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Wie hoch darf mein Dispozins sein?

Wie hoch darf mein Dispozins sein?

Sobald man das eigene Konto überzieht, muss man dafür zahlen – die sogenannten Dispozinsen. Wie hoch dieser Dispozins ist unterscheidet sich von Bank zu Bank.

Der Dispozins wird Tag genau berechnet. Also von dem Tag an, an dem man mit dem Konto ins Minus rutscht. Der Dispo ist demnach nicht kostenlos, auch wenn das Konto am Monatsende wieder ausgeglichen wird.

Welcher Dispozins gilt denn als hoch und welcher als ganz ok? Laut Stiftung Warentest liegt der Durchschnitt bei 9,51 Prozent. Die Verbraucherschützer halten einen Dispozins von 8 Prozent für noch akzeptabel und realistisch. Laut den Testern haben die Direktbanken die günstigsten Dispozinsen. Bei einigen Geldinstituten mit Online-Kontoführung beträgt der Dispo etwa 6 bis 7 Prozent.

Eins gilt doch für Alle: Wer lange sein Konto überzogen hat, der sollte sich überlegen, wie es weitergehen soll, denn: Der Dispokredit zum Girokonto – ist meist der teuerste Kredit der Bank. Eine Überziehung des eigenen Kontos sollte nur eine Ausnahme sein. Eine Alternative zum Dispozins könnte ein Ratenkredit sein, der in der Regel günstiger ist.

Quelle:
https://www.br.de/radio/bayern2/service/manuskripte/notizbuch/manuskript-notizbuch-kostenfalle-dispozins-100.html
Donnerstag, 21. Oktober, 2021. Von Anja Keber