen online Kleinstbeträge in Projekte investieren. Auf Crowdinvestment-Plattformen werden diese Vorhaben vorgestellt. Die Kleinanleger erwarten sich hier eine entsprechende Verzinsung ihrer Investition. Dabei verlassen Kleininvestoren sich auf die Prüfung der Projekte durch die Portale, um sie vor Verluste zu schützen. Dieses Verfahren ist allerdings mangelhaft. Deshalb fordert die Verbraucherzentrale eine Regulierung und Aufsicht.

    In einer Stellungnahme schlägt der vzbv folgende Mindeststandards vor:

    Betreiber von Crowdinvestment-Plattformen sollen ihre betriebswirtschaftliche Qualifikation nachweisen müssen.

    Plattform-Betreiber sollen für Schäden haften, wenn sie die von ihnen beworbenen Projekte nicht vorher ausreichend prüfen.

    Betreiber sollen nur einheitliche Gebühren für die Veröffentlichtung eines Projekts verlangen dürfen – unabhängig davon, wieviel Geld zusammenkommt.

    Die nationalen Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsländer sollen die Betreiber kontrollieren.

    Quelle:
    https://www.vzbv.de/dokument/crowdinvestment-plattformen-brauchen-einheitliche-standards
    Donnerstag, 18. Januar 2018

    Donnerstag 18.01.2018

  • Anlageberatung: Geeignetheitserklärung statt Beratungsprotokoll

    Ab Januar 2018 gilt die neue EU-Richtlinie namens Mifid II. Ziel ist es, Kunden vor Falschberatung und Abzocke besser zu schützen. Demnach dürfen Bankberater nur die für den Kunden geeigneten Produkte verkauft werden. Zudem müssen sämtliche Kosten übersichtlich aufgelistet werden.

    Geeignetheitsprüfung

    Künftig müssen telefonische Beratungsgespräche aufgezeichnet und fünf Jahre gespeichert werden. Der Kunde muß auf die Aufzeichnung des Gesprächs zu Beginn hingewiesen werden. Der Mitschnitt muss vor allem die Teile des Telefonats festhalten, in denen Risiken und Ertragschancen erläutert werden. Somit ist das erst 2010 eingeführte Beratungsprotokoll abgeschafft und durch eine sogenannte „Geeignetheitserklärung“ ersetzt. Diese wird nicht mehr gemeinsam von Berater und Kunde ausgefüllt, sondern vom Berater alleine nach dem Gespräch verfasst und verschickt.

    Laut Finanztip läuft es beim Onlinebanken und Brokern etwas anders:

    Hier hinterlegen Kunden im persönlichen Bereich bestimmte Angaben, unter anderem zu Vorkenntnisse und Risikotoleranz. Sollte der Sparer dann ein Wertpapier ordern, das diesen Zielen nicht entspricht, muss die Bank aktiv vor dem Geschäft warnen.

    Tipps fürs Geldanlagegespräch:

    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/service/anlagegespraech-bank-geld-anlegen-bankberater-100.html

    Quellen:
    http://www.finanztip.de/blog/neue-regeln-ab-2018-mehr-transparenz-beim-aktienkauf/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=KW201801&utm_content=Mailing_6984153#Details
    Freitag, 5. Januar 2018. Von Sara Zinnecker

    https://www.br.de/nachrichten/aenderungen-bei-bankberatung-100.html
    Montag 8. Januar 2018. Von Anja Keber

    Donnerstag 11.01.2018

  • Technische Störung: Kreditkarten von ALDI-Kunden mehrfach belastet

    Wer am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche bei ALDI eingekauft und mit Kreditkarte bezahlt hat, sollte seine Abbuchungen kontrollieren. Es kann nämlich sein, dass die Karte mehrfach belastet wurde.

    Die Technische Panne sei vom 2. Januar (13.00 Uhr) bis zum 3. Januar (21.00 Uhr) aufgetreten. Betroffene Kunden müssten nicht selbst aktiv werden. Die Rückbuchung der Beträge erfolge „automatisch und so schnell wie möglich“, so das Unternehmen.

    Zahlungen mit der Girocard (EC-Karte) seien nicht betroffen.

    Für Rückfragen richtete der Discounter unter Telefon 0208-62920420 eine Hotline ein. Kunden könnten sich unter dem Stichwort “Kreditkarte” zudem unter mail@aldi-sued.de an den Konzern wenden.

    Quellen:
    http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Panne-Kreditkartenzahlung-Aldi-Sued-19584951.html
    Freitag, 5. Januar 2018. Von Udo Lewalter
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/aldi-sued-kreditkarten-von-kunden-mehrfach-belastet-a-1186281.html
    Donnerstag 4. Januar 2018

    Freitag 05.01.2018

  • Zusatzgebühren für Kreditkartenzahlungen fallen weg

    Wer bisher mit der Kreditkarte seine Rechnung beglich, zahlte häufig eine Gebühr. Ab dem 13. Januar 2018 ist damit Schluss.

    Danach dürfen Händler keine gesonderten Entgelte mehr für gängige Kartenzahlungen, SEPA-Überweisungen und Lastschriften in Euro erheben. Das gilt beim Onlineeinkauf genauso wie im Laden. So sieht es eine EU-Richtlinie, die nun in nationales Recht übertragen wird, vor (Paragraf 270a, sowie 312a (4) des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

    Allerdings hat der Gesetzgeber noch Ausnahmen zugelassen. Bei Firmenkreditkarten und nicht so verbreiteten Kartenanbietern, wie beispielsweise American Express, sind Zahlungsentgelte weiterhin erlaubt.

    Laut welt.de sind auch Gebühren bei PayPal weiter zulässig. Obwohl der Bezahldienst in Deutschland als „gängiges“ Verfahren angesehen werden kann. Auf der Rangliste der beliebtesten Zahlungsmittel beim Onlinekauf liegt PayPal hinter „Kauf auf Rechnung“ und dem Lastschriftverfahren auf Platz drei.

    Quellen:
    http://www.businessinsider.de/am-13-januar-2018-fallen-zusatzgebuehren-fuer-kreditkartenzahlungen-weg-2017-12
    Freitag, 29. Dezember 2017
    https://www.welt.de/wirtschaft/article171998339/Neue-Regeln-Gebuehr-fuer-Zahlung-mit-Kreditkarten-wird-verboten.html
    Freitag, 29. Dezember 2017. Von Karsten Seibel

    Dienstag 02.01.2018

  • Ärger mit der Bank: Wie kann ich mich beschweren?

    Einführung neuer Gebühren, Fragen zu Kreditverträge, Probleme bei der Überweisung oder Filialschließungen. Die Unzufriedenheit und der Informationsbedarf der Bankkunden ist vielfältig. Bis Ende September 2017 sind 4468 Beschwerden und Anfragen bei der Finanzaufsicht BaFin eingegangen. Ein Anstieg im Vergleich zu 2016.

    Ein Grund könnte die Zinsflaute sein, denn hier brechen die Gewinne der Geldinstitute ein. Gegen steigende Entgelte, beispielsweise bei der Kontoführung, kann die Finanzaufsicht wenig unternehmen, weil es sich hier um geschäftspolitische Entscheidungen der Institute handelt. Dennoch, die Bafin kann prüfen, ob das Verfahren zur Änderung der Bedingungen den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

    Tipps: Beschwerden bei der BaFin einreichen:

    Man sollte sich zuerst an die Bank wenden und zunächst eine schriftliche Stellungnahme zu Ihrem Anliegen verlangen. Wenn die Bank nicht reagiert bzw. Sie mit der Stellungnahme nicht einverstanden sind, können Sie sich an die BaFin wenden.

    Name Ihrer Bank nennen

    Das Problem in eigenen Worten genau beschreiben

    Unterlagen, wie Stellungnahme der Bank, sollten nur in Kopien und nicht im Orginal beigelegt werden

    Kontakt:

    E-Mail poststelle@bafin.de

    Fax 0228 4108-1550

    Post Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn

    Beschwerdeformular im Bereich Banken
    https://www.bafin.buergerservice-bund.de/bank.aspx

    Beschwerdeformular speziell für den Bereich Basiskonten
    https://www.bafin.buergerservice-bund.de/basiskonto.aspx

    Quellen:
    https://www.bafin.buergerservice-bund.de/basiskonto.aspx

    Münchner Merkur. Freitag 29. Dezember 2017

    Freitag 29.12.2017

  • Bitcoins – was ist das?

    Bitcoin bedeutet sinngemäß „digitale Münze“ und ist eine digitale Währung.

    Normalerweise wird eine Währung als Zahlungsmittel von Staaten bezeichnet. Das Bitcoin-System hingegen unterliegt keiner geographischen Beschränkung – um mit zu machen genügt ein Internetzugang.

    Anders als das bekannten Bankwesen benötigen Überweisungen mit dem digitalen Geld keine zentrale Abwicklungsstelle. Transaktionen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet abgewickelt. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen werden. Diesen technischen Geheimcode nennt man auch „Blockchain“, in etwa „Datenkette“. Damit können die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden. Wegen diesem technischen Verfahren wird Bitcoin auch als Kryptowährung bezeichnet.

    Eigentumsnachweise an Bitcoins können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden.

    Gibt es auch andere Kryptowährungen?

    Ja. Beispielsweise Tezos oder Filecoins, der Softwareunternehmen Protocol Labs aus dem Silicon Valley.

    In Deutschland will das Hamburger Finanz-Start-up „Naga“ künftig eine eigene Digitalwährung auflegen, den Naga-Coin. Laut Handelsblatt Online soll ein Krypto-Börsengang mit 220 Millionen eingeworbenen Dollars erfolgen.

    Quellen:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/krypto-und-kein-ende-bitcoin-durchbricht-20-000-dollar-marke/20734964.html
    17. Dezember 2017. Von Astrid Dörner

    http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/naga-plant-drittgroessten-krypto-boersengang-der-welt-deutsches-start-up-greift-den-bitcoin-an/20516234.html
    27.Oktober 2017. Von Felix Holtermann und Susanne Schier
    Quelle: Handelsblatt Online

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

    https://www.tezos.com

    https://www.trendingtopics.at/186-millionen-dollar-in-einer-stunde-ueberlastetes-startup-filecoin-muss-seinen-ico-unterbrechen/
    11. August 2017. Von Jakob Steinschaden

    Mittwoch 20.12.2017

  • Gerichtsverhandlung gegen Negativzinsen für Privatkunden

    Immer mehr Banken geben die Negativzinsen an Kunden weiter. Nicht nur institutionelle Investoren wie beispielsweise Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Kirchen und Unternehmen, sondern auch Privatkunden mit Einlagen in einer Höhe ab 100.000 Euro sind betroffen. Gegen diese Praxis, Strafzinsen oder ein sogenanntes “Verwahrentgelt” für Spareinlagen an Privatkunden weiterzugeben, hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt.

    Heute, am 8. Dezember 2017, wird die Klage gegen die Volksbank Reutlingen und die Kreissparkasse Tübingen am Landgericht Tübingen verhandelt (Az. 4 O 187/17, 4 O 220/17).

    Laut Biallo.de hat die Volksbank Reutlingen ihren Negativzins in Höhe von 0,5 Prozent (ab dem ersten Euro auf dem Girokonto, ab 10.000 Euro bei Tagesgeld und ab 25.000 Euro bei Festgeld) nach der Abmahnung der Verbraucherschützer wieder zurückgenommen. Die Erklärung, in der sich das Geldinstitut verpflichtet, diese Praxis in Zukunft zu unterlassen, blieb jedoch aus.

    Eine Rechtfertigung von Negativzinsen für Geldanlagen sieht die Verbraucherzentrale nicht: “Zinsen sind vom Schuldner zu zahlen und berechtigen ihn nicht nach einer Umbenennung in Negativzinsen oder Minuszinsen vom Gläubiger ein Entgelt einzuverlangen”, sagt Nauhauser. Nach Paragraf 488 BGB werde (nur) der Darlehensnehmer verpflichtet, den geschuldeten Zins zu zahlen. “Verbraucher sind in diesem Fall Darlehensgeber und können nicht verpflichtet werden, Zinsen zu zahlen”, so Nauhauser.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/geldanlage/news/so-vermeiden-sie-negativzinsen/#
    Montag 4. Dezember 2017

    Freitag 08.12.2017

  • Das ändert sich 2018 für Bankkunden

    Haben auch Sie Post von ihrer Bank erhalten? Darin werden Sie über die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für ihr Konto von ihrer Bank informiert. Aufgrund einer EU-Richtlinie sind alle Bankkunden bundesweit angeschrieben worden. Denn ab dem 13. Januar 2018 gelten neue europaweit einheitliche Regelungen zum Zahlungsverkehr. Die Geldinstitute passen ihre AGBs dementsprechend an.

    Hier sind die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

    Haftungsgrenze für Bankkunde sinkt auf maximal 50 Euro
    Bei einem Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte oder der Onlinebanking-PIN/TAN haftet der Kunde für entstandene Schäden. Bisher bis zu einem Betrag von 150 Euro. Jetzt sinkt diese Haftungsgrenze auf 50 Euro. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftet der Kunde jedoch weiterhin unbeschränkt.

    Zustimmung bei vorreservierten Kartenzahlungen
    Manche Hotels und Autovermietungen reservieren bei Buchung oder Anmietung einen bestimmten Betrag auf dem Kartenkonto des Kunden. Ab 2018 muss der Karteninhaber dem vorher zustimmen. Erst dann ist die Bank berechtigt, diesen Betrag auf dem Konto vorübergehend zu sperren.

    Neue Dienste im Onlinebanking
    Neuerdings können Bankkunden im Onlinebanking Drittanbieter damit beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder Kontoinformationen abzurufen. Da diese Dienstleister jetzt gesetzlich anerkannt sind und der Bankenaufsicht unterliegen, dürfen Kunden gegenüber diesen Diensten auch ihre PIN und TAN einsetzen.

    Und noch was:

    500-Euro-Schein verschwindet
    Der größte Euro-Schein wird nicht mehr gedruckt. Ab Ende des Jahres 2018 wird er nicht mehr ausgegeben.

    Quellen:
    https://www.handwerksblatt.de/betrieb-finanzen/20-banken-versicherungen/5003469-das-aendert-sich-2018-fuer-bankkunden.html
    Oktober 2017
    http://www.focus.de/finanzen/recht/neue-gesetze-das-aendert-sich-2018-fuer-verbraucher_id_7898017.html?obref=outbrain-www-fol-finanzen&ncid=focus
    Sonntag, 26. November 2017

    Bundesverband Deutscher Banken

    Donnerstag 30.11.2017

  • Schadsoftware: Anodroid-Trojaner leeren Bankkonten

    Laut Chip.de haben Sicherheitsforscher einen Trojaner namens “BankBot” entdeckt, der Bankkonten über Android-Handys ausraubt. Dieser fälscht die Nutzeroberflächen beliebter Banking-Apps und kann so Zugangsdaten oder Kontodaten abfangen. Betroffen sind bisher Commerzbank, Postbank, DKB, Citibank und Comdirect.

    Der Trojaner wurde über den Play Store mit Hilfe von Apps wie Taschenlampen-App oder Solitaire-Spiele installiert. Google hat bereits ältere Versionen des Trojaners aus dem Store entfernt.

    Dennoch, weil es keinen sicheren Schutz derartiger Schadsoftware gibt, rät Chip.de dazu, nur Apps von bekannten Entwicklern zu laden. Antiviren-Apps für Android können helfen, aber nur, wenn es sich um eine Schadsoftware handelt, die bereits entdeckt und somit bekannt wurde.

    Quelle:
    http://www.chip.de/video/Trojaner-pluendert-Bankkonten-ueber-Android-Handys-Video_127915806.html
    Dienstag. 21. November 2017

    Mittwoch 22.11.2017

  • Datenschutz: EU gefährdet Kontodaten von Internetnutzern

    Eine neue EU-Richtlinie, die sogenannte „Zweite Zahlungsdienstrichtlinie“ (PSD II), soll Unternehmen künftig erlauben Konteninformationsdienste anzubieten. So sollen Firmen Einsicht in Girokonten von Kunden gewährt werden, wenn der Kunde einwilligt.

    Laut „Bild“ stellt der Kunde dem Anbieter von Konteninformationsdiensten seine geheime PIN zur Verfügung. Hiermit kann dieser auf die Kontodaten der vergangenen 90 Tage zugreifen. Nötig ist dafür lediglich eine Registrierung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). So könnten Firmen beispielsweise herausfinden, wieviel ihre Kunden verdienen und wofür sie ihr Geld ausgeben.

    Bei den Datenschützern geht nun die Angst um. Denn Mega-Konzerne wie Amazon oder Google könnten ihren Kunden diese Konteninformationsdienste mit Lockangebote anbieten – um an ihre geheime PIN heranzukommen. So kämen sie an deren Bankdaten und könnten diese zu Geld machen.

    Quelle:
    http://www.focus.de/finanzen/recht/datenschutz-neue-eu-richtlinie-bringt-ihre-kontodaten-in-gefahr_id_7801457.html
    Samstag, 4. November 2017

    https://www.financescout24.de/wissen/news/kontodaten-in-gefahr-neue-eu-richtlinie-erlassen
    Montag 13. November 2017

    Dienstag 14.11.2017

  • Geld billiger ins Ausland überweisen

    Grundsätzlich unterscheiden sich Überweisungen von einem deutschen Girokonto auf ein Konto im Sepa-Raum nicht mehr von einer Überweisung innerhalb Deutschlands.

    Wenn man aber aus europäischen Gebiet, beispielsweise in die USA oder nach Australien, Geld senden will, kann es teuer werden. Hier schwanken die Bankgebühren stark. Laut Finanztest berechnet beispielsweise Comdirect mindestens 7,90 Euro und höchstens 51,90 Euro je Überweisung. Zudem sollte man nach dem Wechselkurs, den die Bank zugrunde legt, fragen. Denn dieser wird oft nicht auswiesen.

    Paypal ist eine weitere Möglichkeit, Geld ins Ausland zu senden. Dafür muss der Empfänger ebenfalls ein Paypal-Konto besitzen. Es gibt aber auch Finanzfirmen, wie Transferwise. Mit der App von Transferwise können Sie Geld in unterschiedlichen Währungen ins Ausland überweisen – auf ganz normale Girokonten. Der Empfänger benötigt kein Transferwise-Konto. Laut geldueberweisen.com zeichnet sich der Dienst durch niedrige Gebühren und einer Umrechnung zum tatsächlichen Wechselkurs aus.

    Quelle:
    http://www.finanztip.de/blog/spartrick-billiger-ins-ausland-geld-ueberweisen/
    Donnerstag 2. November 2017. Von Josefine Lietzau

    Freitag 03.11.2017

  • Paydirekt schiebt Sparkassenkunden Nutzerkonto unter

    Die Sparkassen machen automatisch im November jeden Kunden zum Paydirekt-Nutzer, der nicht bis zum 6. November widersprochen hat. Die Vor-Registrierung beim Online-Bezahlverfahren geschieht auf Grund einer nachträglichen AGB-Änderung beim Girokontenvertrag.

    Mit diesem Vorgehen beschädigt die Banken und Paydirekt den „besseren“ Datenschutz ihres Zahlungsverfahrens im Vergleich mit anderen Anbietern. Denn die Geldinstitute reichen vertrauliche Kundendaten, nämlich „vorliegende Stammdaten“, weiter. Datenschützer sind darüber entsetzt.

    Quelle:
    http://t3n.de/news/paydirekt-sparkasse-registrierung-849593/
    22. August 2017. Von Jochen G. Fuchs

    http://www.focus.de/finanzen/videos/datenschuetzer-entsetzt-sparkassen-schieben-kunden-paydirekt-konto-unter-wenn-sie-jetzt-nicht-handeln_id_7506191.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

    Dienstag 31.10.2017

  • Baufinanzierung: Welche Informationen muss mir die Bank geben?

    Die Bank ist dazu verpflichtet alle Kosten sowie Sollzins und effektiven Jahreszins der Baufinanzierung vorzulegen, gegebenenfalls auch die Bedingungen für Sondertilgungen.

    Für den Kunden müssen sonstigen Vertragsbedingungen wie Rückzahlungs- und Kündigungsmöglichkeiten klar erkennbar und verständlich sein.

    Pflichten des Bankkunden

    Als Kunde hingegen müssen Sie die vertraglich vereinbarten Kreditraten pünktlich zahlen, das heißt Tilgung plus Zins.

    Quelle:
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Baufinanzierung/Baufinanzierung_node.html

    Freitag 13.10.2017

  • Filialsterben: Die Banken machen zu

    In den Jahren 2014 und 2015 haben 2.200 Bankstandorte in Deutschland geschlossen. Der Hauptgrund hierfür ist die Digitalisierung. Ein Rückgang von mehr als einem Viertel der Filialen seit der Jahrhundertwende. Das ergab eine Studie der staatlichen Förderbank KfW und der Universität Siegen. Der Erhebung zufolge ist der Rückbau in ländlichen Regionen oder den Städten kaum unterschiedlich.

    Diese Entwicklung betreffe vor allem Unternehmenskunden. Denn gerade für Gewerbekunden bleibe der Bankberater beispielsweise bei eine Finanzierung wichtig, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.

    Ausbau in Frankreich und Portugal

    Im europäischen Vergleich liegt die Filialdichte in Deutschland im Mittelfeld. Auch in den anderen Staaten schlossen seit 2000 zahlreiche Bankfilialen. „Spitzenreiter sind demnach die Niederlande mit einem Rückgang von 66 Prozent der Zweigstellen, gefolgt von Dänemark (minus 53 Prozent) und Belgien (minus 48 Prozent). Die Filialnetze in Frankreich und in Portugal seien dagegen um jeweils fast 50 Prozent ausgebaut worden.“

    Quelle:
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/banken-filialschliessungen-digitalisierung-studie
    Sonntag 8. Oktober 2017

    Montag 09.10.2017

  • Girokonto: Hilfe beim Kontowechsel

    Immer mehr Bankkunden wechseln ihr Girokonto. Doch die wenigsten nutzen die Kontowechselhilfe, die seit September 2016 gesetzlich in Kraft ist. Das belegt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Marktwächter Finanzen.

    Laut Gesetz hat jeder Verbraucher bei einem Kontenwechsel auf Wunsch grundsätzlich einen Anspruch auf Unterstützung der Bank. Die Pflicht gilt für alle Zahlungsdienstleister.

    Kontowechsel trotz Dispo

    Viele Wechselwillige zögern ihre Bank zu wechseln, da sie bei Ihrer alten Bank einen offenen Dispokredit haben.

    Doch laut Finanzportal Biallo räumen viele Direktbanken ihren Neukunden bei entsprechender Bonität einen Sofort-Dispo ein. Als Alternative bietet sich auch ein Abrufkredit an. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Dispo, kommt aber deutlich günstiger.

    Quellen:
    https://www.biallo.de/girokonto/news/forsa-umfrage-kontowechselhilfe/
    Mittwoch 20. September 2017. Von Ines Baur

    https://www.biallo.de/girokonto/news/so-wechseln-sie-ihr-konto-trotz-offenem-dispokredit/
    Sonntag 17. September 2017. Von Sebastian Schick

    https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2016/fa_bj_1609_kontenwechselhilfe.html

    Samstag 30.09.2017

  • Sparkurs: Stadtsparkasse schließt Bankfilialen

    Ab März 2018 gibt die Stadtsparkasse München (SSKM) 17 ihrer Filialen auf. Um Kosten zu sparen wird das Geldinstitut nur noch 58 Filialen in der Stadt betreiben. Laut Süddeutsche Zeitung werden lediglich zehn davon an zwei oder drei Tagen in der Woche offen haben. An welchen Tagen geöffnet werde, sei abhängig davon, wann bisher die meisten Kunden kamen.

    Vor allem wegen der negativen Zinsen tun sich Banken bundesweit schwer Geld zu verdienen. Somit folgen die Münchner einen bundesweiten Trend. Die Stadtsparkasse ist nicht die einzige Bank in München, die Filialen schließt. Die Deutsche Bank will bis Ende des Jahres acht ihrer vormals 20 münchner Standorte zumachen. Die Hypovereinsbank hat schon dutzende Filialen gestrichen.

    In den nächsten zwei Jahren sollen 200 Stellen bei der Stadtsparkasse München gestrichen werden. Dies soll ohne Kündigungen stattfinden. Demnach werden Stellen von Mitarbeitern, die in Rente gehen, nicht nachbesetzt. Mitarbeiter von geschlossenen Filialen sollen auf anderen Standorte eingesetzt werden. Künftig wolle man auf eine Beratung im Internet und am Telefon setzen, heißt es von Seiten des Verwaltungsrates.

    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/auf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880?source=rss&utm_source=Maileon&utm_medium=email&utm_campaign=nullachtneu_Freitag&utm_content=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fmuenchen%2Fauf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880%3Fsource%3Drss&utm_term=html
    22. September 2017. Von Pia Ratzesberger

    Samstag 23.09.2017

  • BGH-Urteil: Gebühren als rechtswidrig gekippt

    Dass Kunden der Sparkasse Freiburg etwa fünf Euro zahlen müssen, wenn sie per Post über eine abgelehnte Überweisung informiert werden, ist nicht zulässig, so lautet das Urteil des BGH (AZ: XI ZR 590/15). Im konkreten Fall hatten Stiftung Warentest gegen mehrere Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sparkasse Freiburg erfolgreich geklagt.

    Auch bei Änderung oder Aussetzung eines Dauerauftrags darf keine Gebühr mehr erhoben werden. „Aussetzung und Löschung eines Dauerauftrags sind als Widerruf zu behandeln …“, so der Vorsitzende Richter (AZ: XI ZR 590/15). Denn das Widerrufsrecht sei gesetzlich verankert und keine Sonderleistung des Geldinstituts. So sei es auch unzulässig ein Entgelt für den Widerruf einer Wertpapier-Order zu verlangen.

    Untenstehende Kauseln sind laut Stiftung Warentest nach dem Urteil der höchsten deutschen Zivilrichter rechtswidrig:

    „Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Einlösung einer SEPA-Basis-Lastschrift bei Postversand 5,00 Euro“

    „Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Postversand) einer Einzugsermächtigungs-/Abbuchungsauftragslastschrift mangels Deckung 5.00 Euro“ (zwei Klauseln an unterschiedlicher Stelle im Preisverzeichnis)

    „Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Postversand) … eines Überweisungsauftrages mangels Deckung 5,00 Euro“ (zwei wortgleiche Klauseln für verschiedene Überweisungsarten)

    „Dauerauftrag: Einrichtung/Änderung/Aussetzung/Löschung 2,00 Euro“ (soweit es um die Aussetzung und Löschung geht, die Einrichtung und die Änderung dürfen gebührenpflichtig sein)

    „Pfändungsschutzkonto: Privat-/Geschäftsgirokonto; Privatgirokonto: Grundpreis je angefangenen Monat 7,00 Euro“ (galt bei der von der beklagten Sparkasse bis zum 13. Dezember 2012 verwendeten Klausel, entscheidend: Pfändungsschutzkonten waren teurer als Girokonten sonst)

    „Änderung, Streichung einer Order 5,00 Euro“ (soweit es um Streichung einer Order geht, die Änderung darf gebührenpflichtig sein)

    Fordern Sie ihr Geld zurück

    Auf Grund dieser oder inhaltsgleicher Klauseln können schon bezahlte Gebühren zurückgefordert werden. Waren ihre Konten überzogen, müssten Banken sogar auf die unberechtigte Gebührenzahlung entfallende Zinsen erstatten. Die Erstattungsforderung verjähre allerdings drei Jahre nach Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden sei. Bis Ende 2017 können Kunden immerhin noch alle ab 1. Januar 2014 rechtswidrig berechneten Gebühren von der Bank zurückverlangen.

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/streit-um-entgelte-bgh-kippt-erneut-bankgebuehren/20317188.html
    Dienstag, 12. September 2017

    Donnerstag 14.09.2017

  • Kündigungklausel: Rückschlag für Bausparkassen

    Das Landgericht Karlsruhe hat entschieden, dass eine entsprechende Vertragsklausel der Bausparkasse Badenia unwirksam ist, weil sie die Bausparer unangemessen benachteilige (Aktenzeichen 10 O 509/16). Im aktuellen Fall der Badenia hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt.

    Das Urteil hat eine große Reichweite, denn nicht nur Badenia, sondern auch weitere Bausparkassen haben gehofft, bestimmte Bausparverträge 15 Jahre nach Abschluss kündigen zu können, beispielsweise die Landesbausparkasse Südwest. Zudem hat der Verband der Privaten Bausparkassen diese Kündigungsklausel in seine Musterbedingungen aufgenommen.

    Wie können Betroffene sich wehren?

    Musterbrief: http://www.verbraucherzentrale-bawue.de/bausparkassen

    Quelle:
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/nach-urteil-aus-karlsruhe-rueckschlag-fuer-bausparkassen-15179243.html
    Freitag 1. September 2017. Von Markus Frühauf

    http://www.verbraucherzentrale-bawue.de/bausparkassen

    Dienstag 05.09.2017

  • Girokonto: Paydirekt-Funktion unter Kritik

    Durch eine nachträgliche AGB-Änderung beim Girokontenvertrag machen die Sparkassen im November 2017 jeden Bankkunden zum Paydirekt-Nutzer. Demnach bekommt jeder Kunde, der bis zum Stichtag 6. November nicht widersprochen hat, automatisch ein Paydirekt-Nutzerkonto – auch wenn er es gar nicht haben möchte.

    Datenschützer sind entsetzt – denn gleichzeitig reichen die Geldinstitute die ihnen vertrauliche Stammdaten über jeden Kunden an Paydirekt GmbH weiter.

    Das Unternehmen Paydirekt arbeitet im Auftrag der Sparkassen und für weitere deutsche Banken. Sie baut das Online-Bezahlverfahren, das direkt mit dem Girokonto der Kunden verknüpft ist, auf. Laut eigene Firmenangaben unterliegt Paydirekt GmbH den Regularien der deutschen Kreditwirtschaft, die als die strengsten weltweit gelten – insbesondere beim Datenschutz.

    Tipp: Falls Sie entweder vergessen haben Widerspruch einzulegen oder eine Teilnahme bereut haben: Manche Banken bieten am Serviceautomaten die Möglichkeit manuell die Paydirekt Zusatzfunktion zu deaktiviteren.

    Quelle:
    http://www.focus.de/finanzen/videos/datenschuetzer-entsetzt-sparkassen-schieben-kunden-paydirekt-konto-unter-wenn-sie-jetzt-nicht-handeln_id_7506191.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
    Mittwoch 23. August 2017

    https://www.paydirekt.de/presse/otto-group-bietet-paydirekt-als-neues-zahlverfahren-an.html

    Freitag 01.09.2017

  • Finanztest: Wege zum günstigen Girokonto

    Wer für sein Girokonto mehr als 60 Euro Gebühren im Jahr zahlt – inklusive Girocard und Onlinebuchungen –, sollte nach Ansicht der Stiftung Warentest zu einem günstigeren Konto wechseln.

    Finanztest vergleicht laufend den Markt der Girokonten. Bis Anfang Juli 2017 haben die Experten die Konditionen von 245 Kontomodellen bei 110 Banken untersucht. Nur 23 Girokonten haben zu diesem Zeitpunkt nichts gekostet und der Kunde müsste keine Bedingungen erfüllen.

    Die günstigste Art der Kontoführung läuft online. Laut Finanztest machen das über die Hälfte der deutschen Bankkunden.

    Quelle:
    https://www.test.de/Girokonto-im-Test-5069390-0
    Dienstag, 23. August 2017

    Mittwoch 23.08.2017

  • EC-Karte sperren: Kennen Sie die Nummer 116 116?

    Was mache ich wenn mein Girocard (EC-Karte) geklaut oder verlorengegengen ist?

    Falls die Karte abhanden kommt, muss der Kontoinhaber sie sperren. Das geht zum Beispiel über die Telefonnummer 116 116.

    In Deutschland ist die Nummer kostenlos, im Ausland fallen Gebühren an. Viel Zeit dürfen und sollten sich Kunden mit dem Anruf nicht lassen – bis zur Sperrung haften sie mit bis zu 150 Euro.

    Quelle:
    http://www.finanztip.de/girokonto/ec-karte
    Freitag 4. August 2017. Von: Josefine Lietzau

    Freitag 18.08.2017

  • Kredit: Kennen Sie den Effektivzins?

    Der Zins ist in der Praxis von Bank zu Bank unterschiedlich. Will man die Kreditangebote der verschiedenen Geldinstitute vergleichen, soll man vor allem auf den Effektivzins achten. Denn der effektive Jahreszins (Effektivzins) zeigt im Gegensatz zum Nominalzins die eventuellen Zusatzgebühren mit an und nicht nur die Tilgungsmodalitäten. Also Nebenkosten wie Versicherungen oder bei Immobiliendarlehen die Eintragung einer Grundschuld. Fragen Sie immer ihre Bank danach!

    Eine repräsentative Umfrage des Marktwächter-Teams Finanzen der Verbraucherzentrale Bremen zeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher schon einmal den Begriff Effektivzins gehört hat, aber die Bedeutung nur teilweise oder gar nicht verstanden hat. Wer jedoch den Effektivzins nicht kennt, kann unter Umständen jahrelang tausende Euro zu viel zahlen.

    Quellen (ausführliche Erklärungen):

    https://www.biallo.de/baufinanzierung/news/effektivzins-weitgehend-unbekannt/#
    Donnerstag 10. August 2017. Von Thomas Brummer

    http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/mehrheit-der-verbraucher-versteht-den-effektivzins-nicht
    Pressemitteilung vom 8. August 2017

    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Rahmenkredit/Rahmenkredit_artikel.html

    Dienstag 15.08.2017

  • Gebühren-Erhöhung: 900 Prozent mehr

    Wie Focus berichtet macht die Volksbank Oberursel mit einer drastischen Preiserhöhung von sich reden. Statt drei Euro im Monat müssen Bankkunden ab sofort 30 Euro für das „Privatkonto“ zahlen. Somit kostet das Konto 360 Euro im Jahr.

    Die Bank erklärt, dass das neue Konto ein Angebot sei, dass sämtliche Leistungen wie Beratung, Kontoauszüge, unbegrenzte Ein- und Auszahlungen sowie Abhebungen beinhalte. Bisher wurde ein Entgelt für die Nutzung der Bankautomaten außerhalb der Öffnungszeiten verlangt. Nach den Angaben der Bank hatten Kunden somit im Schnitt etwa 20 Euro im Monat für das Konto ausgegeben.

    Geldtransfers online sowie Ein- und Auszahlungen am Serviceautomat sind in dem Tarif enthalten. Ein- und Auszahlungen in der Filiale sowie beleghafte Überweisungen (Papier) kosten allerdings fünf Euro extra pro Vorgang.

    Quelle:
    http://www.focus.de/finanzen/banken/drastische-gebuehren-erhoehung-900-prozent-mehr-bank-verlangt-von-kunden-30-euro-konto-gebuehr-im-monat_id_7429465.html?utm_source=Newsletter_Finanzen&utm_campaign=54f505e9ec-EMAIL_CAMPAIGN_2017_08_03&utm_medium=email&utm_term=0_d3feb94941-54f505e9ec-62738749&mc_cid=54f505e9ec&mc_eid=d6693d07e3
    Donnerstag, 3. August 2017

    Dienstag 08.08.2017

  • Neuer Mobile Banking-Trojaner im Umlauf

    Ein neues Schadprogramm bedroht das Onlinebanking auf dem Smartphone. Laut Focus kann die modifizierte Version von “Svpeng” mithilfe der Keylogger-Funktion Texte abgreifen, die in andere Apps eingegeben werden – wie zum Beispiel Bankzugangsdaten.

    Als beispielsweise “Flash Player”-App getarnt kann der Schädling auf der Benutzeroberfläche anderer Apps Screenshots erstellen und dadurch sensible Daten abgreifen.

    Aber nicht nur das: Die Malware verschafft sich auch Administratoren-Rechte für das Gerät. So kann der Trojaner zum einen das Unterbinden der Screenshot-Erstellung umgehen und zum anderen verhindert er seine eigene Deinstallation.

    Laut focus treffen 27 Prozent der Angriffe Nutzer aus Deutschland.

    Quellen:
    http://www.focus.de/digital/internet/online_banking/kunden-saemtlicher-banken-betroffen-selbst-aktuelle-software-machtlos-aggressiver-online-banking-trojaner-in-umlauf_id_7419048.html
    Montag 31. Juli 2017

    http://www.chip.de/news/Kunden-saemtlicher-Banken-betroffen-Aggressiver-Online-Banking-Trojaner-in-Umlauf_119898067.html
    Dienstag 1. August 2017

    Dienstag 01.08.2017

  • BGH-Urteil zur SMS-TAN-Gebühren enttäuschend

    Der Bundesgerichtshof (BGH) verbietet Gebühren für jede SMS-TAN. Ein generelles Verbot für SMS-TAN-Entgelte bleibt jedoch aus. Damit hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Kreissparkasse Groß-Gerau einen Teilerfolg erreicht.

    Banken und Sparkassen dürfen, so die Richter, ihren Kunden den Versand einer Transaktionsnummer (TAN) per SMS nur dann extra berechnen, wenn diese Nummer beim Onlinebanking auch tatsächlich für einen Überweisung verwendet wird.

    In der Praxis bedeutet das, dass die Verbraucher auch weiterhin nach Kosten suchen müssen, wenn sie Kontomodelle vergleichen. „Transparenz sieht anders aus“, so der Chef Müller der vzbv. Dabei verlange der Gesetzgeber, dass Verbraucher gut vergleichbare Entgeltstrukturen bei Konten vorfinden sollten.

    Zudem befürchten nun die Verbraucherschützer, dass Banken – die bisher den Versand der TAN kostenlos angeboten haben – bestärkt durch das BGH-Urteil, künftig kostenpflichtige SMS-TAN-Gebühren einführen werden.

    Bundesgerichtshof, Urteil vom 13.06.2017, Az.: XI ZR 260/15

    Quelle:
    http://www.vzbv.de/pressemitteilung/online-banking-nicht-jede-sms-tan-darf-etwas-kosten
    Dienstag 25. Juli 2017

    http://www.focus.de/finanzen/banken/urteil-zum-online-banking-bgh-kippt-banken-klausel-fuer-kostenpflichtige-sms-tan_id_7394569.html?utm_source=Newsletter_Finanzen&utm_campaign=438a85a90e-EMAIL_CAMPAIGN_2017_07_25&utm_medium=email&utm_term=0_d3feb94941-438a85a90e-62738749&mc_cid=438a85a90e&mc_eid=d6693d07e3
    Dienstag 25. Juli 2017

    Dienstag 25.07.2017

  • Neue kreative Kostenfallen der Banken

    Niemand erwartet, dass die Banken ihre Finanzdienstleistungen kostenlos zur Verfügung stellen, so der Chef der Verbraucherzentralen Müller. Er kritisiert jedoch, dass die Geldinstitute auf teilweise intransparente Art Zusatzgebühren erheben.

    So verlangen, laut B5 Aktuell, einige Banken neuerdings bis zu zehn Cent pro SMS für eine Transaktionsnummer oder besondere Preise für das Abheben am Geldautomaten während der Mittagspause und außerhalb der Geschäftszeiten. Deshalb klagten die Verbraucherzentralen gegen einzelne Institute.

    Es sei aber im Eigeninteresse der Geldhäuser, nicht Verbraucher preislich zu verwirren, meint der vzbv-Chef. So zeigt es sich auch in andere Branchen, wie etwa der Telekommunikationsbranche, dass einfache Preismodelle am meisten Kunden überzeugten. Seinen Appell an die Banken und Sparkassen ist: nicht kreative neue Gebühren, sondern fair bepreiste Konten.

    Quellen:
    http://www.br.de/nachrichten/meldungen/index.html
    Sonntag 23. Juli 2017

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/kostenlos-kultur-verbraucherschuetzer-gegen-zweifelhafte-neue-bankgebuehren-7549768.html
    Sonntag 23. Juli 2017

    Sonntag 23.07.2017

  • Kostenfreies Bezahlen nur per „Sofortüberweisung" verboten

    Beim kostenlosen Bezahlen im Internet dürfen Kunden nicht zu Risiken gezwungen werden. So urteilte der BGH, dass die „Sofortüberweisung“ als einzige kostenlose Zahlungsweise nicht zumutbar ist. (Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.07.2017, KZR 39/16)

    Im konkreten Fall hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen diese Praxis von der DB Vertrieb GmbH geklagt. Denn bei Flugreisebuchungen über die Reiseplattform start.de wurde die „Sofortüberweisung” als einzige kostenlose Bezahlmethode angeboten. Noch dazu bemängelten die Verbraucherschützer, dass Kunden dazu gedrängt wurden sensible Daten zu übermitteln. Denn per „Sofortüberweisung” sollten die Kontodaten, inklusive PIN und TAN, im Dialogfenster eingegeben werden. Mit diesen Daten prüfte der Anbieter, die Sofort AG, dann unter anderem den Kontostand, den Disporahmen und ermittelte, ob der Kunde andere Konten hatte.

    Kunden die mit Kreditkarte zahlen wollten konnten dies nur gegen eine zusätzliche Gebühr. In einem Fall kostete das 12,90 Euro – bei einem Reisepreis von 120,06 Euro.

    Quelle:
    http://www.vzbv.de/pressemitteilung/bgh-staerkt-kundenrechte-beim-bezahlen-im-internet
    Mittwoch 19. Juli 2017

    Donnerstag 20.07.2017

  • Diskrimiert die Commerzbank Flüchtlinge?

    Kündigt die Commerzbank Konten, weil der Kontoinhaber Flüchtling ist? Es sei eine ‚politische Entscheidung‘ von ‚ganz oben‘“, so meinte ein Bank-Mitarbeiter einem gekündigten Bankkunden, Shukri A. (35) aus Syrien, gegenüber.

    Wie B.Z. Online berichtet wurden etwa 20 Flüchtlinge in Luckenwalde (Brandenburg) innerhalb kurzer Zeit die Konten gekündigt. Ohne Begründung. Die betroffenen Flüchtlinge haben keine Schulden, bezahlen ihre Kontogebühren und haben keine Schufa-Einträge.

    In den Kündigungen verweist die Commerzbank auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Darin steht, dass die Bank jederzeit das Recht hat, die Geschäftsverbindung aufzuheben. „Von diesem Recht machen wir hiermit Gebrauch“, steht in den Schreiben, die B.Z. Online vorliegen. Auf Nachfrage bei der Commerzbank heißt es, dass die Bank sich laut Vertrag nicht rechtfertigen muss.

    Die gekündigten Kunden sind jetzt bei der Sparkasse Luckenwalde untergekommen. „Die haben uns ohne Probleme aufgenommen“, sagt Shukri A.

    Quelle:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/warum-kuendigt-die-commerzbank-fluechtlingen-die-konten
    Sonntag 16. Juli 2017. Von Til Biermann

    Montag 17.07.2017

  • BGH-Urteil: Gebühren für Firmenkredite unzulässig

    Laut Bundesgerichtshof (BGH) sind Bearbeitungsgebühren für Firmenkredite rechtswidrig (Az. XI ZR 562/15 und XI ZR 233/16). Banken müssen ihre Kosten über die Zinsen decken, denn die Bearbeitung eines Kredits ist keine Dienstleistung für den Kunden, schreibt das Finanzportal Biallo.de.

    Demnach haben die Geldinstitute zu Unrecht von Unternehmen Bearbeitungsgebühren für Kredite berechnet. Sie müssen das Geld an die Unternehmen zurückzahlen. Bis zum Ende dieses Jahres haben Betroffene einen Anspruch auf Rückzahlung von Gebühren, die die Banken ab 2014 berechnet haben.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/kredit/news/gerichtsurteil-bearbeitungsgebuehr-fuer-firmenkredit-unzulaessig/#newsletter
    Donnerstag 6. Juni 2017. Von Ines Baur

    Samstag 08.07.2017

  • Der erste Geldautomat wird 50

    Warum gibt es eigentlich Automaten aus denen man Schokoriegel ziehen kann, aber kein Gerät, das Bargeld herausgibt? Diese Frage stellte sich dem Schotten John Shepherd-Barron im Jahr 1965 in der Badewanne. Am selben Tag hatte er die Öffnungszeiten seiner Bankfiliale verpasst und stand ohne Bargeld da. Als Manager einer Firma, die auch Banknoten druckte, kam ihm die Idee zu dem ersten Bankautomaten.

    Der Schotte entwickelte einen Automaten, der Schecks prüfen und entwerten konnte und im Gegenzug Bargeld ausspuckte. Den ersten Geldautomaten (Automated Teller Machine) nahm die britische Großbank Barclays am 27. Juni 1967 in der Nähe von London in Betrieb.

    In Deutschland stellte die Kreissparkasse Tübingen am 27. Mai 1968 den ersten Geldautomaten auf. Das Gerät konnten allerdings nur 1000 ausgewählte Kunden nutzen. Sie durften bis zu 400 D-Mark abheben, brauchten dafür aber ein ganzes Bündel an Ausrüstung: einen Spezialschlüssel für den Tresor, eine Identifikationskarte aus Plastik und Auszahlungsbelege in Form von Lochkarten.

    Quellen:
    http://www.heute.de/50-jahre-geldautomat-47458092.html
    Dienstag 27. Juni 2017

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/50-Jahre-Geldautomat-den-kann-ich-gut-gebrauchen-3750924.html?artikelseite=all
    Mittwoch 21. Juni 2017

    Donnerstag 29.06.2017

  • Strafzinsen für Kleinsparer. Macht Volksbank Reutlingen Ernst?

    Auch Kleinanlegern drohen nun im Einzelfall Negativzinsen auf ihr Erspartes. Laut Preisaushang bei der Volksbank Reutlingen werden künftig Negativzinsen von 0,5 Prozent für Guthaben auf dem Girokonto sowie ab 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto fällig. Auf dem Festgeldkonto sind es 0,25 Prozent ab 25.000 Euro für ein halbes Jahr. Wer sein Geld für rund zwei Jahre anlegt, dem droht ein Entgelt von 0,1 Prozent, so n-tv.de.

    Eine Sprecherin des Geldinstituts erklärt gegenüber tagesschau.de, dass die Bank „lediglich die formalen, rechtlichen Voraussetzungen zum Beispiel für den Fall, dass ein Neukunde eine Million Euro“ anlegen will, schaffen wolle.

    Quellen:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/strafzinsen-101.html Mittwoch 7. Juni 2017. Von Heinz-Roger Dohms, tagesschau.de

    http://www.n-tv.de/ratgeber/Volksbank-droht-Kleinsparern-mit-Strafzinsen-article19877458.html
    Mittwoch 7. Juni 2017

    Mittwoch 07.06.2017

  • Was brauche ich fürs Onlinebanking?

    Wer Bankgeschäfte online erledigen will, sollte darauf achten, dass die Wlan-Verbindung auf dem aktuellen Stand der Technik und Sicherheit ist.

    Laut TÜV Süd gehört WPA 2 zum Standard. Das steht für Wi-Fi Protected Access 2. Ein Passwort für eine solche Verbindung besteht aus mindestens 20 Zeichen.

    Bankkunden sollten also nicht mehr WEP Wired Equivalent Provacy) benützen. Es handelt sich um eine veraltete Version.

    Onlinebanking sollte zudem stets über eine Adresse erfolgen, die mit https:// beginnt. In der Adresszeile sollte sich außerdem ein Schloss-Symbol befinden.

    Quelle:
    Münchner Merkur. Dienstag 30. Mai 2017

    Dienstag 06.06.2017

  • Bankfiliale dichtgemacht: Wo bekomme ich Bargeld?

    Immer mehr Bankfilialen schließen. An Bargeld zu kommen ist oftmals mit Gebühren am Geldautomaten verbunden. Wenn denn überhaupt noch ein Geldautomat vor Ort ist. Dennoch können Bankkunden Bargeld abheben – im Supermarkt oder an der Tankstelle.

    Unter anderem bei Aldi Süd, Edeka, Netto oder Penny können Kunden, die für mehr als 20 Euro Ware einkaufen, mit ihrer Girokarte kostenlos Bargeld abheben.

    Bei Shell Tankstellen erhalten Bankkunden von Commerzbank, der Deutschen Bank, Postbank, Hypo-Vereinsbank oder einer ihrer Tochterunternehmen („Cash-Group“) Bares an der Kasse. Andere Bankkunden müssen 3,95 Euro pro Abhebung bezahlen.

    Vergleichweise hohe Automatengebühren verlangen Unternehmen wie Euronet, Cardpoint oder IC Cash. Firmen, die keiner Bank angehören, sondern eine Bargeldservice an firmeneigenen Geldautomaten anbieten.

    Auf Wunsch können sich Sparkassen – und VR-Kunden deutschlandweit Bargeld nach Hause liefern lassen. Entgelte fallen aber meist an. Beispielsweise die Sparkasse Köln-Bonn 4,95 Euro, bei der VR-Bank Uckermark-Randow sogar 12,50 Euro.

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung. Donnerstag, 18. Mai 2017. Von Felicitas Wilke. Sowie H. Freiberger, B. Müller und S. Radomsky

    Montag 22.05.2017

  • Bankautomaten im digitalen Zeitalter

    Immer mehr Bankkunden sind im Umgang mit Smartphones geübt und an die Nutzung von Onlinebanking sowie digitalen Apps gewöhnt. Diesen Trend hat die Firma NCR aufgegriffen und ihren neuen Serviceautomaten in Augburg letzte Woche vorgestellt.

    Optisch auffälligstes Merkmal sind die 19 Zoll großen Multitouch-Screen, die sich wie ein Smartphone oder Tablet bedienen lassen. Doch die neuen Bankautomaten bieten eine ganze Menge mehr als die alten:

    Bankkunden können hier ein Konto eröffnen und per Touchscreen mit dem Finger unterschreiben. Eine Kamera überwacht währenddessen den Vorgang.

    Die Tastatur ist – laut Hersteller NCR – noch besser geschützt.

    Ein spezieller Sichtschutz auf dem Display macht ihn noch sicherer.

    Bei Problemen oder Fragen schaltet sich ein Bankmitarbeiter per Videochat dazu.

    Quellen:
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/as-nif-bankautomat-100.html
    Donnerstag, 11. Mai 2017

    http://www.ncr-news.de/tag/geldautomat/
    Donnerstag, 11. Mai 2017

    Mittwoch 17.05.2017

  • Keine Gebühren mehr für Bauspar-Darlehenskonto

    Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfen die Kosten für die Führung und Verwaltung von Bausparkonten nicht mehr Kunden berechnet werden. Denn die Überwachung der Konten liege überwiegend im Interesse des Kreditgebers. Damit setzte sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit ihrer Klage gegen die Badenia Bausparkasse in letzter Instanz durch.

    Gebühren zurückfordern

    Viele Bausparer können nun Kontoführungsgebühren für ihren Bausparvertrag zurückfordern. Nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW können Gebühren, die seit 2014 gezahlt worden sind, zurückverlangt werden.

    Einen entsprechenden Musterbrief finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest:
    https://www.test.de/Bausparen-Keine-Kontogebuehr-fuer-Bauspardarlehen-5178320-0/

    Quellen:
    https://www.test.de/Bausparen-Keine-Kontogebuehr-fuer-Bauspardarlehen-5178320-0/
    Dienstag 9. Mai, 2017

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bauspar-darlehen-101.html
    Dienstag 9. Mai, 2017

    Mittwoch 10.05.2017

  • Hackerangriff: Mobile TAN-Verfahren ausgetrickst

    Ein weiteres Mal haben Cyberkriminelle Geldüberweisungen aufs eigene Konto umgeleitet. Das sogenannte mTAN-Verfahren, bei dem der Bankkunde eine Überweisung am eigenen PC in Auftrag gibt und die zugehörige Transaktionsnummer (TAN) auf sein Smartphone bekommt, wurde überlistet.

    Die Masche

    Um die Daten der Kunden wie Kontonummer, Name, Handynummer, Passwort etc. abzufischen, schicken die Hacker dem Kunden eine sogenannte Phishing-E-Mail, die vortäuscht, von der Hausbank zu sein. Hier wird der Kunde aufgefordert, seine Daten einzugeben. Gibt nun der Nutzer seine Zugangsdaten ein, können die digitalen Bankräuber diese mitlesen und später selber Überweisungsaufträge eingeben.

    Tipp: Banken versenden niemals Mails mit der Aufforderung sensible Daten preiszugeben. Mails mit betrügerischer Absicht erkennt man oft daran, dass sie keine personalisierte Anrede haben, stattdessen heißt es etwa “Lieber Sparkassen- Kunde”.

    Im nächsten Schritt müssen die Hacker an die TAN zur Freigabe der Überweisung kommen. Die Sicherheitslücke liegt jedoch nicht bei den Banken, sondern in einem internen Netzwerk der Mobilfunkanbieter (SS7-Netzwerk). Hackern ist es nun gelungen das Netzwerk auszutricksen.

    Quellen:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/online-banking-so-sicher-ist-online-banking-1.3489096
    3. Mai 2017. Von Harald Freiberger und Helmut Martin-Jung

    http://www.focus.de/digital/internet/online_banking/mtan-verfahren-geknackt-hacker-lenkten-heimlich-sms-mit-ueberweisungskennwoertern-um_id_7075560.html

    https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article164208289/Mit-der-neuen-mTAN-Masche-raeumen-Hacker-Konten-leer.html

    Donnerstag 04.05.2017

  • Eintrag bei Schufa wegen Kreditanfrage

    Wer bei einer Bank einen Kredit aufnehmen möchte, vergleicht normalerweise die Kreditkonditionen bei unterschiedlichen Geldinstituten. Dies kann jedoch unter Umständen negative Auswirkungen auf den Schufa Score-Wert haben. Denn der Begriff “Kreditanfrage” findet im Scoring-Verfahren der Schufa Verwendung. Sogar die angebotenen Zinsen für das Darlehen können sich bei mehreren Anfragen im Laufe der Zeit verschlechtern. Dies berichtete das existenzgruendung-portal.de.

    Die Schufa schreibt auf ihrer Webseite „Mythen über Schufa“ dazu, dass sie zwischen „Anfrage Kredit“ und „Anfrage Kreditkonditionen“ unterscheidet:

    Anfrage Kreditkonditionen
    Sie haben sich im Rahmen von Angebotsvergleichen nur allgemein und unverbindlich nach Konditionen für einen Kredit erkundigt.

    Anfrage Kredit
    Sie haben einen oder mehrere konkrete Kreditanträge gestellt.

    Das Existenzgründer-Portal empfehlt:

    Möchte man vor der Kreditaufnahme die Kreditkonditionen mehrerer Anbieter vergleichen, sollte man darauf achten, dass der Bankmitarbeiter tatsächlich das neutrale Merkmal “Kreditkonditionen” verwendet. Bei Onlinekrediten ist dies leider nicht immer ersichtlich.

    Quelle:
    http://www.existenzgruendung-portal.de/kreditkonditionen-anfrage-merkmal-der-schufa-beachten

    https://www.schufa.de/de/ueber-uns/unternehmen/mythen-ueber-schufa/
    https://www.schufa.de/de/faq/privatpersonen/auskunft/

    Donnerstag 27.04.2017

  • Gebührenerhöhung: Recht auf Kündigung

    Führt eine Bank neue Gebühren ein, muss sie das ihren Kunden zwei Monate vorher auf dem Kontoauszug oder per Post mitteilen. Das Geldinstitut muss die Kunden darauf hinweisen, dass sie nicht nur fristlos, sondern auch kostenfrei kündigen dürfen.

    Zudem ist es ein absolutes „No-Go“, wenn Banken auf ihrer Website oder gar am Geldautomaten ihre Preise nicht angeben, so Andreas Eichhorst von der Verbraucherzentrale Sachsen. Weiter bemängelt Eichhorst, dass Kunden mancherorts nur in der Filiale das Preis- und Leistungsverzeichnis erhalten können.

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung, Freitag 21. April 2017. Von Felicitas Wilke

    Montag 24.04.2017

  • Diebstahl: Geldfalle am Bankautomaten

    Beim so genannten „Cash Trapping“ (Bargeld einfangen) ist der Geldausgabeschacht von Geldautomaten so manipuliert, dass das abgehobene Geld im Ausgabeschacht hängen bleibt.

    Konkret haben Diebe über den Geldausgabeschacht eine täuschend echte Verschlussklappe geklebt. Diese Klappe ist innen mit einer Klebefolie versehen, so dass die Geldscheine an dem Klebeband hängen bleiben. Da dadurch kein Geld aus dem Automaten herauskommt, geht der Bankkunde davon aus, dass der Automat defekt ist. Meistens verlässt der Kunde dann die Bank. Danach kann der Täter ungestört die Blende entfernen und die daran festgeklebten Scheine holen.

    Wie kann ich mich schützen?

    Die Polizei empfehlt:

    Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken oder ablenken.

    Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an.

    Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten.

    Der Täter begeht einen Diebstahl, da er sich rechtswidrig eine fremde Sache aneignet. Die Haftungsfrage ist derzeit umstritten, da sich die Bank auf den Standpunkt stellen kann, dass das Geld ausgezahlt worden ist.

    Quellen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cash_Trapping

    You Tube Video dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=5weOHIgEZ1c

    http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-an-geldautomaten/cash-trapping/

    Mittwoch 12.04.2017

  • Neuer 50-Euro Schein ist im Umlauf

    Ab heute 4. April 2017 ist der neue 50-Euro-Schein erhältlich.

    Rein optisch ist kaum ein Unterschied zu merken – der braune Farbton ist etwas kräftiger und die Zahl 50 glänzt nun Smaragdgrün. Ein Porträtfenster soll den Geldschein fälschungssicherer machen: Das Fenster wird durchsichtig, wenn man den Schein gegen das Licht hält. Dann wird ein Bildnis der griechischen Mythengestalt Europa sichtbar.

    Quellen:
    Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 21. März 2017. Von Julian Rodemann

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/euro-banknoten-was-sie-beim-neuen-50-euro-schein-beachten-sollten-14956445.html
    Dienstag, 21. März 2017

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/50-euro-schein-so-sieht-der-neue-fuenfziger-aus-a-1141731.html
    Dienstag, 21. März 2017

    Dienstag 04.04.2017

  • Gebühren fürs Geldabheben: Auch bei Volks- und Raiffeisenbanken

    Nicht nur Sparkassen kassieren Entgelt von ihren Kunden fürs Bargeldabheben, auch die Volks- und Raiffeisenbanken. So ist biallo.de bis jetzt auf mehr als 150 VR-Geldhäuser gestoßen, die die kostenlose Bargeldversorgung teils abgeschafft haben. Damit greifen die VR-Banken noch tiefer in die Taschen der eigenen Kunden als die Sparkassen.

    Beispielsweise zieht die örtliche Sparkasse Erding die Kunden ”mit “Giro-Klassik”-Konto jedes Mal 29 Cent am Automaten ab – nachdem sie zuvor viermal kostenlos im Monat abgehoben haben. Die VR-Bank Erding verlangt bei dem Kontomodell “Giro individual” nach dem sechsten Mal 49 Cent.”

    Für das Finanzportal ist es dabei auffällig, dass diese Geschäftsgebaren fast nur bei Banken in ländlichen Gegenden Praxis ist. Also in Gegenden, in denen Privatbanken nicht oder nur wenig vertreten und somit ohne Wettbewerbsdruck sind.

    Quelle:
    https://www.biallo.de/geldanlage/news/ueber-150-volks-und-raiffeisenbanken-kassieren-bei-eigenen-kunden-ab/
    31 März 2017. Von Horst Biallo

    Samstag 01.04.2017

  • Sparkassen kündigen die kostenlose Bargeldversorgung auf

    Laut einem Bericht des Finanzportals ”biallo” zahlen jetzt Sparkassenkunden Gebühren für das Abheben am Geldautomaten bei ihrer eigenen Bank. Bis zu einem Euro berechnen über 40 von knapp 400 deutsche Sparkassen von den eigenen Kunden.

    Die betreffenden Sparkassen hängen scheinbar solche Preiserhöhungen nicht an die große Glocke. Denn fast jede dritte Sparkasse hat auf ihrer Website kein Preis-Leistungsverzeichnis hinterlegt.

    Der Sparkassen- und Giroverband widersprach der Geschichte: “Das Abheben an einem der rund 25.000 Geldautomaten der Sparkassen ist natürlich nach wie vor kostenlos.” Nur wer ein entsprechendes Kontomodell wähle, zahle wie bei anderen Instituten auch Gebühren für Abbuchungen.

    Ausführliche Informationen und eine Liste der Sparkassen die eine ”Abhebe-Gebühr” berechnen finden Sie hier:

    https://www.biallo.de/geldanlage/news/sparkassen-und-giroverband-verzerrt-die-tatsachen/

    Quellen:
    https://www.biallo.de/girokonto/news/sparkassen-schaffen-die-kostenlose-bargeldversorgung-ab/
    Montag 27. März 2017. Von Horst Biallo

    https://www.biallo.de/geldanlage/news/sparkassen-und-giroverband-verzerrt-die-tatsachen/
    Mittwoch 29. März 2017. Von Horst Biallo

    http://www.bild.de/geld/mein-geld/sparkasse/sparkassen-gebuehren-geldautomaten-fragen-antworten-51077230.bild.html
    Donnerstag 30. März 2017. Von Inga Franser und Henrik Jeimke-Karge

    Donnerstag 30.03.2017

  • Wie lange dauert eine Überweisung in Deutschland?

    Eine Inlandsüberweisung dauert einen Bankarbeitstag.

    Und wenn es doch länger dauert? Woran könnte das liegen?

    Eine Verzögerung kann folgende Gründe haben:

    * Feiertage und Wochenendtage sind keine Bankarbeitstage. Zahlungen werden also außerhalb den normalen Geschäftstage nicht bearbeitet.

    * Wenn man einen Überweisungsvordruck (d.h. beleghaft) am Schalter abgibt, dauert die Überweisung zwei Tage. Also einen Tag länger als bei Online- Überweisungen.

    * Der Annahmeschluss (Cut-off-Zeitpunkt): Banken dürfen einen Zeitpunkt festlegen nach dem eingegehende Überweisungsaufträge nicht mehr am selben Tag ausgeführt werden müssen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Auftrag online oder mittels eines schriftlichen Vordrucks erteilt wurde.

    In den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ oder in „Sonderbedingungen für
    den Zahlungsverkehr“ können Sie nachlesen, wann der Annahmeschluss Ihrer
    Bank festgelegt ist. Er ist in der Regel zwischen 17:00 – 20:00 Uhr. Bei den
    Sparkassen beispielsweise zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.

    Laut BaFin dürfen die genannten Fristen grundsätzlich nicht zum Nachteil der Kunden
    abweichen (§ 675e Abs.1 BGB; zu den Ausnahmen siehe § 675e Abs.2 Satz 2, Abs. 3
    und 4 BGB).

    Quellen:
    https://www.sparkasse.de/geld-leichter-verstehen/w/wie-lange-dauern-uberweisungen-
    deutschland.html
    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_node.html

    Dienstag 28.03.2017

  • Weltverbrauchertag. Sorgen der Sparer

    Verbraucherschützer drängten am Weltverbrauchertag (15. März) auf mehr Schutz der Kundendaten beispielsweise beim Onlinebanking. Hier muss für die Datensicherheit manches nachgebessert werden.

    Doch die größte Sorge der Bankkunden ist die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die führt dazu, dass Bankkonten kaum noch Erträge abwerfen. Laut der Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) wird sich daran auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

    Demzufolge bleibt das Sparen fürs Alter auf der Strecke. Laut Alterssicherungsbericht der Bundesregierung gibt es für Geringverdiener ein großes Risiko der Bedürftigkeit im Alter. Mehr als jeder zweite, der ein geringes Einkommen hat, hat keinerlei Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente. Dazu kommt, dass die meisten der 16 Millionen Riester-Verträge und 15 Millionen zugesagten Betriebsrenten nicht ausreichen, um die wachsende Rentenlücke zu füllen.

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/weltverbrauchertag-die-sorgen-der-konsumenten/19520230.html
    Mittwoch, 15. März 2017

    Donnerstag 16.03.2017

  • Halten die Sparkassen im Norden Geld zurück?

    Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute. Sie sind laut Satzung dem Gemeinwohl vor Ort verpflichtet. So könnten die Banken Überschüsse an die Kommunen abführen. Doch laut NDR Sendung: „Unsere Sparkassen: Wer kassiert die Gewinne?“ schütten die Sparkassen im Norden kaum ihre Gewinne an Landkreise und Städte aus.

    Dabei könnten Landräte und Oberbürgermeister die Gewinne für die Kommunen einfordern. Denn als Verwaltungsräte sind sie für die Kontrolle der Sparkassen zuständig. Doch die Sparkassen-Vorstände erhalten freie Hand über die Gewinne. Das Argument gegen eine Ausschüttung: Man braucht u.a. wegen der “Niedrigzinsphase” hohe Rücklagen.

    Kritiker wie Prof. Ralf Jasny fordert deshalb mehr Fachwissen und kompetentere Aufsichtsgremien, die unabhängig von einer Parteizugehörigkeit sind.

    Quelle:
    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/
    Sendung vom Montag, 13. März 2017. Autorin Kira Gantner

    Dienstag 14.03.2017

  • Banken vor Gericht: Gebühren bei Basiskonten

    Seit Mitte 2016 hat jeder Bürger das Recht auf ein Girokonto auf Guthabenbasis. Es kann also nicht überzogen werden. Demnach sollten die Gebühren auch „angemessen“ sein. In der Praxis jedoch halten sich viele Banken nicht an die gesetzlichen Vorgaben für Basiskontoentgelte, erklärte die Leiterin des Finanzmarkt -Teams der Verbraucherzentrale Bundesverband, Dorothea Mohn.

    Die Verbraucherschützer haben nun die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein wegen zu hoher Gebühren verklagt. Sie beklagen, dass Basiskonten häufig teuer sind als andere Kontomodelle, sogar wenn das Basiskonto als reines Onlinekonto geführt wird.

    Die Geldinstitute halten die Entgelte für gerechtfertigt. Wegen des angeblich höheren Aufwands um beispielsweise die persönlichen Daten zu prüfen, da die Kunden solcher Konten häufig schlecht erreichbar sind, befürchten die Banken ansonsten nicht kostendeckend arbeiten zu können.

    Quellen:
    Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 4./5. März 2017. Von MAHU

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vzbv-verklagt-banken-wegen-hoher-gebuehren-fuer-basiskonten-14906949.html
    Freitag, 3. März 2017

    https://www.welt.de/finanzen/article162542965/Verbraucherzentrale-verklagt-Banken-wegen-zu-hoher-Gebuehren.html
    Freitag, 3. März 2017

    Montag 06.03.2017

  • Abkassiert am Bargeldautomat

    Auf Geldautomaten spezialisierte Unternehmen wie Euronet, Cardpoint oder IC Cash gehören zu keiner Bank. Sie leben davon Bargeld auszugeben.

    Besonders dort, wo Sparkassenfilialen zusperren, füllen diese Firmen die Versorgungslücken auf. Aber anders wie beispielsweise die Sparkassen – die kommunal verankert sind und die Pflicht haben, die Bargeldversorgung zu gewährleisten, können die Drittanbieter ihre Gebühren gestalten wie sie es wollen. Oder wie es der Geschäftsführer von IC Cash, Kersten Trojanus, der Süddeutschen Zeitung gegenüber formuliert: „… die Gebühren an das Kundenumfeld“ anpassen.

    So verlangt beispielsweise Euronet in einem Münchner Einkaufszentrum pauschal 4,99 Euro, zwei Kilometer weiter für die gleiche Leistung drei Euro mehr.

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 28. Februar 2017. Von Felicitas Wilke

    Donnerstag 02.03.2017

  • BGH: Bausparkassen dürfen Alt-Verträge auflösen

    Bausparverträge, die mehr als zehn Jahre zuteilungsreif sind und nicht dazu benutzt wurden um eine Darlehen aufzunehmen, dürfen gekündigt werden. Die Verträge als reine Sparanlage laufen zu lassen widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, so lautet das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes (BGH). (Az. XI ZR 185/16)

    Zunächst betrifft das Urteil die rund 250.000 Bausparer, deren Alt-Verträge bereits gegen ihren Willen von den Bausparkassen gekündigt wurden. Insgesamt gibt es rund 30 Millionen Bausparverträge in Deutschland.

    Quellen:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bausparen-bgh-massenhafte-kuendigung-von-bausparvertraegen-ist-rechtens-1.3388657
    Dienstag, 21. Februar 2017. Von Wolfgang Janisch

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kuendigung-von-bausparvertraegen-was-das-bgh-urteil-fuer-bausparer-bedeutet-fragen-und-antworten/19424266.html
    Dienstag, 21. Februar 2017. Von Carla Neuhaus

    Mittwoch 22.02.2017

  • Einlagensicherung für Unternehmen wackelt

    Im Falle einer Bankenpleite will der Bundesverband Deutscher Banken künftig nur für die Einlagen privater Kunden vorsorgen, so schreibt der „General Anzeiger“ aus Bonn. Der Schutz für Unternehmer soll vom Oktober 2017 an eingeschränkt werden, weil die Haftungskosten zu teuer sind.

    An die gesetzliche Einlagensicherung von 100 000 Euro pro Kunde und Bank wird nicht gerüttelt. Demnach sind Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht betroffen, wohl aber Firmenkunden privater Banken wie z.B. der Deutschen Bank.

    Quelle:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wirtschaft/ueberregional/Viele-Einlagen-sind-nicht-mehr-sicher-article3478194.html
    Freitag, 17. Februar 2017. Von Michael Braun

    Sonntag 19.02.2017

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