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Mittwoch 03. Juli 2019, 16:22

Am Montagvormittag gab es bei der Commerzbank Log-in-Probleme beim Onlinebanking.
Laut Handelsblatt konnten bereits am Freitag Commerzbank-Kunden zeitweise am Bankautomaten kein Geld abheben oder mit der Girocard bezahlen. Der Anmeldeprozess zum Onlinebanking war stundenlang kaum möglich. Geldeingänge wurden zum Teil nicht verbucht.

Das Problem sei am selben Tag wieder behoben gewesen. Ursächlich, so ein Sprecher der Commerzbank, sollen “Performanceprobleme” gewesen sein.

Auch bei der DKB häuften sich die technischen Probleme. Laut heise.de sei mittlerweile der Zugriff auf das Onlinebanking der DKB wieder möglich. Der Ausfall hatte bis Montagabend angedauert. Demnach hat die Bank die Serverkapazitäten erhöht und im Laufe des Dienstags seien Stablitätstests durchgeführt worden.

Ein DKB-Sprecher hat gegenüber heise.de versichert, es gebe keinen externen Zugriff auf die Konten oder andere Sicherheitsrisiken. Allein der Zugang auf der Startseite sei betroffen, im Hintergrund funktioniere alles einwandfrei.

Quellen:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Commerzbank-und-DKB-kaempfen-mit-Pannen-beim-Online-Banking-4458975.html

Dienstag 2. Juli 2019. Von Oliver Bünte

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/onlinebanking-neue-stoerungen-beim-onlinebanking-der-dkb-und-commerzbank/24513134.html?ticket=ST-3590687-GTNZSrCmoVCTmJh9JbaP-ap5

Montag 1. Juli 2019. Von Felix Holtermann

Mittwoch 19. Juni 2019, 19:08

Nach SZ-Informationen drohen Bankkunden offenbar Gebührenerhöhungen für´s Girokonto und andere Dienstleistungen.

Private Postbank-Kunden wurden beispielsweise darüber informiert, dass zum 1. Oktober unter anderem die Preise für das Girokonto erhöht werden. Es trifft vor allem Kunden mit dem “Postbank Giro plus”, für das nun monatlich 4,90 Euro statt 3,90 Euro anfallen. 70 Prozent aller Postbank-Kunden besitzen dieses Kontomodell.

Beleghafte Überweisungen (Papier) sollen künftig 1,90 Euro kosten.

Auch die Deutsche Bank, zu der die Postbank gehört, zieht mit. In Unterschied zu der Postbank treffen die Preiserhöhungen voraussichtlich nicht Girokonten für Privatkunden, sondern Konten für Geschäftskunden.

Zudem könnten sich die Preise für Wertpapiertransaktionen erhöhen (bei einigen Produkten seien aber auch Preissenkungen geplant).

Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kontogebuehren-erhoehung-postbank-deutsche-bank-1.4491022
Dienstag, 18. Juni 2019. Von Meike Schreiber

Mittwoch 19. Juni 2019, 18:57

Um mehr Geld zu verdienen, lassen sich Banken und Sparkassen einzelne Services extra bezahlen. Zum Beispiel das Abheben und Einzahlen am Schalter.

Zu unrecht, meinte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Sie klagte vor Gericht, nach einem Hinweis eines Sparkassen-Kunden aus Günzburg. Hier sei das Abheben und Einzahlen am Schalter nur beim teuersten Girokonto für 14,90 Euro im Monat kostenlos. Alle anderen Kunden müssen beim Automaten Geld abheben, aber am Gerät ist maximal 1500 Euro am Tag erlaubt.

Die Wettbewerbszentrale: Es müsse möglich sein, auch einen größeren Geldbetrag auf einmal abheben zu können, ohne dass einem von dem Geld etwas abgezogen werde.

Die BGH-Richter waren anderer Meinung: Banken und Sparkassen dürfen fürs Abheben und Einzahlen am Schalter grundsätzlich eine Extra-Gebühr verlangen. Diese darf aber nur so hoch sein wie die tatsächlich entstandenen Kosten sind.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/banken/bundesgerichtshof-erlaubt-gebuehren-geld-abheben-am-schalter-hier-ist-es-kostenlos_id_10838805.html
Dienstag, 18. Juni 2019

Montag 17. Juni 2019, 22:45

Nach Betrugsfällen beim Onlinebanking, sperren Volksbanken vorläufig Zahlungen an fünf Direktbanken. Laut Welt.de sind N26, Solarisbank, Fidor, Revolut und bunq davon betroffen.

Entschieden haben das die Genossenschaftsbanken nach eigenen Angaben als Abwehrmaßnahme gegen Betrüger, die – außerhalb von Deutschland – Konten für vermeintliche Straftaten nutzen. Die Schwachstelle seien Identifikationsverfahren wie beispielsweise Foto-Identifikation. Bei der Foto-Identifikation müssen Kunden nur ein Bild von sich und ihrem Personalausweis an den Anbieter schicken.

Ein weiteres Einfallstor für Angriffe auf Kundenkonten, war z.B. bei der Volksbank Freiburg das sogenannte mTAN- oder mobileTAN-Verfahren, so Spiegel.de. „Hierbei wird die für Überweisungen notwendige TAN per SMS auf eine zuvor hinterlegte Handynummer gesendet. Kriminelle greifen zunächst die Zugangsdaten für das Onlinebanking ab – etwa über Phishing-Mails. An die TANs kommen sie dann über Ersatz-SIM-Karten, die sie mit falschen Angaben beim Mobilfunkanbieter erschleichen.“

Eine Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sagt jedoch zu: “Sollte es zu einem Betrugsfall im Onlinebanking gekommen sein, entsteht Kunden kein Schaden, sie erhalten ihr Geld zurück.” Voraussetzung sei, dass Kunden sorgfältig mit sensiblen Daten wie Geheimnummer (PIN) und TAN umgegangen seien.

Quellen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article195329227/Online-Banking-Volksbank-sperrt-Zahlung-an-N26-und-Co-nach-Betrug.html
Montag, 17. Juni 2019

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/n26-und-co-volksbank-setzt-zahlungen-nach-betrugsfaellen-aus-a-1272670.html
Sonntag, 16. Juni 2019

Donnerstag 06. Juni 2019, 20:07

In den nächsten Wochen erhalten alle Bankkunden Post von ihrer Bank. Dabei geht es um neue Regeln beim Onlinebanking und Bezahlen im Netz. Sie sollen den Zahlungsverkehr sicherer machen.

Was ändert sich für mich?
Ab 14. September 2019 müssen Bankkunden grundsätzlich jede Online-Überweisung oder Karten-Zahlung mit einer sogenannten Kundenauthentifizierung freigeben. Das heißt: Künftig muss man immer eine Zahlung mindestens zwei Mal auf unterschiedliche Weise bestätigen.

Onlinebanking
Auch für das Log-in in das Onlinebanking werden in Zukunft grundsätzlich zwei Merkmale erforderlich sein. Neben Nutzernamen und Passwort muss die Bank ebenfalls einen zusätzlichen Code abfragen, den Kunden etwa per SMS oder App erhalten.

Darüber hinaus gilt immer: Eine generierte „TAN“ kann man nur für eine Bezahlung oder Geldüberweisung nutzen. Das bedeutet auch: Die iTAN-Liste, bei der die TAN schon vorher bekannt ist und nicht speziell für eine Zahlung gedacht, ist hinfällig.

Online Shopping
Wer seine Einkäufe im Internet mit Kreditkarte bezahlt, erhält einen zusätzlichen, nur für diese Zahlung generierten Code etwa per SMS oder in einer Smartphone-App. Ein dauerhaftes Passwort für dieses Verfahren wird nicht mehr erlaubt.

Kartenzahlung im Laden
Wer mit seiner Girocard oder Kreditkarte kontaktlos an der Kasse bezahlt, muss bei Summen bis zu 25 Euro in der Regel keinen PIN eingeben. Künftig steigt der Betrag, bei dem keine Geheimzahl eingegeben werden muss, auf bis zu 50 Euro. Dies wird jedoch unterschiedlich von Geldinstituten geregelt.

Quellen:
https://bankenverband.de/blog/neue-regeln-bei-onlinebanking/

Mittwoch, 15. Mai 2019. Von Sylvie Ernoult

https://www.waz.de/wirtschaft/psd2-was-sich-fuer-kunden-beim-online-banking-aendert-id225943805.html

Mittwoch 5. Mai 2019. Von Alexander Klay

Dienstag 21. Mai 2019, 11:40

Im Internet werben Anbieter damit, schnell Kredite unter 200 Euro oder für einen Zeitraum von zum Beispiel 30 Tagen zu vergeben oder zu vermitteln. Die Kredite werden beispielsweise als Minikredit, Kleinkredit oder Kurzzeitkredit bezeichnet.

Achtung!
Was viele Interessenten nicht wissen: Ein Darlehen unter 200 Euro ist nicht durch das Verbraucherdarlehensrecht geschützt, auch wenn ein Darlehensvertrag zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer schriftlich abgeschlossen ist.

Zum Beispiel: Normalerweise kann der Kreditvertrag vom Darlehensnehmer innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden (§ 355 BGB). Das gilt nicht für Minikredite unter 200 Euro.

Prüfen Sie also genau die Kosten und Zinsen des Kredits. Vielleicht lohnt die ganze Geschichte nicht.

Quelle:
https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/KrediteDarlehen/00_Minikredit.html;jsessionid=E317A78C3B2BC7A66CDA0CFCA94EE58C.2_cid290?nn=7846988&id=12440550
Freitag, 10. Mai 2019

Freitag 26. April 2019, 17:06

Die Sparkassen sind die größten Banken Deutschlands. Doch die Konkurrenz wächst. Denn Direktbanken wie ING, Comdirect und N26 ziehen immer mehr junge Kunden an. Kunden, die das traditionelle Geschäftsmodell der Sparkasse oft nicht mehr nutzen.

Laut Handelsblatt schlägt Walter Strohmaier, Bundesobmann der deutschen Sparkassen vor, dass die rund 400 Sparkassen auch eine Direktbank bekommen.

Die Basis für eine Direktbank der Sparkassen gibt es schon: Strohmaier könnte sich die DKB, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, auch als gemeinsame Onlinebank der Sparkassen vorstellen. Am aller besten, wäre es, wenn die zwei Onlinebanken in der Gruppe – die DKB und die 1822direkt – den Sparkassen gehören würden, als einem Wettbewerber. Die 1822direkt ist bereits Teil der Frankfurter Sparkasse.

Das Problem: Laut Münchner Merkur widerspräche jedoch eine bundesweit aktive Onlinebank dem Regionalprinzip der Sparkassen. Demnach darf jedes Kreditinstitut nur in seinem jeweils klar abgesteckten lokalen Geschäftsgebiet tätig sein. Zudem würde sie nicht nur den bestehenden Onlinebanken, sondern auch den Sparkassen selbst Konkurrenz machen.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/privatkundengeschaeft-sparkassen-erwaegen-gruendung-eigener-onlinebank-doch-der-plan-hat-tuecken/24234970.html?ticket=ST-475470-oxjfcgJ0hHuXyIx3gCyx-ap4
Dienstag 23. April 2019. Von Elisabeth Atzler

https://www.merkur.de/wirtschaft/sparkassen-brechen-bald-mit-tradition-weil-kunden-sonst-abwandern-zr-10147989.html
Freitag 26. April 2019. Von Maximilian Kettenbach und Lukas Schierlinger

Dienstag 23. April 2019, 17:07

Am 25. Juni 2019 beenden einige Sparkassen das sms-TAN, beispielsweise die Berliner Sparkasse. Viele Banken stellen derzeit ihre TAN-Verfahren um, weil sie den Bankkunden mehr Sicherheit bieten wollen. Das berichtet futurezone mit Verweis auf Thomas Rienecker, Pressesprecher des Sparkassen-Verbandes.

Da die deutschen Sparkassen eigenständig sind, können sie auch eigene Termine für die Umstellung festlegen. Am besten fragen Sie bei Ihrer Sparkasse nach.

Die Alternativen zu smsTAN
Auf eine Aufforderung die TAN-Verfahren zu wechseln, muss man jedoch nicht warten. Das geht jederzeit. Die Sparkassen bieten hierzu zwei Möglichkeiten:

1. Das pushTAN
Beim pushTAN-Verfahren bekommen Sie die Transaktionsnummer (TAN), die man bisher per SMS bekommen hat, per Sparkassen-App auf das Smartphone oder Tablet (Android oder iOS)

2. Das chipTAN
Wenn Sie beim Onlinebanking kein Smartphone nutzen möchten, dann ist das chipTAN-Verfahren, die bessere Wahl. Sie erzeugen dann die Transaktionsnummer (TAN) mit einem TAN-Generator.

Quelle:
https://www.futurezone.de/digital-life/article216982701/Aus-fuer-smsTAN-Bei-einigen-Sparkassen-brauchst-du-sehr-bald-Plan-B.html
Dienstag, 23. April 2019. Von futurezone/KN

Mittwoch 10. April 2019, 17:17

Das Geschäftsmodell von Auskunfteien besteht darin, gewerbsmäßig Auskünfte über private oder geschäftliche Verhältnisse anderer, besonders über deren Kreditwürdigkeit zu sammeln und weiterzugeben. Insbesondere werden Informationen über Kreditaktivitäten und Zahlungsausfälle zusammengetragen. Das Ziel ist es, herauszufinden, wie wahrscheinlich es ist, ob Schuldner geliehenes Geld zurückbezahlen kann. Das nennt man Scoring.

Was machen die Behörden?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die auch Banken kontrolliert, ist im öffentlichen Interesse tätig. Dennoch beaufsichtigt die BaFin keine Auskunfteien. Auch nicht die Bewertungssysteme der Auskunfteien, da diese „ihre Algorithmen gegenüber den Aufsichtsbehörden nicht offenlegen müssen.“

Ob Auskunfteien alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfüllen, liegt ebenso nicht im Tätigkeitsbereich von BaFin. Dies kontrollieren die zuständigen Datenschutzbehörden, zum Beispiel die Datenschutzbeauftragten der Bundesländer.

Welche Informationen sind über mich gespeichert? Holen Sie kostenlos ihre Schufa-Auskunft (Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO):

https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&via=menu

Quelle:
https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2019/fa_bj_1903_Scoring_von_Auskunfteien.html
Mittwoch, 20. März 2019

Mittwoch 03. April 2019, 19:04

Ein Rahmen- oder Abrufkredit ermöglicht Bankkunden sich jederzeit kurzfristig Geld für einen kürzeren Zeitraum auszuleihen. Insofern kann er eine interessante Alternative zum Dispositionskredit sein. Man kann ihn nutzen, um flexibel Teilbeträge abzurufen.

Tipp: Der Rahmenkredit ist zwar preiswerter als der Dispo, allerdings teurer als ein normaler Ratenkredit. Fragen Sie sich, zu welchem Zweck Sie den Rahmenkredit einsetzen wollen und für wie lange. Möglicherweise ist ein klassischer Ratenkredit die bessere Lösung.

Quelle:
_https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Rahmenkredit/Rahmenkredit_node.html _

Mittwoch 27. März 2019, 18:56

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Unter einem Vorwand werden Verbraucher dazu gebracht, persönliche Daten preiszugeben und an einem Video-Ident-Verfahren teilzunehmen.

Der Trick besteht darin, den Eindruck zu erwecken, dass sich der Verbraucher im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens (Jobangebot) per Video identifizieren müsse, bevor er einen Arbeitsvertrag erhält. In Wirklichkeit wird über das Video-Ident-Verfahren ein Konto unter dem Namen des Verbrauchers eröffnet. Das Konto wird anschließend für kriminelle Zwecke missbraucht, beispielsweise als Kontoverbindung für den Betrieb von Fakeshops oder zur Geldwäsche.

Wie kann ich mich vor einer betrügerischen Kontoeröffnung schützen:

https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Allgemeines/01_Video_Ident_Betrug.html?id=12236470

Quelle:
https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2019/meldung_190326_Video_Ident_Betrug.html

Dienstag, 26. März 2019

Freitag 22. März 2019, 17:48

Jeder dritte Deutsche kann es sich vorstellen, Überweisungen per Sprachbefehl zu tätigen, so eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Auf diese Weise zu überweisen, hat allerdings kaum jemand ausprobiert. Das liegt auch daran, dass nur wenige Geldhäuser diesen Service anbieten.

Laut Handelsblatt sind die Vorreiter dieser Technologie die Direktbanken Comdirect und Consorsbank sowie die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen. Ein Sprecher der Finanz-Informatik (FI) des IT-Dienstleisters der Sparkassen äußerte sich dem Handelsblatt gegenüber, dass man sich in Gesprächen mit Google befinde.

Comdirect-Kunden können seit Juli 2018 per Google Assistant ihren Kontostand abfragen, Überweisungen allerdings nur vorbereiten. Mit eine Banking-App muss die Überweisung dann auf gewohnte Weise freigegeben werden. Auch die Smartphone-Bank N26 operiert ähnlich. Die Deutsche Bank bietet den Service mit Apples Siri an.

Über Amazons Sprachassistentin Alexa ist bislang noch kein Kontozugriff möglich.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sprachassistenten-geldueberweisung-per-zuruf-stoesst-auf-grosses-interesse/24123722.html?ticket=ST-1173303-qoWbMILtKM5IjaZidvWe-ap2

Montag 18. März 2019, 18:04

Bei Diebstahl oder Verlust: Bei Verlust der Kreditkarte müssen Sie dies sofort dem Kreditkartenunternehmen melden um die Karte sperren zu lassen. Ein Anruf unter der einheitlichen Sperr-Rufnummer 116116 genügt. Ansonsten werden Sie in die Mithaftung gezogen.

PIN: Beim Bezahlen oder Geldabheben wird oft eine PIN abgefragt. Merken Sie sich Ihre Geheimzahl und behalten Sie diese unbedingt für sich. So können Sie sich vor Missbrauch schützen.

Deckung des Referenzkontos: Ihr Referenzkonto muss stets einen ausreichenden Verfügungsrahmen oder ein entsprechendes Guthaben aufweisen, damit der Kartenanbieter Ihre Kreditkartenumsätze abbuchen kann.

Kontrolle: Überprüfen Sie Ihre Kartenabrechnungen regelmäßig, damit Sie unberechtigte oder verdächtige Abbuchungen rechtzeitig reklamieren können. Die Fristen dazu variieren je nach Anbieter. Meist hat der Kunde vier bis sechs Wochen Zeit für Beanstandungen.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Kreditkarte/Kreditkarte_node.html

Montag 11. März 2019, 16:55

Seit längerer Zeit werden Sparverträge der Sparkassenkunden vor Ende der Laufzeit gekündigt. Die Prämiensparverträge lohnen sich für die Sparkassen nicht mehr, schreibt Focus Online. Dabei waren die Verträge ein Bestseller der Sparkassen. Die rettende Lösung der Sparkassen ist die Langzeitsparer rauszuschmeißen – und dies begründen die Banken oft mit der unvorhersehbaren Zinsentwicklung.

Warum es soweit gekommen ist:
Erstens, sinkt seit Jahren das Zinsniveau. Das bringt die Banken in eine Zwickmühle. Denn die Prämien vieler abgeschlossener Sparverträge bringen noch zwei Prozent Zinsen für den Sparer.
Zweitens, müssen sich Banken seit einem Urteil des BGH an einem Basiszins orientieren und können die Zinsen nicht mehr beliebig nach unten drücken.

Wehren Sie sich!
Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen kritisiert, dass das Risiko der Zinsentwicklung auf den schwächeren Vertragspartner abgewälzt wird. Die Verbraucherschützer bieten deshalb an, die gesamte Verzinsung für 85 Euro neu zu berechnen. Heyer: „Nach unseren Erfahrungen lohnt sich das besonders für langfristige Sparverträge mit variablem Zins und fest vereinbarter Prämienstaffel, die ab Mitte der 90er-Jahre bis etwa 2004 abgeschlossen wurden.“

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/banken/ihr_geld/tausende-kunden-betroffen-sparkassen-setzen-langzeitsparer-vor-die-tuer-so-koennen-sie-sich-jetzt-wehren_id_10414208.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Sonntag, 10. März 2019

Mittwoch 27. Februar 2019, 18:53

Die Kosten für das sogenannte Basiskonto der Deutschen Bank ist “unangemessen hoch und damit unwirksam”, so lautet ein noch nicht rechtskräftiges Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Frankfurt.

8,99 Euro pro Monat plus einer Gebühr von 1,50 Euro für jede beleghafte Überweisung. Zu teuer fand die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und klagte. Damit sind die Verbraucherschützer nicht alleine. Laut ARD.boerse.de prüft auch die Finanzaufsicht BaFin die Konditionen der Banken, die keine “Abwehrpreise” verlangen dürfen.

Seit 2016 soll ein Basiskonto auch wirtschaftlich schwächer aufgestellten Menschen, Obdachlosen und Asylsuchenden mit Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Kartenzahlung den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr bieten.

Quelle:
https://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/gericht-basiskonto-der-deutschen-konto-zu-teuer100.html
Mittwoch 27. Februar 2019. Von tb

Aktualisiert am 1. März 2019:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/basiskonto-der-deutschen-bank-zu-teuer

Montag 25. Februar 2019, 11:11

Laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben vor allem die Sparkassen ihren Kunden über Jahrzehnte hinweg zu wenig Zinsen gutgeschrieben.

Konkret geht es bei den Sparkassen um Sparverträge mit der Bezeichnung
„Vorsorge Plus“ und
„Prämiensparen flexibel“

Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale rät jedem, der so einen Sparvertrag hat, sich den Zinsverlauf genau anzuschauen. Nach Auffassung der Verbraucherschutzer sind etliche Verträge mit rechtswidrigen Zinsanpassungen. Im Zweifel fordern Sie Ihre Bank auf, nachzurechnen.

Auch viele Riester-Banksparpläne sind betroffen.

Musterbrief zum herunterladen

Die Verbraucherzentralen haben einen Musterbrief entworfen, den betroffene Kunden an ihr Geldinstitut schicken können:
https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/sites/default/files/2018-01/Musterbrief%20Zinsänderungen%20am%20Sparvertrag.pdf

Lassen Sie sich nicht zu schnell abwimmeln!

Oft teilt die Sparkasse mit, „die Klausel sei bereits im Sinne der BGH-Rechtsprechung geändert und jetzt transparent“, so Nauhauser. „Aber das stimmt nicht unbedingt: Die Bank kann nicht einseitig eine neue Zinsanpassungsklausel festlegen – das muss immer mit dem Kunden ausgehandelt werden.“

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/banken/das-waren-damals-die-testsieger-sparkassen-zahlen-zu-wenig-zinsen-wer-betroffen-ist-und-wie-sie-ihr-geld-bekommen_id_10329289.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
16. Februar, 2019. Von Melchior Poppe Samstag

Freitag 15. Februar 2019, 16:12

Um die Wirtschaft anzukurbeln und eine mögliche Rezession in der Euro-Zone abzuwehren, überlegt der Internationale Währungsfonds (IWF) neue Wege zu gehen: Eine Steuer auf Bargeld, so schreibt Focus-Online.

Die Negativzinsen werden erneut aufgegriffen: Wer Geld auf dem Konto hat, erhält keine Zinsen, sondern muss im Gegenteil auf sein Erspartes eine „Aufbewahrungsgebühr“ bezahlen. Um diese Strafzinsen zu umgehen, so die Hoffnung, sollen die Sparer das Geld abheben und ausgeben. Somit wird der Wirtschaft geholfen.

Was ist aber, wenn die Sparer ihr Geld abheben, demnach die Strafgebühren nicht bezahlen, aber dann das Geld nicht ausgeben? Sondern es „unter die Matratze“ stecken?

Der Plan des IWF lautet: Das Bargeld soll an Wert verlieren

Der Ausgangspunkt: Die Notenbank soll künftig ihr Geldmenge in zwei Währungen einteilen, in Bargeld und in elektronisches Geld (e-Geld). Auf das digitalen Geld würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen.

Das Ziel: Eine bargeldlose Welt. Denn ohne Bargeld müssten Sparer „die Strafzinsen bezahlen, was den Konsum und Investitionen wiederum attraktiver machen würde. Das würde die Kreditvergabe ankurbeln, die Nachfrage beflügeln und die Wirtschaft stimulieren“, so Ruchir Agarwal, Volkswirt beim IWF und Signe Krogstrup, Beraterin des IWF und ehemalige Mitarbeiterin der Schweizerischen Nationalbank.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/weltwirtschaft-auf-dem-weg-in-schwere-rezession-auf-irrwitzigem-weg-will-der-iwf-bargeld-besitzer-mit-strafzinsen-enteignen_id_10306882.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Dienstag, 12. Februar 2019. Von Egmond Haidt

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge

Mittwoch 13. Februar 2019, 11:20

„Obwohl mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Zahlungsmittel existiert, bezahlen Konsumenten ihre Einkäufe an der Ladenkasse in rund drei von vier Fällen mit Bargeld.“ Das stellte die Bundesbank in Februar 2019 fest.

Warum die Menschen am liebsten bar zahlen, ist neben der schieren Gewohnheit, dass man mit Bargeld einen besseren Überblick über die eigenen Ausgaben behält, so einer aktuellen Online-Befragung im Auftrag des Bundesverbandes der privaten Banken zufolge.

Rund 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer findet es „sehr schlecht” oder „eher schlecht“, wenn es überhaupt kein Bargeld mehr gebe und nur noch mit Karte oder elektronisch bezahlt werden könnte.

Eine vollständige Abschaffung des Bargelds lehnt eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung von 91 Prozent ab (Feb. 2016).

Quelle:
https://www.bundesbank.de/resource/blob/776464/7bcafc28a7be62b503fb4c39440f92db/mL/kosten-der-bargeldzahlung-im-einzelhandel-data.pdf
Februar 2019

https://www.der-bank-blog.de/deutsche-bargeld/studien/mobile-payment-studien/37652101/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fwww.der-bank-blog.de%2Fdeutsche-bargeld%2Fstudien%2Fmobile-payment-studien%2F37652101%2F&utm_content&utm_campaign=Der+Bank+Blog+Newsletter+Täglich
Mittwoch 6. Februar 2019. Von Dr. Hansjörg Leichsenring

Donnerstag 07. Februar 2019, 18:31

Bis zum 29. März 2019 ändert sich der Status Großbritanniens in der EU nicht. Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind die konkreten Folgen des Brexit für den Verbraucher derzeit nicht abschätzbar.

Grundsätzlich gilt, dass Banken kraft Gesetz in Deutschland Mitglied in eines Einlagensicherungssystems sind. Dies gilt auch für britische Banken die die Banklizenz
in Deutschland besitzen.

Im Falle eines „harten Brexit“ wären deutsche Kunden bei britischen Instituten auf der Insel „weiterhin über eine Einlagensicherung in Großbritannien geschützt. Sofern sich die Gesetzeslage in Großbritannien nach dem Brexit nicht ändert, bleibt auch das bisherige Niveau des Einlagenschutzes erhalten.“

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/Uebergreifend/Brexit/Verbraucher/brexit_artikel.html?nn=7846988

Mittwoch 30. Januar 2019, 18:12

Wie das Handelsblatt berichtet, sind Verbraucherschützer (Marktwächter Finanzen*) über Serviceprobleme der Deutschen Kreditbank (DKB) alarmiert.

„DKB– Das kann Bank“. Der Werbespruch der zweitgrößten deutschen Direktbank klingt in Anbetracht der Beschwerden von Bankkunden seltsam. Denn viele Kunden klagen darüber, was ihre Bank alles nicht kann. Die Reklamationen reichen von mangelnder Erreichbarkeit und fehlendem Zugriff auf Konten, über Kreditkarten, die nie bei den Kunden ankamen, bis hin zu gesperrten Karten, die der Inhaber gar nicht sperren lassen wollte, so das Handelsblatt.

Frühere Beanstandungen zielten auf die Werbung mit einem kostenlosen Girokonto, bei dem dann doch ein monatlicher Mindesteingang von 700 Euro nötig war und weiterhin ist. Oder um die Mindestverfügung von 50 Euro bei Bargeldabhebungen: Wer hier geringere Beträge abheben will, kann dies nur gegen ein monatliches Entgelt von 15 Euro durchführen.

Dazu Kerstin Schultz von den Marktwächter Finanzen: „Diese Abhebe-Abonnements für Kleinstbeträge sind aus unserer Sicht nicht nur unangemessen hoch, sondern dem Grunde nach auch äußerst bedenklich.“ Weil es gerade Kunden mit geringem Einkommen sind, die sich für ein Konto bei einer Onlinebank interessieren und die Kleinbeträge abheben.

*) Die Marktwächter Finanzen Als das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen versucht die vor vier Jahren gegründete Einheit, Marktwissen zu bündeln, Fehlentwicklungen sichtbar zu machen und somit Schaden von den Verbrauchern abzuwenden.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bayernlb-tochter-serviceprobleme-der-deutschen-kreditbank-alarmieren-verbraucherschuetzer/23918394.html?ticket=ST-848039-Ahrq5gAkBQae0PCZGNxt-ap3
Montag, 28. Januar 2019. Von Christian Schnell

Freitag 25. Januar 2019, 15:20

Bankkunden, die Geld aus Deutschland in ein Land mit fremder Währung überweisen möchten, müssen dafür immer höhere Gebühren bezahlen. So eine Studie des Marktforschungsunternehmens Consumer Intelligence.

Die Studienautoren verglichen die Preise der fünf größten Anbieter von Auslandsüberweisungen in Deutschland miteinander. Es handelt sich um die großen deutschen Privatkundenbanken Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Sparkassen-Finanzgruppe sowie dem Finanzdienstleister Western Union.

Laut Frankfurter Rundschau schwankten die Preise zwischen den einzelnen Instituten stark. So variierten die Gesamtkosten der fünf untersuchten Anbieter bei einer Überweisung von 1000 Euro in britische Pfund zwischen 17,51 und 62,54 Euro. Der Gebührenanteil der Überweisung schwankte damit zwischen 1,75 Prozent und 6,25 Prozent der Überweisungssumme.

Wer 1000 Euro auf die britischen Inseln überweisen wollte, musste dafür im November 2018 im Schnitt 30,39 Euro bezahlen. Das waren 21 Prozent mehr als noch im März 2018. Eine Kostenexplosion verzeichneten die Autoren für Überweisungen von 1000 Euro nach Polen. Im März kostete es 24,35 Euro, in November schon 33,34 Euro – ein Anstieg um fast 37 Prozent.

Quelle:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/kosten-fuer-auslandsueberweisungen-steigen-deutlich-16002777.html
Mittwoch, 23. Januar 2019. Von Antonia Mannweiler

https://www.fr.de/wirtschaft/auslandsueberweisungen-werden-teurer-11440817.html

Dienstag, 22. Januar 2019. Von Andreas Niesmann

Montag 21. Januar 2019, 17:37

Eine Volks- und Raiffeisenbank im Allgäu hat einen Video-Service erfunden, der den Bankschalter ersetzen soll.

In Zeiten, in den Kunden zunehmend ihre Bankgeschäfte rund-um-die-Uhr per Smartphone oder PC erledigen, droht vielen kleinen Bankfilialen die Schließung. Die alternative Idee: Den klassischen Service am Schalter anzubieten – nur dass es dafür keinen Schalter mehr braucht. Denn wenn der Kunde den Selbstbedienungsbereich betritt, steht er vor einem hochkantigen Bildschirm. Hier taucht eine lebensgroße Bankberater/in auf und beantwortet die Fragen der Kunden – live.

Die häufigsten Fragen der Kunden betreffen das Girokonto, beispielsweise Überweisungen schreiben bzw. Dauer- oder Freistellungsaufträge ändern. Für schwierigere Themen, etwa einer Baufinanzierung oder Geldanlage, lässt sich ein Termin mit dem im Bildschirm sichtbaren Berater in der Filiale vereinbaren.

Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finanzberatung-diese-technologie-soll-die-bankfiliale-retten-1.4274996
Dienstag 8. Januar 2019. Von Harald Freiberger

Dienstag 15. Januar 2019, 17:21

Im Jahr 2018 ist ein Schaden in Hohe von 1,44 Millionen Euro durch Daten-Diebstahl an Geldautomaten in Deutschland entstanden. Ein Rückgang wie die FAZ schreibt. Im Vorjahr waren es noch 2,2 Millionen Euro. Ein Grund: Durch modernere Sicherheitstechnik wird es für Kriminelle immer schwieriger, Kartendaten und Geheimnummern von Bankkunden auszuspionieren und zu missbrauchen.

Quelle:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Montag, 14. Januar 2019

Donnerstag 20. Dezember 2018, 19:20

Wie focus-online berichtet, wird das iTAN-Verfahren ab dem 14. September 2019 komplett eingestellt. Bankkunden müssen also schon vorher ihr TAN-Verfahren ändern. Von da an sind Überweisungen nur noch mit TAN-Verfahren mit zwei Identifikationsverfahren möglich. Das erste ist meist Benutzername und Kennwort, im zweiten Schritt können Verbraucher dann noch zwischen SMS (mobile TAN), Smartphone (Photo-TAN), Fingerabdruck, Spracherkennung oder TAN-Generator wählen. Überweisungen bis 30 Euro brauchen dafür keine TAN mehr.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/news/im-neuen-jahr-gehaelter-online-banking-mieten-das-sind-die-wichtigsten-aenderungen-2019_id_10065266.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

Montag 17. Dezember 2018, 15:50

Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW bei zehn Banken ergab, dass der Effektivzins von Ratenkredite in der Spitze bei 13,7 Prozent lag. Zudem haben die Verbraucherschutzer ein heilloses Durcheinander von Gebühren vorgefunden. Fakt ist aber: Die Geldinstitute langen kräftig zu.

Test Beispiel: Ende Oktober 2018 wurden die Zinsen für „einen festverzinslichen Musterkredit über 10.000 Euro mit vier Jahre Laufzeit sowie die Gebühren für Ratenstundung, Ratenreduzierung und vorzeitiger Rückzahlung bei zehn Institute abgefragt.“

Ergebnisse: Einen Einheitszins für alle Kunden gab es nur bei zwei der zehn Banken: Comdirect (3,65 Prozent effektiv) und ING (3,79 Prozent effektiv). Für die restlichen Banken war die Höhe des Zinses von der Bonitätseinstufung der Kunden abhängig. Mit teils horrenden Unterschiede:
Bei der Targobank reichte beispielsweise die Bandbreite von 2,45 bis 13,7 Prozent Effektivzins. Beim Musterkredit bedeutete das: Kunden mit Top-Bonität zahlten insgesamt 502 Euro Zinsen, für Kunden mit geringer Bonität stiegen die Kosten auf mehr als das Fünffache: satte 2.855 Euro.

Weitere Beispiele: Laut Verbraucherzentrale NRW langten auch Deutsche Bank, S-Kreditpartner und TeamBank („EasyCredit“) als Kreditabwickler der Genossenschaftsbanken mit einem bonitätsabhängigen Maximalzins von 10,99 Prozent ordentlich zu. Dass es auch günstiger geht, zeigte die Norisbank: Hier lag die Zinsspanne zwischen effektiven 2,9 und 7,8 Prozent.

Quelle:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/stichprobe-bei-zehn-geldinstituten-zu-ratenkrediten-32149
Pressemitteilung vom 5. Dezember 2018

Mittwoch 12. Dezember 2018, 16:27

Von wegen kostenloses Girokonto: Das Projekt „Marktwächter Finanzen“ weist daraufhin, dass drei Direktbanken Gebühren fürs Geldabheben berechnen und zwar wenn der Bankkunde einen Kleinbetrag abheben will.

ING-DiBa Kunden können nur dann Beträge unter 50 Euro am Geldautomaten abheben, wenn sie die kostenpflichtige “Kleinbetrags-Option” hinzubuchen – für satte zehn Euro im Monat. Nur wenn der Kontostand unter 50 Euro liegt, können niedrigere Beträge ohne zusätzliches Entgelt abgehoben werden.

Ähnliches bei der DKB: Für ihre “Mini-Bargeld-Option” veranschlagt die Direktbank sogar 15 Euro Service-Gebühr.

Die Comdirect Bank erhebt 9 Cent für die Nutzung des “mTan-Verfahrens”. Für Schalterabhebungen beim Mutterkonzern Commerzbank müssen comdirect-Kunden 9,90 Euro zahlen.

Zusätzliche Kosten für Glücksspielbereich
„Alle drei Banken berechnen ihren Kunden zudem gesonderte Entgelte für Umsätze, die im Glücksspielbereich, etwa in Casinos, Wettbetrieben oder Lotteriegesellschaften mit Kreditkarte getätigt werden,“ kritisiert die Verbraucherzentrale Sachsen.

Lesen Sie auch:
https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/banken-wollen-kunden-am-geldautomaten-umerziehen.html

Quelle:
https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/gebuehren-fuers-geldabheben-teure-ueberraschung-am-geldautomaten-3203
Freitag 30. November 2018

Donnerstag 06. Dezember 2018, 16:48

Gerät eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten, sind Sie als Bankkunde über die Einlagensicherung und Anlegerentschädigung geschützt. Jede Bank in Deutschland, die eine Erlaubnis hat, eine Bank zu betreiben, ist automatisch – kraft Gesetzes – Mitglied in einem Einlagensicherungssystem.

Wird also eine Bank zahlungsunfähig, stellt die Bankenaufsicht den Entschädigungsfall fest und die gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen ersetzen Kundeneinlagen bis zu einer bestimmten Höhe. Private Banken gehören der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an, öffentliche Institute der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ).

Quelle:https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BaFinVerbraucherschutz/Schieflage/sicherungseinrichtungen_node.html;jsessionid=C0BBECC4E1C97E4C70BF6D289D8C60C7.2_cid363
bankscore-Tipp
Bei einer finanziellen Schieflage einer Bank greift die Einlagesicherung. Bild: bankscore

Dienstag 27. November 2018, 15:39

Vor allem junge Bankkunden nutzen nicht mehr ihren Computer für Onlinebanking, sondern ihr Smartphones über die sie ihre Bankgeschäfte abwickeln (Mobile-Banking). Zunehmend bieten Start-up-Unternehmen Smartphone-Apps fürs Mobile-Banking an. Als Reaktion auf das Banking-Start-up N26 haben auch einige etablierte Banken reine Mobile-Konten ins Leben gerufen. Diese Mobile-Konten werden ausschließlich über eine App verwaltet.

Sicherheit
Bankkunden, die schon Onlinebanking nutzen und den Umgang mit dem Smartphone gewohnt sind, dürften mit Banking-Apps keine Schwierigkeiten haben. Für diese Kunden könnte Mobile Banking durchaus praktisch sein. Es gibt aber auch Sicherheitslücken bei Banking-Apps und Mobile-Konten. Man solle sich mit mobilen Sicherheitsvorkehrungen deshalb gut auskennen, rät Biallo.de.

Laut Biallo.de sollte man vor der Installation einer Banking-App, die Bewertungen anderer Nutzer lesen und einen Blick auf die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters werfen. Neue Apps ohne Bewertung sollten Sie lieber nicht installieren.

Quelle:
https://www.biallo.de/girokonto/ratgeber/banking-app/
Freitag 23.November 2018. Von Caroline Benzel

Dienstag 20. November 2018, 17:23

Nach Paypal bietet nun auch der Zahlungsdienstleister „Klarna“ ein Finanzierungsprogramm für kleine und mittelständische Händler an, das berichtet Ecommerce News. Über ein Programm namens “Klarna Boost” können Firmen einen Händlerkredit von bis zu 100.000 Euro beantragen.

Laut Handelsblatt bietet Paypal bereits den Händlerkredit an – der Klarna-Kreditprozess verläuft ähnlich: Statt Zinsen fällt eine Fixgebühr an, die über die Laufzeit hinweg zusammen mit der Tilgung gezahlt werden muss.

Klarna ist ein schwedischer Online-Bezahldienst. Das Geschäftsmodell besteht darin, die Zahlungsansprüche der Händler zu übernehmen und deren Kundenzahlungen abzuwickeln. Somit werden Risiken für Käufer und Verkäufer auf ein Minimun gesenkt.

Quelle:
Handelsblatt Finance-Today Newsletter vom Dienstag, 20. November 2018
https://ecommercenews.eu/klarna-launches-financing-program-boost/

Freitag 16. November 2018, 18:32

Seit 1. Januar 2018 werden Fonds und Indexfonds (ETFs) anders besteuert.

Vielleicht haben auch Sie – als ETF- oder Fonds-Besitzer – ein Schreiben von ihrer Bank erhalten. Lesen Sie dieses, denn es geht um etwas Wichtiges: Die neue Vorabsteuer. Diese müssen Sie erstmals für 2018 auf Erträge aus Fonds und ETFs zahlen. Künftig wird die Steuer jedes Jahr fällig.

Nach einer bestimmten Formel errechnet sich ein geringer Basisertrag für die Abgeltungssteuer. Wieviel Steuern Sie zahlen, hängt von der Höhe Ihres Depotguthabens zum Jahresbeginn 2018 ab, dem Gewinn des Aktienfonds und ob der Fond im Laufe des Jahres Dividenden ausgeschüttet hat.

Sparer, deren Erträge unter dem Jahresfreibetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Verheirateten) bleiben, zahlen keine Steuern. Wichtig: Richten Sie rechtzeitig einen Freistellungsauftrag ein – dann wird keine Steuer abgeführt, solange der Betrag darunter liegt.

Quelle:
Finanztip Newsletter Nr. 46. Freitag 16. November 2018
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=15-11-2018+KW201846&utm_content=Mailing_7197539
7. Februar 2018. Von Sara Zinnecker

Mittwoch 14. November 2018, 17:11

Das Wort „Robo-Advisor“ ist aus den englischen Wörtern Robot (Roboter) und Advisor (Berater), also „Roboter-Berater“, zusammengesetzt. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein Computerprogramm, das nach einem bestimmten Algorithmus Anlageentscheidungen trifft beziehungsweise vorschlägt.

Quelle:
https://www.biallo.de/robo-advisor/

Mittwoch 31. Oktober 2018, 12:18

Nach ein Gerichtsurteil des Kammergerichts Berlin ist es nun auch in Deutschland legal ein Bitcion-Geldautomaten mit einer Umtauschfunktion zu betreiben. Der Knackpunkt: Bis jetzt ist der Handel mit Bitcoin in Deutschland nur durch die BaFin reguliert. Das Gericht hat diese Auffassung gekippt. Die Folge: Um Bitcoin-Handel zu betreiben, muss die BaFin nicht gefragt werden.

Wie erhalte ich die digitale Währung am Geldautomaten?

Nach Eingabe des Namens, Geburtsdatums und mit einem Personalausweis-Scan ist das Wechseln von Euro in Bitcoin möglich. Das Gerät in München stammt vom Wiener Unternehmen Orderbob, das bereits zahlreiche Geräte dieser Art im österreichischen Raum geliefert hat.

Schon seit 2014 sind Versuche der deutsche Bitcoin-Community u.a. in Berlin, Dortmund und München gestartet, Automaten mit der virtuellen Währung zu installieren.

Quelle:
https://t3n.de/news/deutschlands-erster-bitcoin-automat-steht-in-muenchen-1120741/
Dienstag 30.10.2018

https://www.deutschlandfunk.de/digitale-waehrung-erster-bitcoin-automat-in-muenchen.1769.de.html?dram:article_id=300275
Dienstag 14. Oktober 2014. Von Susanne Lettenbauer

Montag 29. Oktober 2018, 18:32

Ende Oktober 2018 tritt die letzte Stufe der EU-Zahlungskontenrichtlinie in Kraft. Ab diesen Zeitpunkt muss Ihre Bank einmal im Jahr genau aufschlüsseln, was Sie für Ihr Konto ausgegeben haben.

Denn nicht einmal die Konten, die als kostenlos beworben werden, sind wirklich gebührenfrei. Wenn Geldinstitute oder auch Vergleichsportale von „kostenlos“ reden, meinen sie in der Regel, dass keine Kontoführungsgebühren anfallen.

Wie Finanztip herausgefunden hat, gibt es keine einheitliche Linie, wie die Banken die neue Regelung umsetzen müssen. Gegenüber Finanztip erklärten einige Banken, dass ihre Kunden immer nur die Daten des Vorjahres bekämen. Und von 2018 nur die Kosten ab dem 31. Oktober. Vermutlich werden viele Banken es so handhaben. Demnach gibt es eine ganzjährige Aufstellung erst ab 2020.

Noch was: Manche der befragten Banken werden die Entgeltaufstellung nicht automatisch ihren Kunden zu senden, sondern nur auf Anfrage zur Verfügung stellen. Die Bankenaufsicht Bafin spricht jedoch davon, dass die Kostenaufstellung den Bankkunden mindestens einmal jährlich ausgehändigt werden muss.

Quelle:
Finanztip Newsletter vom Nr. 43 / 2018 – 26. Oktober

Mittwoch 24. Oktober 2018, 16:22

Unter dem Motto: „Love your bank at last“ (zur deutsch: Liebe deine Bank zu guter Letzt) setzt die junge britische Bank „Metro Bank“ auf das Geschäftsmodell: „Bankfiliale“. Im Gegensatz zu anderen Banken, die immer mehr Online-Strategien verfolgen, will das Geldinstitut bewusst auf guten Kundenservice vor Ort in Filialen („Stores“) bauen. Denn laut Ihrem Gründer Vernon Hill wird jede Kundenbeziehung im Kern in einem Geschäftslokal begründet.

Scheinbar eine Marktlücke: Erst kürzlich wurde die Metro Bank in einer GfK-Studie (Gesellschaft für Konsumforschung) als serviceorientierteste britische Bank ausgezeichnet. Die in 2010 gegründete Bank betreibt 55 Filialen in London. Mehr als 1,2 Mio. Konten wurden bislang bei der Bank eröffnet. Bis 2020 sind insgesamt 100, bis 2023 140-160 Filialen geplant. Das Geschäftsgebiet soll auf den Süden Englands, die Midlands und den Norden erweitert werden.

Alle Filialen der Metro Bank sind an sieben Tagen in der Woche geöffnet:

Montags bis Freitags von 8 bis 20 Uhr,
Samstags von 8 bis 18 Uhr und
an Sonn- und Feiertragen von 11 bis 17 Uhr

Quelle:
https://www.der-bank-blog.de/service-bankfilialen-differenzierungsmerkmal/retail-banking/37657/
Montag 22. Oktober 2018. Von Dr Hansjörg Leichsenring

Donnerstag 18. Oktober 2018, 12:27

Das Onlinebanking spart Zeit und oft Geld im Vergleich zu einer Bankfiliale vor Ort. Aber ist das auch sicher? “Finanztest” (Ausgabe 11/18) hat die Onlinebanking-Verfahren von 22 Kreditinstituten geprüft.

Laut Finanztest sollten die Bankkunden sicherstellen, dass sie Verfahren für Transaktionen verwenden, die eine sehr hohe Sicherheit bieten.

Derzeit bieten ChipTan (unter anderem BB Bank, Berliner Volksbank, Postbank und Hamburger Sparkasse), PhotoTan (unter anderem Comdirect Bank und Commerzbank) und BestSign (Postbank) in Verbindung mit einem Kartenleser (einmal neun bis 30 Euro) sowie der App-basierte QR-TAN (1892direkt), eine hohe Sicherheit.

Ein nur mittleres Sicherheitsniveau bietet die weit verbreitete Variante SMS-TAN.

Als unsicher bewerteten die Tester die Verfahren eTan + und iTAN. Letzteres ist die klassische Papierliste mit gedruckten, nummerierten TANs. Aufgrund einer neuen EU-Zahlungsdiensterichtlinie dürfen Banken dieses Verfahren nach dem 14. September 2019 nicht mehr anwenden.

Quellen:
https://www.n-tv.de/ratgeber/Die-besten-TAN-Verfahren-fuers-Onlinebanking-article20673417.html
Dienstag, 16. Oktober 2018

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/sicherheitsverfahren-beim-onlinebanking-mtan-und-chiptan-10891

https://newsbeezer.com/germany/finanztest-pruft-sicherheit-die-besten-tan-verfahren-fur-online-banking/
Dienstag, 16. Oktober 2018

Montag 15. Oktober 2018, 11:10

Betrug: E-Mails mit dem Betreff „Wichtige Mitteilung zu ihrem Kundenkonto“ werden aktuell an viele Kunden der Sparkasse verschickt. Darin wird behauptet, dass es ungewöhnlich viele Log-in-Versuche von einer IP-Adresse aus Polen gegeben hat. NRW-Verbraucherzentrale warnt: Es handelt sich um gefälschte oder so genannte Phishingmails.

Was ist eine Phishingmail?
Die Phishingmail ist eine E-Mail mit der Aufforderung zum Besuch einer gefälschten Website, über die die Betrüger versuchen, sich Bankzugangsdaten u. Ä. der Mailempfänger zu verschaffen.

Wie erkenne ich die Abzocke?
Auch wenn das Design, die Farben usw. wie eine Aufmache der Sparkasse aussieht – Ihre Sparkasse versendet nie E-Mails mit der Aufforderung persönliche Daten einzugeben.

Betrügerische Beispiele die im Umlauf sind:
„Sparkasse Kundenservice: Ihr Konto wurde eingefroren“. In der Mail werden Sie aufgefordert Ihre Kundendaten einzugeben, „um die Sicherheit Ihres Kundenkontos auch weiterhin gewährleisten zu können“.

Andere Mails sind verbunden mit der Aufforderung, sich online zu verifizieren. Andernfalls wäre eine kostenpflichtige Freigabe in einer Sparkassen-Filiale nötig.

Diese Mail gibt es auch mit den Betreff-Varianten:

„Handlungsbedarf – Datenschutzaktualisierung“
„Registrierung Ihrer Kreditkarte notwendig!“
„Registrieren Sie jetzt Ihre Kreditkarte!“
„Ihr Sparkassen Konto benötigt Ihre Hilfe!“

Was mache ich?
Klicken Sie auf keinen Link in der Mail. Geben Sie keine Daten preis. Verschieben Sie die Mails einfach ungeöffnet in den Spam-Ordner.

Quelle:
https://www.derwesten.de/region/sparkasse-mail-betrug-verbraucherzentrale-id215545459.html
Freitag 12. Oktober 2018. Von Daniel Sobolewski

https://www.duden.de/rechtschreibung/Phishingmail

Donnerstag 11. Oktober 2018, 13:12

Seit Einführung des Zahlungskontengesetzes (ZKG) zum 19. Juni 2016 hat jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union einen Anspruch auf ein Zahlungskonto mit Basis-Funktionen. Man spricht auch von dem so genannten Basiskonto.

Das Geldinstitut kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen die Kontoeröffnung ablehnen. Beispielsweise wenn man bereits bei einer anderen Bank in Deutschland ein Zahlungskonto besitzt. Oder: Wenn man bereits Inhaber eines Basiskontos bei derselben Bank war und diese den Basiskontovertrag wegen Zahlungsverzugs oder wegen Nutzung des Kontos zu verbotenen Zwecken berechtigt gekündigt hat.

Weitere Infos unter:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Basiskonto/basiskonto_node.html

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Girokonto/Girokonto_node.html;jsessionid=BDD991E2D720F390BCC0EEA74993EE38.1_cid390

Mittwoch 03. Oktober 2018, 18:03

Laut Bitcom nutzen 39 Prozent der Onlinebanking-Kunden das Smartphone für Überweisungen. Stiftung Warentest hat nun 38 Banking-Apps von Banken und Drittanbietern getestet.

Testsieger bei Android und iOS ist die App der Sparkassen. Zweitplatzierter bei Android ist die App „Banking 4A“ (jetzt: „Banking 4“) von Subsembly, Platz drei hat die App der GLS-Bank erreicht. Am Ende rangierten die Programme der Targobank und der Postbank (beide jeweils „ausreichend“). Der Grund dafür sei der geringe Funktionsumfang, erklärt die Stiftung Warentest.

Bei den beiden Apps der Targobank werden keine Hilfsmittel zum Eingeben neuer Überweisungsdaten angeboten. Zudem lässt sich mit der Targobank-App kein Geld ins Euro-Ausland überweisen. Die Postbank hat nur das Scannen eines QR-Codes auf der Rechnung im Angebot.

In 18 der 38 getestete Apps lassen sich Rechnungen abfotografieren. Ein Algorithmus analysiert das Bild und fügt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck automatisch in die digitale Überweisungsvorlage ein.

Bis auf Banking 4A und Banking 4i sind alle getesteten Apps kostenlos.

Quelle:
https://www.test.de/Banking-Apps-Die-besten-Apps-fuers-Smartphone-Banking-4849502-0/
Montag 1. Oktober 2018
https://t3n.de/news/banking-apps-stiftung-warentest-ernennt-gewinner-und-verlierer-1114861/
Mittwoch 3. Oktober 2018. Von Ekki Kern

Montag 24. September 2018, 17:25

Für Auszubildende und Studenten ist ein Girokonto sowieso Pflicht, da Bafög oder Ausbildungsvergütung bargeldlos ausgezahlt werden.

Für Studenten stehen zwei Leistungsbereiche im Fokus. Zum einen eine bedingungslose kostenlose Kontoführung, zum Anderen die weltweit kostenlose Bargeldversorgung. Das Onlinebanking sowie Überweisung und Daueraufträge sollten ebenfalls kostenlos sein.

Da die Studienzeit sich hinziehen kann, ist es vorteilhaft, wenn man möglichst lange keine Gebühr für das Girokonto zahlen muss. Die Altersgrenzen, bis zu denen Jugendkonten gebührenfrei sind, unterscheiden sich von Bank zu Bank. In der Regel verzichten Kreditinstitute bis zum 24. oder 30. Lebensjahr auf Gebühren, so Biallo.de.

Das Alterslimit lässt sich mit Direktbanken umgehen
Da Online-Banken wie DKB, ING-Diba, Consorsbank oder Comdirect auch im Erwachsenenalter keine Pauschalen für ihre Girokonten erheben, bleibt das Girokonto auch nach überschreiten der Altersgrenze für junge Erwachsene weiterhin gebührenfrei.

Das Studentenkonto sollte einen Dispokredit gewährleisten
Da Dispokredite häufig nicht beworben werden, sondern nur im Kleingedruckten zu finden sind, lohnt die gezielte Nachfrage.

Tipp: Mithilfe der Girokarte kann man kostenlos Bargeld in den meisten Supermärkten sowie Baumärkte wie beispielsweise Toom und Obi abheben.

Kreditkarte: Bargeldversorgung im Ausland
Wer nach dem Abitur als Au-pair ins Ausland geht oder als Student ein Auslandssemester anstrebt, sollte ein Konto mit einer Kreditkarte suchen, die möglichst geringe oder besser gar keine Gebühren fürs Geldabheben verursacht.

Quelle:
https://www.biallo.de/girokonto/ratgeber/girokonto-student-undschueler/
Montag 3. September 2018

Samstag 15. September 2018, 16:18

Wieder werden gefälschte E-Mails im Namen der Sparkasse an Bankkunden versendet. Der Inhalt der E-Mail wirkt mit dem Sparkassen-Logo echt. Aber mit den sogenannten Phishing-Mails versuchen Betrüger an sensible Daten von Kunden zu kommen.

Mit einer frei erfundenen Sperrung der Kreditkarte nach auffälligen Transaktionsversuchen wollen Kriminelle den Empfänger dazu bringen, persönliche Daten preiszugeben, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Als E-Mail-Adresse des Absenders wurden teilweise Fälschungen mit Domains von beliebigen Nutzern, die für den Versand nicht verantwortlich sind, benutzt. Beispielsweise:
service@sparkasse.de, service-sparkasse743@online.de, sicherheit@sparkasse.de, sicherheitscheck@sparkasse.de, usw.

Klicken Sie keine Links in der E-Mail an!

Bankkunden sollten nicht auf den Button “Kreditkarte entsperren” in der Mail klicken sondern diese am besten in den Spam-Ordner verschieben oder gleich löschen, raten die Verbraucherschützer.

Quellen:
https://www.t-online.de/digital/smartphone/id_84298016/sparkassen-warnung-an-kunden-gefaelschte-mails-in-umlauf.html
Samstag 18. August 2018

https://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/sparkasse-neue-betrugs-nachricht-wichtige-kundendurchsage/
Montag 10. September 2018. Von Kai Sommer

Donnerstag 23. August 2018, 10:48

Die Sparkassen haben die Reihenfolge beim Geldabheben am Geldautomaten geändert. Bislang war es üblich, den Kunden zuerst nach seinem Pin-Code und dann nach dem gewünschten Geldbetrag zu fragen. Doch jetzt muss der Bankkunde – umgekehrt – zuerst die gewünschte Summe eingeben.

Grund für den Wechsel sind Sicherheitsbedenken. „Mit der Eingabe der PIN ist der Geldautomat freigeschaltet“, erklärt ein Sparkassen-Sprecher der WirtschaftsWoche gegenüber. „Wenn es dann zu einem Handgemenge kommt, kann der Dieb selbst einen – möglichst hohen – Betrag eingeben.“

Laut WirtschaftsWoche haben die meisten Banken ihre Geldautomaten umgestellt. So müssen Kunden der Deutschen Bank, der Postbank sowie der Commerzbank schon länger das neue Abhebeverfahren nutzen.

Quelle:
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/aus-sicherheitsgruenden-sparkassen-aendern-ablauf-beim-geldabheben/22933924.html
Dienstag 21. August 2018. Von Kristina Antonia Schäfer

Mittwoch 15. August 2018, 14:32

Laut Spiegel Online ist Facebook wieder auf Datenfang – dieses Mal sind Kundendaten von Banken im Visier. Angefragt wurden große US-Banken wie Citigroup (Targo Bank), JPMorgan Chase, Wells Fargo und US Bancorp. Facebook interessiert sich unter Anderem für Kontostände, Transaktionen und den genauen Ort von Einkäufen der Nutzer.
Es wird über eine neue Funktion nachgedacht. Angedacht sind Bankservices auf Facebook anzubieten., die nur für Nutzer des Netzwerks zur Verfügung stünden. Zudem nur für die Facebook-Nutzer, die sich aktiv dafür entscheiden. Über seinen Messenger wolle Facebook die Kommunikation mit Banken somit erleichtern. “Die Idee ist, dass es besser sein kann, mit seiner Bank zu chatten, als am Telefon in der Warteschleife zu sein.” Dem Handelsblatt zufolge sei das Ziel für eine enge Zusammenarbeit mit Banken, die Facebook-Nutzer stärker an sich zu binden.

Quelle:
Handelblatt Finance Today Newsletter vom Dienstag, 7. August 2018
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-wollte-offenbar-kundendaten-von-banken-a-1221942.html
Montag, 6. August 2018

Freitag 03. August 2018, 13:45

Die Direktbank Comdirect geht neue Wege: Als erste Bank Deutschlands bietet Comdirect nach eigenen Angaben ihren Kunden die Möglichkeit Überweisungen auch per Sprachbefehl mit Google Home, Google Assistant oder Amazons ”Alexa” durchzuführen.
“Die Kunden können die Überweisungen einsprechen und müssen sie danach in ihrer Online-Banking-App bestätigen”, zitiert Spiegel Online einen Sprecher der Direktbank. Je nach Höhe des Betrages kommt dann auch der übliche TAN-Vorgang zum Einsatz.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/comdirect-ueberweisung-per-google-und-alexa-moeglich-a-1220074.html
Mittwoch, 25. Juli 2018

Freitag 20. Juli 2018, 16:55

Neuerdings bieten die Sparkassen Überweisungen in Echtzeit an. Doch wie Finanztip nun herausgefunden hat, berechnen einzelne Sparkassen mehrere Euro pro Auftrag. Beispielsweise kassieren die Sparkassen Neuburg-Rain und Hegau-Bodensee 5 Euro und die Sparkasse Hannover 2 Euro pro Instant Payment.

Da die einzelnen Sparkassen eigenständig ihre Gebühren bestimmen, lohnt es sich das aktuelle Preisverzeichnis Ihrer Bank durchzulesen. So überweisen beispielsweise die Sparkassen in Leverkusen und Braunschweig kostenlos und in Sekundenschnelle die Echtzeit-Überweisungen.

Info: Bedingung der Echtzeit-Überweisung ist, dass Ihr Gegenüber auch bei einer Bank ist, die Instant Payment anbietet.

Quellen:
Finanztip Newsletter Nr- 29 vom Freitag 20. Juli 2018

https://www.finanztip.de/blog/von-instant-payment-bis-paypal-wie-sie-sekundenschnell-online-zahlen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=KW201828&utm_content=Mailing_7114602#mehr

Mittwoch 04. Juli 2018, 16:20

Seit dem 21. November 2017 sind in Europa Überweisungen von Konto zu Konto in Sekundenschnelle technisch möglich. Ab 10. Juli 2018 soll das Verfahren auch Millionen von Sparkassenkunden angeboten werden. Laut CHIP.de bot bisher in Deutschland nur die HypoVereinsbank (HVB) solche Echtzeitüberweisungen, die sogenannten Instant Payments, an.

Bislang war es Praxis, Überweisungen zu sammeln und dann zu erledigen. Das galt auch für Online-Aufträge von Kunden, diese wurden in der Regel mit Zeitverzug ausgeführt. Bei Instant Payments wird das Geld binnen zehn Sekunden von einem Konto auf das andere Konto übertragen. Laut Bundesbank müssen Anbieter dafür sorgen, dass die Abwicklung dieser Zahlungen rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres möglich sind.

Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen die technischen Voraussetzungen bis Ende November schaffen, damit deren Kunden ab 2019 Überweisungen in Echtzeit ausführen können.

Quelle:
http://www.chip.de/artikel/Sparkassen-fuehren-Echtzeit-Ueberweisungen-ein-Das-muessen-Sie-zum-neuen-Verfahren wissen_143661464.html
4. Juli 2018

Dienstag 03. Juli 2018, 16:39

Die Münchener Hypothekenbank und Kreisparkasse Steinfurt erhoben Pauschalen von 125 Euro und 200 Euro für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Dagegen hat die Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) erfolgreich geklagt. Die Landgerichte München und Dortmund erklärten nun entsprechende Preisklauseln der Banken für unwirksam.

Nach Auffassung der Verbraucherschützer berechnen die Geldinstitute die Vorfälligkeitsentschädigung ausschließlich im eigenen Interesse. Das ist somit keine Kundenleistung, die die Bank extra in Rechnung stellen darf.

Urteil des LG Dortmund vom 23.01.2018, Az. 25 O 311/17 (Kreissparkasse Steinfurt) – nicht rechtskräftig

Urteil des LG München I vom 16.05.2018, Az. 35 O 13599/17 (Münchener Hypothekenbank) – nicht rechtskräftig

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/gebuehr-fuer-vorzeitige-kreditrueckzahlung-unzulaessig
Donnerstag 28. Juni 2018

Mittwoch 27. Juni 2018, 19:10

Nach dem Start von „Google Pay“ in Deutschland verkünden die Sparkassen nun ein eigenes Angebot zum Bezahlen mit dem Smartphone an.

Sparkassenkunden, so der Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Stefan Marotzke, sollen künftig ihre Sparkassen-Card oder Sparkassen-Kreditkarte digital mit ihrem NFC-fähigen Android-Smartphone nutzen können. Ein separates Konto sei dafür nicht erforderlich. Das Angebot soll spätestens Anfang August auf den Markt kommen.

Als „Google-Pay-Nutzer“ benötigt man ebenso ein Smartphone mit Android-Betriebs-system. Desweiteren eine Kredit- oder Girokarte von einer Google-Partnerbank und können so über eine Google-Pay-App online oder in Geschäften einkaufen. Partner von „Google Pay“ sind die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect, die Direktbank N26 sowie die Bezahl-App Boon. Auch die Landesbank Baden-Württemberg sowie die Digitalbank Revolut sollen künftig als Partner von Google agieren.

Geschäfte, in denen kontaktloses Bezahlen mit „Google Pay“ möglich ist, sind zur Zeit Adidas, Aldi-Süd, Hornbach, Kaufland, Lidl, McDonald’s, MediaMarkt und Saturn.

Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/nach-google-pay-sparkassen-starten-smartphone-bezahlen15661633.html
27. Juni 2018

http://press24.net/news/8817396/sparkasse-sagt-nein-zu-google-pay-weil-die-bank-zwei-andere-asse-im-rmel-hat
27. Juni 2018. Von Sebastian Feurer

Donnerstag 21. Juni 2018, 18:01

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Überprüfen Sie Ihre Kartenabrechnungen genau und regelmäßig, damit Sie unberechtigte oder verdächtige Abbuchungen rechtzeitig reklamieren können. Die Fristen dazu variieren je nach Kreditkartenanbieter. Meist hat der Kunde vier bis sechs Wochen für Beanstandungen Zeit.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Kreditkarte/Kreditkarte_node.htm

Montag 11. Juni 2018, 16:54

Der hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch prüft, ob das Geschäftsgebaren der Schufa mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vereinbar ist.

Laut der DSGVO haben Verbraucher einen Anspruch auf eine kostenlose Auskunft, welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen über sie gespeichert hat. Zudem muss die Auskunft auf elektronischem Wege erfolgen, wenn der Antrag selbst auch Online gestellt wurde. Nur für “weitere Kopien” dürfen Unternehmen Verwaltungskosten berechnen.

Die Schufa bietet derzeit allerdings nur auf dem Postweg eine kostenlose Auskunft über gespeicherte Daten und das dauert in der Regel zwei Wochen. Eine elektronische Auskunft erhält man nur gegen Bezahlung. Konkret ist ein kostenpflichtiges “MeinSchufa”-Abo Voraussetzung, das auch noch weitere Dienstleistungen enthält.

Quellen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schufa-datenschuetzer-pruefen-praktiken-wegen-neuer-datenschutzregeln-a-1212221.html
Montag, 11. Juni 2018

https://www.tagesspiegel.de/politik/neue-datenschutzgrundverordnung-datenschutzbeauftragter-prueft-praktiken-der-schufa/22670430.html
Montag, 11. Juni 2018

https://datenschutz.hessen.de/ueber-uns/biografie-der-hessische-datenschutzbeauftragte

Mittwoch 06. Juni 2018, 11:02

Laut einer Forsa-Umfrage hebt jeder achte Kunde weniger als 50 Euro am Automaten ab. Bei den unter 30-Jährigen ist es jeder Dritte. Das lohnt sich für die Banken kaum. Denn Anschaffung, Betreuung und Wartung der Maschinen kosten viel Geld. Neue Regeln sollen Kunden nun umerziehen, schreibt „Die Welt“.

Um das Verhalten der Kunden zu ändern, verlangen Geldinstitute seit einigen Monaten Abhebeentgelte. Manche Sparkassen berechnen beispielsweise 40 Cent pro Abbuchung, andere 60 Cent. Wobei einige Auszahlungen im Monat in der Regel frei sind.

Andere Banken setzen auf einen Mindestabhebebetrag. Nach der Commerzbank-Tochter Comdirect führt auch die größte Direktbank Deutschlands ING-Diba-Bank einen Mindestbetrag von 50 Euro ein. Ab 1. Juli gilt diese neue Regel.

Gerade die Direkt- und Online-Banken fallen mit ihren Umerziehungsbemühungen auf. Bargeldzahlungen passen nicht ins Konzept. Kunden sollen das Onlinebanking nutzen und elektronisch bezahlen.

Quelle:
https://www.welt.de/finanzen/article177018670/Geldautomat-Banken-wollen-durch-neue-Regeln-die-Kosten-bei-ihren-Automaten-senken.html
Mittwoch 6. Juni, 2018. Von Karsten Seibel, Wirtschafts- und Finanzredakteur

Dienstag 29. Mai 2018, 10:34

Prinzipiell gibt es in Deutschland keine Höchstgrenze für Bargeldzahlungen, so die Auskunft auf der Homepage von „Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland“.

Wenn man aber Beträge über 10.000 Euro in bar bezahlen möchte, ist man dazu verpflichtet einen Ausweis vorzuzeigen. D.h. Bargeldannahmen oberhalb von 10.000 Euro löst Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz aus. Konkret muss der Verkäufer: Vor- und Nachname, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnanschrift erfragen. Diese Angaben muss der Händler dann aufbewahren. Anonyme Barzahlungen sind also bis 9.999,99 Euro möglich.

Weitere Informationen über die Bestimmungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten finden Sie auf der interaktiven Landkarte aus dem Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren unter:

https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

Quellen:
https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

https://www.gold.de/bargeld/

https://www.haufe.de/compliance/recht-politik/reform-des-geldwaeschegesetzes-bringt-verschaerfte-anforderungen_230132_398444.html

Mittwoch 23. Mai 2018, 15:50

Ab dem 25. Mai gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung.

bankscore erhebt keine personenbezogenen Daten von User, die eine Bewertung zu einer Bank auf https://bankscore.de abgeben. Unsere Fragebogen können Sie anonym beantworten. Dabei wird zwischen Privat oder Gewerbe unterschieden.

bankscore kann nicht mit personenbezogenen Daten handeln, da diese nicht abgefragt werden.

Montag 21. Mai 2018, 15:55

Die Postbank schließt 2018 jede zehnte Niederlassung. “Bild am Sonntag” spricht von einer internen Streichliste, auf der 72 Standorte in ganz Deutschland aufgeführt sind. Die Postbank – eine 100% Tochter der Deutschen Bank – betreibt in Deutschland etwa 1000 Filialen.

Nach Ansicht des Postbank-Vorstandes sind zu viele Niederlassungen unrentabel. Die Filiale-Schließungen sind Teil einer langfristigen Strategie, erläutert Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß. Bis Mitte 2019 entstünden stattdessen insgesamt 50 neue Vertriebscenter, in denen auch Beratung für Wertpapiere und Baufinanzierung angeboten würden. 25 dieser Center gebe es bereits, führte Klöß aus.

Laut „Handelsblatt“ sind Filialen von Albstadt (Baden-Württemberg) bis Zwickau (Sachsen) betroffen. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen sei demnach mit 21 Schließungen am stärksten betroffen.

So scheint ein Verkauf der Postbank vom Tisch zu sein. Die Deutsche Bank ist nun doch dabei, die 2010 übernomme Postbank, in den Gesamtkonzern einzubetten, mutmaßt das „Handelsblatt“.

Quellen:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/postbank-filialen-101.html
Sonntag 20. Mai 2018

https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html
Sonntag 20. Mai 2018

http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/neuausrichtung-postbank-schliesst-mehr-als-100-filialen-keine-entlassungen-geplant/22585264.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Postbank

Donnerstag 03. Mai 2018, 09:13

Die Deutschen gelten als Bargeld-Fans. Trotzdem verschwinden unaufhaltsam Geldautomaten in Deutschland. Ein Grund sind die hohen Unterhaltskosten. Im Jahr rechnen die Banken mit 20.000 bis 25.000 Euro pro Gerät.

Auf Grund dessen bieten immer mehr Ladengeschäfte das Geldabheben an der Kasse an. Das wird aber nicht so bleiben. In absehbarer Zeit, so Fachleute, wird die komplette Infrastruktur des Bezahlens über das Handy organisiert werden. Zahlen per App ist in China oder Skandinavien bereits Alltag.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/banken/bargeld-geldautomaten-sterben-bald-aus_id_8768377.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

Donnerstag 05. April 2018, 17:19

Statt 9,90 Euro im Monat müssen die Commerzbank-Kunden eines Premium-Kontos künftig 12,90 Euro monatlich bezahlen. Das ist eine Preissteigerung ab dem 1. Juni um etwa 30 Prozent. Begründung: Laut Commerzbank sind die Kosten für einige der Leistungen, die in dem Angebot enthalten sind, gestiegen.

Die Commerzbank weist darauf hin, dass der Kontovertrag „fristlos und kostenlos“ gekündigt werden könne. Wahrscheinlich ist aber, schreibt “Bussinessinsider.de”, dass einige Kunden diesen Aufwand scheuen und stattdessen die Preiserhöhung in Kauf nehmen.

Neukunden, die sich auf der Commerzbank-Homepage über das Premium-Konto informieren, erhalten derzeit noch keinen Hinweis auf steigende Gebühren. Dort wird noch immer mit dem Preis von 9,90 Euro im Monat geworben, so “Businessinsider.de”.

Immer öfter erhöhen Geldinstitute ihre Gebühren in den verschiedenen Bereichen. So müssen Bankkunden bei mehreren Banken beispielsweise für das Geldabheben bezahlen.

Lesen Sie auch:
https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/gebuehren-wenn-man-an-sein-eigenes-geld-will.html??

Quellen:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/hoehere-gebuehren-commerzbank-verteuert-premiumkonto-um-30-prozent/21131534.html
Samstag, 31. März 2018

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/warum-die-zinsen-weiter-sinken-und-die-kontogebuehren-steigen-15524778.html
Mittwoch 4. April 2018. Von Christian Siedenbiedel

http://www.businessinsider.de/commerzbank-sorgt-mit-einer-entscheidung-fuer-empoerung-bei-kunden-2018-4
Mittwoch 4. April 2018. cd

Mittwoch 21. März 2018, 08:17

Knapp jede vierte Bank, etwa 400 Banken und Sparkassen, halten die Hand auf, wenn deren Kunden am eigenen Automaten an ihr Bares wollen, so Biallo.de.

Etwa 80 Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) bieten ihren Kunden eine kostenlose Bargeldversorgung an den eigenen Automaten an. Aber: Geht der VR-Kunde zum Geldautomaten einer fremden VR-Bank, stellt diese der Hausbank dafür 1,02 Euro in Rechnung. Und genau diesen Betrag holen sich viele Volks- und Raiffeisenbanken von ihren Kunden zurück. Unter den Sparkassen und der Cash Group (Hypovereinsbank, Deutsche, Commerz- und Postbank) geht es ähnlich zu.

Überregionale Geldinstitute, wie Deutsche Bank oder Commerzbank halten sich bei solchen Gebühren noch zurück. Unter den Direktbanken ist N26 die Erste, die mit dem Gebühren abkassieren mitzieht. Ihre Kunden können zwar pro Monat fünfmal kostenlos mit der Girocard Geld abheben, danach greift die Bank mit satten 2,00 Euro zu.

Quelle:
https://www.biallo.de/konten-karten/news/geld-zahlen-um-ans-eigene-geld-zu-kommen/#
Freitag 9. März 2018. Von Horst Biallo

Dienstag 13. März 2018, 11:00

2017 haben die Sparkassen 600 Millionen Euro zusätzlich an Provisionen eingenommen – vor allem durch Gebühren fürs Girokonto und das Kartengeschäft. Das ist ein Plus von mehr als 8 Prozent, schreibt Finanztip.de. Interessant ist: Nicht nur die Gebühren sind gestiegen, sondern auch die Gewinne. Um über 7 Prozent, laut dem neuen Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbands, Helmut Schleweis.

Die Einnahmen aus Wertpapiergeschäften alle Sparkassen sind sogar um 17 Prozent gestiegen. Beispielsweise aus den meist verkauften Aktienfonds der Sparkassen-Fondsgesellschaft, „Deka-Dividendenstrategie“.

Finanztip rechnet vor: Hat der Bankkunde 10.000 Euro im Depot, kostet das Jahr für Jahr 143 Euro Gebühren, die von der Rendite abgehen. Beim Kauf zahlen Filialkunden für diese Anlage einmalig 375 Euro Ausgabeaufschlag.

Finanztip empfiehlt auf ETFs und Onlinedepots, da entfällt der Großteil dieser Kosten.

Quelle:
https://www.finanztip.de/blog/sparkassen-machen-dickes-plus-dank-hoeherer-gebuehren/
Donnerstag 8. März 2018. Von Matthias Urbach

Mittwoch 07. März 2018, 16:13

Es hört sich verlockend an. Der Kreditnehmer muss weniger zurückzahlen, als er aufgenommen hat. Aber auch Minikredite von etwa 1.000 Euro zu Minuszinsen fließen in die Bonitätsberechnung der Schufa ein. Auskunfteien sammeln Finanzinformationen über uns Verbraucher und bewerten sie. Wer sich von Minuszins-Angeboten locken lässt, geht ein Risiko bezüglich der Bonität ein, erklärt Biallo.de.

Dabei ist die Höhe des Betrages nicht wichtig. Wie genau die kleinen Kredite bewertet werden ist ein Geschäftsgeheimnis der Unternehmen. Es kommt darauf an, wie die übrige Datenlage der betreffenden Person ist. So kann es „sowohl einen positiven als auch einen negativen oder gar keinen Einfluss” auf den Wert haben, so eine Schufa-Sprecherin.

Einen Unterschied macht es aber, ob der Verbraucher nur nach „Kreditkonditionen“ anfrägt oder eine „Kreditanfrage“ macht. “Kreditkonditionsanfragen sind score-neutral”, so die Schufa-Sprecherin.

Lesen Sie auch:

https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/eintrag-bei-schufa-wegen-kreditanfrage.html

Quelle:
https://www.biallo.de/kredit/news/sinkt-der-schufa-score-bei-minikrediten/
Freitag 2. März 2018. Von Manfred Fischer

Montag 05. März 2018, 07:17

Das Kleingeld zu wechseln ist ein lukratives Geschäft der Banken. Nun bekommen die Geldinstitute einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Laut Chip.de führt die Supermarktkette Real in allen 270 Filialen Wechselautomaten ein. Denn Kleingeld ist nicht nur für Kunden, sondern auch für die Supermärkte und Discounter ein Ärgernis.

Und so funktioniert’s:

Der Kunde kippt das Wechselgeld in ein Fach des Automaten. Auf dem Display kann man das Zählen verfolgen. Schließlich druckt das Gerät einen Gutschein-Bon aus. Dieser wird nach dem Einkauf bei der Kasse mit verrechnet. Alternativ kann der Kunde den Bon an der Kasse auch ohne Einkauf einlösen.

Für diesen Service verlangt Real einen Aufpreis. Dieser liegt bei etwa zehn Prozent des Betrages.

Quelle:
http://www.chip.de/news/Real-macht-Banken-Konkurrenz-Supermarkt-Kette-startet-Wechselgeld-Service_134546523.html
4. März 2018. Von Konstantinos Mitsis

Montag 26. Februar 2018, 08:12

„Auskunfteien sind private Unternehmen, die personenbezogene Daten sammeln und als Bonitätsinformationen an dritte Unternehmen weiterverkaufen.“

Auskunfteien sind im Wesentlichen an Informationen interessiert, die belegen sollen, ob jemand seine Rechnung pünktlich bezahlen will und/oder kann.

Die wohl bekannteste ist die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Insbesondere im Interesse der Kreditinstitute sammelt sie Daten über Privatpersonen. Laut Schufa selbst verfügt sie über 480 Millionen Einzeldaten zu 66 Millionen Personen – also zu so gut wie jedem erwachsenen Bürger der Bundesrepublik.

Es gibt auch weitere Auskunfteien, die Angaben zur Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen sammeln und an Firmen verkaufen. Zu den größeren ihrer Branche gehören: Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, CEG Creditreform Consumer GmbH, arvato infoscore GmbH, Deltavista GmbH und accumio finance services GmbH.

Wenn Sie wissen wollen, welche Daten über ihre Person gesammelt wurden, können Sie „Vordrucke für Auskunftsersuchen“ an der Homepage von der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit downloaden.

Oder fordern Sie kostenfrei Ihre Eigenauskunft an:

Bei der SCHUFA:https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3

Bei arvato:https://finance.arvato.com/de/verbraucher/selbstauskunft.html

Bei Bürgel:https://www.crifbuergel.de/de/kontakt/selbstauskunft

Bei der Creditreform:https://www.creditreform.de/mitgliedschaft/online-services/eigenauskunft.html

Quelle:
https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Fragen_Antworten/FAQ_Auskunfteien_Schufa/Auskunftei_table.html

Freitag 16. Februar 2018, 20:40

Viele Menschen gehen davon aus, dass eine selbstgeschriebene Vollmacht genügt um Angehörigen zu erlauben Bankangelegenheiten für sie zu tätigen. Dies ist nicht so.

Banken, besonders Sparkassen, prüfen das Vorliegen einer Vollmacht zur Vornahme von Bankgeschäfte besonders streng. Dadurch wollen die Geldinstitute sich und ihre Kunden vor einem missbräuchlichen Zugriff auf das Kontoguthaben schützen. Denn bei der Vorlage einer einfachen schriftlichen Vollmacht ist nicht ersichtlich, ob die Unterschrift echt ist und der Vollmachtgeber zum Zeitpunkt der Unterschrift geschäftsfähig war.

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz empfiehlt daher eine Konto-/Depotvollmacht extra für die Bank /Sparkasse auszufüllen.

Für die Bevollmächtigung im Bankenverkehr (Mustervollmacht):

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/Formulare/Konto_und_Depotvollmacht.html

Quelle:
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Mohrenstraße 37
10117 Berlin

Donnerstag 08. Februar 2018, 17:32

Bankgeschäfte verunsichern viele Bankkunden. Die Entscheidung, ein Basiskonto zu eröffnen oder die Bank zu wechseln, wird oft verschoben. Dabei gibt es Hilfe durch Formulare. Dies gilt auch, wenn ein Antrag auf ein Basiskonto von einem Geldinstitut bereits abgelehnt worden ist.

Diese Formulare können Sie beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heruntergeladen:

Link:http://www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

Antrag auf Abschluss eines Basiskontovertrags(PDF, 114KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Antrag auf Durchführung eines Verwaltungsverfahrens bei Ablehnung eines Antrags auf Abschluss eines Basiskontovertrags(PDF, 485KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Muster für Kontowechsel

Ermächtigung Kontowechsel (PDF, 162KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Kontoeröffnung im EU-Ausland (PDF, 83KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Quelle:
http://www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

Donnerstag 01. Februar 2018, 12:44

Der Begriff „kostenlos“ in Verbindung mit eine Kreditkarte wird oft flexibel ausgelegt, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

Viele Anbieter werben mit Kreditkarten ohne Jahresgebühr. Dennoch fallen oft versteckte Gebühren und hohe Zinsen bei der Nutzung an.

Ein Anbieter beispielsweise verzichtet nur im ersten Jahr pauschal auf die Jahresgebühr. Ab dem zweiten Jahr müssen Kunden mindestens 2.000 Euro Umsatz mit der Karte machen – sonst wird eben doch eine Jahresgebühr, in diesem Fall von 19 Euro, fällig. Im Allgemeinen liegen die Jahresgebühren für Kreditkarten, laut Josefine Lietzau vom Online-Verbraucherportal Finanztipp, zwischen 20 und 100 Euro.

Also, immer einen Blick auf die restlichen Konditionen und Folgegebühren werfen.-+ Zum Beispiel „Geld abheben im Ausland“. Da gibt es durchaus die Möglichkeit, dass pro Automatennutzung 9,90 Euro beziehungsweise Umrechnungsgebühren bis zu 2 % anfallen.

Quelle:
http://www.deutschlandfunk.de/kreditkarten-zum-nulltarif-versteckte-gebuehren-und-hohe.735.de.html?dram:article_id=409494
Dienstag 30. Januar 2018. Von Katja Scherer

Montag 29. Januar 2018, 11:02

Eine Bank darf ihren Kunden bei schon bestehenden Verträgen nicht einseitig mittels des Kleingedruckten nachträglich Negativzinsen aufbürden, so urteilt das Landgericht Tübingen (Az. 4 O 187/17).

Im konkreten Fall hat die Volksbank Reutlingen ihren Kunden per Preisaushang mitgeteilt, dass bei bestimmten Anlageformen je nach Höhe und Laufzeit, Minuszinsen künftig verlangt werden.

Die Richter wiesen aber auch in ihrem Urteil daraufhin: Für grundsätzlich verboten halten sie Negativzinsen für Privatanleger nicht.

Quelle:
https://www.biallo.de/geldanlage/news/so-vermeiden-sie-negativzinsen/
Freitag 26. Januar 2018. Von Horst Biallo, Sebastian Schick, Max Geißler und Manfred Fischer

Freitag 26. Januar 2018, 12:47

Neben Barzahlung, Überweisung, Lastschrift oder Kreditkartenzahlung werden zunehmend alternative Bezahlverfahren angeboten. Beispiele für neue Bezahlmethoden sind:

Kontaktlose Bezahlung per Near Field Communication (NFC)

NFC-Chips sind spezielle Funk-Chips, die den Datenaustausch zwischen zwei Geräten ermöglichen. Zum Beispiel zwischen einem NFC-fähigen Smartphone, einer mit NFC-Chip ausgestatteten Kredit-, Giro- oder Prepaid-Karte und einem Kassenautomaten.

Die kontaktfreie Bezahlung ist oft auf einen niedrigen Betrag (z.B. 25 Euro) begrenzt. Bei höheren Beträgen ist die Eingabe einer PIN notwendig.

Kontaktlose Bezahlung ohne NFC-Technologie

Es gibt auch Bezahl-Apps für Smartphones. Diese Apps erfordern normalerweise eine Registrierung mit persönlichen Daten sowie die Angabe von Konto- oder Kreditkarteninformationen. Statt die direkte Funkverbindung stellen beide Geräte eine Online-Verbindung mit einem zentralen Server her.

Ein Beispiel ist das Barcode-Verfahren. Mit dem Smartphone fotografiert man einen im Kassenterminal oder auf dem Rechnungsbeleg QR-Code. Dieser QR-Code verbindet das Gerät mit dem passenden Server. Daraufhin muss man in der Bezahl-App den zu zahlenden Betrag – meist durch Eingabe einer PIN – bestätigen.

Elektronische Geldbörsen (Electronic Wallets)

Bei Electronic Wallets bezahlen Sie nicht direkt mit dem Bankkonto Ihrer Hausbank. Um in einem Online-Shop einkaufen zu können, muss man ein Konto beim Anbieter eröffnen. Hier hinterliegt man seine persönliche Daten und eine gültige Zahlungsquelle (z.B. Bankkonto oder Kreditkarte). Der Anbieter des Bezahlverfahrens zieht den zu bezahlenden Betrag von dem verknüpften Bankkonto bzw. der Kreditkarte ab und bezahlt wiederum den Online Händler.

Weitere Erklärungen zu Bezahlverfahren wie Prepaid oder Zahlungsauslösedienste finden Sie unter:

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/Fintech/AlternativeBezahlverfahren/alternative_bezahlverfahren_node.html

Donnerstag 18. Januar 2018, 18:26

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände begrüßt die EU-Pläne, europaweit einheitliche Standards für Crowdinvestment-Plattformen zu schaffen.

Das Crowdsfunding ist ein Finanzierungsmodell, bei dem zahlreiche Personen online Kleinstbeträge in Projekte investieren. Auf Crowdinvestment-Plattformen werden diese Vorhaben vorgestellt. Die Kleinanleger erwarten sich hier eine entsprechende Verzinsung ihrer Investition. Dabei verlassen Kleininvestoren sich auf die Prüfung der Projekte durch die Portale, um sie vor Verluste zu schützen. Dieses Verfahren ist allerdings mangelhaft. Deshalb fordert die Verbraucherzentrale eine Regulierung und Aufsicht.

In einer Stellungnahme schlägt der vzbv folgende Mindeststandards vor:

Betreiber von Crowdinvestment-Plattformen sollen ihre betriebswirtschaftliche Qualifikation nachweisen müssen.

Plattform-Betreiber sollen für Schäden haften, wenn sie die von ihnen beworbenen Projekte nicht vorher ausreichend prüfen.

Betreiber sollen nur einheitliche Gebühren für die Veröffentlichtung eines Projekts verlangen dürfen – unabhängig davon, wieviel Geld zusammenkommt.

Die nationalen Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsländer sollen die Betreiber kontrollieren.

Quelle:
https://www.vzbv.de/dokument/crowdinvestment-plattformen-brauchen-einheitliche-standards
Donnerstag, 18. Januar 2018

Donnerstag 11. Januar 2018, 18:36

Ab Januar 2018 gilt die neue EU-Richtlinie namens Mifid II. Ziel ist es, Kunden vor Falschberatung und Abzocke besser zu schützen. Demnach dürfen Bankberater nur die für den Kunden geeigneten Produkte verkauft werden. Zudem müssen sämtliche Kosten übersichtlich aufgelistet werden.

Geeignetheitsprüfung

Künftig müssen telefonische Beratungsgespräche aufgezeichnet und fünf Jahre gespeichert werden. Der Kunde muß auf die Aufzeichnung des Gesprächs zu Beginn hingewiesen werden. Der Mitschnitt muss vor allem die Teile des Telefonats festhalten, in denen Risiken und Ertragschancen erläutert werden. Somit ist das erst 2010 eingeführte Beratungsprotokoll abgeschafft und durch eine sogenannte „Geeignetheitserklärung“ ersetzt. Diese wird nicht mehr gemeinsam von Berater und Kunde ausgefüllt, sondern vom Berater alleine nach dem Gespräch verfasst und verschickt.

Laut Finanztip läuft es beim Onlinebanken und Brokern etwas anders:

Hier hinterlegen Kunden im persönlichen Bereich bestimmte Angaben, unter anderem zu Vorkenntnisse und Risikotoleranz. Sollte der Sparer dann ein Wertpapier ordern, das diesen Zielen nicht entspricht, muss die Bank aktiv vor dem Geschäft warnen.

Tipps fürs Geldanlagegespräch:

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/service/anlagegespraech-bank-geld-anlegen-bankberater-100.html

Quellen:
http://www.finanztip.de/blog/neue-regeln-ab-2018-mehr-transparenz-beim-aktienkauf/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=KW201801&utm_content=Mailing_6984153#Details
Freitag, 5. Januar 2018. Von Sara Zinnecker

https://www.br.de/nachrichten/aenderungen-bei-bankberatung-100.html
Montag 8. Januar 2018. Von Anja Keber

Freitag 05. Januar 2018, 18:18

Wer am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche bei ALDI eingekauft und mit Kreditkarte bezahlt hat, sollte seine Abbuchungen kontrollieren. Es kann nämlich sein, dass die Karte mehrfach belastet wurde.

Die Technische Panne sei vom 2. Januar (13.00 Uhr) bis zum 3. Januar (21.00 Uhr) aufgetreten. Betroffene Kunden müssten nicht selbst aktiv werden. Die Rückbuchung der Beträge erfolge „automatisch und so schnell wie möglich“, so das Unternehmen.

Zahlungen mit der Girocard (EC-Karte) seien nicht betroffen.

Für Rückfragen richtete der Discounter unter Telefon 0208-62920420 eine Hotline ein. Kunden könnten sich unter dem Stichwort “Kreditkarte” zudem unter mail@aldi-sued.de an den Konzern wenden.

Quellen:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Panne-Kreditkartenzahlung-Aldi-Sued-19584951.html
Freitag, 5. Januar 2018. Von Udo Lewalter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/aldi-sued-kreditkarten-von-kunden-mehrfach-belastet-a-1186281.html
Donnerstag 4. Januar 2018

Dienstag 02. Januar 2018, 18:27

Wer bisher mit der Kreditkarte seine Rechnung beglich, zahlte häufig eine Gebühr. Ab dem 13. Januar 2018 ist damit Schluss.

Danach dürfen Händler keine gesonderten Entgelte mehr für gängige Kartenzahlungen, SEPA-Überweisungen und Lastschriften in Euro erheben. Das gilt beim Onlineeinkauf genauso wie im Laden. So sieht es eine EU-Richtlinie, die nun in nationales Recht übertragen wird, vor (Paragraf 270a, sowie 312a (4) des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

Allerdings hat der Gesetzgeber noch Ausnahmen zugelassen. Bei Firmenkreditkarten und nicht so verbreiteten Kartenanbietern, wie beispielsweise American Express, sind Zahlungsentgelte weiterhin erlaubt.

Laut welt.de sind auch Gebühren bei PayPal weiter zulässig. Obwohl der Bezahldienst in Deutschland als „gängiges“ Verfahren angesehen werden kann. Auf der Rangliste der beliebtesten Zahlungsmittel beim Onlinekauf liegt PayPal hinter „Kauf auf Rechnung“ und dem Lastschriftverfahren auf Platz drei.

Quellen:
http://www.businessinsider.de/am-13-januar-2018-fallen-zusatzgebuehren-fuer-kreditkartenzahlungen-weg-2017-12
Freitag, 29. Dezember 2017
https://www.welt.de/wirtschaft/article171998339/Neue-Regeln-Gebuehr-fuer-Zahlung-mit-Kreditkarten-wird-verboten.html
Freitag, 29. Dezember 2017. Von Karsten Seibel

Freitag 29. Dezember 2017, 17:38

Einführung neuer Gebühren, Fragen zu Kreditverträge, Probleme bei der Überweisung oder Filialschließungen. Die Unzufriedenheit und der Informationsbedarf der Bankkunden ist vielfältig. Bis Ende September 2017 sind 4468 Beschwerden und Anfragen bei der Finanzaufsicht BaFin eingegangen. Ein Anstieg im Vergleich zu 2016.

Ein Grund könnte die Zinsflaute sein, denn hier brechen die Gewinne der Geldinstitute ein. Gegen steigende Entgelte, beispielsweise bei der Kontoführung, kann die Finanzaufsicht wenig unternehmen, weil es sich hier um geschäftspolitische Entscheidungen der Institute handelt. Dennoch, die Bafin kann prüfen, ob das Verfahren zur Änderung der Bedingungen den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Tipps: Beschwerden bei der BaFin einreichen:

Man sollte sich zuerst an die Bank wenden und zunächst eine schriftliche Stellungnahme zu Ihrem Anliegen verlangen. Wenn die Bank nicht reagiert bzw. Sie mit der Stellungnahme nicht einverstanden sind, können Sie sich an die BaFin wenden.

Name Ihrer Bank nennen

Das Problem in eigenen Worten genau beschreiben

Unterlagen, wie Stellungnahme der Bank, sollten nur in Kopien und nicht im Orginal beigelegt werden

Kontakt:

E-Mail poststelle@bafin.de

Fax 0228 4108-1550

Post Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn

Beschwerdeformular im Bereich Banken
https://www.bafin.buergerservice-bund.de/bank.aspx

Beschwerdeformular speziell für den Bereich Basiskonten
https://www.bafin.buergerservice-bund.de/basiskonto.aspx

Quellen:
https://www.bafin.buergerservice-bund.de/basiskonto.aspx

Münchner Merkur. Freitag 29. Dezember 2017

Mittwoch 20. Dezember 2017, 17:36

Bitcoin bedeutet sinngemäß „digitale Münze“ und ist eine digitale Währung.

Normalerweise wird eine Währung als Zahlungsmittel von Staaten bezeichnet. Das Bitcoin-System hingegen unterliegt keiner geographischen Beschränkung – um mit zu machen genügt ein Internetzugang.

Anders als das bekannten Bankwesen benötigen Überweisungen mit dem digitalen Geld keine zentrale Abwicklungsstelle. Transaktionen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet abgewickelt. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen werden. Diesen technischen Geheimcode nennt man auch „Blockchain“, in etwa „Datenkette“. Damit können die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden. Wegen diesem technischen Verfahren wird Bitcoin auch als Kryptowährung bezeichnet.

Eigentumsnachweise an Bitcoins können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden.

Gibt es auch andere Kryptowährungen?

Ja. Beispielsweise Tezos oder Filecoins, der Softwareunternehmen Protocol Labs aus dem Silicon Valley.

In Deutschland will das Hamburger Finanz-Start-up „Naga“ künftig eine eigene Digitalwährung auflegen, den Naga-Coin. Laut Handelsblatt Online soll ein Krypto-Börsengang mit 220 Millionen eingeworbenen Dollars erfolgen.

Quellen:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/krypto-und-kein-ende-bitcoin-durchbricht-20-000-dollar-marke/20734964.html
17. Dezember 2017. Von Astrid Dörner

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/naga-plant-drittgroessten-krypto-boersengang-der-welt-deutsches-start-up-greift-den-bitcoin-an/20516234.html
27.Oktober 2017. Von Felix Holtermann und Susanne Schier
Quelle: Handelsblatt Online

https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

https://www.tezos.com

https://www.trendingtopics.at/186-millionen-dollar-in-einer-stunde-ueberlastetes-startup-filecoin-muss-seinen-ico-unterbrechen/
11. August 2017. Von Jakob Steinschaden

Freitag 08. Dezember 2017, 16:54

Immer mehr Banken geben die Negativzinsen an Kunden weiter. Nicht nur institutionelle Investoren wie beispielsweise Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Kirchen und Unternehmen, sondern auch Privatkunden mit Einlagen in einer Höhe ab 100.000 Euro sind betroffen. Gegen diese Praxis, Strafzinsen oder ein sogenanntes “Verwahrentgelt” für Spareinlagen an Privatkunden weiterzugeben, hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt.

Heute, am 8. Dezember 2017, wird die Klage gegen die Volksbank Reutlingen und die Kreissparkasse Tübingen am Landgericht Tübingen verhandelt (Az. 4 O 187/17, 4 O 220/17).

Laut Biallo.de hat die Volksbank Reutlingen ihren Negativzins in Höhe von 0,5 Prozent (ab dem ersten Euro auf dem Girokonto, ab 10.000 Euro bei Tagesgeld und ab 25.000 Euro bei Festgeld) nach der Abmahnung der Verbraucherschützer wieder zurückgenommen. Die Erklärung, in der sich das Geldinstitut verpflichtet, diese Praxis in Zukunft zu unterlassen, blieb jedoch aus.

Eine Rechtfertigung von Negativzinsen für Geldanlagen sieht die Verbraucherzentrale nicht: “Zinsen sind vom Schuldner zu zahlen und berechtigen ihn nicht nach einer Umbenennung in Negativzinsen oder Minuszinsen vom Gläubiger ein Entgelt einzuverlangen”, sagt Nauhauser. Nach Paragraf 488 BGB werde (nur) der Darlehensnehmer verpflichtet, den geschuldeten Zins zu zahlen. “Verbraucher sind in diesem Fall Darlehensgeber und können nicht verpflichtet werden, Zinsen zu zahlen”, so Nauhauser.

Quelle:
https://www.biallo.de/geldanlage/news/so-vermeiden-sie-negativzinsen/#
Montag 4. Dezember 2017

Donnerstag 30. November 2017, 17:02

Haben auch Sie Post von ihrer Bank erhalten? Darin werden Sie über die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für ihr Konto von ihrer Bank informiert. Aufgrund einer EU-Richtlinie sind alle Bankkunden bundesweit angeschrieben worden. Denn ab dem 13. Januar 2018 gelten neue europaweit einheitliche Regelungen zum Zahlungsverkehr. Die Geldinstitute passen ihre AGBs dementsprechend an.

Hier sind die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

Haftungsgrenze für Bankkunde sinkt auf maximal 50 Euro
Bei einem Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte oder der Onlinebanking-PIN/TAN haftet der Kunde für entstandene Schäden. Bisher bis zu einem Betrag von 150 Euro. Jetzt sinkt diese Haftungsgrenze auf 50 Euro. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftet der Kunde jedoch weiterhin unbeschränkt.

Zustimmung bei vorreservierten Kartenzahlungen
Manche Hotels und Autovermietungen reservieren bei Buchung oder Anmietung einen bestimmten Betrag auf dem Kartenkonto des Kunden. Ab 2018 muss der Karteninhaber dem vorher zustimmen. Erst dann ist die Bank berechtigt, diesen Betrag auf dem Konto vorübergehend zu sperren.

Neue Dienste im Onlinebanking
Neuerdings können Bankkunden im Onlinebanking Drittanbieter damit beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder Kontoinformationen abzurufen. Da diese Dienstleister jetzt gesetzlich anerkannt sind und der Bankenaufsicht unterliegen, dürfen Kunden gegenüber diesen Diensten auch ihre PIN und TAN einsetzen.

Und noch was:

500-Euro-Schein verschwindet
Der größte Euro-Schein wird nicht mehr gedruckt. Ab Ende des Jahres 2018 wird er nicht mehr ausgegeben.

Quellen:
https://www.handwerksblatt.de/betrieb-finanzen/20-banken-versicherungen/5003469-das-aendert-sich-2018-fuer-bankkunden.html
Oktober 2017
http://www.focus.de/finanzen/recht/neue-gesetze-das-aendert-sich-2018-fuer-verbraucher_id_7898017.html?obref=outbrain-www-fol-finanzen&ncid=focus
Sonntag, 26. November 2017

Bundesverband Deutscher Banken

Mittwoch 22. November 2017, 20:14

Laut Chip.de haben Sicherheitsforscher einen Trojaner namens “BankBot” entdeckt, der Bankkonten über Android-Handys ausraubt. Dieser fälscht die Nutzeroberflächen beliebter Banking-Apps und kann so Zugangsdaten oder Kontodaten abfangen. Betroffen sind bisher Commerzbank, Postbank, DKB, Citibank und Comdirect.

Der Trojaner wurde über den Play Store mit Hilfe von Apps wie Taschenlampen-App oder Solitaire-Spiele installiert. Google hat bereits ältere Versionen des Trojaners aus dem Store entfernt.

Dennoch, weil es keinen sicheren Schutz derartiger Schadsoftware gibt, rät Chip.de dazu, nur Apps von bekannten Entwicklern zu laden. Antiviren-Apps für Android können helfen, aber nur, wenn es sich um eine Schadsoftware handelt, die bereits entdeckt und somit bekannt wurde.

Quelle:
http://www.chip.de/video/Trojaner-pluendert-Bankkonten-ueber-Android-Handys-Video_127915806.html
Dienstag. 21. November 2017

Dienstag 14. November 2017, 17:32

Eine neue EU-Richtlinie, die sogenannte „Zweite Zahlungsdienstrichtlinie“ (PSD II), soll Unternehmen künftig erlauben Konteninformationsdienste anzubieten. So sollen Firmen Einsicht in Girokonten von Kunden gewährt werden, wenn der Kunde einwilligt.

Laut „Bild“ stellt der Kunde dem Anbieter von Konteninformationsdiensten seine geheime PIN zur Verfügung. Hiermit kann dieser auf die Kontodaten der vergangenen 90 Tage zugreifen. Nötig ist dafür lediglich eine Registrierung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). So könnten Firmen beispielsweise herausfinden, wieviel ihre Kunden verdienen und wofür sie ihr Geld ausgeben.

Bei den Datenschützern geht nun die Angst um. Denn Mega-Konzerne wie Amazon oder Google könnten ihren Kunden diese Konteninformationsdienste mit Lockangebote anbieten – um an ihre geheime PIN heranzukommen. So kämen sie an deren Bankdaten und könnten diese zu Geld machen.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/recht/datenschutz-neue-eu-richtlinie-bringt-ihre-kontodaten-in-gefahr_id_7801457.html
Samstag, 4. November 2017

https://www.financescout24.de/wissen/news/kontodaten-in-gefahr-neue-eu-richtlinie-erlassen
Montag 13. November 2017

Freitag 03. November 2017, 21:06

Grundsätzlich unterscheiden sich Überweisungen von einem deutschen Girokonto auf ein Konto im Sepa-Raum nicht mehr von einer Überweisung innerhalb Deutschlands.

Wenn man aber aus europäischen Gebiet, beispielsweise in die USA oder nach Australien, Geld senden will, kann es teuer werden. Hier schwanken die Bankgebühren stark. Laut Finanztest berechnet beispielsweise Comdirect mindestens 7,90 Euro und höchstens 51,90 Euro je Überweisung. Zudem sollte man nach dem Wechselkurs, den die Bank zugrunde legt, fragen. Denn dieser wird oft nicht auswiesen.

Paypal ist eine weitere Möglichkeit, Geld ins Ausland zu senden. Dafür muss der Empfänger ebenfalls ein Paypal-Konto besitzen. Es gibt aber auch Finanzfirmen, wie Transferwise. Mit der App von Transferwise können Sie Geld in unterschiedlichen Währungen ins Ausland überweisen – auf ganz normale Girokonten. Der Empfänger benötigt kein Transferwise-Konto. Laut geldueberweisen.com zeichnet sich der Dienst durch niedrige Gebühren und einer Umrechnung zum tatsächlichen Wechselkurs aus.

Quelle:
http://www.finanztip.de/blog/spartrick-billiger-ins-ausland-geld-ueberweisen/
Donnerstag 2. November 2017. Von Josefine Lietzau

Dienstag 31. Oktober 2017, 20:11

Die Sparkassen machen automatisch im November jeden Kunden zum Paydirekt-Nutzer, der nicht bis zum 6. November widersprochen hat. Die Vor-Registrierung beim Online-Bezahlverfahren geschieht auf Grund einer nachträglichen AGB-Änderung beim Girokontenvertrag.

Mit diesem Vorgehen beschädigt die Banken und Paydirekt den „besseren“ Datenschutz ihres Zahlungsverfahrens im Vergleich mit anderen Anbietern. Denn die Geldinstitute reichen vertrauliche Kundendaten, nämlich „vorliegende Stammdaten“, weiter. Datenschützer sind darüber entsetzt.

Quelle:
http://t3n.de/news/paydirekt-sparkasse-registrierung-849593/
22. August 2017. Von Jochen G. Fuchs

http://www.focus.de/finanzen/videos/datenschuetzer-entsetzt-sparkassen-schieben-kunden-paydirekt-konto-unter-wenn-sie-jetzt-nicht-handeln_id_7506191.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

Freitag 13. Oktober 2017, 17:31

Die Bank ist dazu verpflichtet alle Kosten sowie Sollzins und effektiven Jahreszins der Baufinanzierung vorzulegen, gegebenenfalls auch die Bedingungen für Sondertilgungen.

Für den Kunden müssen sonstigen Vertragsbedingungen wie Rückzahlungs- und Kündigungsmöglichkeiten klar erkennbar und verständlich sein.

Pflichten des Bankkunden

Als Kunde hingegen müssen Sie die vertraglich vereinbarten Kreditraten pünktlich zahlen, das heißt Tilgung plus Zins.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Baufinanzierung/Baufinanzierung_node.html

Montag 09. Oktober 2017, 11:21

In den Jahren 2014 und 2015 haben 2.200 Bankstandorte in Deutschland geschlossen. Der Hauptgrund hierfür ist die Digitalisierung. Ein Rückgang von mehr als einem Viertel der Filialen seit der Jahrhundertwende. Das ergab eine Studie der staatlichen Förderbank KfW und der Universität Siegen. Der Erhebung zufolge ist der Rückbau in ländlichen Regionen oder den Städten kaum unterschiedlich.

Diese Entwicklung betreffe vor allem Unternehmenskunden. Denn gerade für Gewerbekunden bleibe der Bankberater beispielsweise bei eine Finanzierung wichtig, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.

Ausbau in Frankreich und Portugal

Im europäischen Vergleich liegt die Filialdichte in Deutschland im Mittelfeld. Auch in den anderen Staaten schlossen seit 2000 zahlreiche Bankfilialen. „Spitzenreiter sind demnach die Niederlande mit einem Rückgang von 66 Prozent der Zweigstellen, gefolgt von Dänemark (minus 53 Prozent) und Belgien (minus 48 Prozent). Die Filialnetze in Frankreich und in Portugal seien dagegen um jeweils fast 50 Prozent ausgebaut worden.“

Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/banken-filialschliessungen-digitalisierung-studie
Sonntag 8. Oktober 2017

Samstag 30. September 2017, 18:31

Immer mehr Bankkunden wechseln ihr Girokonto. Doch die wenigsten nutzen die Kontowechselhilfe, die seit September 2016 gesetzlich in Kraft ist. Das belegt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Marktwächter Finanzen.

Laut Gesetz hat jeder Verbraucher bei einem Kontenwechsel auf Wunsch grundsätzlich einen Anspruch auf Unterstützung der Bank. Die Pflicht gilt für alle Zahlungsdienstleister.

Kontowechsel trotz Dispo

Viele Wechselwillige zögern ihre Bank zu wechseln, da sie bei Ihrer alten Bank einen offenen Dispokredit haben.

Doch laut Finanzportal Biallo räumen viele Direktbanken ihren Neukunden bei entsprechender Bonität einen Sofort-Dispo ein. Als Alternative bietet sich auch ein Abrufkredit an. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Dispo, kommt aber deutlich günstiger.

Quellen:
https://www.biallo.de/girokonto/news/forsa-umfrage-kontowechselhilfe/
Mittwoch 20. September 2017. Von Ines Baur

https://www.biallo.de/girokonto/news/so-wechseln-sie-ihr-konto-trotz-offenem-dispokredit/
Sonntag 17. September 2017. Von Sebastian Schick

https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2016/fa_bj_1609_kontenwechselhilfe.html

Samstag 23. September 2017, 18:29

Ab März 2018 gibt die Stadtsparkasse München (SSKM) 17 ihrer Filialen auf. Um Kosten zu sparen wird das Geldinstitut nur noch 58 Filialen in der Stadt betreiben. Laut Süddeutsche Zeitung werden lediglich zehn davon an zwei oder drei Tagen in der Woche offen haben. An welchen Tagen geöffnet werde, sei abhängig davon, wann bisher die meisten Kunden kamen.

Vor allem wegen der negativen Zinsen tun sich Banken bundesweit schwer Geld zu verdienen. Somit folgen die Münchner einen bundesweiten Trend. Die Stadtsparkasse ist nicht die einzige Bank in München, die Filialen schließt. Die Deutsche Bank will bis Ende des Jahres acht ihrer vormals 20 münchner Standorte zumachen. Die Hypovereinsbank hat schon dutzende Filialen gestrichen.

In den nächsten zwei Jahren sollen 200 Stellen bei der Stadtsparkasse München gestrichen werden. Dies soll ohne Kündigungen stattfinden. Demnach werden Stellen von Mitarbeitern, die in Rente gehen, nicht nachbesetzt. Mitarbeiter von geschlossenen Filialen sollen auf anderen Standorte eingesetzt werden. Künftig wolle man auf eine Beratung im Internet und am Telefon setzen, heißt es von Seiten des Verwaltungsrates.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/auf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880?source=rss&utm_source=Maileon&utm_medium=email&utm_campaign=nullachtneu_Freitag&utm_content=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fmuenchen%2Fauf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880%3Fsource%3Drss&utm_term=html
22. September 2017. Von Pia Ratzesberger

Donnerstag 14. September 2017, 06:14

Dass Kunden der Sparkasse Freiburg etwa fünf Euro zahlen müssen, wenn sie per Post über eine abgelehnte Überweisung informiert werden, ist nicht zulässig, so lautet das Urteil des BGH (AZ: XI ZR 590/15). Im konkreten Fall hatten Stiftung Warentest gegen mehrere Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sparkasse Freiburg erfolgreich geklagt.

Auch bei Änderung oder Aussetzung eines Dauerauftrags darf keine Gebühr mehr erhoben werden. „Aussetzung und Löschung eines Dauerauftrags sind als Widerruf zu behandeln …“, so der Vorsitzende Richter (AZ: XI ZR 590/15). Denn das Widerrufsrecht sei gesetzlich verankert und keine Sonderleistung des Geldinstituts. So sei es auch unzulässig ein Entgelt für den Widerruf einer Wertpapier-Order zu verlangen.

Untenstehende Kauseln sind laut Stiftung Warentest nach dem Urteil der höchsten deutschen Zivilrichter rechtswidrig:

„Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Einlösung einer SEPA-Basis-Lastschrift bei Postversand 5,00 Euro“

„Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Postversand) einer Einzugsermächtigungs-/Abbuchungsauftragslastschrift mangels Deckung 5.00 Euro“ (zwei Klauseln an unterschiedlicher Stelle im Preisverzeichnis)

„Unterrichtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Postversand) … eines Überweisungsauftrages mangels Deckung 5,00 Euro“ (zwei wortgleiche Klauseln für verschiedene Überweisungsarten)

„Dauerauftrag: Einrichtung/Änderung/Aussetzung/Löschung 2,00 Euro“ (soweit es um die Aussetzung und Löschung geht, die Einrichtung und die Änderung dürfen gebührenpflichtig sein)

„Pfändungsschutzkonto: Privat-/Geschäftsgirokonto; Privatgirokonto: Grundpreis je angefangenen Monat 7,00 Euro“ (galt bei der von der beklagten Sparkasse bis zum 13. Dezember 2012 verwendeten Klausel, entscheidend: Pfändungsschutzkonten waren teurer als Girokonten sonst)

„Änderung, Streichung einer Order 5,00 Euro“ (soweit es um Streichung einer Order geht, die Änderung darf gebührenpflichtig sein)

Fordern Sie ihr Geld zurück

Auf Grund dieser oder inhaltsgleicher Klauseln können schon bezahlte Gebühren zurückgefordert werden. Waren ihre Konten überzogen, müssten Banken sogar auf die unberechtigte Gebührenzahlung entfallende Zinsen erstatten. Die Erstattungsforderung verjähre allerdings drei Jahre nach Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden sei. Bis Ende 2017 können Kunden immerhin noch alle ab 1. Januar 2014 rechtswidrig berechneten Gebühren von der Bank zurückverlangen.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/streit-um-entgelte-bgh-kippt-erneut-bankgebuehren/20317188.html
Dienstag, 12. September 2017

Dienstag 05. September 2017, 17:51

Das Landgericht Karlsruhe hat entschieden, dass eine entsprechende Vertragsklausel der Bausparkasse Badenia unwirksam ist, weil sie die Bausparer unangemessen benachteilige (Aktenzeichen 10 O 509/16). Im aktuellen Fall der Badenia hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt.

Das Urteil hat eine große Reichweite, denn nicht nur Badenia, sondern auch weitere Bausparkassen haben gehofft, bestimmte Bausparverträge 15 Jahre nach Abschluss kündigen zu können, beispielsweise die Landesbausparkasse Südwest. Zudem hat der Verband der Privaten Bausparkassen diese Kündigungsklausel in seine Musterbedingungen aufgenommen.

Wie können Betroffene sich wehren?

Musterbrief: http://www.verbraucherzentrale-bawue.de/bausparkassen

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/nach-urteil-aus-karlsruhe-rueckschlag-fuer-bausparkassen-15179243.html
Freitag 1. September 2017. Von Markus Frühauf

http://www.verbraucherzentrale-bawue.de/bausparkassen

Freitag 01. September 2017, 12:25

Durch eine nachträgliche AGB-Änderung beim Girokontenvertrag machen die Sparkassen im November 2017 jeden Bankkunden zum Paydirekt-Nutzer. Demnach bekommt jeder Kunde, der bis zum Stichtag 6. November nicht widersprochen hat, automatisch ein Paydirekt-Nutzerkonto – auch wenn er es gar nicht haben möchte.

Datenschützer sind entsetzt – denn gleichzeitig reichen die Geldinstitute die ihnen vertrauliche Stammdaten über jeden Kunden an Paydirekt GmbH weiter.

Das Unternehmen Paydirekt arbeitet im Auftrag der Sparkassen und für weitere deutsche Banken. Sie baut das Online-Bezahlverfahren, das direkt mit dem Girokonto der Kunden verknüpft ist, auf. Laut eigene Firmenangaben unterliegt Paydirekt GmbH den Regularien der deutschen Kreditwirtschaft, die als die strengsten weltweit gelten – insbesondere beim Datenschutz.

Tipp: Falls Sie entweder vergessen haben Widerspruch einzulegen oder eine Teilnahme bereut haben: Manche Banken bieten am Serviceautomaten die Möglichkeit manuell die Paydirekt Zusatzfunktion zu deaktiviteren.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/videos/datenschuetzer-entsetzt-sparkassen-schieben-kunden-paydirekt-konto-unter-wenn-sie-jetzt-nicht-handeln_id_7506191.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Mittwoch 23. August 2017

https://www.paydirekt.de/presse/otto-group-bietet-paydirekt-als-neues-zahlverfahren-an.html

Mittwoch 23. August 2017, 12:02

Wer für sein Girokonto mehr als 60 Euro Gebühren im Jahr zahlt – inklusive Girocard und Onlinebuchungen –, sollte nach Ansicht der Stiftung Warentest zu einem günstigeren Konto wechseln.

Finanztest vergleicht laufend den Markt der Girokonten. Bis Anfang Juli 2017 haben die Experten die Konditionen von 245 Kontomodellen bei 110 Banken untersucht. Nur 23 Girokonten haben zu diesem Zeitpunkt nichts gekostet und der Kunde müsste keine Bedingungen erfüllen.

Die günstigste Art der Kontoführung läuft online. Laut Finanztest machen das über die Hälfte der deutschen Bankkunden.

Quelle:
https://www.test.de/Girokonto-im-Test-5069390-0
Dienstag, 23. August 2017

Freitag 18. August 2017, 18:51

Was mache ich wenn mein Girocard (EC-Karte) geklaut oder verlorengegengen ist?

Falls die Karte abhanden kommt, muss der Kontoinhaber sie sperren. Das geht zum Beispiel über die Telefonnummer 116 116.

In Deutschland ist die Nummer kostenlos, im Ausland fallen Gebühren an. Viel Zeit dürfen und sollten sich Kunden mit dem Anruf nicht lassen – bis zur Sperrung haften sie mit bis zu 150 Euro.

Quelle:
http://www.finanztip.de/girokonto/ec-karte
Freitag 4. August 2017. Von: Josefine Lietzau

Dienstag 15. August 2017, 11:05

Der Zins ist in der Praxis von Bank zu Bank unterschiedlich. Will man die Kreditangebote der verschiedenen Geldinstitute vergleichen, soll man vor allem auf den Effektivzins achten. Denn der effektive Jahreszins (Effektivzins) zeigt im Gegensatz zum Nominalzins die eventuellen Zusatzgebühren mit an und nicht nur die Tilgungsmodalitäten. Also Nebenkosten wie Versicherungen oder bei Immobiliendarlehen die Eintragung einer Grundschuld. Fragen Sie immer ihre Bank danach!

Eine repräsentative Umfrage des Marktwächter-Teams Finanzen der Verbraucherzentrale Bremen zeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher schon einmal den Begriff Effektivzins gehört hat, aber die Bedeutung nur teilweise oder gar nicht verstanden hat. Wer jedoch den Effektivzins nicht kennt, kann unter Umständen jahrelang tausende Euro zu viel zahlen.

Quellen (ausführliche Erklärungen):

https://www.biallo.de/baufinanzierung/news/effektivzins-weitgehend-unbekannt/#
Donnerstag 10. August 2017. Von Thomas Brummer

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/mehrheit-der-verbraucher-versteht-den-effektivzins-nicht
Pressemitteilung vom 8. August 2017

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Rahmenkredit/Rahmenkredit_artikel.html

Dienstag 08. August 2017, 17:32

Wie Focus berichtet macht die Volksbank Oberursel mit einer drastischen Preiserhöhung von sich reden. Statt drei Euro im Monat müssen Bankkunden ab sofort 30 Euro für das „Privatkonto“ zahlen. Somit kostet das Konto 360 Euro im Jahr.

Die Bank erklärt, dass das neue Konto ein Angebot sei, dass sämtliche Leistungen wie Beratung, Kontoauszüge, unbegrenzte Ein- und Auszahlungen sowie Abhebungen beinhalte. Bisher wurde ein Entgelt für die Nutzung der Bankautomaten außerhalb der Öffnungszeiten verlangt. Nach den Angaben der Bank hatten Kunden somit im Schnitt etwa 20 Euro im Monat für das Konto ausgegeben.

Geldtransfers online sowie Ein- und Auszahlungen am Serviceautomat sind in dem Tarif enthalten. Ein- und Auszahlungen in der Filiale sowie beleghafte Überweisungen (Papier) kosten allerdings fünf Euro extra pro Vorgang.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/drastische-gebuehren-erhoehung-900-prozent-mehr-bank-verlangt-von-kunden-30-euro-konto-gebuehr-im-monat_id_7429465.html?utm_source=Newsletter_Finanzen&utm_campaign=54f505e9ec-EMAIL_CAMPAIGN_2017_08_03&utm_medium=email&utm_term=0_d3feb94941-54f505e9ec-62738749&mc_cid=54f505e9ec&mc_eid=d6693d07e3
Donnerstag, 3. August 2017

Dienstag 01. August 2017, 11:22

Ein neues Schadprogramm bedroht das Onlinebanking auf dem Smartphone. Laut Focus kann die modifizierte Version von “Svpeng” mithilfe der Keylogger-Funktion Texte abgreifen, die in andere Apps eingegeben werden – wie zum Beispiel Bankzugangsdaten.

Als beispielsweise “Flash Player”-App getarnt kann der Schädling auf der Benutzeroberfläche anderer Apps Screenshots erstellen und dadurch sensible Daten abgreifen.

Aber nicht nur das: Die Malware verschafft sich auch Administratoren-Rechte für das Gerät. So kann der Trojaner zum einen das Unterbinden der Screenshot-Erstellung umgehen und zum anderen verhindert er seine eigene Deinstallation.

Laut focus treffen 27 Prozent der Angriffe Nutzer aus Deutschland.

Quellen:
http://www.focus.de/digital/internet/online_banking/kunden-saemtlicher-banken-betroffen-selbst-aktuelle-software-machtlos-aggressiver-online-banking-trojaner-in-umlauf_id_7419048.html
Montag 31. Juli 2017

http://www.chip.de/news/Kunden-saemtlicher-Banken-betroffen-Aggressiver-Online-Banking-Trojaner-in-Umlauf_119898067.html
Dienstag 1. August 2017

Dienstag 25. Juli 2017, 20:38

Der Bundesgerichtshof (BGH) verbietet Gebühren für jede SMS-TAN. Ein generelles Verbot für SMS-TAN-Entgelte bleibt jedoch aus. Damit hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Kreissparkasse Groß-Gerau einen Teilerfolg erreicht.

Banken und Sparkassen dürfen, so die Richter, ihren Kunden den Versand einer Transaktionsnummer (TAN) per SMS nur dann extra berechnen, wenn diese Nummer beim Onlinebanking auch tatsächlich für einen Überweisung verwendet wird.

In der Praxis bedeutet das, dass die Verbraucher auch weiterhin nach Kosten suchen müssen, wenn sie Kontomodelle vergleichen. „Transparenz sieht anders aus“, so der Chef Müller der vzbv. Dabei verlange der Gesetzgeber, dass Verbraucher gut vergleichbare Entgeltstrukturen bei Konten vorfinden sollten.

Zudem befürchten nun die Verbraucherschützer, dass Banken – die bisher den Versand der TAN kostenlos angeboten haben – bestärkt durch das BGH-Urteil, künftig kostenpflichtige SMS-TAN-Gebühren einführen werden.

Bundesgerichtshof, Urteil vom 13.06.2017, Az.: XI ZR 260/15

Quelle:
http://www.vzbv.de/pressemitteilung/online-banking-nicht-jede-sms-tan-darf-etwas-kosten
Dienstag 25. Juli 2017

http://www.focus.de/finanzen/banken/urteil-zum-online-banking-bgh-kippt-banken-klausel-fuer-kostenpflichtige-sms-tan_id_7394569.html?utm_source=Newsletter_Finanzen&utm_campaign=438a85a90e-EMAIL_CAMPAIGN_2017_07_25&utm_medium=email&utm_term=0_d3feb94941-438a85a90e-62738749&mc_cid=438a85a90e&mc_eid=d6693d07e3
Dienstag 25. Juli 2017

Sonntag 23. Juli 2017, 11:26

Niemand erwartet, dass die Banken ihre Finanzdienstleistungen kostenlos zur Verfügung stellen, so der Chef der Verbraucherzentralen Müller. Er kritisiert jedoch, dass die Geldinstitute auf teilweise intransparente Art Zusatzgebühren erheben.

So verlangen, laut B5 Aktuell, einige Banken neuerdings bis zu zehn Cent pro SMS für eine Transaktionsnummer oder besondere Preise für das Abheben am Geldautomaten während der Mittagspause und außerhalb der Geschäftszeiten. Deshalb klagten die Verbraucherzentralen gegen einzelne Institute.

Es sei aber im Eigeninteresse der Geldhäuser, nicht Verbraucher preislich zu verwirren, meint der vzbv-Chef. So zeigt es sich auch in andere Branchen, wie etwa der Telekommunikationsbranche, dass einfache Preismodelle am meisten Kunden überzeugten. Seinen Appell an die Banken und Sparkassen ist: nicht kreative neue Gebühren, sondern fair bepreiste Konten.

Quellen:
http://www.br.de/nachrichten/meldungen/index.html
Sonntag 23. Juli 2017

http://www.stern.de/wirtschaft/news/kostenlos-kultur-verbraucherschuetzer-gegen-zweifelhafte-neue-bankgebuehren-7549768.html
Sonntag 23. Juli 2017

Donnerstag 20. Juli 2017, 18:16

Beim kostenlosen Bezahlen im Internet dürfen Kunden nicht zu Risiken gezwungen werden. So urteilte der BGH, dass die „Sofortüberweisung“ als einzige kostenlose Zahlungsweise nicht zumutbar ist. (Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.07.2017, KZR 39/16)

Im konkreten Fall hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen diese Praxis von der DB Vertrieb GmbH geklagt. Denn bei Flugreisebuchungen über die Reiseplattform start.de wurde die „Sofortüberweisung” als einzige kostenlose Bezahlmethode angeboten. Noch dazu bemängelten die Verbraucherschützer, dass Kunden dazu gedrängt wurden sensible Daten zu übermitteln. Denn per „Sofortüberweisung” sollten die Kontodaten, inklusive PIN und TAN, im Dialogfenster eingegeben werden. Mit diesen Daten prüfte der Anbieter, die Sofort AG, dann unter anderem den Kontostand, den Disporahmen und ermittelte, ob der Kunde andere Konten hatte.

Kunden die mit Kreditkarte zahlen wollten konnten dies nur gegen eine zusätzliche Gebühr. In einem Fall kostete das 12,90 Euro – bei einem Reisepreis von 120,06 Euro.

Quelle:
http://www.vzbv.de/pressemitteilung/bgh-staerkt-kundenrechte-beim-bezahlen-im-internet
Mittwoch 19. Juli 2017

Montag 17. Juli 2017, 20:16

Kündigt die Commerzbank Konten, weil der Kontoinhaber Flüchtling ist? Es sei eine ‚politische Entscheidung‘ von ‚ganz oben‘“, so meinte ein Bank-Mitarbeiter einem gekündigten Bankkunden, Shukri A. (35) aus Syrien, gegenüber.

Wie B.Z. Online berichtet wurden etwa 20 Flüchtlinge in Luckenwalde (Brandenburg) innerhalb kurzer Zeit die Konten gekündigt. Ohne Begründung. Die betroffenen Flüchtlinge haben keine Schulden, bezahlen ihre Kontogebühren und haben keine Schufa-Einträge.

In den Kündigungen verweist die Commerzbank auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Darin steht, dass die Bank jederzeit das Recht hat, die Geschäftsverbindung aufzuheben. „Von diesem Recht machen wir hiermit Gebrauch“, steht in den Schreiben, die B.Z. Online vorliegen. Auf Nachfrage bei der Commerzbank heißt es, dass die Bank sich laut Vertrag nicht rechtfertigen muss.

Die gekündigten Kunden sind jetzt bei der Sparkasse Luckenwalde untergekommen. „Die haben uns ohne Probleme aufgenommen“, sagt Shukri A.

Quelle:
http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/warum-kuendigt-die-commerzbank-fluechtlingen-die-konten
Sonntag 16. Juli 2017. Von Til Biermann

Samstag 08. Juli 2017, 19:25

Laut Bundesgerichtshof (BGH) sind Bearbeitungsgebühren für Firmenkredite rechtswidrig (Az. XI ZR 562/15 und XI ZR 233/16). Banken müssen ihre Kosten über die Zinsen decken, denn die Bearbeitung eines Kredits ist keine Dienstleistung für den Kunden, schreibt das Finanzportal Biallo.de.

Demnach haben die Geldinstitute zu Unrecht von Unternehmen Bearbeitungsgebühren für Kredite berechnet. Sie müssen das Geld an die Unternehmen zurückzahlen. Bis zum Ende dieses Jahres haben Betroffene einen Anspruch auf Rückzahlung von Gebühren, die die Banken ab 2014 berechnet haben.

Quelle:
https://www.biallo.de/kredit/news/gerichtsurteil-bearbeitungsgebuehr-fuer-firmenkredit-unzulaessig/#newsletter
Donnerstag 6. Juni 2017. Von Ines Baur

Donnerstag 29. Juni 2017, 17:09

Warum gibt es eigentlich Automaten aus denen man Schokoriegel ziehen kann, aber kein Gerät, das Bargeld herausgibt? Diese Frage stellte sich dem Schotten John Shepherd-Barron im Jahr 1965 in der Badewanne. Am selben Tag hatte er die Öffnungszeiten seiner Bankfiliale verpasst und stand ohne Bargeld da. Als Manager einer Firma, die auch Banknoten druckte, kam ihm die Idee zu dem ersten Bankautomaten.

Der Schotte entwickelte einen Automaten, der Schecks prüfen und entwerten konnte und im Gegenzug Bargeld ausspuckte. Den ersten Geldautomaten (Automated Teller Machine) nahm die britische Großbank Barclays am 27. Juni 1967 in der Nähe von London in Betrieb.

In Deutschland stellte die Kreissparkasse Tübingen am 27. Mai 1968 den ersten Geldautomaten auf. Das Gerät konnten allerdings nur 1000 ausgewählte Kunden nutzen. Sie durften bis zu 400 D-Mark abheben, brauchten dafür aber ein ganzes Bündel an Ausrüstung: einen Spezialschlüssel für den Tresor, eine Identifikationskarte aus Plastik und Auszahlungsbelege in Form von Lochkarten.

Quellen:
http://www.heute.de/50-jahre-geldautomat-47458092.html
Dienstag 27. Juni 2017

https://www.heise.de/newsticker/meldung/50-Jahre-Geldautomat-den-kann-ich-gut-gebrauchen-3750924.html?artikelseite=all
Mittwoch 21. Juni 2017

Mittwoch 07. Juni 2017, 17:58

Auch Kleinanlegern drohen nun im Einzelfall Negativzinsen auf ihr Erspartes. Laut Preisaushang bei der Volksbank Reutlingen werden künftig Negativzinsen von 0,5 Prozent für Guthaben auf dem Girokonto sowie ab 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto fällig. Auf dem Festgeldkonto sind es 0,25 Prozent ab 25.000 Euro für ein halbes Jahr. Wer sein Geld für rund zwei Jahre anlegt, dem droht ein Entgelt von 0,1 Prozent, so n-tv.de.

Eine Sprecherin des Geldinstituts erklärt gegenüber tagesschau.de, dass die Bank „lediglich die formalen, rechtlichen Voraussetzungen zum Beispiel für den Fall, dass ein Neukunde eine Million Euro“ anlegen will, schaffen wolle.

Quellen:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/strafzinsen-101.html Mittwoch 7. Juni 2017. Von Heinz-Roger Dohms, tagesschau.de

http://www.n-tv.de/ratgeber/Volksbank-droht-Kleinsparern-mit-Strafzinsen-article19877458.html
Mittwoch 7. Juni 2017

Dienstag 06. Juni 2017, 16:28

Wer Bankgeschäfte online erledigen will, sollte darauf achten, dass die Wlan-Verbindung auf dem aktuellen Stand der Technik und Sicherheit ist.

Laut TÜV Süd gehört WPA 2 zum Standard. Das steht für Wi-Fi Protected Access 2. Ein Passwort für eine solche Verbindung besteht aus mindestens 20 Zeichen.

Bankkunden sollten also nicht mehr WEP Wired Equivalent Provacy) benützen. Es handelt sich um eine veraltete Version.

Onlinebanking sollte zudem stets über eine Adresse erfolgen, die mit https:// beginnt. In der Adresszeile sollte sich außerdem ein Schloss-Symbol befinden.

Quelle:
Münchner Merkur. Dienstag 30. Mai 2017

Montag 22. Mai 2017, 18:22

Immer mehr Bankfilialen schließen. An Bargeld zu kommen ist oftmals mit Gebühren am Geldautomaten verbunden. Wenn denn überhaupt noch ein Geldautomat vor Ort ist. Dennoch können Bankkunden Bargeld abheben – im Supermarkt oder an der Tankstelle.

Unter anderem bei Aldi Süd, Edeka, Netto oder Penny können Kunden, die für mehr als 20 Euro Ware einkaufen, mit ihrer Girokarte kostenlos Bargeld abheben.

Bei Shell Tankstellen erhalten Bankkunden von Commerzbank, der Deutschen Bank, Postbank, Hypo-Vereinsbank oder einer ihrer Tochterunternehmen („Cash-Group“) Bares an der Kasse. Andere Bankkunden müssen 3,95 Euro pro Abhebung bezahlen.

Vergleichweise hohe Automatengebühren verlangen Unternehmen wie Euronet, Cardpoint oder IC Cash. Firmen, die keiner Bank angehören, sondern eine Bargeldservice an firmeneigenen Geldautomaten anbieten.

Auf Wunsch können sich Sparkassen – und VR-Kunden deutschlandweit Bargeld nach Hause liefern lassen. Entgelte fallen aber meist an. Beispielsweise die Sparkasse Köln-Bonn 4,95 Euro, bei der VR-Bank Uckermark-Randow sogar 12,50 Euro.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Donnerstag, 18. Mai 2017. Von Felicitas Wilke. Sowie H. Freiberger, B. Müller und S. Radomsky

Mittwoch 17. Mai 2017, 12:31

Immer mehr Bankkunden sind im Umgang mit Smartphones geübt und an die Nutzung von Onlinebanking sowie digitalen Apps gewöhnt. Diesen Trend hat die Firma NCR aufgegriffen und ihren neuen Serviceautomaten in Augburg letzte Woche vorgestellt.

Optisch auffälligstes Merkmal sind die 19 Zoll großen Multitouch-Screen, die sich wie ein Smartphone oder Tablet bedienen lassen. Doch die neuen Bankautomaten bieten eine ganze Menge mehr als die alten:

Bankkunden können hier ein Konto eröffnen und per Touchscreen mit dem Finger unterschreiben. Eine Kamera überwacht währenddessen den Vorgang.

Die Tastatur ist – laut Hersteller NCR – noch besser geschützt.

Ein spezieller Sichtschutz auf dem Display macht ihn noch sicherer.

Bei Problemen oder Fragen schaltet sich ein Bankmitarbeiter per Videochat dazu.

Quellen:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/as-nif-bankautomat-100.html
Donnerstag, 11. Mai 2017

http://www.ncr-news.de/tag/geldautomat/
Donnerstag, 11. Mai 2017

Mittwoch 10. Mai 2017, 13:23

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfen die Kosten für die Führung und Verwaltung von Bausparkonten nicht mehr Kunden berechnet werden. Denn die Überwachung der Konten liege überwiegend im Interesse des Kreditgebers. Damit setzte sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit ihrer Klage gegen die Badenia Bausparkasse in letzter Instanz durch.

Gebühren zurückfordern

Viele Bausparer können nun Kontoführungsgebühren für ihren Bausparvertrag zurückfordern. Nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW können Gebühren, die seit 2014 gezahlt worden sind, zurückverlangt werden.

Einen entsprechenden Musterbrief finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest:
https://www.test.de/Bausparen-Keine-Kontogebuehr-fuer-Bauspardarlehen-5178320-0/

Quellen:
https://www.test.de/Bausparen-Keine-Kontogebuehr-fuer-Bauspardarlehen-5178320-0/
Dienstag 9. Mai, 2017

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bauspar-darlehen-101.html
Dienstag 9. Mai, 2017

Donnerstag 04. Mai 2017, 16:16

Ein weiteres Mal haben Cyberkriminelle Geldüberweisungen aufs eigene Konto umgeleitet. Das sogenannte mTAN-Verfahren, bei dem der Bankkunde eine Überweisung am eigenen PC in Auftrag gibt und die zugehörige Transaktionsnummer (TAN) auf sein Smartphone bekommt, wurde überlistet.

Die Masche

Um die Daten der Kunden wie Kontonummer, Name, Handynummer, Passwort etc. abzufischen, schicken die Hacker dem Kunden eine sogenannte Phishing-E-Mail, die vortäuscht, von der Hausbank zu sein. Hier wird der Kunde aufgefordert, seine Daten einzugeben. Gibt nun der Nutzer seine Zugangsdaten ein, können die digitalen Bankräuber diese mitlesen und später selber Überweisungsaufträge eingeben.

Tipp: Banken versenden niemals Mails mit der Aufforderung sensible Daten preiszugeben. Mails mit betrügerischer Absicht erkennt man oft daran, dass sie keine personalisierte Anrede haben, stattdessen heißt es etwa “Lieber Sparkassen- Kunde”.

Im nächsten Schritt müssen die Hacker an die TAN zur Freigabe der Überweisung kommen. Die Sicherheitslücke liegt jedoch nicht bei den Banken, sondern in einem internen Netzwerk der Mobilfunkanbieter (SS7-Netzwerk). Hackern ist es nun gelungen das Netzwerk auszutricksen.

Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/online-banking-so-sicher-ist-online-banking-1.3489096
3. Mai 2017. Von Harald Freiberger und Helmut Martin-Jung

http://www.focus.de/digital/internet/online_banking/mtan-verfahren-geknackt-hacker-lenkten-heimlich-sms-mit-ueberweisungskennwoertern-um_id_7075560.html

https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article164208289/Mit-der-neuen-mTAN-Masche-raeumen-Hacker-Konten-leer.html

Donnerstag 27. April 2017, 20:30

Wer bei einer Bank einen Kredit aufnehmen möchte, vergleicht normalerweise die Kreditkonditionen bei unterschiedlichen Geldinstituten. Dies kann jedoch unter Umständen negative Auswirkungen auf den Schufa Score-Wert haben. Denn der Begriff “Kreditanfrage” findet im Scoring-Verfahren der Schufa Verwendung. Sogar die angebotenen Zinsen für das Darlehen können sich bei mehreren Anfragen im Laufe der Zeit verschlechtern. Dies berichtete das existenzgruendung-portal.de.

Die Schufa schreibt auf ihrer Webseite „Mythen über Schufa“ dazu, dass sie zwischen „Anfrage Kredit“ und „Anfrage Kreditkonditionen“ unterscheidet:

Anfrage Kreditkonditionen
Sie haben sich im Rahmen von Angebotsvergleichen nur allgemein und unverbindlich nach Konditionen für einen Kredit erkundigt.

Anfrage Kredit
Sie haben einen oder mehrere konkrete Kreditanträge gestellt.

Das Existenzgründer-Portal empfehlt:

Möchte man vor der Kreditaufnahme die Kreditkonditionen mehrerer Anbieter vergleichen, sollte man darauf achten, dass der Bankmitarbeiter tatsächlich das neutrale Merkmal “Kreditkonditionen” verwendet. Bei Onlinekrediten ist dies leider nicht immer ersichtlich.

Quelle:
http://www.existenzgruendung-portal.de/kreditkonditionen-anfrage-merkmal-der-schufa-beachten

https://www.schufa.de/de/ueber-uns/unternehmen/mythen-ueber-schufa/
https://www.schufa.de/de/faq/privatpersonen/auskunft/

Montag 24. April 2017, 19:38

Führt eine Bank neue Gebühren ein, muss sie das ihren Kunden zwei Monate vorher auf dem Kontoauszug oder per Post mitteilen. Das Geldinstitut muss die Kunden darauf hinweisen, dass sie nicht nur fristlos, sondern auch kostenfrei kündigen dürfen.

Zudem ist es ein absolutes „No-Go“, wenn Banken auf ihrer Website oder gar am Geldautomaten ihre Preise nicht angeben, so Andreas Eichhorst von der Verbraucherzentrale Sachsen. Weiter bemängelt Eichhorst, dass Kunden mancherorts nur in der Filiale das Preis- und Leistungsverzeichnis erhalten können.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Freitag 21. April 2017. Von Felicitas Wilke

Mittwoch 12. April 2017, 14:31

Beim so genannten „Cash Trapping“ (Bargeld einfangen) ist der Geldausgabeschacht von Geldautomaten so manipuliert, dass das abgehobene Geld im Ausgabeschacht hängen bleibt.

Konkret haben Diebe über den Geldausgabeschacht eine täuschend echte Verschlussklappe geklebt. Diese Klappe ist innen mit einer Klebefolie versehen, so dass die Geldscheine an dem Klebeband hängen bleiben. Da dadurch kein Geld aus dem Automaten herauskommt, geht der Bankkunde davon aus, dass der Automat defekt ist. Meistens verlässt der Kunde dann die Bank. Danach kann der Täter ungestört die Blende entfernen und die daran festgeklebten Scheine holen.

Wie kann ich mich schützen?

Die Polizei empfehlt:

Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken oder ablenken.

Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an.

Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten.

Der Täter begeht einen Diebstahl, da er sich rechtswidrig eine fremde Sache aneignet. Die Haftungsfrage ist derzeit umstritten, da sich die Bank auf den Standpunkt stellen kann, dass das Geld ausgezahlt worden ist.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cash_Trapping

You Tube Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=5weOHIgEZ1c

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-an-geldautomaten/cash-trapping/

Dienstag 04. April 2017, 16:28

Ab heute 4. April 2017 ist der neue 50-Euro-Schein erhältlich.

Rein optisch ist kaum ein Unterschied zu merken – der braune Farbton ist etwas kräftiger und die Zahl 50 glänzt nun Smaragdgrün. Ein Porträtfenster soll den Geldschein fälschungssicherer machen: Das Fenster wird durchsichtig, wenn man den Schein gegen das Licht hält. Dann wird ein Bildnis der griechischen Mythengestalt Europa sichtbar.

Quellen:
Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 21. März 2017. Von Julian Rodemann

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/euro-banknoten-was-sie-beim-neuen-50-euro-schein-beachten-sollten-14956445.html
Dienstag, 21. März 2017

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/50-euro-schein-so-sieht-der-neue-fuenfziger-aus-a-1141731.html
Dienstag, 21. März 2017

Samstag 01. April 2017, 17:50

Nicht nur Sparkassen kassieren Entgelt von ihren Kunden fürs Bargeldabheben, auch die Volks- und Raiffeisenbanken. So ist biallo.de bis jetzt auf mehr als 150 VR-Geldhäuser gestoßen, die die kostenlose Bargeldversorgung teils abgeschafft haben. Damit greifen die VR-Banken noch tiefer in die Taschen der eigenen Kunden als die Sparkassen.

Beispielsweise zieht die örtliche Sparkasse Erding die Kunden ”mit “Giro-Klassik”-Konto jedes Mal 29 Cent am Automaten ab – nachdem sie zuvor viermal kostenlos im Monat abgehoben haben. Die VR-Bank Erding verlangt bei dem Kontomodell “Giro individual” nach dem sechsten Mal 49 Cent.”

Für das Finanzportal ist es dabei auffällig, dass diese Geschäftsgebaren fast nur bei Banken in ländlichen Gegenden Praxis ist. Also in Gegenden, in denen Privatbanken nicht oder nur wenig vertreten und somit ohne Wettbewerbsdruck sind.

Quelle:
https://www.biallo.de/geldanlage/news/ueber-150-volks-und-raiffeisenbanken-kassieren-bei-eigenen-kunden-ab/
31 März 2017. Von Horst Biallo

Donnerstag 30. März 2017, 18:19

Laut einem Bericht des Finanzportals ”biallo” zahlen jetzt Sparkassenkunden Gebühren für das Abheben am Geldautomaten bei ihrer eigenen Bank. Bis zu einem Euro berechnen über 40 von knapp 400 deutsche Sparkassen von den eigenen Kunden.

Die betreffenden Sparkassen hängen scheinbar solche Preiserhöhungen nicht an die große Glocke. Denn fast jede dritte Sparkasse hat auf ihrer Website kein Preis-Leistungsverzeichnis hinterlegt.

Der Sparkassen- und Giroverband widersprach der Geschichte: “Das Abheben an einem der rund 25.000 Geldautomaten der Sparkassen ist natürlich nach wie vor kostenlos.” Nur wer ein entsprechendes Kontomodell wähle, zahle wie bei anderen Instituten auch Gebühren für Abbuchungen.

Ausführliche Informationen und eine Liste der Sparkassen die eine ”Abhebe-Gebühr” berechnen finden Sie hier:

https://www.biallo.de/geldanlage/news/sparkassen-und-giroverband-verzerrt-die-tatsachen/

Quellen:
https://www.biallo.de/girokonto/news/sparkassen-schaffen-die-kostenlose-bargeldversorgung-ab/
Montag 27. März 2017. Von Horst Biallo

https://www.biallo.de/geldanlage/news/sparkassen-und-giroverband-verzerrt-die-tatsachen/
Mittwoch 29. März 2017. Von Horst Biallo

http://www.bild.de/geld/mein-geld/sparkasse/sparkassen-gebuehren-geldautomaten-fragen-antworten-51077230.bild.html
Donnerstag 30. März 2017. Von Inga Franser und Henrik Jeimke-Karge

Dienstag 28. März 2017, 13:19

Eine Inlandsüberweisung dauert einen Bankarbeitstag.

Und wenn es doch länger dauert? Woran könnte das liegen?

Eine Verzögerung kann folgende Gründe haben:

* Feiertage und Wochenendtage sind keine Bankarbeitstage. Zahlungen werden also außerhalb den normalen Geschäftstage nicht bearbeitet.

* Wenn man einen Überweisungsvordruck (d.h. beleghaft) am Schalter abgibt, dauert die Überweisung zwei Tage. Also einen Tag länger als bei Online- Überweisungen.

* Der Annahmeschluss (Cut-off-Zeitpunkt): Banken dürfen einen Zeitpunkt festlegen nach dem eingegehende Überweisungsaufträge nicht mehr am selben Tag ausgeführt werden müssen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Auftrag online oder mittels eines schriftlichen Vordrucks erteilt wurde.

In den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ oder in „Sonderbedingungen für
den Zahlungsverkehr“ können Sie nachlesen, wann der Annahmeschluss Ihrer
Bank festgelegt ist. Er ist in der Regel zwischen 17:00 – 20:00 Uhr. Bei den
Sparkassen beispielsweise zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.

Laut BaFin dürfen die genannten Fristen grundsätzlich nicht zum Nachteil der Kunden
abweichen (§ 675e Abs.1 BGB; zu den Ausnahmen siehe § 675e Abs.2 Satz 2, Abs. 3
und 4 BGB).

Quellen:
https://www.sparkasse.de/geld-leichter-verstehen/w/wie-lange-dauern-uberweisungen-
deutschland.html
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_node.html

Donnerstag 16. März 2017, 16:52

Verbraucherschützer drängten am Weltverbrauchertag (15. März) auf mehr Schutz der Kundendaten beispielsweise beim Onlinebanking. Hier muss für die Datensicherheit manches nachgebessert werden.

Doch die größte Sorge der Bankkunden ist die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die führt dazu, dass Bankkonten kaum noch Erträge abwerfen. Laut der Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) wird sich daran auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

Demzufolge bleibt das Sparen fürs Alter auf der Strecke. Laut Alterssicherungsbericht der Bundesregierung gibt es für Geringverdiener ein großes Risiko der Bedürftigkeit im Alter. Mehr als jeder zweite, der ein geringes Einkommen hat, hat keinerlei Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente. Dazu kommt, dass die meisten der 16 Millionen Riester-Verträge und 15 Millionen zugesagten Betriebsrenten nicht ausreichen, um die wachsende Rentenlücke zu füllen.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/weltverbrauchertag-die-sorgen-der-konsumenten/19520230.html
Mittwoch, 15. März 2017

Dienstag 14. März 2017, 18:02

Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute. Sie sind laut Satzung dem Gemeinwohl vor Ort verpflichtet. So könnten die Banken Überschüsse an die Kommunen abführen. Doch laut NDR Sendung: „Unsere Sparkassen: Wer kassiert die Gewinne?“ schütten die Sparkassen im Norden kaum ihre Gewinne an Landkreise und Städte aus.

Dabei könnten Landräte und Oberbürgermeister die Gewinne für die Kommunen einfordern. Denn als Verwaltungsräte sind sie für die Kontrolle der Sparkassen zuständig. Doch die Sparkassen-Vorstände erhalten freie Hand über die Gewinne. Das Argument gegen eine Ausschüttung: Man braucht u.a. wegen der “Niedrigzinsphase” hohe Rücklagen.

Kritiker wie Prof. Ralf Jasny fordert deshalb mehr Fachwissen und kompetentere Aufsichtsgremien, die unabhängig von einer Parteizugehörigkeit sind.

Quelle:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/
Sendung vom Montag, 13. März 2017. Autorin Kira Gantner

Montag 06. März 2017, 10:59

Seit Mitte 2016 hat jeder Bürger das Recht auf ein Girokonto auf Guthabenbasis. Es kann also nicht überzogen werden. Demnach sollten die Gebühren auch „angemessen“ sein. In der Praxis jedoch halten sich viele Banken nicht an die gesetzlichen Vorgaben für Basiskontoentgelte, erklärte die Leiterin des Finanzmarkt -Teams der Verbraucherzentrale Bundesverband, Dorothea Mohn.

Die Verbraucherschützer haben nun die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein wegen zu hoher Gebühren verklagt. Sie beklagen, dass Basiskonten häufig teuer sind als andere Kontomodelle, sogar wenn das Basiskonto als reines Onlinekonto geführt wird.

Die Geldinstitute halten die Entgelte für gerechtfertigt. Wegen des angeblich höheren Aufwands um beispielsweise die persönlichen Daten zu prüfen, da die Kunden solcher Konten häufig schlecht erreichbar sind, befürchten die Banken ansonsten nicht kostendeckend arbeiten zu können.

Quellen:
Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 4./5. März 2017. Von MAHU

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vzbv-verklagt-banken-wegen-hoher-gebuehren-fuer-basiskonten-14906949.html
Freitag, 3. März 2017

https://www.welt.de/finanzen/article162542965/Verbraucherzentrale-verklagt-Banken-wegen-zu-hoher-Gebuehren.html
Freitag, 3. März 2017

Donnerstag 02. März 2017, 16:44

Auf Geldautomaten spezialisierte Unternehmen wie Euronet, Cardpoint oder IC Cash gehören zu keiner Bank. Sie leben davon Bargeld auszugeben.

Besonders dort, wo Sparkassenfilialen zusperren, füllen diese Firmen die Versorgungslücken auf. Aber anders wie beispielsweise die Sparkassen – die kommunal verankert sind und die Pflicht haben, die Bargeldversorgung zu gewährleisten, können die Drittanbieter ihre Gebühren gestalten wie sie es wollen. Oder wie es der Geschäftsführer von IC Cash, Kersten Trojanus, der Süddeutschen Zeitung gegenüber formuliert: „… die Gebühren an das Kundenumfeld“ anpassen.

So verlangt beispielsweise Euronet in einem Münchner Einkaufszentrum pauschal 4,99 Euro, zwei Kilometer weiter für die gleiche Leistung drei Euro mehr.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 28. Februar 2017. Von Felicitas Wilke

Mittwoch 22. Februar 2017, 18:48

Bausparverträge, die mehr als zehn Jahre zuteilungsreif sind und nicht dazu benutzt wurden um eine Darlehen aufzunehmen, dürfen gekündigt werden. Die Verträge als reine Sparanlage laufen zu lassen widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, so lautet das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes (BGH). (Az. XI ZR 185/16)

Zunächst betrifft das Urteil die rund 250.000 Bausparer, deren Alt-Verträge bereits gegen ihren Willen von den Bausparkassen gekündigt wurden. Insgesamt gibt es rund 30 Millionen Bausparverträge in Deutschland.

Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bausparen-bgh-massenhafte-kuendigung-von-bausparvertraegen-ist-rechtens-1.3388657
Dienstag, 21. Februar 2017. Von Wolfgang Janisch

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kuendigung-von-bausparvertraegen-was-das-bgh-urteil-fuer-bausparer-bedeutet-fragen-und-antworten/19424266.html
Dienstag, 21. Februar 2017. Von Carla Neuhaus

Sonntag 19. Februar 2017, 19:10

Im Falle einer Bankenpleite will der Bundesverband Deutscher Banken künftig nur für die Einlagen privater Kunden vorsorgen, so schreibt der „General Anzeiger“ aus Bonn. Der Schutz für Unternehmer soll vom Oktober 2017 an eingeschränkt werden, weil die Haftungskosten zu teuer sind.

An die gesetzliche Einlagensicherung von 100 000 Euro pro Kunde und Bank wird nicht gerüttelt. Demnach sind Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht betroffen, wohl aber Firmenkunden privater Banken wie z.B. der Deutschen Bank.

Quelle:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wirtschaft/ueberregional/Viele-Einlagen-sind-nicht-mehr-sicher-article3478194.html
Freitag, 17. Februar 2017. Von Michael Braun

Mittwoch 15. Februar 2017, 20:06

Tan-Listen aus Papier gelten als unsicher. Nach mehr als zehn Jahren Nutzung stellen viele Banken im Laufe des Jahres 2017 das Verfahren ein. Die Verbraucherzentralen empfehlen stattdessen Tan-Generatoren.

In ihrer März-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ stellen die Tester alternative Verfahren vor. Als sicheres Onlinebanking-Verfahren gelten die mTan, die ChipTan Comfort, die Photo-Tan und die Push-Tan:

Beim mTan-Verfahren wird eine SMS auf das Mobiltelefon des Bankkunden geschickt.

Beim ChipTan Comfort-Verfahren wird mit Hilfe eines Tan-Generators eine flimmernde Grafik am Bildschirm des Rechners ausgelesen.

Ähnlich funktioniert die Photo-Tan: Hier wird ein farbiger Barcode auf dem PC-Bildschirm mit Hilfe des Smartphones in eine Transaktionsnummer umgewandelt.

Beim Push-Tan-Verfahren erhalten Kunden die Tan über eine App.

Quelle
https://www.ovb-online.de/wirtschaft/alternativen-tan-liste-7403112.html
Mittwoch, 15. Februar 2017

Donnerstag 09. Februar 2017, 19:41

Die größte Sparkasse Deutschlands, die Hamburger Sparkasse, bereitet laut tagesschau.de die Einführung von Negativzinsen vor.

Laut Haspa-Sprecherin Stefanie von Carlsburg, plant das Geldinstitut ein „Verwahrentgelt“ für größere Guthaben von institutionellen Anlegern und Firmenkunden. Der Zinssatz sei nicht vorgeschrieben. Dieser wird nach dem individuellen Geschäftsumfang mit der Haspa festgelegt.

Negativzinsen für Privatkunden sollten “so lange wie möglich” vermieden werden.

Damit folgt die Haspa anderen Großbanken:

Die Hamburger Volksbank hat zum 1. Februar Negativzinsen von 0,2 Prozent im Jahr eingeführt.
Die Stadtsparkasse München berechnet vom April an ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,4 Prozent.

Quellen:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hamburger-sparkasse-negativzinsen-101.html
Mittwoch, 8. Februar 2017

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Haspa-fuehrt-Negativzinsen-ein-_arid,1546692.html
Donnerstag, 9. Februar 2017. Von Maren Beneke

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/hamburger-volksbank-fuehrt-negativzinsen-ein-14707650.html
Freitag, 20. Januar 2017. Von Christian Siedenbiedel

http://financetoday.handelsblatt.com/i/AhwCMwpOEhJjmBIdgaODYA
Donnerstag, 9. Februar 2017

Dienstag 31. Januar 2017, 20:09

Beim Kontoauszug – auch Online-Auszüge – handelt es sich um eine Mitteilung der Bank. Er hat keinen besonderen Rechtscharakter wie eine Urkunde, klärt Sibylle Miller-Trach von der Verbraucherzentrale Bayern auf. Daher gilt auch keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht.

Wichtig zu wissen:

Wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen den angegebenen Angaben widerspricht, genehmigt er diese. Die sechs Wochenfrist gilt ab dem Zugang des Rechnungsabschlusses.

Werfen Sie dennoch die Kontoauszüge nicht sofort weg; denn: Im Zusammenhang mit beispielsweise Handwerkerleistungen (Gewährleistungsansprüche) oder Zahlungen im Verbindung mit Kaufverträge ist es ratsam die Kontoauszüge aufzubewahren. In diesen Fällen für etwa zwei Jahre. Bei Bauwerke oder Arbeiten an einem Gebäude etwa fünf Jahre.

Quelle: Münchner Merkur. Wochenende 28./29. Januar 2017

Mittwoch 25. Januar 2017, 19:07

Nach den Vorstellungen der Fraktion „Die Linke“ soll für alle Finanzprodukte eine europaweite verpflichtende Zulassungsprüfung eingeführt werden. Der “Finanz-TÜV” solle über Zulassung oder Nichtzulassung einer Anlage entscheiden. Dies wurde nun im Bundestag erstmals beraten.

Der Finanz-TÜV soll bei der Europäischen Behörde für Wertpapieraufsicht angesiedelt werden.

Der Antrag der Linken (18/9709)

Quelle:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw03-de-finanzprodukte/487102

Mittwoch 18. Januar 2017, 18:05

Die Umsetzung der neuen EU-Zahlungsdienste-Richtlinie in Deutschland soll Zahlen ohne Bargeld günstiger, sicherer und transparenter machen. Damit das gelingt, muss der bisher vorgelegte Gesetzesentwurf nachgebessert werden, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Die vier wichtigsten Forderungen aus Verbrauchersicht sind:

Kosten für Girokonten müssen einfacher und besser vergleichbar werden. Gefordert ist die Vorgabe einer übersichtlichen Zahl von zulässigen Kontogebühren.

Neue Zahlungsauslösedienste (Software) müssen sicher sein und im Betrugsfall keine unkalkulierbare Haftung auslösen dürfen.

Es braucht klare Entgeltregelungen, etwa für den Ersatz von EC-Karten und Kreditkarten.

Banken sollten Überweisungen zum nächsten Geschäftstag bis zum späteren Nachmittag annehmen müssen.

Quelle
http://www.vzbv.de/dokument/gesetzesentwurf-zum-zahlen-ohne-bargeld-muss-nachgebessert-werden
Mittwoch 11. Januar 2017

Dienstag 10. Januar 2017, 16:28

Jahrelang sollen Sparkassen, Volksbanken und Privathäuser wie Deutsche Bank überhöhte EC-Karten-Gebühren von Firmen verlangt haben, so berichtet die Süddeutsche Zeitung. Laut Bild am Sonntag bereitet nun der amerikanische Anwalt Michael D. Hausfeld eine Sammelklage vor. Demnach werden den Geldinstituten verbotene Kartellabsprachen vorgeworfen. Der Staranwalt hat zuletzt Schadenersatz für VW-Kunden in der Abgas-Affäre eingefordert.

Viele Jahre lang zahlten die Händler eine feste Gebühr von 0,3 Prozent des Umsatzes beim Bezahlen der Kunden mit EC-Karten an die jeweiligen Banken. Erst auf Druck des Bundeskartellamts verpflichteten sich die Banken im Jahr 2014 darauf, dass die Einzelhändler die Gebühren mit den Banken frei verhandeln dürfen. Nach Angaben des Bundeskartellamts fielen dadurch die Kosten um bis zu 40 Prozent.

Quellen:
Montag, 9. Januar 2017. Newsletter von Martin Dowideit
https://www.welt.de/wirtschaft/article160964988/Deutschen-Banken-droht-Kartellklage-wegen-EC-Gebuehren.html
Montag 9. Januar 2017

Dienstag 03. Januar 2017, 18:38

2016 schraubten die Banken kräftig die Gebühren für das Girokonto nach oben. Das zeigte eine Studie* des Finanzjournalisten Udo Keßler. Für das Jahr 2017 gibt es keine Entwarnung.

Verglichen wurden die wichtigsten Kosten, die mit einem Girokonto verbunden sind:
die Kontoführungsgebühr, die Gebühren für die Girocard (früher EC-Karte) und für die Kreditkarte.

Spitzenreiter der Preistreiber sind: Frankfurter Sparkasse, Hypo-Vereinsbank und Postbank, bei denen das Girokonto jetzt mehr als dreimal so viel kostet wie noch vor einem Jahr. Bei den teuersten Anbietern kosten Girokonten mit Zusatzleistungen bis zu 150 Euro im Jahr oder sogar mehr.

In dem Vergleich schneiden die vier Direktbanken Comdirect, ING-Diba, Deutsche Kreditbank und Norisbank am Besten ab. Bei ihnen ist ein Girokonto inklusive Girocard und Kreditkarte nach wie vor ohne Bedingungen kostenlos, ebenso wie bei den Filialbanken Santander und Sparda-Bank München.

Deshalb kommt auch der Studienautor zu dem Fazit, dass sich der Wechsel zu einem günstigen Anbieter noch nie so gut ausgezahlt hat wie heute.

Beispiele für Gebührenfallen:

Der Namenwechsel beim Girokonto wird genutzt zu einer Erhöhung der Preise.

Bei einem monatlichen Geldeingang ab 1000 Euro gab es das Konto zum Nulltarif – das entfällt nun.

Für Dienstleistungen, die zum normalen Service der Bank gehören wie beispielsweise die Nutzung des Kontoauszugsdruckers, werden künftig bis zu 2,50 Euro berechnet.

Für das Auszahlen von eigenem Geld am Bankschalter (Kasse) ist künftig eine Gebühr fällig.

Die Bearbeitung (mit einem Mitarbeiter) eines Dauerauftrages kostet „pro Vorgang“ bis zu 3,50. Euro.

  • „So erhöhten die Banken 2016 die Gebüren“. Keßler untersuchte 16 Banken mit großem Filialnetz: sechs überregionale Institute, dazu die Sparkassen und Genossenschaftsbanken in den fünf größten deutschen Städten.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finanzen-teures-girokonto-1.3309791
Montag 26. Dezember 2016. Von Harald Freiberger

Freitag 16. Dezember 2016, 19:59

Einige Kunden der Soester Sparkasse, die das Onlinebanking nutzen, müssen für jeden Klick auf ihr Onlinekonto zahlen, so berichtet der soester-anzeiger.de. Bislang ein Cent pro Klick und nun soll diese Gebühr verdoppelt werden. Betroffen sind Kunden, die nicht die Variante mit einer pauschalen Kontoführungsgebühr gewählt hätten (Kosten: fünf Euro), sondern eine günstigere mit einer Gebühr in Höhe von 3,50 Euro.

„Schließlich werden schon beim bloßen Anklicken der Seite technische Prozesse im Hintergrund ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind“, begründet Thomas Schnabel, Sprecher des Geldinstituts das Bezahlmodell. Dass auch diese Kunden – wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben – ihren Kontostand kostenlos abrufen können, sei gewährleistet. Allerdings nur in einer der Filialen der Sparkasse bei einem Kontoauszugsdrucker.

Gebühren fürs Onlinebanking sehen Verbraucherschützer kritisch. “Das Girokonto ist als Umsatzbringer in den Fokus der Banken gerückt”, sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen Spiegel Online gegenüber. “Es ist schon paradox, dass Banken die Kunden zum Onlinebanking drängen, um Geld zu sparen – und dann Gebühren durch die Hintertür einführen.”

Quellen:
http://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/sparkasse-soest-bittet-kunden-jeden-klick-kasse-7113839.html
Donnerstag 15. Dezember. Von Achim Kienbaum

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sparkasse-soest-die-maer-von-der-online-banking-abzocke-a-1126282.html
Freitag 16. Dezember 2016. Von Jörg Breithut

http://www.chip.de/news/Sparkasse-Soest-spinnt-Hier-zahlen-Kunden-fuer-jeden-Klick_105538528.html
Freitag 16. Dezember 2016. Von Niels Held, CHIP-Redaktion

Dienstag 13. Dezember 2016, 15:57

Bundesweit können Postbank-Kunden an Serviceterminals derzeit kein Geld überweisen.

„Aufgrund einer technischen Störung“ ist die Möglichkeit, mit den Geräten Geld zu überweisen, seit Montag deaktiviert, teilte ein Sprecher der Postbank mit. Der Fehler sei inzwischen gefunden. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck an der Behebung des Problems. Laut Focus Informationen soll bis spätestens Mittwoch das entsprechende Modul wieder freigeschaltet ein.

Andere Funktionen der Service-Terminals – etwa das Erstellen von Kontoauszügen oder die Einrichtung von Daueraufträgen – seien von der Störung nicht betroffen.

Postkunden, die Geld überweisen wollen, können alternativ das Onlinebanking nutzen, Überweisungen per Telefon aufgeben oder Überweisungsbelege in den Filialen abgeben. In den Postbank-Tarifen vorgesehene Kosten für beleghafte Überweisungen würden in diesen Fällen von der Bank erstattet, so der Sprecher.

Laut „Tagesspiegel“ hatten Bankkunden bereits Sonntag Probleme Überweisungen zu tätigen. Auch bei der Postbank-Mutter Deutsche Bank war es immer wieder zu Störungen aufgrund von IT-Pannen gekommen.

Quellen:
http://www.focus.de/finanzen/news/technische-stoerung-bundesweit-keine-ueberweisungen-an-postbank-terminals-moeglich_id_6345689.html
Dienstag, 13. Dezember 2016

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/postbank-sperrt-ueberweisungen-am-terminal-technische-probleme-14572265.html
Dienstag, 13. Dezember 2016

http://www.focus.de/finanzen/recht/verbraucher-postbank-hat-probleme-mit-serviceterminals_id_6347028.html
Dienstag, 13. Dezember 2016

http://www.focus.de/finanzen/news/banken-postbank-hat-probleme-mit-serviceterminals_id_6348340.html
Dienstag, 13. Dezember 2016

Dienstag 06. Dezember 2016, 19:14

Die LBS Südwest und Badenia müssen sich vor dem Stuttgarter Landsgericht wegen angeblich versteckter Kündigungsklausel rechtfertigen.

Es handelt sich um eine Klausel in Bausparverträgen, die bei der LBS Südwest 2005 eingeführt wurde. Demnach können Verträge – 15 Jahre nach Abschluss – gekündigt werden, wenn sie nicht in Darlehen umgewandelt wurden. Der Verband der Privaten Bausparkassen hat die entsprechende Klausel seit 2013 in seine Vertragsvorgaben – den Musterbedingungen – aufgenommen. Diese Kündigungspraxis geht jedoch stark zu Lasten der Verbraucher, so Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die geklagt hat.

Laut Focus, begründet die LBS Südwest die Klausel mit betriebswirtschaftlicher Vorsorge im Sinne des „Bausparkollektivs“, also als Schutzmaßnahme für das Bausparsystem und damit für alle Kunden. Die Badenia hält die Klage für unbegründet.

Quelle:
http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/kuendigungsklausel-mehrere-klagen-gegen-bausparkassen-bundesgerichtshof-wird-entscheiden_id_6293594.html
Sonntag, 4.Dezember 2016

Freitag 02. Dezember 2016, 18:55

Will eine Bank höhere Gebühren beim Girokonto erheben, muss sie zwei Monate vorher darüber informieren, so Finanztip. Noch dazu muss sie darüber informieren, dass die Kontoinhaber kosten- und fristlos kündigen dürfen. Wenn nicht, können Bankkunden die erhöhten Entgelte später zurückfordern oder brauchen sie gar nicht erst zahlen. Hat eine Bank alles richtig gemacht, hilft den unzufriedenen Kunden nur ein Wechsel zu einer anderen Bank.

Quelle:
Newsletter vom Freitag 2. Dezember 2016
http://www.finanztip.de/girokonto/unzulaessige-gebuehren/

Dienstag 29. November 2016, 16:15

Bis zum 21. Juni 2016 konnten Darlehensnehmer ihren Altvertrag widerrufen, falls er eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthielt. Das betraf Baufinanzierungsverträge, die zwischen dem 1. September 2002 und dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden.

Wie Finanztip nun berichtet können Kreditnehmer auch nach dieser Frist einen Immobilienkredit mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung widerrufen, wenn der Vertrag noch nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurde. Es gibt bereits Gerichtsurteile, die die neueren Belehrungen ebenfalls für fehlerhaft erklärt haben.

Quelle:
http://www.finanztip.de/baufinanzierung/fehlerhafte-widerrufsbelehrung-darlehen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=28-11-2016+%28Kopie_cr%29+KW201647+Freitag&utm_content=Mailing_6692316

Donnerstag 24. November 2016, 18:26

Der Sparbrief ist eine einmalige Einzahlung bei einer Bank. Das Geld wird für eine bestimmte Laufzeit von einem bis zu zehn Jahre mit einem fest vereinbarten Zinssatz angelegt.

Der Zinssatz des Sparbriefs kann zeitlich gestaffelt sein: Die Höhe ist abhängig von der gewählten Laufzeit und dem anbietenden Kreditinstitut. Neben der jährlichen Zinsauszahlung können Sparer auch die Zinsen bis zum Laufzeitende ansammeln und sich erst dann auszahlen lassen (thesaurierende Anlage wählen).

Kursrisiko: Es besteht keinerlei Zinsrisiko, da der Zinssatz beim Kauf für die gesamte Laufzeit vertraglich fixiert wird.

Verfügbarkeit: Während der Laufzeit kann man nicht vorzeitig über das Geld verfügen. Einen Sparbrief kann man aber beleihen und ihn so als Sicherheit für ein aufgenommenes Darlehen nutzen.

Kündigung: Eine Kündigung vor Ende der Laufzeit ist in der Regel ausgeschlossen oder nur mit einem Zinsverlust möglich.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Sparbrief/Sparbrief_node.html

Freitag 18. November 2016, 11:56

Wollen Sie sich als Kunde über Ihre Bank beschweren? Dann können Sie sich direkt an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – kurz BaFin – wenden.

Online-Beschwerdeformular:

https://www.bafin.buergerservice-bund.de/bank.aspx

Tipps für Ihre Reklamation:

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartner/Ansprechpartner/BaFin/bafin_node.html

Ihre Beschwerde kann allen Verbrauchern nützen

Die Finanzdienstleistungsaufsicht kann nicht für Ihren konkreten Fall rechtsverbindlich Entscheidungen treffen. Liegen der BaFin allerdings Anhaltspunkte für Verstöße gegen verbraucherschützende Vorschriften vor, die viele Verbraucher betreffen, prüft sie, ob und welche Maßnahmen sie innerhalb ihrer Befugnisse ergreifen kann.

Schriftliche Beschwerden von Kunden können also dazu beitragen, Missstände bei beaufsichtigten Banken oder Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter aufzudecken, die über den Einzelfall hinausgehen.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartner/Ansprechpartner/BaFin/bafin_node.html
https://www.bafin.buergerservice-bund.de/bank.aspx

Montag 14. November 2016, 09:32

Hinter dem Projekt „Marktwächter Finanzen“ stecken der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und die 16 Verbraucherzentralen der Länder. Es beobachtet das Marktgeschehen aus Verbraucherperspektive. Es soll Verbraucher informieren und vor dubiosen Angeboten am Finanzmarkt schützen.

Zu den beobachteten Bereichen zählen:

Geldanlage/Altersvorsorge,
Immobilienfinanzierung,
Versicherungen,
Grauer Kapitalmarkt sowie
Bankdienstleistungen und
Konsumentenkredite.

Quelle:
http://www.bmjv.de/DE/Verbraucherportal/FinanzenVersicherungen/MarktwaechterFinanzen/MarktwaechterFinanzen_node.html

Mittwoch 09. November 2016, 18:04

Bausparkassen dürfen für die Auszahlung eines Kredites keine Extra-Gebühr mehr berechnen. Somit hat der Bundesgerichtshof die von Bausparkassen bisher erhobene Gebühr für die Auszahlung eines Bauspardarlehen gekippt.

Wie viele Kunden hierdurch Anspruch auf Rückzahlung der Gebühren von bis zu zwei Prozent der Kreditsumme haben, ist noch unklar.

Quelle:
http://www.heute.de/bgh-kippt-gebuehr-fuer-bauspardarlehen-45855804.html Dienstag, 8. November 2016

Sonntag 06. November 2016, 09:52

„Sichern Sie sich jetzt: Sofortkredit bis zu 6 499 Euro und exklusive MasterCard Gold“. Vor diesem und ähnlichen Angeboten der niederländischen Unternehmen GlobalPayments BV warnen Verbraucherschützer aus Dresden und Leipzig.

Hinter dem Kreditversprechen steckt ein Kreditkartenangebot. Der Kunde erhält somit eine Kreditkarte statt einem Kredit. Schlimmer noch: Sollte der Kunde den Vertrag widerrufen, flattern Geldforderungen statt Einnahmen ins Haus. Im konkreten Fall sollte Sabrina R. etwa 70 Euro an das Unternehmen zahlen, so berichten die Dresdner Neuesten Nachrichten.

Das Geschäftsgebaren von GlobalPayments ist bundesweit negativ aufgefallen. Die Firma wurde wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens vom „Marktwächter Finanzen“ abgemahnt und aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Quelle:
http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Verbraucherzentrale-warnt-vor-Sofortkredit
Dienstag, 1. November 2016. Von Lisa-Marie Leuteritz

Mittwoch 02. November 2016, 16:08

“Sofortkredit”, “Kredite ohne Schufa”, “Bestzins-Garantien”,“Kredite zum Niedrigzins” oder einen “Null-Prozent-Kredit”. Wer im Internet nach ein Darlehen sucht, findet zur Zeit viele Angebote. Der Kampf um die besten Konditionen ist allerdings nur das eine. Im Wettbewerb um den Kunden, geht es nicht nur um den billigsten, sondern auch um den schnellsten Kredit.

Der Grund des Wettlaufs: Konsumentendarlehen sind einer der wenigen Bereiche, in denen die Banken Gewinne erwirtschaften. Noch dazu kaufen die Deutschen wieder mehr auf Pump.

Um die Geschwindigkeit der Darlehensvergabe zu erhöhen, verwenden viele Online-Banken verschiedene technische Neuerungen. Hier kurz erklärt:

Der Digital Account Check

Der digitale Kontocheck: Bislang lassen sich die meisten Onlinebanken wichtige Dokumente wie zum Beispiel die Lohnbescheinigung per Post zusenden. Bei beispielsweise Barclays “Barclaycard Express Kredit” holt das Geldinstitut sich stattdessen vom Kreditsuchenden die Erlaubnis ein, zwecks Bonitätsprüfung dessen Girokonto zu durchsuchen.

Das Video-Ident-Verfahren

Das Verfahren ermöglicht das Institut die Identität des Antragstellers per Laptop- oder Handy-Kamera zu überprüfen. Das aufwendigere Post-Ident-Verfahren, bei dem der Kreditsuchende seinen Personalausweis zur nächsten Postfiliale bringen musste, entfällt.

Das E-Signing

Der Antragsteller unterschreibt nicht mehr per Stift, sondern leistet seine Zustimmung via PC, Tablet oder Handy. Das Drucken des Antrags und der Gang zum Briefkasten wird dadurch gespart.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/online-banken-kredit-to-go-1.3221345
Dienstag 25. Oktober 2016. Von Heinz-Roger Dohms

Freitag 28. Oktober 2016, 20:03

Nein. Ein Beratungsprotokoll muss bei der Vergabe von Verbraucherkrediten nicht geschrieben werden. Nur bei einer Anlageberatung ist die Bank dazu verpflichtet.

Vor Vertragsabschluss für einen Konsumkredit muss das Geldinstitut lediglich dem Kunden ein Merkblatt mit den wesentlichen Informationen zum Vertrag (beispielsweise Name des Darlehensgebers, Soll- und Effektivzins, Vertragslaufzeit) aushändigen.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/KrediteDarlehen/kredite_node.html;jsessionid=CE65E957E29170FD298BE9BBE4FAFE2A.1_cid372

Donnerstag 27. Oktober 2016, 08:08

Wer sein Konto auch nur für kurze Zeit um ein paar Cent überzieht, kann bei manchen Banken um ein Mehrfaches an Gebühren zur Kasse gebeten werden.

Laut Bundesgerichtshof dürfen Banken jedoch Kontoinhabern für eine geduldete Überziehung keine Mindestpauschale berechnen. Damit hat der BGH in Karlsruhe Klagen von Verbraucherschützern stattgegeben. Denn derartige Klauseln, so das Gericht, benachteiligen die Kunden in unangemessener Weise, weil diese unabhängig von der Höhe und Laufzeit des Kredits den Aufwand für die Bearbeitung tragen müssen.

Geduldete Überziehung heißt, dass der Kontoinhaber nicht nur ins Minus rutscht, sondern dabei auch noch seinen Dispokredit überschreitet. Kassiert das Institut dafür nicht einfach Zinsen, sondern grundsätzlich ein Mindestentgelt, kann das für den Kunden sehr ungünstig sein. (Az. XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15)

Quelle:
dpa
http://web.de/magazine/geld-karriere/bgh-untersagt-mindestpauschalen-kontoueberziehung-31978634
Dienstag 25. Oktober 2016

Donnerstag 20. Oktober 2016, 23:18

Fast ein Jahrzehnt nach Beginn der Finanzkrise hat es die Finanzbranche nicht geschafft, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, so lautet das Fazit einer aktuellen Studie*. 37 % der Kunden erklärten zudem, dass ihr Vertrauen in die Geldhäuser in den vergangenen zwölf Monaten gesunken sei. Bei jedem Dritten ist das Vertrauen im Jahr 2015 gesunken.

Obwohl Bankkunden ihre Bankfiliale im vergangenen Jahr durchschnittlich seltener aufgesucht haben, sehen drei von vier Bundesbürgern die klassische Filialbank als ersten Ansprechpartner in Finanzangelegenheiten. Das wichtigste Argument für die Wahl ihrer Hausbank ist eine gute Erreichbarkeit. 20 % der Befragten gaben an, eine Direktbank bei Finanzierungen kontaktiert zu haben und 16 % Nicht-Banken wie Kreditkartenunternhmen oder Fintechs.

Grundsätzlich fühlen Bankkunden sich schlecht beraten. Nur jeder Fünfte ist der Ansicht, dass die Produkte und Dienstleistungen auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Auch die Digitalangebote der Banken kommen schlecht an. So empfehlen die Autoren der Studie, dass die Geldinstitute an ihrem Online- und Mobilangebot noch feilen müssen.

  • Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young, die im April / Mai in Deutschland 2000 und weltweit
    52.000 Bankkunden befragt hat.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-deutsche-misstrauen-banken-1.3208816
17. Oktober, 2016. Von Harald Freiberger

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/kundenbefragung-digitalangebot-der-banken-kommt-schlecht-an/14698296.html
17. Oktober, 2016

Dienstag 18. Oktober 2016, 23:35

Bei vorzeitiger Kündigung eines Baukredits hat die Bank Anspruch auf Schadenersatz. Man spricht von einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Entscheidend dafür, wie hoch die „Strafe“ ausfällt, ist, wie hoch der Zins bei Abschluss war bzw. wie hoch er bei Ablauf des Kredits ist. Je höher die Schwankung, desto höher die Entschädigung.

Beispielrechnung für eine Restschuld von 100.000 Euro

Zwischen 2003 und 2008 bewegen sich die Zinsen kaum, von 5,0 Prozent auf 4,5 Prozent. Wenig Unterschied, entsprechend klein ist die Vorfälligkeit: 1.200 Euro.

Zwischen 2011 und 2016 aber fallen die Zinsen dramatisch von 4,2 Prozent auf sogar minus 0,2. Als Folge davon schnellt die Vorfälligkeit für die gleiche Summe auf knapp 21.000 Euro hoch.

Besser noch mal nachrechnen lassen

Verbraucherzentralen rechnen Vorfälligkeitsentschädigung für ein Entgelt nach. Bei diesen Nachrechnungen mussten die Verbraucherschützer feststellen, dass zwei Drittel der Abrechnungen falsch und zu Lasten der Verbraucher sind.

Quelle:
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsprubrik=96172&key=standard_document_62237982
Von Stefan Clement

http://www.finanztip.de/baufinanzierung/vorfaelligkeitsentschaedigung-kredite/

Donnerstag 13. Oktober 2016, 06:34

Verbraucherschützer schätzen, dass die Kosten einer Bank für Abhebungen am Geldautomaten zwischen 30 und 70 Cent liegen. Trotzdem steigen die Gebühren, so eine Umfrage der Wirtschaftswoche. Seit 2015 berechnen die großen Privatbanken wie Deutsche Bank, Commerzbank und Postbank den Kunden fremder Banken mindestens 3,90 Euro. Die HypoVereinsbank verlangt inzwischen auch 3,95 Euro.

Auch die sonst als genügsam geltenden Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken gehören zu den Spitzenreitern: Die Kreissparkasse Gotha verlangt beispielsweise 6 Euro.

Anders beispielsweise bei der ING-DiBa und den PSD Banken: Sie verlangen nach wie vor 1,95 Euro.

Die zehn günstigsten Banken

ING-DiBa 1,95 Euro (2015) 1,95 Euro (2016)

PSD Bank 1,95 Euro (2015) 1,95 Euro (2016)

Sparda-Bank Münster eG 1,95 Euro (2015) 1,95 Euro (2016)

Kreissparkasse Peine 3,50 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Kreissparkasse Grafschaft Diepholz 3,50 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Sparda-Bank BW 1,95 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Dortmunder Volksbank eG 3,50 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Sparkasse Lippstadt 3,50 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Sparkasse Sonneberg 3,50 Euro (2015) 3,50 Euro (2016)

Sparda-Bank Ostbayern 1,95 Euro (2015) 3,60 Euro (2016)

Mittelwert aller 130 Institute
4,06 Euro(2015)
4,22 Euro(2016)

Die zehn teuersten Banken

Kreissparkasse Gotha 4,00 Euro (2015) 6,00 Euro (2016)

Kreissparkasse Traunstein-Trostberg 4,50 Euro (2015) 5,50 Euro (2016)

Kreissparkasse St. Wendel 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Saalesparkasse 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Sparkasse Chemnitz 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Sparkasse Freiburg 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Sparkasse Offenbach 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Sparkasse Uckermark 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg 5,00 Euro (2015) 5,00 Euro (2016)

Stadtsparkasse Düsseldorf 4,75 Euro (2015) 4,75 Euro – 5,75 Euro (2016)

Mittelwert aller 130 Institute
4,06 Euro
4,22 Euro

Stand: 09.2016; Quelle: fmh.de (FMH Finanzberatung)
Quelle:
http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/automatengebuehren-banken-langen-am-geldautomaten-zu/14547488.html
Freitag 16. September 2016. Von Oliver Stock

Mittwoch 05. Oktober 2016, 07:38

“P-Konto” ist die Abkürzung für „Pfändungsschutzkonto“. Es handelt sich um ein normales Girokonto, bei dem ein besonderer Pfändungsschutz für ein etwaiges Guthaben besteht.

Mit einem solchen Konto kann der Bankkunde über pfändungsfreie Beträge verfügen und damit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen. Laut Fincredit.de bietet ein P-Konto zur Zeit einen Pfändungsschutz in Höhe von 1045,04 Euro pro Monat. Das bedeutet, dass man über einen Betrag von bis zu 1045,04 Euro frei verfügen kann, ohne Abzüge durch Pfändungen fürchten zu müssen. Die Pfändung eines Gläubigers führt also nicht zu einer Blockierung des Kontos.

Das P-Konto kann nur als Einzelkonto und nicht als Gemeinschaftskonto geführt werden. Außerdem darf jede Person nur ein P-Konto eröffnen.

Wie eröffne ich ein Girokonto mit Pfändungsschutz?

Die Eröffnung eines P-Kontos oder die Umwandlung eines bestehenden Kontos muss vom Kunden beantragt werden. Während die Umwandlung eines bestehenden Girokontos in ein P-Konto kostenlos erfolgen muss, kann die Eröffnung eines P-Kontos hingegen mit Kosten verbunden sein. Kunden, die einer Unterhaltspflicht nachkommen, genießen einen höheren Freibetrag.

Quelle:
https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Girokonto/06_pfaendungsschutzkonto.html?id=7864374

https://www.fincredit.de/girokonto/girokonto-trotz-negativer-schufa
Blogbericht vom Donnerstag, 24. März 2016

Montag 26. September 2016, 07:15

Deutsche Verbraucher sind gegenüber Auskunfteien wie der Schufa gesetzlich geschützt. Um den Score zu berechnen, dürfen die Auskunfteien demnach Daten nur begrenzt nutzen. Doch in Zukunft – ab 2018 – drohen die strengen deutschen Vorschriften durch eine neue EU-Verordnung gekippt zu werden. Denn dort finden sich diese Einschränkungen nicht mehr.

Was ist der Score?

Der sogenannte Score wird zum Beispiel an Banken und Versicherungen weitergegeben. Hiermit können die Unternehmen die Kreditwürdigkeit oder Bonität des Kundens einschätzen. Also, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kunde seine Rechnungen bezahlt.

Wie wird der Score berechnet?

Bei der Bewertung der Kunden darf bisher nicht nur ein Faktor, wie zum Beispiel der Wohnort, zugrunde gelegt werden. Genauso dürfen strittige Rechnungen für die Scoreberechnung nicht benutzt werden. Alle Eintragungen müssen zudem regelmäßig aktualisieren werden.

In der Scoreberechnung dürfen Handyverträge und Bankkredite, das Zahlungsverhalten des Kunden und Inkassoverfahren berücksichtigt werden.

Quelle:
http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/auskunfteien-und-datenschutz-100.html
Das Erste, Sendetermin: Mittwoch, 21. September 2016

Dienstag 20. September 2016, 17:00

Das Recht auf ein Basiskonto soll es sozial schwächer gestellten Menschen einfacher machen, ein eigenes Konto zu eröffnen. Aber ausgerechnet für die Basiskonten verlangen einige Banken deutlich höhere Gebühren als für die anderen Kontomodelle. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat nun sechs Banken abgemahnt.

Laut S.Z. handelt es sich um die Deutsche Bank, die Postbank, die Targobank, die Sparkasse Holstein, die Volksbank Karlsruhe und die BBBank.

Christina Buchmüller, Finanzmarktreferentin bei der Verbraucherzentrale erklärt, dass die Geldinstitute kein Risiko mit den neuen Kunden eingehen würden. Die Bankkunden dürfen zwar Geld einzahlen und Überweisungen tätigen, erhalten aber keinen Dispokredit oder eine Kreditkarte. Und das könnte das Problem sein; denn die Banken können derzeit am besten Geld mit Kunden verdienen, die beispielsweise einen Kredit aufnehmen. Oder eben durch Bankgebühren.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 20. September. Von Felicitas Wilke
http://www.sueddeutsche.de/geld/konto-fuer-jedermann-verbraucherschuetzer-mahnen-banken-fuer-basiskonten-ab-1.3168803
Montag,19. September 2016. Von Felicitas Wilke

Montag 19. September 2016, 11:31

Ein neues Gesetz verpflichtet – ab heute – sowohl das bisherige als auch das künftige Kreditinstitut, einen Kontowechsel in maximal zwölf Tagen abzuwickeln. Dabei sollen dem Kunden die meisten Formalitäten abgenommen werden.

So geht’s:

Der Kunde unterschreibt bei seiner neuen Bank ein gesetzlich vorgegebenes Ermächtigungsformular. Das Kreditinstitut muss das Formular innerhalb von zwei Arbeitstagen an die bisherige Bank des Kunden weiterleiten.

Die alte Bank muss beim Kontowechsel der neuen Bank binnen fünf Tagen alle Kundenbuchungen der vergangenen 13 Monate inklusive Daueraufträge, Einzugsermächtigungen und Terminüberweisungen melden. Das neue Kreditinstitut hat dann weitere fünf Tage Zeit, Zahlungspartnern des neuen Kunden wie Arbeitgeber, Versicherungen, Vereinen und Versorgern, die neuen Kundendaten zu übermitteln, so der „Tagesspiegel“.

Was passiert meinen Dispo?

Wenn der Kunde mit einem Dispo umziehen will, ist es nicht so einfach. Denn ein überzogenes Konto sei ein Kredit. Dieser muss entweder von der neuen Bank abgelöst werden oder einfach ohne Kontoschließung bei der alten Bank kontinuierlich getilgt werden.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/girokonto-banken-haften-fuer-reibungslosen-kontowechsel/14530334.html
12. September 2016. Von Veronika Czisi

http://www.focus.de/finanzen/banken/neue-regelung-gilt-ab-heute-versicherung-telefon-strom-das-muss-die-bank-jetzt-beim-kontowechsel-fuer-sie-tun_id_5954659.html
Montag, 19. September 2016

Mittwoch 14. September 2016, 14:46

Ältere Menschen oder junge Paare erhalten aufgrund einer Neuregelung von Banken keinen Kredit mehr, behauptet der Immobilienverband IVD der “Rheinischen Post” gegenüber. Die Rede ist von die – seit März geltende Wohnimmobilienkredit-Richtlinie der EU, die eigentlich die Verbraucher besser schützen soll.

Demnach berichten Sparkassen und Genossenschaftsbanken von Einbrüchen im Neugeschäft mit privaten Immobilienkrediten. Die privaten Banken hingegen sehen kaum Probleme.

Darum geht´s:

Den neuen Vorschriften zufolge müssten Banken und Sparkassen nachweisen, dass der Schuldner noch zu Lebzeiten zurückzahlen (tilgen) kann. Anders als bisher dürfen die Banken aber nicht mehr berücksichtigen, dass die Immobilie selbst eine Sicherheit darstellt und auch an Wert gewinnen kann. Sinn und Zweck ist, dass die Bankkunden davor bewahrt werden sollen, sich finanziell mit langfristigen Immobiliendarlehen zu übernehmen.

Dorothea Mohn, Finanzexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), wirft den Banken vor, die Lage zum Teil zu dramatisieren. Möglicherweise sei das Problem eher, wie Deutschland das EU-Recht umgesetzt hat, also eine Auslegungssache, schreibt das „Handelsblatt.“

Die neuen Regeln betreffen auch Anschlussfinanzierungen. Problematisch könnte das für Kunden sein, die etwa wegen Scheidung oder Arbeitslosigkeit Zahlungsprobleme bekommen. Dies kann das Kredit-Aus bedeuten. Früher konnten Banken diesen Kunden eine Anpassung der Konditionen (etwa Senkung der Tilgungsrate) anbieten. Jetzt – selbst wenn der Kredit bislang ordentlich bedient wurde – könne die Bank nun womöglich keinen neuen gewähren, warnt der Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Quelle:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finanzen/eu-richtlinie-kaum-noch-immobilien-kredite-fuer-junge-paare-und-aeltere-aid-1.6236333 Montag 5. September 2016. Von Antje Höning

http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobiliendarlehen-banken-uneins-im-streit-um-wohnungsbau-kredite/14509978.html Dienstag, 6. September 2016

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article208185197/Sparkassen-vergeben-weniger-Immobilienkredite.html Montag, 5. September 2016

Podcast zum Nachhören: Notizbuch Service: EU-Wohnimmobilien-Kredit-Richtlinie – 12.09.2016 Wirkt sie hemmend auf die Kreditvergabe an Hausbesitzer?
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-notizbuch-service.shtml

Montag 12. September 2016, 06:36

Dass der Deutsche-Bank-Chef John Cryan mit Commerzbank-Chef Martin Zielke Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss der beiden Banken geführt haben, ist an der Börse Thema Nummer eins. In einer ersten Reaktion stiegen auch die Aktien der Commerzbank an die DAX-Spitze und die Deutsche-Bank-Aktien folgten, so Martin Dowideit, Handelsblatt.

In der Theorie mag die Übernahme der Commerzbank für die Deutsche Bank reizvoll sein, findet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Realistisch sei das derzeit aber nicht.

Manche Investmentbanker glauben, dass sich die Deutsche Bank den falschen Partner ausgesucht hat. Sinnvoller, so eine Übernahmeexperte, wäre eine Fusion mit beispielsweise der Credit Suisse oder der britischen Barclays.

Quelle:
Handelsblatt Finance Today. Donnerstag, 1. September 2016. Von Martin Dowideit

Handelsblatt Finance Today. Freitag, 2. September 2016. Von Martin Dowideit

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/mark-roach-lehnt-commerzbank-fusion-mit-deutsche-bank-ab-14416419.html

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/banken-versicherungen/deutsche-bank-commerzbank-megabank-vision-schockiert-die-mitarbeiter/14487864.html?ticket=ST-362001-lMCHzvHG6qgFMo0vYEkk-ap3

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-rutscht-unter-10-600-article18542676.html

Donnerstag 08. September 2016, 16:34

In einer Umfrage zum Thema Dispozinsen, die das Online-Vergleichsportal für Kredite Smava gemeinsam mit dem FORSA-Institut 2016 erhoben haben, stellt sich folgendes heraus:

42% kennen Dispozins nicht
Besonders junge Menschen kennen Dispozins nicht (18-39 Jahre): 53%
Menschen mit niedrigem Einkommen kennen Dispozins nicht (unter 1.500 Euro): 50%

Dieses Unwissen kostet oft unnötig viel Geld, denn der Dispozins ist häufig über 10%. Eine Umschuldung lohnt sich daher oft. Smava rechnet vor: Statt über 10% würde der Kunde nur 0,99 % für einen Kleinkredit zahlen, den er dann über 36 Monate abzahlt.

„Je größer die Differenz beim Zinssatz zwischen dem Dispokredit und der Umschuldung, desto höher die Ersparnis für den Kreditnehmer.“ Dies gilt natürlich auch bei kleinen Summen.

Smava Rechenbeispiel:

Der Bankkunde ist 6 Monate lang mit 1.500 Euro im Dispo. Liegt der Dispozins bei 12% zahlt der Kunde dafür jeden Monat 15 Euro Zinsen an die Bank. Nach 6 Monaten belaufen sich die Zinskosten auf 90 Euro.

Schuldet der Kunde die 1.500 Euro um mit einem Kleinkredit von 1.500 Euro zu einem Zinssatz von 0,99% mit einer Laufzeit von 36 Monaten spart er bares Geld:

• Zinskosten beim Umschuldungskredit: 22,90 Euro
• Ersparnis: 61,10 Euro zum Dispokredit

Also: Auch bei langer Laufzeit des Umschuldungskredits kann man sparen.

Quelle:
https://www.smava.de/kreditvergleich/

Donnerstag 01. September 2016, 06:40

Ab 18. September 2016 müssen Banken ihren Kunden beim Kontenwechsel helfen. Das neue Geldinstitut muss die ein- und ausgehenden Überweisungen und Lastschriften des alten Kontos automatisch übernehmen. Laut FocusOnline ist dafür die alte Bank verpflichtet, der neuen Bank und dem Kunden eine Liste der bestehenden Aufträge weiterzugeben. Das gilt ebenfalls bei Kontoeröffnungen im europäischen Ausland.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/recht/ikea-kinderarzt-und-kontowechsel-was-sich-ab-1-september-aendert-und-besser-geregelt-wird_id_5879638.html
Mittwoch, 31. August 2016. Von Thomas Müncher

Dienstag 23. August 2016, 10:51

Ab dem 1. November kostet das Basiskonto bei der Postbank 3,90 Euro im Monat.

Befreit von der Gebühr sind künftig nur Kunden, die einen monatlichen Geldeingang von mehr als 3000 Euro nachweisen können, so die SZ. Bislang kostete das Girokonto zwar 5,90 Euro, es war also teurer – aber diese Gebühr betraf früher nur Kunden mit einem Geldeingang von weniger als 1000 Euro im Monat. In Zukunft wird also die Mehrheit der Postbankkunden erstmals überhaupt ein Entgelt zahlen.

Die Postbank ist mit 5,3 Millionen Girokonten nach den Sparkassen und Volksbanken die Bank mit den meisten Privatkunden in Deutschland.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eil-postbank-schafft-gratis-konto-fuer-die-meisten-kunden-ab-1.3127726
19. August 2016. Von Meike Schreiber

Süddeutsche Zeitung, Geschäftsmodell am Ende. Montag, 22. August 2016. Von Harald Freiberger

Freitag 12. August 2016, 13:21

Ab September berechnet die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee bei Privatkunden mit großen Geldsummen auf dem Konto einen ”Strafzins”. Künftig erhebt das Geldinstitut für Geldeinlagen von mehr als 100 000 Euro auf Giro- oder Tagesgeld-Konten ein “Verwahr-Entgelt” von 0,4 %.

Um mit den niedrigen Zinsen fertig zu werden, suchen Banken nach neue Wege Geld zu verdienen. Viele Banken schaffen kostenlose Girokonten ab oder erhöhen die Gebühren für Kontoführung und Kreditkarten.

Laut Süddeutsche Zeitung hat bis jetzt nur die Skatbank, eine Direktbank aus dem thüringischen Altenburg, für Beträge über eine halbe Million Euro in 2014 Negativzinsen eingeführt.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/negativzins-bayerische-bank-verlangt-strafzinsen-von-privatkunden-1.3116772
Donnerstag, 11. August 2016

Dienstag 02. August 2016, 16:06

Ja. Der Kunde hat kein Recht auf einen Dispositionskredit. Deshalb kann die Bank einen Dispo auch zu einem späteren Zeitpunkt kürzen bzw. vollständig streichen.

In der Regel passiert das nur, wenn sich die finanziellen Verhältnisse des Kunden verschlechtert haben oder wenn keine regelmäßigen Zahlungen wie Gehalt oder Rente mehr eingehen.

Informationen über Änderungen findet der Kunde meist auf dem Kontoauszug. Teilweise werden Mitteilungen gesondert mit den Auszügen versandt bzw. am Kontoauszugsdrucker ausgedruckt.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Dispokredit/dispokredit_node.html

Mittwoch 27. Juli 2016, 15:05

Die Banken bekommen Konkurrenz: Der Telekommunikationsanbieter O2, Teil des Konzerns Telefónica, steigt ins Bankgeschäft ein. Das Angebot bietet Kunden ein komplett über das Smartphone verwaltetes Konto, samt Anbindung an den Mobilfunkvertrag.

Die Kunden verlegen ihre Banktätigkeit in eine App. Hiermit lassen sich Überweisungen an eine Mobilfunknummer oder E-Mail-Adresse tätigen. Je nachdem, wie viel Geld der Kunde auf dem Konto umsetzt, bekommt er zudem ein zusätzliches Datenvolumen für seinen Mobilfunkvertrag. Also, Megabytes statt Magerzinsen.

Kostenlos ist das Konto dabei nur für Kunden, die für mindestens 100 Euro monatlich über die zugehörige Mastercard einkaufen. Eine eigene Banklizenz hat O2 nicht. Das Unternehmen kooperiert mit der Münchner Fidor Bank, einer Direktbank, die sich auf digitale Angebote spezialisiert hat.

Quelle:
http://www.taz.de/O2-wird-eine-Bank/!5321732/
25 Juli 2016. Von Svenja Bergt

Münchner Merkur. Montag, 20. Juni 2016. Von Rolf Obertreis

Dienstag 19. Juli 2016, 23:31

Bundesweit macht die Deutsche Bank 188 Filialen zu – vor allem in Nordrhein-Westfalen. Laut SZ entfallen zudem fast 3000 Stellen, denn das Frankfurter Geldinstitut muss sparen.

Unter dem Motto “ein erstklassiges Bankerlebnis für jeden Kunden” schreibt die Deutsche Bank auf ihrer Webseite:

„Wir werden künftig nur noch das anbieten, was die Kunden tatsächlich nachfragen und was Wachstum verspricht. Und wir werden schneller werden, indem wir Arbeitsabläufe und Kundenservices viel stärker elektronisch abwickeln werden als bisher, etwa die Bearbeitung von Baufinanzierungsanträgen oder Kontoeröffnungen. Die Digitalisierung eröffnet uns hier enorme Chancen, für unsere Kunden besser zu werden.“

Am Sonntag veröffentlichte die Deutsche Bank im Internet eine Liste der Standorte, die geschlossen werden sollen:

https://www.db.com/specials/de/ghp/zukunft.htm

Quelle:

https://www.db.com/specials/de/ghp/zukunft.htm

http://www.wiwo.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-filialschliessungen-wo-die-meisten-filialen-geschlossen-werden/13891046.html
Montag 18. Juli 2016

Süddeutsche Zeitung, Montag 18. Juli 2016

Dienstag 19. Juli 2016, 00:10

Bei der Commerzbank-Tochter comdirect kam es am Montag zu technischen Problemen. Offenbar landeten Kunden nach dem Einloggen ins Onlinebanking auf fremden Konten und konnten dort alle Informationen abrufen. Zeitweise war die Bank für die Kunden nur per Telefon oder Fax erreichbar.

Nach einem Bericht des “Handelsblatts” bestätigte eine Sprecherin der Commerzbank-Tochter, dass die Bank Probleme bedingt durch eine Softwareeinspielung hatte. Was genau passiert sei und wie viele Comdirect-Kunden davon betroffen waren, könne sie noch nicht sagen. Sicherheitshalber sind die Systeme neu gestartet worden.

Laut Reuters gilt die Informationstechnik (IT) vieler deutscher Banken als veraltet.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/probleme-beim-onlinebanking-comdirect-kunden-konnten-auf-fremde-konten-zugreifen/13890856.html
Montag, 18. Juli 2016

http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/banken-schwere-datenpanne-bei-comdirect—-noch-viele-fragen-offen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160718-99-727573
Montag, 18. Juli 2016

Freitag 15. Juli 2016, 16:01

Wer bei einem Bankomaten des US-Unternehmens „Euronet“ Geld abheben will, den erwartet bei der Transaktion eine Gebühr von 1,95 Euro. Diese Gebühr wird zusätzlich zu den eventuell anfallenden Gebühren des kartenausgebenden Kreditinstituts berechnet. So passiert im Urlaubsland Österreich.

Kunden sollten – europaweit – aufmerksam sein, an welchen Automaten sie künftig Geld abheben.

Während die Zahl der Bankfilialen zurückgeht, drängen Betreiber von Terminals auf den Markt. Diese Unternehmen kassieren bei den Banken Gebühren dafür, dass deren Kunden gratis Geld abheben können. Aber damit dürfte allmählich Schluss sein, so Die Presse.

Auffällig ist, dass Unternehmen wie „Euronet“ und „First Data“ (letzteres verlangt noch keine Gebühren) bevorzugt in Supermärkten und Einkaufszentren zu finden sind.

Quelle:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5048005/Bankomatgebuhr_Der-Damm-ist-gebrochen
Montag, 11. Juli 2016 von Gerhard Hofer und Anna Thalhammer

Lesen Sie auch:
https://bankscore.de/aktuelle-meldungen/geld-abheben-im-ausland.html

Dienstag 12. Juli 2016, 19:59

Der Schaden durch gestohlene Girokarten hat zugenommen. Im ersten Halbjahr 2016 insgesamt um 7,1 Millionen Euro, erklärt Margit Schneider, Leiterin des Sicherheitsmanagements bei der Euro Kartensysteme GmbH.

Ein Problem sei, dass die gestohlenen Karten hauptsächlich mit der passenden PIN eingesetzt wurden. „Offensichtlich bewahren viele ihre PIN nicht sicher auf“, so Schneider. Sie rät dazu unbedingt die PIN auswendig zu lernen und niemals auf einem Zettel in die Brieftasche zu stecken.

Auch die Betrugsfälle mit geklauten Girokarten sind deutlich gestiegen. Im Vergleich zu 2015 um 77 Prozent. Für rund 800.000 Euro sind Betrüger mit gestohlenen Karten an bargeldlosen Verkaufsstellen shoppen gegangen.

Die Manipulation von Bankautomaten im Ausland ist hingegen um neun Prozent gesunken. Die meisten dieser „Skimming“-Fälle sind in Italien passiert, gefolgt von der Türkei und Frankreich.

Quelle:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/girokartendiebe-haben-s-leicht-7-1-milliarden-euro-erbeutet-id11987929.html
Freitag 8. Juli 2016. Von Alina Reichardt

Donnerstag 07. Juli 2016, 10:22

Immer mehr Kreditinstitute verlangen Gebühren für ihre Girokonten. Zumindest die Filialbanken, weil – so die Banken – die Zinsen so niedrig sind. So verharrt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei null; und null Zinsen heißt – null Gewinn.

Beispiele:

Die Stadtsparkasse München verlangt seit dem ersten Juli ab 2,95 Euro monatlich.

Die Hypo-Vereinsbank (HVB) stellt ihre Konten im Juli 2016 um. Je nachdem, ob Kunden im Internet ihr Geld verwalten, die Filiale aufsuchen oder im Ausland umsonst abheben möchten, kostet das zwischen 2,90 und 14,90 Euro im Monat.

Bei der Deutschen Bank kosten die Girokonten ab 4,99 Euro.

Bei die Raiffeisenbank München-Süd kostet es – sobald mehr als fünf Buchungen im Monat getätigt werden – ab 4,00 Euro.

Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg verlangt von Neukunden für das GiroPrivat-Konto künftig 6,95 Euro. Das Online-Konto bleibt bis zu einem Mindesteingang von 1250 Euro monatlich kostenlos, ansonsten sind 3,95 Euro monatlich fällig.

Bei der Münchner Bank kosten die Girokonten ohnehin ab 2,50 Euro.

Die Postbank bietet noch ein kostenloses Girokonto an, aber wohl nicht mehr lange. Papierüberweisungen kosten ohnehin Gebühren.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bankgebuehren-die-zeit-der-kostenlosen-bankkonten-ist-vorbei-1.3064189 Dienstag, 6. Juli 2016. Von Pia Ratzesberger

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-starnberg-ebersberg-kreissparkasse-erhoeht-ihre-konto-gebuehren-1.3057313

Dienstag 05. Juli 2016, 10:19

Bei einer Überweisung kontrolliert die Bank ausschließlich die Kontonummer sowie die Bankleitzahl oder IBAN-Nummer und den BIC (Bank-Identifizierungs-Code). Der Name des Zahlungsempfängers gehört nicht dazu.

Eine Bank muss keinen Kontonummer-Namensvergleich anstellen. Wird vom Auftraggeber eine falsche, aber existierende Kontonummer angegeben, darf die Bank die Überweisung – ohne weitere Prüfung – ausführen. Sollte das Geld beim falschen Empfänger landen, muss man sich selbst darum kümmern es zurück zu bekommen.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_node.html

Donnerstag 30. Juni 2016, 07:14

In Urlaubsländern wie Dänemark, die nicht den Euro als Landeswährung haben, wird am Geldautomaten die Funktion angeboten, den Betrag in Euro umzurechnen. Aber Vorsicht! Wie die Zeitschrift Finanztest herausgefunden hat, kann dieser vermeintliche Service etwa drei bis zwölf Prozent des abgehobenen Betrages kosten – alleine für die Umrechnung. Dies betrifft vor allem Automatenbetreiber wie Euronet.

Die Verbraucherschützer raten dazu, sich Zeit zu lassen und eine Umrechnungstabelle, die man online oder vor der Reise bei Banken erhält, mitzunehmen.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 28. Juni 2016

Mittwoch 22. Juni 2016, 10:22

Das Basiskonto ist ein Konto, das nur die Nutzung der einfachsten Zahlungsdienste ermöglicht: Geld einzahlen, Überweisungen und Lastschriften tätigen oder mit der Girokarte bezahlen.

In der Regel erhält der Bankkunde keinen Dispo-Kredit und keine Kreditkarte – somit können sie sich auch nicht verschulden.

Wer bei einer Bank kein Konto erhält, kann bei der Finanzaufsichtsbehörde Bafin beschweren. Sollte das Konto zu Unrecht abgelehnt worden sein, ordnet die Aufsicht an, das Basiskonto für den Betroffenen Kunde zu eröffnen.

Wie teuer das Basiskonto ist, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Die Gebühren müssen aber „angemessen und marktüblich“ sein, heißt es im Gesetz.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gleichberechtigung-das-recht-aufs-konto/13751698.html
Samstag, 18. Juni 2016. Von Marie Rövekamp

Dienstag 21. Juni 2016, 06:21

Ab dem 19. Juni 2016 hat jeder einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto mit Mindestfunktionen – das Basiskonto. Auch ohne Ausweis und festen Wohnsitz. Man muss nur 18 Jahre alt sein und sich legal in der EU aufhalten.

So verbietet das neue Zahlungskontengesetz die Diskriminierung am Bankschalter und folgt einer EU-Richtlinie aus 2015.
Künftig dürfen Banken beispielsweise Flüchtlinge und Obdachlose nicht mehr abweisen. Das dürfte in der Praxis nicht ganz ohne Probleme ablaufen. Einige Banken befürchten, dass es Geldwäsche erleichtert, wenn sich Kunden nicht mehr eindeutig identifizieren müssen.

Wie teuer das Basiskonto ist, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Laut Gesetz müssen die Gebühren „angemessen und marktüblich“ sein. Laut Tagesspiegel kostet es für Filialnutzer bei der Sparkasse Berlin vier Euro.

Bei der Postbank beträgt der monatliche Grundpreis 5,90 Euro,
bei der Commerzbank 6,90 Euro,
bei der Deutschen Bank 8,99 Euro.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gleichberechtigung-das-recht-aufs-konto/13751698.html
Samstag, 18. Juni 2016. Von Marie Rövekamp

http://www.vzbv.de/pressemitteilung/basiskonto-kommt
Donnerstag, 16. Juni 2016

http://www.finanztip.de/girokonto/basiskonto/??
Montag, 6. Juni 2016. Von Josefine Lietzau

Mittwoch 15. Juni 2016, 11:19

Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier hat erhebliche rechtliche Bedenken gegen die von Finanzminister Schäuble erwogene Obergrenze von 5000 Euro für Barzahlungen.

Jede Grenze, so Papier, sei eine Einschränkung von Grundfreiheiten wie das Eigentumsrecht oder das Recht auf Vertragsfreiheit. Zudem sei es ihm nicht klar, wie die Einhaltung eines Bargeld-Limits kontrolliert werden sollte.

In 12 der 28 EU-Staaten gibt es bereits Beschränkungen von Zahlungen mit Geldscheine und Münzen.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hans-juergen-papier-kritisiert-obergrenzen-fuer-barzahlungen-14284946.html
Montag, 13. Juni 2016

Münchner Merkur, Dienstag, 14. Juni 2016

http://www.fnp.de/nachrichten/wirtschaft/Ex-Richter-Papier-haelt-Bargeld-Obergrenze-fuer-nicht-zulaessig;art686,2057322 Dienstag, 14. Juni 2016. Von Thomas Baumgartner

Donnerstag 09. Juni 2016, 17:45

Wegen einer Softwareumstellung hat die Nürnberger Sparkasse versehentlich etwa 5000 Pfändungsschutzkonten gesperrt.

Der Fehler wurde am Montag entdeckt. Laut DPA sollten alle Konten seit Mittwochnachmittag wieder verfügbar sein. Während die Konten gesperrt sind, werden Überweisungen und Auszahlungen am Schalter bearbeitet.

Quelle:
DPA
Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 9. Juni 2016

Freitag 03. Juni 2016, 16:31

Offenbar hat ein Softwarefehler bei der Deutschen Bank dazu geführt, dass am heutigen Freitag sämtliche Kundenterminals in Deutschland bis einschließlich Montag abgeschaltet wurden. Das berichtet der Tagespiegel.

Nachdem online fehlerhafte Doppelbuchungen aufgetreten sind, hat das Geldinstitut reagiert. Daher können Kunden der Deutsche Bank bis Montag auch keine Kontoauszüge aus dem Automaten holen oder Überweisungen tätigen.

Zudem haben Kunden bemängelt, dass bargeldlose Zahlungen zum Beispiel an Tankstellen in einigen Fällen nicht möglich seien. Anderen Kunden wurde dagegen plötzlich ein höherer Kontostand angezeigt.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/softwarefehler-deutsche-bank-schaltet-alle-kundenterminals-in-deutschland-ab/13685606.html
Freitag, 3. Juni 2016. Von Sarah Kramer

Mittwoch 01. Juni 2016, 19:30

Wenn es vor Ort keine Bank und keinen Geldautomaten mehr gibt, bringen Bayerns Sparkassen ihren Kunden auch Bargeld nach Hause.

Der Grund für diesen neue Service ist, dass 220 Filialen noch 2016 in Bayern geschlossen werden sollen. Es lohnt sich nicht mehr den Betrieb aufrechtzuhalten, denn viele Kunden wickeln ihre Bankgeschäfte im Internet ab. Um den Rest der Kunden – vor allem Senioren – entgegenzukommen, bieten die Geldinstitute diese neue Art des „Homebankings“ an, so der bayerische Sparkassenpräsident Ulrich Netzer. Auch Bus-Tickets für die Fahrt zur nächsten Filiale oder mobile Geschäftsstellen hätten einige Sparkassen schon im Angebot.

Quelle:
http://www.br.de/nachrichten/sparkasse-filialsterben-bargeld-100.html
Samstag 14. Mai 2016. Von Birgit Gamböck
http://www.welt.de/regionales/bayern/article155413598/Bayerns-Sparkassen-bringen-Bargeld-notfalls-ins-Haus.html
Dienstag 17. Mai 2016

Donnerstag 26. Mai 2016, 14:38

In Stichproben des ZDF-Magazins “WISO” gelang es, sich widerrechtlich Geld von fremden Konten zu holen.

Die abgebenenen Überweisungsträger waren mit “Mainzelmännchen”, “Sebastian Vettel”, “Donald Duck” oder sogar nur mit drei Kreuzen unterschrieben. In einem weiteren Test fiel auf, dass auch Datum, Betreff und nicht einmal die Übereinstimmung des Kontoinhabers mit der IBAN-Nummer bei Überweisungsträgern von den Banken überprüft wurden.

Laut FocusOnline wurden die Überweisungen bei folgenden Geldinstitute eingereicht:

•Commerzbank,
•deutsche Apotheken- und Ärztebank,
•Deutsche Bank,
•Postbank,
•Sparda-Bank Südwest,
•Sparkasse Mainz,
•Targo Bank und
•Mainzer Volksbank.

Von den geprüften Kreditinstituten verschickten alle das Geld, nur der Targobank fiel der Schwindel auf.

Wie können Bankkunden sich schützen?

Verbraucherschützer raten Kunden, ihre Banken anzuweisen, keine schriftlichen Überweisungen mehr in ihrem Auftrag anzunehmen, Kontoauszüge regelmäßig zu prüfen und Unstimmigkeiten sofort der Bank zu melden.

Quelle:
https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/mitteilung/wenn-donald-duck-sebastian-vettel-geld-ueberweist-und-keiner-merkt-es/772/

http://www.focus.de/finanzen/banken/ueberweisung-iban-zdf-deckt-sicherheitsluecke-bei-ueberweisungen-auf_id_5560381.html?utm_campaign=2779a31b8b-20160524&utm_term=0_d3feb94941-2779a31b8b-62738749&mc_cid=2779a31b8b&mc_eid=d6693d07e3
Dienstag, 24. Mai 2016

Donnerstag 12. Mai 2016, 06:28

Der Begriff „Scoring“ ist Englisch und bedeutet punkten, aber auch zählen, einstufen oder bewerten. Scoring wird besonders bei der Vergabe von Krediten angewendet. Hauptsächlich nutzen Banken diese Methode als Entscheidungshilfe.

„Scoring“ ist eine mehr oder weniger automatisierte Technik auf Basis einer statistisch unterfütterten Methode, die zu neutralen Entscheidungen führen soll. Ziel ist es Risiken für die Bank zu vermeiden und herauszufinden, wie gut sich jemand als Kreditnehmer eignet. Ob er Kredite zurückzahlt, ob er Mahnungen erhalten hat, ob er häufig Reklamationen durchführt, usw. Weitere Merkmalen wie „Kunde seit“; „Beruf“ oder „Sicherheiten“ fließen auch in den Gesamtscore (Gesamtnote) ein.

Laut Netzpolitik.org werden Scoring-Verfahren häufig ohne das Wissen der Verbraucher eingesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kreditscoring
https://netzpolitik.org/2008/was-ist-eigentlich-scoring/
https://www.smava.de/scorekompass/was-bedeutet-scoring/

Dienstag 10. Mai 2016, 09:43

Durch die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU, die ab Frühsommer 2018 gilt, könnten wichtige Vorschriften zum Datenschutz abgeschwächt werden.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) befürchtet einen abnehmenden Datenschutz beim Scoring, der automatisierten Bewertung der Kreditwürdigkeit von Privatkunden. Verbraucher hätten durch die neuen Vorgaben das Nachsehen.

Die EU-Verordnung verhindert zum Beispiel nicht, dass künftig auch Mahnungen, die ein Verbraucher angefochten hat, an Auskunfteien gemeldet und in das Ranking der Schufa einfließen können. Laut Datenschutz-Novelle ist das in Deutschland verboten. Auch das Scoring allein auf Basis von Adressdaten ist im Moment nicht erlaubt, wäre künftig aber möglich. Das aktuelle Bundesdatenschutzgesetz verbietet, allein den Wohnort für die Bewertung eines Kunden zu nutzen.

Quelle:
http://www.vzbv.de/pressemitteilung/scoring-rueckschritt-beim-datenschutz-verhindern
Montag, 9. Mai 2016
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-regelung-aerger-um-schufa-eintraege-1.2984359
Sonntag, 8. Mai 2016. Von Kristiana Ludwig

Mittwoch 04. Mai 2016, 17:33

Die Europäische Zentralbank wird aller Voraussicht nach die Abschaffung der 500er-Banknote beschließen.

Sollte der 500er aus dem Zahlungsverkehr gezogen werden, würden keine neuen Scheine mehr gedruckt. Zugleich ziehen die Banken die Noten nach und nach ein. Alternativ könnte die EZB einen Stichtag verfügen, ab dem die 500 Euro-Noten kein Zahlungsmittel mehr sind. Letzteres gilt als wahrscheinlicher.

Nachtrag: Am Mittwoch 4. Mai 2016 fiel die Entscheidung: Das Aus für den 500-Schein ist besiegelt (Focus-Online).

Offizielle Begründung für die Abschaffung:

Es soll Terroristen und Kriminellen schwerer gemacht werden, im großen Stil Schwarzgeld zu waschen.

Ob das funktioniert, ist umstritten:

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat Zweifel, ob Kriminelle an illegale Handlungen gehindert werden, weil es eine Obergrenze gibt oder die großen Stückelungen abgeschafft werden.

Carl-Ludwig Thiele, Vorstand bei der deutschen Notenbank, sagt, dass ihm nicht bekannt sei, dass in Ländern mit einer Bargeldobergrenze wie Italien oder Frankreich die Kriminalität entsprechend geringer wäre. Kriminelle könnten beispielsweise auf die Cyber-Währung Bitcoin ausweichen.

Friedrich Schneider, Schattenwirtschafts-Experte von der Universität Linz, argumentiert, dass Geldwäsche längst überwiegend bargeldlos über Scheinfirmen laufe.

Laut BILD, heißt es in Finanzkreisen aber auch: Die US-Regierung dränge auf die Abschaffung, um den Euro als Reservewährung gegenüber dem US-Dollar zu schwächen.

Quelle:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=67243&key=standard_document_60493080
4. Mai 2016. Redaktion: ruwa / baha

http://www.stern.de/wirtschaft/geld/500-euro-schein-steht-vor-dem-aus-6835184.html
Mittwoch, 4. Mai 2016

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/europaeische-zentralbank/darum-wird-der-500-euro-schein-abgeschafft-45641442.bild.html
Mittwoch, 4. Mai 2016

Nachtrag:
http://www.focus.de/finanzen/banken/die-wichtigsten-antworten-zum-aus-500-euro-schein-wird-abgeschafft-das-muessen-sie-jetzt-wissen_id_5504607.html
Freitag, 6. Mai 2016

Dienstag 26. April 2016, 11:21

Wenn Bankkunden für die Bewertung einer Immobilien bei einer Hausfinanzierung bezahlen müssen, wenn Erben für die Kontoauflösung des Verstorbenen zur Kasse gebeten werden oder wenn die Ein- und Auszahlung von Bargeld vom oder auf das eigene Girokonto eine Gebühr zahlen müssen, ist das nicht erlaubt.

Hören Sie über unzulässige Bankgebühren unter:

https://www.ndr.de/info/Verbotene-Bankgebuehren,audio280932.html
Dienstag, 26. April, 2016. Von Markus Plettendorff, NDR INFO Wirtschaftsredaktion

Freitag 22. April 2016, 10:55

Die Kreditwirtschaft will die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz von Neuerungen der Girocard (früher EC-Karte) prüfen. Was später bundesweit eingeführt werden soll, soll in Kassel erprobt werden.

Die Girocards sollen nach und nach ausgetauscht und mit neuen Funktionen versehen werden. Bereits seit Oktober 2015 können manche Verbraucher in bestimmten Geschäften Beträge bis 25 Euro kontaktlos und ohne Persönliche Identifikationsnummer (PIN) bezahlen. Der Kunde muss nur die Karte vor ein Terminal halten (NFC). Bei höheren Einzelbeträgen wird die PIN abgefragt. Bei nicht berechtigten Einkäufen, die nur bis 100 Euro möglich sind, haftet die Bank.

Über weitere Funktionen wird nachgedacht. Beispielsweise, dass der Kunde den Pizzaboten an der Haustür mit einem kleinen Terminal abrechnen kann.

Quelle:
http://www.faz.net/agenturmeldungen/adhoc/wdh-roundup-kontaktlos-bezahlen-kassel-wird-labor-fuer-neue-girocard-funktionen-14189390.html
Mittwoch, 20. April 2016

Dienstag 19. April 2016, 07:04

Kreditkarten für Kinder und Jugendliche liegen im Trend. Beispielsweise um schnell mal kostenpflichtige Apps und Spiele laden zu können. Allerdings verlangen die Anbieter eine Kreditkartennummer, um bezahlen zu können.

Christian Urban von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt: Auch Prepaid-Kreditkarten sind nicht automatisch ein Schutz gegen maßloses Shopping, sie sind noch nicht einmal immer billig. Im schlimmsten Fall verschuldet sich der Nachwuchs. Meistens haben die Eltern eine Haftungserklärungen unterschrieben, demnach müssen sie die entstehenden Kosten übernehmen.

Beispiel Viabuy:

Bei Google bietet Viabuy ihre Mastercard an, die wie ein Prepaid-Handy mit einem Guthaben aufgeladen werden muss. Die Firma bewirbt ihre Karte mit viele „keine Gebühr“-Einträgen. Es ist nicht einmal eine Jahresgebühr fällig. Dafür allerdings eine Einmalzahlung von 89,70 Euro.

Wer die Geschäftsbedingungen liest findet weitere Kostenfallen. So ist die erste Bareinzahlung oft nicht kostenlos. Bargeld abheben kostet in der Regel mindestens fünf Euro. Bei Zahlungen in Fremdwährung kassiert Viabuy 2,75 Prozent des Betrags. Weiter fallen ab dem vierten Jahr Nutzungsgebühren von knapp 30 Euro an.

„Unter bestimmten Umständen“ kann sogar das Konto ins Minus rutschen, etwa wenn die Karte offline durch ein Terminal-Gerät im Kaufhaus gezogen wird.

Quelle:
http://www.stern.de/wirtschaft/geld/kreditkarten-fuer-kinder-warum-verbraucherschuetzer-alarmiert-sind-6788234.html
Montag, 11. April 2016. Von Rolf-Herbert Peterson

Dienstag 12. April 2016, 15:16

Bankkunden sollen künftig die wichtigsten Konditionen – wie Bankgebühren – von Girokonten im Netz vergleichen können. Dies ist Teil der Umsetzung der EU-Zahlungskontenrichtlinie, mit der auch das “Girokonto für Jedermann” eingeführt wird.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll es privaten Vergleichsplattformen überlassen werden, die Daten zusammenzustellen. Verbraucherschützer haben allerdings Zweifel, ob so die gewünschte Transparenz geschaffen werden kann.

“Ich frage mich, wie es gelingen soll, dass die Daten, so wie es das Gesetz verlangt, objektiv und kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wenn keine neutrale Stelle dafür zuständig ist”, sagt Finanzexpertin Dorothea Mohn von der Verbraucherzentrale Bundesverband der Deutschen Presse-Agentur.

In Anbetracht der EZB-Politik mit Straf- und niedrigem Leitzins, rechnet der Chef der genossenschaftlichen Sparda-Banken Joachim Wuermeling mit Preissteigerungen auf breiter Front. Preiserhöhungen für Dienstleistungen wie Überweisungen in Papierform oder für die Girocard seien denkbar.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/banken-verbraucherschuetzer-bankgebuehren-sollten-vergleichbar-sein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160409-99-516544
Samstag, 9. April 2016

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/RegE_Zahlungskontenrichtlinie.pdf?__blob=publicationFile&v=1

http://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/943/erl/2.pdf__blob=publicationFile&v=1

Mittwoch 06. April 2016, 14:38

Die ”PanamaPapers”-Recherchen basieren nach Angaben der daran beteiligten Medien auf einem Datenleck bei der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama. Es handelt sich um 11,5 Millionen Dokumente zu insgesamt 214.000 Briefkastenfirmen in Panama, auf den britischen Jungferninseln und in weiteren Steueroasen. Die Firmen wurden laut Focus von der Kanzlei gegründet und zu Preisen von 1000 Dollar aufwärts vertrieben. Es sei nicht verboten, Briefkastenfirmen zu gründen. Der Verdacht der Beihilfe zur Steuerhinterziehung liege jedoch auf der Hand.

Laut Süddeutscher Zeitung zeigen die Unterlagen, dass mindestens 28 deutsche Banken tausenden Bürgern, darunter auch Prominente, dabei halfen, Geld in Briefkastenfirmen zu verstecken. Wer genau sein Geld in Panama geparkt hat, kommt nun scheibchenweise an den Tag. Laut Handelsblatt befinden sich darunter auch deutsche Firmen wie Siemens.

Quelle:
Handelsblatt Finance Today
Dienstag, 5. April 2016. Von Martin Dowideit

Focus am Dienstag, 5. April 2016

Donnerstag 31. März 2016, 18:07

Am vergangenen Mittwoch, 23. März sind bei Bankkunden, die mit der EC-Karte zahlten, Beträge doppelt abgebucht worden. Der Grund war ein Fehler bei der Firma „TeleCash“, die als Dienstleister die Abbuchung verwaltet. So wurden versehentlich Zahlungsdateien doppelt bearbeitet.

Die betroffenen Kunden erhalten jedoch automatisch eine entsprechende Gutschrift, die transparent auf dem Kontoauszug nachzuvollziehen ist, teilt „TeleCash“ mit. Die Kunden brauchen also nichts zu unternehmen.

Im konkreten Fall waren, laut web.de, Kunden der Sparkasse Bochum betroffen. Nach Focus Online handelt es sich um ein bundesweites Phänomen – theoretisch sind alle Geldinstitute betroffen.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/nach-zahlung-mit-ec-karte-sind-auch-sie-betroffen-betraege-bei-mehreren-banken-doppelt-abgebucht_id_5391677.html
Dienstag, 29. März 2016

http://web.de/magazine/geld-karriere/ec-karte-doppelte-abbuchung-zahlung-31457384
Mittwoch, 30. März 2016. Von Fabian Teichmann

Donnerstag 24. März 2016, 20:26

Statt Geld über den Ankauf von Wertpapieren in den Markt zu pumpen, um so die Wirtschaft ankurbeln, könnte die EZB ihr Geld verschenken. An die Bürger. Die Idee: Die EZB überweist einen Geldbetrag auf das Konto jedes Bürgers, in der Hoffnung, dass der Verbraucher das Geld sofort ausgibt.

Laut Focus gäbe es neben der direkten Auszahlung auch andere Wege, mit denen die EZB „Geldregen“ verteilen könnte, um die Konjunktur anzuwerfen:

Als Steuergutschriften

Mit dem geschenkten Geld könnten Regierungen die Steuern senken oder den Bürgern Steuern gutschreiben. Die Methode wurde während der Finanzkrise 2008 in den USA getestet. Laut Focus kostete die Aktion 150 Milliarden US-Dollar.

Als Geschenk an die Regierung

Die EZB könnte das Geld auch den Mitgliedsstaaten überweisen. Diese könnten dann in Straßen, Kitas und andere Großprojekte investieren – ähnlich wie die deutschen Konjunkturpakete.

Als Geschenke an die Banken

Die EZB könnte Schuldverschreibungen der Geldinstitute aufkaufen. Die Banken müssten das Geld nicht zurückzahlen, wenn sie dafür die Finanzspritze an ihre Kunden weiterreichen.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/was-ist-helikoptergeld-so-funktioniert-der-billig-trick-der-ezb_id_5372416.html
Sonntag, 20.03.2016

http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-ezb-jens-weidmann-warnt-vor-helikoptergeld-staatsfinanzierung-durch-gelddrucken/12358440.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/geldgeschenke-von-der-ezb-weidmann-gegen-helikopter-geld-14136253.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Weidmann-warnt-vor-Helikoptergeld-article17267441.html

Mittwoch 16. März 2016, 07:19

Falsche Schufa-Einträge können erheblichen Schaden für Bankkunden anrichten. Welche Informationen die Schufa speichern darf und wie lange, lesen Sie hier:

Die Schufa speichert zu natürlichen Personen personenbezogene Daten wie:

–    Namen
–    Geburtsdatum und gegenfalls Geburtsort
–    Anschrift, eventuelle sonstige, auch frühere Anschriften

Ferner Informationen über:

–    Bankkonten
–    Kreditkarten
–    Leasingverträge
–    Mobilfunkkonten
–    Ratenzahlungsgeschäfte
–    Kredite und Bürgschaften
–    sowie Zahlungsausfälle bei angemahnten und unbestrittenen Forderungen

Diese Fristen gelten bei der Löschung von Schufa-Daten

Informationen über Kreditanfragen, Verträge und Insolvenzverfahren bleiben Monate – oft jahrelang in den Verzeichnissen der Auskunftei. Ein Überblick:

Zwölf Monate

Kreditanfragen löscht die Schufa erst nach 12 Monaten. In den Auskünften stehen diese Angaben Schufas Vertragspartnern aber nur zehn Tage lang zur Verfügung.

Drei Jahre

–    Kredite ab dem Zeitpunkt der Rückzahlung
–    Infos über nicht erfüllte Zahlungen.
Als Referenzdatum gilt hierbei der Zeitpunkt der Speicherung. Voraussetzung für die Löschung nach drei Jahren ist, dass sich die Zahlungsunregelmäßigkeiten erledigt haben.
–    Informationen über Kreditkartenkonten.
Referenzdatum: Beendigung der Geschäftsbeziehung mit dem Kreditgeber
–    Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der Amts- und der zentralen Vollstreckungsgerichte. Wenn die Informationen jedoch bei den Gerichten selbst schon gelöscht sind, dann löscht auch die Schufa sie vor Ablauf der Dreijahresfrist.
–    Informationen über eine Restschuldbefreiung (Erteilung oder Versagung)
–    Infos über die Aufhebung eines Insolvenzverfahrens.

Vier Jahre

Informationen über Zahlungsschwierigkeiten und nicht erfüllte Verträge können bis zu vier Jahre lang gespeichert werden, wenn diese Dinge unerledigt bleiben. Bei einer unausgeglichenen titulierten Forderung darf Schufa die Daten noch länger speichern.

Sonstige Fristen

Informationen über Girokonten löscht die Schufa, sobald das Konto selbst gelöscht wird. Bei Versandhauskonten wird gelöscht, sobald die Forderungen beglichen sind.

Weitere Informationen finden Sie im Anhang einer Schufa-Verbraucherauskunft

www.schufa-bonitaetsauskunft.de

Quelle:
http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/falsche-schufa-auskunft-der-bonitaetskrieg-und-wie-kreditnehmer-ihn-gewinnen/13076190-all.html
10. März 2016. Von Andreas Toller

Donnerstag 10. März 2016, 22:43

Normalerweise versuchen Bankkunden mehr aus ihrem Geld zu machen. In Zeiten von drohenden Strafzinsen, begleitet von der Diskussion um die Abschaffung des Bargelds, versuchen Kleinsparer ihr Erspartes zu retten – beispielsweise in einem Banksafe.

Im Schließfach ist das Bargeld jederzeit verfügbar und zu 100% sicher – auch vor steigenden Bankgebühren oder Negativzinsen. Die Kunden können frei entscheiden, was sie im Safe deponieren. Schmuck, Gold oder Bargeld. Das muss nicht einmal die Bank wissen.

Laut Bayerischem Rundfunk liegen die Kosten für ein Schließfach in DIN 4 Format bei fast allen Banken bei ca. 50 bis 60 Euro im Jahr. Der Kunde kann auch eine Zusatzversicherung für den Inhalt des Faches abschließen. Die Stadtsparkasse München verlangt für Wertgegenstände und Unterlagen 12,60 Euro. Für Bargeldbeträge über 21.000 Euro gibt es individuelle Lösungen.

Quelle:
http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-by/_-ZS/9-NG_ybG/160309_1005_Notizbuch_Wohin-mit-dem-Bargeld—-werden-die-Schliess.mp3 Mittwoch, 9. März 2016

Dienstag 08. März 2016, 20:15

In dieser Woche entscheidet Mario Draghi, ob die Europäische Zentralbank (EZB) Negativzinsen auf den Weg bringt. Laut der „Welt“ sind Deutschlands Finanzämter längst vorbereitet, sollten Bankkunden künftig Negativzinsen zahlen müssen. Und das zulasten der Sparer, so „Focus“.

Demnach dürfen Anleger anfallende Verluste nicht von der Steuer absetzen. Dass Bankkunden negative Zinsen nicht im Rahmen der Abgeltungssteuer als Verluste anrechnen dürften, liegt daran, dass negative Zinsen kein Verlust seien, sondern „eine Art Verwahr- und Einlagegebühr“. Die sei jedoch nicht absetzbar, sondern bereits über den Sparerpauschbetrag abgegolten, erläutert die „Welt“.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/negativzinsen-und-steuer-finanzaemter-wollen-minuszinsen-nicht-absetzen-lassen_id_5342192.html?utm_source=Newsletter_Finanzen&utm_campaign=2e72e8563f-03_08_20163_8_2016&utm_medium=email&utm_term=0_d3feb94941-2e72e8563f-62738749
Dienstag, 8. März 2016

Samstag 05. März 2016, 10:53

Für Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dürfen Banken eine Bearbeitungsgebühr erheben.

Darlehensnehmer müssen dies als Teil der Förderbedingungen akzeptieren, wie am 16. Feb. 2016 der Bundesgerichtshof (BGH) entschied. Danach ist auch eine Gebühr dafür erlaubt, dass KfW-Darlehen vorzeitig getilgt werden dürfen. Für Neuverträge ab Juni 2010 ist diese Gebühr allerdings möglicherweise zu hoch (Az.: XI ZR 454/14, XI ZR 96/15 und weitere).

2014 hatte der BGH entschieden, dass Banken für ein reguläres Verbraucherdarlehen keine Bearbeitungsgebühr verlangen dürfen. Die Vergabe von Krediten gehöre zum normalen Geschäft einer Bank; eine besondere Gebühr zusätzlich zu den Zinsen sei daher nicht zulässig. Damals war offen geblieben, ob dies auch für staatliche Förderdarlehen etwa der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gilt.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/gebuehren-und-kuendigung-diese-urteile-sollten-bankkunden-kennen/12991202.html

Dienstag 01. März 2016, 15:52

Laut anwalt.de gelten ab dem 21. März 2016 neue Regeln bei der Vergabe von Immobilienkrediten an Verbraucher zu Wohnzwecken (Wohnimmobilienkreditrichtlinie). Im wesentlichen sind strengere Beratungspflichten bei der Vergabe Immobilienkredite beschlossen.

Das wichtigste im Überblick:

Die persönliche und finanzielle Situation von Kreditnehmern ist beim Darlehensangebot in besonderer Weise zu berücksichtigen. Eine Fernberatung ist dann ausgeschlossen.

Fließt eine Provision für die Darlehensvermittlung, ist darauf künftig hinzuweisen.

Das Bündeln von Krediten mit anderen Produkten – wie beispielsweise Versicherungen oder Kontoeröffnungen – ist nur noch eingeschränkt möglich.

Vermittler von Immobilienkrediten benötigen einen Sachkundenachweis und müssen eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.

Neu eingeführt wird der Honorarberater bei der Kreditvergabe bei Wohnimmobilien.

Quelle:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/gesetzesaenderungen-im-maerz-beratung-bei-kreditvergabe-neue-fahrtenschreiber-verordnung-und-mehr_079147.html?pid=26

Mittwoch 24. Februar 2016, 16:25

Wegen Formfehler bei der Widerrufsbelehrung können viele Immobilienkäufer bisher einfach aus teuren Altverträgen, die zwischen November 2002 und 2010 abgeschlossen wurden, aussteigen. So wurde es möglich, bei der Eigenheimfinanzierung durch eine Umschuldung auf günstigere Neukredite, gutes Geld zu sparen. Der Clou: Die Eigenheimbesitzer müssen in diesen Fällen keine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen. Doch diese Gelegenheit versperrt nun der Bundestag vom 21. Juni 2016 an.

Laut Frankfurter Rundschau wirft der Berliner Rechtsanwalt Jan Geigenmüller der Politik vor, der Bankenlobby zu folgen. Er rät allen Betroffenen, jetzt rasch zu handeln, bevor sich die Rechtslage für sie verschlechtert. Klaus Müller, Leiter der Verbraucherzentrale Bundesverband, meint, das Gesetz schütze „einseitig die Banken, die Fehler gemacht haben.”

Quelle:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/immobilienkredite-politik-kassiert-widerrufsjoker,1472780,33814822.html
Donnerstag 18. Februar 2016. Von Markus Sievers

Freitag 19. Februar 2016, 11:22

Beim Onlinebanking müssen alle Zahlungsvorgänge mit einer Transaktionsnummer (TAN) bestätigt (autorisiert) werden. Hierzu gibt es verschiedene TAN-Verfahren, die die Banken anbieten können.

Indexierte TAN-Listen (iTAN):

Die Bank schickt dem Kunden eine Papierliste mit TANs, die durchnummeriert sind. Zum Abschließen einer Online-Transaktion muss der Kunde dann eine bestimmte TAN eingeben.

TAN-Generator-basierte Verfahren (zum BeispielchipTAN/smartTAN, photoTAN):

Der Kunde erhält ein Gerät, einen sogenannten TAN-Generator. Hinzu kommt in vielen Fällen eine Bankkarte mit einem Chip (zum Beispiel Girocard), die er in das Gerät schieben muss. Beim Onlinebanking werden dem Kunden Daten angezeigt, die er in den TAN-Generator eingeben muss. Alternativ werden diese Daten durch einen sogenannten Flickr-Code oder durch Einscannen eines Barcodes über den PC-Bildschirm eingelesen. Der TAN-Generator errechnet daraus die TAN, die der Kunde beim Onlinebanking eingibt.

Signaturbasierte Verfahren (zum Beispiel BestSign):

Der Kunde erhält ein spezielles Endgerät, zum Beispiel einen USB-Stick, das während des Onlinebankings mit dem Computer verbunden werden muss. Das Endgerät lädt die Transaktionsdaten über eine gesicherte Verbindung und zeigt sie auf einem Display an. Der Kunde bestätigt seine Transaktion über das Gerät, das die Freigabe an die Bank sendet. So entfällt die manuelle Übertragung der TAN.

Mobiltelefon-basierte Verfahren (zum Beispiel mTAN/smsTAN, pushTAN):

Diese Verfahren können so ausgelegt sein wie die TAN-Generator-basierten und die signaturbasierten Verfahren. Allerdings prüft die Bank das Mobiltelefon des Kunden nicht auf Sicherheitslücken, obwohl es grundsätzlich genauso wie ein PC durch Angreifer mit Schadsoftware infiziert werden kann. Alternativ schickt die Bank dem Kunden, nachdem dieser die Transaktionsdaten eingegeben hat, die TAN per SMS oder über eine App auf das Handy. Der Kunde trägt diese dann manuell ein.

Quelle:
http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2015/fa_bj_1508_online_banking.html

Freitag 12. Februar 2016, 15:18

Die Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute mit einem besonderen Auftrag – nämlich dem Gemeinwohl zu dienen. Doch handeln diese Banken noch im öffentlichen Interesse? Werden Menschen in allen Regionen Geldgeschäfte ermöglicht? Helfen sie den ärmeren Schichten beim Ansparen von sicherem Kapital? So ist ihr Auftrag in den Sparkassengesetzen beschrieben.

Die ZDF-Reihe “Zoom” hat sich die Arbeit der rund 400 Sparkassen angesehen. Und das Bild von der guten alten Sparkasse ist zunichte. Die Wirklichkeit für die Sparkassenkunden: zinslose Sparkonten, hohe Dispozinsen und üppige Vorstandsgehälter.

Dass der Profit in den Mittelpunkt gerückt ist, zeigen auch die Kündigungen von gut verzinsten Sparverträgen. So hatte die Sparkasse in Ulm rund 14.000 Sparern neue Verträge zu schlechteren Konditionen angedreht.

Quelle:
_http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-sparkassen-in-der-krise-42177350.html _
Sendung vom Mittwoch,10. Februar 2016

http://www.stern.de/wirtschaft/sparkasse-verlieren-vertrauen-der-kunden—zdf-zoom-ueber-die-banken-6691668.html
Von Katharina Grimm

Montag 08. Februar 2016, 22:50

Seit die Bundesregierung eine Obergrenze für den Bargeldverkehr von 5000 Euro verkündet hat, ist die Debatte über Bargeldbegrenzung und die Abschaffung des Bargelds neu entfacht.

Die Befürworter meinen:

Mit einer Bargeldgrenze kann man Terrorfinanzierung, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Schwarzarbeit wirksamer bekämpfen. Allein Geldwäsche und Schwarzarbeit verursachten 2014 einen Schaden von 800 Millionen Euro, so Ariane Bemmer vom Tagesspiegel.

Bargeld ist teuer und ineffizient, denn der Transport, die Lagerung und die Versicherung von Bargeld kosten die Banken jährlich mehrere Milliarden Euro, so Deutsche-Bank-Chef John Cryan.

Ein bargeldloses Leben ist bequem, unkompliziert und mittlerweile sicher.

Die Gegner meinen:

Bargeld ist geprägte Freiheit. Denn ohne Bargeld werde der Bürger gläsern. „Einstieg in Begrenzung von #Bargeld ist Vorstufe von Überwachung & Enteignung.“ (Tweet von Christian Lindner, FDP).

Bargeld ist gelebter Datenschutz. Nur wer bar zahlt, hinterlässt keine Datenspuren. Die Sicherheit der Daten ist nicht gewährleistet. „Der Einstieg in den Ausstieg vom Bargeld öffnet das Tor für eine absolute Kontrolle der Verbraucherinnen und Verbraucher“, warnt der Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen Deutschlands, Klaus Müller.

Durch ein Bargeldverbot verhindert man keine kriminellen Geschäfte. Im Gegenteil werden Tauschgeschäfte und gefälschte Rechnungen einen Aufschwung nehmen.

Menschen ohne Bankkonto werden aus der Gesellschaft ausgegrenzt.

Den Wert und den Umgang mit Geld kennenzulernen (Kindererziehung), geht verloren.

Mit Plastikgeld geraten Menschen leichter in die Schuldenfalle.

Quellen:
http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-by/_-JS/9-FH9-gp/160208_1200_Tagesgespraech_Bargeld.mp3 Montag, 8. Februar 2016. Obergrenze für Bargeld: Ärgert Sie das? Gast: Prof. Hanno Beck, Ökonom Hochshule Pforzheim

http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-bargeld-limit-von-5-000-euro-ohne-bargeld-werden-wir-glaeserne-buerger/12917812.html Donnerstag 4. Februar 2016. Von Ariane Bemmer
 
_http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bargeld-debatte-schwerer-eingriff-in-die-privatsphaere/12920870-all.html _ Donnerstag, 4. Februar 2016
 
http://de.reuters.com/article/deutschland-geldw-sche-bundesbank-idDEKCN0VD0N4 | Donnerstag, 4. Februar 2016
 
http://www.schwaebische.de/wirtschaft/aktuelle-nachrichten_artikel,-Bargeld-Obergrenze-stoesst-auf-Kritik-_arid,10387384.html Mittwoch, 3. Februar 2016
 
_http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/austausch-von-kreditkarten-das-ende-des-bargelds-muss-verschoben-werden-1.2827980 _ Donnerstag, 21. Januar 2016. Von Harald Freiberger

Dienstag 02. Februar 2016, 23:39

„The Bic Lebowski“
„James Bond DE12 0021 1313 0013 3123 23 – der Überweisungsträger ihrer Majestät“
„ Iban dann mal weg ;-)“

Gestern wurde die IBAN eingeführt, heute sind IBAN-Witze schon im Netz zu lesen.

https://twitter.com/hashtag/Ibanfilme?src=hash

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/ende-fuer-bankleitzahl-und-kontonummer-noch-mehr-iban-kracher/12905150-2.html

Dienstag 02. Februar 2016, 09:19

Ab heute, 1. Februar 2016, ersetzt die IBAN endgültig die Kontonummer und die Bankleitzahl.

Auch wenn man nur innerhalb Deutschlands Geld in Euro überweist, muss man die neue internationale Kontonummer verwenden.

Die IBAN (“International Bank Account Number”) soll dazu beitragen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen. Der Zahlungsverkehrsraum SEPA (“Single Euro Payments Area”) umfasst 34 Länder. Neben den 28 EU-Staaten machen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino mit.

Montag 01. Februar 2016, 08:52

Die nachfolgenden Beispiele hat das Handelsblatt zusammengestellt:

Die Sparkassen App für iOS und Andriod

Geschäftsidee: Mobile-Banking für Sparkassen-Kunden.

Handhabe: Mit einem breits vorhandenen Onlinebanking-Konto der Sparkasse ist sowohl die Anmeldung als auch die Nutzung einfach. Nach der Eingabe von Login-Daten, funktioniert die App so ähnlich wie die Internetplattform.

PRO: Die App ist schnell installiert und die Bedienung ist leicht.

KONTRA: Da es keine automatische Kategorisierung gibt, kann der Nutzer nur manuell seine Ausgaben in Kategorien einteilen.

„Star Money“ für iOS, Android und Windows

Geschäftsidee: Mobile-Banking. Im Mittelpunkt steht der Haushaltsüberblick.

Handhabe: Nach der Anmeldung kann man eigene Konten mit der App verknüpfen und mit einem Passwort darauf zugreifen.

PRO: Die Ausgaben werden automatisch in einem Haushaltsbuch eingeordnet. Zudem kann der Nutzer Bargeldausgaben in Kategorien einteilen. Ein- und Ausgaben werden in Grafiken angezeigt, sobald man das Smartphone dreht.

KONTRA: Die Kosten: 4,99 Euro

„Number26“ für iOS und Andriod

Geschäftsidee: Eigenes Girokonto mit Kreditkarte.

Handhabe: (Informationen von September 2015!) Einfach anmelden funktionierte erst mal nicht. Anfangs wurde der Nutzer zunächst auf eine Warteliste gesetzt. Die Anmeldung verläuft jetzt unkompliziert.

PRO: Die Kreditkarte erhält der Kunde schnell. Gutes Sicherheitsmerkmal: Nach jeder Transaktion mit der Number26-Karte erhält der Kunde eine Push-Meldung auf das Smartphone.

KONTRA: Kreditkarte statt Debit-Karte, daher fallen oft Gebühren an, wenn man die Karte benutzt. In der App gibt es keine Verknüpfung mit anderen Konten.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/online-banking-bgh-staerkt-verbraucher-bei-strittigen-ueberweisungen/12883182.html
Dienstag 26.01.2016

Dienstag 26. Januar 2016, 13:33

In zehn Jahren werde es keinen Bedarf mehr für Münzen und Scheine geben, so verkündete John Cryan, der Chef der Deutschen Bank, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Sie seien “unglaublich ineffizient und teuer”. Bares werde durch elektronische Zahlungsmittel ersetzt. Dafür gäbe es genug verlässliche Technologien, so Cryan.

Gerade in diesen Wochen jedoch läuft die wohl größte Umtausch-Aktion für Kreditkarten, die es in Deutschland je gegeben hat. Mehr als 100 000 Karten der Anbieter Visa und Mastercard müssen aus Sicherheitsgründen vorsorglich eingezogen werden, weil bei einem Dienstleister Daten geklaut wurden.

Der Fall stärkt nicht gerade das Vertrauen der Bundesbürger in das bargeldlose Bezahlen, so Harald Freiberger in einem Kommentar in der Süddeutsche Zeitung. Wenn Banken zehntausenden Bankkunden ihre Kreditkarte sperren lassen müssen und es bei manchen Wochen gedauert hat, bis die neue Karte ankam, so dürften die Betroffenen froh gewesen sein, dass es immer noch Bargeld gibt.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/austausch-von-kreditkarten-das-ende-des-bargelds-muss-verschoben-werden-1.2827980
Donnerstag, 21. Januar 2016. Von Harald Freiberger

Samstag 23. Januar 2016, 21:43

In den letzen Wochen wurden massenhaft Daten von Kreditkarten geklaut. Betroffen ist unter anderem VISA und Mastercard. Laut SZ wurden und werden Karten von Kunden vorsorglich ausgetauscht. Bis jetzt sind keine Betrugsfälle bekannt.

Laut Handelsblatt sind 15 000 Karten der Commerzbank betroffen, sowie 20 000 bei der zum Konzern gehörenden Comdirect. Allein bei der Postbank werden 50 000 Kreditkarten ausgetauscht.

Auch Bankkunden der Landesbank Berlin und der Hypo-Vereinsbank haben Post von ihrem Geldinstitut erhalten. In einem Schreiben begründet die Berliner Bank die Sperrung der Karten mit dem Verdacht, dass „sich jemand die auf Ihrer Kreditkarte gespeicherten Daten beschafft hat.“

Eine mögliche Ursache der Datendiebstähle sei, dass ein Dienstleister, der die Daten verarbeitet, von Hackern ausspionert wurde. Damit Fremde nicht auf Kosten ihrer Kunden einkaufen können, haben Banken deshalb sich zu der großen Umtauschaktion entschlossen.

Inhabern von Kreditkarten wurde geraten ihre Konten zu überprüfen und gegebenenfalls auffällige Transaktionen sofort dem kartenausgebenden Institut zu melden.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 21. Januar 2016. Von Harald Freiberger

Mittwoch 20. Januar 2016, 08:20

Vermittlungsportale wie Check24 oder Smava bieten Konsumentenkredite über höchstens 1000 Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren. Für die Kredite werden keine Zinsen verlangt, das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Versteckte Gebühren gebe es nicht.

Dahinter stecken dennoch Banken. Beim Angebot von Check24 die Santander Consumer Bank, bei Smava ist es die Münchner Fidor Bank, so der Bericht.

Null-Prozent-Finanzierungen seien beispielsweise bei Möbel- oder Autohäusern nichts Ungewöhnliches. Ein Kredit ist hier aber an ein bestimmtes Produkt gebunden. Das 1000 Euro-Angebot der Vergleichsportale hingegen kann der Kreditnehmer frei verwenden.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/finanzieren/die-ersten-internetportale-bieten-null-prozent-kredite-an-14021003.html
Montag, 18. Januar 2016

Mittwoch 13. Januar 2016, 12:35

Ab 1. Februar dürfen Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften nur noch mit der internationalen Kontonummer IBAN erfolgen. Alle Zahlungen im alten Verfahren mit Bankleitzahl und Kontonummer dürfen die Geldinstitute dann nicht mehr akzeptieren.

Wenn Bankkunden nach 1. Februar dennoch Bankleitzahl und Kontonummer benutzen, werden beispielsweise Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt. Denn dann führt die Bank den Auftrag nicht mehr aus und es droht nicht nur der Zahlungsverzug, sondern auch Extra-Kosten durch Zinsen und Mahngebühren, erläutert Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin.

Aufpassen sollten Kunden auch beim Eintippen der IBAN. Denn wenn dem Verbraucher ein Zahlendreher passiert und das Geld auf dem falschen Empfängerkonto landet, muss der Kunde selbst dafür sorgen, dass er das Geld zurück erhält. Nach Angaben des Bankenverbandes soll eine zweistellige Prüfzahl, die durch einen komplizierten Algorithmus für jede IBAN ermittelt wird, Zahlendreher jeglicher Art jedoch verhindern.

Um möglichst wenig Fehler zu machen, empfiehlt die Bundesbank die IBAN in Vierer-Blöcke zu unterteilen.

Quelle:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finanzen/ab-1-februar-gilt-nur-noch-die-iban-aid-1.5684892
Dienstag, 12. Januar 2016
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/zahlungsverkehr-in-wenigen-tagen-wird-die-iban-zur-pflicht-14000899.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 Donnerstag, 7. Januar 2016. Von Kerstin Papon

Donnerstag 07. Januar 2016, 23:56

Ob offene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen oder Goldfonds: Wenn der Bankkunde wegen falscher Informationen und Beratung alles auf ein angepriesenes Anlageprodukt setzt, verdient oft nur die Bank, die die Provision kassiert.

Warum Privatanleger immer wieder falsche Anlageentscheidungen treffen? Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, sieht vor allem zwei Verantwortliche: Die Geldinstitute und die Fondsgesellschaften. „Jedes Jahr bringen beide neue Produkte raus, diese wollen sie natürlich verkaufen – und bewerben sie deshalb als neues Wunderprodukt.“ Noch dazu komme die mangelhafte Qualifikation mancher Bankberater. „Ein guter Berater weiß, dass sein Kunde das Portfolio streuen und nicht nur in das Produkt investieren sollte, was gerade das neueste auf dem Markt ist“, erläutert Nauhauser.

Einfache Aktien- und Anleiheportfolios seien daher der beste Weg für eine langfristige Anlage, rät Nauhauser. Das richtige Portfolio könne bei überschaubarem Risiko das investierte Geld über einen langjährigen Zeitraum nicht nur sichern, sondern durchaus auch vermehren.

Um auch mit wenig Geld möglichst breit zu streuen, empfehlen Vermögensverwalter, auf die sogenannten Exchange-Traded Funds – kurz: ETFs, börsengehandelte Fonds, zu setzen. Auch Nauhauser sieht diese passiven Anlagen als den Weg zum Erfolg.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/geldanlage-mit-diesen-geheimtipps-lagen-bankberater-daneben-a-1053941.html
Montag, 28.12.2015. Von Tillmann Becker-Wahl

Dienstag 05. Januar 2016, 11:07

Strom, Steuern, Finanzen oder Versicherungen. Zum Jahreswechsel ändert sich vieles. Als Bankkunde sollten Sie folgendes wissen:

Banken brauchen Steuer-ID

Auch die Banken brauchen ab dem 1. Januar die Steuer-ID ihrer Kunden. Denn anderenfalls verlieren Freistellungsaufträge ihre Gültigkeit. Fehlen die Angaben, müssen Kunden aber keinen neuen Antrag stellen. Dafür reicht eine formlose Mitteilung an die Bank, so Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken.

Endgültiges Aus für Kontonummer und Bankleitzahl

Ab Februar gilt nur noch IBAN: Kontonummer und Bankleitzahl haben dann ausgedient. Privatpersonen müssen ab 1. Februar die IBAN verwenden. Diese Verpflichtung bestand für Unternehmen und Vereine schon länger. Die IBAN-Nummer finden Sie auf Ihren Kontoauszügen, im Onlinebanking oder auf ihrer Girocard.

Baukredit schwieriger zu bekommen

Bis zum 21. März 2016 muss die Bundesregierung die EU-Richtlinie für Wohnimmobilienkredite in deutsches Recht umsetzen. Hierdurch sollen Verbraucher EU-weit besser vor möglichen Pfändungen und Zwangsvollstreckungen geschützt werden. Banken werden demnach ab März verpflichtet, die Bonität ihrer Kunden bei der Vergabe von Immobilienkrediten stärker zu prüfen.

Verletzt die Bank oder Sparkasse diese Pflichten, kann der Kunde seinen Kreditvertrag jederzeit kündigen. Als Folge der Auflagen erwartet die Verbraucherzentrale NRW, dass Banken kreditsuchende Kunden künftig häufiger abgewiesen werden.

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article150469799/Steuern-Finanzen-Versicherungen-Was-sich-2016-aendert.html
Freitag, 31. Dezember 2015. Von Stephan Maaß

Dienstag 29. Dezember 2015, 23:27

Um mit dem Smartphone unterwegs Bankgeschäfte abwickeln zu können, entwickeln Banken Apps. Damit können Kunden beispielsweise vom mobilen Gerät aus Überweisungen tätigen. Auf dem 32. Chaos Communication Congress (32C3) in Hamburg hat nun Vincent Haupert, Universität Erlangen, demonstriert wie das Mobile-Banking-Verfahren der Sparlassen ausgetrickst werden kann.

Dazu müssen die Schutzmechanismen der pushTAN-App deaktiviert werden. Dannach muss nur Summe und Empfänger einer Überweisung auf dem Smartphone des Opfers verändert werden, zeigt diesem aber vor der TAN-Eingabe wieder die ursprünglichen Daten. Der Angriff auf einem fremden Gerät geschieht über eine manipulierte App, die das Opfer guten Glaubens installiert hat.

Der Forscher hält dennoch Überweisungen von einem mobilen Gerät nicht im Allgemeinen für unsicher. Er rät aber: „die TAN auf einem separaten Gerät zu erstellen, im besten Fall auf einem sogenannten TAN-Calculator, in den man seine EC-Karte stecken muss, bevor er eine TAN generiert. ChipTAN- oder SmartTAN-Verfahren werden diese Prozesse genannt. Verfahren wie iTAN und mTAN müssen hingegen als unsicher gelten“, so Patrick Beuth, zeitonline.

Quelle:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-12/mobile-banking-sparkasse-pushtan-app-gehackt
Montag, 28. Dezember 2015. Von Patrick Beuth

Donnerstag 24. Dezember 2015, 23:33

Forscher der Berliner Firma Security Research Labs haben das EC-Bezahlsystem gehackt und weisen auf gravierende Schwächen hin.

Mit einem alten Kassenbeleg, einem bei Ebay ersteigerten EC-Kartenterminal und einem Laptop sind die SRLabs-Forscher in der Lage, Konten beliebiger Händler und Geschäfte europaweit auszurauben.

Wie das möglich ist? Das liegt an dem Datenprotokoll, mit dessen Hilfe “90 Prozent der Terminals in Deutschland mit den Banken kommunizieren”, erklären die Forscher. Es heißt Poseidon und wurde in den neunziger Jahren entwickelt. Seine Spezifikationen sind weitgehend unbekannt. Klar ist nur: Dieser Übertragungsweg wurde offenbar nie modernisiert.

Quelle:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-12/electronic-cash-bezahlsystem-terminals-gehackt
Dienstag 22. Dezember 2015. Von Patrick Beuth

Montag 14. Dezember 2015, 13:59

Der Ausweg aus Null-Prozent-Zinsen ist mühevoll. So scheint die Stunde für die voll automatisierte Geldanlage im Internet geschlagen zu haben. Denn immer öfter stößt man auf Anlageroboter und automatisierte Vermögensverwaltung. Finanztechnologiefirmen mit diesem Ansatz heißen Vaamo, Easyfolio, Scalable Capital, Cashboard oder Ginmon, so die Stuttgarter Nachrichten.

So treffen Anlageroboter für den Kunden die Vorauswahl aus dem unübersichtlichen Angebot an Indexfonds. Fonds, die in der Regel auch bei einer klassischen Bank zu haben sind, aber selten angeboten werden, da die Banken vergleichsweise wenig dabei verdienen. Die Fintechs verzichten auf Berater und setzen auf automatisierte Prozesse, wodurch sie Kostenvorteile erzielen. Die Gebühren für die Dienstleistung der Anlageroboter sind unterschiedlich. Ginmon etwa berechnet als Grundgebühr jährlich 0,39 Prozent der Anlagesumme, dazu kommt eine Erfolgsbeteiligung von zehn Prozent des Gewinns.

Aber nicht nur junge Unternehmen benutzen Robo-Advisoren, sondern auch die Deutsche Bank. Auf ihrer Online-Anlageplattform Maxblue will die Bank börsenerfahrene Anleger an sich binden wie auch junge Leute für die Börse gewinnen.

Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sieht jedoch die Einstufung des Anlegertyps kritisch. Wichtig bleibt immer die Beratung und wie Chancen und Risiken präsentiert werden, damit der Anleger die richtige Entscheidung treffen kann. Mit sieben bis zehn Fragen, wie sie Anlageroboter stellen, sei es nicht getan.

Für Tipps zum Geldanlegen im Netz lesen Sie:

http://www.finanztip.de/robo-advisor/ Freitag 11. Dezember 2015. Von Finanztip-Redaktion

Quelle:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fintechs-wenn-der-roboter-das-geld-anlegt.327fc613-700a-4f47-8cf1-c9dbf46916cb.html Dienstag, 8. Dezember 2015. Von Sabine Marquard

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/geldanlage-trotz-niedrigzinsen/deutsche-bank-startet-mit-robo-advisor-anlageberatung-online-13953517.html Dienstag, 8. Dezember 2015. Von Tim Kanning

Dienstag 08. Dezember 2015, 09:23

Ab 1. Februar 2016 können private Bankkunden Lastschriften und Überweisungen in Euro nur noch mit der internationalen Kontonummer IBAN tätigen. Für Unternehmen und Vereine gilt das europäische Zahlungsverfahren SEPA (Single Euro Payments Area) bereits seit August 2014.

Die allermeisten Bürger haben sich längst an die 22 Zeichen lange IBAN (International Bank Account Number) gewöhnt. Eine kleine Minderheit – etwa 10 % – jedoch hält immer noch an der alten Kontonummer fest, so Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Das gilt insbesondere bei Älteren oder bei Menschen, die etwa aus Sicherheitsgründen kein Onlinebanking nutzen. Künftig dürfen die Banken aber nicht weiter konvertieren. Das heißt, dass die Institute Überweisungsträger mit der alten Kontonummer zurückgeben müssen.

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesbank-sorgt-sich-um-endgueltige-IBAN-Umstellung-3032813.html
Samstag, 5. Dezember 2015

Mittwoch 02. Dezember 2015, 19:18

Die EU-Kommission will ab 2017 schrittweise eine einheitliche Absicherung von Bankeinlagen in Europa etablieren. Bis 2024 soll eine europaweite Einlagensicherung aufgebaut werden. Auch alle deutschen Banken müssen mitwirken. Weiterhin sollen Spareinlagen bis zu 100.000 Euro in Europa geschützt sein, heißt es aus Brüssel.

Die Bundesregierung und die deutschen Banken lehnen jedoch die EU-Pläne zur Einlagensicherung ab. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisiert, dass der EU-Vorschlag falsche Anreize zur Vergemeinschaftung von Risiken setze, anstatt – wie von der Bundesregierung gefordert – Risiken zu reduzieren.

Für Lisa Nienhaus (FAZ) ist nicht einmal ein Sparbuch mehr sicher. Kommt die europäische Einlagensicherung, schreibt sie, bedeutet das, dass nicht nur die komplette gesetzliche Einlagensicherung Deutschlands, sondern ganz Europas in einen Topf geworfen werden. „Der Topf wäre dann zwar viel größer, befüllt mit vielen Milliarden. Doch für den deutschen Sparer würde die Lage dadurch unsicherer. Denn der Topf müsste für wesentlich mehr Risiken aufkommen. Geht man davon aus, dass es in Europa außerhalb Deutschlands noch einige marode Banken gibt – etwa in Griechenland oder Italien –, dann kann der Topf schnell leer werden,“ so Nienhaus.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/deutsche-einlagensicherung-selbst-ein-sparbuch-ist-nicht-sicher-13937441.html Sonntag, 29. November 2015. Von Lisa Nienhaus

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/eu-kommission-legt-plaene-fuer-einheitliche-einlagensicherung-vor-13929548.html Dienstag, 24. November 2015

Freitag 27. November 2015, 08:37

Der EU-Ministerrat hat nach Zustimmung des Europäischen Parlaments eine Richtlinie angenommen, mit der der EU-weite Markt für elektronische Zahlungen weiterentwickelt werden soll. Mit der Richtlinie soll ein sichereres Umfeld für Zahlungen, insbesondere über das Internet oder den Mobilfunk, gewährleistet werden.

Quelle:
http://www.vzbv.de/dokument/newsletter-verbraucherpolitik-eu-aktuell-212015
von Dienstag, 24. November 2015
http://zap.vzbv.de/8232f4d0-e749-4ff4-9f23-8f215fcefaaa/eu_newsletter_2015_21.pdf

Donnerstag 26. November 2015, 08:49

Ab heute, 25. November 2015, gibt die Europäische Zentralbank (EZB) den neuen „Zwanziger“ aus. Dieser glänzt mit neuen, verbesserten Sicherheitsmerkmalen, dabei ändert das Design sich wenig. Die alten Zwanziger bleiben weiterhin gültig.

Auf der Europakarte sind nun auch Malta und Zypern zu sehen, das Wort „Euro“ ist auch auf kyrillisch und die Abkürzung „EZB“ in nunmehr neun statt fünf Sprachen aufgedruckt, so FAZ.

Die neuen Sicherheitsmerkmale:

Im Wasserzeichen ist ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa zu sehen.

Die „20“ ist eine glänzende Zahl auf der Vorderseite der Banknote. Je nach Blickwinkel verändert sich ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau.

Das Hologramm ist ein silberner Streifen auf der Vorderseite und zeigt das €-Symbol, das Architekturmotiv und mehrfach die Wertzahl der Banknote.

Unter dem nachfolgenden Link wird die neue Banknote von der Bundesbank vorgestellt:

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bargeld/Euro_Banknoten/euro_banknoten.html

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/bargeldumlauf-der-neue-zwanziger-kommt-13929758.html
Dienstag, 24. November 2015

Sonntag 22. November 2015, 14:24

Erst seit Jahresanfang bietet die Smartphone-Bank Number26 ein kostenloses Girokonto an. Und zwar eines, das von Anfang an komplett auf die Nutzung per Smartphone angelegt ist.

Nun geht das Startup-Unternehmen einem Schritt weiter. Denn zum 1. Dezember bietet das sogenannte Fintech einer Dispokredit an. Laut Süddeutsche Zeitung sollen Kunden ihre Konten überziehen können, und zwar um maximal 2000 Euro zu Anfang für 8 Prozent Zinsen im Jahr. Wer als kreditwürdig eingestuft wird, erhält den Überziehungsrahmen sofort.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Von Meike Schreiber. Donnerstag, 19. November 2015

Donnerstag 19. November 2015, 08:57

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will Provisionen bei Finanzberatungen verbieten lassen. Aus Sicht der Verbraucherschützer führt die auf Provisionen basierende Finanzberatung zu Fehl- und Falschberatungen. Nicht zuletzt weil Finanzberater leicht in einen Interessenkonflikt gerieten, weil bestimmte Finanzprodukte wegen der damit verbundenen Provisionen sehr reizvoll seien.

Verbraucher müssten sich jedoch auf die Qualität der Finanzberatung verlassen können, denn kaum ein Kunde sei in der Lage, Qualität, Leistung und Preis von komplexen Finanzdienstleistungen korrekt einzuschätzen.

Das Beratungsprotokoll wurde deshalb in 2010 eingeführt. Dieses habe sein Ziel verfehlt, so der vzbv, weil es für das Protokoll keine eindeutigen, standardisierten Vorgaben gibt. Deshalb schlägt vzbv vor, im Zuge des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes ein Provisionsverbot einzuführen und den Stand der unabhängigen Honorarberatung zu verbessern.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/verbraucherschutz-bundesverband-fordert-provisionsverbot-bei-finanzberatung/12586906.html
Freitag, 13. November 2015

Donnerstag 12. November 2015, 07:37

„Darlehensgebühren“ beim Bausparvertrag sind keine Bearbeitungsgebühren

Ein Bausparer hatte auf Rückzahlung einer „Darlehensgebühr“, die mit Beginn der Darlehensauszahlung entrichtet werden musste, geklagt. Das Landgericht Stuttgart hat die Klage abgewiesen.

Begründung: Bausparverträge sind keine Verbraucherkreditverträge, sondern Verträge besonderer Art, die sich aus einer Anspar- und Darlehensphase zusammensetzen.

Daher helfe dem Bausparer auch nicht die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (vom 28.10.2014, Az.: XI ZR 348/13 und XI ZR 17/14) bezüglich der Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkrediten.

Quelle:
http://www.vzbv.de/urteil/darlehensgebuehren-beim-bausparvertrag-sind-keine-bearbeitungsgebuehren

Bausparkasse darf „Kontogebühr“ berechnen

Bausparkassen können von ihren Kunden eine Kontogebühr für die „bauspartechnische Verwaltung, die Kollektivsteuerung und die Führung einer Zuteilungsmasse“ erheben. So das Urteil des OLG Karlsruhe vom 16.06.2015 (17 U 5/14).

Verbraucherschützer hatten bemängelt, dass eine Bausparkasse von ihren Kunden eine jährliche Kontogebühr verlangt hatte.

Begründung: Das erhobene Entgelt sei erstens nicht unangemessen und zweitens diene es nicht nur der „bauspartechnischen Verwaltung“, sondern vor allem der „Kollektivsteuerung und Führung einer Zuteilungsmasse“. Bausparkassen seien hierzu nicht verpflichtet und können dafür eine Vergütung verlangen. In diesem Fall komme die Tätigkeit nicht allein der Bausparkasse zugute, sondern auch der Bauspargemeinschaft und so dem einzelnen Bausparer.

Quelle:
http://www.vzbv.de/urteil/bausparkasse-darf-kontogebuehr-berechnen

Unwirksame Kündigungsklausel von Sparkassen

Sparkassen können Girokonten auf Guthabenbasis nur kündigen, wenn ihnen die Fortführung des Girovertrags im Einzelfall unzumutbar ist. So das Urteil des Bundesgerichtshof vom 05.05.2015 (XI ZR 214/14).

Im Wesentlichen bestätigte der BGH die Unwirksamkeit einer Sparkassenklausel zur Kündigung. Für die klagenden Verbraucherschützer benachteilige die Klausel die Bankkunden unangemessen, sei nicht intransparent oder verständlich.

Quelle:
http://www.vzbv.de/urteil/unwirksame-kuendigungsklausel-von-sparkassen

Montag 09. November 2015, 13:32

Über 27 Prozent der Mittelständler sind nach eigener Aussage bei der Unternehmensfinanzierung von ihrer Hausbank abhängig. Nur 23% der Unternehmen bezeichnen sich als von ihrer Hausbank völlig unabhängig. Laut Handelsblatt ist das das Ergebnis des “KMU-Banken-Barometer 2015” vom Bundesverband freier Berater e. V. in Düsseldorf.

Die Autoren der Studie empfehlen daher, dass Mittelständler eine zweite in etwa gleich starke Hauptbankbeziehung zu einem weiteren Kreditinstitut aufbauen sollen.

Quelle:
Das Handelsblatt. Montag, 9. November 2015
https://www.kmu-berater.de/leistungen-die-kmu-berater/kmu-fachgruppen/fg-finanzierung-rating/kmu-banken-barometer/

Freitag 06. November 2015, 23:17

Das Beratungsprotokoll bei Geldanlagen soll wieder abgeschafft werden. Künftig sollen Anlageberater ihren Kunden eine „Geeignetheitserklärung“ vorlegen, so ein Entwurf des Bundesfinanzministeriums.

Diese Erklärung soll – vor Abschluss des Wertpapiergeschäfts – die erbrachte Beratung benennen und erläutern wie sie „auf die Präferenzen, Anlageziele und sonstigen Merkmale des Kunden abgestimmt wurde,“ schreibt die dpa.

Verbraucherschützer kritisieren die in 2010 eingeführten Gesprächsprotokolle schon lange als mangelhaft und nicht zielführend.

Quelle:
Münchner Merkur, Mittwoch, 21. Oktober 2015
dpa

Donnerstag 29. Oktober 2015, 17:56

Künftig soll jeder in Deutschland ein Bankkonto mit Basisdienstleistungen wie Überweisungen, Ein- und Auszahlungen, Lastschriften und Kartenzahlung eröffnen dürfen. Banken können sogar zur Kontoeinrichtung gezwungen werden. Das hat die Bundesregierung beschlossen.

Kostenlos müssen Geldinstitute das künftige Basiskonto nicht anbieten, ihre Gebühren dafür müssen sich aber im Rahmen des Üblichen bewegen. Eine schlechte Bonität soll zur Ablehnung des Kontoantrags nicht ausreichen.

Aber auch alle bestehenden Bankkunden sollen profitieren. So sollen beispielsweise Kunden vor und während der Vertragslaufzeit über die Entgelte für die Kontoführung informiert werden – etwa in einer jährlichen Kostenaufstellung. Außerdem ist die Einrichtung von Websites vorgesehen, auf denen die Verbraucher Vergleiche anstellen können. Für den Kontowechsel ist geplant, dass die alte und die neue Bank zur Zusammenarbeit gezwungen werden, etwa bei der Übertragung von Daueraufträgen. Der Wechsel soll dann binnen zwölf Geschäftstagen über die Bühne gehen.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/bundeskabinett-beschliesst-konto-fuer-jedermann-13880668.html
Mittwoch, 28. Oktober 2015

Freitag 23. Oktober 2015, 07:29

Der neue Deutsche Bank-Chef John Cryan wird wie geplant die Postbank im kommenden Jahr abspalten, aber offenbar bleibt die Online-Tochter Norisbank in den Händen der Konzernmutter, schriebt Die Welt.

Branchenkenner erwarten, dass sich das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank künftig stärker als bisher auf Besserverdiener konzentriert. Wenn man sich von der Massenmarkt-Marke Postbank trennt, dann bietet die Norisbank die Möglichkeit, Kunden mit kleinerem Geldbeutel an eine konzerneigene Direktbank zu verweisen.

Die Norisbank wurde 2006 von der Deutschen Bank übernommen. Derzeit hat das kleinere Institut rund 500.000 Kunden.

Quelle:
http://www.welt.de/wirtschaft/article147724723/Deutsche-Bank-will-untote-Tochter-reanimieren.html
Sonntag 18. Oktober 2015. Von Sebastian Jost

Mittwoch 21. Oktober 2015, 07:31

Wer die Karte fürs Girokonto verliert und Ersatz braucht, muss dafür künftig nicht mehr zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Damit ist eine 15-Euro-Gebühr der Postbank nicht Rechtens, erläutert Tagesschau.de. Den Ersatz für eine gesperrte EC-Karte muss die Postbank künftig kostenlos ausstellen.

Begründung: Der Kunde ist beim Verlust oder Diebstahl seiner Karte pflichtet, der Bank unverzüglich dies mitzuteilen, damit die Karte gesperrt werden kann. Das Ausstellen einer Ersatzkarte sei somit keineswegs eine Serviceleistung der Bank. Sie erfülle nur eine vertragliche Pflicht, argumentiert das Gericht.

Also: Keine Kosten für eine Ersatzkarte, wenn sie vorher gesperrt wurde.

Ausnahmen: Es gibt auch Fälle, in denen der Urteil nicht greift. Etwa wenn man eine Ersatzkarte braucht, weil man den Namen gewechselt hat oder weil die EC-Karte kaputt gegangen ist. Dafür dürfen Banken zur Kasse bitten. Nur eben bei Verlust nicht, also wenn die Karte gesperrt werden muss.

Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/bgh-urteil-ersatzbankkarte-101.html Dienstag, 20. Oktober 2015
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/postbank-bgh-erklaert-gebuehr-fuer-ersatz-bankkarten-fuer-unzulaessig-a 1058706.html
Dienstag, 20. Oktober 2015

Dienstag 13. Oktober 2015, 23:47

Für diese Fälle müssen Bankkunden keine Gebühren zahlen:

Zwangszusendung von Kontoauszügen:

Wer länger als 30 Tage seine Auszüge nicht abholt, dem werden sie zugeschickt. Eine Gebühr dafür ist rechtswidig.

Lastschriftrückgabe/Rücklastschrift:

Wird eine Lastschrift mangels Kontodeckung nicht ausgeführt, darf die Bank kein Entgelt verlangen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) schreibt dazu:
„Bei fehlender Deckung kann sie Überweisungen bzw. Lastschrifteinzüge, die zu einer Überschreitung der eingeräumten Kreditlinie führen würden, dulden, muss es aber nicht. Lehnt sie die Ausführung ab, erbringt sie keine Leistung für den Kunden und kann somit hierfür nach Auffassung des Bundesgerichtshofes auch keine Vergütung verlangen.“
Dasselbe gilt bei Daueraufträgen und Überweisungen. Eine Gebühr darf die Bank aber für die Benachrichtigung darüber erheben.

Pfändungsgeschütztes Konto (P-Konto):

Für die Umwandlung eines Girokontos in ein P-Konto darf keine Gebühr erhoben werden.

Geldempfang aus dem Ausland:

Weil Banken bei Girokonten nur als Verrechnungsstelle tätig sind, müssen sie den Geldeingang ordnungsgemäß verbuchen – ohne aber ein zusätzliches Entgelt zu verlangen.

Quelle:
Abendzeitung. Dienstag, 29. September 2015
http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/02_ueberweisung_nicht_ausgefuehrt.html?nn=5583094

Samstag 10. Oktober 2015, 15:13

Wer mit Kredit- und Debitkarten (EC-Karten) im Internet zahlt, soll künftig keine Extra-Zuschläge (“Surcharges“) mehr löhnen. Das hat das EU-Parlament beschlossen. So sollen Verbraucher in Europa mehr Auswahl bei mobilen und Online-Zahlungsdiensten bekommen. Die neue Vorschrift soll ab 2017 gelten.

Manche Unternehmen verlangen derzeit solche Aufschläge beim Online-Kauf mit Kreditkarte. Wer beispielsweise sein Bahnticket mit Kreditkarte bezahlt, muss 50 Cent extra zahlen. Auch Billigairlines bessern ihre Gewinne mit Kreditkarten-Gebühren auf.

Allerdings umfassen die Bestimmungen nicht alle Kreditkarten:

In erster Linie gelten die neuen Regeln für die von Banken ausgegeben Karten. Das betrifft etwa Mastercard und Visa. American Express und Diners Club bleiben dagegen ausgenommen, weil sie ihre Karten selbst ausgeben. Auch Firmenkarten, die nur für geschäftliche Zahlungen benutzt werden, fallen nicht darunter.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/eu-parlament-beschliesst-mehr-sicherheit-fuer-zahlungen-im-internet-13845773.html
Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstag 08. Oktober 2015, 00:07

Mit dem Abgas-Skandal hat die Bank nichts zu tun – und doch: die 100-prozentige Banktochter von Volkswagen spürt die Krise deutlich, so Meike Schreiber, Süddeutsche Zeitung.

Zum einen hat sich die Kreditwürdigkeit des Konzerns verschlechtert. Daher muss die Bank auch höhere Zinsen zahlen, wenn sie am Markt Kapital aufnimmt. Denn wenn VW weniger Autos verkauft, drückt das die Gewinne der Bank, schreibt die Rating-Agentur Moody’s.

Nach Einschätzung der SZ müssen sich Privatkunden, die ihr Erspartes in Tages- oder Festgeld bei VW Financial Services angelegt haben, dennoch keine Sorgen machen. Die Bank sei gut kapitalisiert und nicht von einer Pleite bedroht. Zudem sei sie in der gesetzlichen und privaten Einlagensicherung – die Kundeneinlagen sind damit abgesichert.

Probleme könnte es mit etwa 16 % der Kredite, die direkt an Autohändler weltweit vergeben sind, geben. Verkaufen diese wegen der Krise weniger Autos und geraten dadurch in Schwierigkeiten, wird sich auch das negativ auf die Bilanz auswirken. Die Bank müsste dann zum Beispiel die Vorsorge für ausfallgefährdete Kredite erhöhen.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgas-affaere-jetzt-auch-noch-die-volkswagen-bank-1.2676089 Montag 5. Oktober 2015. Von Meike Schreiber

Mittwoch 30. September 2015, 12:50

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die App Cringle ausgezeichnet.

Begründung: „Cringle schließt mit seiner App die Lücke zwischen Bargeldzahlung und Online-Überweisung, welche für alltägliche Kleingeldbeträge zu kompliziert sind und nicht mehr dem gegenwärtigen mobilen Zeitgeist entsprechen.“

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) hat der Startup-Gründer Joschka Friedag eine App entwickelt, um Geld per Smartphone an Freunde zu senden oder anzufordern.

Im Unterschied zu anderen Geldsende-Apps müssen Nutzer bei Cringle kein neues Konto eröffnen, sondern nutzen ihr bestehendes Girokonto. Obwohl alle Lastschriften und Überweisungen von der DKB abgewickelt werden, muss man kein DKB-Kunde sein.

So funktioniert´s:

Der Nutzer lädt die Cringle-App aus dem Apple AppStore oder bei Google Play kostenfrei herunter. Man bestätigt (verifiziert) das eigene Smartphone, dann hinterlegt man die persönlichen Angaben. Ab jetzt kann der Nutzer, mit einer eigens festgelegten PIN, Geld senden und empfangen. Dazu wählt man einen Kontakt aus dem Telefonbuch aus.
Es ist auch möglich Geld bei einem Kontakt anzufordern. Dazu wählt man die Funktion „Anfordern“ in der Cringle-App und den entsprechenden Kontakt.

Laut Cringles Homepage:

Ist das Micropayment kostenlos.
Es gibt allerdings einer Transaktionslimit: Pro Monat kann man bis zu 100€ senden und 500€ empfangen.
Die Transaktion dauert drei bis fünf Werktage.

Laut DKB-Banks Homepage:

Ist kein Prepaid-Guthaben und keine Kreditkarte erforderlich um teilzunehmen.
Alle Transaktionen sind mit einer 256-bit SSL Verschlüsselung gesichert.

Quelle:
http://www.cringle.net/de/#about
http://disq.de/2015/20150908-Innovationspreis-Start-up-B2C.html
https://www.dkb.de/info/cringle
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-App-Check-Cringle-Schulden-per-App-begleichen-11283176.html

Samstag 26. September 2015, 15:49

Mit günstigen Alternativen bedrohen Startups die Bankenbranche.

Das Startup Number 26 aus Berlin bietet beispielsweise ein Girokonto für das Smartphone an. Transferwise hat es auf die Margen der Banken im Zahlungsverkehr abgesehen. Das Londoner Startup will Überweisungen in andere Währungsräume günstiger machen. Je nach Zielland zahlen Nutzer zwischen 0,5 und 2 Prozent Gebühr. Die Gebühren sind deshalb so niedrig, weil Transferwise die Kosten für den Umtausch spart. Der Londoner Dienst sammelt Überweisungen etwa aus Deutschland in die USA (in Euro) und umgekehrt (in Dollar) und begleicht sie innerhalb des jeweiligen Währungsraumes, erlautet Alexander Demling von der Spiegel.

Die vielen Startups wie die Kreditplattformen Funding Circle oder Zencap bedrohen auch deshalb das Geschäftsmodell der deutschen Banken, weil das schon immer auf einer Mischkalkulation basierte. So kommt es, dass die Banken mit meistens teuren Angeboten ihr Filialnetz finanzieren, doch ein Internet-Unternehmen braucht eben keine Filialen. Und wer wie Iwoca oder Kreditech die Kreditwürdigkeit seiner Kunden vor allem mit Algorithmen prüft, kann sich viel Personal sparen.

Quelle:
_http://www.spiegel.de/wirtschaft/fintech-start-ups-bedrohen-banken-branche-a-1052341.html _ Von Alexander Demling

Mittwoch 23. September 2015, 07:20

Bei einer nicht bezahlten Rechnung dürfen Firmen nicht gleich mit einem Schufa-Eintrag drohen, so anwaltauskunft.de. Die Schufa darf nur informiert werden, wenn der Schuldner mindestens zwei Mahnungen erhalten hat. Zudem müssen zwischen erster Mahnung und Schufa-Meldung mindestens vier Wochen liegen.

Außerdem muss der Schuldner rechtzeitig über die drohende Meldung an die Schufa informiert werden und die Forderung nicht besprochen haben. Ansonsten setzen Mahnungen mit der Drohung eines Schufa-Eintrages die Verbraucher auf unfaire Weise unter Druck, so der Bundesgerichtshof.

Wie widerspreche ich einer Forderung?

Wenn man mit einer Rechnung oder Mahnung nicht einverstanden ist, kann man der Forderung einfach widersprechen. Es reicht aus, dem Gläubiger schriftlich mitzuteilen, dass die Forderung nicht berechtigt ist – am besten per Einschreiben.

Zugleich sollte man dem Gläubiger gegenüber erklären, dass man schon jetzt einer Weitergabe von eigenen Daten an die Schufa Holding AG widerspricht, erklärt die Berliner Rechtsanwältin Ulrike Westhauser.

Quelle:
https://anwaltauskunft.de/magazin/geld/kapital-steuern/950/drohung-mit-der-schufa-was-ist-zulaessig/

http://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/wirtschaftsrecht/die-macht-der-schufa-und-anderer-wirtschaftsauskunfteien_210_305272.html

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/banken-schufa-und-die-bonitaet-der-kampf-gegen-den-falschen-schufa-eintrag/11895206-all.html

Mittwoch 16. September 2015, 11:37

Nach wie vor werden Verbrauchern ungeeignete und teure Finanzprodukte verkauft, weil der Verkauf dieser Produkte für Banken und Finanzvermittler lukrativ ist, erklärt Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. So aber können Sparen und Altersvorsorge nicht funktionieren. Nur ein Provisionsverbot kann Verbraucher gegen Falschberatung wirklich schützen, lautet die Forderung.

Insbesondere die Beratungsprotokolle sehen die Verbraucherschützer kritisch. Demnach werden die Protokolle nicht zum Nutzen der Verbraucher geführt. Weder ist der Beratungsverlauf nachvollziehbar, noch unterstützen sie die Qualität der Anlageberatung. Vielmehr scheinen die Anbieter die Protokolle zu missbrauchen, um sich von der Haftung gegenüber Kunden zu befreien.

Eine Trennung von Beratung und Verkauf sei daher notwendig. Da Geldinstitute und Finanzvermittler vom jetztigen Provisionssystem deutlich profitieren und Provisionen weiterhin versteckt werden können, habe die honorarbasierte Finanzberatung kaum eine Chance. Ohne ein gesetzliches Verbot von Provisionen wird die Honorarberatung nicht über ein Nischendasein am Markt hinauskommen, so Mohn. Als Vorbild nennt sie Großbritannien und die Niederlande.

Quelle:
http://www.vzbv.de/meldung/sieben-jahre-nach-lehman-pleite-provisionsverbot-ueberfaellig
Freitag 11. September 2015 > Onlinemeldung

Montag 14. September 2015, 16:15

Nach einer Befragung der Comdirect Bank überlegen 58 Prozent der Deutschen, ihre Hauptbankverbindung zu wechseln. Der Grund: Sie sind mit der eigenen Bank nicht zufrieden. Doch nur 21 Prozent haben schon einmal das Geldinstitut gewechselt.

Dass so wenig Bankkunden tatsächlich wechselbereit sind, liegt erstens daran, dass sie keine überzeugende Alternative gefunden haben. Und zweitens geht es um den Aufwand: die Übertragung von Lastschriftangaben, Daueraufträgen und die damit verbundene Information an Zahlungspartner. Drittens: Der Aufwand für die Einsendung vom Formularen und die Identitätsprüfung.

Vielen Banken werben deshalb damit, diese Arbeit zu übernehmen. Außer Comdirect auch beispielsweise die Sparda-Bank Hessen oder die Stadtsparkasse München. Dabei variiert der Grad der Hilfeleistung.

Wichtiges neues Gesetz

Eine bevorstehende Gesetzesänderung (Zahlungskontengesetz), das im Frühjahr 2016 in Kraft treten soll, soll nun einen Wechsel des Girokontos vereinfachen. Künftig sollen Verbraucher das Recht erhalten, das neue Geldinstitut damit zu beauftragen, den lästigen Papierkram zu übernehmen und für die Übernahme der automatisierten Zahlungen Sorge zu tragen.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/nachrichten/kontenwechsel-fuer-girokonto-wird-einfacher-13793362.html
Mittwoch, 9. September 2015. Von Martin Hock

Donnerstag 10. September 2015, 21:22

“Verständliche Sprache ist nicht nettes Beiwerk, sondern entscheidend, um Vertrauen bei
den Kunden aufzubauen”, sagt Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. In einer Studie, die der Wissenschaftler 2014 veröffentlichte, schnitten viele der 62 untersuchten Banken dabei schlecht ab.

Für Bankangestellte mögen Fachbegriffe und Sätze wie eine “konsequente Bottom­up-
Strategie mit Diversifikation, dynamischer Asset­Allokation und Risikobegrenzung” Alltag
sein. Ihre Kunden können dies in der Regel nicht verstehen. Es geht aber schon mit
Worten wie „Saldo“ los, so Brettschneider. Das Problem betrifft die mündliche und auch
schriftliche Beratung.

Ob ein Bankkunde die Beratung als schlecht empfindet hängt oft damit zusammen, ob
der Bankberater ungeduldig wirkt, für Laien unverständliche Fachbegriffe verwendet oder
er den Kunden nicht ausreden lässt, erklärt der Professor. Er empfliehlt den Banken
Fachbegriffe in verständliche Sprache zu übersetzen. Es lohnt sich. Ansonsten wechseln
die Kunden entweder den Bankberater oder sogar das Geldinstitut.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 8. September 2015. Von Felicitas Wilke

Mittwoch 09. September 2015, 00:04

Die Finanzaufsicht BaFin hat als Übergangsregelung die Vorgaben für Dokumente gelockert, mit denen Flüchtlinge in Deutschland ein Bankkonto eröffnen können, so berichtet der Spiegel.

Auf Grund des Geldwäschegesetzes, das von Banken verlangt, ihre Kunden genau zu kennen, scheitert immer wieder eine Kontoeröffnung. Denn Flüchtlingen fehlen oft Dokumente, um sich zu identifizieren.

Ab sofort werden eine Reihe von Dokumenten deutscher Ausländerbehörden akzeptiert, um die Mindeststandards einer Kontoeröffnung zu erfüllen. Dazu gehören Duldungspapiere beziehungsweise vorläufige Aufenthaltsgestattungen, die nicht als Ausweisersatz erteilt wurden.

Zudem „besteht ein übergeordnetes Interesse, möglichst allen Flüchtlingen den Zugang zu einem Konto zu eröffnen, um die Entstehung unkontrollierter Bargeldströme zu verhindern,” so die Finanzbehörde. Außerdem ist die Auszahlung von Sozialleistungen ohne eigenes Konto nicht möglich.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/finanzaufsicht-erleichtert-fluechtlingen-eroeffnung-von-bankkonten-a-1051049.html

Freitag 04. September 2015, 11:18

Sinn und Zweck des Bausparens ist, dass der Kunde nach einer Sparphase das Bauspardarlehen in Anspruch nimmt. Dies geht nicht mehr, wenn die gesamte Bausparsumme angespart wurde. Ob eine Bausparkasse einen schon angesparten Bauspardarlehensvertrag kündigen darf, hängt maßgebend von die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge ab.

Quelle:
_http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Bausparen/bausparen_faq_tab.html;jsessionid=C0FBB1C696230D73DC1CCE5434E9CFC0.1_cid363?nn=5583244

Montag 31. August 2015, 22:22

Per Definition gelten Vermögensanlagen dann als mündelsicher, wenn ein Wertverlust der Anlage praktisch ausgeschlossen ist, so Daniela Bergholt, Rechtanwältin.

Wenn ein Betreuer Geld anlegt, hat der Vormund heutzutage ein schweres Los, denn dies muss grundsätzlich mündelsicher erfolgen. Mündelsicherheit bedeutet, dass die Geldanlage davor geschützt ist, dass durch Insolvenz des kontoführenden Institutes ein Verlustrisiko eintritt (Einlagensicherungsfonds).

Mündelsichere Anlageformen sind in § 1807 BGB genannt, wobei heutzutage hauptsächlich öffentliche Anlagen (z.B. Bundesschatzbriefe) und festverzinsliche Anlagen bei Banken und Sparkassen gemeint sind.

Wenn man jedoch die Entwicklung der Bundes- und Länderanleihen betrachtet, die heute als mündelsicher gelten, muss man diesen Sicherheitsanspruch überdenken, meint Bergholt. Denn gerade diese Anlagen haben in den letzen Jahren Verluste eingefahren – wenn keinen Kapitalverlust, so doch einen realen Wertverlust, da die Verzinsung den Kaufkraftschwung nicht auffängt.

Die klassischen Sparbücher und Tagesgeldkonten gehören zu den mündelsicheren Anlageformen. Aktien gelten nicht als mündelsicher.

Quelle: Münchner Merkur. Freitag, 28. August 2015. Von Daniela Bergholt, Rechtsanwältin
https://de.wikipedia.org/wiki/Mündelgeld

Freitag 28. August 2015, 11:53

Banken der Cash Group, wie Deutsche Bank, Postbank oder Commerzbank, bitten künftig Kunden anderer Geldinstitute, etwa der Sparkassen oder der Volksbanken, an ihren Geldautomaten zur Kasse.

Alle Banken, die Mitglied der Cash Group sind, haben sich in Sachen Geldautomaten zusammengetan. Das heißt: Hebt ein Commerzbank-Kunde an einem Automaten der Postbank Geld ab, kostet ihn das keine Gebühren. Für den Kunden einer anderen Bankgruppe, beispielsweise der Sparkassen oder der Volksbanken, wird eine Gebühr fällig.

Die neuen Gebühren für’s Geldabheben für Fremdkunden:

Ab 1. September 2015 verlangt die Deutsche Bank statt 1,95 Euro kunftig 3,95 Euro.
Die Postbank macht es ebenso.

Ab 1. Oktober 2015 verlangt die Commerzbank statt 1,95 Euro kunftig 3,95 Euro.

Damit reagieren die Privatbanken darauf, dass sich die Kreditwirtschaft bis heute nicht auf eine einheitlich akzeptable Gebühr einigen können. Zudem sind die Kosten für die Bargeldversorgung gestiegen, argumentiert die Commerzbank.

Verbraucherschützer halten jedoch das Kostenargument für vorgeschoben. Vielmehr wollen die Banken sich mit höheren Entgelten gesund stoßen, so Niels Neuhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Laut Verbraucherschützern ist die Anhebung der Gebühren zwar ärgerlich, aber dennoch rechtens.

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Montag, 24. August 2015. Von Berrit Gräber und Meike Schreiber

Dienstag 25. August 2015, 20:59

Trotz Gerichtsurteile oder gesetzlicher Vorgaben kommt es immer wieder vor, dass Banken Geld für Leistungen verlangen, die sie kostenlos erbringen müssen. Was die Bank in Rechnung stellt, sollte der Bankkunde daher immer kontrollieren, rät Frank-Christian Pauli vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Beispiele:

Nicht erlaubt ist eine Gebühr immer dann, wenn das Geldinstitut eine gesetzliche Pflicht erfüllt wie:

  • die Änderung von Freistellungsaufträgen,
  • das Verbuchen eingehender Raten für ein Baudarlehen und eine entsprechende Information an den Kunden.

Gratis müssen auch Leistungen sein, die ein Geldinstitut im eigenen Interesse ausführt wie:

  • die Wertermittlung einer Immobilie,
  • die Bearbeitung von Verbraucherkrediten,
  • die Berechnung von Darlehen jeder Art ( BGH XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13),
  • das Einrichten oder Auflösen von Girokonten oder Sparbüchern,
  • das Führen eines Darlehenskontos (BGH XI ZR 388/10).

Außerdem dürfen Geldinstitute kein Geld für‘s Wechseln von Depots einfordern oder für die notwendige Nachforschung, ob eine Überweisung beim Empfängerkonto angekommen ist.

Achtung! Bereits abgebuchte, unzulässige Entgelte können in der Regel drei Jahre lang zurückgefordert werden, erklärt Annabel Oelmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gebuehren-wofuer-banken-geld-verlangen-duerfen-1.2618094
Sonntag, 23. August 2015. Von Berrit Gräber

Samstag 15. August 2015, 19:22

Die Prepaid-Kreditkarte ist in erster Linie für Bankkunden bestimmt, die keine andere Kreditkarte erhalten. Vor allem für Jugendliche oder Personen mit schlechter Schufa-Bonitätsbewertung, schreibt Finanztip. Ebenso für Freiberufler ohne ein regelmäßiges Einkommen, die oft Schwierigkeiten haben, eine herkömmliche Kreditkarte zu erhalten.

Der Unterschied zur klassischen Kreditkarte liegt darin, dass die Bank keinen Kredit gewährt, sondern die Zahlungen über das vorher einbezahlte Guthaben abwickelt.
Untenstehende Angebote bewertet Finanztip als die zur Zeit besten Angebote:

für Jugendliche: Wüstenrot Bank (Visa)
für Kinder ab 7 Jahren erhältlich
keine Jahresgebühr 

ohne Schufa-Prüfung: Fidor Bank (Mastercard)
keine Schufa-Bonitätsprüfung
8,95 Euro Jahresgebühr

ohne Schufa-Prüfung: Number 26 (Mastercard)
Schufa-Bonitätsprüfung nur im Ausnahmefall
keine Jahresgebühr

Allerdings haben viele Prepaid-Kreditkarten Nachteile, beispielsweise:

Höhere Kosten (versteckte Gebühren) und einige Einschränkungen, wie beispielsweise der täglich verfügbaren Menge an Bargeld auf wenige hundert Euro, usw.

Kaution: Bei der Buchung beispielsweise von Mietwagen kann es zu Problemen kommen, da manche Anbieter die Prepaid-Kreditkarte nicht als Sicherheit akzeptieren.

Quelle:
_http://www.finanztip.de/kreditkarten/prepaid/ _ Dienstag, 28. Juli 2015. Von Dr. Manuel Kayl

Freitag 07. August 2015, 17:04

Telefonbanking ist nicht unbedingt eine sichere Sache. Im konkreten Fall ist ein Postbankkunde um 9.200 Euro ohne sein Tutun geprellt worden, berichtet die ARD-Sendung Plusminus. Was ist schief gelaufen?

Der betrogene Postbankkunde hat seine PIN nur einmal benutzt, als er Kontoauszüge bei der Postbank telefonisch anforderte. Nun vermutet er, dass sein drahtloses Telefon (DECT-Telefon) möglicherweise abgehört wurde. Plusminus machte mit einem IT-Sicherheitsexperten einen Test. Das Ergebnis: Wer sich eine entsprechende Software aus dem Internet besorgt, kann mit Hilfe einer sogenannten PCMCIA-Karte über den Laptop im Umkreis von etwa 300 Metern um ein DECT-Telefon die Gespräche mithören. Und so natürlich auch die PIN Nummer erfahren.

Die Postbank erklärt dazu: Wenn der Kunde nicht selber die Überweisung veranlasst hat, dann ist er grob fahrlässig mit seiner PIN umgegangen, sodass der unbekannte Dritte sie nutzen konnte. Demzufolge weigert sich die Postbank, den Schaden auszugleichen.

Quelle:http://www.daserste.de/information/wirtschaftboerse/plusminus/sendung/ndr/telefonbanking-100.html Sendetermin: Mittwoch, 5. August 2015. Von Thilo Eckoldt

Donnerstag 06. August 2015, 12:48

Eine Vorsorgevollmacht, die zur Vornahme von Vermögensangelegenheiten berechtigt, berechtigt den Bevollmächtigten auch zur Verfügung über das Bankkonto des
Vollmachtgebers. Vorausgesetzt, für das Konto wurde zuvor keine gesonderte
Bankvollmacht erteilt, so ein aktuelles Urteil des Landgerichts Detmold.

Damit spricht sich das Gericht gegen die gängige Bank-Praxis: Denn viele Banken verlangen neben der Vorsorgevollmacht noch die Erteilung einer gesonderten
Bankvollmacht mittels bankeigener Formulare.

Akzeptiert das Geldinstitut alleine die Vorsorgevollmacht nicht und hindert den Vollmachtempfänger daran, Bankgeschäfte zu tätigen, macht diese sich schadensersatzpflichtig.

Quelle:
Urteil des Landgerichts Detmold vom 14. Januar 2015, Az.: 10 S 110/14
Geteilt auf Google+ von Sandra Ruppin, Rechtsanwältin

Donnerstag 30. Juli 2015, 06:43

Banken dürfen bei Geschäftskonten nicht grundsätzlich jede Buchung berechnen, so hat der Bundesgerichtshof entschieden. Somit hat das Gericht eine Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau für unwirksam erklärt.

Die Klausel sah ein Entgelt “pro Buchungsposten” vor: Das Geldinstitut erhob somit auch Gebühren für Falschbuchungen, die es selbst zu verantworten hatte. Das widerspreche dem Gesetz, so das Gericht.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesgerichtshof-kippt-gebuehr-fuer-falschbuchungen-a-1045714.html

Montag 27. Juli 2015, 17:28

Da die PIN nur alleine Ihnen und nicht der Bank bekannt ist, müssen Sie, wenn Sie die PIN verloren oder vergessen haben, bei Ihrer Bank eine neue Karte mit einer neuen PIN bestellen. Die Bank kann hierfür eine Gebühr verlangen.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Karten/karten_haeufigeFragen_genTab.html?nn=5583180

Donnerstag 23. Juli 2015, 22:35

Wenn unberechtigterweise Geld mit Ihrer gestohlenen Bankkarte abgehoben worden ist, sind Sie verpflichtet, sofort Ihre Bank zu benachrichtigen und den entstandenen Schaden zu melden. Laut anwaltauskunft.de muss die Bank grundsätzlich den Schaden tragen, wenn nach dem Diebstahl etwas auf dem Konto passiert.

Nach Abzug einer gesetzlich möglichen Eigenbeteiligung von maximal 150,00 Euro wird Ihnen Ihre Bank den Schaden zurückerstatten. Vorausgesetzt ist allerdings, dass alle Sorgfaltspflichten nach den Bedingungen für die Benutzung der Karte erfüllt wurden. Denn die Bank könnte Ihnen auch eine Mitschuld am Schaden unterstellen.

Beispielsweise wenn Sie fahrlässig mit Ihrer PIN umgegangen sind. Ein klassischer Fehler ist, die PIN auf einem Zettel zu notieren und zusammen mit der Karte in der Geldbörse mitzuführen. In diesem Fall haftet der Karteninhaber in vollem Umfang für die entstandenen Schäden.

Quelle:
_https://anwaltauskunft.de/ratgeber/ihr-recht/bankrecht/faq/?tx_davadvisor_faq%5BfaqItemUid%5D=3&cHash=23b810f7c2b8c2927cb16bdd86894f6f

_http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Karten/11_betrugsfall.html?nn=5583180

Montag 20. Juli 2015, 16:00

Ein Dispokredit, also ein Kredit ohne feste Laufzeit, kann jederzeit ohne Grund von der Bank gekündigt werden. In der Regel geschieht dies unter Einhaltung einer angemessenen Kündigungsfrist, die meist sechs Wochen beträgt, erläutert anwaltauskunft.de.

Dagegen kann eine Bank einen mit einem Kunden abgeschlossenen Kreditvertrag nur unter bestimmten Voraussetzungen kündigen. Der häufigste Kündigungsgrund ist der Zahlungsverzug des Kunden. Im gegebenen Fall kann sich der Kunde zur Wehr setzen, indem er sich auf eine Kündigung zur Unzeit beruft.

Eine fristlose Kündigung kann auch dann vorliegen, wenn der Verbraucher etwa falsche Angaben über seine finanzielle Situation gemacht hat. Ebenso wenn der Kunde vereinbarte Sicherheiten nicht stellt oder vorhandene Sicherheiten wesentlich an Wert verlieren. In diesen Fällen ist jedoch eine vorherige Abmahnung erforderlich.

Quelle:
https://anwaltauskunft.de/ratgeber/ihr-recht/bankrecht/faq/?tx_davadvisor_faq%5BfaqItemUid%5D=8&cHash=6d7839251318a3aa4baa8dfa5bdd72c8

Donnerstag 16. Juli 2015, 16:00

Per Gesetz will nun die Bundesregierung die Banken verpflichten, ihren Kunden beim Überziehungskredit billigere Alternativen anzubieten. Denn für Dispokredite berechnen die Geldhäuser Zinsen, die meist weit höher sind als bei anderen Kreditformen, wie beispielsweise einem Konsumenten- oder Rahmenkredit.

Laut Spiegel ist vorgesehen, dass Banken ein Gespräch über kostengünstigere Alternativen anbieten müssen, wenn jemand seinen Dispokredit ein halbes Jahr lang zu durchschnittlich mehr als 75 Prozent ausschöpft hat.

Damit die Verbraucher Zinsätze miteinander vergleichen können, sollen die aktuellen Zinssätze gut sichtbar im Internet veröffentlicht werden, so Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD). Die Zinssätze gesetzlich zu “deckeln”, also eine maximal zulässige Höhe vorzugeben, wie es Verbraucherschützer fordern, ist im Gesetz nicht vorgesehen.

Das Gesetz verpflichtet außerdem Kreditgeber, Kunden vor der Vergabe von Immobiliendarlehen, deren Kreditwürdigkeit streng zu prüfen. Auch im Sinne der Verbraucher um unverantwortliche Kreditvergaben zu vermeiden, erläutert beck-aktuell. In diesem Zusammenhang ist eine Kopplung mit anderen Finanzprodukten nur noch in bestimmten Fällen erlaubt. Die beliebte Kombination von tilgungsfreiem Darlehen und Lebensversicherung dürfte somit bald zur Vergangenheit gehören, so die Welt.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/heiko-maas-gesetz-soll-verbraucher-vor-dispozinsen-schuetzen-a-1043796.html Mittwoch, 15. Juli 2015

http://www.welt.de/finanzen/article144067937/Neue-Hoffnung-im-Kampf-gegen-den-Dispo-Wucher.html Mittwoch, 15. Juli 2015. Von Karsten Seibel

http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/gesetzentwurf-verbraucherschutz-bei-immobiliardarlehen-und-dispokrediten-soll-verbessert-werden Mittwoch, 15. Juli 2015.

Mittwoch 15. Juli 2015, 17:24

FinTechs (aus „Finanzen“ und „Technologie“) nennt man Start-ups, die ins Geldgeschäft drängen und den etablierten Banken Konkurrenz machen wollen. Vaamo, Fidor oder Moneymeets nennen sie sich. Sie wollen das Bankgeschäft für die Kunden vereinfachen, erläutert die SZ. Laut Focus setzen Finanz-Start-ups darauf, dass die Generation unter 40 in Zukunft selten einen Fuß in die Filiale setzen, sondern Bankgeschäfte fast nur noch online abwickeln wird.

Die Dienstleister aus dem Netz profitieren dabei von der Verbreitung von Smartphones und Tablets sowie dem Trend zum Speichern von Daten in der „Cloud“.

Die meisten der Internet-Finanzfirmen bieten klassische Dienstleistungen rund um die Kreditvergabe oder den Zahlungsverkehr an, ähnlich wie PayPal. Andere FinTechs helfen bei Anlageentscheidungen oder sammeln beispielsweise finanzmarktrelevante Twitter-Nachrichten.

Mit Apps für die Kontoführung kann man beispielsweise Daten aus einem Rechnungsdokument einscannen und sich so das Abtippen von endlos langen Iban-Nummern sparen, um eine Überweisung auszuführen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 15. Juli 2015
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/hintergrund-die-alternative-aus-dem-netz-wie-startups-die-finanzwelt-aufmischen_id_4816846.html Mittwoch, 15. Juli 2015

Montag 13. Juli 2015, 16:58

Wegen fehlerhaften Widerrufsbelehrungen gilt bei vielen Immobiliendarlehen keine Frist für den Widerruf. Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bedeutet das, dass der Widerruf nicht nur binnen 14 Tagen ausgeübt werden kann, sondern unbefristet.

Das könnte sich für die Kreditnehmer lohnen. Denn wegen der aktuell niedrigen Zinsen könnten sich die Verbraucher ihre teuer verzinsten Kredite durch billigere ersetzen. “Obendrein entfällt eine teure Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank, die bei Bestehen eines Kündigungsrechts fällig wäre”, so die Verbraucherzentrale NRW.

Doch der Widerruf des Kreditvertrages muss sehr gut überlegt werden. Denn der Schuldner muss mit dem Widerruf auch Pflichten erfüllen: Beispielsweise den ausstehenden Kreditbetrag innerhalb von 30 Tagen zurückzahlen, warnen die Verbraucherschützer. Geschieht dies nicht, droht die Zwangsversteigerung und der Verlust der Immobilie. Der Kreditnehmer muss also sichergehen, dass er das Geld mit eigenen Mitteln oder einem neuen Darlehen zurückzahlen kann.

Zudem müssen die Verbraucher sich auf den Widerstand der Banken einstellen. Denn zahlreiche Banken akzeptieren den Widerruf nicht, was einen Gang vor Gericht nötig machen könnte.

Quelle: http://www.banktip.de/News/29508/-widerrufs-joker-fuer-den-immobilien-kredit.html

Donnerstag 09. Juli 2015, 16:43

Kunden anderer Banken, die die Geldautomaten von Deutscher Bank, Postbank oder Commerzbank nutzen wollen, müssen in Zukunft mit höheren Gebühren rechnen.

Laut Handelsblatt haben die Privatbanken die bisherige Deckelung bei 1,95 Euro aufgekündigt. Bankkunden innerhalb der Cash Group, zu der neben den drei genannten Banken auch die Hypo-Vereinsbank (HVB) gehört, sind davon nicht betroffen.

Commerzbank: Zum 1. Oktober müssen beispielsweise Sparkassenkunden 3,90 Euro für das Nutzen von Commerzbank-Automaten berappen.

Deutsche Bank: Wie hoch die Gebühren für Nichtkunden bei der Deutschen Bank werden, ist noch nicht beschlossen. Eine Erhöhung steht jedoch fest.

Postbank: Auf Grund hoher Kosten und niedriger Zinsen wirft das klassische Bankgeschäft immer weniger ab. Deshalb kommt es zu einer Gebührenerhöhung, so ein Sprecher.

Sparkassen: Bis jetzt stellen die Sparkassen Fremdgehern im Durchschnitt 4,00 Euro in Rechnung.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bankgebuehr-banken-langen-am-geldautomaten-zu/12026270.html Mittwoch, 8. Juli 2015. Von Frank Matthias Dros
_http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bankautomat-wenn-fremdgehen-teurer-wird-1.2556416 _ Mittwoch, 8. Juli 2015. Von Meike Schreiber

Montag 06. Juli 2015, 12:29

Derzeit versendet die BHW unaufgefordert Verrechnungsschecks mit Beträge von teilweise mehreren 10.000 Euro an einen Teil ihrer Kunden. Dahinter steckt eine fiese Masche, so Bild.

Die Bausparkassen wollen Kunden mit hochverzinsten Altverträgen von bis zu 4,25 % los werden, warnen Verbraucherschützer. „Wer den Scheck einlöst, stimmt im schlimmsten Fall einer Auflösung seines gut verzinsten Bausparvertrages zu“, erläutert Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW.

Wer ist betroffen? Post mit einem Scheck erhalten die Kunden, die nicht auf die vorherige Kündigung der Bausparkasse reagiert haben. Die würde jedoch mit der Einlösung eines solchen Schecks wirksam werden!

Quelle: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/bausparkassen/verschicken-10000-euro-schecks-41632516.bild.html Samstag, 4. Juli, 2015

http://www.focus.de/immobilien/verbraucherschuetzer-waren-neue-masche-bausparkassen-verschickt-10-000-euro schecks_id_4795530.html Sonntag, 5. Juli, 2015

Samstag 04. Juli 2015, 15:30

Am 3. Juli 2015 ist das neue Einlagensicherungsgesetz in Kraft getreten.

Grundsätzliches: Im Falle einer Bankenpleite bleibt es beim gesetzlich garantierten Schutz von bis zu 100.000 Euro pro Kunde und pro Bank. Dieses Mindestschutzniveau soll nun in allen 28 EU-Staaten gelten.

Bereits ab dem 1. Juni 2016 sollen Sparer in Deutschland nach einem Bankrott der Bank schneller an ihr Geld kommen. Bankkunden erhalten demnach Einlagen innerhalb von sieben Arbeitstagen zurück. Derzeit gilt eine Frist von 20 Tagen.

Weitere Verbesserungen:

Bei einer Pleite eines Geldinstutes in einem anderen EU-Land, das auf dem deutschen Markt mit einer Zweigstelle vertreten ist, arbeiten die jeweiligen Sicherungssysteme automatisch zusammen. So wird die grenzüberschreitende Abwicklung einfacher, so die Finanzexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Dorothea Mohn.

Auch für Fremdwährungskonten gilt die gesetzliche Einlagensicherung. Bislang wurden nur Einlagen in Euro oder einer EU-Währung erfasst. Entschädigt wird in Euro.

Quelle: http://www.derwesten.de/wirtschaft/geld/neue-einlagensicherung-mehr-schutz-fuers-ersparte-id10837822.html Mittwoch, 1. Juli, 2015

Mittwoch 01. Juli 2015, 15:43

Bankkunden haben sich an die neue IBAN Nummer bzw. das SEPA Verfahren gewöhnen müssen. Die Dauer einer Überweisung hat die Umstellung jedoch nicht geändert.

Laut der Bankenaufsicht (BaFin) gelten für Überweisungen folgenden Fristen:

  • 1 Tag für Überweisungen in Euro innerhalb Deutschlands und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).
  • 2 Tage für Überweisungen, die mittels eines Überweisungsvordrucks aus Papier (d.h. beleghaft) in Auftrag gegeben werden.
  • 4 Tage für Überweisungen innerhalb des EWR, die nicht in Euro erfolgen.
  • Für Überweisungen in Länder außerhalb des EWR gelten keine Fristen.

Dennoch können Überweisungen durchaus länger dauern, da sich die Fristberechnung nach den jeweiligen Geschäftstagen richtet. Geschäftstage sind die Tage, an denen alle „an der Ausführung der Überweisung Beteiligten den hierfür notwendigen Geschäftsbetrieb unterhalten“. So werden beispielsweise am Wochenende keine Überweisungen bearbeitet.

Wenn Sie Ihre Überweisungen online tätigen, achten Sie bitte auf den jeweiligen Tageszeitpunkt. Die Bearbeitungszeit für die Überweisungen liegt bei den Banken – laut mein-geld-blog.de – meistens zwischen 11 bis 18 Uhr. Bei Geldbeträgen von über 10.000 Euro kann sich die Überweisung verzögern.

Quelle: http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Zahlungsverkehr/01_ueberweisungsdauer.html

http://www.mein-geld-blog.de/wie-lange-dauert-eine-ueberweisung-2015/

Montag 29. Juni 2015, 17:16

Ja. Als Bankkunde hat man keinen Anspruch auf einen Dispositionskredit. Deswegen kann die Bank auch zu einem späteren Zeitpunkt den eingeräumten Dispo reduzieren oder sogar ganz streichen.

In der Regel greift die Bank zu dieser Maßnahme, wenn keine regelmäßigen Zahlungen wie Gehalt oder Rente mehr eingehen oder wenn sich die finanziellen Verhältnisse des Kunden verschlechtert haben.

Quelle: http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Dispokredit/dispokredit_node.html

Freitag 26. Juni 2015, 12:15

Die Bank darf keine Gebühr dafür verlangen, dass sie eine Überweisung oder einen Lastschrifteinzug vom Konto nicht ausführt. Kurzum: Wer keine Leistung für den Kunden erbracht hat, kann auch keine Vergütung verlangen, so der Bundesgerichtshof.

Sollte nicht genug Geld auf dem Konto sein, kann das Geldinstitut Überweisungen bzw. Lastschrifteinzüge ausführen, muss es aber nicht.

Wenn allerdings die Bank eine Überweisung ablehnt, ist sie gemäß § 675o Abs. 1 BGB dazu verpflichtet, den Kunden zu unterrichten. Für diese Mitteilung kann die Bank – allerdings nur wenn es im Girokontovertrag steht – ein Entgelt vom Kunden verlangen.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/kosten_gebuehren_haeufigeFragen_genTab.html?nn=5583094

Mittwoch 24. Juni 2015, 20:35

Nach der Diskussion um das Abschaffen des Bargeldes scheint klar: Bares bleibt Wahres. Das bestätigt auch eine Umfrage des Digitalwirtschaftsverbands Bitkom. Demnach bezahlen 96 % der Bundesbürger an der Kasse in bar. Nicht nur zum Baren, sondern auch zur Debitkarte greifen 82 % der Kunden, 35 % zur Kreditkarte und 10 % benutzen das Smartphone.

Zwar verursacht Bargeld für die Banken nicht unerhebliche Kosten, „aber wir machen das, was unsere Kunden wünschen“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, Michael Kemmer. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele äußert sich zwar neutral, aber auch nicht gegen das Bargeld: „Jeder sollte bezahlen können, wie er will.“ (Vgl.: Die Zeit).

Die Geldhäuser vermuten, dass die Kunden ihre Autonomie wahren wollen, so Das Handelsblatt. Aber auch aus Datenschutz-Gründen schätzen die Deutschen das Bezahlen mit Bargeld. „Wenn ich nur noch mit Karte zahlen könnte, hätte ich das Gefühl, jeder kann meine Ausgaben nachvollziehen“, so Kemmer.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/banken-sichern-bargeld-zu-bares-bleibt-wahres/11946620.html Sonntag, 21. Juni 2015

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/bargeld-verzicht-bundesbank-zinsen Montag 1. Juni 2015 © Daniel Reinhardt/dpa

Samstag 20. Juni 2015, 17:09

Die 70 Sparkassen des westfälischen Verbands wollen Mitglied im öffentlich-rechtlichen Haftungsverbund bleiben. So wird ein Auseinanderbrechen des Haftungsverbunds, in dem sich die Banken gegenseitig absichern, verhindert.

Beim Umbau des milliardenschweren Einlagensicherungssystems, das an neue EU-Richtlinien angepasst werden muss, war der Streit entbrannt. Die westfälischen Sparkassen hatten für sich eine Sonderreglung eingefordert, da sie bereits für die Abwicklung der WestLB die Zeche zahlen mussten.

In vorliegenden Fall hatten die westfälischen Sparkassen darüber zu entscheiden, ob sie ihre Satzung anpassen oder nicht. Wenn nicht, hätten sie bald nicht mehr dem reformierten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe angehören dürfen, so die WirtschaftsWoche. Stattdessen hätten sie in die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbands Öffentlicher Banken (VÖB) wechseln müssen. Das ist in der Sparkassengeschichte bis jetzt noch nie passiert.

Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/banken/streit-um-haftungsverbund-sparkassen-schliessen-kompromiss/11930420.html Mittwoch, 17. Juni 2015

Donnerstag 18. Juni 2015, 12:05

Ab Anfang 2016 sollen auch Arme und Verschuldete das Recht auf ein Bankkonto erhalten. So soll es künftig Banken verboten werden, finanzschwachen Verbrauchern oder etwa Hartz-IV-Beziehern die Kontoeröffnung zu verweigern.

Das Pflicht-Angebot sieht so aus:

Das Konto soll mit den wichtigsten Basisfunktionen ausgestattet sein. Ein reines Onlinekonto darf nicht angeboten werden, damit auch Menschen ohne Internetzugang am Zahlungsverkehr teilnehmen können. Banken werden nur dazu verpflichtet, den Kunden das sogenannte Guthabenkonto ohne Dispo (ohne Überziehungsrahmen) einzurichten, so bestätigt das Bundesfinanzministerium. Somit wird eine EU-Richtlinie umgesetzt.

Quelle: http://www.taz.de/Bundesfinanzministerium-bestaetigt/!5203930/

Dienstag 09. Juni 2015, 22:16

Viele Banken heben ihre Gebühren für Girokonten an oder führen Entgelte wieder ein, so Verbraucherschützer. Die Geldhäuser bieten zwar kostenlose Konten an, aber mit der versprochenen „Zufriedenheitsgarantie“ ist es oft nicht weit her, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Weil die Niedrigzinsen die Gewinne der Geldinstitute auffressen, kosten auch Dienstleistungen wie eine Kreditkarte oder Papier-Überweisungen zunehmend extra.

Ein Kontowechsel könne sich lohnen, aber nicht immer, sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Nach Einschätzung der Stiftung Warentest lohnt sich ein Wechsel erst, wenn ein Onlinekonto bisher mehr als 40 Euro und ein Filialkonto mehr als 80 Euro im Jahr gekostet haben. Etwaige Startguthaben oder eine einmalige Wechselprämie zahlen sich in der Regel nicht aus.

Bei der Suche nach dem passenden Konto muss der Kunde entscheiden was er braucht: Muss es eine Filiale in der Nähe sein oder reicht auch ein Onlinekonto bei einer Direktbank? Ist ein großes Netz an kostenlos nutzbaren Geldautomaten wichtig? Wie häufig rutscht der Kontostand ins Minus? Benötigt man überhaupt eine Kreditkarte?

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/banken-ueber-gebuehr-1.2509410 Dienstag 9. Juni 2015. Von Stephan Radomsky

Freitag 05. Juni 2015, 22:06

Es könnte sich für Immobilienkäufer lohnen, ihren Darlehensvertrag zu überprüfen. Laut der Verbraucherzentrale Sachsen sind drei von vier Immobilienkrediten im Bundesland Sachsen fehlerhaft. Eine Prüfung tausender Darlehen ergab, dass bei der Mehrzahl der Verträge die Widerrufsbelehrungen den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen.

Oft fehlte der Hinweis auf den Beginn der Widerrufsfrist. Teilweise wurde nicht darüber informiert, auf welche Weise der Widerruf erfolgen muss.

Betroffene Bankkunden könnten somit aus ihrem Vertrag aussteigen und nicht selten Zinsen sparen – beispielsweise wenn das Darlehen mit 5 % Zinsen abgeschlossen wurde. Laut welt.de liegt der aktuelle Zinssatz unter 2 %.

Die fehlerhaften Verträge kommen nicht nur in Sachsen vor, sondern auch in anderen Bundesländern.

Quelle:
http://www.welt.de/regionales/sachsen/article141936461/Dreiviertel-der-Immobiliendarlehen-fehlerhaft.html Donnerstag 4. Juni 2015

Dienstag 02. Juni 2015, 13:23

Im Kampf gegen die grenzüberschreitende Steuerflucht haben sich die EU und die Schweiz auf den Austausch von Bankdaten geeinigt. Jeder EU-Staat und das Alpenland übermitteln demnach jährlich gegenseitig Daten zu jenen Steuerpflichtigen, die ein Konto im jeweils anderen Land haben.

Ausgetausch werden: Namen, Adressen, Steuernummern und Geburtstage sowie Informationen zu Finanzen und Kontostand. Die Übermittlung von Bankdaten soll im Jahr 2018 beginnen.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuerabkommen-datenaustausch-zwischen-schweiz-und-eu-a-1035774.html

Montag 25. Mai 2015, 17:38

Fast niemand hat Lust auf das Thema Finanzen. Das gilt für Männer und Frauen. Doch der Blick auf die finanzielle Zukunft fällt besonders bei Frauen schwerer, da sie oft weniger Geld für eine wahrscheinlich längere Lebensspanne zu Verfügung haben. Dabei gibt es seit Jahrzehnten Finanzberatung eigens für Frauen wie beispielsweise FrauenVermögen in München oder FrauenFinanzService in Hannover.

Immer häufiger besuchen junge Frauen auch eine Finanzberatung bei Barbara Rojahn, FrauenFinanzBeratung in Stuttgart. „Sie sehen, was bei ihren Müttern falsch gelaufen ist und wollen es besser machen“, sagt die Beraterin. Dabei wollen Frauen wie Männer das Gleiche, nämlich für Notfall und Alter vorsorgen.

Auf die Frage, ob Frauen eine eigene Beratung brauchen, meint Heide Härtel-Herrmann vom Frauenfinanzdienst in Köln, dass viele Frauen vielleicht nur anders ticken in Bezug auf Geld als Männer. Dennoch ist es ihre Erfahrung, dass die Unterschiede eher innerhalb der Gruppe der Frauen größer sind als die zwischen Männern und Frauen.

Laut Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale NRW haben Frauen eher Angst, gegenüber den Experten in der Bank als inkompetent dazustehen. Weibliche Anleger wollen keine Wichtigtuer und Fachbegriffe schrecken sie ab, so Lea Hampel, S.Z. Wahrscheinlich trifft es daher eher zu, dass Frauen zwar Wert auf eine kompetente Beratung legen, aber am liebsten von einer Frau.

Quelle:
http://www.frauenfinanzdienst.de/downloads/17-98-568/Artikel%20Su%CC%88ddeutsche.pdf
Von Lea Hampel, Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 20. August 2014

http://www.frauenfinanzdienst.de/

http://www.frauenvermoegen.de/

http://www.frauenfinanzservice.de/index.php?id=3

Mittwoch 20. Mai 2015, 17:08

Finanztest hat 38 Banking-Apps für Smartphones getestet. Nur 7 davon sind gut und sicher. Dabei liegt die Sparkasse vorn – Centralway Numbrs landet auf dem letzten Platz.

Die Tester bemängeln, dass viele Apps nur über eine für den kleineren Bildschirm angepasste Version des Onlinebankings verfügen. Gleichzeitig fehlen häufig wichtige Funktionen wie Daueraufträge einrichten oder Überweisungsvorlagen speichern. Bei 11 der getesteten Banking-Apps geht das nicht. Und bei 13 Programmen schlugen sogar Auslandsüberweisungen fehl. Zudem haperte es an ungenügenden Passwort- und Datenschutzbestimmungen. Im puncto Nutzerfreundlichkeit schneiden die iOS-Apps oft besser ab als die Apps für Android.

Quelle:
https://www.test.de/Banking-Apps-Die-besten-Apps-fuers-Smartphone-Banking-4849502-0/

http://www.gruenderszene.de/allgemein/banking-apps-finanztest Dienstag, 19. Mai 2015. Von Christina Kyriasoglou

Dienstag 19. Mai 2015, 07:19

Die Bundesregierung solle sich für die Abschaffung von Bargeld einsetzen, fordert der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten seien Münzen und Geldscheine nicht mehr zeitgemäß und überholt, sagt er dem SPIEGEL. Wenn man nicht mehr Bar zahlen würde, so Bofinger, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden. Zudem hätten es die Notenbanken einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen.

Der US-Ökonom Kenneth Rogoff spricht sich im “Handelsblatt” ebenso für eine Aufhebung aus. Er argumentiert auch damit, dass die Anonymität von Bargeld gerne für illegale Transaktionen genutzt werde oder um Steuern zu hinterziehen.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bargeld-peter-bofinger-will-muenzen-und-scheine-abschaffen-a-1033905.html#js-article-comments-box-pager

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/6651488/oekonomen-wollen-bargeld-abschaffen.html 17.05.2015

http://www.deutschlandfunk.de/diskussion-um-bargeld-abschaffung-brauchen-wir-wirklich.766.de.html?dram:article_id=320122
Wirtschaft am Mittag / Beitrag vom 18.05.2015. Von Michael Braun

Donnerstag 14. Mai 2015, 22:07

Es gibt für alles Apps – für die Gesundheit, das Reisen oder Finanzen. Apps sind kleine Software-Programme für Mobilgeräte; meistens sind damit Anwendungen für Smartphones und Tablets gemeint.

Das bahnbrechende dabei ist, dass beispielsweise das Smartphone wie eine Art erweitererte Fernbedienung unterwegs benutzt werden kann. Schnell mal eine Überweisung tätigen, den Kontostand abrufen oder gar seinen Freunden Geld leihen, wenn der nächste Geldautomat weit weg ist. So muss der smarte Bankkunde längst nicht mehr in die Bankfiliale um Bankgeschäfte zu erledigen. Es ist nicht einmal notwendig am heimischen Computer zu sitzen, denn inzwischen kann man Apps von der Hausbank downloaden.

Dabei bieten nicht nur Geldhäuser Finanz-Apps an. Anbieter wie Paypal oder Venmo vereinfachen den Geldtransfer untereinander. In Frankreich hat Twitter eine Kooperation mit einer Bankgruppe angekündigt. So soll in Zukunft Überweisung per Tweet möglich sein, so Süddeutsche Zeitung.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Mittwoch/Donnerstag, 13./14. Mai 2015

Dienstag 12. Mai 2015, 06:04

Im April 2015 hat der EU-Ministerrat einheitliche EU-weite Vorschriften zur Deckelung von Kreditkartengebühren beschlossen. Die Gebührenobergrenzen für Kartenzahlungen gelten für grenzübergreifende sowie inländische Zahlungen.

Für Debitkarten („EC-Karten“) gilt bei grenzüberschreitenden Vorgängen eine Begrenzung auf 0,2 % des Transaktionswerts.

Bei kleinen Zahlungen (mit „EC-Karten“) innerhalb Deutschland kann nach einer Übergangszeit von fünf Jahren auch eine feste Höchstgebühr von 0,05 € pro Zahlung erhoben werden.

Beim Gebrauch von Kreditkarten darf die Gebühr höchstens 0,3 % des Transaktionswerts betragen. Für inländische Kreditkartentransaktionen können die Mitgliedsländer auch eine geringere Obergrenze festlegen.

Quelle:
http://zap.vzbv.de/05996bb3-fe0d-475e-a38e-790019497a98/eu_newsletter_2015_09.pdf
Kapitel: Finanzdienstleistungen
http://www.europarl.europa.eu/news/de/newsroom/content/20150306IPR31705/html/Parlment-macht-Kreditkartengebühren-transparenter

Montag 04. Mai 2015, 18:08

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Jahr 2014 entschieden, dass die von vielen Banken erhobenen Bearbeitungsgebühren für Privatkredite unzulässig sind. Bis jetzt zahlen die Geldinstitute jedoch diese Kreditgebühren kaum freiwillig zurück. Da müssen Sie als Kunde den ersten Schritt machen:

Unter http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/ finden Sie eine einfache Anleitung, wie Sie Kreditgebühren von Ihrer Bank zurückverlangen können.

Zugleich meldet der Verein Verbraucherdienst e.V. – zum Nachlesen unter: https://verbraucherdienst.info/kapitalanlagen-urteile.html – einen Erfolg vor dem Amtsgericht Düsseldorf gegen die Targobank. Die Bank ist zur Rückzahlung des Bearbeitungsentgeltes nebst Zinsen an den Bankkunden verpflichtet worden.

Quelle:
http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/ Donnerstag 30. April 2015. Von Dr. Britta Beate Schön
https://verbraucherdienst.info/kapitalanlagen-urteile.html

Mittwoch 29. April 2015, 12:16

Die vom 1. April 2015 an geltende Gebühr von 99 Cent für Papierüberweisungen kann umgangen werden. Ab dem 60. Lebenjahr können Postbankkunden den Antrag auf Befreiung von diesem Überweisungsentgelt stellen. In den Filialen erhält man das Formular zur Befreiung.

Nach einer unter dem inoffiziellen Begriff „Seniorenkulanz“ existierenden, internen Anweisung wird jeder Fall einzeln geprüft. Ob die Postbank ihrem Kunden entgegenkommt, hängt etwa von der Dauer der Geschäftsbeziehung, der Entfernung zur nächsten Filiale und dem Lebensalter ab, so die Hannoversche Allgemeine. Sollte der Kunde bereits Onlinebanking bei der Postbank genutzt haben, könnte der Antrag abgelehnt werden.

Quelle: http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/So-sparen-Sie-die-Gebuehren-bei-der-Postbank Mittwoch, 18. Februar 2015. Von Albrecht Scheuermann

Montag 27. April 2015, 15:59

Ja. Da Reklamationen seitens des Bankkunden sofort erfolgen müssen und dies auch vertraglich festgehalten ist, besteht diese Pflicht. Schon alleine im eigenen Interesse sollte man die Kontobewegungen im Augen behalten, besonders wenn man Onlinebanking benutzt. Ein Blick in die Kontoauszüge einmal pro Woche oder alle zehn Tage reicht allerdings.

Quelle:
https://anwaltauskunft.de/ratgeber/ihr-recht/bankrecht/faq/?tx_davadvisor_faq%5BfaqItemUid%5D=4&cHash=53a88be943e21a6dbb5c7b1a154e77d5

Samstag 25. April 2015, 17:03

Grundsätzlich werden nur Beträge vom Girokonto per Lastschrift abgebucht, wenn Sie diesem Verfahren zugestimmt haben. Sollte ein abgebuchter Betrag dennoch nicht berechtigt sein, dürfen Sie innerhalb acht Wochen ab Abbuchung den Betrag wieder zurückgehen lassen (Widerspruchsfrist).

Quelle:
https://anwaltauskunft.de/ratgeber/ihr-recht/bankrecht/faq/?tx_davadvisor_faq%5BfaqItemUid%5D=4&cHash=53a88be943e21a6dbb5c7b1a154e77d5

Mittwoch 22. April 2015, 06:57

Bislang sind Bankkunden gewohnt, für ihr Erspartes einen Ertrag zu bekommen und logischerweise für einen Kredit Zinsen zahlen zu müssen. In der Zukunft könnten normale Bankgeschäfte auf den Kopf gestellt werden.

Wie die Welt berichtet, überlegen Bankenvorstände wie die der Sparda Bank Berlin, ob Kunden künftig Geld für die Aufnahme von Krediten bekommen könnten. Beispielsweise wenn Verbraucher sich für einen Hauskauf verschuldet.

Grund ist die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB). Denn die milliardenschweren Anleihekäufe der EZB drücken die Zinsen unter Null und wirbeln somit die Bankenwelt durcheinander.

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article139745910/Deutsche-koennten-bald-fuer-Schulden-bezahlt-werden.html
Sonntag 19. April 2015. Von Karsten Seibel und Holger Zschäpitz

Dienstag 14. April 2015, 11:07

Fast alle Banken in Deutschland sind mit der SCHUFA („Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“) verbunden. Die SCHUFA sammelt Auskünfte über Kunden, um diese Banken zum Zwecke der Bonitätsprüfung weiterzugeben. Sie ist eine privates Unternehmen und wird nicht von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (BaFin) kontrolliert.

Die SCHUFA wird beispielsweise bei der Eröffnung eines Girokontos oder der Beantragung eines Kredits vom Geldinstitut eingeschaltet. Bevor dies geschieht und die Daten der Kunden übermittelt werden, muss dieser informiert werden.

Das Kreditinstitut darf nur personenbezogene Daten, die das Vertragsverhältnis betreffen (Begründung, ordnungsgemäße Durchführung und Beendigung), an die Auskunftei weitergeben. Die SCHUFA darf diese Angaben speichern und verwenden.

Auskünfte z.B. über Einkommens- und Vermögensverhältnisse, Kontostand, Depotguthaben und ähnliches werden nicht erfasst.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/HaeufigeFragen/BankenBausparkassen/Girokonto/girokonto_node.html

Mittwoch 08. April 2015, 10:43

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor hoch verzinsten Nachrangdarlehen.

Vorwiegend im Internet sammeln Unternehmen Geld von Privatleuten um verschiedene Projekte zu finanzieren. Wegen der Zinsflaute lassen sich manche Kleinanleger vom Zinsversprechen bis zu neun Prozent locken und leihen den Firmen ihr Erspartes.

Was Kleinanleger wissen müssen:

  • Nachrangdarlehen haben den Nachteil, dass im Fall einer Firmenpleite andere Gläubiger zuerst bedient werden. Die Privatanleger kämen mit ihrem Ansprüchen danach – falls was übrig ist, so Jürgen Kurz, Sprecher der deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, Düsseldorf.
  • Nachrangdarlehen sind Produkte des grauen Kapitalmarkts. Mit dem im Sommer geplanten Kleinanlegerschutzgesetz wird den Anbietern nur eine Prospektpflicht auferlegt. Der Vertrieb bedürfe nicht einmal einer Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz.
  • Wer investiert, spekuliert auf den Erfolg einer Geschäftsidee und auf das wirtschaftliche Überleben des Unternehmens, so Süddeutsche Zeitung. Falls die Firma zahlungsunfähig wird, droht schlimmstenfalls der Totalverlust.
  • Nachrangdarlehen können nicht einfach gekündigt werden, so Timo Gansel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalrecht, Berlin. Auch der Rückzahlungsanspruch sei oft rechtlich nicht durchsetzbar.
  • Wenn im Kleingedruckten des Darlehens von „qualifiziertem Rangrücktritt“ die Rede ist, sei Vorsicht geboten, rät BaFin.

Eine Warnliste mit hochriskanten Angebote ist bei Stiftung Warentest für 2,50 Euro erhältlich:

www.test.de/warnliste-geldanlage

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Samstag 4./Sonntag 5./Montag 6. April 2015. Von Berrit Gräber

Freitag 03. April 2015, 22:36

Ein Girokonto mit zinsfreiem Dispokredit ist der neue Vorstoß der Thüringer Skatbank.

Zuletzt löste die Bank in der Bankenbranche Empörung aus, als sie als erstes deutsches Geldinstitut einen Strafzins von 0,25 % auf besonders große Spareinlagen einführte. Dennoch zogen plötzlich viele Banken nach und führten den Minuszins selbst ein.

Laut Süddeutscher Zeitung hat die Skatbank aus der Provinz inzwischen mehr Freiberufler und Gewerbetreibende als private Kunden. Das liegt unter anderem auch an einem kostenlosen Geschäftskonto. Kaum ein deutsches Geldinstitut bietet dies an. Die Gewerbekunden werden gezielt beispielsweise mit einem Direktkredit bis zu 100.000 Euro für gewerbliche Anschaffungen angesprochen.

Holger Schmidt, Vorstandchef der Skatbank, kündigt der SZ gegenüber an, dass die Bank im Bereich der Dispozinsen und auch der Ratenkredite noch einiges tun wird. Ab 01.04.2015 wird, laut Skatbank, ein neuartiger „Familienkredit“ angeboten.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 25. März 2015
https://ssl.skatbank.de/content/neuigkeiten
https://ssl.skatbank.de/skripte/files/Konditionen_und_Preisverzeichnis.pdf

Sonntag 29. März 2015, 19:30

Die Sparkassen wollen Vermittlungsprovisionen von Fondsanbietern behalten und nicht an ihre Kunden weitergeben. Dazu haben die Geldhäuser ihre Geschäftsbedingungen (AGB) nun geändert. Die geänderten Bedingungen sollen ab 15. April gelten, meldet DPA. Die Kunden müssen nicht ausdrücklich den neuen AGB zustimmen. Wer den Änderungen jedoch nicht widerspricht, verliert seinen Anspruch auf Rückgabe von Provisionen.

Habe ich einen Anspruch auf Herausgabe von Vertriebsvergütungen?

Ja. Die Bank ist verpflichtet, dem Auftraggeber (Bankkunde) alles herauszugeben, was dieser „zur Ausführung des Auftrages erhält und alles, was er aus der Geschäftsbesorgung erlangt hat.“ Laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen hat der Kunde demnach Anspruch auf Herausgabe der Provisionen.

Wenn Sie Ihren Anspruch geltend machen wollen, hier ein Musterbrief der Verbraucherzentrale Niedersachsen, um ihren Widerspruch gegen die AGB-Änderungen einzulegen und die Offenlegung bzw. Herausgabe von Vertriebsvergütungen bei Geldanlagen einzufordern:

https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/mediabig/1159674A.pdf

Quelle:
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/agb-aenderungen-der-sparkasse
DPA

Donnerstag 26. März 2015, 11:15

Wenn Banken ihren digitalen Service ausbauen, sammeln sie in großem Stil Kundendaten. An Hand der Kontenbewegungen und des Wohnortes wollen die Geldinstitute ihre Kunden maßgeschneiderte Angebote aus dem Einzelhandel oder Empfehlungen etwa für Strom-, Gas- oder Versicherungstarife anbieten können, schreibt Capital.

Markus Pertlwasser, Deutsche Bank AG, spricht lieber davon, Smart Data zu sammeln, um „mit dem Kunden in den Dialog zu treten.“ Er betont, dass vielen Kunden bereits ihre Daten zur Verfügung stellen, um entsprechenden Vorteile und eine Ausweitung der Leistungen zu bekommen. Beliebt sind unter anderem der „Financial Planner“ (Haushaltsbuch) oder die Nachrichtenbox. In Planung bei manchen Banken ist der „Kontowecker“, der „klingelt“, wenn der Kontostand beispielsweise unter 1000 Euro sinkt, so Süddeutsche Zeitung.

Bei der Direktbank ING-Diba arbeitet man an entsprechenden digitalen Anwendungen. Laut Capital hat die Commerzbank neue Datenanwendungen schon jetzt bei ihrer polnischen Tochter MBank im Einsatz. Laut SZ ist die Hypo-Vereinsbank eher zurückhaltend. Digitalisierung ja, etwa Video-Beratung, aber Big Data, nein. Laut Capital hat die Deutsche Bank bereits Pläne im Verbraucherschutzministerium vorgestellt und ist offenbar auf offene Ohren gestoßen. „Wenn die Banken die Kontodaten ihrer Kunden für neue Services verwenden, kann das durchaus im Interesse der Verbraucher sein“, so Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, „wenn alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.“

Quelle:
http://www.capital.de/dasmagazin/deutsche-banken-planen-datenanwendungen-4118.html
Süddeutsche Zeitung. Donnerstag, 19. März 2015. Von Michael Kläsgen

Freitag 20. März 2015, 06:20

Ab 1. April verlangt die Postbank von ihren Kunden 99 Cent, wenn sie eine Überweisung per Papierbeleg einreichen. Laut Süddeutscher Zeitung haben viele Kunden der neuen Gebühr widersprochen. Als Reaktion darauf droht die Postbank nun ihren Kunden mit dem Rausschmiss. Die Postbank gibt zu bedenken, dass das Girokonto ansonsten mit einer Frist von zwei Monaten gekündigt würde. Dem Brief ist ein Formular zur Rücknahme des Widerspruchs angehängt. Dafür haben die Kunden vier Wochen Zeit, so berichtet Spiegel Online.

Verbraucherschützer empfehlen, die Gebühr nun doch zu zahlen. Gleichzeitig sollten Postbank-Kunden die Bank jedoch darüber informieren, dass dies nur unter Vorbehalt geschieht. Somit ist es leichter, die bezahlten Gebühren in Zukunft zurückzufordern. Denn eine Klage wird von Verbraucherverbänden vorbereitet.

Tipps zu Formulierung eines Briefes von der SZ:

„Ich halte die Regelung wegen Verbraucherbeteiligung für unwirksam und behalte mir vor, die Gebühren zurückzufordern.“

Bankkunden, die schon Widerspruch eingelegt haben, können den Widerspruch zurücknehmen und ebenfalls schreiben, dass sie sich vorbehalten, die Gebühren zurückzuverlangen, so Harald Freiberger von der SZ.

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 17. März 2015. Von Harald Freiberger
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/postbank-droht-kunden-wegen-gebuehr-fuer-papier-ueberweisung-a-1023932.html

Dienstag 17. März 2015, 17:19

Darf meine Bank während der Laufzeit des Darlehens Unterlagen zu meiner finanziellen Situation verlangen?

Ja. Die Bank muss die finanziellen Verhältnisse des Kreditnehmers auch während der Laufzeit im Auge behalten. Sind die bereits gegebenden Unterlagen in der Laufzeit für die Bank nicht ausreichend, so kann sie weitere Belege verlangen. Welche Unterlagen nachgereicht werden müssen, bestimmt alleine das Geldinstitut.

Quelle:
http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/HaeufigeFragen/BankenBausparkassen/Darlehen/darlehen_node.html

Freitag 13. März 2015, 20:28

Bankkunden können zu Unrecht erhobene Kreditbearbeitungsgebühren von den Banken zurückverlangen. So hat der Bundesgerichtshof im Oktober 2014 entschieden. Doch viele Kunden werden von ihrer Bank hingehalten oder erhalten bloß einen Teil der berechtigten Geldansprüche zurück. Das hat eine stichprobenartige Untersuchung der Verbraucherzentralen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen ergeben.

Nach Angaben der Verbraucherschützer haben hunderttausende Kreditnehmer mit Hilfe der Verbraucherzentralen ihr Geld sowie eine Nutzungsentschädigung zurückgefordert. Eile war geboten, denn Anfang 2015 war ein Großteil der Rückerstattungsansprüche verjährt. Betroffen waren Darlehen, die in den Jahren 2004 bis 2011 abgeschlossen wurden.

Viele Kunden berichten entweder gar keine Reaktion auf ihre Forderung oder zumindest keine Ablehnung erhalten zu haben. Andere haben sich von allgemein gehaltenen Schreiben der Banken hinhalten lassen und haben auf eine Rückzahlung gehofft. Somit wurde oft bis zum 31. Dezember 2014 keine außergerichtliche Streitschlichtungsstelle eingeschaltet. Mit Folgen. Denn Anfang Januar 2015 erhielten Kunden von der Targo Bank, der Sandander Consumer Bank sowie auch von vielen Sparkassen die Antwort, dass der Anspruch verjährt sei.

Laut FAZ können Bankkunden eine Rückerstattung von 2012 gezahlten Gebühren noch bis Ende 2015 fordern.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/finanzieren/verbraucherschuetzer-monieren-bank-tricks-bei-rueckzahlung-von-kreditgebuehren-13478898.html
Donnerstag, 12. März 2015

Dienstag 10. März 2015, 21:41

In der derzeitigen niedrigen Zinsphase zahlen Immobilienkäufer so wenig wie nie für ihre Baudarlehen. Der Nachteil: Je günstiger die Zinsen sind, desto länger wird die Gesamtlaufzeit des Kredits. Gerade deshalb wird zu höheren Tilgungen geraten, erklärt Stephan Scharfenorth, Baufi24.de. Eine Sondertilgung ist hier viel wert. Der Vorteil liege in der schnelleren Entschuldung und der geringeren Zinslast. Doch die wenigsten Kreditnehmer nutzen die Möglichkeiten zur Sondertilgung. Dabei lohnt es sich, so Kerstin Papon (FAZ).

„Lieber einmal Sondertilgen statt zweimal in den Urlaub fahren“ (Scharfenorth)

Was muss ich bei Sondertilgungen beachten?

Die Bedingungen für die Tilgungen vorher vereinbaren. Normalerweise sind Sondertilgungen von jährlich 5 Prozent der Darlehenssumme üblich, ohne dass Zinsaufschläge erhoben werden.

Die meisten KfW-Darlehen sind jederzeit in beliebiger Höhe tilgbar, so Baufi24.de

Erwartet man eine freiwerdende Lebensversicherung, könne diese einmalig als Sondertilgung von Anfang an in die Finanzierung einberechnet werden.

Bei weitere größeren Einmalbeträgen wie Auszahlungen von Sparplänen oder Erbschaften raten die Experten diese für einen Teil des Darlehens und somit für eine deutlich kürzere Sollzinsbindung zu wählen, so Interhyp.

Neben den planmäßigen Tilgungen können Kreditnehmer in der Regel auch Sondertilgungen vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld vornehmen.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/niedrigzinsen-richtig-nutzen-sondertilgungen-13463941.html Donnerstag 5. März 2015. Von Kerstin Papon

Montag 02. März 2015, 12:58

Ethisch-ökologische Geldanlagen sind auf dem Vormarsch. Doch sind Begriffe wie „ethisch“, „ökologisch“ oder „nachhaltig“ bei Geldanlagen nicht geschützt, so die Verbraucherzentrale Bremen. Sie warnt vor „Greenwashing“ („Grüner Schein“), denn die Deutung bleibt den Anbietern überlassen. Daher können Anleger kaum einschätzen, ob Werbeaussagen zutreffen oder nicht.

Zurzeit wird das von der Bundesregierung vorgelegte Kleinanlegerschutzgesetz diskutiert. Laut der vzbv, sieht der Entwurf beispielsweise für sozial ausgerichtete Unternehmungen eine Reihe von Ausnahmen für die Regulierung von Vermögensanlagen vor. Das Ziel: Die Unternehmen sollen leichter Zugang zu Kleinanlegergeldern bekommen.

Grundsätzlich begrüßen die Verbraucherschützer dies, mahnen aber an, nur mäßige Ausnahmen zu definieren, etwa bei der Prospektpflicht, so Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzen beim vzbv. Zudem fordert sie, verbindliche Mindeststandards für ethisch-ökologische Geldanlagen festzulegen. „Nur wer diese erfüllt, sollte Finanzprodukte entsprechend bewerben dürfen“, sagt Ulrike Brendel von der Verbraucherzentrale Bremen.

Quelle:
http://www.vzbv.de/pressemeldung/ethisch-oekologische-geldanlagen-brauchen-regeln
Pressemitteilung vom Freitag, 27. Februar 2015

Freitag 27. Februar 2015, 13:35

Ihnen fehlt das Geld für ein Auto, Elektrogerät oder eine neue Küche? Kein Problem. Autohäuser, Elektromärkte und Küchenstudios bieten Ihnen Ratenkredite ohne Zinsen an. Eine sogenannte „Null-Prozent-Finanzierung“.

Die ZDF-Sendung „Zoom“ ist dem Geschäftsmodell „Finanzierung ohne Zinsen“ auf den Grund gegangen. Auf dem ersten Blick für den Kunden eine feine Sache. Nur ist Vorsicht geboten, wenn dem Verbraucher zusätzlich zum Ratenkredit eine Restschuldversicherung – für den Todesfall oder für Arbeitslosigkeit – angedreht wird. Da droht das böse Erwachen.

Das Problem: Banken verdienen heutzutage kaum Geld mit Ratenkrediten. Deshalb versuchen Geldhäuser Zusatzprodukte, wie die Restschuldversicherung, zu verkaufen. Ein gutes Geschäft, denn für die Restschuldversicherung muss der Kunde zahlen. In manchen Fällen so viel wie für einen teuren Verbraucherkredit.

Doch wenn´s drauf ankommt, so Detlef Schwarzer, „ZDFzoom“, wenn man beispielsweise arbeitslos wird und den Kredit nicht mehr bedienen kann, wollen die wenigsten zahlen. Da wird auf das Kleingedruckte hingewiesen. Gezahlt wird nämlich nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Davon wissen die meisten Verbraucher aber nichts, denn über Kosten und Risiken wird kaum informiert, beklagen Verbraucherschützer.

Quelle:
http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom.zdf.de-37219964.html
Sendung vom Mittwoch, 25. Februar 2015. Von Detlef Schwarzer

Mittwoch 25. Februar 2015, 14:10

In Zeiten von Niedrigzinsen zeigt die Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“, wie Privatanleger beispielsweise in Aktien investieren können.
Die Autoren von „Geldanlage für Faule“ empfehlen erstens, immer nur Geld in Aktien zu investieren, das man minimum zehn Jahre entbehren kann und zweitens, breit gestreut in Aktien einzustiegen.

Wenn man in Aktien investieren möchte, hat man grundsätzlich die Möglichkeit entweder über Indexfonds oder über Aktienfonds zu investieren. Die Indexfonds bilden einen Aktienmarkt eins zu eins ab wie beispielsweise den Dax, den Euro-Stoxx oder den MSCI World. Bei Aktienfonds trifft die Auswahl der Aktien ein Fondmanager, deshalb spricht man hier von „aktiv gemanagten Produkte“.

Die Stiftung Warentest empfiehlt für Privatanleger Indexfonds, da sie niedrige Kosten und breite Streuung auf sich vereinigen, so schreibt Harald Freiberger, SZ. Von welcher Gesellschaft man kauft, ist nicht so entschiedend. Wer Risiken minimieren möchte, kann in Indexfonds auf den Euro-Stoxx investieren und weniger im MSCI World, der zu 60 % aus US-Aktien besteht (Stichwort: Währungsrisiko).

Die größten Anbieter unter den Indexfonds sind laut „Finanztest“:

  • iShares (Blackrock)
  • db x-Trackers (Deutsche Bank)
  • Lyxor (Société Générale)
  • Amundi
  • Comstage
  • Deka
  • Source
  • UBS

Wo kaufe ich meine Aktien?

Bei der Filialbank, der Sparkasse (oder einer Direktbank, wenn man weiß, was man kaufen will). Das Problem: Oft werden Indexfonds gar nicht angeboten und bei Aktienfonds nur Produkte der hauseigenen Fondsgesellschaft. Die müssen aber nicht zwingend die besten sein. Da hilft nur dem Bankberater auf die Nerven zu gehen und nachzufragen!

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 18. Februar 2015. Von Harald Freiberger

https://www.test.de/shop/altersvorsorge-rente/geldanlage-fuer-faule-sp0355/?mc=geldanlagefuerfaule

Freitag 20. Februar 2015, 16:38

Nach Einschätzung des Chefs der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, sind Minuszinsen auf Sparguthaben rechtlich unzulässig.

Bis jetzt werden nur Millionenvermögen mit einem Negativzins bestraft. Sollten Banken künftig private Sparer zur Kasse bitten, so wird es entscheidend sein, wie die Geldinstitute ihren Privatkunden beibringen, dass Einlagen auf Giro-, Tagesgeld- oder Sparkonten Zinsen kosten statt Zinsen bringen, schreibt Karsten Seibel, „Die Welt“.

Verbraucherschützer sind der Auffassung, dass es nicht reicht, die Negativzinsen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hinzuzufügen und dies dem Bankkunden dann mitzuteilen. Die Deutsche Kreditwirtschaft äußert sich nicht zu einer Einführung von Negativzinsen. Dies sei die “individuelle geschäftspolitische Entscheidung des einzelnen Kreditinstituts”, so erklärt der Spitzenverband der Banken.

Negative Zinsen im Rahmen bestehender Kontoverträge sind also umstritten. Für neue Einlagenverträge hingegen wären Minuszinsen denkbar. Wahrscheinlicher als Negativzinsen auf das Guthaben der Privatkunden sind neue Gebühren, so Klaus Müller. Denn höhere Kontogebühren müssen Bankkunden hinnehmen. Unzufriedenen Kunden bleibt dann nur ein Ausweg: Die Bank zu wechseln.

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/article137601505/Sind-Negativzinsen-auf-dem-Girokonto-unzulaessig.html
Mittwoch 18. Februar 2015. Von Karsten Seibel, Korrespondent für Wirtschafts- und Finanzthemen in Frankfurt

Mittwoch 18. Februar 2015, 07:03

Die Deutsche Bank darf für die Überziehung des Disporahmens keine Pauschale von 6,90 Euro verlangen, so das Oberlandesgericht Frankfurt (Az.: 1 U 170/13). Die Pauschale sei „unter keinen Umständen“ zu rechtfertigen, so die Richter, weil sie bei einer geringfügigen Überzeihung „außerhalb jedes Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung“ stehe. Geklagt hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Die Deutsche Bank verlangt für die Dispo-Überziehung derzeit 15,70 % Zinsen, mindestens aber 6,90 Euro im Quartal.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 17. Februar 2015

Sonntag 15. Februar 2015, 22:24

Vor einem Jahr senkte die ING-Diba medienwirksam den Überziehungszins beim Girokonto auf das Niveau des Dispozinses. Damals wurde dieser Schritt von Sparkassen und Genossenschaftsbanken als „Marketing-Gag“ abgetan. Laut FAZ schafft nun die Hälfte der Sparkassen die Überziehungszinsen selbst ab.

Bei Überziehungszinsen handelt sich um Kreditzinsen, die Banken von Kunden erheben, wenn sie mit ihrem Girokonto über den vereinbarten Dispo-Kredit hinaus im Minus liegen.

Nach Abgaben der SZ streicht als erste der großen deutschen Geldinstitute auch die Hypo-Vereinsbank (HVB) im Mai den Zinsaufschlag für Überziehungskredite. Die Deutsche Bank und die Commerzbank allerdings halten am Überziehungszins fest. Zusammen mit der Postbank schlagen diese Geldinstitute derzeit zwischen 3,5 und 5,5 Prozentpunkte auf den Dispo-Zins drauf, so FAZ.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/finanzieren/girokonten-haelfte-der-sparkassen-schafft-ueberziehungszins-ab-13412247.html
Freitag, 6. Februar 2015, von Hanno Mußler

Süddeutsche Zeitung. Donnerstag, 12. Februar 2015, von Harald Freiberger

Süddeutsche Zeitung. Samstag/Sonntag, 14./15. Februar 2015

Freitag 06. Februar 2015, 11:31

Möchte sich der Bankkunde am Schalter oder am Auszugsdrucker in der Bankfiliale über seinen Kontostand und die Umsätze informieren, muss dies kostenlos sein. Kosten können allerdings entstehen, wenn man sich nicht selbst um die Kontoauszüge kümmert. Sollte die Bank die Auszüge per Post zusenden, darf das Institut jedoch nur die Portokosten berechnen. Für das Ausstellen der Übersichten darf kein Entgelt verlangt werden.

Wer nachträglich einen Kontoauszug benötigt, muss nur für die tatsächlichen Kosten aufkommen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ist eine pauschale Gebühr nicht erlaubt. Für Bankauszüge, die älter als 13 Monate sind, werden meist um die 15 Euro verlangt.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bankgebuehren-automatisch-teuer/11261088.html
Von Carla Neuhaus und Angie Pohlers, Donnerstag, 22. Januar 2015

Montag 02. Februar 2015, 16:09

Will die Postbank ihre Kunden dadurch zum Onlinebanking drängen?

Ab dem 1. April bittet die Deutsche-Bank-Tochter Kunden von Girokonten, die ihren Zahlungsverkehr über Papierbelege und nicht per Onlinebanking durchführen, zur Kasse. Jede Überweisung, alle Scheck- und Wechseleinzüge sowie die erste Dauerauftrag-nutzung kostet dann jeweils 99 Cent. Früher waren diese Buchungsposten kostenlos, so Michael Kohlstadt, „DerWesten“.

Die Postbank begründet diesen Schritt mit den hohen Kosten, die mit der Abwicklung der Papierbelege verbunden sind.

Die Stiftung Warentest fordert die Postbankkunden auf, gegen die Erhebung dieser neuen Gebühr zu protestieren. Sie finden beim nachstehenden Link einen Musterbrief der Stiftung Warentest zum Herunterladen:

https://www.test.de/Musterbriefe-Kontofuehrungsgebuehr-So-fordern-Sie-Ihr-Geld-zurueck-4808683-0/

Die Verbraucherschützer berufen sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach „pro Buchung“ erhobene Gebühren rechtswidrig sind. Kunden, die der Änderung der Entgeltregelung widersprechen, riskieren allerdings die Kündigung des Kontos durch die Postbank, so die „TZ“.

Wer nicht innerhalb von zwei Monaten Widerspruch einlegt, für den erfolgt die Umstellung automatisch.

Quelle:
http://www.derwesten.de/politik/post-draengt-kunden-zu-online-banking-aimp-id10289682.html
Von Michael Kohlstadt, Freitag, 30. Januar 2015

TZ Wochenende, Samstag, 31. Januar/Sonntag, 1. Februar 2015

Samstag 31. Januar 2015, 14:30

Viele Institute bieten sogenannte „kostenlose Girokonten“ an. Allerdings lohnt der Blick ins Kleingedruckte. Denn nicht jedes Konto ist auch wirklich frei von Gebühren. Wenn der Kunde eine Überweisung in Papierform abgibt, kann das beispielsweise extra kosten. Manche Banken locken Neukunden mit einer bestimmten Zahl von Freiüberweisungen. Sobald diese überschritten ist, wird ordentlich kassiert.

Laut Tagesspiegel hat die Stiftung Warentest kürzlich 176 „Gratiskonten“ von 91 Banken untersucht. Nur 30 davon waren tatsächlich kostenlos.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bankgebuehren-automatisch-teuer/11261088.html
Von Carla Neuhaus und Angie Pohlers, Donnerstag, 22. Januar 2015

Mittwoch 28. Januar 2015, 23:07

Die Zinsen sind auf einen Rekordtief. Immer mehr Kunden nutzen kostengünstig das Onlinebanking. Demzufolge wird es für die Banken immer schwieriger Geld zu verdienen. Mit Gebühren lässt sich dazuverdienen.

Der Bundesgerichtshof sollte darüber entscheiden, ob die Banken von ihren Kunden Gebühren für einzelne Kontobewegungen verlangen dürfen. Geklagt hat die Schutzgemeinschaft für Bankkunden (SfB) gegen die Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim in Bayern, so der Tagesspiegel. Konkret wollten sie erreichen, dass den Kunden für Barein- oder Barauszahlungen am Schalter Freibuchungen eingeräumt würden, so die SZ.

Das Geldinstitut verlangt zurzeit pro „Buchungsposten“ 35 Cent. Das sei eine Dienstleistung, so die Bank, die sich sich auf die EU-Zahlungsrichtlinie beruft. Demnach, so die SZ, dürfe ein „angemessenes“ Entgelt für Dienstleistungen gefordert werden. Auch der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) teilt diese Auffassung. Aus Sicht der Schutzgemeinschaft werden solche Leistungen jedoch über die allgemeine Kontoführungsgebühr abgegolten.

Das Gericht hat jetzt zwar im Sinne der Verbraucher entschieden, aber ein spezielles Urteil gesprochen: Mit der Klausel, argumentiert das Gericht, seien auch solche Buchungen kostenpflichtig, „die bei der fehlerhaften Ausführung eines Zahlungsauftrages anfielen.“ Das benachteilige die Kunden unangemessen. (Az.: XI ZR 174/13). Also dürfen Korrekturbuchungen nicht den Kunden aufgebürdet werden. Somit kippt der BGH die pauschale Klausel der Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim.

Das Urteil betrifft also nur Barein- oder Barauszahlungen am Schalter. Das erwartete Grundsatzurteil zu Buchungsgebühren blieb jedoch leider aus.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bankgebuehren-automatisch-teuer/11261088.html
Von Carla Neuhaus und Angie Pohlers, Donnerstag, 22. Januar 2015

http://www.sueddeutsche.de/geld/bgh-urteil-raiffeisenbank-darf-keine-buchungsgebuehr-verlangen-1.2322754

Samstag 24. Januar 2015, 15:01

Auf der Suche nach den besten deutschen Bausparkassen hat die Stiftung Warentest 20 Institute getestet. Gerade mal drei Bausparkassen, nämlich die Landesbausparkasse (LBS) Baden-Würtemberg, Wüstenrot und LBS Ost, bekamen die Gesamtnote „gut“. Die Note „mangelhaft“ bekamen vier Anbieter: LBS West, Aachener, Deutsche Bank Bauspar sowie LBS Rheinland-Pfalz, so die Süddeutsche Zeitung.

Grundsätzlich, so Finanztest-Chefredakteur Heinz Landwehr, beraten Bausparkassen besser als früher und für Kunden, die ein Eigenheim bauen oder kaufen wollen, ist Bausparen noch immer eine gute Idee. Nur müssen die Kunden Angebote immer genau nachrechnen.

Nord-Süd Gefälle?

Nach Erfahrungen von Finanzierungsexperte Hartmut Schwarz, Verbraucherzentrale Bremen, ist die Beratungsqualität ist sehr unterschiedlich. Der Zeitung Weser Kurier gegenüber sagt Schwarz, dass in 80 Prozent der Bremer Fälle „unzureichend beraten“ werde. „Statt auf die individuellen Bedürfnisse zu achten, wird nur verkauft“, so Schwarz.

Laut Stiftung Warentest sind die besten Beratungen eher im Südwestdeutsche Raum vorzufinden.

Die Tester weisen auf die häufigsten Fehler seitens der Anbieter nach einer Beratung hin:

  • eine zu hohe Bausparsumme
  • ein unnötig hoher Sparanteil
  • nicht ausgeschöpfte Förderungen

Weitere Fehler:

  • unsinnig hohe Tilgungsraten von bis zu 70 % des monatlichen Nettoeinkommens
  • lückenhafte Angebotsinformationen wie Höhe oder Laufzeit des Darlehens, Kreditrate oder voraussichtlicher Zuteilungszeitpunkt
  • 20 % der Tester verließen die Bank ganz ohne Spar- und Tilgungplan oder Entwurf der späteren Immobilienfinanzierung

Quelle:

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Viele-Bausparer-zahlen-drauf-_arid,1037923.html
Von Maren Beneke – Mittwoch, 21. Januar 2015

Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 21. Januar 2015

Dienstag 20. Januar 2015, 17:03

Laut den Stuttgarter Nachrichten wollen etwa zwei Drittel aller Bausparkassen Altverträge kündigen, wenn Kunden ihr Darlehen zehn Jahre nach Zuteilung nicht in Anspruch genommen haben.

Die Bausparkasse Wüstenrot bestätigte der Zeitung gegenüber, dass Kunden noch im Januar angeschrieben würden mit dem Hinweis, dass die entsprechenden Verträge zum 24. Juli 2015 aufgelöst würden. Es betrifft rund drei Millionen Wüstenrot-Kunden.

Wüstenrot beruft sich wie die Landesbausparkasse Baden-Württemberg (LBS) und das BHW auf Paragraf 489 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Demnach sind Darlehen nach Ablauf von zehn Jahren kündbar. Zudem hat das Landgericht Mainz diese Ausfassung bestätigt.

Die Verbraucherzentralen erheben jedoch Einspruch. Die Bausparkassen, so Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, bewegen sich in einer Grauzone. Der Experte geht davon aus, dass diese Streitfrage vor dem Bundesgerichtshof landen wird.

Quelle:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bausparvertraege-wuestenrot-will-altvertraege-kuendigen.b05cc96d-0fe5-4a3b-b2ff-a47c4a926109.html
von Sabine Marquard, Donnerstag, 15. Januar 2015

Donnerstag 15. Januar 2015, 21:30

Bei der Nutzung der Ikea-Kundenkreditkarte “Ikea Family Bezahlkarte” ist Vorsicht geboten, mahnt die Hamburger Verbraucherzentrale. Denn der effektive Darlehenszinssatz sei mit 14,95 Prozent pro Jahr im Vergleich zu anderen Angeboten nahe am Wucher.

Als Alternative zur Ikea-Kundenkreditkarte, so die Verbraucherschützer, bieten andere Banken unter anderem ganz normale Ratenkredite an. Die Zinssätze bewegen sich laut Vergleichsportalen aktuell je nach Ausgangslage zwischen etwa drei und zehn Prozent, so n-tv.

Die kritisierte Karte hat nichts mit der “Ikea Family-Card” zu tun, bei der es sich um eine kostenlose Club- oder Kundenbindungskarte handelt.

Quelle:
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wohnst-du-schon-oder-zahlst-du-noch-article14291511.html
Samstag, 10. Januar 2015

Sonntag 11. Januar 2015, 10:11

Wird ein zinsloser Ratenkauf („Null-Prozent-Finanzierung“) vereinbart, kann der Kunde zwar im Falle einer Reklamation vom Kaufvertrag zurücktreten – der Darlehensvertrag aber läuft trotzdem weiter! Nur bei Ratenkauf mit Zinsen kann der Verbraucher aus beiden Verträgen aussteigen.

Quelle: BGH: XI ZR 168/13

Samstag 03. Januar 2015, 22:06

Eine Frau aus Deggendorf (Bayern) findet bei ihrem verstorbenen Schwiegervater ein altes Sparbuch – in D-Mark. Weil die Bank sich weigert, den Betrag auszuzahlen, zieht sie vor Gericht. Jetzt bekam die Kägerin recht.

Das Gericht erklärt: Dass das Sparbuch 38 Jahre lang nicht angerührt wurde und D-Mark-Beträge enthält, spielt keine Rolle. Das Argument der Bank, das Geld sei längst an den Schwiegervater ausbezahlt worden, die Unterlagen darüber seien aber bei einem Wasserschaden zerstört worden, wies das Gericht zurück, so TZ.

Laut BaFin erlöschen Ansprüche auf Geldbeträge alter Sparbücher nicht, denn Sparbücher sind Urkunden mit Wertpapiercharakter. Sollte die betreffende Bank die Behauptung aufstellen, dass die Forderung nicht mehr besteht, muss sie dies nachweisen.

Auf Geldbeträge in Reichsmark oder in Mark der DDR besteht jedoch kein Anspruch mehr.

Quelle:
Tageszeitung (TZ), Sonntag, 21. Dezember, 2014

Aktuelle bankscore Meldung vom 18.03.2013:
http://bankscore.de/aktuelle-meldungen/altes-sparbuch-gefunden-was-tun.html
http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/BankenBausparkassen/Allgemeines/01_altes_sparbuch.html?nn=2789792

Samstag 20. Dezember 2014, 16:39

Bankkunden können Gebühren für Kredite von ihrer Bank noch zurückverlangen. Eile ist aber geboten! Die Frist für eine Reklamation endet nämlich für die meisten Betroffenen am 31. Dezember 2014. Wenn man den Stichtag verbummelt, sind die Ansprüche verjährt.

Zunächst geht es um Ratenkredite. Jahrelang verlangten Banken spezielle Bearbeitungsgebühren dafür. Der Bundesgerichtshof erklärte sie für nicht erlaubt.

Laut börse-online kann man die Rückzahlung für Verträge fordern, die bis 1. Januar 2005 zurückreichen. Die Verjährung für eben diese Kreditverträge endet dieses Jahr. Danach gilt für alle bis Ende 2011 geschlossenen Kreditverträge eine dreijähige Verjährungsfrist. Das bedeutet also: Für Verträge, die 2012 abgeschlossen wurde, kann die Gebühr bis Ende 2015 zurückverlangt werden.

Achtung! Das Gericht hat in seinen Urteilen Immobilienkredite nicht ausgeschlossen. Die Verbraucherzentralen raten deshalb Bankkunden mit solchen Krediten, das Entgelt auch zurückzufordern, sofern dieses erhoben wurde, so Süddeutsche Zeitung.

Einen Musterbrief (per Einschreiben!) für alle zum herunterlanden unter:

www.vz-nrw.de/mediabig/231348A.pdf

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 18. Dezember 2014
http://www.sueddeutsche.de/geld/verbraucherkredite-panik-zum-jahresende-1.2273123
Freitag, 19. Dezember 2014. Von Harald Freiberger, Frankfurt, und Daniela Kuhr, Berlin
http://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-vorsorge/Milliardenansprueche-Banken-vertroesten-Kunden-1000419713

Donnerstag 18. Dezember 2014, 07:10

Zum Jahreswechsel 2015 müssen Kunden, die Münzen zur Bank bringen, mehr bezahlen, so berichtet die Bild.

Der Grund: Die EU verschärft die Vorschriften für die Annahme von Geldmünzen. Am Bankschalter muss das Personal künftig die Echtheit und „Umlauffähigkeit“ jeder Münze prüfen. Dafür müssen Bankmitarbeiter geschult werden.

Laut Focus-Online verlangt die Sparkasse KölnBonn ab Januar drei Euro. Die Sparkasse München 1,50 Euro. Kinder allerdings, die ihr Sparschwein zur Bank bringen und Kirchen, die regelmäßig die Kollekte einzahlen, sind von den Gebühren befreit.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/news/neue-eu-bargeld-richtlinie-erste-sparkassen-erhoehen-gebuehren-bei-annahme-von-muenzen_id_4346129.html Montag, 15. Dezember 2014

Mittwoch 10. Dezember 2014, 07:42

Kündigungen gut verzinster Bausparverträge durch die LBS Bayern, Wüstenrot, Schwäbisch Hall und die LBS West, um sich von hohen Zinsversprechen zu befreien, haben bei Kunden Empörung ausgelöst.

Laut der Süddeutschen Zeitung können Bausparkassen sich künftig auf ein Urteil des Landesgerichts Mainz berufen (Az.:5o1/14). Das Gericht stellte klar, dass der Zweck des Bausparens die Erlangung eines Darlehens sei. Der Haken: Von der Kündigung betroffen waren Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind, von den Kunden aber nicht in Anspruch genommen worden waren. Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, wehrt sich gegen eine solche Auslegung: „… solange der Bundesgerichtshof für diese Praxis kein grünes Licht gegeben hat, handeln die Bausparkassen in einer Grauzone“.

Aus Sicht der Finanzaufsichtsbehörde BaFin belasten die Altverträge allerdings die Bausparkassen besorgniserregend, so berichtet die Wirtschaftswoche. Deshalb versucht die BaFin, das Bundesfinanzministerium dafür zu gewinnen, „das Bausparkassengesetz so zu ändern, dass Altsparern künftig leichter gekündigt werden kann – notfalls sogar von der Aufsichtsbehörde selbst“, so das Handelsblatt.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 9. Dezember 2014. Von Markus Zydra
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/altersvorsorge-sparen/bausparvertraege-bafin-draengt-kassen-zu-kuendigung/11084528.html Samstag, 6. Dezember 2014

Samstag 06. Dezember 2014, 13:11

Ab Juli 2015 ändern sich die Sicherungssysteme für Ersparnisse, wenn Banken und Sparkassen in die Insolvenz gehen. Zugunsten der Kunden, so der Tagesspiegel.

Im Normalfall werden weiterhin bis zu 100 000 Euro pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung gedeckt. Dies gilt für Sparguthaben, Tages- und Festgelder sowie Guthaben auf Girokonten.

Neu ist: Der Bankkunde kommt schneller und einfacher an sein Geld. Laut Tagesspiegel, sieht das neue Gesetz „eine Rückerstattung durch den Einlagensicherungsfonds ohne Antrag und binnen sieben Arbeitstagen vor“. Bisher waren es 20 Arbeitstage.

Wer Geld im EU-Ausland angelegt hat, profitiert ebenso vom Gesetz, denn das regelt auch eine länderübergreifende Abwicklung. So kann ein deutscher Kunde, der beispielsweise Geld bei einer bankrotten französischen Bank deponiert hat, die Rückzahlung künftig über den deutschen Entschädigungsfonds abwickeln. Dieser rechnet dann mit den französischen Sicherungssystemen intern ab.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neues-sicherungssystem-fuer-ersparnisse-bankkunden-werden-besser-geschuetzt/11069898.html Donnerstag, 4. Dezember 2014 von Veronika Csizi

Dienstag 02. Dezember 2014, 12:35

Falls eine Bank Pleite geht, schützt die sogenannte Einlagensicherung die Guthaben (Einlagen) der Kunden des betroffenen Geldinstituts. Die Einlagensicherung reduziert also das Risiko, dass die Bank das Geld der Kunden nicht zurückzahlen kann.

In Deutschland bedeutet das, dass das Guthaben auf Girokonto, Tagesgeld- oder Festgeldkonto für jeden Bankkunden pro Bank bis zu 100.000 Euro abgesichert ist (EU-Richtlinie 2009/14/EG; CELEX Nr: 32009L0014).

Ein Ehepaar ist auf derselben Bank mit 100.000 Euro pro Person abgesichert, in diesem Fall also 200.000 Euro, so Tenhagen, Chefredakteur des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip.

Achtung! Bei Niederlassungen von Banken in anderen Staaten gilt die Einlagensicherung des Landes, in dem sich der Hauptsitz der Bank befindet (vgl. Wikipedia).

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung

Bayern 2 , Tagesgespräch am Dienstag, 25. November 2014. „Strafzinsen und hohe Gebühren für Sparer: Fühlen Sie sich betrogen?“ Zur Gast: Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur.

Zum Nachhören unter: http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/tagesgespraech/tagesgespraech-650.html

Freitag 28. November 2014, 14:03

Banken müssen Bearbeitungsgebühren für Ratenkredite erstatten, so der Bundesgerichtshof. Doch die Alltagspraxis zeigt, dass viele Geldhäuser sich mit der Rückzahlung schwer tun.

Der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zufolge lassen viele Banken ihre Kunden trotz eindeutiger Rechtslage erst einmal abwimmeln. Handelsblatt Online hat typische Verzögerungsstrategien der Banken mit den Kunden zusammengetragen:

Verweigerung der Zahlung

Beispiel: Fellbacher Bank. Die Bank sieht keine rechtliche Grundlage für die Rückzahlungsforderung. Beim betroffenen Kredit, so die Bank, handele es sich um einen gewerblichen und keinen privaten Zweck.

Kündigung

Wie der Fall der Volksbank Zuffenhausen zeigt, willigt die Bank ein, den geforderten Betrag zu erstatten. Im gleichen Brief kündigt die Bank allerdings auch die Geschäftsbeziehung. Alles rechtens, so der eingeschaltete Ombudsmann. Die Bank spricht von „einem Einzelfall“.

Erstattung und Verweigerung

Beispiel: Die Targobank. Die Entgeltungsgebühren für einen Kredit aus dem Jahr 2013 sind aus Kulanz erstattet worden, ohne jedoch die rechtliche Grundlage anzuerkennen. Gegenüber Handelsblatt Online weist die Bank daraufhin, dass es keine Ausgleichszinsen gebe und nicht alle Kredite von den BGH-Urteilen betroffen seien. Die Urteile wären auf Geschäftsmodelle spezieller Banken zurückzuführen, unter denen die Targobank nicht vertreten sei.

Verjährung

Beispiel: Die Santander Bank. Auf Anfrage von Handelsblatt Online, ob die Bearbeitungsgebühren nach den BGH-Urteilen für einen bestimmten Kredit erstattet werden, verwies die Bank auf ihr Bankgeheimnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch urteilte im Oktober, dass sich die Geldinstitute nicht auf eine Verjährung berufen können.

Lange Wartezeit

Beispiel: Die DSL Bank. Im Juni stellt eine Kundin einen Antrag auf Rückerstattung an die DSL Bank. Mitte Juni bestätigt die Bank den Eingang. Gleichzeitig gibt die Bank an, dass keine schnelle Bearbeitung garantiert werden könne.

Wenn Sie Ihre Bearbeitungsgebühren zurück haben wollen, hier ein Musterschreiben im Internet:

http://www.vz-nrw.de/bearbeitungsentgelte

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/kredite-zahlen-nein-danke-/11031850.html Mittwoch, 26. November 2014

Montag 24. November 2014, 15:37

Nach der Skatbank führen auch die WGZ-Bank und bald die Commerzbank einen Strafzins auf Einlagen von Großunternehmen ein. Die genaue Höhe der Strafzinsen ist teilweise Verhandlungssache. Die Geldinstitute orientieren sich voraussichtlich an der Skatbank, die 0,25 Prozent für Einlagen über 500.000 Euro verlangt.

Privatanleger sind von der sogenannten „Guthabengebühr“ nicht betroffen, so das Handelsblatt. Aber wie lange noch? Laut SZ vertreten manche Experten die Ansicht: Je länger die Niedrigzinsphase dauert, umso wahrscheinlicher werden Geschäftsbanken den Negativzins auch an die Privatkunden weitergeben müssen.

Verbraucherschützer rechnen derzeit nicht mit Strafzinsen für kleinere Guthaben, weil der Ertrag kaum im Verhältnis zu Risiko und Aufwand steht.

Dennoch: Indirekt können Privatanleger betroffen sein. Denn hinter einem Investmentfonds, der für seine Einlagen Negativzinsen zahlen muss, stehen auch Gelder von Privatkunden, erklärt Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/altersvorsorge-sparen/commerzbank-ankuendigung-negativzins-trifft-auch-kleinanleger/11007916.html Donnerstag, 20. November 2014
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/wgz-bank-naechste-bank-wagt-sich-mit-strafzins-aus-der-deckung/11017152.html Freitag, 21. November 2014
Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 22./23. November 2014

Freitag 21. November 2014, 07:12

Ihnen wurde ein Kredit nicht gewährt oder ein Darlehen einfach gekündigt? Und Sie wissen nicht warum? Das könnte an Ihrer Schufa-Auskunft legen.

Laut heise.de fordern das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) und die GP-Forschungsgruppe in einer Studie zu “Scoring nach der Datenschutz-Novelle 2009” die Politik auf, die gesetzlichen Bestimmungen zur automatisierten Prüfung der Kreditwürdigkeit zu reformieren.

Die meisten Deutschen haben keine Ahnung davon, welche Informationen wo über sie gespeichert sind, obwohl es ein gesetzliches Auskunftsrecht gibt, so ZDFzoom. Zudem sind die Informationen der Auskunfteien wie Schufa, Arvato Infoscore, Boniversum oder Bürgel für Verbraucher „oft unverständlich und nicht nachvollziehbar“, so heise.de.

Generell beklagen die Experten, dass die statistischen Berechnungen der Kreditwürdigkeit auf Schätzungen beruhen. Es ist fragwürdig, so die Autoren, ob solche Berechnungen überhaupt auf einzelne Personen übertragen werden können.

Überdies empfehlen die Experten laut Focus.de, dass

  • der Gesetzgeber bestimmen solle, welche Daten für die Prognose eines finanziellen Ausfallrisikos „erheblich“ sind.
  • das Erstellen von Personenprofilen und das Heranziehen personenbezogener Daten wie Alter, Geschlecht oder Gesundheit verboten werden.
  • die Wohnadresse in der Bewertung gestrichen wird.

Um die sogenannten Scorings besser nachvollziehen zu können, schlagen die Studien-Autoren vor, ein Internet-Portal zu errichten, damit Betroffene Auskünfte über ihre Daten beziehen können.

Den Durchblick haben die zuständigen Landesbehörden für Datenschutz jedoch auch nicht, kritisieren die Autoren. „Eine Kontrolle der Scoring-Verfahren erfolgt nur unzureichend“, heißt es, denn ohne eine Offenlegung der Berechnungsmodelle können weder Betroffene noch Aufsichtsbehörden die Verfahren wirksam überprüfen.

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Scoring-oft-unverstaendlich-Aussagekraft-fragwuerdig-2460566.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom Mittwoch, 19. November 2014

http://www.zdf.de/zdfzoom/httpzoom.zdf.dezdfzoomzdfzoom-5991578.html-34159242.html

http://www.focus.de/finanzen/banken/schufa-scores-oft-fragwuerdig-justizministerium-ruettelt-an-geheimer-schufa-formel_id_4147503.html

Dienstag 18. November 2014, 17:26

Die Bausparkasse LBS Bayern hat 26.000 Bausparverträge gekündigt. Betroffen von den Kündigungen mit Wirkung zum Mai 2015 sind Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind, ohne dass Bausparmittel abgerufen wurden. Warum? Offensichtlich um Hochzinsverträge los zu werden, so Focus Online. Laut Münchner Merkur sind alte Bausparverträge oft mit drei bis fünf Prozent verzinst. Aktuell liegt die Verzinsung für Bausparguthaben nur noch bei 0,25 %.

Immer öfter kündigen Bausparkassen (etwa die LBS Nord) Altverträge, bei denen die Bausparsumme überschritten wurde. Neu ist, dass nun auch Verträge, die noch nicht vollgespart sind, gekündigt werden, so Münchner Merkur.

Verbraucherschützer schlagen Alarm, denn Kunden haben kaum eine Handhabe gegen die Kündigung. Warum es so ist, erklärt Susanne Götz von der Verbraucherzentrale Bayern: Bislang gibt es kein Urteil des Bundesgerichtshofs dazu. Rein rechtlich also bewege man sich in einer Grauzone, so Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Sein Rat: Wer eine Rechtsschutzversicherung habe oder die Kosten eines Verfahrens selber tragen könne, sollte sich Rat bei einem Anwalt holen.

Quelle:
http://www.merkur-online.de/aktuelles/wirtschaft/bausparkasse-bayern-kuendigt-altvertraege-4453485.html
Von Manuela Dollinger. Montag, 17. November 2014

http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/zu-viel-rendite-lbs-bayern-bestaetigt-kuendigung-von-26-000-altvertraegen_id_4281169.html
Dienstag, 18 November 2014

Donnerstag 13. November 2014, 21:39

Laut der Verbraucherzentrale (VZ) Baden-Württemberg hat die Volksbank Zuffenhausen das Girokonto eines Kunden gekündigt, nachdem er unzulässig erhobene Bearbeitungsgebühren zurückforderte hatte. Der Finanzexperte Niels Nauhauser von der VZ kritisiert dieses Verhalten als die „dreisteste aller Reaktionen“. Denn der zuständige Schlichter den Anspruch des Kunden sogar bestätigt.

Laut Handelsblatt sammelt die Verbraucherzentrale gegenwärtig Reaktionen auf das Urteil des Bundesgerichtshofs, wonach unrechtmäßig erhobene Bearbeitungsgebühren zurückverlangt werden können.

Der Bundesgerichtshof hatte Ende Oktober geurteilt, dass Bankkunden die beim Abschluss eines Verbraucherkredits erhobenen Bearbeitungsgebühren rückwirkend ab Ende Oktober 2004 zurückfordern können.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/nach-verbraucherbeschwerde-volksbank-kuendigt-unbequemem-kunden-das-girokonto/10964862.html

Dienstag 11. November 2014, 11:43

Liebe bankscore Besucher!

Wir haben unsere Seiten einer Schönheitskur unterzogen.

Als Name verwenden wir nun nur noch „bankscore“ – ohne das lästige „.de“. Außerdem tritt bankscore ab heute in einem neuen Design und mit frischen Farben auf.

Wenn Euch die neue bankscore Seite gefällt, dann gebt uns ein „Gefällt mir“ bei Facebook. Wenn Ihr lieber auf Google+ unterwegs seid, dann folgt uns dort. Habt Ihr einen Twitter- oder XING-Account, könnt Ihr bankscore auch dort folgen.

Macht mit und bewertet Eure Bank auf unserem Portal!

Das bankscore Team

Montag 10. November 2014, 13:51

Ab 4. November 2014 verlangt die Deutsche Bahn beim Fahrkartenkauf das so genannte Zahlungsmittelentgelt bei Zahlung mit Kreditkarte und PayPal. Künftig müssen Bahn-Kunden von bis zu drei Euro dazu zahlen. Fahrkarten im Wert von unter 50 Euro bleiben allerdings gebührenfrei.

Die Bahn begründet die Einführung des Entgeldes mit stark gestiegenen Bearbeitungsgebühren, die Kreditkartenanbieter der Deutschen Bahn in Rechnung stellen.

Das Zahlungsmittelentgelt wird nur fällig für Fernverkehrsprodukte, so die Bahn, d.h.

  • beim Kauf von Fahrkarten für innerdeutsche Verbindungen für ICE, IC/EC, IC Bus mit einem Wert von 50 Euro oder höher
  • beim Kauf folgender weiterer Fernverkehrsprodukte: Sparpreiszusätze, Fahrradkarten, Aufpreise für Zeitkarten
  • beim Kauf der BahnCard

Quelle:
http://www.bahn.de/p/view/buchung/onlineticket/zahlungsverfahren/zahlungsmittelentgelt.shtml
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-neue-gebuehr-fuer-kreditkartenzahlung-a-1000950.html

Sonntag 02. November 2014, 23:45

Wie der Spiegel berichtet, verlangt die thüringische Skatbank vom 1. November an einen Strafzins von 0,25 Prozent auf besonders hohe Sparguthaben, die auf Tagesgeld- oder Girokonten geparkt sind.

Die Direktbank Skatbank gehört als Teil der VR-Bank Altenburger Land zum Raiffeisen- und Volksbanken-Verband BVR.

In erster Linie soll die neue Regelung Gewerbekunden betreffen. Negative Zinssätze für Einlagen von Privatkunden stehen zurzeit nicht zur Debatte.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/negativzinsen-skatbank-verlangt-geld-fuer-sparguthaben-a-1000268.html

Donnerstag 30. Oktober 2014, 17:26

Bankkunden können ihre zu Unrecht erhobenen Bearbeitungsgebühren für Konsumentenkredite zurückfordern, die sie ab 2004 abgeschlossen haben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Bislang war es umstritten, ob die gesetzliche dreijährige Verjährungsfrist hier greift. Der BGH verlängert nun die Verjährungsfrist bei Kreditgebühren auf zehn Jahren.

WICHTIG! FRIST! Betroffene Kunden müssen spätestens bis Ende dieses Jahres zu Unrecht erhobene Gebühren von der Bank zurückverlangen, so die Verbraucherzentrale NRW.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bearbeitungsgebuehren-bgh-verlaengert-verjaehrung-fuer-rueckzahlung-von-kreditgebuehren/10901084.html Dienstag 28.Oktober 2014
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bgh-zu-krediten-101.html Dienstag 28.Oktober 2014

Dienstag 28. Oktober 2014, 07:28

Auf Grund der globalen Finanzkrise einigten sich die europäischen Finanzminister 2012
auf die Schaffung eines einheitlichen, europäischen Bankenaufsichtsmechanismus.

Letzten Sonntag legte die EZB nun die Ergebnisse des ersten Banken-Stresstests vor. Die Europäische Zentralbank hat geprüft, ob die großen Banken der Euro-Zone eine etwaige nächste Krise überstehen. Das Ergebnis, laut Süddeutscher Zeitung: 25 von 130 Geldinstituten sind im Test durchgefallen.

Wer sind die Testkandidaten? Die EU-Bankenaufsicht beaufsichtigt nur systemrelevante Großbanken, deren Bilanzsumme über 30 Milliarden Euro oder 20 Prozent der Wirtschaftsleistung eines Landes ausmacht. Damit fallen nur etwa 150 bis 200 der insgesamt rund 6.000 Banken in der Eurozone direkt unter die Kontrolle der EZB. In Deutschland beispielsweise: Deutsche Bank, Commerzbank, die genossenschaftliche DZ Bank und die HSH Nordbank.

Die restlichen Geldinstitute werden weiterhin von den nationalen Aufsichtsbehörden überwacht. In Deutschland sind z. B. die Sparkassen und Volksbanken von der zentralen, europäischen Kontrolle ausgenommen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einheitlicher_Bankenaufsichtsmechanismus
Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 25./26. Oktober 2014
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-zone-banken-scheitern-im-stresstest-1.2191619 Sonntag, 26. Oktober 2014

Mittwoch 22. Oktober 2014, 16:13

Beim Bezahlen mit Kreditkarten passiert es jeden Tag. An der Kasse schaut das Personal kaum genau auf die Karte. Und sollte die Kassier/in die Unterschrift studieren, ist das keine Sicherheit gegen Betrug. Jeder kann eine Unterschrift nachmachen. Die Vorlage ist ja auf der Karte drauf.

Künftig wollen Kreditkartenanbieter wie Visa und Mastercard ihre Karten mit Fingerabdruckscannern und elektronischer Unterschrift sicherer machen. Fehler erkannt, Gefahr gebannt? Von wegen. Den Fingerabdrucksensor beispielsweise hat man schon gehackt, so Jens Lubbadeh, Redakteur bei Technology Review.

Laut Lubbadeh ist die sichere Karte viel einfacher zu haben: Ein simples Porträtfoto des Besitzers auf die Karte drucken – fertig! Die Technik bieten sogar Visa und Mastercard an. Aber nicht aus Sicherheitsgründen, sondern nur um die Karte schöner zu gestalten.

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Kreditkartensicherheit-warum-einfach-wenn-s-auch-kompliziert-geht-2428371.html Von Jens Lubbadeh. Dienstag, 21. Oktober, 2014

Donnerstag 16. Oktober 2014, 10:41

Im Kampf gegen Steuerhinterzieher kann die EU einen Erfolg verbuchen.

2017 sollen zwischen nationalen Steuerbehörden umfangreich und automatisch Informationen über Einkünfte von EU-Bürgern ausgetauscht werden, so lautet die Vereinbarung der Finanzminister der Europäischen Union.

Bisher hatten Österreich und Luxemburg, die ihre Kunden lukrative Steuermodelle angeboten hatten, eine europaweite Regelung blockiert. Voraussichtlich wird das Bankgeheimnis in diesen zwei Ländern ab 2018 endgültig fallen.

Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/steuerflucht-eu-bankgeheimnis-finanzminister-einigung Dienstag, 14. Oktober 2014

Montag 13. Oktober 2014, 22:01

Nachdem gerichtlich festgestellt wurde, dass viele Widerrufsbelehrungen in Hypothekenverträgen unwirksam sind, können Bauherren auf Grund dessen ihren Vertrag kündigen und zu viel günstigeren Zinsen neu abschließen. Dennoch: Bankkunden, die ihren Darlehensvertrag widerrufen wollen, müssen sich wahrscheinlich auf eine längere Auseinandersetzung mit der Bank einstellen.

In der ARD-Sendung PlusMinus vom 8. Oktober 2014 wird von einer Familie in Bielefeld berichtet, die zwar aus dem alten Vertrag herauskommt, aber kein neues Geldinstitut findet, das die Restschuld übernimmt. Eine Verschwörung der Banken gegen die Kunden?

Bei Verbraucherzentralen türmt sich die Post von ratsuchenden Verbrauchern. Es ist jedoch kein Wunder, dass Banken versuchen, ihre Kunden vom Widerruf abzuhalten, so der Fachanwalt für Bankenrecht Vladimir Stamenković: „Das Thema der fehlerhaften Widerrufsbelehrung hat durchaus Systemrelevanz für die Banken.“

Quelle:
http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/2014/immobilienfinanzierung-100.html
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 21:45 Uhr

Dienstag 07. Oktober 2014, 17:55

Wer hat sich schon nicht überlegt die Bank zu wechseln? Aber meistens bleibt es bei der Überlegung. Der angebliche Aufwand schreckt einen ab und ein wenig bequem ist man auch. Die Faz-Redakteurin Corinna Budras hat den Mut zum Bankwechsel aufgebracht.

Lesen Sie hier Ihren Erfahrungsbericht:

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/kontowechsel-tschuess-deutsche-bank-13189774.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Lesen Sie auch die aktuelle Meldung von bankscore:

Tipps für den Kontoumzug

http://bankscore.de/aktuelle-meldungen/tipps-fuer-den-kontoumzug.html

Mittwoch 01. Oktober 2014, 10:20

Der Begriff „worst-case“-Szenario ist nicht gleichbedeutend mit einer Mindestrendite.

„Der Begriff „worst-case“-Szenario ist nicht dahingehend zu verstehen, dass er eine garantieartige Zusage darstellt, nach der eine noch schlechtere Entwicklung ausgeschlossen bzw. abgesichert werde.“

Urteil des OLG Köln vom 06.06.2014 (20 U 48/13)

Quelle: http://www.vzbv.de/13778.htm

Banken müssen bei offenen Immobilienfonds auf die Möglichkeit einer Aussetzung der Anteilsrücknahme aufmerksam machen

Empfiehlt eine Bank ihren Kunden den Kauf von Anteilen an offenen Immobilienfonds, so muss das Geldinstitut darauf hinweisen, dass die Möglichkeit einer zeitweiligen Aussetzung der Anteilsrücknahme durch die Fondsgesellschaft besteht.

Urteil des BGH vom 29.04.2014 (XI ZR 130/13)

Quelle: http://www.vzbv.de/13774.htm

Widerruf auch zur Nutzung der Niedrigzinsphase zulässig

Wenn ein Kreditvertrag aufgrund einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung widerrufen wird, ist es ohne Bedeutung, dass diese möglicherweise deshalb erfolgte, um die derzeitige Niedrigzinsphase auszunutzen.

Urteil des LG Ulm vom 25.04.2014 (4 O 343/13)

Quelle: http://www.vzbv.de/13776.htm

Anlageberater erteilt auf Nachfrage keine Auskunft über Provisionen

Gibt der Bankberater keine Auskunft auf die Frage nach Provisionen und der Bankkunde kauft dennoch die Kapitalanlage, so handelt der Kunde widersprüchlich, wenn er später Schadensersatzansprüche wegen fehlender Aufklärung bezüglich der Provisionen geltend macht.

Urteil des BGH vom 08.04.2014 (XI ZR 341/12)

Quelle: http://www.vzbv.de/13733.htm

Donnerstag 25. September 2014, 23:20

Wer einen Immobilienkredit abschließt, sollte nicht nur die Zinsen, sondern auch die Gebühren für Extraleistungen kritisch prüfen. Denn für nachträgliche Änderungen von Kredite berechnen viele Banken und Bausparkassen schon bei kleinen Abweichungen des Vertrages kräftige Zusatzgebühren.

Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen fallen die Gebühren für die Zusatzkosten bei Banken sehr unterschiedlich aus und sind für Kunden oft nicht nachvollziehbar.

Beispiele:

Grundschuld: Wer einen schon abgeschlossenen Kreditvertrag auf eine andere Wohnung übertragen will, also die Grundschulden ändert, zahlt drauf. Laut der Verbraucherzentrale ergibt sich folgendes Ergebniss für ein Kredit von 200.000 Euro:

Die Wüstenrot-Bank verlangt in einem solchen Fall ein Prozent der Kreditsumme, also 2000 Euro. Die Commerzbank (1200 Euro), die Ergo-Versicherung (800 Euro) und die ING-Diba (750 Euro). Am günstigsten: Die Stadtsparkasse Düsseldorf mit 200 Euro.

Monatliche Rückzahlung: Wer die monatliche Rückzahlung erhöhen oder verringern möchte, kann das bei vielen Banken und Bausparkassen kostenlos tun. Debeka, DKB Bank, Ergo-Versicherung und ING-Diba gewähren während der Zinsbindung jeweils zwei kostenlose Ratenänderungen. Die Commerzbank hingegen verlangt auch für eine kleine Anpassung 450 Euro, so faz.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/finanzieren/horrende-gebuehren-nachtraeglich-geaenderte-hauskredite-koennen-teuer-werden-13169124.html Von Anne-Christin Sievers. Dienstag, 23. September 2014

Dienstag 23. September 2014, 14:01

Um Geldfälschern einen Schritt voraus zu sein wird ab 23. September der neue Zehn-Euro-Schein unters Volk gebracht.

Im Unterschied zum alten Schein ist die neue Banknote mit Speziallack behandelt und dadurch auf der Oberflache glatt.

Das Wasserzeichen und das Hologrammband am Rand des Scheins sind stark ausgeprägt. Das Motiv ist die griechische Mythenfigur „Europa“. Wenn man den Geldschein kippt, ändert die Zahl „Zehn“ auf der Vorderseite die Farbe von smaragdgrün zu tiefblau.

Wie sieht der neue Schein aus? Klicken Sie:

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/neues-bargeld-so-sieht-der-neue-10-euro-schein-aus/9323120.html?slp=false&p=7&a=false#image

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neuer-zehn-euro-schein-ziemlich-glatt/10736284.html Montag, 22. September 2014

Mittwoch 17. September 2014, 19:58

Angesichts eines EZB-Leitzinses von 0,05 Prozent kassieren Banken bei ihren Kunden im Dispo noch immer deutlich zu viel, stellt die Stiftung Warentest in einer neuen Untersuchung fest.

Die Dispokreditzinsen sind zwar im Vergleich zu 2013 um über ein Prozent gesunken, dennoch zahlen Kunden bis zu 14,25 Prozent für die geduldete Überziehung (Dispozins).

Die gute Nachricht ist, dass es günstigste Anbieter gibt. Die schlechte, dass ein Konto mit niedrigem Dispo nicht automatisch zu besseren Konditionen führt. Laut Finanztest sind Begünstigungen kaum umsonst. Denn das, was die Institute an Zinsen senken, holen sie sich an anderer Stelle wieder zurück, beispielsweise durch eine höhere Kontoführungsgebühr.

Das gilt auch für die sogenannten Premium- oder Exklusiv-Konten mit Extras, zum Beispiel einer goldenen Kreditkarte oder einem reduzierten Dispozins. Zudem sind diese Angebote meist nur für Kunden mit höherem Einkommen zu haben. Klingt oft verlockend, aber unter dem Strich zahlen auch diese Kunden in der Regel mehr als mit einem normalen Konto.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/stiftung-warentest-untersucht-dispozinsen-die-masche-mit-dem-premium-konto/10708368.html Dienstag, 16. September 2014. Von Lisa Kolde
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/altersvorsorge-sparen/dispozins-bloss-nicht-in-die-miesen-rutschen-seite-all/10707322-all.html Dienstag, 16. September 2014. Von Katharina Schneider

Donnerstag 11. September 2014, 23:10

Wie viele Menschen hierzulande kein eigenes Konto besitzen, kann man nur schätzen. Die EU-Kommission geht von etwa 670.000 Deutschen aus. In der kommenden September-Woche tritt eine EU-Richtlinie in Kraft, die ein Basis-Konto für Jedermann garantieren soll.

Die Bundesregierung bekommt zwar zwei Jahre lang Zeit für die Umsetzung, dennoch will der Bundesjustizminister Heiko Maas die Richtlinie zügig realisieren.

Quelle: n-tv.de. Ticker von Dienstag, 9. September 2014

Montag 08. September 2014, 19:26

Ein überzogenes Girokonto ist ein lukratives Geschäft für die Banken. Schließlich verlangen die Geldinstitute durchschnittlich zehn Prozent Zinsen, wenn das Konto in den Miesen steht. Künftig sollen Banken ihre Kunden warnen und günstigere Alternativen statt teuren Dispo-Kredite anbieten.

Mittlerweile bieten Sparkassen zum Beispiel eine App mit Kontowecker an. So wird der Verbraucher per Mail oder SMS bei einer Überziehung gewarnt. Andere Geldinstitute drucken Warnhinweise auf die Kontoauszüge.

Auch beim Onlinebanking mahnt beispielsweise die Commerzbank ab Oktober, wenn das Konto ins Minus gerutscht ist. „Ihr Konto weist aktuell einen negativen Kontostand auf. Dafür bezahlen Sie Zinsen“, heißt es da. Nachfolgend die Frage ob der Dispo länger in Anspruch genommen werden soll. Wenn ja, rät die Bank, sollte über eine Alternative gesprochen werden. Auch die ING Diba hat reagiert. Ab September berät sie Kunden gleichzeitig per Post über Alternativen wie Rahmen- oder Ratenkredite.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/banken-warnen-verbraucher-zahlen-teure-dispo-kredite-stoppen/10649178.html

Mittwoch 03. September 2014, 21:08

Scheiden BAföG und Stipendien aus, um das Studium zu finanzieren, bleibt der Studienkredit. Studienkredite sind oft günstiger als gewöhnliche Darlehen.

Die größten Anbieter von Studienkrediten sind die staatliche KfW-Bank und das Bundesverwaltungsamt, das seine Kredite gleichfalls über die KfW auszahlt. Staatlich bedeutet allerdings nicht automatisch billig, so die S.Z. So empfehlen die Studentenwerke Kreditkonditionen immer zu vergleichen und Anbieter, die nicht alle Bedingungen gleich offenlegen, zu meiden.

Jeder Kredit ist natürlich unterschiedlich und individuell zugeschnitten. Dennoch sind Studienkredite grundsätzlich in drei Phasen eingeteilt:

Die Auszahlungsphase: Der Kreditgeber zahlt den festgelegten Betrag monatlich aus. Die ersten Zinskosten werden in der Regel sofort fällig und daher von diesem Geld direkt abgezogen.

Die Ruhephase: In dieser Zeit – meistens 2 Jahre – wird kein Geld ausbezahlt, aber eben auch kein Geld zurückverlangt.

Die Rückzahlungszeit: Das Darlehen muss zurückgezahlt werden, egal ob der Schuldner noch Student ist, ein Einkommen hat oder nicht.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 2. September 2014

Donnerstag 28. August 2014, 13:19

Es klingt verlockend, wenn Kreditvermittler Geld ohne Bonitätsprüfung anbieten. In den meisten Fällen verbirgt sich dahinter ein Trick. Denn statt des erhofften Geldsegens, so Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, bekommt der Verbraucher eine Rechnung zugeschickt.

Ohne es zu wissen hat der Kunde nämlich eine sogenannte kostenpflichtige Finanzsanierung beantragt. In den Verträgen garantieren die „Finanzretter“ nicht, die Situation des Kunden zu verbessern. Und einen Nachweis, dass sie tätig geworden sind, müssen sie auch nicht erbringen, kritisiert Nauhauser.

Finger weg von Verträgen in dem der Begriff „Finanzsanierung“ im kleingedruckten steht. Angebote, bei denen Vorkasse – also eine Vorauszahlung – verlangt wird, sind in der Regel unseriös.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/ratenkredit/finanzen-unserioese-vermittler-bieten-finanzsanierung_id_4060124.html , Montag, 18. August, 2014

Donnerstag 21. August 2014, 17:24

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest hat die Verbraucherzentrale Bremen 46 ethisch-ökologische Investmentfonds unter die Lupe genommen und stellt fest: Nachhaltig ist nicht gleich nachhaltig!

In der Untersuchung “Klimafreundliche Geldanlage” kamen die Autoren zur folgendem Fazit:

39 von 44 untersuchten Investmentfonds, die in Unternehmensaktien oder Anleihen investieren, schließen nicht die klimaschädlichen Kohle- und Ölindustrien aus.

Acht nachhaltige Investmentfonds garantieren nicht, dass kein Geld mit Investitionen in Kriegsgerät wie Panzer oder Waffen verdient wird.

Fünf getestete Fonds lehnen Kinderarbeit nicht explizit ab.

Laut taz schließt nur ein Produkt Investitionen in Waffen, Atomenergie, Gentechnik und Erdöl aus und erfüllt somit zu 100 Prozent die entsprechenden Kriterien des Testes: Ein Aktienfonds der Firma Ökoworld.

Tipp:

Experten der Verbraucherzentrale Bremen und der Stiftung Warentest beantworten am Mittwoch, dem 27. August 2014, zwischen 13 und 14 Uhr Ihre Fragen im Chat.
Fragen können Sie jetzt bereits stellen: Link:
https://www.test.de/Chat-Nachhaltige-Geldanlage-Stellen-Sie-jetzt-Ihre-Fragen-4741425-0/

Quelle:
http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/ethische-fonds
www.taz.de, „Greenwashing bei Öko-Investmentfonds.“ Dienstag 19. August 2014
www.wiwo.de, „Schlechte Noten für ethisch-ökologische Investmentfonds.“ Dienstag 19. August 2014

Mittwoch 20. August 2014, 07:15

Auf YouTube findet man ein vom MDR gedrehtes Video (https://www.youtube.com/watch?v=e_ZKhHT2pj0). Hier wird erklärt, wie man Falschgeld erkennen kann. Die einfache Regel lautet: Anfassen, Fühlen und Kippen:

Anfassen: Das Papier der Banknoten ist aus Baumwolle. Es fühlt sich griffig und fest an.

Fühlen: Deutlich fühlbare Schriftzeichen BCE, ECB, EZB, EKT, EKP

Kippen: Jede Banknote weist sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite je ein Echtheitsmerkmal auf, das durch “Kippen” der Note auffällt: Hologramm oder Farbwechsel.

Quelle:
Falschgelderkennung per App – MDR Einfach genial 30.10.2012
http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bargeld/Falschgeld/Falschgelderkennung/falschgelderkennung.html

Dienstag 12. August 2014, 17:18

Wer einen Kredit sucht, informiert sich oft in einem Online-Vergleichsportal. Doch viele Vergleichsportale sind irreführend, warnt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Denn das Angebot, das die Bestenliste anführt, muss nicht immer tatsächlich das Beste sein.

Eine entscheidende Schwachstelle von Vergleichsportalen ist demnach, dass sie meistens nur wenige Kriterien berücksichtigen, um somit so viele Anbieter wie möglich vergleichen zu können, erklärt Postbank-Sprecher Ralf Palm.

Vergleich hin, Vergleich her, am Ende entscheidet immer: Die Bonität. Denn Banken gehen bei ihren Angeboten von einem Kunden mit guter Bonität aus. Ob der Bankkunde den aufgelisteten Kredit zu diesen Konditionen bekommt, kann er also gar nicht im Vergleichsportal erkennen.

Aus Sicht der Verbraucher müssen mehrere Faktoren stimmen, so Oelmann. Wichtig ist nicht nur die Höhe des Zinssatzes, sondern auch die Seriosität des Anbieters, die Laufzeit und die Flexibilität, zum Beispiel bei den Raten.

Dennoch: Durch Vergleichsportale können Bankkunden sich immerhin einen gewissen Überblick verschaffen und sich auf ein Gespräch bei der Hausbank gut vorbereiten.

Quelle: n-tv.de, Montag, 11. August 2014

Sonntag 10. August 2014, 14:45

Bundesverbraucherschutzminister Heiko Maas will Banken dazu verpflichten, Kunden, die dauerhaft im Dispo stecken, eine kostengünstigere Alternative anzubieten. Manche Sparkassen bieten eine Beratung zur Kreditumschuldung etwa in einen Ratenkredit an. Viele private Banken jedoch nicht.

Maas drängt auf mehr Klarheit und Vergleichbarkeit der Dispozinsen, zum Beispiel durch Veröffentlichungen im Internet. Seine Hoffnung ist, dass Dispozinsen dadurch auf breiter Front sinken.

Ferner kündigte der Minister einen Rechtsanspruch für jeden Bürger auf ein Girokonto an. Bis spätestens 2016 sollte jeder das Recht auf ein Basiskonto haben. Im April wurde eine entsprechende EU-Richtlinie beschlossen, die bis 2016 von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss.

In Deutschland haben etwa 670 000 Menschen kein Girokonto.

Quelle:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finanzen/berlin-plant-warnpflicht-fuer-banken-aid-1.4441995 , Samstag, 9. August 2014

Donnerstag 07. August 2014, 06:33

Ab August 2014 ist die Honorarberatung neu geregelt. Demnach dürfen Honorarberater keine Provisionen einbehalten, sondern müssen sich für ihre Beratung direkt vom Kunden bezahlen lassen. Somit soll sich der Berater alleine darauf konzentrieren können, welche Finanzlösungen Verbraucher brauchen und nicht das Produkt mit der höchsten Provision zum Ziel haben.

Allerdings bemängelt Dorothea Mohn (vzbv) im Gespräch mit Max Geißler, biallo.de, dass die Reglung nicht alle Finanzprodukte mit einbezieht. Bislang umfasst das Gesetz nur Beratungen im Zusammenhang mit Wertpapieren und Vermögensanlagen. Außen vor sind Kapitallebensversicherungen, Kredite, Einlagen und Bausparverträge. Das müsse geändert werden.

Zudem fordert Mohn, dass auch vermeintlich kostenfreie Provisionsberatungen in einer separaten Rechnung ausgewiesen werden. Somit können die Verbraucher die Provisionsberatung besser vergleichen und feststellen, dass die Provisionsberatung meistens teurer ist als die Honorarberatung.

Quelle:
http://www.biallo.de/finanzen/Geldanlage_Fonds/5-fragen-an-dorothea-mohn-vzbv-die-honorarberatung-muss-alle-finanzprodukte-umfassen.php

Freitag 01. August 2014, 20:14

Eine Alternative zum Berater, der auf Provisionsbasis arbeitet, ist der Honoraranlageberater. Ein neues Gesetz soll nun die Honoraranlageberatung und somit auch die Verbraucher stärken.

Alle Honoraranlageberater müssen sich im Honoraranlageberater-Register bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eintragen lassen.

Hier finden Sie die Institute, die durch eine Prüfbescheinigung nachweisen, dass sie die Anforderungen an die Honorar-Anlageberatung erfüllen.

Seit dem 1. August 2014 können Bankkunden das Honoraranlageberater-Register auf der Internetseite der BaFin einsehen und sich erkundigen, welche Institute Honorar-Anlageberatung anbieten.

Link zum Honoraranlageberater-Register:

https://portal.mvp.bafin.de/database/HABInfo/

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/verbraucherschutz-die-neuen-pflichten-der-honorarberater/10270760.html

Donnerstag 31. Juli 2014, 11:55

Das SEPA-Zahlungssystem ist endgültig am 1. August 2014 eingeführt.

Im Europäischen Zahlungsraum wird nun nicht mehr zwischen grenzüberschreitenden und nationalen Zahlungen unterschieden. 33 Länder machen mit: Alle 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz. Bankgeschäfte sollen ab jetzt über Grenzen hinweg binnen eines Arbeitstages abgewickelt werden.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sepa112.html

Dienstag 29. Juli 2014, 11:02

Seit Nov. 2012 sammelt die Finanzaufsichtsbehörde, BaFin, Beschwerden von Kunden, die mit der Leistung ihrer Berater unzufrieden sind. Laut Welt am Sonntag wurden bisher fast 15.700 Fälle registriert.

Ziel des Beschwerderegisters war es, die Anleger besser vor Falschberatung zu schützen und eventuelle Fehler bei der Geldanlage von Kunden aufzudecken.

Der Kreditwirtschaft betont in diesem Zusammenhang, dass eine Beschwerde nicht automatisch einen Verstoß bedeutet. Vielmehr sollte man die scheinbar hohen Zahlen von Reklamationen im Verhältnis zu den Millionen insgesamt geführter Anlagegespräche sehen. Mit anderen Worten: Auf etwa 10.000 Beratungen kommt eine Beschwerde.

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article130593946 , Sonntag, 27. Juli 2014

Lesen Sie auch:
http://bankscore.de/aktuelle-meldungen/anlegerschutz-bafin-beschwerderegister.html

Link zum Online-Beschwerdeformular:
http://bankscore.de/aktuelle-meldungen/bafin-service-online-beschwerdeformular-banken.html

Mittwoch 23. Juli 2014, 12:07

Wohin mit dem Geld in Zeiten von Mini-Zinsen? Die Stiftung Warentest hat für ihre Zeitschrift Finanztest (August-Ausgabe) 22 Online-Banken getestet. Dabei lag das Augenmerk nicht nur auf den Zinsen, sondern auch auf Kontoeröffnung, Kontoführung, Haftung und Sicherheit.

Obwohl die ING-Diba nicht die höchsten Zinsen anbietet, bekam das Geldinstitut als einzige das Prüfsiegel „sehr gut“. Im Rahmen der Kontoführung wurden die Qualität des Onlinebankings und der E-Mail-Service begutachtet, außerdem der Kundenschutz vor Online-Betrügern und wie die Haftung im Betrugsfall geregelt ist. In allen Kategorien bekam das ING-Diba Extra-Konto die Note „gut“ oder „sehr gut“.

Zwölf Banken schnitten mit „gut“ ab, nämlich: Rabodirect, Moneyou, Volkswagen Bank Direkt, 1822direkt, Net-m Privatbank 1891, Bank of Scotland, Akbank, GE Capital Direkt, PBB Direkt, AKF Bank, Cortal Consors und NIBC Direct. Mit „ausreichend“ wurden vier Banken bewertet, nämlich: Advanzia Bank, die Amsterdam Trade Bank, die Denizbank und die Garantibank.

Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/geld/stiftung-warentest-pruefen-geldanlagen-so-online-banken-im-test-ab,21416254,27895886.html Sonntag 20. Juli, 2014. Von Sebastian Wolff

Mittwoch 16. Juli 2014, 07:13

Im Auftrag von Focus Online hat das Verbraucherportal Verivox herausgefunden, dass rund 205 deutsche Banken ihren Tagesgeld-Kunden überhaupt keine Zinsen mehr zahlen. Das gilt besonders für viele regionale Banken, wie etwa Volksbanken und Sparkassen. Aktiv mitteilen müssen die Geldinstitute ihre Zinsanpassung nicht.

Focus Online hat eine Liste „Auf diese Tagesgeldkonten gibt es 0 %“ (Stand: 26.6.2014), von Banken, die keine Zinsen mehr zahlen, zusammengestellt:

http://www.focus.de/finanzen/banken/deutschland-wird-zur-zinswueste-ueber-200-banken-zahlen-keine-zinsen-mehr_id_3950926.html

Laut Focus Online sind die derzeit besten Tagesgeld-Angebote, die zumindest die Inflation ausgleichen, die Autobanken von Volkswagen und Audi (1,40 % auf Tagesgeld-Guthaben bis 50.000 Euro), gefolgt von ING Diba 1,25 %, DAB 0,8 %, Com.direct 0,6 %, Postbank 0,3 % und Sparda-Bank BaWü 0,3 %.

Bei 1822direct und MoneyYou gibt es noch 1,30 % auf Anlagen bis 100.000, bzw. eine Million Euro.

Etwas höhere Zinsen gibt es beim Festgeld, wenn man sein Geld zwei Jahre entbehren kann. Beispielsweise bei der DenizBank für 1,90 % oder bei der VakifBank für 1,81 %.

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/banken/deutschland-wird-zur-zinswueste-ueber-200-banken-zahlen-keine-zinsen-mehr_id_3950926.html , Sonntag, 6. Juli, 2014 von P. Lietzmann

Freitag 11. Juli 2014, 19:48

Laut Bundesgerichtshof (BGH) sind Bearbeitungsgebühren, die Bankkunden für Kredite gezahlt haben, nicht Rechtens und können von den Kunden zurückverlangt werden. Doch zahlen viele Geldhäuser die Entgelte nicht zurück. Verbraucherschützer empfehlen Bankkunden, hartnäckig zu bleiben.

Warum viele Banken die Rückzahlforderungen ablehnen, wird sehr unterschiedlich begründet. Kunden wird etwa mitgeteilt, dass:

- der BGH-Richterspruch nicht auf den konkreten Fall zutreffe.

- es sich nicht um ein Bearbeitungsentgelt handle, sondern um eine Optionsprämie.

- die Gebühr gar nicht für eine Tätigkeit erhoben worden sei, die im eigenen Interesse der Bank stehe, sondern das Entgelt für die Kapitalüberlassung an sich berechnet werde.

- das Entgelt Bestandteil des Zinses sei, also habe der Kunde keinen Anspruch.

- das Urteil sich nur auf Konsumentenkredite beziehe und nicht auf Bausparverträge oder Immobiliendarlehen.

- die Forderung verjährt sei.

Nach Meinung der Deutschen Kreditwirtschaft besteht erstens kein Anlass, das Urteil auf andere Darlehen zu erweitern. Zweitens berufen sich die Geldinstitute auf eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Beide Punkte sehen Verbraucherschützer, wie Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale NRW, anders. Unter anderem gehen Verbraucherschützer von einer zehnjährigen Frist aus. Verbraucherzentralen empfehlen Bankkunden sich zu wehren und sich nicht mit vorgefertigten Musterbriefen der Banken abspeisen zu lassen.

Leider lässt das Urteil des BGH vieles im Unklaren. Daher werden entsprechende Verbraucherklagen vorbereitet.

Quelle:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/viele-banken-zahlen-entgelte-nicht-zurueck-aid-1.4373303 , Von Andreas Gruhn, Mittwoch 9. Juli, 2014

Mittwoch 25. Juni 2014, 22:57

Ziel der Protokollpflicht war, den Kunden zu helfen. Erstens: Um noch mal das Gespräch bei der Bankberatung nachvollziehen zu können. Zweitens: Bei einer eventuellen Schadenersatzklage vor Gericht beweisen zu können, dass falsch beraten wurde. Eine neue Studie, die Verbraucherschutzminister Heiko Maas in Auftrag gegeben hat, stellt nun fest: Das Ziel ist verfehlt.

“Keine einzige Dokumentation gibt den Ablauf des Testgesprächs vollständig, richtig, verständlich und übersichtlich wieder”, heißt es in der Studie. Vielmehr nutzen die Gesprächsprotokolle den Banken mehr als dem Kunden. Als Reaktion hierauf plant das Justizministerium nun deutlich strengere Vorschriften für die Protokollierung.

Justizstaatssekretär Gerd Billen erklärt der SZ gegenüber, es sei zu überlegen, ob man die Beratungsprotokolle, „nicht standardisieren sollte, damit bestimmte Punkte in jedem Fall immer abgefragt und dokumentiert werden“. Denn zielführend wäre, wenn die Protokolle sicherstellen, dass sich Berater und Kunde Gedanken darüber machen, „welche finanziellen Mittel der Kunde hat, welche Ziele er verfolgt und wie er sie am besten erreichen kann”, so Billen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Beratungsgespräche aufzunehmen. Somit würde wirklich alles festgehalten, was besprochen wurde.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/geld/protokolle-von-banken-und-versicherern-schlecht-notiert-1.2008471 , 21. Juni 2014. Von Daniela Kuhr

http://www.sueddeutsche.de/geld/beratungsgespraeche-viel-geschreibsel-fuer-nichts-1.2015381 , 25. Juni 2014

Donnerstag 19. Juni 2014, 06:59

Ob die Zinssenkung der EZB von 0,15 Prozent in den europäischen Krisenländern das erhoffte Wachstum bringt, wird sich zeigen. Sicher ist aber, dass Sparer jetzt schon mit noch niedrigeren Zinsen rechnen müssen.

Eine Auswertung der FMH-Finanzberatung für Handelsblatt Online zeigt erneut einen Höhepunkt der Absenkung von Zinskonten. Nach der FMH-Auswertung streichen dutzende Banken ihre Zinsen für Sparpläne, Tages- und Festgelder. Bei beispielsweise knapp 90 Tagesgeldkonten können Bankkunden im Schnitt nur noch mit 0,60 Prozent rechnen.

Hier eine Auflistung ausgewählter Geldinstitute, die laut Handelsblatt Online Zinsen für Tages- und Festgelder senken:

Die Zinskürzung bei Tagesgeld

Minus 0,05 Prozent

BKM Bausparkasse Mainz (Neuer Zins: 0,51 Prozent)
PSD Bank RheinNeckarSaar (Neuer Zins: 0,50 Prozent)
Sparda Hannover (Neuer Zins: 0,20 Prozent)

Minus 0,10 Prozent

Mercedes-Benz Bank (Neuer Zins: Tagesgeldkonto: 0,40 Prozent, Online-Tagesgeld: 0,60 Prozent)
Oyak Anker Bank (Neuer Zins: 0,55 Prozent)

Minus 0,15 Prozent

Corealdirect (Neuer Zins: 0,25 Prozent)
Degussa Bank (Neuer Zins: 0,40 Prozent)

Minus 0,2 Prozent

pbbdirekt (Neuer Zins ab 23. Juni: 0,80 Prozent)

Die Zinskürzung bei Festgeld

Minus 0,05 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

Sparda-Bank München (Neuer Zins: 0,30 Prozent)
BBBank (Neuer Zins: 0,20 Prozent)
Crédit Agricole (Neuer Zins ab 20. Juni: 1,60 Prozent)
PSD Bank RheinNeckarSaar (Neuer Zins: 0,60 Prozent)

Minus 0,10 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

GEFA Bank (Neuer Zins ab 17. Juni: 1,10 Prozent)
1822direkt (Neuer Zins: 0,10 Prozent)
Berliner Sparkasse (Neuer Zins: 0,15 Prozent)
NIBC Direct (Neuer Zins: 1,40 Prozent)
Klarna (Neuer Zins ab 19. Juni: 1,50 Prozent)
Sparda Bank Hannover (Neuer Zins 0,20 Prozent)

Minus 0,15 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

Corealdirect (Neuer Zins: 1,00 Prozent)
Degussa Bank (Neuer Zins: 0,85 Prozent)

Minus 0,20 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

PSD Bank Köln (Neuer Zins: 0,30 Prozent)
Credit Europe Bank (Neuer Zins:1,20 Prozent)

Minus 0,30 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

Oyak Anker Bank (Neuer Zins: 0,80 Prozent)

Minus 0,35 Prozent (Laufzeit: 12 Monate)

pbbdirekt (Neuer Zins: 1,00 Prozent)

Quelle
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/altersvorsorge-sparen/tagesgeld-festgeld-sparplaene-welche-banken-jetzt-die-zinsen-senken/10058702.html 18.06.2014

Dienstag 17. Juni 2014, 06:20

Nach einer Umfrage der “Bild” wollen einige Geldinstitute ihre Dispo-Zinsen fürs Konto-Überziehen nach unten korrigieren. Ein Witz, so die Linken und Grünen im Bundestag – denn nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf 0,15 % gesenkt hat, bekommen Banken Geld quasi zum Nulltarif.

Laut www.abendzeitung-muenchen.de senken folgende Banken ihre Dispo-Zinsen:

Die Deutsche Bank und die Berliner Bank wollen zum 16. Juni ihre Dispo-Konditionen um jeweils 0,1 % auf maximal 11,8 % je nach Kontotyp kürzen.

Bei der Norisbank sinkt der Dispo-Zinssatz von derzeit 11,25 % auf 11,15 %.

Bei der Postbank gelten für das Konto “GiroPlus” künftig 11,95 % statt 12,05 %, für das “GiroExtraplus” 9,3 % statt 9,4 %.

Die Commerzbank senkt demnach für Neukunden die Dispo-Zinsen ab dem 26. Juni um 0,5 % auf 11,4 %.

Die Targobank will zum 1. Juli ihren Zinssatz ändern, die Höhe steht noch nicht fest.

Quelle: dpa, 14.06.2014
www.abendzeitung-muenchen.de,14.06.2014

Dienstag 10. Juni 2014, 20:32

Die Europäische Zentralbank (EZB) macht ernst: Der Leitzins ist auf das Rekordtief von 0,15 % gesunken. Für deutsche Sparer sinken voraussichtlich auch die Sparzinsen. Anderseits könnten Immobilienkäufer durch weiter sinkende Kreditzinsen profitieren.

Die Verbraucherzentralen empfehlen, nicht in Panik zu geraten:

„Ihre Anlageentscheidungen sollten Sie nicht von der Zinshöhe abhängig machen“, so Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Geeignet ist nur das, was zu Ihren persönlichen Lebensumständen auch passt. Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen fügt hinzu, dass man das Geld immer auf verschiedene Produkte verteilen sollte.

Für Vorsichtige: Der Sparbrief:

Grundsätzlich gilt: Je länger der Anlagezeitraum, desto höher die Zinsen. Für langfristige Sparanlagen (etwa 10 Jahre) gibt es Angebote mit 3 % Zinsen, so Nauhauser. Laut der FMH-Finanzberatung können Sparbriefe (Laufzeit von 5 Jahren) bei guten Anbietern bis zu 2,4 % Zinsen erzielen (Stand 05.06.14).

Für Neukunden: Das Tagesgeldkonto:

Laut FMH sind bis zu 1,3 % Zinsen maximal möglich. Als Neukunde kann sich ein Wechsel unter Umständen jetzt lohnen. Der Zinssatz sollte in dem Fall über einen längeren Zeitraum garantiert sein, um sich erst mal vor weiteren Zinssenkungen zu schützen.

Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/geld/tipps-fuer-sparer-was-bedeutet-die-zinssenkung-fuer-mich-,21416254,27356604.html , Freitag 06. Juni 2014
Annabel Oelmann, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
Niels Nauhauser, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Freitag 06. Juni 2014, 06:37

Der Generation 60+ wird als zahlungskräftige Gruppe in der Werbung umworben. Bei Banken allerdings sind die Silver Ager meist nicht begehrt, besonders wenn es um die Kreditvergabe geht.

Ablehnungen werden oft mit zu hohem Todesfallrisiko begründet. Laut aktive-rentner.de scheint es keine klaren Richtlinien bezüglich Alter oder Laufzeiten zu geben. Bei manchen Geldinstituten darf der Darlehensnehmer nicht älter als 70 Jahre alt sein. Andere Banken legen sich ab 60 oder 65 Jahren in die Quere.

Im Schnitt haben Rentner nicht viel Geld. Dennoch, Senioren gelten als zuverlässige Partner, die in der Regel ihren Zahlungsverplichtungen gewissenhaft nachkommen. Daher werden Laufzeiten bis zu 30 Monaten durchaus akzeptiert. Vor allem bei geringen Summen, etwa 5000 Euro, so aktive-rentner.de.

Ein Tipp: Viele Banken bieten entweder sehr günstig oder gar kostenlose Girokonten für Rentner an.

Quelle: www.aktive-rentner.de

Samstag 31. Mai 2014, 18:20

Mit dem „Aktionsplan für mehr Verbraucherschutz im Finanzmarkt“ von Justizminister Heiko Maas und Finanzminister Wolfgang Schäuble sollen Privatanleger in Zukunft besser vor Investments am Grauen Kapitalmarkt geschützt werden. Aber worauf sollen Kunden im Beratungsgespräch achten? Das Handelsblatt hat ein paar Tipps:

Misstrauen Sie hohen Renditen

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen, sind zweistellige Renditen sowieso suspekt, aber Sie sollten auch bei mancher Anleihe mit sechs Prozent Zins kritisch sein. Wenn behauptet wird, man könne Festgeldangebote und Anleiheanbieter gehörig überbieten, ist das unglaubwürdig.

Lesen Sie alle Unterlagen

Eine Abkürzung gibt es nicht. Lesen Sie das ganze Material. Hat der Berater nur eine nette Broschüre mitgebracht, dann sollten Sie im Internet den vollständigen Prospekt herunterladen. Anbieter sind bei Fonds verpflichtet, alle Risiken aufzuzählen. Wenn Sie querlesen möchten, sollten Sie zumindest die Prognoseplanung auf Plausibilität überprüfen. Wichtig ist die komplette Lektüre des Zeichnungsscheins.

Nehmen Sie Zeugen mit

Machen Sie sich bewusst, dass Bankberatern oft unter Verkaufsdruck stehen. Es gilt zwar, dass das Besprochene im Beratungsprotokoll festgehalten wird, aber im Zweifelsfall sichert das eher den Berater als den Kunden ab. Nehmen Sie also einen Bekannten als Zeugen zum Gespräch mit.

Hinterfragen Sie die Kosten

Fragen Sie direkt, was der Bankberater bei dem von ihm empfohlenen Finanzprodukt verdient. Es ist Ihr Recht und vielleicht wird Ihnen dann klar, warum ihr Vermittler Ihnen gerade dieses Investment ans Herz legt.

Quelle: www.handelsblatt.com
Von Katharina Schneider. Donnerstag, 22. Mai, 2014

Mittwoch 21. Mai 2014, 11:02

Das Ticket am Fahrscheinautomaten oder ein „Coffee to go“ am Kiosk, alles mit Karte oder Smartphone kontaktlos und im Vorbeigehen bezahlt. Die „smarte“ Technik gibt es längst und wird in Deutschland vorangetrieben.

Trotzdem ist Bargeld immer noch das beliebteste Zahlungsmittel in der Bundesrepublik. Das muss nicht falsch sein, so Otmar Issing, früherer Chefvolkswirt der EZB, beim 2. Bargeldsymposium der Deutschen Bundesbank, denn: „Wirkliche Anonymität gewährt nur das Bargeld.“

Carl-Ludwig Thiele, Bundesbank-Vorstand, hingegen verwies in der Diskussion auf die Kosten und den logistischen Aufwand Bargeld im Umlauf zu halten. So prüft die Notenbank beispielsweise jährlich fast 15 Milliarden Banknoten auf Echtheit und Zustand. Hier könnte man sparen.

In Schweden werde Bargeld nur noch für 20 Prozent der Einkäufe genutzt. So denkt man in Schweden und Finnland ernsthaft darüber nach, das Bargeld abzuschaffen. Diese Entwicklung treibt der Kunde voran, so Ludger Gooßens, Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

Aber sind elektronische Bezahlverfahren sicher?

„Es bedurfte nicht des NSA-Skandals, um Vorbehalte gegenüber bargeldlosen Zahlungsmethoden bezüglich Überwachung und gegebenenfalls Manipulation auszulösen“, zitiert die Sächsische Zeitung Chefvolkswirt Issing. Auch Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger ist ein Verfechter von Münzen und Scheinen. „Plastikkarten sind nicht nur billiger herzustellen. Sie sind auch unseren Aufpassern lieber, denn sie erlauben es, jede beliebige Transaktion zurückzuverfolgen.“ (Vgl.: „Regeln für die digitale Welt“, Frankfurter Allgemeinen Zeitung).

Quelle: Von Jörn Bender, Sächsische Zeitung/www.sz-online.de. Montag, 19. Mai, 2014
Von Markus Zydra, Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 20. Mai, 2014

Montag 19. Mai 2014, 20:08

Über manipulierte Handy-Apps spionieren Kriminelle unbemerkt fremde Smartphones aus. Besonders Onlinebanking mit Hilfe von mTan ist Ziel betrügerischer Attacken. So habe sich die Zahl der Smartphone-Angriffe im ersten Quartal 2014 fast versechsfacht, so Christian Funk von Kaspersky im neuen SPIEGEL.

Wer sich schützen will, sollte statt des mTan-Verfahrens einen Tan-Generator benutzen, so der Rat von Frank-Christian Pauli vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät, in das die EC-Karte eingeschoben wird. Für jede Transaktion wird damit ein Schlüsselcode erstellt.

Finger weg verdächtigen Apps oder Links, empfiehlt Heiko Löhr, Referatsleiter Cyberkriminalität beim BKA. Er warnt zudem vor der unsichersten Variante von Onlinebanking, dem Tan-Block-Verfahren. Hierbei arbeitet der Bankkunde eine vorgegebene Tan-Liste ab.

Quelle: www.spiegel.de
Sonntag, 18. Mai, 2014

Mittwoch 14. Mai 2014, 07:35

Banken dürfen zusätzlich zu den Kreditzinsen keine Bearbeitungsgebühren verlangen, so hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

Begründung: Diese Entgelte sind unzulässig, da es im eigenen Interesse der Bank liegt, die Zahlungsfähigkeit des Kunden zu prüfen und den Vertragsabschluss vorzubereiten (Az. XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13), so das Handelsblatt.

Laut Stiftung Warentest drohen Geldinstituten Rückzahlungsforderungen in Millionenhöhe. Wann Stichtag ist, wird noch geklärt:
Laut Stiftung Warentest: Anspruch auf eine Rückerstattung hat jeder, der seinen Ratenkreditvertrag nach 2010 abgeschlossen hat.
Laut Süddeutsche Zeitung: Bei Verträgen, die ab 1. Januar 2011 geschlossen wurden.
Laut Handelsblatt hatten sogar einige Gerichte in vergleichbaren Fällen mit einer Verjährungsfrist von zehn Jahren gerechnet.
Schon jetzt sei „ein Tsunami“ von Klagen über die Gerichte hereingebrochen, so der Vorsitzende Richter des BGH, Ulrich Wiechers.

Die Stiftung Warentest bietet Bankkunden, die ihre Bearbeitungsgebühren zurückholen wollen, Musterbriefe an.

Fordern Sie Ihr Geld zurück! Link zum Musterbrief:

http://www.test.de/Musterbrief-Kreditbearbeitungsgebuehr-Fordern-Sie-Ihr-Geld-zurueck-4309427-0/

Quelle: www.test.de, Dienstag, 13. Mai, 2014
www.handelsblatt.com, Dienstag, 13. Mai, 2014
Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 15. Mai, 2014

Dienstag 13. Mai 2014, 12:09

Produktinformationen zu einem Wertpapier müssen eindeutig und ausgewogen sein. Demzufolge dürfen Banken nicht einseitig Vorteile von risikobehaftete Kapitalanlagen hervorheben und damit die Risiken der Geldanlage verharmlosen. So folgt das OLG Nürnberg der Argumentation einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Umweltbank.

Es reicht nicht aus, so das Gericht, im Internet auf Prospekte oder andere Dokumente zu verlinken, in denen die Risiken ausführlich aufklären werden.

Im konkreten Fall hatte die Umweltbank auf ihrer Internetseite Genussscheine eines niedersächsischen Solarparks zum Nennwert von 6 Millionen Euro angeboten. Über die Risiken informierte die Bank nur äußerst kurz und allgemein. „Höheren Ertragschancen stehen höhere Risiken gegenüber; Totalverlust weniger wahrscheinlich“, hieß es dort.

Aus dem Werbetext geht zudem nicht deutlich hervor, dass die Genussscheine keiner Einlagensicherung unterliegen. Das bedeutet, dass bei Insolvenz des Solarparks ein Totalverlust droht. Außerdem: „Bei der Verzinsung fehle der Hinweis auf das Risiko von Kursverlusten bei steigendem Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt“, so Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzen im vzbv.

Quelle: www.vzbv.de, Donnerstag, 8 Mai, 2014

Dienstag 06. Mai 2014, 07:10

Commerzbank-Chef Blessing hat eine gesetzliche Dispo-Nutzungsbremse von der Politik gefordert. Eine automatische Warnung per SMS oder E-Mail ist im Gespräch, sollte der Bankkunde längere Zeit sein Konto überziehen. Dafür sollen Geldinstitute laut Koalitionsvertag der Bundesregierung verpflichtet werden, Kunden günstigere Alternativen anzubieten.

Doch eine Warnpflicht reicht dem neuen Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) Klaus Müller nicht aus. Besser wäre, so Müller, von vornhinein die Dispozinsen zu deckeln.

Derzeit werden im Schnitt etwa 10 % Dispozinsen fällig. Wer sein Konto über den Dispo hinaus überzieht, muss noch höhere Zinsen zahlen.

Quelle: Focus, Dienstag, 29. April, 2014
Handelsblatt, Mittwoch, 23. April, 2014
Frankfurter Rundschau, Mittwoch, 23. April, 2014

Mittwoch 23. April 2014, 06:29

Seit 2010 muss jedes Anlagegespräch schriftlich protokolliert werden. Somit soll der Bankkunde später im Zweifelsfall vor Gericht etwas in der Hand haben.

Die Praxis zeigt aber, dass die Protokolle weniger den Kunden als vielmehr den Banken nutzen. Denn die Bankangestellten wissen was sie protokollieren müssen. Daher sind die Beratungsprotokolle fast nie geeignet, eine eventuelle Falschberatung zu beweisen.

Bundesverbraucherminister Heiko Maas hat nun angekündigt die Protokolle zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Für viele Kritiker ein sinnloses Unterfangen. Sie verlangen die Beratungsprotokolle abzuschaffen. Stattdessen sollten die Bankgespräche mit Einverständnis des Bankkunden aufgezeichnet werden. Dadurch wird alles eins zu eins aufgenommen und nicht beeinflusst.

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Von Daniela Kuhr. Dienstag, 22. April 2014

Samstag 19. April 2014, 08:01

Wann Schufa-Einträge wieder gelöscht werden müssen, ist unterschiedlich. Dabei gilt die Daumenregel: Je wichtiger die Auskunft, desto länger bleibt sie.

Beispiele:

  • Eine Anfrage zur Eröffnung eines Girokontos: Wird nach 1 Jahr wieder gelöscht.
  • Ein Kredit: Wird erst nach 3 Jahren gelöscht und zwar nachdem das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde.
  • Ein Kreditkartenkonto: Wird sofort gelöscht, wenn es aufgelöst wurde.

Laut Handelsblatt speichert die Schufa keine Daten zu Einkommen, Vermögen, Beruf oder Nationalität von Verbrauchern.

Das „Scoring“-System der Schufa ist umstritten. In Januar entschied der Bundesgerichtshof, dass die Methode der Auskunftei zur Einstufung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern nicht offengelegt werden muss.

Die damalige Schufa-Klägerin zieht nun vor das Verfassungsgericht. Laut Focus, steht die Klägerin weiterhin auf dem Standpunkt, dass Verbraucher ohne umfassende Einsicht in ihre eigene Schufadaten keine Chance haben, sich gegen eine falsche Bewertung zur Wehr setzen.

Quelle: www.handelsblatt.com. Schufa-Klägerin zieht vor das Verfassungsgericht. Freitag, 11. April, 2014

Freitag 11. April 2014, 09:05

Obwohl die Schufa gesetzlich dazu verpflichtet ist, teilt sie Verbrauchern offenbar nicht alle über sie gespeicherten Daten mit, so NDR Info. Dem Sender gegenüber erklärte die Schufa, dass sie rechtskonform handele.

Aus einem vertraulichen Dokument, das NDR Info vorliegt, geht hervor, worauf die Schufa bei ihrem Verbraucherscoring besonders achtet. Daten, die dann die Kreditwürdigkeit eines Verbrauchers ergeben sollen. Wie die Schufa endgültig zu der Bewertung des Kunden gelangt, ist Geschäftsgeheimnis. Für die Schufa ist beispielsweise wichtig:

  • Wie lange ein Bankkonto existiert.
  • Wie viele Bankkonten existieren.
  • Wie lange der Kunde bereits in seiner Wohnung lebt.
  • Wie viele Kreditanfragen der Verbraucher gestellt hat.

Quelle: Benedikt Strunz. B5 aktuell. Donnerstag, 10. April, 2014

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BGH weist Klage gegen Schufa zurück von bankscore.de » Mi 29. Jan 2014

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Dienstag 08. April 2014, 23:24

Wer sein angesammeltes Kleingeld zur Bank bringt, trifft auf unterschiedliche Gebührenregelungen.

Auf das eigene Konto einzahlen:

Die meisten Geldinstitute verlangen keine Gebühren, wenn das Bargeld auf das eigene Konto des Kunden eingezahlt wird. In den allgemeinen Preisaushängen der Banken allerdings sind oft solche Dienstleistungen nicht aufgeführt, so Kerstin Papon, Redakteurin in der Finanzmarktredaktion von FAZ. Papon führt vier Kosten-Beispiele auf:

Die Sparkasse Köln-Bonn: Hier kostet die Annahme von nicht gezähltem, losem Hartgeld für Kunden 3 Euro je „Safe Bag“. Kleinstbeträge hingegen werden an der Kasse kostenlos getauscht oder gutgeschrieben.

Die Hamburger Sparkasse: Hier nimmt man Münzrollen bzw. -beutel der Kunden kostenfrei entgegen, wenn „Arbeitsaufwand und Geschäftsverbindung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen“.

Die Frankfurter Sparkasse: Das Einzahlen auf das normale Girokonto kostet auf jeden Fall 1 Prozent der eingelieferten Summe, mindestens jedoch 4 Euro. Kostenfrei sind nur Einzahlungen, die direkt auf das Sparkonto oder auf besondere Konten von Kindern und Jugendlichen fließen.

Die Deutschen Bundesbank (41 Filialen): Hier kann jeder Bürger kostenlos seine Euromünzen – in beliebiger Stückzahl – tauschen.

Auf ein fremdes Konto einzahlen:

Wenn das Geld „ zugunsten Dritter“ eingezahlt wird, kann es teuer werden. Papon führt zwei Kosten-Beispiele auf:

Die Commerzbank: Wenn sich um ein Konto bei der Commerzbank handelt, verlangt die Bank 1 Promille des Betrages, mindestens jedoch 5 Euro. Wenn sich um ein Konto eines fremden Kreditinstituts handelt, verlangt man 2 Promille oder im Minimum 10 Euro.

Die Frankfurter Sparkasse: Für Einzahlungen auf fremden Konten sieht die Sparkasse fixe Gebühren von 10 bzw. 20 Euro je Transaktion vor.

Automaten im Vormarsch

Viele Geldautomaten ermöglichen inzwischen nicht nur das Auszahlen, sondern auch das Einzahlen von Bargeld auf das Konto oder das Aufladen einer Geldkarte. Bei den meisten Automaten allerdings ist die Einzahlung auf Banknoten beschränkt.

Quelle: www.faz.de. Von Kerstin Papon, Redakteurin in der Finanzmarktredaktion.
Donnerstag, 3. April, 2014

Samstag 05. April 2014, 08:10

Das EU-Parlament hat europaweite Regeln für Kundeninformationen zu Anlageprodukten für Kleinanleger erlassen, so der Focus.

Die neue EU-Verordnung soll einheitlich für verschiedene Produkte gelten. Auf einem Blick soll der Verbraucher Kosten und Risiken des Finanzprodukt erkennen und EU-weit vergleichen können. Zumal in Zeiten, so Detlef Fechtner (boersen-zeitung.de), in denen der Vertrieb von Finanzprodukten zunehmend aus der Bankfiliale ins Internet verlagert wird. Künftig müssen Warnungen in allen Auskunftsblättern der Banken enthalten sein. Zu den verpflichtenden Informationen gehören, laut Philine Lietzmann (Focus), demzufolge:
  • Die Art des Anlageproduktes
  • Die Risiken und Gewinnmöglichkeiten
  • Die Höhe der Kosten für die Investionen
  • Wie Verbraucher ihr Geld vorher abziehen können und welchen Verlust sie dann erwarten müssten
  • Die Adresse einer zuständigen Beschwerdestelle, etwa eines Ombudsmannes oder der Verbraucherzentrale
  • Das Ausfallrisiko des Emittenten, also der Bank, der Versicherung oder der Fonds-Gesellschaft
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/boerse/ Von FOCUS-Online-Redakteurin Philine Lietzmann, Mittwoch, 2. April, 2014www.boersen-zeitung.de. Von Detlef Fechtner, Mittwoch, 2. April, 2014

Donnerstag 03. April 2014, 00:11

Laut einer Untersuchung für Handelsblatt Online sind Girokonten nur bei Direktbanken wirklich kostenlos. Mit einer Wechselprämie werden Gratiskonten Neukunden oft schmackhaft gemacht. So konnte Comdirect – die Direktbank der Commerzbank – die Zahl der kostenlosen Konten mehr als verdoppeln.

Der Konkurrenz zieht aber längst nach. So bieten neben Comdirect auch 1822 direkt, Cortal Consors und die Ing-Diba Neukunden ebenfalls 50 Euro Willkommensprämie für den Bankenwechsel.

Für die Kostenloskonten mit Wechselprämie zahlt die Bank allerdings erst mal drauf, so Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung. Das Geld muss die Bank dann an anderer Stelle wieder zurückholen. So sollen neugeworbenen Kunden auch andere Produkte, wie provisionsstarke Bausparverträge, Zertifikate oder Fonds, angeboten werden.

Aber auch bei den Konditionen versuchen Banken, Geld zurückzuholen. So kann es sein, dass die Dispozinsen üppig ausfallen und das Geldabheben an fremden Geldautomaten teuer wird.

Um als Kunde zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollte das Konto am besten auch als Gehaltskonto genutzt werden.

Quelle: www.handelsblatt.com Von Lukas Bay und Jens Hagen. Dienstag, 1. April, 2014

Freitag 28. März 2014, 16:24

Der effektive Jahreszins – oder auch Effektivzins genannt – ist der Zinssatz, auf den es bei Krediten ankommt. Er gibt die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent an. Also das, was ein Kredit tatsächlich kostet. Denn neben dem eigentlichen Zinssatz fallen auch Kosten für Ausgabe und Bearbeitung an.

Am effektiven Jahreszins lassen sich Kredite daher am besten vergleichen.

Quelle: www.focus.de/finanzen/banken/

Dienstag 25. März 2014, 16:56

Kunden können zu Unrecht erhobene Bankgebühren der Commerzbank zurückfordern. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist gerichtlich gegen mehrere pauschale Entgelte im Preisverzeichnis der Commerzbank vorgegangen und hat gewonnen. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig.

Unrechtsmäßig sind beispielsweise:

  • ein Berechnungsentgelt von 300 Euro für die Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung und Nichtabnahmeentschädigung (mittlerweile etwa 75 Euro).
  • ein pauschales Reklamationsentgelt von 25 Euro für die Nachforschung einer vom Verbraucher als fehlerhaft reklamierten Überweisung.
  • 1,94 Euro für das Zusenden eines Kontoauszugs, wenn dieser nicht binnen 24 Geschäftstagen vom Kunden am Automaten oder im Internet abgerufen wurde.
Mit Hilfe von Musterbriefen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg können betroffene Bankkunden nun zu Unrecht erhobene Entgelte zurückfordern.

http://www.vz-bawue.de/musterbriefe-finanzen-versicherung

Quelle: www.handelsblatt.com Donnerstag 20. März, 2014

Freitag 21. März 2014, 20:07

Alle EU-Bürger sollen europaweit ein Recht auf ein Bankkonto bekommen. Mit diesem gesetzlichen Anspruch soll der Kunde nun Grundfunktionen einer Girokonto nutzen können – wie etwa Geld überweisen (auch online) und Bargeld am Automaten abheben.

Das Gesetz muss im April noch verabschiedet werden, das gilt aber als Formsache. Etwa 25 Millionen EU-Bürger besitzen kein Bankkonto, obwohl sie eines eröffnen möchten.

Quelle: DPA, Freitag, 21. März, 2014
Süddeutsche Zeitung, Freitag, 21. März, 2014

Mittwoch 19. März 2014, 13:46

Wenn Bankkunden Anlass zu Beschwerden haben, können sie sich, statt vor Gericht zu ziehen, kostenlos an unabhängige Ombudsleute der Bankenverbände wenden. Doch die Enttäuschung der Kunden über die Schlichtersprüche ist oft groß:

“Aus meiner Sicht heraus fallen die Schlichtersprüche überwiegend doch sehr bankenfreundlich aus“, so Eckehard Balke, Verbraucherzentrale Erfurt, gegenüber der ARD-Sendung „Plusminus“. Vielleicht weil die Ombudsleute von den Bankenverbänden bezahlt werden.

Laut Plusminus werden bei Schlichtern besonders häufig Ansprüche der Kunden auf Zins-Nachzahlungen vorgetragen. Doch fast alle Banken-Schlichter erklären, dass diese Ansprüche überwiegend verjährt seien. Vor einem ordentlichen Gericht wird in dieser Frage hingegen oft ganz anders entschieden, denn hier bekommt meist der Kunde Recht.

Statistik: Schlichtersprüche laut Plusminus:

Bei den Privatbanken bekommen 50 Prozent der Kunden Recht.
Beim Sparkassenverband bekommen 12 Prozent der Beschwerdeführer Recht.
Beim Volks- und Raiffeisenbanken bekommen 10 Prozent der Kunden Recht.

Quelle: www.daserste.de/information/wirtschaftboerse/plusminus/sendung/swr/2014/
bankenschlichter. Montag 24. Februar, 2014

Mittwoch 12. März 2014, 10:14

Eine Mitteilung über eine geplatzte Lastschrift kann wieder Geld kosten, so die SZ. Wenn nicht genug Geld auf dem Konto war, verlangen Banken nun bis zu drei Euro für die Nachricht über nicht eingelöste Sepa-Lastschriften.

“Eigentlich hatte der Bundesgerichtshof (BGH) diese Bankgebühr 2012 verboten. Aber die Sepa-Regeln für Europa haben die Entscheidung ausgehebelt“, sagt Frank-Christian Pauli, Bankenexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).

Quelle: www.sueddeutsche.de/geld/unnoetige-bankgebuehren

Freitag 07. März 2014, 12:11

Ja. Vor allem beim neueren Darlehensverträgen sollten Sie aufpassen. Denn in der Regel befindet sich darin eine Klausel, in der der Kunde einer Abtretung der Darlehensforderung von vornherein zustimmt, so BaFin.

Hat Ihre Bank Ihr Darlehen ohne Ihre Zustimmung “verkauft”, verweist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht maßgeblich auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 27. Februar 2007 (Az.: XI ZR 195/05). Hier stellt das Gericht klar, dass eine Abtretung/Übertragung der Darlehensforderung weder gegen das Bankgeheimnis noch gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstößt. Denkbar wäre ein Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht bzw. gegen weitere datenschutzrechtliche Bestimmungen. Gegebenenfalls könne das zu einem Schadensersatzanspruch führen. Dies ändere jedoch nichts an die Wirksamkeit der Forderungsabtretung.

Für den Fall, dass ein Gläubigerwechsel stattgefunden hat, bleiben die gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Vertrag unberührt. Der Forderungserwerber tritt somit in vollem Umfang in den Vertrag ein und Sie können Ihre verträgliche Rechte einfordern.

Quelle: http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/

Montag 03. März 2014, 22:46

Seit der Finanzkrise von 2008 sehen Verbraucherschützer kaum Verbesserungen bei Finanzberatungen. Beratungsgespräche zu Geldanlagen sind zu oft reine Verkaufsgespräche, bei denen der Berater dazu verdienen will.

Daher rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dass Sparer im Beratungsgespräch kritische Fragen stellen und sich alles genau erklären lassen. Dabei ist die Frage, ob der Berater für das empfohlene Finanzprodukt eine Provision erhält, auch erlaubt.

Tipp: Wenn Sie sich auf das Gespräch bei der Bank gut vorbereiten möchten, hat die Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen dazu eine Checkliste zum Downloaden erstellt.

http://www.vz-nrw.de/mediabig/126851A.pdf

Quelle: www.vz-nrw.de
www.focus.de/finanzen/banken, Dienstag, 18. Februar, 2014

Freitag 28. Februar 2014, 12:08

Beim längerfristigen Sparen ist nicht nur der Zinssatz wichtig, sondern auch der Zinseszins. Also der Gewinn, die ein Sparer auf die zuvor erwirtschaftete Zinsen erhält.

Beispiel: Ein Sparer legt 100 Euro zu einem Zinssatz von zwei Prozent an. Nach einem Jahr hat er ein Guthaben von 102 Euro. Nach dem zweiten Jahr wird dem Sparer dann nicht nur Zinsen auf seine ursprünglichen 100 Euro, sondern auch auf die im ersten Jahr erwirtschafteten zwei Euro Zinsen gutgeschrieben. Lässt der Sparer seine Zinsen immer auf dem Konto, verstärkt sich durch den Zinseszins der Spareffekt.

Quelle: www.focus.de/finanzen/banken/, Dienstag, 18. Februar, 2014

Mittwoch 19. Februar 2014, 13:53

Rund zweieinhalb Millionen Menschen arbeiten als Freiberufler in Deutschland. Sie arbeiten auf eigene Rechnung und ohne Angestellte. Etwa ein Drittel verdiente im Jahr 2012 brutto nur 8,50 Euro oder sogar weniger in der Stunde – nicht gerade des Bankers Liebling.

Viele Freiberufler wie IT-Spezialisten haben große Probleme, bei ihrer Bank einen Dispo- oder Konsumkredit zu bekommen, so Gunter Haake, Geschäftsführer der Ver.di-Selbständigenberatung Mediafon. In vielen bekommen Freiberufler – wenn überhaupt – ein teures Geschäftskonto aufgezwungen. Andere Einzelkämpfer berichten, dass ihr Dispokredit über Nacht gekündigt wurde. Laut Spiegel.de hat der Deutsche Anwaltsverein beobachtet, dass die Institute sogar bei der Kreditvergabe an freiberufliche Anwälte kritischer als noch vor Jahren sind.

KarriereSPIEGEL fragte bei zwei Dutzend Banken an, welche Konten sie Ein-Mann-Betrieben anbieten. Einige Geldinstitute, wie die Sparda Banken in München und Nürnberg, akzeptieren gar keine Freiberufler. Die Mehrheit der angefragten Sparkassen, Genossenschafts- und Privatbanken bieten zumindest kostenpflichtige Konten an.

Die HypoVereinsbank etwa verlangt für ein Geschäftskonto zwischen fünf und 30 Euro im Monat. Je nach Kontotyp kommen drei Cent bis 2,50 Euro für Buchungsentgelte hinzu. Nur selten bieten Banken wie die DKB bestimmten Gruppen von Freiberuflern, wie Steuerberatern, kostenlose Geschäftskonten an.

Quelle: Tobias Lill, www.spiegel.de/karriere, Donnerstag 13. Februar, 2014

Donnerstag 13. Februar 2014, 23:47

Nach der Insolvenz des Windparkfinanzierers Prokon, fordert die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht (BaFin), Elke König, Konsequenzen. Um Kleinanleger künftig besser zu schützen, schlägt sie eine Ampel-Regelung für Finanzprodukte vor. “Rot für hoch riskante Produkte, Gelb für weniger riskante und Grün für Anlagen mit relativ geringem Risiko,” so die Zeit.

Um einen verbesserten Verbraucherschutz zu erreichen, so König, muss neu gedacht werden. Etwa über die Frage, welche Produkte über Wurfblätter im Briefkasten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln beworben werden dürfen, sowie welche Finanzprodukte nur über professionelle Berater verkauft werden dürfen. Und wenn Finanzprodukte direkt an Verbraucher vertrieben werden, welche Finanzierungsformen gehören dann unter Aufsicht?

Quelle: www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage, Mittwoch, 12.Februar, 2014

Montag 03. Februar 2014, 17:54

Das Modell Prepaid-Kreditkarte schützt nicht automatisch vor Schulden.

Anders als bei Prepaid-Handys, mit denen der Kunde telefonieren kann bis das Guthaben verbraucht ist, kann man bei Prepaid-Kreditkarten durchaus ins Minus rutschen. Dabei versprechen die häufig von Minderjährigen im Ausland benutzten Prepaid-Kreditkarten laut Werbung der Banken nicht nur finanzielle Freiheit, sondern auch die volle Kostenkontrolle.

Ein Check der Verbraucherzentrale NRW zeigt jedoch, dass bei mehreren Kartenanbietern Schuldenmachen in den Vertragsbedingungen von Prepaid-Kreditkarten gestattet ist. Wegen der Verwendung solcher Schulden-Klauseln hat die Verbraucherzentrale NRW drei Geldinstitute abgemahnt. Die Commerzbank und die PSD Rhein Ruhr eG lenkten ein. Künftig verzichtet die PSD auf die Nutzung des Begriffs “Prepaid”. Mit der Hamburger Sparkasse soll die Frage dagegen gerichtlich geprüft werden.

Quelle: www.vz-nrw.de. Dienstag, 4. Februar, 2014
Newsticker, www.bild.de, Donnerstag, 6. Februar, 2014

Sonntag 02. Februar 2014, 20:25

Laut BaFin muss am selben Tag, an dem der Betrag der Bank des Kunden zugegangen ist, (§ 675t Abs. 1 BGB) gutgeschrieben werden. Die taggleiche Wertstellung einer Überweisung gilt selbst dann, wenn der Betrag – etwa wegen technischer Störungen – nachträglich gutgeschrieben worden ist.

Quelle: www.bafin.de

Mittwoch 29. Januar 2014, 12:08

Manche Verbraucher ahnen nicht, dass sie als nicht kreditwürdig bei der Schufa gelten. Wenn ein Kreditantrag auf Grund eines Schufa-Eintrags von der Bank abgelehnt wird, ist der Schock groß.

Im aktuellen Fall ist die Klägerin gegen die Schufa vor Gericht gegangen. Nach einem gescheiterten Autokauf wollte sie von der Schufa wissen, warum sie als nicht ausreichend kreditwürdig eingestuft worden sei. Mit die Erklärung der Auskunftei war sie nicht zufrieden.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun geprüft, ob die Schufa Auskunft geben muss, wie genau der Score-Wert der Klägerin berechnet wurde. Der BGH hat der Klage abgewiesen. Dem Urteil des Gerichts zufolge muss die Schufa Verbrauchern keine umfassende Auskunft zur Berechnung ihrer Kreditwürdigkeit geben.

Lesen Sie auch Beiträge zum Thema in unserem bankscore-Forum:
Falsche Auskünfte: Von der Schufa kaltgestellt vom 10. Jun 2013

Quelle:
www.focus.de/politik/schlagzeilen
Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 28. Januar, 2014

Mittwoch 22. Januar 2014, 09:07

Millionen von Zugangsdaten für Online-Dienste sind nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gekapert worden. Forscher und Strafverfolger sprechen von 16 Millionen kompromittierten Benutzerkonten. Die Online-Gangster haben E-Mail-Adressen und Passwörter für Online-Shops, soziale Netzwerke und evtl. Onlinebanking geklaut.

Das BSI hat eine Webseite eingerichtet, auf der Sie überprüfen können, ob Sie betroffen sind. In das Eingabefenster geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, die dann mit den Daten abgeglichen wird. Sollten Sie betroffen sein, bekommen Sie eine Nachricht an die angegebene Mailadresse.

www.sicherheitstest.bsi.de (Achtung: BSI-Webseite kann überlastet sein).

Quelle: www.br.de/radio/bayern2 , Dienstag 21. Januar, 2014

Dienstag 14. Januar 2014, 00:24

Unter Umständen erhalten Unternehmen nun mehr Zeit für die SEPA-Umstellung. Die EU-Kommission spricht von einer Fristverlängerung bis August 2014.

Was ist zu tun? Computersysteme der Firmen müssen auf SEPA umgestellt werden und die Bankverbindungen der Kunden neu erfasst.
Bei der Bundesbank muss das Unternehmen eine sogenannte Gläubiger-ID besorgen. Mit dieser Nummer ist sie als Gläubiger im Zahlungsverkehr eindeutig zu identifizieren. Für neue Einzugsermächtigungen werden dann entsprechende neue SEPA-Mandate benötigt.

Lesen Sie auch: „SEPA Umstieg. Infos für Unternehmen“ von Di. 29. Oktober 2013.
http://bankscore.de/aktuelle-meldungen.html?id=240
Beinhaltet Link zu Bundesbank (Antragsformular, sowie Anleitung)

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 11./12. Januar, 2014

Freitag 10. Januar 2014, 09:04

Wegen Problemen bei der Einführung des neuen europäischen Zahlungssystems SEPA wird die Übergangszeit, laut www.zeit.de, um sechs Monate verlängert.

Ursprünglich sollten ab Februar 2014 nur noch IBAN und BIC gelten. Jetzt bleiben die alten Kontonummern noch sechs Monate länger nutzbar. Allerdings müssen die EU-Staaten und das Europaparlament noch darüber abstimmen.

Quelle: www.zeit.de. 9. Januar, 2014

Montag 06. Januar 2014, 21:58

Ein- oder Auszahlungen:

Geld auf eigenes Konto einzuzahlen oder abzuheben, sollte in Normalfall kostenlos sein. Ist vereinbart, dass jede Buchung extra von der Bank abgerechnet wird und mindestens fünf Buchungen im Monat kostenlos sind, dürfen weitere Gebühren verlangt werden.

Kontoauszüge:

Jedem Bankkunden steht zu, sich kostenlos über den eigenen Kontostand zu informieren. Ist eine Auskunft am Schalter nicht möglich, muss ein Auszugdrucker zur Verfügung stehen. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen dürfen jedoch Banken, die Kontoauszüge per Post zustellen, für diesen Sonderservice Geld kassieren.

Bankautomaten:

Üblicherweise ist das Abheben vom Bargeld an einem Bankautomaten der kontoführenden Bank kostenlos. Grundsätzlich ist es aber erlaubt, dafür ein Entgelt zu berechnen. Die Gebühr muss jedoch vorher angezeigt werden. Eine rechtliche Gebührenobergrenze gibt es nicht.

Lastschriftrückgabe:

Lehnt eine Bank die Einlösung von Lastschriften, Daueraufträgen oder Überweisungen ab, weil das Konto nicht gedeckt ist, wird das Institut im eigenen Sicherheitsinteresse tätig, so die Stiftung Warentest. Die Bank darf allerdings dafür keine Gebühren berechnen. Für die Benachrichtigung über die Nichtausführung darf die Bank ebenso kein Geld verlangen. Erfinderische Banken, die dies in „Schadenersatz“ umbenennen, dürfen mehreren BGH-Entscheidungen zufolge auch kein Geld verlangen (Az.: XI ZR 5/97, XI ZR 296/96, XI ZR 197/00 und XI ZR 154/04).

Am 11.03.2014 aktualisiert.
ACHTUNG Änderung! „Bis zu zwei, drei Euro verlangen Geldhäuser für die Information über nicht eingelöste Sepa-Lastschriften, wenn nicht genug Geld auf dem Konto war – für nichts weiter als einen Brief”, so S.Z. “Eigentlich hatte der Bundesgerichtshof (BGH) diese Bankgebühr 2012 verboten. Aber die Sepa-Regeln für Europa haben die Entscheidung ausgehebelt“, sagt Frank-Christian Pauli, Bankenexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).

Quelle: www.sueddeutsche.de/geld/unnoetige-bankgebuehren

Kontoauflösung:

Laut welt.de dürfen Bankkunden ein Girokonto ohne Angabe von Gründen und ohne Kündigungsfrist auflösen. Das Geldinstitut darf für eine Kontoauflösung keine Gebühren verlangen. Laut Stiftung Warentest gilt dies auch für die fristgerechte Kündigung eines Sparvertrages.

Darlehenskonto:

Wenn eine Bank ein Darlehen vergibt und hierfür ein eigenes Konto eröffnet, darf das Institut dafür keine Gebühr berechnen. Laut der Verbraucherzentrale Sachsen deshalb nicht, weil die Führung des Kontos in diesem Fall allein im Interesse der Bank liegt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ebenso entschieden (Az.: XI ZR 388/10).

Kreditkarte:

Gibt ein Bankkunde seine Kreditkarte vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit zurück, muss er für die restliche Zeit nichts bezahlen. Der Kunde kann von der Bank zudem den Jahresbetrag anteilig zurückfordern. Laut dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main gilt das auch für die Bankkundenkarte (Az.: 1 U 108/99). Laut welt.de darf das Geldinstitut nach dem Verlust oder der Beschädigung einer Kreditkarte nicht in jedem Fall für eine Ersatzkarte Gebühren berechnen. Ist die Bank selbst für den Verlust verantwortlich, muss die Ersatzkarte kostenlos sein. Gerichtsurteile: Das OLG Celle (Az.: 13 U 186/99) und das Landgericht Frankfurt (Az.: 2/2 O 46/99).

Erbe und Nachlass:

Laut welt.de muss die Bank dem Finanzamt kostenlos den Kontostand des Verstorbenen mitteilen. Das Umschreiben eines Kontos auf den Namen des Erben muss kostenlos sein. Ein Honorar darf das Institut nur dann verlangen, wenn der Erbe beraten werden möchte, wie er das geerbte Geld anlegen kann. Urteile der Landgerichte in Frankfurt (Az.: 2/2 O 46/99) und Dortmund (Az.: 8 O 57/01).

Quelle: Anne Kunz, www.welt.de. Dienstag, 17. Dezember, 2013

Samstag 28. Dezember 2013, 18:05

Für ein Duplikat eines Kontoauszugs darf eine Bank nicht 15 Euro berechnen, so entschied der Bundesgerichtshof (BGH) gegen die Commerzbank. Die Gebühr für eine nachträgliche Ausstellung des Kontoauszugs dürfe die Bank demnach nicht pauschal festlegen. Vielmehr müsse sich die Gebühr nach den tatsächlichen Kosten der Bank richten.

Im konkreten Fall klagte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und kritisierte, dass Commerzbankkunden mit überhöhten Gebühren belastet würden. In den meisten Fällen lägen die tatsächlichen Kosten deutlich niedriger. Laut www.welt.de war selbst nach der eigenen Rechnung der Bank der Preis für mehr als 80 Prozent der betroffenen Kunden überhöht.

Quelle: Anne Kunz, www.welt.de. Dienstag, 17. Dezember, 2013

Samstag 21. Dezember 2013, 00:41

Die Hauptursache dafür, dass Kunden ihr Geld falsch anlegen, ist schlechte Beratung, wie eine neue Studie der Initiative Finanzmarktwächter zeigt. Grund für die bescheidene Bewertung: Die Produkte waren zu teuer (Rentenversicherung), zu unflexibel (Sofortrente) oder zu riskant (Aktienanleihe), so Süddeutsche Zeitung.

Als alarmierend bezeichnete Niels Neuhauser, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, dass 42 % der bereits erworbenen Produkte zu teuer waren und nicht zur jeweiligen Situation der Verbraucher passten. 87 % der aktuell angebotenen Produkte waren nicht sinnvoll. In Ergebnis entsprach jedes zweite angebotene Finanzprodukt nicht dem Bedarf des jeweiligen Verbrauchers, so der Tagesspiegel.

In Zukunft müsse Beratung und Verkauf von Produkten strikt voneinander getrennt werden, so die Verbraucherschützer. Denn in der jetzigen Situation, leisten Finanzberater keine Beratungshilfe, sondern sind schlicht nur Verkäufer, die an der Provision interessiert sind.

Quelle: Daniela Kuhr, Süddeutsche Zeitung, Freitag, 13. Dezember, 2013
Wolfgang Mulke, www.derwesten.de, Donnerstag, 12. Dezember, 2013
Heike Jahberg, www.dertagesspiegel.de, Donnerstag, 12. Dezember, 2013

Freitag 13. Dezember 2013, 19:30

Ab dem 1. Januar 2014 gilt für den Kauf von Silbermünzen nicht mehr der alte Mehrwertsteuersatz von 7%. Künftig werden 19% fällig.

Im Gegensatz zum Kauf von Goldbarren oder von Goldmünzen muss man für den Erwerb von physischem Silber Mehrwertsteuer zahlen. Beim Kauf von Silberbarren wird der Mehrwertsteuersatz von 19 % fällig. Für Silbermünzen hingegen galt bis jetzt ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7 %.

Gewinnbesteuerung

Wie beim Gold, ist ein Gewinn aus der Anlage in physischem Silber steuerfrei. Voraussetzung ist, dass zwischen Kauf und Verkauf des Edelmetalls mindestens ein Jahr vergangen ist. Wird vorzeitig verkauft und dabei ein Gewinn erzielt (mehr als 600,00 Euro pro Jahr), erfolgt eine Versteuerung zu dem persönlichen Einkommensteuersatz.

Bei Geldanlagen in Silberzertifikat oder in andere Silber-Wertpapiere werden 25 % Abgeltungssteuer fällig.

Quelle: www.tagesgeldvergleich.com

Sonntag 08. Dezember 2013, 01:09

Laut einer von Cofinpro durchgeführten Umfrage fühlt sich mehr als jeder zweite Kleinanleger von seiner Bank schlecht beraten. 59 Prozent sind sogar der Meinung, dass Banken kein Interesse an der Beratung von Kleinanlegern haben.

Seit der gesetzlichen Einführung von Beratungsprotokollen im Jahre 2010 ist die Situation für die Anleger scheinbar nicht besser geworden. 62 Prozent von 1000 Befragten haben zudem den Verdacht, dass ihre Bank eher Anlagen empfehlen, für die keine aufwändigen Protokolle angefertigt werden müssen. 59 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Geldinstitute diesen bürokratischen Aufwand mit Kleinanlegern einfach meiden wollen.

Zudem haben viele Banken ihre Produktauswahl eingeschränkt, so Melanie Purgar, Wertpapierexpertin bei Cofinpro. 83 Prozent der Befragten berichten, dass ihnen in erster Linie bankeigene Standardprodukte empfohlen worden sind.

Laut Spiegel waren bis Ende Juni bei der Finanzaufsicht BaFin 7443 Beschwerden von Privatkunden über Anlageberater von Banken und Sparkassen eingegangen.

Quelle: www.spiegel.de, Dienstag, 3. Dezember, 2013

Montag 25. November 2013, 22:07

Physisches Gold bringt zwar keine Zinsen, aber akuell sind die entgangenen Zinsen noch kaum der Rede wert. Gold war stets eine Notfallreserve außerhalb des Finanzsystems. Anleger können jederzeit zum Safe gehen, Barren oder Münzen holen und verkaufen. Der Zugriff auf Konten, Depots und Bargeld könnte hingegen versperrt sein – etwa beim Abstürzen der Computersysteme oder beim Pleitegehen der eigenen Bank.

Anlässlich der Zypernrettung, wo erstmals Spareinlagen in die Haftung für Pleitebanken genommen wurden, keine Utopie, so die Wirtschaftswoche. Laut Finanzexperte Faber liegt die Bedeutung von Gold also weniger in seinem Preis, als in seinem Besitz.

Gold ist die letzte steuerfreie Geldanlage

Laut Wirtschaftswoche können Anleger bis zu 15.000 Euro Gold völlig anonym kaufen. Noch dazu tauchen Barren und Münzen in keinem Depotauszug auf; die mit Barren besicherten börsennotierten Goldfonds dagegen schon. Zudem ist Gold als Anlage, anders als beispielsweise Silber, von der Mehrwertsteuer befreit. „Spekulationsgewinne können Anleger nach mindestens einem Jahr Haltedauer steuerfrei vereinnahmen. Auf Kursgewinne bei Goldzertifikaten und den meisten Goldfondskonstrukten wird dagegen Abgeltungsteuer fällig.“

Quelle: Frank Doll, www.wiwo.de/finanzen/, Donnerstag, 10. Oktober, 2013

Donnerstag 21. November 2013, 21:06

Seit November 2012 gibt es das BaFin-Beschwerderegister. Ziel ist es, Bankkunden besser vor Falschberatungen zu schützen. Doch Verbraucherschützer bezweifeln genau das. Die Gewerkschaft Verdi hingegen sieht Bankberater unter einen Generalverdacht gestellt. Die Banken ihrerseits beklagen sich über ein Bürokratiemonster und die Verunsicherung von Bankmitarbeitern.

In dem Beschwerderegister sammelt die BaFin Daten von Anlageberatern und Beschwerden von Kunden. Im Extremfall kann die Finanzaufsicht Sanktionen bis hin zum Berufsverbot verhängen.

Laut Handelsblatt gingen bis Ende des dritten Quartals 2013 dort 9556 Beschwerden von Privatanlegern zu Anlageberatungen ein – berechtigte und unberechtigte. 3010 betrafen Sparkassen, 2145 Genossenschaftsbanken, 4339 Privatbanken und 62 Finanzdienstleistungsinstitute.

Bis Ende September hatten 150 Geldinstitute und 200 Berater anhand von Beschwerden Besuch von Mitarbeitern der BaFin. Dadurch sieht BaFin-Präsidentin Elke König den Verbraucherschutz gestärkt. Warum die Aufsicht gerade diese Finanzdienstleister aufgesucht hat, gibt König nicht Preis.

Diese mangelnde Offenlegung bezeichnet Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg als eine entscheidende Schwachstelle im System. Allenfalls ist das Beschwerderegister – ohne eine Offenlegungspflicht – ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zudem ist vorgesehen, dass Kunden Beschwerden an die Bafin über ihre eigene Bank abgeben. Dadurch bleibt den Bankkunden nichts anderes übrig als sich darauf zu verlassen, dass Banken ihre Beschwerden auch tatsächlich mit ihrer Stellungnahme an die BaFin weiterreichen. So wird aber kein Druck auf die Geldhäuser aufgebaut.

Tipps zum gesunden Misstrauen

Im „Schwarzbuch Banken“ von der Verbraucherzentrale NRW befinden sich folgende Ratschläge für Anleger:

Interessen kennen

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass es keine kostenlosen Beratungen gibt. Aufgrund des Provisionsinteresses ist jede „Beratung“ durch eine Bank oder einen Finanzvertrieb in Wirklichkeit ein Verkaufsgespräch.

Gier vermeiden

Lassen Sie sich von den angepriesenen Renditechancen nicht blenden, sondern hinterfragen Sie kritisch auch die mit dem Anlageprodukt verbundenen Risiken.

Heitere Gelassenheit

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Wenn man Ihnen keine Zeit lassen will, um das Angebot nochmals zu überdenken und zu prüfen, dann hat der Anbieter etwas zu verbergen.
Gefährliche Formulierungen

Prüfen Sie das Beratungsprotokoll und achten Sie darauf, dass nicht irgendwelche Formulierungen enthalten sind, mit denen Ihnen im Streitfall die Verantwortung zugeschoben wird – beispielsweise mit Formeln wie „auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden“ oder Risikohinweisen, die im Gespräch überhaupt nicht auf den Tisch gebracht worden sind.

Schneller Rücktritt

Nutzen Sie beim Abschluss eines Vertrags in den eigenen vier Wänden die Widerrufsfrist, um das Geschäft nochmals zu überdenken. Zögern Sie im Zweifelsfall nicht, von Ihrem Rücktrittsrecht auch Gebrauch zu machen.

Ausdauer

Unterschreiben Sie niemals einen Vertrag, wenn Sie das Finanzprodukt nicht voll und ganz verstanden haben.

Fürsorge

Helfen Sie mit, ältere Menschen vor Finanzhaien zu schützen, indem Sie innerhalb Ihrer eigenen Familie Aufklärungsarbeit leisten und Ihren Eltern bei ihren Finanzgeschäften Unterstützung anbieten.

Initiative

Machen Sie sich in Finanzfragen nicht von externen Beratern abhängig, sondern eignen Sie sich Grundwissen über die wichtigsten Anlageformen an. Die Verbraucherzentralen bieten hierzu leicht verständliche und praxisnahe Ratgeber.

Strategie

Stellen Sie immer die Finanzplanung an die erste Stelle und entscheiden Sie erst danach, welche Produkte überhaupt infrage kommen. So vermeiden Sie spontane Anlageentscheidungen, die langfristig nicht zu Ihrer Lebensplanung passen.

Quelle: „Schwarzbuch Banken“ von der Verbraucherzentrale NRW.
Handelsblatt, Donnerstag 31. Oktober, 2013

Samstag 16. November 2013, 22:43

Laut Süddeutscher Zeitung hebeln in jüngster Zeit Cyberkriminelle zunehmend das mTan-Verfahren aus. Dabei ist auffällig, dass häufig Kunden der Postbank Opfer der Betrug sind. Der Kölner Anwalt Jakob Walters vermutet, dass „dies mit der „Sparcard direkt“ zusammenhängen könnte,…“, da die Täter ausnutzen, dass die Kunden online auf das Sparbuch Zugriff haben.

Beim mTan-Verfahren dient das Mobiltelefon als Übermittler einer aktuellen Transaktionnummer. Hier fangen die Probleme an. Denn die Handynummer, auf die die mTan versandt wird, muss im Onlinebanking hinterlegt werden. Noch dazu ist die Nummer oft einfach so von Kunden auf dem PC gespeichert, im E-Mail-System beispielsweise. Zudem erhalten die Kunden meistens die Mobilfunk-Rechnung online. Hat der Betrüger den Computer des Kundens gehackt, „schickt er per SMS eine als Banking-App getarnte Anwendung auf das Handy.“ Oder er konnte sich eine zweite SIM-Karte besorgen und diese beim Mobilfunk-Anbieter des Kunden freischalten lassen. Somit erhält der Fremde die mTan auf das eigene Mobiltelefon. Die angeweisenen Zahlungen werden dann auf Konten der Betrüger umgeleitet.

Sicherheitstipp: Immer den Virenschutz auf dem PC und Smartphone aktualisieren. Schützen Sie Ihren Mobilfunk-Vertrag beim Telefon-Anbieter und lassen Sie sich mit einem Passwort regististeren.

Quelle: Harald Freiberger/Markus Zydra, Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 29. Oktober, 2013 und Mittwoch, 6. November, 2013

Freitag 15. November 2013, 09:20

Tausende Barclays-Kreditkartenkunden in Deutschland haben einen Anspruch auf Rückerstattung für zu viel gezahlte Kreditzinsen. So beurteilt Edda Castelló, Finanzexpertin der Hamburger Verbraucherzentrale, ein „bahnbrechendes Urteil“ des Berliner Oberlandesgerichts. Voraussetzung ist, dass die Kunden eine sogenannte revolvierende Kreditkarte haben, und in ihren Kartenverträgen (zwischen 1999 und 2011 abgeschlossen) eine unklare Formulierung zur Zinsanpassung enthalten ist.

Im vorliegenden Fall hat Barclaycard den früheren Kunden Ali Yildiz verklagt, weil er sich geweigert hatte, Kreditzinsen von fast 20 Prozent zu bezahlen – diese empfand er als unsittlich. Das Gericht entschied nun, dass die zugrunde gelegten Zinssätze neu berechnet werden müssen, weil sie die Zinsanpassungsklausel als „unzweifelhaft unwirksam“ ansehen.

Generell rät Castelló Kartenkunden davon ab, einen Kreditkartenkredit in Anspruch nehmen. Vielen Kunden gelingt nämlich die Rückzahlung nur durch eine Inanspruchnahme eines immer höheren Kredits. Laut der „Welt“ werden diese sogenannten echten Kreditkarten, „weil hier tatsächlich ein Kredit gewährt wird, in Deutschland vor allem von der Barclays Bank, der Citibank und der Royal Bank of Scotland angeboten.“

Quelle: Stephan Maaß, www.welt.de, Dienstag, 12. November, 2013

Dienstag 05. November 2013, 20:05

Der vorzeitige Ausstieg aus einem Baudarlehen hat sich gravierend verteuert. Gerade in die Niedrigzinsphase kassieren die Geldinstitute heute bis zu 3 Mal so hohe Ablösesummen wie im Jahr 2009, so die Bremer Verbraucherzentrale. In 40 % der von den Bremern untersuchten 3000 Fälle verlangten die Banken eine mindestens 10 % überhöhte Summe. Jede achte Schadensersatz-Berechnung war um mehr als 30 % zu hoch.

Grundsätzlich gilt, dass sich eine Bank an der vorzeitigen Darlehensrückzahlung nicht bereichern darf. Geldhäuser dürfen lediglich einen Ausgleich dafür verlangen, dass sie das Geld nicht mehr zu dem Zinssatz anlegen kann, den sie während der Restlaufzeit bekommen hätte.

Wer eine überteuerte Vorfälligkeitsentschädigung erhält, so die Empfehlung der Verbraucherzentrale, sollte diese von einem Profi überprüfen lassen. Denn kaum eine Laie kann beurteilen, ob die Bank korrekt gerechnet hat. „Auf eine zusätzliche Überprüfung können Verbraucher notfalls pochen, wie der Bundesgerichtshof Ende 2004 entschied (Aktenzeichen: XI ZR 285/03). Selbst wenn die Ablöse geflossen ist, können Ex-Kunden noch eine neue Abrechnung verlangen“, so Süddeutsche Zeitung. Achtung: Kundenansprüche verjähren nach drei Jahren!

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Montag, 4. November, 2013.

Donnerstag 31. Oktober 2013, 16:56

Ab 1. Februar 2014 löst die SEPA-Überweisung das nationale Überweisungsverfahren in den Euroländern endgültig ab. Bis dahin müssen auch alle Unternehmen und Vereine ihrem Lastschriftverkehr umgestellt haben.

Was ist ein SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit)?

Eine SEPA-Firmenlastschrift ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften und ähnelt dem heutigen Abbuchungsauftragsverfahren.

Unternehmen müssen bei neuen Vertragsabschlüssen nach dem 1. Februar 2014 SEPA-Mandate verwenden. Ein SEPA-Lastschriftmandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger, als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung.

Die Mandatstexte für SEPA-Firmenlastschriftmandate erhalten Sie bei Ihrer kontoführenden Bank.

Laut Bundesbank ist die Bank dazu verpflichtet, die Mandatsdaten bereits vor der Belastung auf Übereinstimmung mit der vorliegenden Zahlung zu prüfen. Denn bei der SEPA-Firmenlastschrift besteht keine Möglichkeit der Rückgabe der Lastschrift.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?

Jeder Lastschrifteinreicher (Zahlungsempfänger) besitzt eine individuelle Kennung zur Identifizierung, die sogenannte Gläubiger-Identifikationsnummer (CI, Creditor Identifier).
Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist in Deutschland 18 Stellen lang und wird von der Deutschen Bundesbank vergeben.

Downloads: Antragsformular, sowie Anleitung unter:

http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Dossier/Kerngeschaeftsfelder/glaeubiger_identifikationsnummer.html?notFirst=true&docId=148954#chap

Quelle:
http://www.bundesbank.de
http://www.sepa-umstieg.de

Donnerstag 24. Oktober 2013, 10:11

Wertpapiere:
Bei einer Empfehlung der Bank zum Umtausch von Wertpapieren hat ein Bankkunde kein Recht auf Schadensersatz.
Begründung: „Die Umschichtungsempfehlung im Rahmen einer Anlageberatung stellt an die beratende Bank keine gesteigerten Beratungspflichten“, so das Urteil des OLG Schleswig vom 19.09.2013 (5 U 34/13).

Bausparguthaben:
Eine Bausparkasse muss das Bausparguthaben auch dann verzinsen, wenn es über die vereinbarte Bausparsumme hinausgeht, so das Urteil des Amtsgerichts Karlsruhe vom 08.02.2013 (12 C 222/12) gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia.
Begründung: „Aus den Tarifbedingungen ergebe sich keine Obergrenze für das zu verzinsende Guthaben.“

Urteil zum Download unter: http://www.vzbv.de/12321.htm
Badenia, AG Karlsruhe vom 08.02.2013

Quelle: vzbv Presseinfo vom Dienstag 22.10.2013

Donnerstag 17. Oktober 2013, 09:22

Die Stiftung Warentest hat den Ratgeber “Geldanlage für Faule” herausgebracht. Hier die wichtigsten Tipps:

Tipp 1: Kassensturz

Die erste Frage lautet: Wie sieht meine finanzielle Situation aus? Denn sind eventuelle Schulden höher als die Habenseite, gilt die Faustregel: Zuerst Schulden tilgen.

Tipp 2: Vorhandene Verträge überprüfen

Bevor Geld woanders investiert wird, muss Grundlegendes abgesichert sein. Mit anderen Worten: bestehende Versicherungsverträge müssen überprüfen werden. Womöglich sollten neue Verträge abgeschlossen werden oder alte ersatzlos gekündigt.

Tipp 3: Notgroschen zurücklegen

Immer ein Polster für unerwartete Ausgaben zurücklegen! Die Stiftung Warentest empfiehlt eine Rücklage von zwei bis drei Monatsgehältern. In Zeiten von niedrigen Zinsen ist das Geld am besten auf das Tagesgeldkonto geparkt. Denn dann ist der Notgroschen sofort verfügbar.

Tipp 4: Sparkonto für mittelfristiges Sparen

Wer beispielsweise auf ein eigenes Auto spart, dem empfiehlt die Stiftung Warentest, ein Sparkonto anzulegen. In Unterschied zum normalen Girokonto wird zwar Geld abgehoben und eingezahlt, darüber hinaus können aber keine weiteren Transaktionen wie beispielsweise Überweisungen getätigt werden. Sparkonten sind ebenso wie Tagesgeldkonten variabel verzinst. Wird das Sparkonto online geführt, gibt es etwas höhere Zinsen.

Tipp 5: Banksparplan

Wenn man auf etwas Bestimmtes sparen möchte, ist auch ein Banksparplan, laut Stiftung Warentest, eine Überlegung wert. Und das geht so: Der Kunde vereinbart mit seiner Bank einen festen Betrag, den er per Bankeinzug monatlich auf sein Konto einzahlt. Der Banksparplan hat meistens eine feste Laufzeit oder ist nach einer festgelegten Sperrfrist kündbar.

Tipp 6: Der Bausparvertrag

Bei einer längerfristigen Geldanlage (ab 7 Jahre), sollte man das sogenannte „Rendite-Bausparen“ nicht außer Acht lassen. In Frage kommen Bausparverträge nämlich nicht nur für der Erwerb einer Immobilie, sondern auch als reine Geldanlage. Hier ist das Ziel nicht, ein günstiges Darlehen zu sichern, sondern eine bestmögliche Verzinsung in der Ansparphase. Denn die Verzinsung ist in den Rendite-Bausparverträgen meist recht gut. Allerdings lohnt sich diese Geldanlage nur, wenn man bis zum Schluss durchhält. Dann winkt nämlich einen Bonus obendrauf.

Tipp 7: Festgeldkonten

Für bereits gespartes Geld lohnt sich ein Festgeldkonto oder ein Sparbrief. Bei beiden Geldanlageformen erhält man feste Zinsen für eine festgelegte Laufzeit.
Wenn man für eine längere Zeit auf das Geld verzichten kann sind Sparbriefe geeignet. „Ihr Vorteil gegenüber dem Festgeld: Sie laufen automatisch aus, müssen also nicht gekündigt werden. Und: Kauf, Verwahrung und die Einlösung von Sparbriefen sind kostenlos“, so wiwo.de.
Wegen die niedrigen Zinsen sollte man beim Festgeld sich nicht allzu lange festlegen. Stiftung Warentest rät eher zu dreijähriges als zehnjähriges Festgeld.

Tipp 8: Das Eigenheim als Altersvorsorge

Nach wie vor wird das Eigenheim als die beste Absicherung im Alter angesehen. Dennoch warnt die Stiftung Warentest: Denn auch wenn die Zinsen für einen Darlehen im Moment sehr niedrig sind, muss die finanzielle Belastung über viele Jahre geschultert werden. Auf lange Sicht darf das Geld also nicht für etwas anderes benötigt werden.
Bausparverträge und Banksparpläne – laut Stiftung Warentest insbesondere in der Riester-Variante – sind die Klassiker, wenn es um Eigenheimsparen geht. Das angesparte Geld aus einem Riester-Vertrag wird durch staatliche Zuschüsse und Steuervorteile zusätzlich aufgestockt.

Tipp 9: Der Dispo

Der Dispositionskredit ist die einfachste, aber auch sehr teure Option, sich kurzfristig Geld zu leihen. Der Kunde zahlt quasi den Kurzfrist-Kredit mit dem nächsten Geldeingang auf dem Konto wieder zurück. Achtung: Manche Banken nehmen bis zu 14 oder gar 18 % Überziehungszinsen.

Tipp 10: Der Rahmenkredit statt teuren Dispo

Vermeiden Sie die Dispo-Falle, indem Sie einen Rahmenkredit bei Ihre Bank einrichten lassen. In der Regel sind die Zinsen deutlich niedriger als die, die beim Dispo fällig werden. Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie den Kredit in einem Betrag oder in Raten zurückzahlen.

Quelle: www.wiso.de/finanzen, 24.09.2013

Dienstag 01. Oktober 2013, 19:45

Seit 2010 muss jeder Beratungsschritt beim Wertpapierkauf protokolliert werden. Auch das sogenannte Produktinformationsblatt muss für jede Aktie auf der Bank vorrätig sein. Das Ziel der strengeren gesetzlichen Regelungen für die Bankberatung ist, dass die Kunden besser beraten werden sollen. Bankkunden, die mit der Beratung unzufrieden sind, können sich demnach bei der Bankenaufsicht BaFin beschweren.

Der gut gemeinte Verbraucherschutz offenbart allerdings Nebenwirkungen: Auf Grund des bürokratischen Aufwands, die Protokolle zu schreiben, wird einfach weniger beraten. Zunehmend bieten Bankberater Produkte an, die die Bank sowieso auf Lager hat oder einfacher sind, wie beispielsweise Sparverträge mit niedrigen Zinsen. Für Bankberater bedeutet das weniger Aufwand und weniger Risiko. Das Wertpapierdepot mit Aktien wird erst gar nicht angesprochen, obwohl dieses unter Umständen mehr Rendite bringen könne, so Christine Bortenlänger, DWP Bank. Vor allem bei Sparkassen hat sich die Zahl der Beratungsgespräche reduziert, stellt Bortenlänger fest.

Fazit: Die Bankberatung ist nicht kundenorientierter geworden. „Während Bankkunden früher Angst haben mussten, dass ihnen der Bankberater ein Schrottzertifikat andreht, weil er dafür eine hohe Provision bekommt, muss man heute auf der Hut sein, dass er nicht aus Faulheit ein Produkt verkauft, für das er möglichst wenig Protokolle ausfüllen muss“, schreibt die FAZ.

Quelle: Christian Siedenbiedel, FAZ, Sonntag, 29. September, 2013

Freitag 27. September 2013, 11:17

Bis zu 7,50 Euro Gebühr pro Transaktion wird von Kunden an Geldautomaten einer fremden Bank verlangt. Insbesondere Volks-und Raiffeisenbanken kassieren ordenlich ab, wie ein deutschlandweiter Vergleich von ING Diba und „Die Welt“ zeigt.

Eine Liste der teuersten Geldinstitute:

Gebühr pro Transaktion: 7,50 €: Raiffeisenbank Asbach-Sorga, Volksbank Blaubeuren

Gebühr pro Transaktion: 6 €: Volksbank Winsener Marsch, Raiffeisenbank Todenbüttel

Gebühr pro Transaktion: 5,80 €: Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück

Gebühr pro Transaktion: 5 €: Volksbank Dassel, Volksbank Demmin, Volksbank Mitte, Salzlandsparkasse, Sparkasse Zwickau, Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich, Raiffeisenbank Ried, Saalesparkasse, Stadtsparkasse Marburg, Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut

Keine private Banken befinden sich auf der Liste der zu beanstandenden Banken, denn seit Anfang 2011 haben sich diese auf eine Obergrenze von 1,95 Euro an ihren Automaten geeinigt.

Quelle: WirtschaftsWoche Online, 22.09.2013, handelsblatt.com, 23.09.2013

Freitag 27. September 2013, 11:16

Ungeachtet gesetzlicher Anordnungen, Gerichtsurteile und Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) kassieren Banken immer wieder Gebühren für Leistungen, die sie gratis erbringen sollten.

Was unzulässig ist, wissen Kunden meistens nicht, so Verbraucherschützer. Sie fordern Kunden auf sich zu wehren. Gut zu wissen: Unter normalen Umständen können bereits abgebuchte, nicht rechtmäßige Entgelte noch drei Jahre lang zurückgefordert werden.

Kostenlose Bankleistungen:

Grundsätzlich dürfen Geldinstitute keine Gebühren für eine gesetzliche Pflicht wie die Bearbeitung von Kontopfändungen und die Änderung von Freistellungsaufträgen verlangen, so Süddeutsche Zeitung. Das gilt auch für das verbuchen eingehender Raten für ein Baudarlehen. Im Prinzip müssen auch alle Leistungen, die im ureigenen Interesse der Bank liege, kostenlos sein, wie etwa die Wertermittlung einer Immobilie. Weitere kostenlose Leistungen:

  • Das Einrichten oder Auflösen von Girokonten oder Sparbüchern
  • Das Führen eines Darlehenskontos (BGH, XI ZR 388/10)
  • Nachforschungen, ob eine Überweisung beim Empfängerkonto angekommen ist
  • Rücklastschriften, beispielsweise mangels Kontodeckung. Gilt auch bei nicht ausgeführten Daueraufträge und Überweisungen. (BGH, XI ZR 154/04)
  • Das Wechseln von Depots (BGH, XI ZR 200/03 und XI ZR 49/04)
  • Die Bearbeitung von Nachlässen, beispielsweise eine Kontoumschreibung auf den Namen der Erben (LG Frankfurt, 2/2 O 46/99 und LG Dortmund, 8 O 57/01)
  • Löschung oder Umschuldung einer Baufinanzierung. ACHTUNG: Gilt nicht bei vorzeitiger Löschung!

Gebührenpflichtige Bankleistungen:

  • Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist erlaubt, wenn der Kunde vorzeitig aus einem Ratenkredit oder Baudarlehen steigt. Nicht zulässig ist eine pauschale Gebühr für die bloße Berechnung der Vorfälligkeit.
  • Ältere Kontoauszüge nachträglich zu erstellen.
  • Kontoführungsgebühren sind zulässig und dürfen seitens der Bank erhöht werden. Das Geldinstitut ist allerdings dazu verpflichtet den Kunden vor der Erhöhung zu informieren.
  • Wenn der vereinbarte Disporahmen beim Girokonto überzogen wird, darf das Geldinstitut einen Zinsaufschlag verlangen.
  • Bereitstellungszinsen für Kredite sind zulässig. Das Geldinstitut muss das Darlehen nicht bis zum Abruf umsonst zur Verfügung stellen.
  • Gebühr für die Einholung der Anschrift des Kunden beim Einwohnermeldeamt. Als Bankkunde ist man dazu verpflichtet, eine Adressänderung der Bank mitzuteilen

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Freitag, 6. September 2013

Freitag 27. September 2013, 11:15

Laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband plant die EU, die Gebühren für grenzüberschreitende Kartenzahlungen zu deckeln. Konkret soll bei Debitkarten (umgangssprachlich EC-Karte) 0,2 % des Transaktionswerts erhoben werden dürfen, und bei Kreditkarten 0,3 Prozent. Diese Obergrenze soll auch für inländische Transaktionen nach einer Übergangsfrist von 22 Monaten gelten.

Zusätzliche Gebühren bei Kartenzahlungen, wie etwa bei der Buchung eines Flugtickets, sollen verboten werden.

Quelle: Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 15/2013, 04. September 2013

Freitag 27. September 2013, 11:14

Produktinformationsblätter sollen Finanzprodukte wie Sparkonten und Aktienfonds beschreiben, erklären wie die Produkte funktionieren und über Chancen und Risiken aufklären.

Seit der Einführung dieser sogenannten Beipackzettel in Juli 2011/Juli 2012 standen sie unter Kritik. Der Vorwurf: Sie sind oft unvollständig, unrichtig oder enthielten unzulässige Angaben. Manche Informationen fehlten gar ganz.

Gemeinsam mit Verbraucherschützern und Regierungsvertretern haben Banken und Sparkassen nun eine Liste mit einfachen Formulierungen (Textbausteine) für die Produktinformationsblätter zusammengestellt. Laut FAZ wurden 131 Fachbegriffe „wie „Indexdisclaimer“, „Medium Term Note“, „Agio“ oder „Fix-Kupon-Anleihe““ entweder ganz gestrichen oder in verständliche Sprache übersetzt. Auch die Beschreibung zur Risikobewertung, zum Beispiel zur Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes einer Anlage und zu anfallenden Kosten, wurde klar benannt.

Die verbesserten Produktinformationsblätter sollen spätestens ab Dezember 2013 in den Geldinstituten ausliegen.

Quelle: www.faz.net, 02.09.2013

Freitag 27. September 2013, 11:14

Seit Anfang 2013 sind Provisionen für den Verkauf von Finanzprodukten auf der britischen Insel verboten. Stattdessen bezahlt der Kunde dem Berater sein Honorar direkt. Damit sollte dem Verkauf von schlechten Produkten, die nur noch wegen der hohen Provisionen empfohlen wurden, ein Riegel vorgeschoben werden.

Aber der Schuss ist nach hinten los gegangen. Denn Bankkunden mit wenig Geld sind für die Banken uninteressant geworden. Da ist einfach zu wenig verdient, denn als Honorar werden laut Süddeutsche Zeitung zwischen 0,5 und 1,0 % der Anlagesumme verlangt. Die britische Erfahrung zeigt, dass die Geldinstitute sich vom Anlagegeschäft mit normalen Kunden verabschieden. Folglich haben Kunden mit geringen Einkommen weniger Chancen auf eine gute Finanzberatung.

In Deutschland besteht kein Provisionsverbot. Vielmehr müssen Banken laut Entschied des Bundesgerichtshofes ihre Provisionen offenlegen (Wie es trotzdem umgangen wird siehe: http://bankscore.de/aktuelle-meldungen.html?id=200). Ein deutscher Honorarberater verlangen derzeit zwischen 130 bis 220 Euro pro Stunde, so S.Z.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Freitag, 23. August 2013.

Freitag 27. September 2013, 11:13

Mit einer neu gegründeten Geldkooperative will die Occupy-Bewegung eine alternative Bank für einkommensschwäche Menschen aufbauen. Mit ihrem ersten Produkt, einer Kontokarte, wendet sich die “Occupy Money Cooperative” an Menschen in den U.S.A., denen bisher ein Bankkonto verwehrt geblieben ist.

Laut dem Gründer Carne Ross, einem britischen Ex-Diplomaten und Finanzexperten, sollen Karteninhaber die Möglichkeit haben, ihre Geldgeschäfte wie von einem Bankkonto auf Guthabenbasis zu regeln. “Jeder, der eine Karte bei uns hat, ist Mitglied und bei künftigen Entscheidungen der Kooperative stimmberechtigt”, so Ross.

Um das Startkapital zusammen zu bekommen, wird die von Finanzexperten gegründete Kooperative zunächst zu einer Spendenaktion aufrufen.

Quelle: www.n24.de

Freitag 27. September 2013, 11:11

Mehr als zwei Drittel der Widerrufsbelehrungen in Immobilienkreditvertrag sind offenbar fehlerhaft und damit unwirksam. Denn „ist die Widerrufsbelehrung falsch, startet die Widerrufsfrist nicht“, so Edda Castelló, Expertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Für viele Bauherren bietet dies den vorzeitigen Ausstieg aus den Kreditvertrag und die Möglichkeit ihren Kredit zu günstigere Zinsen umzuschulden.

Dabei kann man mehrere Tausend Euro sparen. Bisher lohnte sich eine vorzeitige Umschuldung meistens nicht. Für den früheren Austieg berechnete die Bank nämlich die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, die den Zinsvorteil mehr als zunichte machte.

Eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung liegt u.a. vor, wenn:

  • in den Belehrungen nicht richtig über den Beginn der Widerrufsfrist informiert wird.
  • keine Adresse für einen wirksamen Widerruf in Textform angeben ist. Ein Telefonanruf reicht nicht aus.
  • die Belehrung nicht deutlich hervorgehoben ist, also mit grafischen Mitteln, etwa fett, im Textteil wiedergegeben wird.

Wichtig: Alle Bauherren, die seit November 2002 einen Kreditvertrag abgeschlossen haben, können ihren Vertrag auf diese Fehler überprüfen. Denn seither schreibt der Gesetzgeber die Widerrufsbelehrung vor.

Die betroffenen Häuslebauer müssen also ihren laufenden Vertrag nicht kündigen, sondern ihn einfach widerrufen. Daraufhin wird das Geschäft rückabgewickelt. Das heißt: Die Kreditsumme zurück bezahlen und „eine Nutzungsentschädigung für die “Benutzung” des Geldes zahlen“, so Die Welt.

Verbraucher, die sich für diesen Weg entscheiden, empfiehlt die Verbraucherzentrale eine anwaltliche Unterstützung. Denn gerade im Falle einer Umschuldung wird die Bank wahrscheinlich nicht anstandslos den Forderungen nachkommen.

Quelle: www.welt.de

Freitag 27. September 2013, 11:00

Wer Streit mit seiner Bank hat, fühlt sich oft unterlegen. Schließlich ist die Bank der Profi und der Bankkunde oft der Laie. Bei solchen ungleichen Kräfteverhältnissen fällt das Ergebniss nur selten gerecht aus. Um nicht gleich vor Gericht zu gehen, kann man sich an einen Ombudsmann* wenden.

Die Aufgabe des Ombudsmanns besteht darin, unparteiisch Streitigkeiten zwischen Kreditinstitut und Kunden zu lösen. Für den Kunden ist das kostenlos. Doch wie so oft im Leben, in der Praxis gibt es Probleme bei den Ombudsmannverfahren.

Erstens: Ombudsmänner werden von der Bankenseite ernannt. Oft pensionierte Richter, die „durch bankenfreundliche Rechtsprechung aufgefallen sind“, so Prof. Julius Reiter, Anwalt und Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM-Hochschule Essen.

Zweitens: Banken dürfen die Entscheidung des Ombudsmanns ablehnen, denn die Geldinstitute sind nicht an dessen Spruch gebunden. Dies passiert besonders oft bei höheren Streitwerten (über 5.000 €).

Die Statistik des Ombudsmanns der Volks- und Raiffeisenbanken spricht eine deutliche Sprache – zugunsten der Banken. Im Jahr 2011 wurden 1802 Beschwerden eingereicht. Ca. Dreiviertel davon wurden als unzulässig abgelehnt (u.a. wegen Verjährung). Nur in 38 Fällen fiel eine Entscheidung zugunsten der Bankkunden aus, die dann auch von der jeweiligen Bank akzeptiert wurde. Deutlich „kundenfreundlicher“ erweisen sich die Entscheidungen in den Fällen der Ombudsmännern der Privatbanken.

Quelle: Sebastian Hanisch, Fernsehbeitrag „Ratgeber:Geld“ vom 03.08.2013_

Anlaufstellen:

> Private Banken: Bundesverband deutscher Banken e. V.

> Volks- und Raiffeisenbanken: Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

> Sparkassen: Deutscher Sparkassen- und Giroverband

> Öffentliche Banken: Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands Schlichtungs-stelle der Deutschen Bundesbank

Bausparkassen:

> Ombudsfrau der Privaten Bausparkassen, Bundesverband der Privaten Bausparkassen

> Schlichtungsstelle der Landesbausparkassen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ombudsmann#Banken

Freitag 27. September 2013, 10:59

Grundsetzlich unterliegen Banken bezüglich ihrer Gebührengestaltung keinerlei Vorschriften.

Als Rechtsgrundlage für die Erhebung von Gebühren gilt der Vertrag zwischen dem Geldinstitut und dem Kunden. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bank ist die Höhe der Zinsen und Gebühren für die üblichen Kredite und Leistungen aufgelistet. Wenn ein Kunde einen dort aufgeführten Kredit oder eine andere Leistung in Anspruch nimmt, „gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preisaushang oder Preisverzeichnis angegebenen Zinsen und Entgelte.“

Für die darin nicht aufgeführten Leistungen bestimmt das Geldinstitut welche Gebühr angemessen ist.

Übrigens: Die BaFin hat kein Recht die Berechnung bestimmter Gebühren zu verbieten, der Höhe nach zu beschränken oder diese nach Recht und Gesetz zu prüfen.

Sollte der Kunde Zweifel haben, ob eine erhobene Gebühr berechtigt ist, kann er im Streitfall dies nur bei einem Gericht klären lassen.

Quelle: www.bafin.de

Freitag 27. September 2013, 10:58

Die Versicherungsbranche hat das Internet für sich entdeckt. Die Sorge der Bankkunden, dass Cyber-Kriminelle ihre Kreditkartenummern und Kontendaten abgreifen oder die Angst, bei Internet-Käufe im Netz übers Ohr gehauen zu werden, wächst. Spezielle Versicherungsprodukte mit „Online-Schutz“ sollen diese Gefahren abdecken.

Verbraucherschützer sehen diese Entwicklung kritisch, denn in der Regel ist eine Spezial-police nicht immer nötig. Oft genügt eine Versicherung wie die Haftpflichtversicherung um Internetrisiken abzudecken.

Der Schutz bei Kreditkartenmissbrauch beispielsweise gehört zum Standardumfang der meisten Rechtsschutzversicherungen, sagt Timo Voss vom Bund der Versicherten.
Phishing, also das Abgreifen von Daten z.B. über gefälschte E-Mails von Banken, ist häufig in der Hausratversicherung mitversichert. Ist dennoch der Geldverlust beim Onlinebanking erheblich, wird der Bankkunde oft auf einen Teil des Schadens sitzen bleiben. Je nach Vertrag zwischen 0,5 und 2 % der Deckungssumme, so Voss.

Quelle: Patrick Hagen, S.Z. Samstag/Sonntag, 27./28. Juli, 2013

Freitag 27. September 2013, 10:57

Zu oft werden Fragen zur Zinszahlung, Kündigung oder vorzeitiger Verfügung in den Produktinformationsblättern bei Sparanlagen nicht beantwortet. Weil wichtige Fakten wie die Höhe des angebotenen Zinssatzes, die Gesamtrendite oder die Risikoklasse in Infoblättern häufig nicht vorkommen, treffen Bankkunden immer wieder falsche Entscheidungen, so die August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Beim Test von 34 Produktinformationsblättern für Zinsanlagen und Sparpläne bekamen die ING-Diba, Volkswagen Bank Direct und die Netbank das Qualitätsurteil „Gut“.

Mit Qualitätsurteil „mangelhaft“ schnitten Commerzbank und HypoVereinsbank besonders schlecht ab.

Besonders unverständlich fand Finanztest das Produktinformationsblatt der Ostsächsischen Sparkasse Dresden mit Sätzen wie: „Das Zuwachssparen ist der vierten Schicht des Sparkassen-Finanzkonzepts zuzuordnen.“

Quelle: vzbv Pressemitteilung von 16.07.2013

Freitag 27. September 2013, 10:56

Der Traum vom Eigenheim läßt sich kaum ohne einen Bankkredit verwirklichen. Viele Verbraucher rechnen sich oft den Kredit für die eigenen vier Wände schön. Vor allem verschätzen sich die Immobilienkäufer bei der Berechnung der monatlich zumutbaren Kreditrate. Ungeachtet steigender Immobilienpreise und um ein Geschäft zu machen, bieten Banken gleichwohl das Eigenheim als ideale Geldanlage und Altersvorsorge an.

Für Deutschlandfunk „Verbraucher Tipp“ rechnet die LBS Münster anhand eines Immoblieninserates eines Maklers vor, wie ein Kaufpreis von 349.000 Euro eher bei 373.430 Euro liegt. Die in dem Inserat als wörtlich „ geschätzte monatliche Rate 800,96 Euro“ hält somit nicht.
„Die tatsächliche monatliche Kreditrate hängt vor allem von der Eigenkapitalquote, der Laufzeit und der Kreditwürdigkeit des Kunden ab“, erklärt der LBS Mitarbeiter. Dazu kommen noch die Nebenkosten zum Kaufpreis – Maklerprovision, Grunderwerbsteuer, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, Notarkosten und Gebühren.

Wenn dann das Haus gekauft ist, muss man auch leben. Die eigenen Lebenshaltungs-kosten stehen zu oft beim Immobilienkauf hinten an. Banken rechnen in der Regel bei zwei Erwachsenen, dass ungefähr 820 Euro monatlich auf jeden Fall vorhanden sein sollten. Der Bedarf von Kindern ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Diese “Haushaltspauschalen” aber sind, laut der Verbraucherzentrale NRW, viel zu niedrig. Zu gerne werden Kosten für Zeitungsabo, Zuzahlung für Medikamente, Versicherungen oder Vereinsbeiträge einfach „vergessen“, nur um der Traum in Erfüllung gehen zu lassen.

Quelle http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/2177530/

Freitag 27. September 2013, 10:48

Auch wenn die Manipulation von Geldautomaten in Deutschland zurückgeht, kommen Kriminelle noch immer ans Geld von Bankkunden. Trotz neuer Sicherheitstechnik mit Bezahlkarten ohne Magnetstreifen entsteht der Bankenbranche durch Datenklau noch immer ein Millionenschaden. Laut Spiegel allein in der ersten Jahreshälfte rund acht Millionen Euro.

Eine gute Nachricht: Dank der neuen Sicherheitstechnik ist der Betrug mit Kartendubletten zurückgegangen. Dafür versuchen Kriminelle nun immer häufiger, Daten bei Zahlungen abzugreifen, die über das Internet, per E-Mail oder Telefon abgewickelt werden. Doch es gibt nach wie vor Länder, in denen Karten-Kopien genutzt werden können – vor allem: die USA.

Daher hoffen Deutschlands Banken auf der Beitritt der USA zur sogenannten EMV-Haftungsumkehr 2013. Hiernach werden die ausländischen Banken zur Kasse gebeten, sollten gefälschte Karten an nicht EMV-fähigen Geldautomaten im Ausland Schäden verursachen und eben nicht die deutschen Banken, die die Originalkarte ausgegeben haben.

Aber auch anderswo sind Skimming-Kriminelle besonders aktiv – und können direkt Geld abheben: Achten Sie besonders bei Reisen in die Türkei, in den Libanon und nach Südafrika auf Ihre EC-Karte.

Tipps: So schützen Sie sich vor Skimmern

Geben Sie die Nummer stets komplett verdeckt ein. Nutzen Sie dfür beispielsweise die freie Hand. Eine versteckte Kamera im Automatendach könnte Ihre Finger beobachten. Ohne PIN sind Ihre Kartendaten für Skimmer wertlos.

Verwenden Sie zum Betreten der Filiale und zum Geldabheben, wenn möglich, verschiedene Karten.

Geben Sie die PIN nie an Türöffnern ein. Keine Bank oder Sparkasse verlangt dies.

Quelle: www.spiegel.de

Freitag 27. September 2013, 10:47

Bezahlen oder Geld abheben mit Kredit- oder EC-Karte im Urlaub ist praktisch. Im Ländern außerhalb der Eurozone allerdings kann es teuer werden. Denn wer denkt schon in den Ferien an den Wechselkurs?

Ein Ausflug in die Schweiz genügt, um über 25 Euro Wechselgebühren für ein paar Kartenzahlungen zu „berappen“. Dabei ist die Schweiz ein Land, bei dem der Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken relativ stabil ist. Bei anderen Fremdwährungen können die Wechselkurse stärker schwanken.

Wie geht das? Wer im Ausland seine Rechnung mit einer deutschen Giro- oder Kreditkarte begleicht, der zahlt am Ende immer in Euro. Denn die heimischen Konten werden in Euro geführt. Beim Bezahlen in Hotels, in Geschäften oder an Geldautomaten wird Ihnen meist angeboten, den Zahlungsbetrag sofort in Euro umzurechnen.

Von der sofortigen Währungsumrechnung in Euro rät Tilo Schürer, Landesbank Berlin, ab. Für Verbraucher gibt es „zwei Risiken: einmal, dass ein ungünstiger Kurs zugrunde gelegt wird. Zum anderen können Zusatzkosten entstehen.“ Die Gebühren und der Wechselkurs müssen dem Kunden zwar angegeben werden, trotzdem ist es schwer die Rechnung und die Kosten auf die Schnelle zu überblicken.

Schürer empfiehlt:

  • Grundsätzlich die jeweilige Fremdwährung verwenden.

Quelle: www.dradio.de Verbrauchertipp vom 03.07.2013.

Freitag 27. September 2013, 10:46

Von Zinswucher wird ausgegangen, wenn der verlangte Zinssatz doppelt so hoch ist wie der vergleichbare marktübliche Zinssatz – also beispielsweise 8 % gegenüber einem üblichen Marktzins von 4 %. Ungeachtet dessen kann jede Bank ihre Zinsen nach eigenem Ermessen festlegen.

Banken werden dennoch Grenzen nach den Vorschriften über das Wucherverbot nach § 138 BGB gesetzt. Demnach dürfen Kreditinstitute nicht die geschäftliche Unerfahrenheit, ein Mangel an Urteilsvermögen oder Rechtskenntnissen ihrer Kreditbewerber rücksichtslos zum eigenen Vorteil ausnutzen. Sittenwidrig ist ebenso, wenn eine Bank die „schwächere wirtschaftliche Lage des Kreditnehmers bei der Festlegung der Vertragsbedingungen“ absichtlich zu ihrem Vorteil ausbeutet.

Unter diesen Umständen können solche Kreditverträge für nichtig erklärt werden – notfalls per Gericht.

Quelle: Wikipedia, www.bafin.de

Freitag 27. September 2013, 10:44

Ein Dispositionskredit, auch Dispo genannt, ist eine Kreditlinie, die eine Bank ihrem Kunden einräumt. Der Kredit wird meist ohne Kreditvertrag vereinbart. Ein Anspruch auf einen Dispo hat eine Bankkunde nicht.
Die Berechnung der Höhe der Kreditlinie richtet sich grundsätzlich nach der Höhe regelmäßiger Geldeingänge auf dem Girokonto, vor allem nach dem Gehalt. Einer Reduzierung der Überziehungslinie muss die Bank entsprechen, einer Erhöhung der Kreditlinie dagegen nicht.
Der Vorteil: Den Dispositionskredit kann man jederzeit – ohne Rücksprache mit der Bank – nutzen. Der Nachteil: In der Regel verlangt dir Bank sehr hohe Zinsen für der Dispokredit – im Durchschnitt um die 10 Prozent, manche Geldinstitute sogar bis zu 18%. Sollte man eine größere Geldsumme brauchen, die man nicht schnell zurückzahlen kann, sollte man eher ein Ratenkredit in Anspruch nehmen. Das kommt billiger.

Quelle: www.bafin.de

Freitag 27. September 2013, 10:43

Ab 1. Februar 2014 werden Kontonummer und Bankleitzahl der Vergangenheit angehören. Doch die meisten Deutschen haben von den anstehenden Änderungen im Zahlverkehr noch keine Ahnung, so der Verbraucherzentrale Bundesverband. Dabei betrifft die Umstellung alle Bundesbürger. Hier die wichtigsten Infos für alle Bankkunden:

SEPA

Das bisherige Zahlungsverfahren per Lastschrift und Überweisung wird von einem neuen System abgelöst, dem einheitlichen europäische Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payment Area). Sie gilt für nationale und internationale Zahlungen.

IBAN

Europaweit werden einheitliche Kontonummern, das sogenannte IBAN, geschaffen.
Die IBAN löst die bisherigen Zahlenkombination „Kontonummer“ und „Bankleitzahl“ für Zahlungen ab. Stattdessen nun ein 22-stelliger Code: In Deutschland bestehend aus einem „DE“, einer zweistelligen neuen Prüfziffer, gefolgt von der bisherigen Bankleitzahl und Kontonummer.

BIC

Bis 2016 gilt eine Übergangslösung. Noch zwei Jahre lang können auch die alten Angaben „Bankleitzahl“ und „Kontonummer“ genutzt werden. In dem Fall rechnet Ihre Bank die Angaben für das neue System um. Bis dahin bedarf zusätzlich zu der IBAN noch eines zusätzlichen Buchstaben-Zahlencodes in Form der BIC (internationaler Bankleitzahl / SWIFT) mit weiteren elf Stellen.

Lastschriften in Zukunft: SEPA-Mandate

Für normale Bürger ändert sich hier wenig. Die Bank kümmert sich automatisch um Änderungen der Daueraufträge ihre Kunden. „Nur bei Lastschriften muss man etwas tun und der sogenannten Mandatumstellung zustimmen, wenn der Gläubiger das mitteilt“, so der vzbv.
Vorsicht vor Betrug: Stimmen Sie nur Anfragen von Ihnen bekannten Unternehmen zu!

Einzugsermächtigungen

Die für deutsche Verbraucher wichtige bedingungsfreie Rückbuchbarkeit einer Einzugsermächtigung wird auch unter SEPA bestehen – und „zwar zum Datum, an dem der Betrag vom Konto abgebucht wurde. Die Frist jedoch verkürzt sich auf acht Wochen ab Buchung statt bisher sechs Wochen nach Abrechnungsschluss“, so der vzbv.

Alle schriftlich einmal erteilten Einzugsermächtigungen gelten fort und werden zum 1. Februar 2014 zu den sogenannten neuen SEPA-Mandaten. Einzugsermächtigungen jedoch, die telefonisch oder per Internet erteilt wurden, können nicht übertragen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bundesverbands vom 25.06.2013
S.Z., Mittwoch, 19. Juni, 2013

Freitag 27. September 2013, 10:41

Von Zinsunterschieden bis zu 30 000 Euro, aufgeblähten Krediten und schlechten Ratschlägen ist die Rede. Im Praxistest zur Baufinanzierung der Stiftung Warentest kommen viele Bankberater nicht gut weg.

Die Tester ließen sich in jeweils sieben Filialen von 21 Banken und Vermittlungsgesellschaften zur Finanzierung einer Eigentumswohnung beraten und Kreditangebote erstellen. Viele Angebote waren einfach überteuert und gingen am Bedarf der Bankkunden vorbei.

Auch Fördermöglichkeiten durch Wohn-Riester oder ein Darlehen der staatlichen KfW-Bank kamen in vielen Beratungsgesprächen nicht zur Sprache. Sogar Informationen über die angebotenen Kredite ließen zu wünschen übrig: „Häufig fehlten zum Beispiel Tilgungspläne, Angaben über die Restschuld am Ende der Zinsbindung und die voraussichtliche Dauer bis zur Schuldentilgung“, so Stiftung Warentest.

Gut beraten wurden die Tester bei Frankfurter Volksbank und der Sparda Baden-Württemberg.
Durchgefallen hingegen ist die Beratung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Postbank und der HypoVereinsbank.

Quelle: http://www.test.de/Baufinanzierung-Viele-Berater-scheitern-im-Praxistest-4555679-0/ 18.06.2013

Freitag 27. September 2013, 09:55

„Dispozinsen, das ist das Geschäft der Banken mit dem Kleingedruckten – intransparent und lukrativ“, schreibt Die Zeit.

Die Dispozinsen lagen zwischen August 2011 und Mai 2012 im Durchschnitt bei mehr als 10 %. In dieser Zeit konnten die Banken sich Geld für 0,75 % Zinsen leihen. Heute brauchen sie sogar nur 0,5 % zahlen, laut einer Studie des Verbraucherministeriums. Einige Geldinstitute kassieren ihren Kunden somit das 24-Fache ab. Viele Banken setzen die Zinssätze an, wie es ihnen gerade passt. Je tiefer der Leitzins, desto höher der Gewinnspanne.

Dabei müssten die Geldhäuser die Zinsvorteile an ihre Kunden weitergeben. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2009 unterliegen Banken der „Verpflichtung zur Zinsanpassung”. Geben die Geldhäuser niedrigere Finanzierungskosten nicht an ihre Kunden weiter, dann sei das eine unangemessene Benachteiligung. Nach oben dürfen die Banken sich anpassen, wie und wann sie möchte – aber sinkende Zinsen müssen sie an die Kunden weiterreichen.

Wirtschaftlich lassen sich Wucher-Zinsen auch nicht begründen, behauptet der Vorstand der Ökobank GLS und die Großbank ING-DiBa. Kritik üben sie vor allem an der Konkurrenz wie die Sparkassen und Volksbanken. Gerade die Geldinstitute, die sich als besonders kundennah verkaufen, langen bei den Dispozinsen am stärksten zu.

Zu diesen Kritik meint eine Sprecherin des Sparkassen- und Giroverbands, dass ihr Dispo „das Taxi unter den Krediten sei: flexibel, aber eben auch teurer.“ Der Kunde hätte ja eine günstigere Alternative sozusagen mit Bus oder Zug zu fahren, also zum Beispiel einen Ratenkredit aufzunehmen. Nur Menschen mit unsicheren Einkommen, wie etwa Hartz-IV-Empfänger, wird dieses Angebot verwehrt bleiben.

Seitens der Bundesregierung ist kein gesetzliches Eingreifen abzusehen. Banken und Sparkassen haben zwar überhöhte Dispozinsen, dennoch sei es “nicht zielführend”, eine Obergrenze einzuführen, so das Verbraucherministerium. Die Logik: Eine Obergrenze würde dazu führen, dass Geldhäuser, die niedrigere Zinsen verlangten, diese bis zur erlaubten Obergrenze anheben. Dass es auch umgekehrt der Fall sein könnte, Banken also über niedrige Dispozinsen Kunden gewinnen könnten, daran glaubt man offenbar nicht.

Gegen eine gesetzliche Regelung der Dispozinsen geht Commerzbank-Chef Martin Blessing auf die Barrikaden. Seiner Überzeugung nach müssten Dispozinsen besonders hoch sein – um abschreckende Wirkung auf Bankkunden zu haben. Der Dispozins, so Blessing, solle “bewusst auch ein Anreiz sein, das Konto nicht langfristig zu überziehen”. Dass auch seine Bank, so Die Zeit, prächtig an Überziehungszinsen von bis zu 18 Prozent verdient, erwähnt der Commerzbank-Chef nicht.

Von Protesten und Rechtfertigungen in der Bankenbranche hält Michael Knobloch, Mitautor der Ministeriumsstudie, wenig. “Die Banken gehen, gerade im Vergleich zu klassischen Ratenkrediten, kein höheres Ausfallrisiko bei Dispokrediten ein, obwohl sie das oft behaupten”, erklärt er. Auch seien ein höherer Verwaltungsaufwand und Kosten in diesem Zusammenhang nicht zu erkennen, so Knobloch. Das beweisen bankinterne Zahlen.

Dispokredite bedeuten für eine Bank zwar ein Risiko. Dennoch, so der GLS-Vorstand Jorberg, auch mit 7,5 Prozent Dispozins werden Risiken abgedeckt und seine Bank erhält eine ordentliche Marge.
Warum dennoch Wucher-Zinsen verlangt werden? Branchenkenner kommen zu dem Schluss: Banken nutzen hohe Dispozinsen, um andere Angebote zu subventionieren. Beispielsweise um mit günstigen Kontogebühren zu locken. Oder um den Quartalsgewinn in die Höhe zu schrauben.

Quelle: Nadine Oberhuber/Marlies Uken. Die Zeit, am 6. Juni, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:54

Wer einen Kredit braucht, muss kreditwürdig sein. Um das zu prüfen, holt die Bank bei der Schufa eine Auskunft über die Bonität des Bankkunden ein. 66 Millionen Bundesbürger sind von der Schufa erfasst. Das ist so gut wie jede erwachsene Person in Deutschland. Deutschlands größte Auskunftei gibt jeder Person eine Note, den sogenannten Basisscore. Je höher dieser Prozentsatz, umso besser die Kreditwürdigkeit.

Bei der Berechnung des Basisscore können jedoch Fehler passieren. Für Bankkunden haben die mitunter fatale Folgen, so die ARD-Fernsendung Ratgeber Geld vom 08.06.2013. Im vorliegenden Fall tappte Herr G. in jene Schufa-Falle. Ein Hartz-4-Empfänger? Weit gefehlt.

Herr G. ist als Manager festangestellt und verdient gut, besitzt sogar eine teure Immobilie. Trotzdem wird seine Kreditkarte plötzlich eingezogen – wegen eines Schufa-Eintrags. Als er umziehen will, geht der Albtraum weiter. Aufgrund seiner negativen Bonitätseinschätzung kündigt ihm unter anderem der Stromanbieter.

Laut Verbraucherzentralen ist Herr G. kein Einzelfall. Oftmals liegt es demnach an Fehlern in der Berechnung der Schufa-Note, wenn Kunden als nicht kreditwürdig abgestempelt werden. Hier spielen, laut ARD-Ratgeber, nämlich nicht etwa der Beruf, der Arbeitgeber, der Kontostand oder der Einkommen eine Rolle. Ins Gewicht fallen vielmehr Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum, sowie derzeitige und frühere Wohnorte. Wichtig sind auch Kreditanfragen, Zahlungsrückstände oder Mahnungsverfahren.

Was kann ich tun?

Wer Kredit braucht, muss zwar seine Kreditwürdigkeit offenlegen – aber keinen Nachteil durch die Schufa hinnehmen, so der ARD-Ratgeber Geld.

Holen Sie regelmäßig eine Selbstauskunft ein. Das ist Ihr gesetzliches Recht. Einmal im Jahr kann jeder deutsche Bürger kostenlos eine Eigenauskunft von der Schufa wie auch von Creditreform, Bürgel, Arvato Infoscore, Accumio, Deltavista, etc. einforden, online geht das etwa über www.meineschufa.de.

Falls Sie fehlerhafte Informationen über sich entdecken, fordern Sie die Schufa per Brief oder E-Mail zur Korrektur auf. Droht größerer Schaden – wie im Fall des Herrn G. – sollten Sie sich überlegen, einen Anwalt zu kontaktieren.

Quelle: Isabella Schels, ARD-Ratgeber Geld, Fernsehbeitrag vom 08.06.2013

Freitag 27. September 2013, 09:53

Mit der Finanztransaktionssteuer wollten elf EU-Staaten den Bankensektor an den gigantischen Kosten der Finanzkrise beteiligen. Laut EU-Kommision sollte diese Art der Umsatzsteuer auf Börsengeschäfte 31 bis 35 Milliarden Euro einbringen. Weit gefehlt.

Die Finanzlobby hat „wieder mal ganze Arbeit geleistet“, so Ulrich Schäfer, Süddeutsche Zeitung. Von den ursprünglichen Steuerplänen ist nicht viel übriggeblieben. Von weitaus geringeren Steuereinnahme in Höhe von 3 Milliarden Euro im Jahr ist jetzt die Rede.

Massive Kritik der Banken an der Finanzmarktsteuer: Mit Steuersätzen von 0,1 % auf Aktien oder Anleihen, sowie 0,01 % auf spekulative Finanzprodukte, bremse man den Handel auf den Finanzmärkten aus. Damit würden sich viele Finanzgeschäfte einfach nicht mehr lohnen.

Quelle: n-tv.de. Mittwoch, 13. Februar 2013, Süddeutsche Zeitung. Samstag/Sonntag, 1./2. Juni, 2013. Dpa. Freitag, 24.Mai, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:52

Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen. Diese Finanzgeschäfte können zu Hungerkrisen beitragen, schriebt die Verbraucherschützer-Organisationen Foodwatch in einer Protest-Mail-Aktion an die Deutsche Bank.

Seit der Veröffentlichung des Foodwatch-Reports “Die Hungermacher” vom Oktober 2011 fordert die Organisation die Banken auf, alle spekulativen Handelsgeschäfte mit Agrarrohstoffen einzustellen. Jetzt folgt die DZ Bank dem Aufruf.

Die DZ Bank – Dachorganisation von 900 Volks- und Raiffeisenbanken – und ihre Fondstochter Union Investment steigen aus Spekulationsgeschäften mit Getreide und anderen Agrarrohstoffen aus. Vorstand Lars Hille erklärt, dass es “derzeit keine Nachfrage nach solchen Produkten” gebe. Wertpapiere auf Basis von Agrarrohstoffen werden somit 2013 auslaufen. Nachfolgeprodukte, auch von anderen Banken, würden nicht neu aufgelegt.

Die Deutsche Bank hingegen verzichtet nicht auf Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln. Dazu erklärt eutsche Bank-Chef Jürgen Fitschen laut der Süddeutschen Zeitung, es gebe kaum stichhaltige Belege für die Behauptung, dass die zunehmende Bedeutung von Agarfinanzprodukten für Preissteigerungen oder erhöhte Preisschwankungen verantwortlich ist.

Quelle: www.foodwatch.org, www.welt.de, Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 28. Mai, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:49

Seit Juni 2012 müssen Finanzdienstleister, die geschlossene Fonds oder andere Kapitalanlagen anbieten, ihre Kunden durch ein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) über das Anlageprodukt aufklären. In kurzer und verständlicher Form soll es Kunden über Chancen und Risiken des Anlageprodukts, sowie über die Provisionen für den Vermittler informieren.

In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Stiftung Warentest in einer Untersuchung festgestellt, dass kein einziges der untersuchten Informationsblätter gesetzeskonform ist. Der Grund sind meist zu ungenaue Angaben über die Konditionen. Schon einfachste Vorschriften wie die Veröffentlichung des Infoblatts auf der Webseite der Anbieter werden missachtet.

Wenn schon die Informationen mangelhaft sind, so Dorothea Mohn, Finanzexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, dann kann es um die Qualität der angebotenen Produkte kaum besser stehen. Das belegen auch Erfahrungen aus der Finanzberatung der Verbraucherzentralen.
Aufgrund mangelhafter Informationen und häufiger Falschberatung bei geschlossenen Fonds fordern die Verbraucherschützer „den aktiven Vertrieb solcher Vermögensanlagen an Privatanleger zu verbieten.“

Quelle: Pressemitteilung der vzbz am 21.05.2013

Freitag 27. September 2013, 09:44

Wer seine Einkommensverhältnisse verschleiern möchte, hat meist schlechte Karten. Deutsche Behörden dürfen bei Unstimmigkeiten eine Kontenabfrage in Auftrag geben. Diese liefert jedoch nur bestimmte Informationen.

Wer darf eine Kontoabfrage beantragen?

Allen Behörden, die für die Verwaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), der Sozialhilfe (SGB XII), BAföG, der Aufstiegsfortbildungsförderung (AFBG) und des Wohngeldes (WoGG) zuständig sind, wird diese Möglichkeit der Kontoabfrage eingeräumt.
(wiwo.de).

Seit 2005 dürfen Finanzbehörden, sowie die die Realsteuern verwaltenden Gemeinden beim Bundeszentralamt für Steuern ein Ersuchen stellen, um Steuerhinterziehung und Sozialleistungsmissbrauch zu unterbinden. (Vgl.: Bundeszentralamt für Steuern).

Seit dem 1. Januar 2013 können nun auch Gerichtsvollzieher Kontodaten abrufen. (Lesen Sie auch: bankscore, „Der gläserne Bankkunde“ von Di. 15. Jan. 2013)

Wann darf ein Kontoabruf für nichtsteuerliche Zwecke erfolgen?

Die ersuchende Behörde muss begründen können, warum ein Kontoabruf im vorliegenden Fall notwendig ist. Dazu genügen Verdachtsmomente oder allgemeine Erfahrungen der Behörde.

Liefern alle Banken Daten an das Bundeszentralamt für Steuern?

Grundsätzlich nehmen sämtliche Kreditinstitute (einschließlich der Zweigstellen ausländischer Banken) in Deutschland an dem Kontenabrufverfahren teil.

Welche Konten und welche Daten werden ermittelt?

Es werden grundsätzlich alle Arten von Konten (z.B. Spar-, Giro-, Depot- oder Kreditkonten) ermittelt. Dazu gehören seit dem 1. April 2003 auch aufgelöste Konten, sofern die Auflösung weniger als drei Jahre zurück liegt.

Bei einer Kontenabfrage erhalten die Behörden lediglich Auskunft über die Stammdaten. Dies sind die „Konto-/Depotnummer, der Tag der Errichtung und Auflösung, die Namen und Geburtsdaten der jeweiligen Inhaber und Verfügungsberechtigten sowie die Namen und die Anschriften der abweichend wirtschaftlich Berechtigten“, so wiwo.de.

Die Kontenabfrage liefert jedoch keine Informationen zu Kontostand oder Kontobewegungen. (Vgl.: news.toptarif.de)

Können auch Privatpersonen eine Kontoabfrage stellen?

Nein.

Erfährt der Betroffene von einem Kontoabruf durch die Behörden?

Ja, vor einer Kontoabfrage muss der Inhaber darüber benachrichtigt werden.

Bei Steuerfragen gibt die Behörde dem Betroffenen Gelegenheit, Auskunft über seine Konten zu erteilen.

Nur wenn eine vorhergehende Information des Betroffenen „den Ermittlungszweck gefährden würde oder eine Aufklärung durch den Beteiligten selbst nicht zu erwarten ist“, kann sich die Behörde direkt an die Banken wenden. In diesen Fällen erfährt der Betroffene erst nachträglich über den Kontenabruf. (vgl. wiwo.de)

Quelle: www.wiwo.de, 08.05.2013 , www.n-tv.de, www.news.toptarif.de

Freitag 27. September 2013, 09:43

Bankkunden sollten genau prüfen, was auf ihren Konten geschieht, warnt der Berliner Kreditsachverständige Ralph Hans Brendel in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

Bei sieben von zehn seiner Klienten, so Brendel, werden Abrechnungsfehler festgestellt. Dabei geht es vom Studienkredit bis zum Darlehen für Großbetriebe. Allein im Jahr 2011 mussten Geldinstitute aufgrund seiner Gutachten knapp 13 Millionen Euro zurückerstatten – an Handwerker, Freiberufler, mittelständische Firmen oder ganz normale Privatpersonen. Deutschlandweit geht es um Milliarden.

Geldinstitute prellen viele Kunden um ihr Geld, indem sie etwa „zu viele Zinstage berechnen, die Zinsen bei variablen Krediten nicht mit dem Marktzins senken, Beiträge dem Konto zu spät gutschreiben oder Abbuchungen zu früh belasten.“ Oder durch sogenannte „Bermuda-Buchungen“ – hierbei werde Geld einfach ohne Grund vom Konto abgebucht.

Dahinter steckt ein System, behauptet Olaf Kumpert. Der Buchautor weist auf 170 Gutachten von Kreditsachverständigen hin, die Fehler bei Zinsberechnungen bei Banken nachgewiesen haben. Dabei treten die Falschberechnungen eher bei Banken und Sparkassen auf als bei privaten Instituten, so Kumpert.

Bei Unternehmen können solche fehlerhafte Abrechnungen sogar zu Liquiditätsproblemen führen. Fatal wird es, wenn Gewerbetreibende daraufhin Privatvermögen in die Firma einpumpen, so Brendel. Da stehen manche Klienten dann mit dem Rücken zur Wand.

Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken weist Mutmaßungen über Falschberechnungen zurück. Er empfiehlt die Kundenbeschwerden der Ombudsmann-Berichte zu lesen. Hier gäbe es keinen Hinweis auf systematische Abrechnungsfehler. Abrechnungen im Kundengeschäft, so die Stellungnahme des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, würden „bis auf wenige Ausnahmen automatisch erstellt und unterlägen mehrfacher Prüfung.“ Da würden systematische Fehler sofort auffallen.

Bei betroffenen Bankkunden wie einem Interviewpartner der SZ, ein alteingesessenes großes Autohaus in München, stoßen solche Aussagen auf Unverständnis. Bei der Abwicklung seines Autohauses hat der Firmeninhaber keinerlei Unterstützung seitens seiner Banken erhalten. Die sind bei Schwierigkeiten nicht gesprächsbereit, so seine Erfahrung. Er spricht sogar von „Psychoterror“ seinen Mitarbeitern gegenüber. Geldhäuser verspekulieren Milliarden und nehmen kleine Mittelständler aus, so sein Eindruck.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Montag, 13. Mai, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:42

Immer mehr Menschen bestellen online oder erledigen ihre Bankgeschäfte im Netz. Nicht nur am heimischen PC. Jeder dritte Deutsche surft beispielsweise mit einem internetfähigen Handy.

Der Schutz persönlicher Daten wird oftmals vernachlässigt, Sicherheitsrisiken ignoriert. Viele Nutzer unterschätzen die Gefahren, so Polizeipräsident Robert Kopp, München. Umfragen ergeben, dass zwei Drittel der Internetbenutzer regelmäßig über ungesicherte WLAN-Netzwerke surfen und sich nicht vor Angriffen von außen schützen. Gerade mit dem Smartphone scheint ein sorgloser Umgang weit verbreitet zu sein. Das wissen mittlerweile auch Betrüger. Die Polizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Cyber-Kriminalität – von geklauten Kontonummern bis hin zum Identitätsdiebstahl.

Quelle: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps

Freitag 27. September 2013, 09:41

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier und Verbraucherschutzkommissar Tonio Borg wollen jedem europäischen Bürger ein Grundrecht auf ein Bankkonto einräumen.

Ein Konto sei deshalb ein soziales Grundrecht, argumentieren die Kommissare, weil es eine wesentliche Voraussetzung sei, um am Alltagsleben teilnehmen zu können. So setzen beispielsweise Telekommunikationsanbieter ein Bankkonto für einen Vertragsabschluss voraus. Ohne Bankkonto günstig über das Internet einzukaufen ist kaum möglich. Menschen ohne Konto können somit nicht von den „Vorteilen des europäischen Binnenmarktes profitieren“, so Barnier. Deshalb soll künftig jeder EU-Bürger das Recht auf ein eigenes Konto haben – dabei spielt es keine Rolle wie wenig jemand verdient oder wie hoch er verschuldet ist.

In Deutschland gibt es bisher kein gesetzliches Recht auf ein Konto. Die deutsche Kreditwirtschaft hat sich lediglich selbst verpflichtet, ein Konto für jedermann auf Guthabenbasis einzurichten. Dennoch obliegt es jedem einzelnen Geldinstitut selbst, ob es einen Kunden als „zumutbar“ erachtet oder nicht. Ein Schufa-Eintrag reicht oft als Ablehnungsgrund.

Verbraucherschützer schätzen, dass ca. 670.000 Menschen in Deutschland kein Konto besitzen. Laut der EU-Kommission haben etwa 58 Millionen EU-Bürger kein Konto – allein in Bulgarien und Rumänien betrifft das jeweils die Hälfte der Bevölkerung.

In dem Gesetzespaket, das laut „Die Welt” aktuell vorliegt, wollen die EU-Kommissare Verbrauchern mit dem Schaffen einheitlicher Standards für die Kosten und die maximale Zeitspanne eines Bankwechsels zugleich den Wechsel ihrer Bank erleichtern. Laut der Richtlinie der Kommission müssen wechselwillige Kontoinhaber künftig nur den Vertrag bei der neuen Bank unterschreiben. Dazu sollen die Geldinstitute verpflichtet werden, transparente und leicht vergleichbare Angaben zu Gebühren und Konditionen zu machen.
Weiterhin sollen EU-Bürger künftig in jedem Staat ein Konto eröffnen können – davon profitieren etwa Austauschstudenten oder Saisonarbeiter.

Quelle: Cerstin Gammelin, Brüssel, und Simone Boehringer, Süddeutsche Zeitung, 5. März 2013; www.wiwo.de, 08.05.2013; www.welt.de, 08. Mai 2013.

Freitag 27. September 2013, 09:40

Zum Schutz von Europas Bankkunden haben sich das Europäische Parlament, die Kommission sowie die Mitgliedstaaten auf neue Regeln für Baukredite geeinigt.

Kreditnehmer profitieren von der Entscheidung aus Brüssel doppelt: Einerseits können sie Immobilienkredite in Zukunft besser vergleichen, andererseits können Baukredite nun vorzeitig gekündigt werden, ohne dass der Kunde dafür bestraft wird.

In Deutschland, wo das Regelwerk noch umgesetzt werden muss, sind Baufinanzierungen oft mit langen Zinsbindungen von 10, 20 oder 30 Jahren verbunden. Will der Kunde seinen Baukredit vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit abbezahlen, wird es oftmals teuer. Gegen diese Entschädigungszahlungen schreitet die EU nun ein.

Laut EU sollen Anbieter von Baukrediten künftig grenzüberschreitend agieren können. Als Voraussetzung gilt, dass diese sich registrieren und überwachen lassen. Damit Bankkunden die Kreditangebote besser vergleichen können, müssen Anbieter in Zukunft ein einheitliches europäisches Informationsblatt nutzen. Kosten, beispielsweise durch Fremdwährungen oder variable Zinsen, müssen den Kunden klar vermittelt werden. Ein Rücktrittsrecht von sieben Tagen wird dem Bankkunden eingeräumt.

Quelle: DPA

Freitag 27. September 2013, 09:10

Die Initiative Finanzmarktwächter der Verbraucherzentralen deckt in eine Studie auf, wie Kreditinstitute einhellige Rechtsprechung zum Bearbeitungsentgelt ignorieren und Rückzahlungen verweigern.

Am Pranger steht die zum Teil gängige Praxis der Banken, zusätzlich zu den Zinsen bei Krediten ein Bearbeitungsentgelt von bis zu drei Prozent zu berechnen. Dabei haben acht Oberlandesgerichte zugunsten der Verbraucher entschieden und das standardisierte Entgelt bei Verbraucherkrediten, beispielsweise einer Autofinanzierung, für unzulässig erklärt.

„Die Kreditinstitute verschleiern die wahren Kosten, wenn sie sie auf verschiedene Posten aufsplitten“, kritisiert Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. „Auf diese Weise erschweren sie es dem Verbraucher, die Kredite miteinander zu vergleichen”. Billen fordert ein gesetzliches Verbot für alle Nebenentgelte, die zusätzlich zu den Zinsen verlangt werden.

bankscore-Service: Die Durchsetzung Ihres Anspruchs

Bis zu einer endgültigen Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum Bearbeitungsentgelt bleibt Ihnen nur, Ihren Anspruch auf Erstattung individuell durchzusetzen. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat dazu einen Musterbrief verfasst.

Quelle: http://www.vzbv.de/11468.htm Dienstag, 14. April, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:09

Wenn ein Bankkunde vorzeitig seinen Bankkredit auflöst, kann die Bank eine Entschädigung für die entgangenen Zinsen verlangen.

In einem aktuellen Fall hat die Commerzbank zur eigentlichen Entschädigung jedoch zusätzlich 300 Euro für die Berechnung der Schadenssumme kassiert. Das geht nicht, so ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az: 23 U 50/12, Urteil vom 17. April 2013).

„Die Festlegung eines pauschalen Preises für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung ist rechtswidrig“, so das Gericht. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte gegen die Commerzbank geklagt. Den Bankkunden auf diese Weise zur Kasse bitten, weil er vorzeitig seinen Immobilienkredit auflöst, sei nicht gerechtfertigt. Denn der Aufwand der Schadensberechnung liegt ausschließlich im eigenen Interesse der Bank, so das Argument. Die Commerzbank prüft, ob sie vor dem Bundesgerichtshof in Revision geht.

bankscore-Tipp:

Immobilienkredit: Wollen Sie die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung kontrollieren lassen, weil Sie Zweifel an ihrer Höhe haben, können Sie den verlangten Beitrag „hinterlegen“ oder die Ablösesumme „unter Vorbehalt einer rechnerischen Überprüfung“ vorerst zahlen. So können Sie verhindern, dass die Bank die Löschungsbewilligung aus dem Grundbuch ausstellt.

Quelle: www.bawue.de. Süddeutsche Zeitung, Freitag, 19. April, 2013.

Freitag 27. September 2013, 09:08

Die Aufbewahrungsfrist beträgt zehn Jahre. Somit unterscheiden sich die Vorgaben für Geldinstitute nicht von den Vorschriften, die für alle Unternehmen gelten. (Allgemeine handelsrechtliche Vorschriften des § 257 HGB).

Die Geschäftsunterlagen müssen nicht zwingend im Original, das heißt in Papierform aufbewahrt werden. Eine Archivierung in elektronischer Form, beispielsweise auf Mikrofilm, genügt.

Quelle: www.bafin.de

Freitag 27. September 2013, 09:06

Kostenlos Geld abheben

Um kostenlos an das eigene Geld zu kommen, sollte die neue Bank über Geldautomaten in Wohn- oder Arbeitsnähe verfügen. Denn das Abheben an fremden Bankautomaten kann mit bis zu 7,00 Euro zu Buche schlagen. Aber auch in einigen Supermärkten oder an Tankstellen kann mittlerweile Geld abgehoben werden. Bei Rewe oder Penny beispielsweise kann man sich mit der EC-Karte bis zu 200 Euro auszahlen lassen – gebührenfrei. Auch an Tankstellen wie Shell und Aral kann man Geld abheben.

Verfügbarkeit

Viele Banken kooperieren und haben Netzwerke aufgebaut. Ihre Bankkunden können innerhalb dieses Verbunds kostenlos Geld abheben.

Eine Bankengruppe nennt sich „Cashgroup“ und verfügt über 9.000 Geldautomaten. Dazu gehören das Bankhaus Neelmeyer, die Berliner Bank, Comdirect, Commerzbank, DAB Bank, Deutsche Bank, Hypovereinsbank, Norisbank und Postbank.

Einem weiteren Zusammenschluss unter dem Namen „Cashpool“ mit 2.900 Geldautomaten gehören die BBBank, Degussa Bank, National Bank, Santander, Sparda-Bank, Südwestbank, Targo Bank und Wüstenrot Bank an.

Über das größte Filialnetz mit fast 26.000 Automaten verfügen die Sparkassen. Die Volks- und Raiffeisenbanken folgen auf zweiter Stelle mit 19.000 Automaten. Kunden, die diese Verfügbarkeit schätzen, müssen aber in der Regel mit einer Kontoführungsgebühr rechnen. Denn so ein Filialnetz kostet.

Kontoführungsgebühr

Wirklich kostenlose Girokonten sind meistens nur bei Onlinebanken, wie comdirect oder Ing-Diba, zu haben. Bei Filialbanken ist oft ein Mindestgeldeingang von 1.000 bis 1.500 Euro monatlich erforderlich, damit die Bank auf Kontoführungsgebühren verzichtet.

Wer kein Onlinekonto eröffnen will, kann beispielsweise auch einen Genossenschaftsanteil erwerben – zum Beispiel bei den Spardabanken. Das kostet momentan 52 Euro und dadurch man so ein kostenloses Konto. Das Geld bekommt man wieder zurück, wenn das Konto gekündigt wird. Noch ein schöner Nebeneffekt: Der Anteil wirft Dividenden ab.

Wer Geld sparen will, sollte bei seiner alten Bank nach einem Onlinekonto fragen. Die Kontoführungsgebühr ist meist nur noch halb so hoch.

Dispozinsen

Auf die Dispozinsen achten lohnt sich. Manche Banken verlangen bis zu 15 Prozent, das ist fast doppelt so hoch wie bei preiswerten Banken.

Hier bieten wieder Internetbanken niedrige Dispozinsen. Beispielsweise die Skatbank mit 5,25 Prozent und die DAB Bank mit 7,5 Prozent. Damit liegen sie deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 11,76 Prozent.

Kontoumzug – Wie geht das?

Viele Banken bieten mittlerweile einen Wechselservice an. Bringen Sie einfach alte Kontoauszüge zur neuen Bank mit. Die Bank stellt dann alle Lastschriften und Daueraufträge um.

Quelle: Peter Allgaier. ARD Ratgeber Geld. Fernsehbeitrag vom 23.03.2013

Freitag 27. September 2013, 09:05

Investigative Journalisten entschlüsseln weltweit zugespielte Festplatte über Finanzdienst-leister in Steueroasen.

In Deutschland arbeiten Journalisten der Süddeutschen Zeitung und des NDR mit an der Auswertung von 260 Gigabyte einer Festplatte. Ein Datenhaufen der etwa 500 000 Ausgaben der Bibel entspricht.

Zum ersten Mal wird öffentlich gemacht, wie das Offshore-Geschäftsmodell funktioniert und wer die Strippen zieht. Hier steht der Vorwurf im Raum, dass auch deutsche Banken mit diesen Firmenkonstruktionen ihren Bankkunden behilflich sind. Die Nichtregierungsorganisation Tax Justice Network schätzt, dass ein Drittel des weltweiten Vermögens in Steueroasen liegt. In der EU geht man davon aus, dass jährlich eine Billion Euro an Steuereinnahmen durch Steuerhinterziehung und – umgehung verloren gehen.

Nicht alles was amoralisch ist, ist verboten. Auch Geld verdienen alleine ist nicht anrüchig. Teilweise sind die Geschäftspraktiken sogar legal. Was dagegen verboten ist und bleiben muss ist, dem Staat vorzuenthalten, was ihm zusteht. Steuern zu hinterziehen ist ein Gesetzesverstoß.

Quelle: Bastian Brinkmann, Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 4. April 2013. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, Freitag, 5. April, 2013. Marc Beise und Guido Bohsem, Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 6./7. April, 2013

Freitag 27. September 2013, 09:04

In Zusammenarbeit mit Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe, den genossenschaftlichen Zentralbanken DZ BANK und WGZ BANK, sowie der Deutschen Bank und der Postbank baut die KfW eine neue Online-Plattform für Kredite auf. Kunden soll somit ermöglicht werden, Beratungsanfragen, sowohl zu privaten als Beratungsanfragenauch gewerblichen Förderprodukten, direkt zu stellen. Die Anfrage wird an die Hausbank adressiert, denn diese bleibt wie zuvor der direkte Ansprechpartner für die Förderkredite der KfW. Die KfW unterstützt mit staatlichen Geldern unter anderem Immobilienkäufer oder Bauherren, die beispielsweise ein energieeffizientes Haus bauen wollen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Donnerstag/Freitag, 28./29. März 2013.

Freitag 27. September 2013, 09:04

Jugendliche Testkunden unter 18 Jahren loszuschicken, um Alkohol in Supermärkten und Kiosken zu kaufen, hat sich als eine gute Kontrollmethode für die Einhaltung des Jugendschutzes bewährt. Aber versteckte Kontrollbesuche bei Banken von amtlichen Testkunden, um die Qualität der Beratung zu testen – das geht nicht. Eine Kontrolle, ob Bankberater im Interesse des Kunden arbeiten sei wegen verfassungsrechtlicher Bedenken nicht durchführbar, so das Bundesfinanzministerium.

Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat Bedenken geäußert, denn für verdeckte Testkunden gäbe keine ausreichende Gesetzesgrundlage. „Vor allem der Datenschutz, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Grundrechte der Bankangestellten könnten gefährdet sein.“

Die Bundesregierung wolle nun die “Wirkweise” des Beraterregisters abwarten, so ein Sprecher des Finanzministeriums. Seit Anfang November müssen alle Bankberater bei der Bankenaufsicht BaFin registriert werden. Zudem werden Beschwerden der Bankkunden gesammelt.
Was in Deutschland nicht geht, ist in Großbritannien längst eingeführt. Die Ergebnisse auf der Insel sind erschreckend. 231 mal erschienen Testkunden bei den sechs führenden Banken. In 11% der Fälle gab der Bankberater ungeeignete Empfehlungen ab, in 15 % der Fälle wurde die gesamtwirtschaftliche Situation des Kunden ungenügend erörtert. Sehr oft wurden die Risiken der Produkte einfach kleingeredet. Bei der Santander Bank waren die Missstände sogar so groß, dass nun eine Geldstrafe droht.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mystery-shopper-banken-muessen-keine-amtlichen-testkunden-fuerchten/7768100.html
Süddeutsche Zeitung, Montag, 18. Februar 2013

Freitag 27. September 2013, 09:03

Banken und Sparkassen informieren ihre Kunden oftmals nicht über ihre eigenen Gewinnmargen bei Wertpapiergeschäften. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Studie des Verbraucherzentrale Budesverbandes (vzbv). Eigentlich sind die Geldinstitute dazu verpflichtet, die Provisionen und Vergütungen ihren Kunden offenzulegen. Diese Aufklärungspflicht werde jedoch im großen Stil umgangen.

Die Geldhäuser nutzen dabei Gerichtsurteile des Bundesgerichtshofs. Dieser entschied nämlich in drei Fällen, dass eine Bank bei Festpreisgeschäften nicht über erzielte Gewinnmargen aufklären muss.

Und das geht so: Die Bank kauft das Wertpapier zuerst auf eigene Rechnung und nimmt es in ihren Bestand auf. Dann verkauft sie das Wertpapier zu einem Festpreis an ihre Bankkunden weiter. Auf den Ankaufpreis schlägt die Bank dabei eine Marge auf. Da es nun nicht mehr um ein Geschäft auf Kommissionsbasis handelt, sondern um ein Festpreisgeschäft, umgeht die Bank ihre rechtliche Pflicht diesen Gewinn den Kunden offenzulegen, so die Süddeutsche Zeitung.

Der vzbv befragte in der Untersuchung 126 Kreditinstitute, aber nur 20 Prozent der angeschriebenen Banken und Sparkassen beantworteten die gestellten Fragen. Der Rest verweigerte eine Auskunft. Darüber hinaus geht aus den Rückantworten hervor, dass „80 Prozent der Institute Wertpapiere auch als Festpreisgeschäfte vertreiben. Das gilt besonders beim Vertrieb von Zertifikaten und Investmentfonds“.

Das ist kein fairer Kundenumgang, so Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Hier geht es zum wiederholten Male um Eigeninteressen der Banken. Der Gesetzgeber müsse diese Aufklärungslücken schließen und die gleichen Regeln für Festpreisgeschäfte wie für Kommissionsgeschäfte festsetzen.

Quelle: Bundesverband der Verbraucherzentralen. Banken umgehen Transparenzpflicht. Presseerklärung vom 15.03.2013; Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 16./17. März 2013

Donnerstag 26. September 2013, 14:29

Laut der Süddeutschen Zeitung zeichnet sich ein neuer Wirtschaftskrimi im Finanzgewerbe ab. Der Fiskus und unter anderem die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermitteln gegen deutsche Banken, die bis 2012 eine Gesetzeslücke ausgenutzt haben sollen, um sich im großen Stil zu bereichern. Es geht um sehr viel Geld. Und wieder um das Geld der Bürger.

„Cum-Ex-Transaktionen“ heißen die Aktiendeals, ein System ähnlich wie Geschäfte mit Verschmutzungsrechten. Hierbei werden riesige Aktienpakete ganz schnell ge- und verkauft, wenn an der Börse notierte Unternehmen die Dividende für ihre Kapitalanleger beschließen (Leerverkäufe). Laut einem noch nicht im Detail bekannten Prüfbericht der HypoVereinsbank war es auf diese Weise in bestimmten Fällen möglich, eine Steuergutschrift zweimal geltend zu machen. Die Kapitalertragsteuer wurde also mehrmals zurückerstattet.

Der Prüfbericht der HypoVereinsbank zeigt verdächtige Geschäfte, die den Fiskus rund 200 Millionen Euro gekostet haben sollen. Und diese Summe betrifft nur die verdächtigen Geschäfte der HypoVereinsbank (HVB). Insgesamt geht es um eine mutmaßliche Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe – denn andere deutsche Banken haben ähnliche Aktiendeals betrieben, so die Süddeutsche Zeitung. Nur klärt bislang nur die HVB konsequent auf.

Im Bankengewerbe spricht man hier von „Gestaltungsmöglichkeiten“. Es geht nicht um Moral. Die Politik sei Schuld, dass das Steuerloch nicht zugemacht wurde, so heißt es. Und dies könne durchaus für politische Unruhen sorgen, denn scheinbar haben viele Finanzminister, zuletzt Peer Steinbrück und teilweise auch noch Wolfgang Schäuble, versäumt gesetzgeberisch einzuschreiten.

Wie viel von den Machenschaften in der Öffentlichkeit gelangt, ist die Frage aller Fragen. Die Commerzbank zum Beispiel – eine der Banken, die in der Finanzkrise mit Steuergeldern gerettet wurden – will nicht für Aufklärung sorgen. Dabei hätten die Steuerzahler wohl ein Anrecht darauf zu erfahren, was in der Bank geschehen ist.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 16./17. März 2013. Klaus Ott, Süddeutsche Zeitung, Montag, 18. März 2013.

Donnerstag 26. September 2013, 14:17

Der Anspruch auf Geldbeträge alter Sparbücher erlischt nicht, denn das Sparbuch ist eine Urkunde mit „Wertpapiercharakter“ im Sinne des § 808 BGB. Das heißt, dass die Urkunde auch den Bestand der Forderung beweist. Sollte die betreffende Bank die Behauptung aufstellen, dass die Forderung nicht mehr besteht, muss sie dies nachweisen.

Auf Geldbeträge in Reichsmark oder in Mark der DDR besteht laut BaFin jedoch kein Anspruch mehr. Hierfür sind die vorgesehenen Umstellungsfristen bereits abgelaufen.

Quelle: http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/BankenBausparkassen/Allgemeines/01_altes_sparbuch.html?nn=2789792

Donnerstag 26. September 2013, 11:37

Die Gewinner des Wettbewerbes: Europas gefährlichste Finanzprodukte sind:

In Kategorie 1: Bei Produkte, die Verbraucher oder Investorinnen schädigen, wurden mit 46,8 % der Stimmen die Kreditausfallversicherungen auf Staatsanleihen aus Schwellenländern (CDS) gekürt.

In Kategorie 2: Bei Produkte, die Umwelt, die Armen oder Dritte schädigen, sind mit 71,4 % der Stimmen die Nahrungsmittelfonds.

Weitere Infos: http://www.dangerous-finance.eu/?lang=de

Donnerstag 26. September 2013, 11:35

Die Abstimmung über die gefährlichsten Finanzprodukte Europas ist jetzt offen und läuft bis zum 14. März 2013.

(Hintergrund: bankscore-Meldung „Schiffsbeteiligungen für Oma?“).

Eine Expertenjury hat nun acht Vorschläge von Bürgern und Organisationen zur Auswahl gestellt. Diese sind in zwei Kategorien unterteilt:

Kategorie 1: Produkte, die Verbrauchern oder Investoren schädigen.
Kategorie 2: Produkte, die Umwelt, Arme oder Dritte schädigen.

Onlineabstimmung unter: www.dangerous-finance.eu

Donnerstag 26. September 2013, 11:33

Zum ersten Mal in der Geschichte der EU-Finanzmarktregulierung werden die 27 EU-Staaten die Banker-Boni begrenzen.

Laut „Capital“ dürfen diese Extravergütungen das eigentliche Gehalt der Banker nun nicht mehr übersteigen. Die Aktionäre können jedoch auf einer Hauptversammlung unter bestimmten Bedingungen Vergütungen zustimmen, die doppelt so hoch seien wie das Grundgehalt.

Vom 1. Januar kommenden Jahres an sollen die neuen Vorschriften in Kraft treten. Nach Angaben des Verhandlungsführers des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, gelten die neuen Regeln für Banken mit Sitz in der EU weltweit sowie für Filialen ausländischer Geldhäuser innerhalb der EU.

Das neue Bankengesetz bedeutet auch, dass Kreditinstitute von 2014 an mehr Geld bereithalten müssen, um sie krisenfester zu machen. Dazu gehören auch Maßnahmen, die die Kreditvergabe an den Mittelstand vereinfachen sollen und somit der Finanzierung der realen Wirtschaft dienen, so Bild.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-eu-deckelt-erstmals-banker-boni-protest-aus-london_aid_929584.html
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/banken-krise/eu-deckelt-banker-boni-29311580.bild.html
http://www.capital.de/politik/:Exzessive-Aufschlaege—EU-deckelt-Banker-Boni/100049918.html

Donnerstag 26. September 2013, 11:13

Ab dem 25. Februar 2013 wird der Magnetstreifen für Girocard-Transaktionen „abgeschaltet“.

Künftig werden Bezahlungen mit Girocard (der ehemaligen EC-Karte) und Pin sowie alle Bargeldabhebungen mit der Girocard im deutschen Geldautomatensystem nur noch über den Kartenchip bearbeitet. Ausgenommen sind Anwendungen außerhalb des Girocard-Systems wie beispielsweise das Bezahlen mit Girocard und Unterschrift (Elektronisches Lastschriftverfahren). Hierfür kann der Magnetstreifen weiterhin ausgelesen werden.

Wegen der Umstellung kann es bei EC-Kartenzahlungen mit Pin zu erhöhten Abweisungen kommen.

Tipp: Um Ihre Einkäufe in dem Fall nicht im Supermarkt liegen lassen zu müssen, nehmen Sie sicherheitshalber etwas Bargeld oder eine Kreditkarte mit.

Quelle: Brigitte Watermann, biallo.de, 21.02.2013

Donnerstag 26. September 2013, 11:11

Wegen zu guten Zinsen sollen Bausparkassen scheinbar Kunden zur Kündigung ihrer älteren Bausparverträge überreden, so ein Bericht in der Fernsehsendung ARD-Ratgeber Geld.

Zuschauer berichten von seltsamen Methoden. Im konkreten Fall soll eine Wüstenrotberaterin in einem Gespräch mit einem ihrer Kunden erklärt haben, dass die Finanhaufsichtsbehörde BaFin den Bausparkassen geraten habe, ihren Kunden zu empfehlen, sich ihre zuteilungsreifen Verträge auszahlen zu lassen. Der Grund: Angeblich sei die BaFin in Sorge, dass Bausparkassen durch die hohen Zinszahlungen auf Bausparverträge finanziell zu sehr belastet würden.

Alles Quatsch, so Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Zurzeit ließen sich Vertreter der Bausparkassen verschiedene Geschichten einfallen, um Beratungs-, Änderungs- oder Kündigungsbedarf irgendwie klarzumachen. Kunden sollen sich aber hiervon nicht einschüchtern lassen, denn ein solcher Vertrag muss bedient werden und der Verbraucher hat einen Anspruch darauf.

Dass Bausparkassen vor ein paar Jahren – als das Zinsniveau noch deutlich höher war als heute – ungünstige Verträge mit Kunden abgeschlossen haben, hat den Kunden nicht zu interessieren. Das ist kein Kündigungsgrund, sondern eine schöne Kapitalanlage – für die Kunden.

Quelle:
Sebastian Hanisch/ Martina Schuster. ARD, Ratgeber Geld vom 16.02.2013. http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/geld/sendung/br/bausparkunden-16022013-100.html

Donnerstag 26. September 2013, 11:10

Künftig sollen Sparkassen-Kunden kleine Beträge bis zu 20 Euro über Ihre EC-Karte ohne PIN oder Unterschrift bezahlen können. Diese neue Form des Bezahlens läuft kontaktlos, also per Funk, ab. Die Geldkarte muss nun nicht mehr in ein Lesegerät gesteckt werden – bezahlt wird durch kurzes Ranhalten der Karte an das Gerät. Bei Beträgen über 20 Euro sind weiterhin PIN oder Unterschrift erforderlich. Die Karte kann mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden.

Beim Pilotprojekt „Girogo“ im Großraum Hannover haben gut 1,2 Millionen Sparkassen-Kunden und 200.000 Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken die neue Kontaktlos-Technik getestet. Nun sollen weitere Sparkassen-Kunden im Rhein-Main-Gebiet, im Rhein-Ruhr-Gebiet und im Großraum Hamburg miteinbezogen werden. Bis Ende 2013 sollen rund 30 Millionen Bankkunden über die neue Technik verfügen.

Mit dieser Erneuerung hofft die Kreditwirtschaft auf Einsparungen. Denn wenn bargeldlos bezahlt wird, müssen die Banken nicht mehr so viel Bargeld im Umlauf halten.

Wie sicher ist die Technik?

Nach Angaben der Sparkassen werden beim Bezahlvorgang nur zahlungsrelevante Daten wie Betrag und Kartennummer ausgetauscht – kein Name und keine Kundeninformationen. Außerdem werden die Daten verschlüsselt an das Lesegerät an der Kasse übermittelt und nur wenn die Karte in einem Abstand von maximal vier Zentimetern davorgehalten wird.

Wie kann man die Abbuchungen kontrollieren?

Auf der Girogo-Karte werden die letzten 15 Bezahlvorgänge und die letzten drei Ladevorgänge gespeichert. Der Bankkunde braucht eine Applikation (App) für sein Smartphone oder muss ein Terminal im Handel aufsuchen, um die Abbuchungen auslesen zu können.

Quelle:
http://www.sparkasse.de/privatkunden/konto-karte/girogo.html
http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/ec-karten-sparkasse-treibt-kontaktloses-bezahlen-voran/7771378.html
Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 13. Februar, 2013

Donnerstag 26. September 2013, 11:10

Eine Sparkasse darf ein Girokonto nicht wegen erhöhten Bearbeitungsaufwands kündigen, um so höhere Kontopreise (Kontoführungsgebühren) durchzudrücken. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg vom Januar 2012 ist somit rechtskräftig.

Im konkreten Fall hatte die Saalesparkasse ihren Kunden mitgeteilt, dass sie statt 2,50 Euro zukünftig 12,00 Euro monatlich für den Aufwand der Kontoführung zahlen müssen – ansonsten werde das Konto gekündigt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist gegen die Saalesparkasse gerichtlich vorgegangen. Sie warf der Sparkasse vor die Zwangslage von Kunden auszunutzen. Dem stimmte das Gericht zu. Außerdem beriefen sich die Richter auf die Sparkassenverordnung des Landes Sachsen-Anhalt. Nach der sind Sparkassen verpflichtet, allen Einwohnern im Geschäftsgebiet ein Girokonto einzurichten. Trotz eines gestiegenen Bearbeitungsaufwands sei das der Sparkasse zumutbar.

Der Fall gibt Diskussionen um ein Recht auf ein Girokonto neue Nahrung. Denn in Deutschland gibt es hunderttausende Bürger, die überhaupt kein Konto haben. So fordern Verbraucherschützer erneut, dieses Recht für die gesamte Kreditwirtschaft gesetzlich zu verankern und Banken so zu verpflichten, Girokonten für angemessenen Preise anzubieten.

Quelle:
http://www.vzbv.de/11131.htm vom 05.02.2013, Urteil des OLG Naumburg vom 31.01.2012, Az. 9 U 128/11 www.vzbv.de

Donnerstag 26. September 2013, 11:09

Seit 2011 müssen Banken und Sparkassen an ihren Geldautomaten vor jeder Abhebung durch Fremdkunden anzeigen, wie viel sie ihnen hierfür an Gebühren berechnen.

Viele Privatbanken erheben seitdem maximal 1,95 Euro pro Fremdabhebung. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken hingegen haben sich einer Gebührensenkung in diesem Ausmaß nicht angeschlossen. Nach einer Anfrage der SPD-Fraktion an das Bundesjustizministerium verlangen Sparkassen derzeit von Fremdkunden im Schnitt 4,26 Euro pro Abhebung, Genossenschaftsbanken 3,90 Euro. Die Banken begründen diese Gebühren damit, dass sie bundesweit mit Abstand die meisten Geldautomaten betreiben. Das sei mit enormen Kosten verbunden.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn das Justizministerium bestätigt, dass die Sparkassen und Genossenschaftsbanken im Zeitraum vom 1. August 2011 bis 31. Juli 2012 mehr als 389 Millionen Euro mit Fremdabhebungen verdient haben.

Vor diesem Hintergrund fordert jetzt der SPD-Finanzexperte Carsten Sieling – wie Verbraucherschützer schon lange – eine gesetzliche Obergrenze für Gebühren am Geldautomaten.

Quelle: Daniela Kuhr, Süddeutsche Zeitung, Freitag, 8. Februar 2013

Donnerstag 26. September 2013, 11:08

Ein Guthabenkonto („Jedermann-Konto“) muss – wie schon der Name sagt – ein Guthaben vorweisen und darf nicht überzogen werden. Wie jedes andere Girokonto auch kann aber auch ein Guthabenkonto von der Bank gekündigt werden.

Bei einer Kündigung können sich Banken darauf berufen, dass die Weiterführung des Kontos für sie unzumutbar ist (§ 675h Abs. 2 BGB). Mit der gleichen Begründung dürfen Banken auch die Eröffnung eines Guthabenkontos ablehnen.

Auch wenn sich herausstellt, dass ein Kunde über mindestens ein weiteres Girokonto verfügt, darf ein Guthabenkonto gekündigt werden. Ein Anspruch auf Führung mehrerer Guthabenkonten besteht nämlich nicht.

Quelle: www.BaFin.de

Donnerstag 26. September 2013, 11:07

Schon jetzt bieten einige Sparkassen und Genossenschaftsbanken ihre Wertpapierberatung wegen der hohen bürokratischen Hürden ausschließlich in ihrer Hauptstelle an. Bald wird es aber auch keine telefonischen Auftragsannahmen von Wertpapieren mehr geben, warnt Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon. Diese Überregulierung des Wertpapiergeschäfts durch die Politik sei eine Fehlsteuerung unter dem Motto „Verbraucher geschützt, Beratung abgeschafft, Aktienkultur geschädigt.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 2./3. Februar 2013

Donnerstag 26. September 2013, 10:34

Gesucht: Das gefährlichste Finanzprodukt Europas

Seit 2010 können die EU-Finanzbehörden Finanzprodukte vom Markt nehmen. Auf Initiative des Europäischen Parlamentes sind ungedeckte Leerverkäufe somit verboten worden. Doch die Liste der Finanzprodukte, die ein Totalverlustrisiko bergen, ist lang. Dennoch wurde das Instrument bislang kaum genutzt.

Das möchte der EU-Parlamentarier Sven Giegold (Grüne/EFA) nun ändern und einzelne schädliche Finanzprodukte aus dem Verkehr ziehen. Auf Initiative des Politikers wurde ein Wettbewerb unter dem Motto „das gefährlichste Finanzprodukt Europas“ ins Leben gerufen.

Bis zum 15. Februar 2013 können über die Internetseite www.gefaehrlichstes-finanzprodukt.eu Vorschläge eingereicht werden.

Eine Jury bestehend aus Ulrike Herrmann (taz-Wirtschaftskorrespondentin), Klaus Müller (Vize-Vorsitzender des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes), Markus Henn (Finanzmarktreferent WEED), Sebastian Dullien (Professor für Volkswirtschaftslehre HTW Berlin) und Antje Schneeweiß (Südwind e.V.) wählt drei der Vorschläge aus. Die drei nominierten Vorschläge werden daraufhin zur Endabstimmung ins Netz gestellt.

Giegold verspricht, sich für ein Verbot des gefährlichsten Finanzproduktes Europas stark zu machen, sobald der „Gewinner“ feststeht.

Quelle: www.sven-giegold.de; www.versicherungsbote.de; B5-Aktuell, Samstag, 25. Januar 2013

Donnerstag 26. September 2013, 10:33

Sind Sie mit einem Anliegen bei Ihrer Bank in eine Sackgasse geraten? Fühlen Sie sich beim Kauf von Wertpapieren schlecht beraten? Haben Sie dadurch sogar Geld verloren? Dann haben Sie die Möglichkeit sich direkt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu beschweren.

Auf den Internetseiten der BaFin finden Sie hierfür das Online-Beschwerdeformular – Banken.

Die BaFin empfiehlt jedoch, zunächst eine schriftliche Stellungnahme der Geschäftsleitung der Bank einzuholen. Erst wenn das nicht weiterhilft, sollte man sich an die BaFin wenden, um die Sache zu überprüfen.

Wichtig: Laut BaFin unterliegen die „Ergebnisse einer eventuellen aufsichtsrechtlichen Wertung einer gesetzlichen Schweigepflicht“. Das heißt, wenn die BaFin Ihr Anliegen geprüft hat, werden Sie selbst das Ergebnis der Überprüfung nicht erfahren. Aber vielleicht werden hierdurch schwarze Schafe aus dem Verkehr gezogen!

Quelle: www.bafin.de

Donnerstag 26. September 2013, 10:32

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar lehnt Kontenabfragen im Kampf gegen Steuerbetrug ab, so die Hamburger Morgenpost im Jahr 2005. Damals hieß der Bundesfinanzminister Hans Eichel.

Heute, im Jahr 2013, heißt der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Peter Schaar meldet sich wieder zur Wort. Denn immer häufiger überprüfen Behörden die Bankverbindungen von Privatleuten.

Laut dem Bundesdatenschutzbeauftragten lag die Zahl der Kontenabfragen im Jahr 2005 bei knapp 9.000, ein Jahr später waren es bereits mehr als 25.000 Fälle. In den Folgejahren stieg die Zahl demnach weiterhin dramatisch: Wurden im Dezember 2011 noch durchschnittlich 136 Abrufe pro Arbeitstag registriert, so waren es im Dezember 2012 bereits 481, so die Süddeutsche Zeitung.

Seit 2005 dürfen Finanzbehörden und andere Behörden wie Sozial- und BaföG-Ämter Kontenabfragen stellen, um Steuerhinterziehung und Sozialleistungsmissbrauch zu unterbinden. Vor 2005 hatte nur die Finanzaufsicht BaFin Zugriff auf Datensätze bei den Banken, um organisierte Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen.

Neu ist, dass seit dem 1. Januar 2013 nun auch Gerichtsvollzieher Kontodaten abrufen können.

Schaar kritisiert weiter, dass die Betroffenen häufig nicht von einem Kontoabruf erfahren. Obwohl die Behörden zunächst nur die Nummern der Konten des jeweiligen Bürgers ermitteln, können sie bei Verdacht nachhacken.

Das Geldinstitut, das die Stammdaten verwaltet, erfährt übrigens nichts von einer Kontoabfrage, sodass die Bank keine negativen Schlüsse etwa zur Kreditwürdigkeit des Kunden ziehen kann, so die Süddeutsche Zeitung. Dies diene dem Schutz des Bankkunden.

Quelle: Hamburger Morgenpost, 15. Febr. 2005; Süddeutsche Zeitung Dienstag, 15. Januar 2013; RTL Aktuell, Dienstag, 15. Januar 2013.

Donnerstag 26. September 2013, 10:29

Viele Bankkunden haben es über die Feiertage bemerkt: Weil Heiligabend und Silvester auf einen Montag gefallen sind, sind Überweisungen erst sehr viel später beim Empfänger angekommen. Aber wie lange darf eine Überweisung unterwegs sein?

Laut der Bankenaufsicht (BaFin) gelten hierfür folgenden Fristen:

  • 1 Tag für Überweisungen in Euro innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).
  • 2 Tage für Überweisungen, die mittels eines Überweisungsvordrucks (d.h. beleghaft) in Auftrag gegeben werden.
  • 4 Tage für Überweisungen innerhalb des EWR, die nicht in Euro erfolgen.
  • Für Überweisungen in Länder außerhalb des EWR gelten keine Fristen.

Im Alltag können Überweisungen natürlich durchaus länger dauern, da sich die Fristberechnung nach den jeweiligen Geschäftstagen richtet.

Geschäftstage sind dabei die Tage, an denen alle „an der Ausführung der Überweisung Beteiligten den hierfür notwendigen Geschäftsbetrieb unterhalten“. Das heißt: Tage, an denen Ihre Bank ihre Schalter nicht geöffnet hat – somit auch Samstage, Sonn- und Feiertage sowie Tage wie Heiligabend und Silvester – sind keine Geschäftstage. Da passiert nichts.

Wenn Sie Ihre Überweisungen online tätigen, achten Sie bitte auf den jeweiligen Tageszeitpunkt. Hier hat jede Bank verschiedene Abgabefristen.

Quelle: www.bafin.de; Bayern 2, „Radiowelt“ am 10.01.2013.
Am 5. März, 2014, aktualisiert!

Donnerstag 26. September 2013, 10:28

Laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung plant die deutsche Bankenaufsicht (BaFin) rigorose Kontrollen der Gehälter und Boni in deutschen Banken.

Demnach will die BaFin vor allem die Entlohnungsstrukturen der zwei Dutzend Geldinstitute kontrollieren, die von der Aufsicht als “systemrelevant” eingestuft werden. Dabei handelt es sich um Banken mit einer Bilanzsumme von mehr als zehn Milliarden Euro und „einem besonders umfangreichen, komplexen oder internationalen Geschäft“, so das Handelsblatt.

Im Fokus der Bankenaufsicht stehen Banken, deren Manager als „Risikoträger“ gelten. Dies treffe laut F.A.S. auch auf die Deutsche Bank zu. Zwar sind die Anforderungen für Banker-Boni seit Ende 2010 strenger geworden, bis dato hielt sich die BaFin mit Sonderprüfungen aber zurück. Nun haben die Behörden offensichtlich Zweifel, dass alle Banken die strengeren Regeln umgesetzt haben. Sollten die Prüfer Rechtsverstöße feststellen und die Banken diese nicht beheben, drohen Bußgelder.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Januar 2013; Handelsblatt, 6. Januar 2013.

Donnerstag 26. September 2013, 10:27

Um die Energiewende zu beschleunigen, hat die Bundesregierung im Jahr 2013 mehr Geld für Gebäudesanierungen eingeplant – insgesamt 1,8 Milliarden Euro.

Private Sanierungsarbeiten, wie die bessere Dämmung von Häusern, der Austausch alter Fenster, sowie der Einbau neuer Heizungen sollen mit bis zu 5000 Euro pro Einzelmaßnahme bezuschusst werden.

Das bundesweite Programm soll über die KfW-Bank laufen. Das Programm mit der Nummer 152 vergibt zinsgünstige Darlehen für einzelne Maßnahmen. Der Zinssatz, so die Energieberaterin Beate Uhr von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, liegt dabei derzeit bei einem Prozent. Förderfähig sind Gebäude, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1.1.1995 gestellt wurde.

Einen Überblick über die Programme der Bundesländer finden Sie auf der Internetplattform www.baufoerderer.de der Verbraucherzentralen.

Auch gewerbliche Sanierer gehen nicht leer aus:

In Bayern zum Beispiel können diese durch die LfA Förderbank Bayern und ihr Programm „Intensivkredit Energie“ zinsgünstig Maßnahmen finanzieren, wenn sie in stromsparende Beleuchtung, Wärme-/Kälterückgewinnungsanlagen oder Strom- und Spitzenlastmanagementsysteme investieren wollen.

Quelle: Abendzeitung, Samstag/Sonntag 5./6. Januar 2013; Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag 5./6. Januar 2013.

Donnerstag 26. September 2013, 10:26

“Die ganze Branche muss wieder auf den Boden der Realität kommen”, so der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen, zur Nachrichtenagentur dpa. Mittlerweile tragen Privatkunden die Hauptlast dafür, dass Banken überhaupt noch Gewinne abwerfen. “Dafür sollten wir anständig behandelt werden”, fordert der Chef der Verbraucherschützer.

Das Thema Bankenregulierung ist, seiner Meinung nach, lange nicht vom Tisch. Denn die Preisbildung der Banken sei noch immer undurchsichtig. Das betreffe unter anderem die Zinsen fürs Konto-Überziehen und Gebühren am Bankautomaten. „Jede Gebühr am Bankautomaten, die über einen Euro geht, halte ich für Wucher“, so Billen. Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken versuchen demnach, so ihre marktbeherrschende Stellung aufrechtzuerhalten.

Billen fordert, dass das Bundeskartellamt die Lage prüfen soll. Des Weiteren fordert er die Bundesregierung auf darüber nachzudenken, wie die Gebühren tatsächlich begrenzt werden können.

Quelle: stern.de. Montag, 31. Dezember 2012; Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 2. Januar 2013.

Donnerstag 26. September 2013, 10:24

Beschwert sich ein Bankkunde bei seinem Geldinstitut über einen Anlageberater der Bank, werden diese Beschwerden künftig zentral bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gesammelt. So kann die Finanzaufsicht feststellen, wo sich Beschwerden häufen und sie sogar bestrafen, so Dorothea Mohn, Kapitalmarktexpertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Ab 2013 erhält die BaFin somit mehr Kompetenzen. Sie kann sogar ein Berufsverbot aussprechen. Allerdings erfahren Bankkunden nicht, wie viele Beschwerden über einen Berater eingehen, denn das Register ist nicht öffentlich.

In der Datenbank werden zudem nur Bankberater erfasst, die in Banken tätig sind. Freie Finanzberater werden nicht registriert, weil sie nicht von der BaFin, sondern von den Gewerbeaufsichtsbehörden der Bundesländer kontrolliert werden.

Ein Fehler, kritisiert Sascha Straub von der Verbracherzentrale Bayern. Freie Berater müssen zwar seit 2013 einen Sachkundennachweis erbringen, aber die Gewerbeaufsichtsbehörden haben kaum die nötigen Fachkenntnisse, ihrer Aufgabe nachzugehen. Experten verlangen deshalb eine einheitliche Regelung für die Kontrolle von Finanz- und Anlageberatern.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 29./30. Dezember 2012

Donnerstag 26. September 2013, 10:23

Tagesgeldkonten sind besonders für Bankkunden geeignet, die eine Liquiditätsreserve benötigen oder ihr Geld kurzfristig parken wollen.

Der große Vorteil: Anleger können jederzeit über ihr Geld verfügen.
Nachteil: Die Banken können den Zins jederzeit ändern. Außerdem wird ein Referenzkonto benötigt.

So funktioniert es: Die gewünschte Anlagesumme überweist der Sparer auf das Tagesgeldkonto. Soll regelmäßig eine bestimmte Sparsumme angelegt werden, kann auch ein Dauerauftrag eingerichtet werden. Dazu benötigt der Bankkunde ein Referenzkonto, meist das eigene Girokonto, von dem die Summe abgebucht wird. Auch die spätere Rückzahlung erfolgt auf dieses Konto.

Die Bank stellt monatlich oder quartalsweise Kontoauszüge zu oder stellt sie online bzw. am Geldautomaten zur Verfügung. Zahlungsverkehr ist über Tagesgeldkonten normalerweise nicht möglich.

Achtung: Einlagensicherung

Seit 1. Januar 2011 beträgt die Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung in der gesamten Europäischen Union 100 000 Euro pro Anleger und Bank. Die meisten deutschen Banken sind im Insolvenzfall abgesichert. Dennoch sollte man insbesondere bei ausländischen Banken vorher die Einlagesicherung überprüfen.

Quelle: Focus-online. Freitag, 30.11.2012

Donnerstag 26. September 2013, 10:22

Vor allem niederländische Banken sind in Deutschland ein Begriff. Aber auch türkisch-stämmige Direktbanken etablieren sich zunehmend auf dem deutschen Markt. Das könnte sich für Bankkunden lohnen, wie Brigitte Watermann von biallo.de herausgefunden hat. Laut Watermann hat jede dritte Bank unter den Top-20-Tagesgeld-Anbietern türkische Wurzeln. In Zeiten, in denen der Tagesgeldsatz durchschnittlich bei 0,86 Prozent liegt, bieten immerhin vier der Geldinstitute aus dem Süden 1,50 Prozent und mehr.

Der deutsche Markt ist für türkische Banken natürlich nicht nur aufgrund seiner Größe attraktiv, sondern auch wegen den drei Millionen Menschen in Deutschland mit türkischem Hintergrund.

Nach Angaben der Ziraatbank gibt es in Deutschland rund 80.000 türkisch-stämmige Unternehmen mit insgesamt etwa 400.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von geschätzten 40 Milliarden Euro. Doch natürlich richten sich türkische Direktbanken nicht nur an Unternehmer, sondern an alle Kunden ohne Einschränkungen.

Von mehr als 120 Tagesgeldangeboten im aktuellen Biallo-Vergleich zählt die Akbank aus Frankfurt zu den Top-Drei Anbietern. Das Geldinstitut ist Mitglied im Einlagensicherungs-fonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Zu den zehn besten Angeboten gehören auch die der Deniz Bank und der Garanti Bank. Abgesichert sind jeweils 100.000 Euro. Bei der Deniz Bank greift die österreichische, bei der Garanti Bank die niederländische Einlagensicherung.

Quelle: biallo.de, Mittwoch, 19. Dezember, 2012

ACHTUNG! DenizBank A.Ş.ist ein privates Geldinstitut in der Türkei. Es ist seit Ende 2012 zu 99,85 % im Eigentum des russischen Bankkonzerns Sberbank. Quelle: Wikipedia
Am 22.10.2014 aktualisiert

Donnerstag 26. September 2013, 00:30

In dieser Woche wird das Kabinett neue Regelungen zum Schutz von Bankkunden beschließen. Verbraucher müssen in Zukunft seitens der Bank besser über Provisionen informiert werden. Des Weiteren wird der Beruf des Honorarberaters geregelt.

Dass diese Änderungen reichen, bezweifelt Hannah Wilhelm, Süddeutsche Zeitung. Denn die neuen Regelungen ändern kaum etwas daran, dass Banker mit großer Wahrscheinlichkeit nicht das beste Produkt empfehlen, sondern das, wofür sie die größten Provisionen kassieren können. So müssen sich Bankkunden noch immer selbst schlau machen. Das aber überfordert viele Normalbürger.

In Großbritannien und den Niederlanden geht man ab dem 1. Januar 2013 einen anderen Weg: In der Erkenntnis, dass die Anleger ihr Vertrauen in Banken verloren haben, setzt man im europäischen Ausland auf ein Provisionsverbot. Dort sollen Verbraucher Bankern nun ein Honorar für ihre Beratung bezahlen. Hierdurch ist der Banker eher den Interessen der Anleger verpflichtet als denen der Gesellschaften, die Produkte verkaufen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Montag, 17. Dezember, 2012

Donnerstag 26. September 2013, 00:29

Vor kurzem zieht der iranische Staatsbürger Shahabaddin Sheiki von Mainz nach Berlin, um einen neuen Arbeitsplatz anzutreten. Zwei Jahre zuvor hat die Bundesrepublik ihm politisches Asyl gewährt. Bisher hatte er ein Konto bei der Sparkasse Mainz, nun möchte er bei der Berliner Sparkasse im Bezirk Steglitz ein Konto eröffnen, berichtet der öffentlich-rechtliche Radiosender Deutschlandfunk.

Die Sparkasse in Berlin-Steglitz verweigert dem Iraner jedoch ein neues Konto. Die Begründung: er habe die iranische Staatsangehörigkeit. Dass er bisher bereits in Mainz ein Konto besessen habe, spiele dabei keine Rolle.

Auf Anfrage des Radiosenders bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erklärte man, dass diese die Banken darauf hingewiesen habe, dass der Geldverkehr von und in den Iran mit dem Risiko der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung verbunden sein könne. Daher werden in diesen Fällen verstärkte Anforderungen an die Kundensorgfaltspflicht gestellt. Dies bedeute jedoch nicht, dass Iraner keine Konten in Deutschland eröffnen dürfen, betont man bei der BaFin. Diese Entscheidung trifft die jeweilige Bank ganz allein.

Aber ein Einzelfall ist Shahabaddin Sheiki nicht. Von rund 160 weiteren iranischen Staatsbürgern ist die Rede, denen entweder ihre Kreditkarte gesperrt oder ein Konto verweigert bzw. gekündigt wurde. Befremdlich, meint die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders. Wie sollen diese Menschen hier in Deutschland leben können, wenn sie kein Konto eröffnen können?

Ein Leben ohne Konto? Allgemein wird laut Süddeutsche Zeitung rund 500.000 Menschen in Deutschland ein Konto verwehrt. Einen Anspruch auf ein Konto gibt es in Deutschland nicht. Seit 1995 gibt es lediglich eine Selbstverpflichtung der Bankenbranche, ein Girokonto für jedermann einzurichten.

Quelle: dradio.de vom 12.12.2012
Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 26. April 2012

Donnerstag 26. September 2013, 00:28

Zum Jahresende könnte sich für Immobilienbesitzer ein Blick in den Darlehensvertrag lohnen. Denn im Vertrag ist festgelegt, wie viel Sondertilgung möglich ist.

In der Regel ist eine bestimmte Summe festgeschrieben, die im laufenden Jahr maximal getilgt werden kann, so Max Herbst, FMH-Finanzberater aus Frankfurt. Sollte der Höchstbetrag nicht erreicht sein, empfiehlt es sich nachzulegen, denn mit einer Sondertilgung wird die Laufzeit des Kredites verkürzt. Das rentiert sich insbesondere für diejenigen, die einen älteren Kreditvertrag haben, da sich der Zinssatz dort meist auf bis zu fünf Prozent beläuft.

Wer etwa Weihnachtsgeld erhält, könnte damit die Zinslast seines Kredits senken. Denn je kürzer die Laufzeit, desto geringer ist am Ende die Gesamtbelastung.

Quelle: Abendzeitung, Samstag 8./ Sonntag 9. 2012

Donnerstag 26. September 2013, 00:27

Beim Onlinebanking haben Cyber-Kriminelle das M-TAN-Verfahren ausgehebelt. Betroffen sind Smartphone-Besitzer, die dazu verleitet werden, eine Schadsoftware zu installieren.
Im aktuellen Fall versucht eine SMS über einen Download-Link einen Trojaner zu installieren. Bisher hat der neue Trojaner „Eurograbbing“ Bankkunden so um etwa 36 Millionen Euro betrogen.

Achtung: Banken verschicken niemals SMS-Nachrichten mit der Aufforderung, einem Link zu folgen! Auch fordern Banken ihre Kunden im Onlinebanking niemals auf, ihr Betriebssystem oder ähnliche Daten preiszugeben.

Quelle: Abendzeitung, Samstag 8./ Sonntag 9. 2012

Donnerstag 26. September 2013, 00:26

Einem aktuellen Urteil des Landesgerichts Mönchengladbach zufolge darf eine Bank Verträge mit ihren Kunden nicht ohne deren Zustimmung ändern.

So entschied das Gericht nach einer Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen gegen die Santander Consumer Bank. Das Geldinstitut hatte seinen Kunden Anfang des Jahres per Post mitgeteilt, dass es bislang kostenlose Girokonten auf ein künftig kostenpflichtiges Kontomodell umgestellt habe. (Az.: 8 0 62/12)

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Freitag, 30. November, 2012

Donnerstag 26. September 2013, 00:25

Einmal Gratiskonto, immer gebührenfrei? Der Bild-Zeitung zufolge verlangen immer mehr Banken von ihren Kunden wieder Kontoführungsgebühren.

Die Deutsche Bank beispielsweise teilt in diesen Tagen ihren Kunden brieflich mit, dass ihre Konten auf das “Aktivkonto” umgestellt werden, so die “Bild”-Zeitung. Dieses koste 4,99 Euro im Monat. Neben der Deutschen Bank sollen unter anderem auch die HypoVereinsbank, die Santander Bank und mehrere Sparkassen die Gratiskonten abschaffen.

Verbraucherschützer erwarten laut “Bild”, dass weitere Geldinstitute folgen.

Quelle: n-tv.de, stern.de. Dienstag, 20. November 2012

Mittwoch 25. September 2013, 23:23

Viele Bankkunden überlegen sich, auf Onlinebanking umzusteigen. Aber wie sicher ist das? Denn nicht nur die Höhe von Gebühren oder Zinsen ist wichtig. Auch auf die Sicherungssysteme, die Banken beim Onlinebanking bieten, kommt es an.

HBCI

Fast alle Sparkassen, die großen Geschäftsbanken sowie Volks- und Raiffeisenbanken benutzen eines der sichersten Systeme, das „HBCI-Banking“ (Homebanking Computer Interface), so Horst Biallo von biallo.de.
Hierbei erhält der Bankkunde eine Chipkarte, auf der ein Onlinebanking-Schlüssel gespeichert ist. Über diese Chipkarte, die in ein spezielles Lesegerät gesteckt werden muss, hat der Kunde Zugriff auf sein Konto. Jede Banktransaktion versieht die Karte so mit einer digitalen Unterschrift. Bankgeschäfte sind bei HBCI ausschließlich in Kombination mit PIN und der Chipkarte möglich. Außerdem benötigt der Bankkunde für die Verwaltung eigener Konten eine Bank-Software.

In der Regel muss der Bankkunde das Lesegerät selbst erwerben. Dafür sind meist über 50 Euro zu berappen. Tipp von Computerbild.de: Ordern Sie nur die Chipkarte bei Ihrer Bank und erwerben Sie das Lesegerät bei einem günstigeren Online-Händler.

I-TAN

Die meisten Direktbanken bieten ein verbessertes TAN-Verfahren an, da das frühere TAN-Verfahren Sicherheitsprobleme aufwies, nämlich die Gefahr des „Phishings“. Hierbei werden mit Hilfe einer gefälschten Internetseite die PIN und eine TAN des Kunden von Betrügern abgefragt. Anschließend wird das Geld auf dem Konto abgeräumt.

Beim aktuellen „i-TAN-Verfahren“ (indizierte TAN) muss sich der Kunde über eine PIN-Nummer identifizieren und die nummerierte TAN-Ziffernfolge bei Überweisungen eintippen, die die Bank nach einer Internet-Anfrage abfordert.

Laut konto-anbieter.de werfen Kritiker dem System allerdings vor, dass es nur Überweisungen zu einem späteren Zeitpunkt verhindert. Schaltet sich ein Phisher direkt während der Überweisung zwischen Kunden und Bank, ist ein Missbrauch der Daten noch immer möglich.

M-TAN

Wer viel unterwegs ist, kann sicher und bequem auf das „mTAN-Verfahren“ zurückgreifen – sich zum Beispiel in einem Internet-Cafe mit seinem Kennwort einwählen und eine TAN per SMS auf sein Mobiltelefon senden lassen. Zur Sicherheit gilt diese TAN nur für diese Sitzung und eine knapp bemessene Zeit.
Es ist von Bank zu Bank unterschiedlich, ob das Versenden der SMS kostenfrei ist oder nicht. Laut Computerbild.de werden bis zu 10 Cent pro SMS verlangt.
Horst Biallo empfiehlt: Wer im Internet öffentlich Bankgeschäfte erledigt, sollte sich richtig abmelden und möglichst auch den Arbeitsspeicher (Cache) leeren, damit nachfolgende Nutzer nicht an wichtige Daten kommen.

E-TAN

Beim eTAN-Verfahren bekommt der Kunde statt einer normalen TAN-Liste einen so genannten TAN-Generator. Dieser ist optisch mit einem Taschenrechner vergleichbar.

Um eine Transaktion von seinem Konto vornehmen, wird von der Bank eine Kontrollnummer mittels der eigenen Bankkarte erzeugt. Diese gibt der Onlinekunde in den TAN-Generator ein. Anschließend ermittelt das Gerät die sogenannte eTAN, mit welcher die Transaktion abgeschlossen werden kann.

Mittels dieses eTAN-Verfahrens ist kein Phishing mehr möglich, so konto-anbieter.de. Denn ohne eine gültige Kontrollnummer der Bank kann keine Transaktionsnummer erzeugt werden. Somit ist kein Bankgeschäft möglich.

Onlinebanking mittels eTan ist um einiges sicherer als andere Verfahren. Dennoch ist ein Ausspähen der Zugangsdaten mittels Trojaner immer noch möglich, warnt konto-anbieter.de.

Quellen:
Horst Biallo, biallo.de. 24. September, 2012
Rainer Schuldt, computerbild.de. 04.August 2011
konto-anbieter.de

Mittwoch 25. September 2013, 23:12

Die Hypothekenzinsen befinden sich zurzeit auf einem historischen Tief. Für einen Immobilienkredit mit zehnjähriger Zinsbindung fallen laut Focus Money derzeit 2,62 Prozent an. In dieser günstigen Situation wird Käufern empfohlen, eine eher längere Zinsbindung von mindestens 15 oder sogar 20 Jahren abzuschließen.

Bei der Tilgung des Darlehens gilt die Faustregel: Je höher die Tilgungsrate, desto geringer ist am Ende der Laufzeit die Höhe der Restschuld und demzufolge müssen auch weniger Zinsen gezahlt werden.

Um möglichst schnell wieder schuldenfrei zu sein, sollte die jährliche Tilgungsrate mindestens zwei Prozent, oder besser noch, drei oder gar vier Prozent betragen.

Aber auch wenn die Zeiten für den Erwerb einer Immobilie günstig sind, sollte man andere Faktoren nicht übersehen:

Die häufigsten Fehler beim Kauf von Immobilien zur Kapitalanlage

Käufer …

unterschätzt den Renovierungs-/Sanierungsaufwand  25 %
überschätzt seine finanzielle Möglichkeiten  22 %
kauft, obwohl wichtige Gründe dagegen sprechen  15 %
schaut sich die direkte Umgebung nicht genau an  10 %
erkennt mögliche Mängel nicht  8 %
prüft die Gemeinde unzureichend  7 %
überschätzt seine Möglichkeiten, Eigenleistung zu erbringen  3 %


Quelle: Marktmonitor Immobilien 2012, Studie Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen. Focus Money, Nr. 42, Mittwoch 10. Oktober, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 22:10

Aktuelle Daten der zentralen Organisation deutscher Banken und Sparkassen „Euro Kartensysteme“ zeigen einerseits einen Rückgang beim Skimming-Betrug, andererseits aber einen Anstieg der Diebstähle von EC-Karten.

Kriminelle Banden haben ihre Diebestouren dabei zunehmend auf stark besuchte Plätze verlegt, zum Beispiel in Kaufhäuser. So wird jede fünfte EC-Karte in einem Geschäft gestohlen. An zweiter Stelle folgen Diebstähle aus dem Auto.

In den meisten Fällen heben die Täter mit den entwendeten Karten schon kurz nach dem Diebstahl Bargeld ab. Das deutet leider daraufhin, dass viele Bankkunden immer noch den Fehler begehen, die PIN auf einem Zettel zusammen mit der Geldkarte zu verwahren. Auch die Handtasche mit der EC-Karte im Auto liegen zu lassen, sollte unbedingt vermieden werden. Denn in beiden Fällen hat man vor Gericht schlechte Aussichten auf Erfolg: Die Bank kann sich auf grobe Fahrlässigkeit berufen und ersetzt den entstandenen Schaden nicht.

Allgemein sind EC-Karten durch einen zusätzlichen Chip sicherer geworden. Mit diesem können Geldautomaten nun kopierte Karten erkennen. Aber auch die Trickbetrüger schlafen nicht: Beim Ausspähen von PIN-Codes durch Kameras werden sie immer einfallsreicher, zum Beispiel mit in Rauchmeldern versteckten Kameras an der Decke. Hier stehen die Chancen für den Bankkunden jedoch besser, das Geld zurück zu bekommen. Es handelt sich nämlich um systematische Manipulation, daher übernimmt die Bank in der Regel den entstandenen Schaden.

Aber sicher ist sicher. Um Skimming zu vermeiden, hilft immer noch das einfachste Mittel: Handauflegen – also beim Eingeben der PIN die Tastatur mit der Hand verdecken.

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Mittwoch, 14. November 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:42

Viele Kunden, die keinen regulären Kredit von Banken erhalten, suchen nach Alternativen. Verlockend klingt hierbei das Versprechen von “SCHUFA-freien” Krediten. Denn hier sind auch Kredit-Anfragen von Menschen in finanziellen Schwierigkeiten willkommen. Schnell und unbürokratisch soll die Darlehensvergabe sein. Eher unseriös und oft sogar mit betrügerischen Geschäftspraktiken kommt der Wahrheit aber näher. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der SCHUFA in Auftrag gegebene Studie.

Rund 400.000 Menschen jährlich werden demnach Opfer der unseriösen Versprechen der „SCHUFA-freien“ Kredite. Bei 177 Testanfragen an 69 Anbieter wäre es in nur zwei Fällen tatsächlich zu einer Kreditvergabe gekommen – dann aber mit nahezu sittenwidrigen 25 Prozent Jahreszins. Das entspricht einer Vermittlungsquote von knapp einem Prozent, so die Autoren der Untersuchung, Schuldnerberater Christian Maltry und Prof. Dr. Hugo Grote von der Fachhochschule Koblenz.

Geld verdienen die Anbieter mit Gebühren: Vorabgebühren, Schnellbearbeitungsgebühren, Wirtschaftsberatungsverträge oder Gebühren für Auslegeerstattung oder Hausbesuche, so Maltry. Werden die Gebühren nicht bezahlt, werde mit Inkassounternehmen, also Schuldeneintreibern, gedroht.

Der Wirtschaftsjurist Hugo Grote bringt das Geschäftsmodell auf einen Punkt: Es geht darum, bei Menschen zu kassieren, die ohnehin in Notsituationen sind. Die Kreditvermittler nutzen dabei einen Gesetzes-Paragrafen, der bei der Kreditvermittlung die Erstattung von Auslagen erlaube – in dieser Auslegung aber handele es sich eindeutig um Betrug , so Grote.

Quelle: SCHUFA Holding AG. Studie “SCHUFA-freie” Kredite: Abzocke statt Kredit. Montag, 29.10.2012
dpa, Montag, 29.10.2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:41

Eine Mehrwertsteuer-Erhöhung für Kunstgegenstände und Sammlungsstücke wird nicht wie ursprünglich geplant 2013, sondern zum 1. Januar 2014 eingeführt.

Bis jetzt gilt für Silber-Anlagemünzen im Unterschied zu Silber-Barren sowie Platin- und Palladium-Münzen ein ermäßigter Steuersatz von 7 %. Auf Grund der Proteste seitens der Münz- und Barrenhandelsbranche soll nun erst 2014 der Steuersatz auf 19 % erhöht werden.

Auf Gold wird weiterhin keine Mehrwertsteuer erhoben.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 25. Oktober, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:40

Neue Strategien um die Kundenzufriedenheit bei der Commerzbank zu steigern, stoßen bei der Gewerkschaft Verdi auf Protest. Unter anderem denkt der Vorstandschef Blessing offen über Samstagsarbeit bei der Bank nach.

Fakt ist, dass das Privatkundengeschäft der Commerzbank nicht gut läuft und so lange die Zinsen so niedrig bleiben, müssen neue Ideen her. Demnach versucht sich die Commerzbank den Lebensumständen der Kunden anzupassen. So könnten in der Zukunft manche Filialen je nach Standort – auf dem Land oder in der Stadt – verschiedene Öffnungszeiten, auch samstags, anbieten.

Die Gewerkschaft Verdi hingegen argumentiert gegen die Samstagsarbeit. Alle bisherigen Erfahrungen mit erweiterten Öffnungszeiten haben die Erträge nicht gesteigert, so Beate Mensch von Verdi. Zudem werden keine schlechteren Arbeitbedingungen der Bankangestellten hingenommen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 25. Oktober, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:39

Koste es, was es wolle – aber den Bankkunden, schreibt Stuttgarter-Nachrichten.de. So kann das “Schwarzbuch Banken und Finanzvertriebe” der Verbraucherzentrale NRW zusammengefasst werden. Das Buch führt auf, wie die Branche ihre Kunden systematisch austrickst und wie wenig deutsche Banken seit der Finanzkrise gelernt haben, so Das Handelsblatt.

Bis zu 30 Milliarden Euro sollen deutsche Anleger jedes Jahr durch fehlerhafte Beratung verlieren, schätzen die Verbraucherschützer. Da hilft nur eins: selbst schlau machen. Die Verbraucherzentrale warnt vor Lockangebote der Banken. Wer mit einem Nulltarif wirbt, profitiert oft doppelt. Das liegt wie so oft am Kleingedruckten. Denn wenn es um Kosten geht, sind die Finanzdienstleister kreativ. Leistungen, die eigentlich als Standard gelten, entpuppen sich als gebührenpflichtig. Angeblich kostenlose Produkte sind so teilweise doch nicht zum Nulltarif zu haben, weil ein im Vertrag versteckten Kriterium nicht erfüllt ist. Oftmals bedarf es einer rechnerischen Hochleistung der Bankkunden, um die Gesamtkosten eines Produktes herauszufinden, so die Verbraucherzentrale NRW.

Im Kapitel „Kick-back-Zahlungen: heimlich kassiert“ berichten die Verbraucherschützer außerdem von verdeckten Provisionen (Kick-back-Zahlungen), die von Investmentgesellschaften und Brokern an Banken gezahlt werden. Oft sind Banken und Sparkassen nicht gewillt, Kunden über diesen Sachverhalt Auskunft zu geben. Der Verdacht liegt nahe, dass Geldinstitute in erster Linie an ihrem eigenen Profit und weniger am Anlageerfolg ihrer Kunden interessiert sind. Hier weisen die Autoren des Buches auf ein Urteil des Karlsruher Landgerichts hin. Anleger haben demnach die Möglichkeit, die Bank zur Offenlegung der aktuellen und in der Vergangenheit kassierten Provisionen zu zwingen. (Urteil vom 22.10.2010, Az. 5 O 229/10).

Quelle: Stuttgarter-Nachrichten.de, 24.09.2012
wdr.de, 02.10.2012
Handelsblatt.com, 24.09.2012
Schwarzbuch Banken und Finanzvertriebe. So schützen Sie sich vor fiesen Tricks.
Verbraucherzentrale NRW. 1. Auflage 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:38

Ein Vorschlag der Länder Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt, eine gesetzliche Deckelung der Überziehungszinsen bei Girokonten einzuführen, ist im Bundesrat gescheitert. Die Gegner des Gesetzes setzen auf eine freiwillige Regelung der Banken.

Die Abzocke mit horrenden Überziehungszinsen müsse aufhören, fordert hingegen der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Alexander Bonde (Grüne). Dispo-Zinsen von teilweise über 13 Prozent seien nicht hinnehmbar, wenn Banken sich mit Hilfe der Steuerzahler zu einem Satz von unter 1 Prozent refinanzieren können. Dies belaste besonders die Bankkunden, die ohnehin in Schwierigkeiten stecken, so Bonde.

Als Befürworter einer freiwilligen Regelung zählt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). Beim Treffen mit Branchenvertretern und Verbraucherschützern erklärt die deutsche Kreditwirtschaft, dass Dispo-Zinsen in keinem direkten Zusammenhang zum historisch niedrigen EZB-Leitzins von 0,5 Prozent stehen.

Dispo-Kredite seien nur deshalb so teuer, weil sie besonders flexible Kredite seien und daher eine deutlich mehr Aufwand benötigten.

Quelle: Reuters. Handelsblatt.com, 12.10.2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:37

Die meisten Banken übernehmen bei einem Kontowechsel die Höhe des Kreditrahmens. Dennoch sollte man immer alle Bedingungen vergleichen, so Max Herbst von der unabhängigen FMH Finanzberatung in Frankfurt. Denn die Konditionen für Neukunden können unterschiedlich sein.

Wichtige Kriterien bei der Wahl eines Kontos sind Kontoführungsgebühren, kostenlose Kreditkarten oder die Verbreitung von Geldautomaten, denn Geldabheben an fremden Automaten ist teuer. Bankkunden, die beispielsweise auf dem Land wohnen, können günstiger wegkommen, wenn ein Konto bei einer Direktbank gewählt wird, empfiehlt Herbst.

Quelle: dpa, 2012. Focus.de, Dienstag, 02.10.2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:24

Die herkömmliche Bankfiliale verschwindet zunehmend. Laut TNS Infratest geben sechs von zehn Bankkunden als Grund für den Besuch in ihrer Bankfiliale den Gang zum Geldautomaten an. Nur 7 % der Befragten wollen ein Gespräch mit einem Berater.

Ein Umbruch in der Bankenbranche zeichnet sich ab. Dazu gehört auch, so die Statistiken der Bundesbank, dass Geldinstitute immer mehr Filialen schließen. Denn die Kunden haben nicht nur das Vertrauen in ihren Bankberater verloren, sondern können die gängigsten Bankgeschäfte auch im Internet erledigen.

Auf der Ideensuche nach dem Bankgeschäft der Zukunft haben manche Banken Facebook für sich entdeckt. Ein Beispiel: Je mehr „Gefällt mir“- Angaben auf der Facebook-Seite der Bank registriert werden, desto höher steigt den Guthabenzins. Pro 2000 „Likes“ steigt die Verzinsung des Kontos beispielsweise um 0,1%. Ein weiterer Ansatz ist, dem bankeigenen Kunden ein Diskussionsforum für Produkte des Geldinstituts anzubieten.

Aber auch Facebook selbst will den Banken Konkurrenz machen. In Australien wird eine Variante erprobt: Facebook stellt den Marktplatz im Netz und eine Partnerbank die Sicherheitstechnik, mit der Zahlungen an Freunde oder Dritte ermöglicht werden.

Dennoch Netz bleibt bei diesen Modellen ein Restrisiko. Geht etwa ein Smartphone, mit dem Bankgeschäfte erledigt wurden, verloren oder wird nur ein schwaches Passwort gewählt, können andere möglicherweise Zugriff auf Konten erlangen. Eine Art Cyber-Banküberfall.

Quelle: Tagesschau.de, 2012. Süddeutsche Zeitung, Samstag/ Sonntag, 13./14. Oktober 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:23

Ab 2013 gelten neue gewerbliche Vorschriften für Finanzanlagevermittler. Um eine Erlaubnis als Finanzvermittler nach § 34f Gewerbeordnung zu erhalten, muss künftig ein Nachweis über ausreichende Qualifikation erbracht werden. Die Abnahme der sogenannten Sachkundeprüfung erfolgt durch die IHK. Dies ist nicht notwendig, wenn ein Abschlusszeugnis etwa als Bank- oder Investmentfachwirt vorlegt.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass jeder Finanzvermittler in Zukunft eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen muss. Außerdem werden die Tätigkeitsfelder künftig unterteilt in die Vermittlung von
1. Investmentfonds
2. Anteilen an geschlossenen Fonds in Form einer Kommanditgesellschaft
3. sonstigen Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Abs. 2 des Vermögensanlagengesetzes.

Die Erlaubnis für jeden der Teilbereiche muss gesondert beantragt werden.

Außerdem ist in der Gesetzesänderung eine ausführliche Informations-, Aufklärungs-, und Dokumentationspflicht vorgesehen. Dies dient dem Schutz der Anleger. Beim ersten Geschäftskontakt mit dem Kunden müssen statusbezogene Informationen über Risiken, Kosten, Nebenkosten und eventuelle Interessenskonflikte erteilt werden. Ebenso müssen gegebenenfalls Zuwendungen von Dritten offengelegt werden.

Quelle: Wirtschaft. Die Zeitung der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. 03/2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:21

Die HypoVereinsbank startet eine Erweiterungsstrategie mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Geplant sind zuerst 10 bis 15 neue Standorte. Das Konzept wird mit Finanzpartnern umgesetzt. So wird es an Standorten mit einem hohen türkischstämmigen Bevölkerungsanteil mit dem Markenlabel der türkischen Schwesterbank „YapiKredi“ durchgeführt.

Quelle: Marianne E. Haas. Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 6./7. 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:20

Mitte Oktober beginnt an vielen Universitäten das neue Studienjahr. Die meisten Studenten gehen jobben, erhalten Geld von den Eltern oder bekommen BAföG. Wenn das aber nicht reicht, greifen einige Studierende zu Studienkrediten.

Der Studienkredit unterscheidet sich von einem herkömmlichen Darlehen dadurch, dass das Geld in monatlichen Raten ausbezahlt wird. Die Höhe kann man selbst festlegen, in der Regel beträgt sie aber maximal 800 Euro. Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, den monatlichen Bedarf so knapp wie möglich zu berechnen und darauf zu achten, dass die Auszahlungssumme später geändert werden kann. Entscheidend ist auch, Angebote zu vergleichen – vor allem den Zinssatz. Bei den aktuell niedrigen Zinsen empfiehlt es sich, einen fixen Satz zu wählen. Wichtig ist auch, so die Verbraucherzentrale weiter, wann die Zinsen fällig werden. Einige Banken ziehen die Zinsen beispielsweise direkt von der Rate ab. Eine weitere Falle kann die Zeit zwischen Ende der Auszahlung und der Tilgung sein – die sogenannte Ruhephase. In der Regel bleiben dem Studenten ein bis zwei Jahre Zeit. Auch Studierende, die nur zu Beginn des Studiums einen Kredit aufgenommen haben, müssen sich an diese Frist halten: sie müssen den Kredit also noch während des Studiums zurückzahlen.

Das Girokonto ist in der Regel für Studenten kostenlos. Dafür muss lediglich jedes Semester eine aktuelle Studienbescheinigung vorgelegt werden. Die Stiftung Warentest empfiehlt Studierenden, ihr Girokonto bei einer Sparkasse zu eröffnen. Diese unterhalten das dichteste Netz von Geldautomaten. Der Vorteil: So ist man flexibel und kann Gebühren beim Abheben an Automaten anderer Banken sparen – immerhin jedes Mal zwischen zwei und sechs Euro. Generell sollten Studenten die Finger vom Dispokredit lassen, so warnen Verbraucherschützer, denn durchschnittlich zahlen Bankkunden elf Prozent Dispozinsen.

Quelle: Süddeutsche.de, 26. September 2012, Süddeutsche Zeitung, Dienstag/Mittwoch, 2./3. Oktober 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:19

Eine von biallo.de durchgeführte Umfrage zu Baugeld-Konditionen offenbart große Unterschiede zwischen verschiedenen Finanzierungen. Nicht nur die Zinsschere klafft auseinander, auch bei Sondertilgungen gibt es von Bank zu Bank erhebliche Unterschiede.

So ist es zum Beispiel bei der Eigenheimfinanzierung inzwischen Standard, dass Kreditinstitute für Sondertilgungen keinen Aufpreis mehr verlangen. Diese Angebote, so rät die Verbraucherzentrale Bremen, sollte der Bankkunde annehmen und vertraglich festhalten.

Denn das bedeutet eine hohe Rückzahlungsfreiheit zum Nulltarif. Positive Beispiele hierfür sind, laut der biallo.de-Umfrage, unter anderem 1822 direkt, ING-Diba und die BB Bank. Negativ fallen hier beispielsweise die Commerzbank, die Deutsche Bank, aber auch die Evangelische Kreditgenossenschaft, auf.

Ist eine kostenlose Sondertilgung nicht vorgesehen, wird für die Einräumung dieser Option häufig 0,1 Prozent Aufzins erhoben. Das klingt zwar erst einmal nicht nach viel, aber Max Geißler von biallo.de rechnet vor: Bei ein Kredit über 200.000 Euro fallen bei 3,1 statt 3,0 Prozent Sollzins innerhalb von zehn Jahren bis zum Ende der Zinsbindung 1.880 Euro mehr an Zinsen an.

Sondertilgungen lohnen sich praktisch immer, so Max Geißler. Wird einen Aufpreis verlangt, sollte man sicher sein, sich diesen auch tatsächlich leisten zu können. Ist keine Sondertilgung im Darlehensvertrag vorgesehen, sollte man bei langfristiger Zinsfestschreibung den Kreditvertrag nach Ablauf von zehn Jahren gebührenfrei kündigen und einen neuen Kredit mit flexiblen Sondertilgungsrechten vereinbaren.

Quelle: biallo.de Umfrage vom September 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:18

Eine EU-Finanzmarktrichtlinie könnte die Anlageberatung in Deutschland revolutionieren, so Der Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe. Im Kern will Brüssel die Banken dazu zwingen, Provisionen, die sie für den Verkauf von Finanzprodukten bekommen, an ihre Kunden weiterzugeben.

Müssen Banken ihre Provisionen durchreichen, führe dies zu Produkten, die den Anlegern einen Mehrwert bieten, so der CSU-Abgeordnete Markus Ferber. Die Produkte sollen für den Kunden und nicht für den Vertrieb da sein. Dem stimmt der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold zu und prophezeit das Ende der durch Provisionen manipulierten Beratung.

Schon lange beklagen sich Verbraucherzentralen in Deutschland über die Provisionen, die Geldhäuser von Fondsgesellschaften oder Wertpapier-Emittenten bekommen. Interessenkonflikte sind hier vorprogrammiert. So würden Bankberater von ihren Vorgesetzten angehalten, dem Kunden möglichst provisionsträchtige Papiere zu empfehlen, warnt Manfred Westphal, Bankexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen.

Die neue Richtlinie aus Brüssel, die 2013 verabschiedet werden soll, könnte dieses Verkaufsverhalten ändern. Denn muss die Provision an den Kunden weitergegeben werden, entfällt der Anreiz, dem Kunden ungeeignete Produkte zu verkaufen.

Naturgemäß sehen Banken und Sparkassen die neuen Pläne kritisch. So stellt sich die Deutsche Kreditwirtschaft vor die provisionsbasierte Beratung und Honorarberatung, so Steffen Steudel vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Damit dürften sie mit der deutschen Bundesregierung und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) konform gehen, die die unabhängige Honorarberatung stärken wollen.

Quelle: Der Tagesspiegel, Montag, 24. September, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:17

Das Onlineportal girokontovergleich.org hat in einer Stichprobe versucht, die Dispozinsen von Banken zu erfragen. Neun von zehn Banken verweigerten hierbei die Auskunft mit der Begründung, dass nur in einem persönlichen Gespräch Auskunft über Dispozinsen gegeben werden könne.

In der Stichprobe hatte nur die DAB Bank kein Problem damit zu erklären, dass die Dispozinsen der Bank derzeit bei 6,95 Prozent lägen. Die Bank wies außerdem darauf hin, dass der Preis auch im Internet zu finden sei und regelmäßig aktualisiert werde. Angesichts der Intransparenz der Banken, so die Betreiber des Onlineportals girokontovergleich.org, sei es für Bankkunden praktisch unmöglich, die Dispozinsen verschiedener Banken zu vergleichen.

Quelle: Onlineausgabe von Financial Times Deutschland, Samstag, 22.09.2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:08

Ihr Unternehmen steckt in einem Liquiditätsengpass. Aufträge kommen zwar rein – was aber tun, wenn die Bank trotzdem keinen Kredit gewährt?

Eine Lösung könnte die Finanzierungsform „Asset Based Finance“ (ABF) sein, eine Finanzierung auf Basis von Unternehmensaktiva. Vor allem für das produzierende Gewerbe mit teuren Maschinen kann dieses Modell interessant sein.

Und so funktioniert es: Die Firma verkauft Firmeneigentum, zum Beispiel Maschinen, an einen Spezialfinanzierer und mietet sie von diesem zurück. Dieses Instrument nennt man „sales-and-lease-back“. Zahlen muss das Unternehmen dann eine monatliche Leasingrate. Nach vier bis fünf Jahren gehören die Maschinen in der Regel wieder dem ursprünglichen Eigentümer.

Was kann man auf diese Art und Weise zu Geld machen? Grundsätzlich alles, was verkäuflich ist und nicht als Absicherung von Darlehen dient. Dazu gehören: Mobiles und immobiles Anlagevermögen, Forderungen, geistiges Eigentum, Marken und Patente.

Tipp: Unternehmer mit Liquiditätsengpässen sollten bereits bevor sie eine Anschaffung tätigen Lieferanten auf Leasingangebote ansprechen. Denn die Hersteller sind oftmals auch dann an potenziellen Kunden interessiert, wenn diese vorübergehend nicht über genügend Geld verfügen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 5. September, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 21:08

Geldautomaten werden immer seltener manipuliert, so das Bundeskriminalamt (BKA).

Im Jahr 2011 wurden etwa 1300 Angriffe auf solche Geräte registriert; 2010 waren es im Vergleich dazu noch 3180 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 59 Prozent.
BKA-Präsident Jörg Ziercke begründet diesen Rückgang mit der erfolgreichen Bekämpfung des sogenannten Skimming, des illegalen Ausspähens der Magnetstreifendaten und Kunden-PINs etwa an Geld-, Fahrkarten- oder Tankautomaten.

Im Jahr 2011 sperrten Banken mehr als 150.000 Kartendaten wegen Skimming-Angriffen. Im Jahr zuvor waren es noch doppelt so viele Sperrungen. Der Schaden wurde auf rund 35 Millionen Euro geschätzt.

Quelle: DAPD, 19. September, 2012. www.fiducia.de

Mittwoch 25. September 2013, 21:07

Bei der gestern begonnenen Konferenz der Verbraucherschutzminister in Hamburg wollen die von SPD und Grünen regierten Länder eine gesetzliche Deckelung der Dispo-Zinsen erreichen, so der NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne).

In dem Antrag der Länder, der der Rheinischen Post vorliegt, heißt es, die Dispo Zinsen lägen “ohne hinreichende Gründe auf zum Teil unverhältnismäßig hohem Niveau”. In die gleiche Kerbe schlägt auch der Finanzexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Manfred Westphal. Der Gesetzgeber müsse eingreifen und klare Regeln schaffen, so Westphal. In Zeiten, in denen sich Banken billig Geld besorgen können, müsse der Satz für Dispo-Zinsen deutlich unter neun Prozent liegen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnt die Begrenzung der Dispozinsen jedoch laut Süddeutscher Zeitung ab.

Quelle: Rheinische Post, Mittwoch, 12.09.2012. Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 12.09.2012.

Mittwoch 25. September 2013, 21:05

In einer aktuellen Studie vergleicht das Deutsche Institut für Service-Qualität die Konditionen und Services von Jugendkonten 28 großer regionaler und überregionaler Banken.

Mit speziellen Girokonten für Schüler, Auszubildende und junge Erwachsene versuchen Geldinstitute, die Kunden von morgen frühzeitig an sich zu binden. Doch sind Angebote und Extraleistungen wie kostenlose Kontoführung, Prepaid-Kreditkarten oder vergünstigte Konzerttickets wirklich etwas wert? Eins ist sicher: Es lohnt sich zu vergleichen.

Deutliche Unterschiede gab es bei den Konditionen der Einstiegskonten. So ist es zwar üblich, ein Konto ohne monatlichen Grundpreis anzubieten; 18 Prozent der untersuchten Angebote enthielten dennoch Kosten für die Kontoführung oder für eine EC-Karte.

Auch Überweisungen sind nicht immer kostenlos. Einige Banken verlangen dafür Gebühren zwischen 75 Cent und 2,50 Euro. Geht die Karte verloren, berechnen die Finanzinstitute in drei Viertel der Fälle bis zu 20 Euro für Sperrung und Ersatz. „Speziell junge Kunden mit schmalen Budgets sollten sich genau über die zusätzlichen Kosten eines vermeintlich günstigen Jugendkontos informieren. Sonst kann es passieren, dass sie zum Beispiel für monatlich nur eine Überweisung 30 Euro im Jahr bezahlen“, warnt Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.

In Verbindung mit Jugendkonten boten drei Viertel der getesteten Banken auch „Prepaid-Kreditkarten“ an. Hier lag die Spanne von kostenfreien Angeboten bis zu Angeboten für 22 Euro im Jahr. (Siehe auch: bankscore Meldung vom 01. Juli 2012: Prepaid-Kreditkarten – eine Mogelpackung?)

Testsieger wurde die Sparkasse Bremen mit dem Konto Giroflexx Start (kostenfreie Kontoführung und hohe Guthabenverzinsung). Den zweiten Rang belegt die Sparkasse Pforzheim Calw mit dem Jugendkonto red young (gute Konditionen und ein dichtes Filial- und Geldautomatennetz). Auf dem dritten Platz: Die Landessparkasse zu Oldenburg mit interessanten Mehrwertservices.

Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität, Freitag, 31.08.2012

Mittwoch 25. September 2013, 11:29

Immer mehr Deutsche erwerben Wohneigentum mit immer weniger Eigenkapital.

Zu diesem Ergebnis kommt das Internetportal ImmobilienScout24, nachdem es 12.000 Kreditanfragen untersucht hat. Dabei fand ImmobilienScout24 heraus, dass das zurzeit niedrige Zinsniveau zunehmend auch Personen mit niedrigem Einkommen zum Hauskauf verleitet. So sank die Eigenkapitalquote der Kreditnehmer beispielsweise im Berliner Raum von 24 Prozent im dritten Quartal 2011 auf 12 Prozent im zweiten Quartal 2012.

Diese Entwicklung ist nicht unbedingt positiv. Denn steigt das Zinsniveau wieder, kann die Anschlussfinanzierung für viele Kreditnehmer zu Falle werden.

Quelle: AS, 8./9. September 2012. Süddeutsche Zeitung, 8./9. September, 2012.

Mittwoch 25. September 2013, 11:28

Bankkunden in Deutschland haben die Jagd der Großbanken nach Profit satt, so Mathias Irminger Sonne in der dänischen Zeitung „Kristeligt Dagblad“.

Seit der Finanzkrise herrscht europaweit Verunsicherung. Vor allem eins ist geblieben: Ein großes Misstrauen gegenüber Banken.

Speziell in Deutschland hat das dazu geführt, dass ethisch ausgerichtete Banken wie die 1974 gegründete westdeutsche Bank „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“ (GLS Bank), die EthikBank aus Eisenberg oder die UmweltBank AG aus Nürnberg Rückenwind bekommen haben.

Im Zuge der Öko-Welle sind viele deutsche Verbraucher mehr als zuvor bereit ein paar Euro extra für Lebensmittel auszugeben, wenn diese Produkte nachhaltig, fair und ökologisch produziert wurden. Was aber nutzt das, wenn man an der Kasse mit einer Kreditkarte bezahlt, bei der die dahinterstehende Bank nicht nachhaltig und fair handelt? Wenn die Bank konsequent nur den höchsten Gewinn vor Augen hat und das Geld der Bankkunden in Kinderarbeit, Waffenhandel oder Atomenergie investiert?

Diesen Widerspruch hinterfragen mittlerweile viele Bankkunden. Eine Abwanderung von Großbanken zu kleineren Banken ist belegt. Alleine die Zahlen der GLS Bank sprechen für sich: In Jahr 2011 verzeichnete diese einen Kundenzuwachs von etwa 2.300 im Monat – das entspricht insgesamt einem Zuwachs von rund 30 Prozent.

Quelle: Kristeligt Dagblad, Montag 13. August, 2012

Mittwoch 25. September 2013, 10:08

Wohin mit dem Ersparten? Das fragen sich viele deutsche Anleger seit
der europäischen Schuldenkrise.

In Zeiten großer Unsicherheiten ist das kurzfristige Parken von
Geldern durchaus der richtige Weg, so die Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg. Obwohl die Zinsen sogar unter dem Inflationsniveau
von 1,9 Prozent liegen, geht der Trend zum Tagesgeld. Deutsche Anleger
nehmen die Verluste dabei hin, um flexibel zu bleiben. Sich
langfristig zu binden, scheint nicht das Gebot der Stunde zu sein, da
niemand weiß, welche Anlageform sich morgen wie entwickelt.

Verbraucherschützer warnen jedoch vor Lockvogel-Angeboten beim
Tagesgeld, mit denen Banken lediglich neue Kunden gewinnen wollen. Oft
können Verbraucher nicht wissen, wie lange ein Anbieter seine
Top-Konditionen beibehält.
So kann es vorkommen, dass die Zinsen deutlich sinken sobald der
Kundenstamm einer Bank groß genug ist. Geschehen sei dies etwa bei der
Wüstenrot-Bank, die Spitzenreiter beim Tagesgeld war, in der aktuellen
Rangfolge aber gar nicht mehr erscheine, so die Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg.
Das Verbraucherportal biallo.de empfiehlt, Tagesgeldangebote zu
vergleichen und die Banken auswählen, die schon länger auf den Markt
sind und in der Regel durchgehend gute Zinsen angeboten haben.

Tipp: Behalten Sie Zinssatz und Konditionen im Auge. Vergleichen Sie
dazu am besten an einem Stichtag jedes halbe Jahr, ob ihre Konditionen
immer noch gut sind. Einige Geldinstitute rechnen nämlich mit der
Trägheit der Bankkunden, die die Entwicklung über einen längeren
Zeitraum nicht verfolgen.

Mittwoch 25. September 2013, 10:05

Nach einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank nutzt inzwischen jedes fünfte Unternehmen aus Deutschland die chinesische Währung, um Zahlungen in China-Geschäften abzuwickeln. Vorteile bringt das Zahlen in Renminbi deutschen Firmen vor allem in den Preisverhandlungen. Bis zu fünf Prozent ihrer Kosten können sie hierdurch einsparen. Auß