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Bankgebühren: Darf meine Bank das?

Bankgebühren: Darf meine Bank das?

Banken dürfen beim Girokonto nicht Alles. Auch nicht jede erhobene Gebühr ist erlaubt.

Kontoüberziehungen – Falls man das Girokonto überzieht, darf die Bank zusätzlich zum höheren Zins keine Bearbeitungsgebühren berechnen. (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 21. September 2009, Az. 31 U 55/09). Auch Strafgebühren, die beim Überweisen von einem überzogenen Girokonto anfallen, sind nicht erlaubt. Da man bereits höhere Zinsen zahlt, sei das Risiko der Bank bereits abgedeckt, so das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urteil vom 4. August 2012, Az. 23 U157/09).

Nachforschen bei Überweisungen – Falls der Bank bei einer Überweisung ein Fehler unterläuft, darf sie keine Gebühren berechnen, wenn das Geld nicht beim Empfänger ankommt. Anders ist es, wenn man als Kunde etwas falsch macht. Wenn man beispielsweise die Kontonummer falsch angibt, kann die Bank Entgelte festlegen.

Kontokündigung – Für das Kündigen eines Girokontos darf die Bank keine Gebühren erheben. Das ist kostenlos.

Übertragen von Restguthaben – Haben Sie Ihr Girokonto gekündigt, fallen keine Bankgebühren für das Übertragen vom Guthaben auf das neue Konto an.(Oberlandesgericht Jena, Urteil vom 8. Januar 2015, Az. 1 U 541/14).

SMS-TAN – Wer beim Onlinebanking das Handy nutzt, um sich die Transaktionsnummer per SMS zusenden zu lassen (SMS-TAN), muss dafür oft Gebühren bezahlen. Die Bank darf aber nur dann eine Gebühr verlangen, wenn die TAN tatsächlich für eine Überweisung genutzt wurde.

Quelle:
https://www.finanztip.de/girokonto/bankgebuehren/