Fragebogen: Allgemein (Privat)
BNP Paribas Niederlassung Deutschland

90402 Nürnberg, Mittelfr

BLZ 76030080
BIC CSDBDE71XXX
Gesamtnote: 5,0

Kommentar vom Bankkunden:
Vor rund 16 Monaten habe ich mich aufgrund von Arbeitslosigkeit gegen die - teure - Ethikbank und für einen Wechsel zur Consorsbank entschieden. Dass mir als alleinerziehender Mutter und zur Zeit arbeitsunfähigen Hartz IV-Empfängerin die angelobte Prämie von, ich glaube, 50 Euro nicht gezahlt wurde, empfand ich bereits als Diskriminierung, lastete dieses Vorgehen aber eher der Gesetzeslage als der Consorsbank an. Mit Gründung meines Bankkontos und der zuvor offengelegten Eingänge (Arbeitslosen- sowie Kindergeld) wurde mir ein Dispo von 500 Euro gewährt.
Von Anfang an war ich schockiert über die geringe Online-Sicherheit des Kontos: Der Online-Pin kann nur aus maximal fünf Zeichen bestehen, was bekanntermaßen alles andere als sicher ist. Wer jetzt zudem telefonisch Kontakt zur Bank sucht, wird aufgefordert, mehrere Zeichen des nur fünf Zeichen langen Pins entweder über die Tastatur oder akustisch, bzw. der Banktelefonistin direkt zu nennen. Das die Identifizierung auch sicherer über den TAN-Generator geht, erfährt man erst nach längerer Beschwerde.
Auch ist die Online-Seite nicht sehr übersichtlich und alles andere als selbsterklärend.
Der entscheidende Grund aber, warum ich mein Konto bei der BNP- Paribas bereits nach so kurzer Zeit wieder kündige, liegt in dem unglaublichen Umstand, dass mir die Consors-Bank mitten im Urlaubsmonat, wo viele Leute nicht vor zu Hause sind und ihre Post nicht täglich durchschauen können, mit sofortiger Wirkung meinen Dispo gestrichen hat. Das Argument, welches am Telefon genannt wurde, lautet, dass ich keine regelmäßigen Einnahmen hätte, obwohl regelmäßig Arbeitslosengeld und Kindergeld auf das Konto eingehen. Ich sehe das Verhalten der Bank als eine klare Diskriminierung aller, die mit wenig Geld leben müssen, seien es alleinerziehende Mütter, Arbeitslose, Kranke, "kleine" Rentner, vielleicht auch junge Leute in der Berufsausbildung. Wessen Konto nicht jeden Monat mit einem dicken Gehaltsscheck gefüttert wird, sollte lieber die Finger von der Consors Bank lassen, offensichtlich sind diese Leute nicht erwünscht. Einen Dispo mit sofortiger Wirkung zu kündigen, obwohl der Kontonehmer sich nichts hat zuschulden kommen lassen und sich an seiner finanziellen Lage nichts geändert hat, ist nicht nur diskriminierend und in höchstem Maße verletzend und unfair, sondern hat auch das Potential Menschen in schwierigen Situationen unschuldig in Bedrängnis zu bringen. Ich werde morgen bei der Volksbank vorsprechen, vielleicht wird eine kranke, arbeitslose, alleinerziehende Mutter dort wie ein Mensch behandelt, bei der Consorsbank mit Sicherheit nicht, selbst die Telefonistin hat einfach aufgehängt, als ich ansprach, dass ich meine Erfahrungen bei Bewertungsportalen weitergeben werde.