bankscore Bankbewertung Bewertungsportal Gute Bank empfehlen Wissenswertes Gut zu wissen

Gut zu wissen!

Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie alle wichtigen News und Informationen, die für Sie als Bankkunde von Interesse sein könnten. Bleiben Sie in der Bankenwelt auf dem Laufenden mit BANKSCORE.

LBB Sparkurs: Amazon- und ADAC-VISA Kreditkarten-Kunden betroffen

Mittwoch 06. Oktober 2021, 19:52

Etwa 1,5 Millionen Kunden sogenannter ADAC-Kreditkarten und knapp eine Million deutsche Amazon-Kunden haben sich zu günstigen Konditionen Visa-Karten ausstellen lassen. Diese Karten werden von der Landesbank Berlin (LBB) betreut, die den Sparkassen gehört. Wie WirtschaftsKurier und Focus-Online schreiben zieht sich die Bank wahrscheinlich aus diesem Geschäft zurück. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es noch nicht.

Was bedeutet das für die Kunden?

Voraussichtlich werden die Kartenbesitzer bald Post von ihrem Kreditkarten-Anbieter bekommen. Eine Mitteilung, dass die Bank, die hinter der Kartenabwicklung steht, die Zusammenarbeit einstellt. Möglicherweise, so WirtschaftsKurier, können die Anbieter der Karten bereits eine neue Bankverbindung ihren Kunden anbieten.

Die Solarisbank, Railsbank oder Starling werden als Interessenten gehandelt, ohne dass es dafür noch eine offizielle Bestätigung gibt.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/banken/schrumpfkur-bei-landesbank-sparkassen-institut-streicht-die-segel-knapp-2-5-millionen-deutsche-verlieren-ihre-kreditkartenbank_id_24307874.html
Mittwoch, 06. Oktober 2021. Von Oliver Stock (WirtschaftsKurier)

Banken können Strafzinsen nicht ohne Weiteres einführen

Donnerstag 30. September 2021, 12:29

Wenn Geldhäuser Negativzinsen einführen, gelten diese zunächst nur für Neukunden. Will eine Bank von Bestandskunden das – auch sogenannte Verwahrentgelt – erheben, muss sie dies individuell vereinbaren. Die einseitige Änderung des Preisaushangs genügt nicht, erläutert Verivox.

Das Vergleichsportal hat 392 Banken gefunden, die Negativzinsen für Privatkunden auf ihrer Website oder in ihrem online zugänglichen Preisverzeichnis veröffentlicht haben.
Dazu verlangen 21 Banken Gebühren für das üblicherweise kostenlose Tagesgeldkonto. Ein faktischer Negativzins.

Quelle:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/

EuGH-Urteil: Alte Kreditverträge können widerrufen werden

Montag 13. September 2021, 17:09

Laut dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wurden in vielen privaten Darlehensverträgen unklare Pflichtangaben gemacht. Demzufolge hat die Widerrufsfrist für diese Verträge nie zu laufen begonnen. Das bedeutet, dass viele Verbraucher ihre Kreditverträge auch noch nach Jahren widerrufen können. In den konkreten Fällen ging es um Autokredite der VW Bank, der Skoda Bank und der BMW Bank. (Az.:C-33/20,C-155/20,C-187/20).

Worum geht es?
Wenn man einen Darlehensvertrag abschließt muss der Kreditgeber darüber informieren, ob und wie man den Vertrag widerrufen kann. Diese Angaben müssen im Darlehensvertrag enthalten sein damit die zweiwöchige Widerrufsfrist beginnen kann. Ist das nicht der Fall – oder zumindest nicht in ausreichender Klarheit angegeben – beginnt auch die Widerrufspflicht nicht zu laufen.

Besonders die Pflichtangaben, so urteilte der EuGH, zum Verzugszinssatz seien im vorliegenden Fall fehlerhaft. Hier müsse eine absolute Zahl angegeben werden. Auch die Berechnungen zur Vorfälligkeitsentschädigung seien nicht klar genug formuliert gewesen.

Quelle:
https://www.wbs-law.de/bankrecht/wichtiges-eugh-urteil-erwartet-koennen-verbraucher-bald-nahezu-alle-darlehensvertraege-widerrufen-56218/
Donnerstag 9. September, 2021

BGH-Urteil: Dispozinsen müssen durchschaubar sein

Montag 06. September 2021, 17:13

Banken sind verpflichtet, die Zinssätze für Dispokredite unter Anderem im Preisverzeichnis „klar, eindeutig und in auffallender Weise“ hervorzuheben. Sind die Dispozinsen unterschiedlich reicht die Angabe des Höchstzinssatzes („bis zu … Prozent“) nicht aus. Das hat der Bundesgerichtshof in zwei Verfahren gegen die Deutsche Bank und die Sparda-Bank Hessen entschieden. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen die beiden Banken geklagt.

Aktenzeichen: Az. XI ZR 46/20 (Deutsche Bank) und XI ZR 19/20 (Sparda-Bank Hessen)

Quelle:
https://www.vzbv.de/urteile/bgh-urteil-dispozinsen-muessen-transparenter-sein
Mittwoch, 18. August 2021

Gebühren-Erstattung nach BGH-Urteil

Dienstag 24. August 2021, 16:59

Viele Bankkunden erhalten derzeit Post von ihrer Hausbank. Sie sollen den aktuellen Konditionen für ihr Konto schriftlich zustimmen.

Worum geht es?
Bisher war es gängige Praxis, dass die Geldinstitute Änderungen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen einfach ihren Kunden mitteilten. Wenn nicht innerhalb zweier Monate Einspruch erhoben wurde, galt das Nichtstun als Zustimmung.

Nach eine Klage der Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (BGH AZ.: XI ZR 26/20) urteilt der BGH, dass es nicht genügt wenn die Bank den Kunden über Änderungen informiert und dieser nicht ausdrücklich zustimmt.

Um Rechtssicherheit herzustellen, müssen alle Banken und Sparkassen das aktive Einverständnis ihrer Kunden nachholen.

Nach Medienberichten sind viele Bankkunden nun verunsichert. Droht womöglich die Kündigung, wenn man den Bedingungen der Bank nicht zustimmt? Laut Biallo.de gehen die Banken unterschiedlich vor. Die Direktbank ING, früher ING DiBa hat sich entschieden, die vom BGH-Urteil betroffenen Gebühren und Gebührenerhöhungen zunächst auszusetzen. Die Commerzbank hält an geplanten Gebührenerhöhungen fest und plant deshalb die Zustimmung des Kunden über das Onlinebanking per Klick einzuholen. Laut Tagesspiegel steht womöglich bei der Postbank bei manchen Kunden die Kündigung an.

Um die zu viel berechneten Gebühren zurückzufordern, muss jeder Verbraucher leider selbst Kontakt mit seiner Bank aufnehmen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat einen Musterbrief ins Netz gestellt.

Musterbrief:
https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/unzulaessige-vertragsaenderungen-so-koennen-sie-bankgebuehren-zurueckfordern-60926#3

Quellen:
https://plus.tagesspiegel.de/wirtschaft/streit-um-gebuehren-wenn-banken-mit-der-kuendigung-drohen-226127.html
Freitag, 20. August.2021. Von Heike Jahberg

https://www.biallo.de/verbraucherschutz/news/bgh-urteil-kontogebuehr-erhoehung/
Montag, 19. Juli, 2021. Von Mike Belschner

Dienstag 10. August 2021, 11:49

Um die Zentrale des Einwohnermeldeamtes in der Innenstadt Nürnbergs zu entlasten, geht Oberbürgermeister Marcus König (CSU) neue Wege. Wer sich in Nürnberg ummelden oder einen Pass beantragen will, kann das zukünftig auch bei der Sparkasse erledigen. Nürnberg bietet ab sofort in insgesamt vier Filialen der Sparkasse den Bürgerservice an.

Rund um die Uhr: 24-Stunden-Abholautomaten
Das Angebot gilt in den Sparkassenfilialen in Mögeldorf, Eibach, St. Leonhard und am Friedrich-Ebert-Platz. In Mögeldorf und St. Leonhard stehen zudem 24-Stunden-Abholautomaten. So können Bürger beantragte Pässe ohne Termin und unabhängig von Öffnungszeiten die Dokumente abholen.

Quelle:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/stadt-nuernberg-bietet-buergerservice-in-sparkassen-filialen-an,Sdy65Fo
Freitag, 23. Juli, 2021

Mittwoch 04. August 2021, 18:54

Ab dem 8. August 2021 verpflichtet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) alle Banken und Sparkassen in Deutschland einen Herkunftsnachweis bei Bareinzahlungen von mehr als 10.000 Euro zu verlangen. Im Falle von nicht ausreichenden Nachweisen können Kreditinstitute die Bartransaktion ablehnen.

Warum wird die Meldepflicht eingeführt?

Um das Geldwäschegesetz umzusetzen. Das Gesetz soll den Missbrauch des Finanzsystems durch Verschleierung und Verschiebung von Vermögenswerten illegaler Herkunft sowie Finanzierung von Terrorismus verhindern (BaFin Homepage).

Für Privatkunden gilt:

Bei Einzahlungen von mehr als 10.000 Euro auf ein eigenes Konto muss ein geeigneter Beleg über die Herkunft des Geldes vorliegen. Dies gilt auch bei Einzahlungen in mehreren Teilbeträgen, wenn die Summe der Teilbeträge 10.000 EUR überschreitet.

Für gewerbliche Kunden gilt:

Die Nachweispflicht gilt grundsätzlich für gewerbliche Kunden ebenso. Es können aber Sonderregelungen für sogenannte „regelmäßige Einzahler“ gelten. Etwa für Gewerbetreibende mit traditionell hohem Bargeldaufkommen.

Geeignete Belege können nach Auskunft der BaFin insbesondere sein:

  • Ein aktueller Kontoauszug bzgl. eines Kontos des Kunden bei einer anderen Bank oder Sparkasse, aus dem die Barauszahlung hervorgeht,
  • Barauszahlungsquittungen einer anderen Bank oder Sparkasse, ein Sparbuch des Kunden, aus dem die Barauszahlung hervorgeht,
  • Verkaufs- und Rechnungsbelege (z. B. Belege zu einem Auto oder Edelmetallverkauf),
  • Quittungen über Sortengeschäfte,
  • letztwillige Verfügung, Testament, Erbschein oder ähnliche Erbnachweise, Schenkungsverträge oder Schenkungsanzeigen.

Quellen:
https://www.wochenblatt-news.de/bankenaufsicht-fordert-ab-dem-8-august-2021-bei-bareinzahlungen-von-mehr-als-10-000-euro-einen-besonderen-nachweis-ueber-die-herkunft-des-geldes/
Donnerstag, 29. Juli 2021. (Pressemitteilung: Kreissparkasse Tuttlingen

https://www.sparkasse-luedenscheid.de/de/home/ihre-sparkasse/bareinzahlungen.html?n=true&stref=hnav

https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Auslegungsentscheidung/dl_ae_aua_bt_ki_gw.html

Donnerstag 01. Juli 2021, 17:09

Das Vergleichsportal Verivox hat die online zugänglichen Produktübersichten und Preisverzeichnisse von rund 1.300 Kreditinstituten nach Negativzinsen für Privatkunden durchforstet. Demnach haben 349 Banken Strafzinsen für Privatkunden auf ihrer Website oder in ihrem online zugänglichen Preisverzeichnis veröffentlicht. In einigen Fällen gilt dies bereits ab 25.000 Euro. Auch die Gebühren steigen.

Zudem verlangen 20 Geldinstitute Gebühren für das üblicherweise kostenlose Tagesgeldkonto. Das ist, so Verivox, ein faktischer Negativzins. Einige Banken und Sparkassen erheben laut Medienberichten oder Hinweisen von Verbrauchern Negativzinsen, diese sind jedoch nicht online zu finden. (Stand der Erhebung: 30.06.2021).

Quellen:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/banken-negativzinsen-gebuehren-101.html
Mittwoch, 30.Juni 2021

Montag 31. Mai 2021, 12:51

Mit der sinkenden Zahl von Corona-Neuinfektionen rechnet die Autoindustrie damit, mehr Autos in der zweiten Jahreshälfte zu verkaufen. Der Trend zeigt klar nach oben – nicht zuletzt aufgrund von E-Autos, die sich bei Käufern dank staatlicher Förderung wachsender Beliebtheit erfreuen.

Eine Auswertung des Finanzdienstleisters FMH-Finanzberatung hat für das Handelsblatt getestet, wo Autokäufer günstige Raten- und Kreditangebote finden.

Um die bestmöglichen Konditionen zu bekommen, sollten Autokäufer immer sowohl nach klassischen Raten- als auch nach Autokrediten fragen und prüfen, welches Angebot günstiger ist – und zwar bei mehreren Banken. Das ist etwas aufwendig, kann sich aber lohnen.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/handelsblatt-testet-diese-autokredite-bieten-niedrige-zinsen-und-maximale-flexibilitaet-/27236560.html
Montag, 31 Mai, 2021. Von Julia Groth

Montag 17. Mai 2021, 17:24

Um Geldwäsche zu bekämpfen plant der Finanzaufsicht Bafin, dass Bankkunden bei der Einzahlung hoher Bargeld-Beträge künftig die Legalität des Geldes nachweisen müssen. Bei einer Bargeldsumme ab 10.000 Euro werden die Banken dazu verpflichtet einen schriftliche Herkunftsnachweis zu verlangen. Bei Gelegenheitskunden sogar schon ab 2500 Euro.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben gemeinsam heftig gegen dieses Vorhaben protestiert. Die geforderten Dokumente, heißt es, könne kaum ein Bankmitarbeiter auf Echtheit überprüfen. Zudem werden es auch vielen Kunden unmöglich einen Nachweis zu erbringen. Die Bankenverbände weisen darauf hin, dass Banken vielfach in den Kontoverträgen verpflichtet seien, Bargeld als Einzahlung anzunehmen.

Quellen:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/bekaempfung-von-geldwaesche-sparkassen-und-genossenschaftsbanken-gegen-neue-bargeld-regeln/27191490.html?ticket=ST-5433610-0lo1Mm0uaNl15UNLpS4V-ap4
Freitag, 14. Mai, 2021

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Banken-kritisieren-schaerfere-Bargeld-Regeln-article22554233.html
Freitag, 14. Mai, 2021

dpa

Dienstag 11. Mai 2021, 12:17

Wer kennt das nicht. Die Hausbank schickt neue Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu und der Kunde blickt nicht durch. Wenn man nicht mit den Änderungen einverstanden ist, soll ein Widerspruch eingereicht werden, wenn auf die Ankündigung dieser Änderungen nicht reagier wird, wertet die Bank dies als Zustimmung.

Das ist nicht zulässig, so hat der BGH geurteilt. Laut BGH sei Schweigen im Rechtsverkehr keine Form der Zustimmung. So nach dem Motto: Wer nicht widerspricht, ist einverstanden, zählt nicht. Die Klauseln, so begründet das Gericht, seien zu weitreichend und benachteiligen die Kunden unangemessen (Az.: XI ZR 26/20).

Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Quelle:
https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_89928030/banken-richter-kippen-agb-klauseln-zur-stillen-zustimmung-.html
Dienstag, 27. April 2021. t-online

dpa

Dienstag 27. April 2021, 15:42

Ab Juli gehört das bisher kostenfreie Girokonto bei der Commerzbank der Vergangenheit an – auch für Bestandskunden. So wird das kostenfreie “Vorteilskonto” im “Pluskonto Vorteil” umbenannt und kostet 4,90 Euro im Monat. Dafür entfällt der monatliche Mindestgeldeingang von 700 Euro weg, schreibt die Commerzbank auf seiner Homepage.
Laut t-online schafft auch die Comdirect, die Direktbank-Tochter der Commerzbank, das bedingungslose kostenfreie Girokonto schon ab Mai ab.
Kürzlich änderte die Commerzbank seine AGBs und fügte hinzu, dass die Weitergabe von Negativzinsen möglich sei. Zudem hat die Commerzbank die Guthaben-Grenze gesenkt, ab der Neukunden Negativzinsen zahlen müssen. Ab dem 1. August 2021 liegt das Limit bei 50.000 Euro. Für Beiträge darüber hinaus fällt ein jährliches Verwahrentgelt von 0,5 % an. Zuvor lag der Freibetrag bei 100.000 Euro, schreibt stadt-bremerhaven.de.

Quelle:
https://stadt-bremerhaven.de/commerzbank-schafft-kostenlose-0-euro-konten-ab/
Montag 26. April 2021. Von André Westphal

https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_89921668/commerzbank-schafft-kostenloses-girokonto-ab-fuer-bestandskunden.html
Montag, 26. April 2021. Von mak, t-online

https://www.commerzbank.de/portal/de/seiten/girokonto/inhalt/startseite/kostenlosesgirokonto.html?gclid=CjwKCAjw7J6EBhBDEiwA5UUM2lPMZIzSllLU5aKjiTLW0FjbGe-_SNroYDRod4F6QUCzLtbaM6AH6hoCzU0QAvD_BwE

Dienstag 20. April 2021, 12:19

Eine Bankkundin der Commerzbank staunte nicht schlecht als plötzlich ihre Karte im Supermarkt nicht mehr funktionierte. Zuhause rief sie die Hotline der Bank an und erfuhr, dass Ihr Konto gekündigt ist. Die Sachbearbeiterin verwies bei der Kündigung auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine Begründung für die Kündigung bekam die Kundin nicht. Dabei ist sie kein Einzelfall, wie auch weitere Medien berichten.

Nichts desto trotz ist die Commerzbank in diesem Fall im Recht. Denn weder Bankkunde noch Geldinstitut müssen einen Grund für eine Kündigung angeben. Meist sind es die Privatbanken, wie beispielsweise die Commerzbank, die eine Kündigung aussprechen und nicht VR Banken oder Sparkassen, so die Finanzjuristin bei der Verbraucherzentrale Bayern, Sibylle Miller-Trach. Letztere hätten hier sowieso eine Hürde mehr: “Als Anstalten des öffentlichen Rechts brauchen Sparkassen für die Kündigungen einen sachgerechten Grund und müssen den auf Nachfrage der Kunden auch nennen”, erklärt Miller-Trach.

Quelle:
https://www.nordbayern.de/wirtschaft/plotzlich-ohne-konto-commerzbank-kundigt-nurnbergerinnen-ohne-grund-1.10997023
Montag, 19. April 2021

Dienstag 13. April 2021, 18:05

In vergangenen Jahren wurden eher Firmenkunden oder vermögenen Bankkunden Strafzinsen aufgebrummt, aber das ist längst nicht mehr der Fall. Laut dem Finanzvergleichsportal Verivox berechnen inzwischen mindestens 95 Institute Negativzinsen schon ab einem Gesamtguthaben von 50.000 Euro oder weniger.

Nach Einschätzung des Portals hat Corona diese Entwicklung beschleunigt, denn die deutsche Sparquote liegt in der Pandemie-Zeit auf Rekordniveau. Ein Teufelskreis: Je mehr Spargelder die Geldinstitute annehmen müssen, desto größer wird der Druck auf die Banken die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben.

Not macht also erfinderisch. Laut ZDF entpuppt sich das scheinbare Nullsummenspiel für manche Banken als eine lukrative Ertragsquelle im Niedrigzinsumfeld. So erhöhen einige Geldinstitute die Kontogebühren anstelle von Strafzinsen. Verbraucherschützer weisen in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Negativzinsen bei Bestands- und Neukunden nur zulässig seien, wenn das Verwahrentgelt ausdrücklich mit ihnen vereinbart wurde. Es reiche nicht, lediglich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu ändern.

Quellen:
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/bank-strafzinsen-geld-sparen-100.html
Samstag, 10. April, 2021. Von Friederike Marx

dpa

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/negativzinsen-banken-verwahrentgelt-100.html
Dienstag, 6. April, 2021. Von Frank Bethmann

Mittwoch 31. März 2021, 17:32

Laut einem Bericht des Handelsblatts könnte die Kreditauskunftei Schufa vor dem Verkauf an einen US-amerikanischen Finanzinvestor stehen. Angeblich führen einige Eigentümer der Schufa, darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank, Gespräche mit den Finanzinvestors EQT, nachdem dieser Interesse an Schufa signalisiert hat. Es wird spekuliert, dass das Unternehmen bei einem Verkauf zwei Milliarden Euro Wert sein könnte.

Kein Wunder, dass es eine Kaufinteresse an der Schufa gibt, heißt es in einem Kommentar des Handelsblattes. Die Unternehmensgruppe verwaltet Daten über die Kreditwürdigkeit von fast 68 Millionen Bundesbürgern und sechs Millionen Unternehmen. Die Tatsache, dass die Schufa tiefgreifende Daten über praktisch jeden Einwohner Deutschlands verwaltet, weckt Begehrlichkeiten. Schließlich hat das Geschäftmodell der Schufa – nämlich das Geschäft mit Daten – Zukunft.

Quellen:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/kreditauskunft-moeglicher-verkauf-der-schufa-banken-in-gespraechen-mit-finanzinvestoren/27048116.html?ticket=ST-3277904-AymkGOiknP7ef0VVOLDw-ap2
Sonntag, 28. März, 2021

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-verkauf-der-schufa-ist-eher-unwahrscheinlich/27051220.html
Montag, 29. März, 2021. Von fmd

https://www.golem.de/news/datenschutz-schufa-soll-an-finanzinvestoren-verkauft-werden-2103-155360.html
Dienstag, 30. März 2021. Von Moritz Tremmel

Mittwoch 24. März 2021, 16:20

ETF ist eine Abkürzung für (englisch) exchange-traded fund. Hierbei handelt es sich um einen auf der Börse gehandelten Investmentfond.

Die meisten börsengehandelten Fonds sind passiv verwaltete Indexfonds, welche die Zusammensetzung und Entwicklung eines Wertpapierindexes nachbilden. Im Falle des DAX die Aktien von 30 deutschen Großunternehmen.

Bei solchen Fonds spricht man von einem passiven Management: Denn der Verwalter trifft keine eigenen Entscheidungen, wie das Fondsvermögen im Einzelnen angelegt wird. Er orientiert sich vielmehr ausschließlich daran, wie sich der Wert des von ihm nachempfundenen Indexes entwickelt.

Quellen:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/WA/ETF/ETF_node.html
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Donnerstag 18. März 2021, 14:56

Früher sprach man von einem Beratungsprotokoll, heute nennt man das Dokument: eine Geeignetheitserklärung. Darin sollen die Merkmale und Risiken eines Produkts beschrieben werden.

Die Rechtsgrundlage hierfür ist in der Richtlinie MiFID II, RiLi 2014/65/EU, Artikel 25 Abs. 6 (Beurteilung der Eignung und Zweckmäßigkeit sowie Berichtspflicht gegenüber Kunden).

Quelle:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-geeignetheitserklaerung-in-deranlageberatung_162924.html

Montag 01. März 2021, 16:49

In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärte der neue Firmenkundenvorstand der Commerzbank, Michael Kotzbauer, die neue Ausrichtung seiner Bank.

Deutschlands zweitgrößte Privatbank will mehr Geschäft mit kleinen Mittelständlern. Das Engagement im Ausland soll zurückgefahren werden. Dabei, so Kotzbauer, soll endlich zu angebrachten Preisen und Margen zurückgefunden werden. Das bedeutet auch, die Negativzinsen der EZB werden künftig in noch größerem Umfang an ihre Firmenkunden weitergegeben.

Für die Zeit nach der Corona-Pandemie kündigt der Firmenkundenchef eine Verschärfung der Kreditvergaberegeln an. Denn, die Kredite waren viele Jahre lang zu billig – ein zentrales Problem des deutschen Bankensektors, so Kotzbauer.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/interview-mit-michael-kotzbauer-commerzbank-firmenkundenchef-wir-muessen-jetzt-anpacken-/26938964.html?ticket=ST-6684204-5THJy7BjlMFaxli5Q5Ta-ap4
Freitag 26. Februar 2021. Von Michael Maisc und Andreas Krönerh

Mittwoch 24. Februar 2021, 16:31

Die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) fordert die Politik auf, falschen Vertriebs- und grünen Werbeversprechen bei Geldanlagen zu unterbinden. Demnach sollten Anlagen nur als nachhaltig bezeichnet werden dürfen, wenn sie einen nachweisbaren Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen leisten.

„Angebote der Finanzindustrie, die mit einem direkten Beitrag ihrer Anlageprodukte zu bestimmten Nachhaltigkeitszielen werben und zugleich marktübliche Renditen versprechen, müssten kritisch hinterfragt werden.“

Zu diesem Fazit kommt ein Gutachten der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Marco Wilkens und Prof. Dr. Christian Klein im Auftrag des vzbv. Es wird zwar nicht bestritten, dass nachhaltige Geldanlagen eine positive Wirkung entfalten könnten, wahrscheinlicher sind jedoch nur indirekte Effekte wie eine Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/greenwashing-risiko-bei-nachhaltigen-geldanlagen
Mittwoch, 17. Februar 2021

Donnerstag 11. Februar 2021, 18:13

Im Jahr 1990 wurde die Deutsche Kreditbank (DKB) gegründet und ist seitdem als Bank aktiv. Das Internet-Banking wurde dann später entsprechend für die Bankkunden eingeführt. Das Bankengeschäft zu digitalisieren galt früher als kostensparend. Für Kunden bedeutete das beispielsweise ein kostenloses Onlinekonto. Diese Zeiten scheinen jetzt vorbei zu sein.

SPORTSGEIST schreiben wir groß, schreibt die DKB auf ihre Homepage über sich. Ob Ihre Geschäftskunden, die ein „DKB Business“-Konto besitzen, das auch so sportlich sehen? Denn bisher war dieses Geschäftskonto kostenlos. Wie finanz-szene.de herausgefunden hat, kostet das Geschäftskonto für Freiberufler nun 15 Euro monatlich.

Aber auch andere Banken griffen bei ihren Geschäftskunden zu. Ein Geschäftskonto bei der Commerzbank hat einen Grundpreis von monatlich 9,90 Euro, das Basisangebot bei der Deutsche Bank liegt ebenfalls bei 9,90 Euro und bei der Hypo-Vereinsbank kostet eine Basisvariante 7,00 Euro. Nur betreiben diese Banken auch ein umfangreiches Filialnetz. Anders als die DKB.

Quellen:
https://finanz-szene.de/digital-banking/dkb-melkt-geschaeftskunden-und-erhoeht-von-0-auf-15-euro/
Montag, 8. Februar 2021. Von Christian Kirchner

https://www.dkb.de/geschaeftskunden/branchen/freie_berufe/dkb_business/

Donnerstag 28. Januar 2021, 18:38

Oft ist das Betreiben ein eigenen Filiale für viele Banken nicht mehr rentabel. Deshalb kooperieren Sparkassen und Genossenschaftsbanken gerade im ländlichen Raum um die Kosten gemeinsam zu schultern. So dürfen die Kunden einer Sparkasse beispielsweise kostenlos den Geldautomaten einer Volksbank mitbenutzen. Und andersherum.

Nun berichtet die Hessenschau über Fälle bei denen doch Gebühren von fast fünf Euro für das Geldabheben berechnet wurden. Ein Kunde der Sparkassen Oberhessen ärgerte sich, dass er nicht vorab über die neue Preispolitik informiert wurde. Auch in den Geldautomatenräumen findet man keinen Aushang über die Gebühren. In diesem Fall bekam er als Fremdkunde zumindest direkt vor dem Auszahlungsvorgang die Höhe der Gebühren im Schirm angezeigt. So hatte er die Möglichkeit den Abhebeprozess abzubrechen.

Laut der abgegebenen Kommentare bei bankscore.de berichten unsere Nutzer sogar davon, dass nicht einmal die Höhe der anfallenen Abhebegebühren auf dem Schirm angezeigt wurde.

Quelle:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/veraergerte-kunden-fuenf-euro-fuers-geldabheben-nach-banken-kooperation,sparkasse-volksbank-geldabheben-100.html
Freitag, 15. Januar, 2021. Von Ursula Mayer

Donnerstag 21. Januar 2021, 16:09

Aus Angst vor Corona versuchen immer mehr Verbraucher kontaktlos mit einer Karte, einem Smartphone oder einer Smartwatch im Laden zu bezahlen. Seit Frühjahr 2020 kann man kleine Beträge bis zu 50 Euro auch ohne PIN oder Unterschrift bezahlen. Einfach die Karte drauflegen und fertig.

Trotzdem wird doch in vielen Fällen nach der PIN gefragt. Warum ist das so? Aus Sicherheitsgründen gibt es eine bestimmte Obergrenze, nämlich wenn man innerhalb kurzer Zeit nacheinander mehrere Zahlungen tätigt.

Es ist das kartenausgebende Institut, das entscheidet wie hoch das Limit ist. „In der Regel liegt die Obergrenze bei 150 Euro und bei maximal fünf kontaktlosen Transaktionen”, erklärt Lisa Werner von EURO Kartensysteme.

Beispiel: Angenommen Sie kaufen bei Lidl, Rewe und Edeka für jeweils 45 Euro ein und bezahlen kontaktlos mit Ihrer Girocard (ehemals EC-Karte). Dann haben Sie zusammengerechnet für 135 Euro eingekauft. Wenn Sie danach an der Tankstelle für 30 Euro tanken und halten Ihre Karte an das Lesegerät, so würden Sie am Terminal nach Ihrer PIN gefragt. Denn durch diese Transaktion übersteigen Sie die Obergrenze von 150 Euro und der Schutzmechanismus wird aktiviert.

Diebstahl: Wird Ihre Karte gestohlen, soll dadurch gewährleistet werden, dass sich der Schaden in Grenzen hält.

Quelle:
https://www.chip.de/news/Verwirrung-um-EC-Karte-im-Supermarkt-Warum-Sie-auch-bei-kleinen-Betraegen-die-PIN-eingeben-muessen_183242710.html
Mittwoch, 20. Januar, 2021. Von Konstantinos Mitsis

Montag 18. Januar 2021, 17:29

Die Verbraucherzentrale des Bundesverbands (vzbv) hat im November 2020 Klage gegen Check24 eingereicht. Nach nur fünf Monaten nimmt nun das Unternehmen Check24 sein Kontovergleichsangebot vom Netz.

Laut Verbraucherschützer ist das Angebot von Check24 nicht für einen Überblick über vorhandene Kontoangebote am Markt geeignet. Die Webseite sei zwar vom TÜV Saarland zertifiziert, aber dennoch mangelhaft und genügt nicht den gesetzlichen Anfordungen an eine solche Vergleichswebseite, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Der vzbv kritisiert,

dass nur 567 Anbieter von insgesamt 1.717 Kreditinstituten gelistet sind

dass in der Regel für einen Anbieter nur eine Kontomodell zu finden ist

dass die Filterfunktion mangelhaft ist (beispielsweise wurden Hamburger Sparkasse oder Berliner Volksbank nicht bei Setzen des Filters „Regionalbanken“ angezeigt).

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/kontovergleichswebseite-gescheitert
Montag, 18. Januar 2021

Mittwoch 13. Januar 2021, 18:37

Laut Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung will die Schufa ihr heftig kritisiertes Projekt, bei dem die Auskunftei Bankkonten durchstöbern und analysieren will, nun von einer zweiten Landesdatenschutzbehörde prüfen lassen. So nach dem Motto: Was in Bayern nicht geht, probieren wir mal in Hessen.

Mit einem Trick will die Schufa ihr umstrittenes Projekt „Check Now“ durchfechten indem sie einfach die Datenschutzbehörde wechselt.

Die Datenschutzbehörde in Hessen, die als unternehmensfreundlicher gilt, hat sich bei heiklen Vorhaben bereits auf die Seite der Auskunfteien geschlagen. Laut Medienberichte wollen sie erlauben, dass Auskunfteien die Daten von wechselfreudigen Strom- und Gaskunden sammeln dürfen, was die meisten Datenschutzbehörden ablehnen.

Das Projekt “Schufa Check Now” hat im November 2020 bei den Landesdatenschützern in Bayern für große Empörung gesorgt. Schließlich hat der Kooperationspartner von Schufa, O2 Telefoncia, einen Rückzieher gemacht.

Quellen:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-konto-hessen-1.5171188
Montag, 11. Januar 2021. Von Nils Wischmeyer

https://www.vzbv.de/pressemitteilung/schufa-schnueffelplaene-dreiste-rosinenpickerei
Dienstag, 12. Januar, 2021

Montag 04. Januar 2021, 17:31

Wer im Internet mit Kreditkarte Produkte bezahlen möchte braucht künftig neben den Daten auf der Karte eine zusätzliche Angabe. Das könnte eine Transaktionsnummer (TAN) oder ein Fingerabdruck auf dem Smartphone sein. Ab dem 15. Januar 2021 müssen Zahlungen ab 250 Euro mit der “Zwei-Faktor-Authentifizierung” freigegeben werden. Ab 15. Februar greift sie ab 150 Euro und ab Mitte März bei allen Bezahlvorgängen. Das berichtet der Norddeutsche Rundfunk. Für das Bezahlen per Lastschrift, PayPal oder Paydirekt gibt es keine Änderungen, ergänzt der Mitteldeutsche Rundfunk.

2021 werden alte 20-Euro-Scheine nach und nach aus dem Geldumlauf gezogen. Die neuen Banknoten erhalten eine Beschichtung mit einem Speziallack der sie haltbarer macht. Die neuen Geldscheine fühlen sich dadurch glatter an.

Quellen:
https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/neuerungen-verbraucher-energie-100.html#sprung9
Freitag, 01. Januar 2021

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/DigitaleGesellschaft/OnlineBanking/Zwei_Faktor_Authentisierung/Zwei-Faktor-Authentisierung_node.html

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/neuerungen-verbraucher-energie-100.html#sprung9
Dienstag, 29. Dezember 2020

Montag 14. Dezember 2020, 16:48

Banken dürfen beim Girokonto nicht Alles. Auch nicht jede erhobene Gebühr ist erlaubt.

Kontoüberziehungen – Falls man das Girokonto überzieht, darf die Bank zusätzlich zum höheren Zins keine Bearbeitungsgebühren berechnen. (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 21. September 2009, Az. 31 U 55/09). Auch Strafgebühren, die beim Überweisen von einem überzogenen Girokonto anfallen, sind nicht erlaubt. Da man bereits höhere Zinsen zahlt, sei das Risiko der Bank bereits abgedeckt, so das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urteil vom 4. August 2012, Az. 23 U157/09).

Nachforschen bei Überweisungen – Falls der Bank bei einer Überweisung ein Fehler unterläuft, darf sie keine Gebühren berechnen, wenn das Geld nicht beim Empfänger ankommt. Anders ist es, wenn man als Kunde etwas falsch macht. Wenn man beispielsweise die Kontonummer falsch angibt, kann die Bank Entgelte festlegen.

Kontokündigung – Für das Kündigen eines Girokontos darf die Bank keine Gebühren erheben. Das ist kostenlos.

Übertragen von Restguthaben – Haben Sie Ihr Girokonto gekündigt, fallen keine Bankgebühren für das Übertragen vom Guthaben auf das neue Konto an.(Oberlandesgericht Jena, Urteil vom 8. Januar 2015, Az. 1 U 541/14).

SMS-TAN – Wer beim Onlinebanking das Handy nutzt, um sich die Transaktionsnummer per SMS zusenden zu lassen (SMS-TAN), muss dafür oft Gebühren bezahlen. Die Bank darf aber nur dann eine Gebühr verlangen, wenn die TAN tatsächlich für eine Überweisung genutzt wurde.

Quelle:
https://www.finanztip.de/girokonto/bankgebuehren/

Samstag 28. November 2020, 15:48

Laut BR-24 beendet der Telefónica-Konzern seine Zusammenarbeit bei einem Testlauf mit der Schufa. Das Bestreben der Auskunftei, die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern auch anhand ihrer Bankkontodaten zu bewerten, hatte für viel Kritik von Datenschützern gesorgt.

Die Schufa, die mit ihrem Score die Zahlungsfähigkeit von Konsumenten für Unternehmen bewertet, hatte “die Akzeptanz einer Einwilligung” für den Einblick aufs Bankkonto getestet. Dabei hatten Neukunden von Telefónica/O2, die aufgrund ihrer schlechten Schufa-Bewertung normalerweise keinen Handyvertrag bekommen würden, der Schufa erlaubt, ihr Girokonto zu durchstöbern.

Quellen:
https://www.br.de/nachrichten/meldung/kritik-an-der-schufa-telefonica-stoppt-testlauf-fuer-kontodaten,3003445ef
Samstag, 28. November 2020
Bayern 2 Nachrichten, 27. November 2020. 23:00 Uhr

Freitag 27. November 2020, 19:10

Bisher kennt die Schufa nach eigenen Angaben weder Einkommen noch Vermögen von Verbraucher. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung verfolgt die Schufa eine neue Strategie um an Daten von Verbraucher zu gelangen. Das Ziel ist es einen detailgetreuen Einblick in Millionen Kontoauszüge zu bekommen. Mit diesem Wissen könnte die Schufa eine Art Superscore entwickeln.

Wie geht das?

Das Angebot „Schufa CheckNow”, das die Auskunftei zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2 zur Zeit testet, scheint wie eine echte Hilfe für den Kunden. Auf der Webseite befindet sich ein kleines Kästchen, das die Verbraucher freiwillig anhaken können. Somit erlaubt der Nutzer der Auskunftei die eigenen Kontoauszüge zu durchleuchten – und zwar Monate lang. Es wird versprochen, zu prüfen, ob man eine Chance auf einen O2-Vertrag hat.

So bekommt die Schufa Auskunft über höchstpersönliche Kontodaten wie Gehalt, Unterhaltszahlungen, aber auch Ausgaben für Strom, Gas und Versicherungen. Außerdem könne man sogenannte “Risikofaktoren” erkennen, beispielsweise Glücksspiel, Zahlungen an Inkassoinstitute oder Ärzte, Apotheken usw. Der Kunde wird gläsern !!!

Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter von 2003 bis 2013, vermutet, dass niemand die “tatsächliche Reichweite dieser Einwilligung überschauen” kann. Schaar fürchtet, dass so umfassende Persönlichkeitsprofile entstehen – zum Nachteil der Verbraucher.

Aktualisierung am 28. November 2020

Nach der aktuellen Medienberichterstattung und Kritik von Datenschützern stoppt Telefonica / 02 die Zusammenarbeit mit der Schufa.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27. November 2020, 23:00 Uhr

Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-superscore-kontoauszug-konto-horror-1.5128963
Donnerstag, 26. November 2020. Von Nils Wischmeyer, Köln

Mittwoch 18. November 2020, 16:23

„Restkreditversicherungen leisten oft nicht das was sie vorgeben zu leisten, sind überteuert, lückenhaft und unnötig. Das ist ein gefährlicher Etikettenschwindel, der Verbrauchern teuer zu stehen kommen kann“, sagte Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzmarkt beim der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Die Zeitschrift Finanztest hat aktuell in einer Untersuchung festgestellt, dass viele Banken mangelhafte Restschuldversicherungen anbieten. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sieht die hohen Prämien und Provisionen kritisch. Sie bemängelt, dass Versicherer den Banken für die Vermittlung von Restschuldversicherungen Provisionen von bis zu mehr als 50 Prozent der Versicherungsprämie zahlen.

Aus der Sicht von Verbraucherschützer muss ein Provisionsdeckel her, sowie nachvollziehbare Kosten. So müsste die Politik die Banken dazu verpflichten, die Kosten der Restschuldversicherung im effektiven Jahreszins auszuweisen.

Zweck einer Restschuldversicherung ist, die Kreditnehmer und dessen Angehörige abzusichern, wenn sie arbeitslos oder arbeitsunfähig werden oder sterben.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/abzocke-bei-kreditabsicherungen-unterbinden
Montag 9. November 2020

Montag 09. November 2020, 16:16

Seit zehn Jahren können Bankkunden ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln. Bis zu einem monatlichen Betrag von 1200 Euro konnte dann nicht gepfändet werden. Der Bundestag hat nun beschlossen den Pfändungsschutz von Guthaben auf dem sogenannten P-Konto zu erweitern.

Laut n-tv sollen jetzt Betroffene die Möglichkeit bekommen, eine höhere Summe anzusparen. Mit der Reform soll etwa die Frist für die Übertragung von nicht verbrauchtem, pfändungsfreien Guthaben von einem Monat auf drei Monate verlängert werden.

Auszug des Bundestagsbeschlusses (Drucksache 19/19850):

„Hat der Schuldner in dem jeweiligen Kalendermonat nicht über Guthaben in Höhe des gesamten nach Absatz 1 pfändungsfreien Betrages verfügt, wird dieses nicht verbrauchte Guthaben in den drei nachfolgenden Kalendermonaten zusätzlich zu dem nach Absatz 1 geschützten Guthaben nicht von der Pfändung erfasst. Verfügungen sind jeweils mit dem Guthaben zu verrechnen, das zuerst dem Pfändungsschutzkonto gutgeschrieben wurde“.

Grundsätzlich darf das P-Konto Bankkunden nicht verweigert werden. Passiert das trotzdem, können sich Verbraucher direkt und kostenlos an die Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) wenden. Die Bafin prüft dann, ob das Geldinstitut das Konto ablehnen darf.

Quellen:
https://www.n-tv.de/ratgeber/Pfaendungsschutz-wird-ausgeweitet-article22151992.html

Freitag, 6. November 2020

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/198/1919850.pdf

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verbraucher-pfaendungsschutz-beim-p-konto-ausgeweitet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201009-99-889602
Montag, 9. Oktober 2020

Mittwoch 04. November 2020, 16:26

Wegen der Coronakrise hat die staatliche Förderbank KfW einen Rekord bei der Kreditvergabe erreicht. In den ersten neun Monaten 2020 verdoppelte sie ihr Fördervolumen „auf die historische Höhe“ von 109,1 Milliarden Euro.

Im Auftrag des Bundes hilft die Förderbank mit ihren Corona-Hilfsprogrammen Unternehmen die wegen der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Hierfür stellt sie zinsgünstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel bereit. Diese Kredite können Unternehmen bei Hausbanken oder bei jeder anderen Bank, die KfW-Kredite durchleitet, beantragen.

Quelle:
https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/staatliche-foerderbank-kfw-verdoppelt-in-coronakrise-kreditvolumen-auf-rekordniveau/26589618.html
Mittwoch 4. November 2020

Dienstag 20. Oktober 2020, 17:06

Neben Barzahlung, Überweisung, Lastschrift oder Kreditkartenzahlung etablieren sich zunehmend alternative Bezahlverfahren. Eine allgemein gültige Definition für „alternatives Bezahlverfahren“ gibt es nicht wirklich. Überwiegend nutzen die neue Bezahlverfahren die technologischen Entwicklungen.

Dazu gehören Onlinedienste, die eine Überweisung auslösen (Zahlungsauslösedienste). Beim Zahlungsauslösedienst wird man automatisch von der Internetseite des Händlers auf ein Zahlformular des Dienstleisters weitergeleitet. In das Formular gibt man Bankleitzahl sowie die gewohnten Onlinebanking-Zugangsdaten ein. Abschließend wird die Überweisung mit einer TAN freigeben. Eine andere Zahlmethode ist die digitale Geldbörse, die nach Aufladung, bei teilnehmenden Händlern im Internet zur Bezahlung genutzt werden können.

Weitere Bezahlmethoden setzen sich immer mehr im stationären Handel durch. Beispielsweise die drahtlose Bezahlung an der Ladentheke per Smartphone. Dafür ist die Installation einer entsprechenden App (sogenannte Wallet-Apps) erforderlich.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/Fintech/AlternativeBezahlverfahren/alternative_bezahlverfahren_node.html

Dienstag 13. Oktober 2020, 15:43

In einer Pressemitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) kündigt sie eine Testphase eines digitalen Euro für Mitte Oktober 2020 an.

Ein digitaler Euro soll eine elektronische Form von Zentralbankgeld sein und könnte von der breiten Bevölkerung genutzt werden, genauso wie Bargeld, nur in digitaler Form. Er würde unser Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen, so die Mitteilung der EZB-Taskforce. Mit dem digitalen Euro könnten Bürger Konten mit Zentralbankgeld nutzen. Darüber hinaus sind Einsatzmöglichkeiten etwa bei Geldkarten oder Bezahl-Apps denkbar.

Im Testlauf geht es darum, die konkreten Vorteile und Schwierigkeiten, die den Erwartungen nach mit der Ausgabe eines digitalen Euro verbunden sind, zu ermitteln.

„Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in unsere Währung zu sichern,“ sagte die EZB-Chefin, Christine Lagarde. „Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass der Euro für das digitale Zeitalter gerüstet ist. Wir sollten darauf vorbereitet sein, einen digitalen Euro einzuführen, sollte dies erforderlich werden.“

Darüber hinaus meint Fabio Panetta, Vorsitzender der EZB-Taskforce, würde ein digitaler Euro zur finanziellen Souveränität Europas beitragen und dem Euro international mehr Gewicht verleihen.“

Der EZB-Rat hat noch keinen Beschluss über die Einführung eines digitalen Euro gefasst.

Quelle:
https://web.de/magazine/wirtschaft/ezb-testet-digitalen-euro-unser-bargeld-bedeuten-35164892
Aktualisiert am Dienstag, 13. Oktober 2020. Von Sven Weiss

https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/ezb/ezb-intensiviert-arbeit-an-digitalem-euro-846316
Pressemitteilung von Freitag, 2. Oktober 2020

Mittwoch 23. September 2020, 17:43

Laut das Internetportal Verivox berechnen immer mehr Banken ihren Privatkunden Negativzinsen (Verwahrentgelt) – sogar vom ersten Euro an. Neu dazugekommen ist die Bank „Raiffeisen – meine Bank“ aus Hilpoltstein in Bayern.

Verivox berichtet von mittlerweile 131 Banken und Sparkassen mit Negativzinsen für Privatkunden im Preisaushang. Davon sind 30 Institute auf der Liste mit deutlich weniger als 100.000 Euro Freibetrag. Drei andere Banken gingen sogar über den Zinssatz hinaus, den die Europäischen Zentralbank (EZB) von Banken für deren Einlagen verlange. Dieser Zinssatz liegt mittlerweile bei 0,5 Prozent. Die genannten drei Banken berechnen ihren Kunden aber 0,6 Prozent.

Quelle:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/vierte-bank-verlangt-negativzinsen-vom-ersten-euro-an-16964509.html
Montag, 21. September 2020. Von Christian Siedenbiedel

Montag 21. September 2020, 15:50

Haben Sie bei der Sparkasse Nürnberg Prämiensparverträge mit der Bezeichnung „Prämiensparen flexibel“ abgeschlossen? Hat die Sparkasse Nürnberg auch Ihre Verträge 2019 gekündigt? Aus Sicht der Verbraucherzentrale Bayern erfolgten viele diese Kündigungen widerrechtlich. Vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht wollen die Verbraucherschützer nun klären lassen, ob die Sparkasse Nürnberg ihren Kunden mit Prämiensparverträgen Zinsen nachzahlen muss und ob die Kündigung vieler Verträge rechtmäßig war.

Ab sofort können sich Prämiensparer der Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse kostenfrei anschließen: http://www.musterfeststellungsklagen.de/aktuelles/sparkasse-nuernberg-praemiensparer-koennen-sich-jetztanmelden

Sollten bei der Anmeldung der Ansprüche Fragen auftauchen, bietet die Verbraucherzentrale Bayern Unterstützung an, so Sascha Straub, Referatsleiter Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Bayern. Bankkunden können sich unter (0911) 99 39 90 27 informieren, welche Fälle grundsätzlich zur Klage passen und was bei der Registrierung zu beachten ist.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/klage-gegen-sparkasse-nuernberg-praemiensparer-koennen-sich-jetzt-anmelden
Mittwoch, 9. September 2020

https://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/2020/07/29/verbraucherinformation_musterfeststellungsklage_gegen_sparkasse_nuernberg_28-juli-2020_f.pdf

Montag 07. September 2020, 14:18

Die deutsche Finanzaufsicht (BaFin) warnt Verbraucher vor Betrüger die den Namen der BaFin für kriminelle Zwecke missbrauchen.

Es sind Fälle bekannt, wo Personen am Telefon oder in E-Mails sich als BaFin-Beschäftigte ausgeben. Dabei verwenden die Anrufer Namen tatsächlicher BaFin-Mitarbeiter ohne deren Wissen. Auch Schreiben / E-Mails mit nachgestelltem BaFin-Briefkopf sind im Umlauf.

Die BaFin stellt klar: Die BaFin wendet sich nicht von sich aus an einzelne Personen, um sie beispielsweise zu Finanzprodukte zu beraten oder um die Zahlung eines Geldbetrages auf ein bestimmtes Konto zu fordern. Auch die Aufforderung, ein Testkonto bei einem Geldinstitut zu eröffnen, sollen Sie unbedingt ablehnen.

Stellen Sie Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft. Oder wenden Sie sich an die BaFin selbst. Das Verbrauchertelefon erreichen Sie kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 2 100 500 (für Anrufe aus dem Ausland: +49 (0) 228 299 70 299).

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Aktuelles/verbraucher_betrug_unter_dem_namen_der_bafin.html;jsessionid=5E02CB2EEAF4D3077A2969D47D6667BC.2_cid394nn=7846988

Dienstag 25. August 2020, 17:10

Bisher funktionierte der Bezahldienst von Apple (Apple Pay) nur in Verbindung mit einer Kreditkarte wie Mastercard oder Visa. Die meisten Bankkunden bezahlen aber lieber mit der Girocard bei der die Ausgaben direkt vom Konto abgebucht werden. Ab sofort ist Apple Pay auch für Sparkassenkunden möglich!

Mit der Verknüpfung der Sparkassen-Girocard mit Apple Pay können Verbraucher künftig mit dem iPhone und der Computer-Uhr Apple Watch an der Ladenkasse wie mit einer kontaktlosen Karte bezahlen. Laut Handelsblatt funktioniert das Mobile-Bezahlen an mehr als 756.000 Kartenzahlungsterminals in Deutschland – darunter auch die Terminals, die keine Kreditkarten akzeptieren. Laut t-online, müsse die PIN der Karte dabei nicht eingegeben werden. Wie bei Apple Pay üblich wird die Bezahlung mit Gesichtserkennung (Face-ID), dem Fingerabdruck (TouchID), oder dem Gerätecode über das iPhone autorisiert.

Vorläufig müssen Kunden mit kleineren Einschränkungen leben. So kann Apple Pay mit der Girocard nicht für Einkäufe im Internet verwendet werden. Zudem ist das Smartphone-Bezahlverfahren im Ausland noch nicht möglich. Laut Handelsblatt kündigten die Sparkassen an, dass Einkaufen mit Apple Pay und der Girocard in Apps oder im Web ab Anfang 2021 möglich sein wird.

Quellen:
_https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/mobiles-bezahlen-sparkassen-verknuepfen-apple-pay-mit-girocard/26124724.html?ticket=ST-2857816-ddbyJKdUAHayd0UM0Ox3-ap6 _
Dienstag 25. August 2020

_https://www.t-online.de/digital/handy/id_88430806/apple-pay-sparkassen-ermoeglichen-nutzung-mit-girocard-ab-sofort.html _
Dienstag 25. August 2020

Mittwoch 19. August 2020, 16:03

Für das Geldabheben an fremden Bankautomaten Gebühren zu zahlen, haben sich Bankkunden gewöhnt. Laut Finanzportal Biallo.de verlangen jedoch immer mehr Banken nun auch Abhebegebühren von den eigenen Kunden. Damit versuchen die Geldinstitute die Verluste durch niedrige Zinsen auszugleichen.

Deshalb steigen auch oft die Kontoführungsgebühren. So kostet ein Filialkonto im Schnitt 4,55 Euro im Monat statt 4,39 Euro und ein reines Online-Konto 3,83 Euro statt 3,63 Euro im Monat. Ein durchschnittliches Filialkonto, bei dem der Kunde 60 Überweisungen im Jahr tätigt, kostet so – laut Biallo.de – über 70 Euro im Jahr. Für ein Onlinekonto sind rund 46 Euro im Jahr fällig.

Quelle:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/so-kassieren-banken-sparkassen-automaten/
Dienstag 18. August 2020. Von Klemens Handke. Mit Material der dpa

Donnerstag 23. Juli 2020, 17:13

In Kurzarbeit zu sein oder gar keine Einnahmen zu haben; die Folgen der Corona-Pandemie sind vielschichtig. So sind Millionen Menschen ohne eigenes Verschulden mit ihrem Girokonto ins Minus gerutscht. Spätestens jetzt müssen Verbraucher feststellen, dass etliche Banken und Sparkassen sehr hohe Zinssätze auf den Dispokredit berechnen. Im Vergleich zu den Null-Zinsen für das Guthaben, schwer verständlich.

Im Schnitt (52 %) kassieren Banken und Sparkassen mehr als zehn Prozent Dispo-Zinsen. Das hat das Institut “Finanzwende” herausgefunden. Sie haben über 1.200 Geldinstitute mit 3.400 Kontenmodellen unter die Lupe genommen. Das passt absolut nicht in die Zeit, sagt Dr. Gerhard Schick, der hinter „Finance Watch Deutschland“ steht.

Um sich diese hohen Zinsen in Zukunft zu sparen, rät Thomas Beutler von der Verbraucherzentrale Saarland, Bankkunden dazu, einen Ratenkredit mit deutlich günstigeren Konditionen aufzunehmen. Zudem empfiehlt er eine Entgeltaufstellung bei der Bank anzufordern. „Die Bank ist verpflichtet, mir das auszustellen, und so kann ich gut erkennen, an welcher Stelle ich auf meinem Konto die höchsten Gebühren und Kosten habe und kann entsprechend reagieren”, sagt Beutler.

Im Durchschnitt berechnen die Geldinstitute genau 9,96 Prozent. Die Spanne ist gewaltig, je nach Institut und Kontomodell.

Dispozinsen in % / jährlich:

GLS Gemeinschaftsbank 0,00 % (Privatkonto) (Bochum)

VR-Bank Uckermark-Randow 4,10 % (VR-Giro Komfort PLUS) (17291 Prenzlau)

Kreissparkasse Weilburg 5,49 % (Premium) (35781 Weilburg)

ING 6,99 % (Frankfurt am Main)

Die Spitzenreiter sind:

Postbank 10,55 % (Giro plus) (Bonn)

Sparda-Bank Berlin 11,60 % (Giro DIREKT) (Berlin)

Deutsche Bank 10,90 % (BestKonto) (Frankfurt am Main)

Targo Bank 12,43 % (Plus Konto) (Düsseldorf)

(Stand: 3.07.2020. Quelle: Das Erste, ARD)

Quelle:
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/Sendung-vom-15-07-2020-dispozinsen-100.html
Sendetermin: Mittwoch, 15. Juli 2020, 21:45 Uhr. Von Nicole Würth

Montag 13. Juli 2020, 18:38

Wegen der Corona-Pandemie durften Verbraucher laufende Kredite vorübergehend stunden und fällige Zahlungen aufschieben – bis Ende Juni. Nun, als die Regelung abgelaufen ist, kehren die finanziellen Probleme zurück. Laut FAZ können mehrere Hunderttausend Bankkunden ihre Kredite nicht mehr bedienen.

Die Sparkassen zählten Anfang Juli gut 189.000 gestundete Verbraucherkredite, wie ein Sprecher der Finanzgruppe mitteilte. Bei der Deutschen Bank und der Postbank sind etwa 70.000 Stundungsanträge von Privatkunden eingegangen. Auch die Hypovereinsbank und die ING-Bank berichten über Anträge auf Ratenstundungen sowie Anfragen nach Tilgungspausen und Tilgungsherabsetzungen – doch in geringen Maßen.

Solange es keine neue gesetzliche Initiative gibt, müssen Bankkunden selber aktiv werden. Wer also seine Schulden wegen finanzieller Belastungen in der Krise nicht mehr bedienen kann, muss bis auf Weiteres eine persönliche Vereinbarung mit seiner Bank aushandeln.

Quellen:
https://www.arte.tv/de/afp/neuigkeiten/hunderttausende-bankkunden-bedienten-kredite-der-corona-krise-nicht-mehr
Montag, 13. Juli 2020

https://www.sparkasse.de/aktuelles/coronavirus-kreditzahlung-aussetzen.html
Dienstag, 7. Juli, 2020

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-133.html#Zehntausende-Deutsche-Bank-Kunden-bedienen-Kredite-nicht
Montag, 13. Juli 2020, 07:15 Uhr

Dienstag 30. Juni 2020, 16:35

Nach einem Gerichtsurteil des Bundesgerichtshofes (BGH) darf Die Deutsche Bank ihr Basiskonto ab sofort nicht mehr für 8,99 Euro im Monat für die Kontoführung anbieten. Das Urteil gilt auch für bereits laufende Verträge.

Auch Menschen mit geringem Einkommen wie auch Obdachlose oder Geflüchtete, sind auf ein Bankkonto angewiesen. Ein Konto ist notwendig, um beispielsweise eine Wohnung zu finden oder eine Arbeitsstelle anzutreten. Da ist knapp neun Euro monatlich zu viel, urteilten die Richter. Die hohen Gebühren habt das Geldinstitut bisher damit gerechtfertigt, dass die Inhaber von Basiskonten intensiver betreut werden müssten als andere Kunden, berichtet tagesschau.de.

Kostenlos muss das Basiskonto dennoch nicht sein. Laut Gesetz müssen die Kosten angemessen sein. Eine genaue Obergrenze für die Angemessenheit der Gebühren nannten die Richter nicht.

Lesen Sie auch: https://bankscore.de/bankscore/aktuelle-meldungen/wer-hat-anspruch-auf-ein-basiskonto/

Quellen:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/deutsche-bank-muss-nach-bgh-urteil-gebuehr-fuer-basiskonto-senken-a-93500c74-b549-41f3-ac3d-6f37b6df7e56#:~:text=Der%20Bundesgerichtshof%20(BGH)%20sch%C3%BCtzt%20Nutzer,auch%20f%C3%BCr%20bereits%20laufende%20Vertr%C3%A4ge..
Dienstag, 30 Juni 2020

_https://www.tagesschau.de/inland/bgh-basiskonto-103.html _
Dienstag, 30 Juni 2020. Von Klaus Hempel

Montag 29. Juni 2020, 16:41

Jede Person mit einem rechtmäßigen Aufenthalt in der EU hat Anspruch auf die Eröffnung eines Basiskontos. Das gilt ausdrücklich auch für Obdachlose oder Geflüchtete, so das NDR-Magazin „Markt“.

Ein Basiskonto muss alles bieten was zur Teilhabe am bargeldlosen Zahlungsverkehr nötig ist:

  1. die Möglichkeit, Bargeld ein- und auszahlen
  2. Überweisungen anzuweisen oder Lastschriften zu erteilen
  3. eine EC-Karte

Basiskonten sind Guthabenkonten. Man darf also das Konto nicht überziehen. Man bekommt auch keine Kreditkarte angeboten.
Obwohl jedermann ein Recht auf ein Konto hat, kommt es trotzdem vor, dass Banken Kunden abweisen. Schwer zu verstehen, da die Leistungen begrenzt sind. Noch dazu sind die Kosten für die Kontoführung oft besonders hoch, wie das Finanzportal Biallo.de festgestellt hat.

Die Bank kann den Antrag auf ein Basiskonto aus folgenden Gründen ablehnen:

  1. wenn der Kunde schon ein Zahlungskonto hat das er nutzen kann
  2. wenn der Kunde wegen einer Straftat gegen die Bank verurteilt ist
  3. wenn der Kunde bereits ein Basiskonto bei der Bank hatte, dieses aber gekündigt wurde
  4. wenn es einen begründeten Verdacht auf Geldwäsche gibt.

Wenn die Bank trotzdem keine Basiskonto eröffnen will, kann man sich bei der Finanzaufsicht BaFin kostenlos beschweren. Die Aufsicht kann – nach einer Überprüfung – eine Kontoeröffnung anordnen.

Link:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartner/Ansprechpartner/BaFin/bafin_node.html

Quelle:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Basiskonten-Grosse-Unterschiede-bei-Gebuehren,basiskonten100.html
Montag 22. Juni 2020. Von Verena von Ondarza

Dienstag 23. Juni 2020, 16:47

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt als Hotspot für Sprengungen von Geldautomaten. Im vergangenen Jahr wurden 105 Anschläge auf Geldautomaten ausgeübt, in diesem Jahr schon 92, schreibt Business Insider.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA) erklärt gegenüber „Westdeutscher Rundfunk“, dass die Corona-Krise diese Situation verschärfe. Denn viele Täter kommen aus dem benachbarten Holland. Da die Grenzen zu Belgien geschlossen sind, weichen Diebe vermehrt auf Nordrhein-Westfalen aus.

Das LKA Nordrhein-Westfalen mahnt die Banken zur Vorsicht und schlägt vor, bestimmte Automaten zu entfernen. Zumindest Automaten an Hauswänden, um unter anderem Mieter nicht zu gefährden. Sollten Automaten entfernt werden, dürfte das eher jene im ländlichen Raum betreffen, wie Business Insider berichtet. Die Menschen gehen ohnehin in die Stadt, um Besorgungen zu erledigen, äußert ein Sparkassen-Sprecher. Eine Sprecherin des Bundesverbands deutscher Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) sagt, dass die Deutsche Kreditwirtschaft die Schließung von besonders gefährdeten Geldautomatenstandorten in den Nachtstunden überlegt.

Quelle:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/immer-mehr-banken-schliessen-ihre-geldautomaten/
22. Juni 2020

Mittwoch 17. Juni 2020, 17:59

Bankkunden sollten nicht ungeprüft die Kreditkarte der Hausbank nehmen. Wie Finanztest in einer Untersuchung von 28 Kreditkarten – mit und ohne Girokonto – herausgefunden hat, sind vermeintlich kostenlose Karten oftmals doch nicht gebührenfrei. Neben einer möglichen Jahresgebühr entstehen Kosten für den Einsatz der Karte im Ausland mit Fremdwährungen und für Bargeldabhebungen. Die Spanne für die Jahreskosten reicht bis zu 136 Euro.

Vorsicht, Teilzahlungsfalle!

Ist zudem noch eine Teilzahlung im Kreditantrag voreingestellt und diese lässt sich nicht ausgeschalten, fallen bis zu 20 Prozent Zinsen an. Das bedeutet, wenn der Nutzer nicht sofort die Gesamtrechnung zurückzahlt, fallen auf die Restbeträge hohe Zinsen an, so Finanztest. Um deshalb nicht in den Schuldenfall zu tappen, rät Finanztest von vier Karten ab: Advanzia Bank “gebührenfreie Mastercard Gold”, “Barclaycard “Visa”, Santander Consumer Bank “1 plus Visa Card”, TF Bank “Mastercard Gold”.

Als komplett kostenlos, inklusive Abhebungen und Zahlungen im Nicht-EU-Ausland, fanden die Tester nur eine Kreditkarte – mit Girokonto: die “Visa Card” der DKB. Allerdings auch nur unter eine Bedingung, nämlich bei einem monatlichen Geldeingang auf dem Girokonto von 700 Euro.

Bei Kreditkarten – ohne Girokonto – kann Finanztest nur zwei empfehlen (wenn eine Teilzahlung deaktiviert werden kann!) : “Genial Card Visa” Hanseatic Bank und “Deutschland-Kreditkarte Classic Visa” Paysol.

Quellen:
https://www.test.de/Kreditkarten-im-Vergleich-5238561-0/
Dienstag, 16. Juni 2020

https://www.n-tv.de/ratgeber/Nur-eine-Karte-ist-ohne-Tuecken-kostenlos-article21849133.html
Dienstag, 16. Juni 2020

Montag 15. Juni 2020, 13:03

Derzeit scheint der Zins für einen Kredit so niedrig wie nie. Das Vergleichsportal Biallo hat bei 15 Banken die Bedingungen für ein Ratenkredit getestet. In diesem Fall: 10.000 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monate.

Elf der 15 Banken bieten zur Zeit bonitätsabhängige Zinsen an. Dennoch, kein einziger dieser Anbieter gewährte der Biallo-Testperson den besten Zins, der in der Werbung angepriesen wurde. Alle getestete Geldinstitute arbeiten mit einem unrealistischen Lockzins, so Biallo. Dafür drei Beispiele: Die Santander berechnet 3,99 Effektivzins statt 1,99 Prozent. Bei der Targobank werden aus 1,95 schließlich 2,94 Prozent. Und bei der Sparda-Bank Berlin werden aus 4,88 satte 8,69 Prozent Zinsen.

Die Spanne beim Gesamtbetrag, den man in drei Jahren an Zinsen zahlt, reicht von 432,75 Euro bei der Bank of Scotland bis zu 1678,40 Euro bei der Sparda-Bank Berlin oder der Volksbank Magdeburg.

Quelle:
TZ. Seite 22. Samstag / Sonntag, 13./14. Juni 2020. Von Helga Riedel

https://www.biallo.de/ratenkredit/ratgeber/kreditzinsen/
Freitag, 12. Juni 2020. Von Sebastian Schick

Dienstag 26. Mai 2020, 17:54

Nach einer Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Pearl GmbH hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Kunden mit Wohnsitz in Deutschland ihre Online-Bestellungen auch von einem Bankkonto im EU-Ausland bezahlen dürfen. Das Urteil bezog sich auf den Onlinehandel. Aus Sicht der Verbraucherschützer gilt das aber auch für den stationären Handel.

„Das Urteil ist vor allem für Grenzgänger wichtig, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben, im EU-Ausland arbeiten und dort ihr Bankkonto unterhalten“, sagt Jana Brockfeld, Rechtsreferentin beim vzbv.

Ein Kunde hatte auf der Internetseite des Versandhändlers vergeblich versucht, per Lastschrift von seinem Konto in Luxemburg zu zahlen. Nach Eingabe seiner Kontonummer erschien der Hinweis „Ungültige IBAN“.

Urteil des Bundesgerichtshofs vom 6.02.2020, Az. I ZR 93/18

Quelle:
https://www.vzbv.de/urteil/bgh-staerkt-verbraucherschutz-bei-lastschriftzahlung
Freitag, 22. Mai 2020

Mittwoch 20. Mai 2020, 17:29

Das Stiftung-Warentest-Magazin “Finanztest” hat 19 kostenlose Apps für iOS und Android von Banken und Sparkassen sowie Finanzdienstleistern getestet. Sicherheitslücken haben die Tester bei keiner einzigen App gefunden. Trotzdem sind nur vier Apps als gut bewertet.

Nicht nur die Sicherheit wurde überprüft, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit der Apps; wie Funktionsumfang, AGBs, Datenschutzerklärung und dem Datensendeverhalten.

Testsieger: Sparkasse und GLS mBank

Beim Apple Betriebssystem iOS erreicht die App der Sparkassen mit “gut” (1,8) die beste Gesamtnote im ganzen Test. Die Android-Version erhält die Note “gut” (2,0). Gelobt wurde die sehr gute Überweisung, inklusive Komfortfunktionen wie einem Fotoscan der Überweisungsträger. Bei der Kontostandsabfrage war die iPhone-Version etwas besser.

Bei Android liegt die GLS mBank vorne. Die Gesamtnote ist bei dieser App in beiden Versionen wurde mit “gut” (1,9) bewertet. Auch hier lobten die Tester vor allem die Überweisungsfunktion, zudem konnte die GLS mit guten Zusatzfunktionen punkten.

Zwei weiteren Apps – ohne Bankenbindung – vergaben die Tester die Note „gut“: Bei Finanzblick (iOS: 2,1, Android: 2,0) und Numbrs (iOS: 2,3, Android: 2,4). Durchgefallen ist die Drittanbieter-App von Revolut.

Quelle:
https://www.test.de/Banking-Apps-Die-besten-Apps-fuers-Smartphone-Banking-4849502-0/
Montag, 18 Mai 2020

https://www.stern.de/digital/smartphones/welche-banking-apps-sind-sicher—warentest-hat-es-getestet-9270396.html
Dienstag, 19. Mai 2020. Von Malte Mansholt

Montag 18. Mai 2020, 17:45

In der aktuellen Corona-Situation werden Kunden in vielen Supermärkten dazu aufgefordert bargeldlos zu bezahlen. Und dies aus „gesundheitlichen Gründen“. Banken und Sparkassen unterstützen dies. Und das vielleicht nicht ganz uneigennützig.

Laut einem Bericht von Biallo.de kassiert jede zweite Bank beim bargeldlosen Zahlen mit. Fälschlicherweise glaubt die Mehrheit der Bankkunden, dass das Zahlen mit der Girocard nichts kostet. Das stimmt so nicht. So kann das bezahlen mit Giro- oder Kreditkarte je nach Bank bis zu 0,70 Euro je Vorgang kosten.

Von hohen Gebühren betroffen sind bundesweit vor allem Kunden, die sich für die preisgünstigen “Klassik Konten”, die Onlinekonten oder die Basiskonten entschieden haben. Kunden, die sich für die höherpreisigen Premiumkonten zum Preis von zehn Euro und mehr im Monat entschieden haben, sind nicht davon berührt, so Biallo.de.

Die Preise schwanken also von Bank zu Bank. Verbraucher sollten sich über Gebühren bei ihrer Bank informieren. Ein Hinweis für diese Gebühren kann der Punkt “beleglose Buchungen” im Preis-Leistungsverzeichnis einer Bank oder Sparkasse sein.

Quelle:
https://www.biallo.de/girokonto/news/jede-zweite-bank-kassiert-beim-bargeldlosen-zahlen/
Freitag, 8. Mai 2020. Von Horst Biallo

https://www.merkur.de/leben/geld/karte-bezahlen-supermarkt-achtung-teuer-kann-werden-zr-13764047.html
Montag 18. Mai 2020. Anne Hund

Donnerstag 14. Mai 2020, 20:09

Durch ein Gesetz des Kreditmoratoriums der Bundesregierung müssen Verbraucher in Corona-Zeiten Kredite innerhalb einer vorerst dreimonatigen Aussetzungsperiode nicht bedienen. Demzufolge dürfen Banken auch keine Zinsen verlangen. Das bedeutet, dass alle Kreditzahlungen der Höhe nach gleichbleiben, werden aber um mindestens drei Monate nach hinten verschoben.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat jedoch herausgefunden, dass Banken dennoch Zinsen verlangen. Konkret handelt es sich um eine Volksbank in Nordrhein-Westfalen. Laut Verbraucherschützer empfiehlt sogar der Bundesverband Deutscher Banken (BdB) Kreditinstituten trotz Kreditaussetzung auf Zinszahlungen zu bestehen.

Klaus Müller, Vorstand des vzbv, fordert Finanzminister Scholz und Verbraucherschutzministerin Lambrecht dazu auf, den Banken klarzumachen was rechtlich gilt. Banken und Sparkassen dürfen sich in der Coronakrise nicht an ihren Kunden bereichern.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/banken-verstossen-gegen-corona-schutzpaket-fuer-kreditnehmer
Donnerstag, 7. Mai 2020

https://www.experten.de/2020/05/12/banken-verstoss-gegen-corona-schutzpaket-fuer-kreditnehmer/
Dienstag, 12. Mai 2020

Mittwoch 06. Mai 2020, 18:30

Die nicht enden wollenden Probleme beim Online- Auftritt der DKB reißen nicht ab. Laut finanz-szene.de ging am Mittwoch, 06.Mai 2020 im Onlinebanking der Bayern-LB-Tochter erneut nichts mehr. Schon am 3. Mai 2020 war die erste gravierende IT-Störung bei der DKB aufgetreten.

Wie die DKB ihren Kunden auf Twitter mitteilte, ist der Zugriff auf der Seite inzwischen wieder möglich. Die erneuten Probleme sollen eine Störung bei dem zuständigen Dienstleister FI-TS, der Sparkassen-IT-Dienstleister, sein. Damit nicht zum ersten Mal. Gegenüber dem Handelsblatt spricht der Chef der DKB, Stefan Unterlandstättner, von einer Trennung von dem Dienstleister.

Quelle:
https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Finanzen-DKB-Erneute-Stoerung-beim-Online-Banking-25729341.html
Mittwoch, 6. Mai, 2020. Von Janina Carlsen

https://finanz-szene.de/digital-banking/dkb-online-banking-geht-erneut-in-die-knie/
Mittwoch, 6. Mai, 2020. Von Christian Kirchner

Montag 04. Mai 2020, 18:03

Im Zuge der Coronakrise sind kontaktlose Bezahlverfahren immer gefragter. So können – seit 21. April – beispielsweise die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland auch Apple Pay nutzen. Somit bekommen die Kunden die Möglichkeit mit einem iPhone und der Apple Watch an der Ladenkasse wie mit einer kontaktlosen Karte zu zahlen. Ausgenommen sind allerdings Business-Card-Kunden.

Vor dieser zögerlichen Einführung von mobiles Bezahlen warnt der Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz. Gerade die Corona-Pandemie, so Balz, zeige wie wichtig eine “europäische Systemsouveränität” sei. Er fordert Europas Banken auf, sich mit einem eigenen System für Mobile Payment zu beeilen. Angesichts der Konkurrenz aus den USA und China sollte man im Bankensektor “etwas mehr Tempo” an den Tag legen.

Quellen:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesbank-fordert-europaeisches-System-fuer-mobiles-Bezahlen-4713669.html

Montag, 4. Mai, 2020. Von Axel Kannenberg

https://www.t-online.de/digital/handy/id_87741064/apple-pay-jetzt-auch-bei-deutschlands-volksbanken.html
Dienstag, 21. April, 2020

Nachrichtenagentur dpa

Samstag 18. April 2020, 16:45

Mit Mobile Payment ist das Bezahlen mit beispielsweise dem Handy an der Ladenkasse gemeint.

Statt mit Bargeld oder Karte zu zahlen, nutzt man ein für das Bezahlen eingerichtetes Smartphone. Dafür muss man das Handy kurz an den Bezahlterminal halten. Das Terminal ist ein Gerät an der Kasse, bei dem man auch mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen kann. Einen PIN brauchen Sie nicht. Alle zum zahlen notwendigen Informationen sind im Handy gespeichert.

Damit das Bezahlen mit dem Handy funktioniert, muss das Smartphone NFC-fähig sein. Zudem braucht man eine App. Diese kann von Ihrer Bank sein oder von Anbietern wie Google oder Apple. In der App muss eine Bankkarte hinterlegt sein, das heißt die App kann auf die Daten der Karte zugreifen und Geld abbuchen.

Inzwischen gibt es auch sogenannte Wearables, wie Uhren, mit denen Sie an der Ladenkasse bezahlen können.

Quelle:
https://www.finanztip.de/mobile-payment/?utm_source=Mailjet&utm_medium=email
Donnerstag, 6. Februar 2020. Von Josefine Lietzau

Freitag 03. April 2020, 14:01

Der Dachverband aller deutschen Banken, will das Limit für unterschriftlose und pinfreie Zahlungen von 25 Euro auf 50 Euro anheben.

Weil viele Menschen Angst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus haben, scheuen viele Kunden Münzen und Scheine anzufassen. Deshalb fordern Konzerne wie Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Aral, Shell oder Esso Kunden auf, kontaktlos zu bezahlen. Kontaktlos bezahlen ist mittels Girocard (EC-Karte), Kreditkarte, Smartphone oder Smartwatch möglich.

Quelle:
https://www.chip.de/news/Einkaufen-wird-einfacher-Banken-veraendern-Limit-an-derSupermarktkasse_182588618.html
Donnerstag, 2. April, 2020. Von Konstantinos Mitsis

Mittwoch 25. März 2020, 17:59

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen greifen Banken bundesweit zu Maßnahmen. Dazu gehört auch die Schließung von Bankfilialen. Alle Geldinstitute versichern, dass die elementare Grundversorgung der Bankkunden mit Bargeld flächendeckend sichergestellt ist. So werden an allen Standorten weiterhin Bankautomaten aufgefüllt.

Die Hypovereinsbank hat von bundesweit 337 Zweigstellen vorerst 101 geschlossen. Auf diese Weise könne etwa ein Drittel der Filialmitarbeiter ins Homeoffice geschickt werden. Von dort aus sollen sie weiterhin Kunden betreuen – nur eben per Mail und Telefon – nicht mehr persönlich.

Wie die Sparkassen raten alle Institute dazu, nur noch in die offenen Filialen zu gehen, wenn es nicht anders möglich ist. Die Wertpapierberatung soll im Zweifel per Telefon stattfinden. Wer dringend an sein Schließfach in einer geschlossenen Filiale muss, kann dafür einen Termin vereinbaren.

Die Berliner Sparkassen wollen sich in der Corona-Krise vor allem auf die Firmenkunden konzentrieren. Neben dem eigenen Ansprechpartner bei der Bank, können Firmen sich dafür auch an die Unternehmer-Hotline wenden (030 869 866 68) – zum Beispiel, wenn sie einen KfW-Kredit in Anspruch nehmen wollen.

Viele Volksbanken bleiben geschlossen, um diese umzurüsten. Zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden sollen Spuckschutz und Bodenmarkierungen angebracht werden. Die Institute werden möglicherweise Zutrittskontrollen vorbereiten.

Die Deutsche Bank schließt ebenfalls Filialen. Von bundesweit 500 Standorte bleiben ab Dienstag (24. März) bis auf Weiteres nur 290 geöffnet.

Bei der Commerzbank hat man sich darauf konzentriert, vor allem die großen Zweigstellen offenzuhalten. Zudem bleiben auch an den geschlossenen Standorten die Vorräume mit den Geldautomaten weiter zugänglich.

Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/coronavirus-krise-warum-banken-etliche-filialen-schliessen/25649050.html
Montag, 23. März, 2020. Von Carla Neuhaus

Mittwoch 18. März 2020, 15:44

Nein. Auf der Interseite des Sparkassen-Finanzportals unter dem Titel: „Was ich als Sparkassen-Kunde jetzt wissen muss“, können sich Bankkunden über viele Fragen in Zeiten der Coronakrise informieren.

Um die mögliche Verbreitung des Virus einzudämmen, sind viele Mitarbeiter der Sparkassen ins Homeoffice geschickt worden. Deshalb kann es sein, dass manche Filialen vorübergehend geschlossen sind.

Bekomme ich noch Bargeld?
Die Bargeldversorgung ist ohne Einschränkungen sichergestellt, auch an einem der SB-Geldautomaten.

Kann ich weiterhin mit Karte bezahlen?
Auf jeden Fall. Die Zahlungssysteme sind komplett funktionsfähig.

Wie kann ich möglichst hygienisch bezahlen?
Kontaktlose Kartenzahlungen sind bis 25 Euro ohne PIN-Eingabe an den Kassen-Terminals möglich. Ebenso mobile Zahlungen mit Hilfe der gewählten Entsperrmethode am eigenen Smartphone.

Quelle:
https://www.sparkasse.de/

Montag 09. März 2020, 16:26

Sparkassen dürfen Prämiensparverträge kündigen, wenn die höchste Prämienstufe erreicht ist. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Mai 2019 entschieden. Eine herbe Enttäuschung für viele Sparer. Dennoch sollten sich Bankkunden nicht geschlagen geben. Laut Verbraucherschützer sind die Zinsanpassungen alter Prämiensparverträge oft nicht korrekt berechnet. Demnach haben etliche Sparer womöglich einen Anspruch auf Nachzahlungen.

Service: Verbraucherzentralen prüfen Prämien-Sparverträge

Sollten Sie Zweifel haben, dass die Zinsen Ihres Prämiensparvertrages nicht korrekt berechnet wurde, können Sie Ihren Sparvertrag neu berechnen lassen.

Für einen Gebühr von 85 Euro bieten die Verbraucherzentralen Brandenburg und Sachsen eine komplette Neuberechnung der Zinsanpassung mit rechtlicher Bewertung an. Die Verbraucherzentrale Sachsen wendet sich mit dem Angebot an Betroffene aus allen Bundesländern. Bei der Verbraucherzentrale Brandenburg ist nur eine persönliche Beratung vorgesehen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt bietet die Überprüfung alter Verträge vor allem an Sparer aus ihrem Einzugsgebiet an. Der Service kostet 60 Euro.

Verbraucherzentrale Sachsen, Katharinenstraße 17, 04109 Leipzig
Tel: 03 41/ 69 62 92 9, E-Mail: vzs@vzs.de

Quelle:
https://www.test.de/Praemiensparvertraege-Aergerliche-Kuendigungen-umstrittene-Zinsanpassung-5436075-0/
Freitag, 6. März, 2020

Donnerstag 05. März 2020, 19:00

Eine Untersuchung des Marktwächterteams der Verbraucherzentralen ergab, dass die Werbung für die Finanzierung mitunter irreführend ist. Die Nullprozentfinanzierungen dominierten dabei deutlich.

Mit verdeckten Testkäufen haben Verbraucherschützer bei Möbelhäuser wie Dänisches Bettenlager, Möbel Höffner und Porta Möbel sowie Elektronikmärkte Saturn, MediaMarkt und Cyberport (Letzterer informierte am ausführlichsten) auf Pump eingekauft. Das Ergebnis wirft ein schlechtes Bild auf die Qualität der Kreditvermittlung im Handel. In Verkaufsgesprächen fehlten Informationen oder es wurde falsch beraten zu Finanzierungs- und Zusatzprodukten.

Beispiele:

Einige Finanzierungen wurden nur über Kreditkarten mit einem Kreditrahmen angeboten, für den weitere Kosten entstanden.

Nullprozentfinanzierungen waren zeitlich begrenzt, danach fielen hohe Zinsen an.

Teilweise wurden Verträge mit Zusatzprodukten wie Ratenschutzversicherungen angeboten.

Teilweise gab es Probleme beim Widerruf.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/konsumgueter-auf-pump-immer-gut-vermittelt-0
Montag, 2. März 2020

Freitag 28. Februar 2020, 18:22

Wie heise online berichtete, hatten deutsche Nutzer, die PayPal mit dem Bezahldienst Google Pay verknüpft haben, unberechtigte Abbuchungen von ihren PayPal-Konten aus den USA – angeblich von Starbucks- und Target-Filialen – entdeckt. Teilweise wurden Summen in vierstelliger Höhe abgebucht. Scheinbar handelt es sich um eine Sicherheitslücke bei PayPal, die noch nicht, so der Sicherheitsforscher Markus Fenske, geschlossen sei. Laut BILD, hat Google reagiert und bei vielen Google-Pay-Kunden den Zugriff auf Paypal gesperrt.

Was kann ich tun?

Als Vorsichtsmaßnahme rät Fenske dazu, die von PayPal bei der Verknüpfung mit Google Pay erzeugte Mastercard zu deaktivieren beziehungsweise die Abbuchungsvereinbarung mit Google Pay zu beenden, damit via Google Pay keine Abbuchungen mehr vom PayPal-Konto möglich sind.

Wie das funktioniert, erläutert Paypal im Hilfecenter: „Man loggt sich bei PayPal ein, klickt auf das Zahnrad, dann auf “Zahlungen” und von dort aus auf “Zahlungen im Einzugsverfahren verwalten”. Dort kann man laut PayPal die “neueste aktive Abbuchungsvereinbarung von Google, Inc.” stornieren. Alternativ kann man auch die im Hilfecenter genannte Support-Hotline anrufen.“

Quellen:
_https://www.heise.de/security/meldung/PayPal-ueber-Google-Pay-Luecke-noch-immer-nicht-behoben-und-wohl-schlimmer-als-befuerchtet-4668350.html _
Mittwoch, 26. Februar 2020. Von Olivia von Westernhagen

_https://www.bild.de/digital/smartphone-und-tablet/handy-und-telefon/probleme-mit-online-bezahlsystem-falschabbuchungen-bei-paypal-69068662.bild.html _
Donnerstag, 27. Februar 2020

Montag 24. Februar 2020, 10:09

Was viele Kunden der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis ärgert, trifft auf Bankkunden deutschlandweit zu. Denn nicht nur in Nordrhein-Westfalen spucken die Geldautomaten bevorzugt große Geldscheine aus.

Wer 100 Euro benötigt, bekommt zwei 50-Euro-Scheine ausgezahlt. Früher gab es einen Fünfziger, zwei Zwanziger und einen Zehner. Das hat „logistische Gründe“, so Sparkassen-Vorstandssprecher Kai Hagen. Es ist schlicht mit weniger Aufwand verbunden, zwei statt vier Scheine ausgegeben. Die Automaten müssen dadurch seltener aufgefüllt werden.

Wer aber mit 50-Euro-Scheine unterwegs ist, wird nicht überall gerne gesehen. Im Bus beispielsweise nehmen die Fahrer der MVG maximal 20-Euro-Scheine an. Da gibt es mit einem 50-Euro-Schein bereits Diskussionen.

Wunschgeldstückelung
Wer kleinere Scheine haben möchte, kann am Geldautomaten die Taste „Wunschgeldstückelung“ drücken. Hier besteht die Möglichkeit genau zu definieren, welche Scheine (Stückelung) ausgezahlt werden sollen.

Wenn bereits Fünfziger Scheine dem Kunden ausgezahlt worden sind, gibt es auch eine Lösung: In fast allen Filialen befinden sich die kombinierten Ein- und Auszahlungsautomaten. Hier kann man das Geld auf dem eigenen Konto einzahlen und gleich wieder abheben – und zwar in der gewünschten Stückelung.

Kein Wechseln am Schalter
Am Bankschalter Geld wechseln, geht meist nicht mehr: Aus Sicherheitsgründen gibt es in den meisten Filialen keine Bargeldkasse.

Quelle:
https://www.come-on.de/kreis-mk/fast-noch-50-euro-scheine-geldautomaten-grund-13548479.html
Freitag, 21. Februar 2020. Von Thomas Bender

Freitag 21. Februar 2020, 18:33

Immer mehr Banken verlangen Strafzinsen auch von Privatkunden. Das sind derzeit gut 186 Banken von den insgesamt knapp 3000 Kreditinstituten in der Bundesrepublik, laut dem Verbraucherportal biallo.de. Das Finanzministerium prüft nun, ob das gesetzlich berechtigt ist, so berichtet die Paussauer Neue Presse.

Meist werden Negativzinsen ab einer Einlage von 100.000 Euro auf dem Girokonto oder dem Tagesgeldkonto erhoben. Teilweise werden aber Guthaben aus verschiedenen Konten zusammengerechnet. Künftig könnte sogar diese Guthabengrenze geringer werden, wie die Passauer Neue Presse mitteilt.

Die Banken verteidigen ihr Vorgehen mit den von der Europäischen Zentralbank (EZB) verlangten Negativzinsen für Einlagen.

Quellen:
https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2020-01/banken-negativzinsen-privatkunden-rechtmaessigkeit-finanzministerium
Mittwoch, 19. Januar 2020

https://www.pnp.de/nachrichten/politik/3577024_Bundesregierung-zweifelt-an-Rechtmaessigkeit-von-Strafzinsen.html
Dienstag, 18. Januar 2020

Montag 10. Februar 2020, 12:53

Nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Exporo AG müssen Anbieter von Nachrangdarlehen in Werbespots deutlich vor Totalverlust warnen. So hat das Landgericht Hamburg entschieden. Urteil des LG Hamburg vom 28.11.2019, Az. 312 O 279/18.

In zwei Werbevideos auf Youtube hatte Exporo für ein Investment in Immobilien mit einer jährlichen Rendite bis zu 6 Prozent geworben. Weil die Darlehen im Grundbuch nur nachrangig besichert sind, droht Anlegern im Fall einer Insolvenz der Verlust ihres Geldes. Ein Hinweis in kleiner Schrift und für wenige Sekunden einzublenden, reichen den Richtern nicht aus. Stattdessen muss die Warnung vor einem möglichen Totalverlust über die gesamte Länge des Werbespots in ausreichender Schriftgröße eingeblendet werden.

Das Unternehmen Exporo AG sammelt über seine Internetplattform bei Kleinanlegern Geld für Darlehen an Immobilien-Projektentwickler ein.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/anlagevermittler-muss-werbespots-deutlich-vor-totalverlustrisiko-warnen
Freitag, 7. Februar 2020

Mittwoch 05. Februar 2020, 15:52

Steigen die Kosten für Ihr Girokonto auch? Laut Biallo.de hat fast jede zweite Bank 2019 die Preise für das Girokonto angehoben. Im Januar 2020 setzen sich die Preiserhöhungen fort. Wenn Sie Ihre Bank nicht unbedingt wechseln wollen, können Sie wahrscheinlich dennoch Geld einsparen.

Neben der Monatspauschale bei klassischen Filialkonten entstehen meist Extrakosten für einzelne zusätzliche Bankdienstleitungen. Am Besten gehen Sie auf der internetseite Ihres Geldinstitutes. Banken und Sparkassen sind dazu verpflichtet, die Preise von Girokonten Online zu veröffentlichen.

Biallo-Beispiel: Bei einem klassischen Filialkonto zahlen Sie nicht nur eine Monatspauschale, sondern auch für:

beleghafte Überweisungen bis zu 3,00 Euro das Stück
Überweisungen am SB-Terminal bis zu 2,50 Euro das Stück
Online-Überweisungen bis zu 0,30 Euro das Stück
Buchungsposten bis zu 0,50 das Stück
Einrichten, Ändern und Ausführen von Daueraufträgen bis zu 1,00 Euro
Telefonische Überweisungen bis zu 2,50 Euro
Bargeld abheben am Automaten der Bank bis zu 1,00 Euro
Bargeld abheben in der Bankengruppe bis zu 2,50 Euro das Stück.

So können Sie sparen:
Verzichten Sie auf beleghafte Überweisungen, die besonders teuer sind.
Nutzen Sie die günstigeren SelbstBedienungs-Automaten.
Überweisen Sie online.
Heben Sie eher größere Beträge als viele kleine ab.
Lassen Sie sich Ihr Geld in Supermärkten wie Rewe, Penny, Netto oder Aldi Süd auszahlen. Ab zehn oder 20 Euro Einkauf bekommen Sie bis zu 200 Euro kostenlos.

Tipp: Kontowechsel bei der eigenen Bank

Vielleicht lohnt es sich auch Ihre Kontoversion bei der eigenen Bank zu wechseln. Viele Banken bieten auch ein Premiumkonto oder Exklusivkonto an. Hier ist die Monatspauschale durchschnittlich höher. Mit diesem Pauschalbetrag sind dann alle normale Bankvorgänge rund ums Konto abgedeckt.

Quelle:
https://new.biallo.de/girokonto/ratgeber/girokonten-preiserhoehungen-geschickt-kontern/
Freitag, 24. Januar 2020. Von Helga Riedel

Donnerstag 30. Januar 2020, 16:42

Bei einer Überweisung kann schnell mal ein Patzer passieren und schon ist das Geld auf einem falschen Konto gelandet. Wie muss ich mich verhalten?

Als Absender: Landet das Geld irrtümlicherweise auf einem fremdem Konto, erstmal Ruhe bewahren. Denn der Kontoinhaber darf das Geld nicht einfach abheben (Paragraph 812 BGB). Dennoch muss sich der Überweisende selbst an den Empfänger wenden. Die eigene Bank kann bei Rückbuchungen behilflich sein. Verpflichtet ist das Institut dazu jedoch nicht. Für die Hilfe werden oftmals Gebühren fällig. Sollte der Empfänger das fälschlich überwiesene Geld nicht zurück überweisen, muss im schlimmsten Fall die Rückzahlung eingeklagt werden.

Als Empfänger: Sollten Sie einen ungerechtfertigten Geldeingang auf Ihrem Konto feststellen, können Sie dieses einfach zurück überweisen. Eine andere Möglichkeit ist das Geld auf dem Konto zu belassen, bis man vom Absender zu einer Rückbuchung gebeten wird. Das fremde Geld zu behalten ist keine gute Idee.

Denn: Grundsätzlich hat der Absender des Geldes einen Herausgabeanspruch (Paragraph 812 BGB). Zudem sind Bankkunden verpflichtet, ihren Kontostand regelmäßig auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Und vor allem bei höheren Beträgen werden es die Gerichte dem Empfänger kaum glauben, dass dieser die Überweisung nicht bemerkt hätte.

Quelle:
https://www.t-online.de/finanzen/geldanlage/id_75965018/falsche-ueberweisung-erhalten-darf-man-das-geld-behalten-.html
Donnerstag, 30. Januar 2020. Von Sabrina Manthey

Donnerstag 23. Januar 2020, 17:07

Laut Medienberichten haben einige Banken und Sparkassen Negativzinsen auf Tagesgeld oder aber auch Girokonten (Bremische Volksbank) eingeführt. Nicht nur Firmenkunden, sondern auch Privatkunden mit geringere Einlagen sollen davon betroffen sein. Dabei darf die Bank nicht einfach Strafzinsen einführen, so Verivox.

Aus einem Urteil des Landgerichts Tübingen darf ein neuer Negativzins zunächst nur für Neukunden eingeführt werden. Mit Bestandskunden muss die Bank dies individuell vereinbaren. Unter Umständen reicht dafür ein individuelles Preisanpassungsschreiben an die betroffenen Kunden aus. Die einseitige Änderung des Preisaushangs genügt aber nicht.

Auf Verivox finden Sie die Banken und Sparkassen, bei denen private Sparer Strafzinsen auf ihre Tagesgeldeinlagen zahlen müssen:Link:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/

Quellen:
https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/privatkunden-negativzinsen-auf-girokonten-ab-5000-euro-16591889.html
Dienstag 21. Januar 2020. Von Christian Siedenbiedel.

Mittwoch 22. Januar 2020, 16:11

Um einen Ratenkredit abschließen zu können müssen Sie 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland besitzen. Als volljähriger Schüler oder Auszubildender muss man ein regelmäßiges Einkommen nachweisen können. Ist das nicht der Fall, kann die Bank einen Bürgen oder Sicherheiten verlangen.

Sie müssen Ihre Einnahmen und Ausgaben sowie regelmäßige Belastungen offenlegen, damit das Kreditinstitut Ihre Zahlungsfähigkeit beurteilen kann.

Die holt Bank eine Schufa-Auskunft über Ihre Kreditwürdigkeit ein.

Entsprechend den Vertragsbedingungen sind Sie verpflichtet Zins und Tilgung pünktlich zu zahlen.

Möglicherweise müssen Sie der Bank Sicherheiten stellen, etwa eine Gehaltsabtretung. Die Bank kann auch auf eine Restschuldversicherung bestehen. Dann muss die Bank aber auch die Kosten dafür offenlegen.

Sie müssen ein Referenzkonto angeben, normalerweise ist das das eigene Girokonto. Dorthin überweist die Bank das Geld, das Sie sich geliehen haben.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Ratenkredit/Ratenkredit_node.html

Donnerstag 16. Januar 2020, 17:49

Mit einem Rahmen- oder Abrufkredit kann man sich Geld für einen kürzeren Zeitraum leihen. Für etwa eine unvorhergesehene Anschaffung schafft er somit einen finanziellen Spielraum. Der Kreditnehmer kann Geld entweder als Teilbeträge innerhalb des vereinbarten Rahmen abheben oder sich die gesamte Kreditsumme auf einmal auszahlen lassen.

So kann der Rahmenkredit eine Alternative zum Dispositionskredit (Dispo) sein.

Welche Laufzeiten sind möglich?
Der Kreditvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er läuft so lange bis entweder die Bank oder der Kreditnehmer den Vertrag kündigt.

Wie hoch kann der Kreditrahmen sein?
Die Kreditwürdigkeit und Einkommenssituation des Kreditnehmers ist maßgeblich für die Höhe des Rahmenkredites. Die meisten Banken bieten Abrufkredite zwischen 2.500 Euro und 25.000 Euro an.

BaFin-Tipp: Der Rahmenkredit ist zwar preiswerter als der Dispo, allerdings teurer als ein normaler Ratenkredit. Wenn das Geld jedoch länger als 12 Monate benötigt wird, ist ein klassischer Ratenkredit im Normalfall die bessere Lösung.

Quellen:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Rahmenkredit/Rahmenkredit_node.html
https://www.rahmenkredite.net/faq/

Dienstag 14. Januar 2020, 15:47

Die Zinsen, die eine Bank seinen Kunden im Falle einer Guthabenverzinsung zahlt, sind steuerpflichtig. Denken Sie daran, gegebenenfalls Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag zu erteilen, um steuerliche Freibeträge zu nutzen.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzwissen/BA/Girokonto/Girokonto_node.html

Dienstag 07. Januar 2020, 18:28

Seit Januar 2020 dürfen deutsche Banken Bitcoin und andere Kryptowährungen verkaufen und verwahren. Bisher hat fast kein Geldinstitut seinen Kunden die Möglichkeit geboten virtuelles Vermögen anzulegen. Virtuelle Währungen durften nicht aus derselben rechtlichen Einheit ausgegeben werden. Banken hätten dazu extra Verwahrstellen oder spezielle Firmentöchter gebraucht. Nach einem neuem Gesetz ist das jetzt nicht mehr nötig.

Die Banken freuen sich auf ein neues Geschäftsfeld um Geld zu verdienen – Verbraucherschützer sind kritisch: Der Finanzexperte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor „aggressiven Kundenfang.“ Wenn Banken Kryptowährungen verkaufen und diese kostenpflichtig verwahren dürfen, besteht das Risiko, dass Kunden Kapitalanlagen mit Totalverlustrisiko angedreht werden.

Bislang mussten Banken ihre Kunden vorvertraglich über Kosten und wesentliche Anlegerinformationen informieren. Im Direktverkauf von Bitcoin und Co. ist das nicht der Fall, so Nauhauser. Fabio De Masi von der Linkspartei fordert dazu einen „Finanz-TÜV“. Dieser müsste neue Anlageprodukte vor Zulassung prüfen. Auch die Aufsicht Bafin müsse die IT-Risiken bei der Verwahrung von Krypto-Anlagen prüfen.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/kryptowaehrungen-neues-geldwaeschegesetz-banken-duerfen-bitcoin-verwahren/25276392.html
Freitag, 29. November 2019. Von Felix Holtermann

Mittwoch 11. Dezember 2019, 16:45

Seit Tagen haben Sparkassen-Kunden in Hessen und Thüringen Probleme bei Überweisungen. Besonders Zahlungen von Sparkassen-Kunden an Banken außerhalb der Finanzgruppe gebe es Probleme. Die Störung selbst sei zwar behoben, dennoch kann es zu weitere Verzörgerungen kommen, so die Helaba.

Nun bietet die verantwortliche Bank, die Hessische Landesbank (Helaba), Entschädigungen an.

Hilfe finden Sie hier: Sollten Sparkassen-Kunden eine nachweisbare finanzielle Einbuße erlitten haben, müssen sich diese an ihre Hausbank wenden. Ein Formular gebe es auf der Helaba-Webseite. Kunden von Banken außerhalb der Sparkassengruppe können ihren Schaden direkt bei der Helaba geltend machen.

Quelle:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sparkassen-zehntausende-kunden-von-it-problemen-betroffen-a-1300650.html

Dienstag, 10. Dezember 2019

Montag 09. Dezember 2019, 16:30

Sind auch Sie betroffen?

Seit letzter Woche warten bundesweit viele Sparkassen-Kunden auf ihr Geld. Auf Grund eine technischen Störung beim IT-Dienstleister der Sparkassen sind Überweisungen wie Gehalt, Unterhaltszahlung oder Kindergeld noch nicht beim Empfänger angekommen.

Die Störung ist mittlerweile behoben. Bis alle aufgelaufenen Überweisungen abgearbeitet sind, vergeht noch etwas Zeit, so eine Sprecherin der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba). Da müssen die Kunden sich in Geduld üben.

@Helaba „Aufgrund einer techn. Störung kam es in der vergangenen Woche im Zahlungsverkehr zu Verzögerungen. Die Störung ist behoben, vereinzelt kann die Bearbeitung noch bis heute dauern. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an ihre Sparkasse”.

Viele Sparkassen-Kunden beschweren sich bei allestörungen.de oder auf den socialen Medien über fehlende Informationen der Sparkassen. Sparkassen-Kunden schreiben:

„Warte seit letzten Mittwoch auf Überweisungen. Komisch das einige Geld kriegen andere nicht. Standort Mönchengladbach. Lustig wird es wenn das Geld zurücküberwiesen wird.“

„Kreissparkasse Steinfurt Ich Deutsche Bank Geld Eingang
Von der Sparkasse Westmünsterland noch kein Eingang.“

Quellen:
_https://xn—allestrungen-9ib.de/stoerung/sparkasse/ _

https://www.n-tv.de/technik/Sparkassen-Kunden-warten-auf-Geld-article21445537.html
Montag, 9. Dezember 2019

Montag 02. Dezember 2019, 18:02

In Zeiten von Strafzinsen gehen Banken mit diesem Kostenfaktor unterschiedlich um. Wie eine aktuelle Erhebung von biallo.de zeigt, wird überall – um Geld zu verdienen – an der Gebührenschraube gedreht.

Auch rund um das Thema „Bargeld“ sind Banken erfinderisch. So hat biallo.de herausgefunden, dass sich Bankgebühren fürs Geldabheben nach der Uhrzeit richten. Beispielsweise bei der VR-Bank Passau ist die Bargeldauszahlung am Automaten von Montag bis Freitag zwischen acht und 17 Uhr kostenlos. Außerhalb dieser Zeiten kostet dies 35 Cent.

Bei andere Banken ist der zeitliche Rahmen kostenloser Bargeldabhebungen enger gefasst. Wer beispielsweise in der Mittagspause schnell Bargeld am Geldautomaten holt, wird oft abkassiert.

Tipps: Geld sparen beim Bargeld abheben

Heben Sie grundsätzlich einen größeren Betrag auf einmal ab. Viele kleine Beträge kosten somit mehr.

Mit der EC- bzw. Girocard können Sie gebührenfrei bis zu 200 Euro in bar erhalten wenn Sie in Supermärkten Waren im Wert von zehn oder 20 Euro kaufen. Laut Biallo.de unter anderem bei: Rewe, Edeka, Netto, Penny, Aldi Süd, Famila, Norma, Tegut, Diska, NP Discout, Marktkauf und Wasgau.

Und schließlich: Vermeiden Sie Bargeld-Zahlungen wann immer es geht. Oft ist es billiger mit der Giro- oder Kreditkarte zu bezahlen.

Quelle:
https://new.biallo.de/girokonto/news/bargeld/#
Samstag, 29. November 2019. Von Horst Biallo

Freitag 29. November 2019, 18:11

Bei Verbraucherschützern gehen Beschwerden wegen Gebühren bei Geldautomaten der Postbank ein.

Was ist da los? Bankkunden einer anderen Bank können auch an Postbank-Automaten kostenlos Geld abheben – wenn ihre Bank auch Mitglied der Cashgroup ist. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, werden dennoch an Geldautomaten der Postbank von Cashgroup-Kunden Extra-Gebühren berechnet. So musste ein Commerzbank-Kunde an einem Rasthof für das Abheben von 20 Euro eine Gebühr von 6,50 Euro bezahlen. Einem anderen Kunden wurden an einer Tankstelle für 80 Euro eine Gebühr von 5,49 Euro abgebucht, so berichtet Martina Schröder, Fachreferentin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Sachsen.

Das Trügerische: An den Geldautomaten prangt das Firmenlogo der Postbank – das Logo der Cashgroup aber fehlt. Das bedeutet, dass nur Postbank-Kunden kostenlos Geld mit ihrer Girocard abheben können – und nicht Cashgroup-Kunden einer fremden Bank. Das liegt daran, dass die Postbank-Automaten mit der Betreiberfirma Cardpoint betrieben werden. Das heißt; Fremdkunden müssen fürs Geldabheben Gebühren an den Geldautomatenbetreiber Cardpoint bezahlen.

Dies ist irreführend, so Verbraucherzentrale Sachsen. Ein Postbank-Sticker auf dem Gerät ist verwirrend und verbirgt eine Verwechslungsgefahr. Normalerweise sind die Aufkleber das sichere Zeichen dafür, dass Cashgroup-Kunden an diesen Automaten ebenfalls kostenlos Geld abheben können.

Quellen:
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article227766551/Postbank-veraergert-Kunden-anderer-Banken-Verbraucherschuetzer-warnen-vor-Gebuehr.html
Donnerstag, 28. November 2019. Von Beate Kranz

https://www.welt.de/wirtschaft/plus203877100/Postbank-Geldautomat-Kunden-beschweren-sich-ueber-Gebuehren-Abzocke.html
Freitag, 29. November 2019. Von Anna Kröning

Freitag 29. November 2019, 11:58

Ja. Auch wenn der Kredit schon läuft, muss eine Bank die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers im Auge behalten. Sollen die bereits eingereichten Informationen ihr nicht reichen, so kann die Bank weitere Unterlagen auch während der Laufzeit verlangen.

Welche Unterlagen angefordert werden, ist vom Fall zu Fall unterschiedlich. Die Entscheidung trifft alleine die Bank.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/KrediteDarlehen/kredite_node.html

Montag 25. November 2019, 16:58

In der Regel ist das Geldabheben an Geldautomaten der eigenen Bank kostenlos.

Die Höhe der Gebühren für das Bargeldabheben ist jedoch nicht gesetzlich geregelt. Das Entgelt bestimmt der Automatenbetreiber selber.

Als Fremdkunde kann dies zu erhebliche Preisunterschiede führen. Wie hoch die Gebühren sind, können Sie einem entsprechenden Hinweis am Geldautomaten entnehmen. Wenn es Ihnen zu teuer ist, können Sie den Auszahlungsvorgang kostenfrei abbrechen.

Tipp: Manche Banken haben sich zu Verbünden zusammengeschlossen (z.B. Cash Group, Cash Pool) und berechnen ihren Kunden untereinander keine Abhebungsentgelte. Achten Sie also darauf, dass der Geldautomat zu dem jeweiligen Verbund gehört, dem sich auch Ihre Bank angeschlossen hat.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/kosten_gebuehren_node.html

Mittwoch 20. November 2019, 15:20

Bundesweit hat die Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck für Schlagzeilen gesorgt. Als erstes Kreditinstitut in Deutschland hat diese einen Negativzins von 0,5 Prozent ohne Freibetrag, also ab dem ersten Cent eingeführt. Von der Regelung sind allerdings nur private Neukunden betroffen. Andere Banken geben bereits Negativzinsen an Kunden mit Vermögen weiter. Bei der VR Bank Fürstenfeldbruck sind nun auch Kleinsparer betroffen, heißt es in den Medien.

Auf ihrer Internetseite setzt sich die Volksbank nun zur Wehr. In einer Stellungnahme unter der Überschrift: Erste Bank Deutschlands, die IHRE KUNDEN schützt ! schreibt das Geldinstitut, dass sie bemüht ist, ihre Bestandskunden so lange wie möglich vor den Auswirkungen der Niedrigzinsen zu bewahren. Weiter ist zu lesen:

2) Die aktuelle Pressedarstellung ist nur die halbe Wahrheit!

„„Ab dem ersten Euro“ stimmt ja nur bei Neukunden bzw. Neugelder.
2.1 Für unsere Kunden gilt weiterhin ein unbegrenzter Freibetrag in voller Höhe der bisherigen Einlage.
2.2 Bei aktiven Geschäftsverbindungen gibt es individuelle Regelungen.
2.3 Außerdem ist es so, dass bei neuen Girokonten ein Freibetrag von 20.000 Euro gilt.“

3) Was hat uns dazu bewegt?

„Keine Bank der Welt kann dauerhaft vom „Draufzahlen“ leben.”
“Der Minuszins von 0,50 % kommt nicht von uns, sondern ist durch die EZB vorgegeben. Eingehende Kundengelder müssen wir auch wieder irgendwo parken …. Und das verursacht im Moment eben diese Minuszinsen.“

Was Neukunden wissen müssen:

Unter Punkt 4) Wann berechnen wir tatsächlich Verwahrentgelt? schreibt die Bank:

„Die tatsächliche Berechnung erfolgt nur bei bisherigen Nichtkunden, die Ihre Liquidität zu uns verlegen wollen, weil sie bei Ihrer bisherigen Bank vermutlich mit Negativzinsen belastet werden.“ „Diese Gelder wollen wir – zum Schutz unserer Kunden ! – nicht ohne Weiterberechnung der anfallenden Kosten annehmen (siehe 2.2).“

Quellen:
https://www.vrbank-ffb.de/wir-fuer-sie/ueber-uns/negativzinsen.html

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/fuerstenfeldbrucker-bank-verlangt-strafzinsen-ab-dem-ersten-cent,RiI9WaH
Montag 19. November 2019

Sonntag 17. November 2019, 15:29

Trotz anfänglichem Widerstand der Banken findet der Bezahldienst Apple Pay bei fast allen großen Banken Anwendung. Wie das Handelsblatt berichtet, gerät der Apple Konzern nun durch eine Gesetzesvorlage des Finanzausschusses des Bundestages unter Beschuß.

Laut Entwurf soll der Konzern dazu verpflichtet werden, anderen Unternehmen die technische Infrastruktur gegen ein angemessenes Entgelt und angemessenen Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Google macht das bereits. Auf die NFC-Schnittstelle von Smartphones mit Google Betriebssystem Android dürfen neben Google Pay auch andere Bezahl-Apps zugreifen.

Das sagt Politik, Wirtschaft und das Bankwesen dazu:

Für die FDP ist es im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs notwendig, allen Wettbewerbern den gleichen Marktzugang zu ermöglichen.

Bei der SPD spricht der Digitalpolitiker Jens Zimmermann von einem Schritt in Richtung gerechter Plattform-Ökonomie. „Technologieunternehmen müssen in Zukunft Bezahlung durch andere Zahlungsdienstleister ermöglichen“. „Damit werden die Verbraucher in Zukunft nicht mehr gezwungen ihre Bank zu wechseln um bestimmte Endgeräte nutzen zu können.“

Der Digitalverband Bitkom, bei dem auch Apple Mitglied ist, ist dagegen kritisch. Bitkom ist grundsätzlich für eine Offenheit von NFC-Schnittstellen. Dennoch findet der Verband, dass sich die Politik nicht in Vertragsfreiheiten und Geschäftsmodelle einmischen solle.

Banken sehen sich als die Benachteiligten. Die Geldinstitute würden am liebsten eigene Apps anbieten um den Service und Kontakt zu ihren Kunden zu pflegen. Banken müssen jedoch anderen Unternehmen den Zugriff auf die Zahlungsdaten ihrer Kunden gewähren.

Quellen:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/nfc-schnittstelle-finanzausschuss-bringt-gesetz-gegen-apple-pay-monopol-auf-den-weg/25222218.html?ticket=ST-8282976-bdorEfeX6V5gHCmstj5i-ap2
Mittwoch 13. November 2019 / Donnerstag 14. November 2019. Von Moritz Koch und Katharina Schneider

Dienstag 12. November 2019, 19:45

Die Zeitschrift Finanztest hat die Kontoführungsgebühren für Basiskonten bei 124 Banken untersucht. Im Vergleich zur letzten Untersuchung vor zwei Jahren, sind die Basiskonten teilweise teurer geworden.

Als Spitzenreiter für das teuerste Basiskonto im Test ist die Salzlandsparkasse. An zweiter Stelle folgt die Targobank. Laut Finanztest kostet bei beiden Banken das Basiskonto für den Testkunden der Stiftung etwa 250 Euro pro Jahr. Bei der Targobank sind das knapp 90 Euro mehr als vor zwei Jahren. Sehr teuer ist auch die Sparkasse Holstein mit einer Jahresgebühr von rund 235 Euro und die Hannoversche Volksbank mit 226 Euro.

Immerhin sind zwei regionale Banken positiv hervorzuheben, nämlich: Die PSD Karlsruhe Neustadt und die Sparda Baden-Württemberg. Diese Geldinstitute berechnen keine Jahresgebühr für das Basiskonto.

In einer Pressemitteilung vom 11.11.2019, fordert die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) „arme“ Verbraucher besser zu schützen. Die Leiterin des Teams Finanzmarkt im vzbv, Dorothea Mohn, verweist auf eine unklare Gesetzgebung. Hier ist lediglich von einem „angemessenen“ Entgelt für ein Basiskonto die Rede. Sie pocht auf eine klare gesetzliche Kostendefinition für Basiskonten.

Link:
Der Test Basiskonten findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/basiskonten.

Quellen:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/hoechstpreise-fuer-konten-finanziell-schwacher-sind-untragbar
Montag 11. November 2019

https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Basiskonto-Wer-arm-ist-zahlt-viel-mehr-5538121-0/
Montag 11. November 2019

Mittwoch 06. November 2019, 15:25

Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet wird die Volksbank Jever künftig nicht mehr 1-, 2- und 5-Cent-Stücke auf die Insel Wangerooge liefern. Martin Schadewald vom Volksbank-Vorstand erklärt, dass der Transport zu teuer und damit nicht wirtschaftlich sei.

Die Bank empfiehlt den friesischen Geschäftsleuten auf der Insel dazu, Endbeträge an den Kassen künftig auf- oder abzurunden. Die Kunden solle man darauf hinweisen, dass sie beim Einkaufen entweder mehr oder weniger Wechselgeld zurückbekommen. Bei Kartenzahlung wird weiterhin centgenau abgerechnet.

Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Auf-Wangerooge-verschwinden-die-kleinen-Muenzen,wangerooge422.html
ndr.de. Sonntag, 3.November 2019

https://www.mopo.de/im-norden/ab-jetzt-wird-aufgerundet-auf-beliebter-nordsee-insel-gibt-es-kein-kleingeld-mehr-33412508
Dienstag, 5.November 2019

Dienstag 05. November 2019, 17:54

Im Bankenwesen spricht man von „nachrichtenlosen Konten“. Bankkonten, bei denen niemand Geld abhebt bzw. einzahlt, also keine Kontobewegungen mehr stattfinden. Manche Bankkonten sind einfach verloren gegangen. Meist sind die Kontoinhaber verstorben.

Schätzungen zufolge schlummern 2 bis 9 Milliarden Euro auf solchen Konten in Deutschland. „Die Sparkasse Dortmund zum Beispiel führte zum 1. September 2019 knapp eine Viertelmillion nachrichtenlose Konten. Guthaben: 4,7 Millionen Euro,“ so Finanztip.

Was kann ich als Erbe tun? Die Geldinstitute unternehmen Nichts um Erben von herrenlosen Konten zu finden. Sie müssen sich als etwaiger Erbe also selber darum kümmern. Grundsätzlich verfällt das Guthaben nicht. Das Geld liegt solange bei der Bank, bis sich Erben melden. Auch nach Jahrzehnten der letzten Kontobewegung, muss die Bank das Guthaben auszahlen – abzüglich der Kontoführungsgebühren.

Nach 30 Jahren muss die Bank das Geld ausbuchen und als Gewinn versteuern. Dennoch müssten die Banken es immer noch auszahlen, falls Sie sich als Erbe melden und Ihre Berechtigung nachweisen können.

Quelle:
https://www.finanztip.de/blog/herrenlose-konten-auffinden/?utm_source=Mailjet&utm_medium=email#mehr
Freitag, 1. November 2019. Von Britta Beate Schön

Mittwoch 30. Oktober 2019, 16:09

Hat Ihre Bank den Dispokredit kündigt, rät Finanztip dazu, ein zweites Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen.

Das zusätzliche Konto bei einer anderen Bank ist deshalb wichtig, weil Ihre bisherige Bank Geldeingänge auf dem vorhandenen Konto mit den Disposchulden, verrechnet. Das bedeutet, dass die Miete und andere wichtige Zahlungen aufgrund der fehlenden Kontodeckung womöglich nicht ausführt.

Laut Finanztip hilft es nur wenig, das belastete Konto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Denn die kontoführende Bank darf auch hier die Geldeingänge zur Tilgung des Dispos nutzen. Das P-Konto dient nur dazu, einen Grundbetrag vor der Pfändung zu schützen. Immerhin bleiben Sozialleistungen davon für zwei Wochen verschont.

Gut zu Wissen: Seit 2016 müssen Ihnen die Banken in Deutschland ein Basiskonto einrichten. Also ein Girokonto auf Guthabenbasis, das Sie dann als „Zweit-Konto“ benutzen können.

Quelle:
https://www.finanztip.de/girokonto/dispo-ueberzogen-umschulden/

Montag 21. Oktober 2019, 17:11

Seit einigen Wochen gilt die Zwei-Faktor-Authentifikation beim Konto-Log-in. Das heißt, um auf sein eigenes Konto Zugriff zu bekommen reichen Benutzername und Passwort allein nicht mehr aus. So muss noch ein „zweiter Faktor“ eingegeben werden. Diesen erhält man per SMS über sogenannte Foto- und Push-TAN-Apps oder über TAN-Generatoren. Dieser Vorgang bereitet Bankkunden Schwierigkeiten – von veraltete Smartphones bis zu der schlechten Erreichbarkeit des Bankkundenservices.

Für Verwirrung sorgen zudem verschiedene Zeitfenster der Konto-Abfragen. Denn Kunden müssen mit unterschiedlichen Abständen einen einmaligen Sicherheitscode (TAN) eingeben. Manche Banken verlangen die TAN-Eingabe bei jedem Log-in, andere Geldinstitute – wie bei der Comdirect und den Sparkassen – nur alle 90 Tage.

Schwierigkeiten bereitet den Verbrauchern auch die neuen Vorgaben und die unterschiedliche Umsetzung bei Multi-Banking-Apps, über die Kunden mehrere Konten verwalten können. Laut Handelsblatt funktionieren die Apps einiger Geldinstitute und externer Anbieter bislang nur eingeschränkt oder gar nicht. Hier haben besonders Commerzbankkunden Probleme.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/psd2-chaos-beim-onlinebanking-immer-mehr-kunden-aergern-sich-ueber-komplizierten-kontozugriff/25116308.html
Dienstag, 15. Oktober. Von Katharina Schneider

Sonntag 20. Oktober 2019, 17:57

Die Folgen des Brexits schlägt sich jetzt schon in den Kosten für Überweisungen nach Großbritannien nieder. Das zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Consumer Intelligence im Auftrag des Zahlungsanbieters Transferwise.

Bei den fünf größten Finanzinstituten in Deutschland sind die Gebühren in den letzten drei Monaten um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen. Dabei sind die Grundgebühren unverändert blieben. So sind die gestiegenen Kosten vor allem durch ungünstigere Wechselkurse begründet.

Beispiele für erhöhte Preise für Geldtransfer auf die britischen Inseln:

Commerzbank: Für einen Geldtransfer berechnet das Geldinstitut 30,71 Euro.

Deutsche Bank: Eine Auslandsüberweisung kostet heute 21,55 Euro. Hier liegt die Preissteigerung bei 23 Prozent.

Postbank: Im Vergleich zum Juli 2019 kostet eine Überweisung nach Großbritannien jetzt 19,79 Euro. Eine Steigerung von 25 Prozent.

Laut Transferwise steigen die Gebühren bei den Sparkassen um 21 Prozent. Beim Zahlungsdienstleister Western Union um 11 Prozent.

Quelle:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/kosten-fuer-ueberweisungen-in-pfund-steigen-stark-16438679.html
Freitag, 18. Oktober 2019

Dienstag 08. Oktober 2019, 17:50

bankscore hat seinen Service erweitert!

Unter dem Menüpunkt „Über bankscore“ werden bei „Wissenswertes für Bankkunden – Kurz erklärt“ Bankbegriffe verständlich beschrieben. Sie sind alphabetisch angeordnet.

https://bankscore.de/bankscore/wissenswertes-fuer-bankkunden-kurz-erklaert/

Sonntag 29. September 2019, 19:16

Bei der Umstellung auf das neue Onlinebanking-Verfahren haben Kundenbeschwerden über Banken bei der Finanzaufsicht Bafin einen neuen Rekord erreicht. Das berichtet die Funke Mediengruppe.

Wie auch wir bei unseren bankscore – Bewertungen lesen können, läuft die Umstellung des Sicherheitsverfahrens bei vielen Kunden nicht reibungslos. Für Ärger sorgt nicht nur das Anmelde-Verfahren und der damit fehlende Zugang zum eigenen Bankkonto, sondern auch die Erreichbarkeit der Banken.

Auch Verbraucherschützer der Verbraucherzentralen berichten von Beschwerden, insbesondere über die DKB, ING Diba, Postbank, Commerzbank und einigen Raiffeisenbanken. Kunden kommen entweder bei den Hotlines nicht durch oder ihnen wird bei Fragen nicht weitergeholfen.

Verbraucherschützer weisen auf einen möglichen Rechtsverstoß hin. Denn es ist gesetzlich geregelt, dass Geldinstitute erreichbar sein müssen, wenn Kunden nicht mehr auf ihr Konto zugreifen können.

Originalkommentare von Bankkunden bei bankscore abgegeben:

Deutsche Kreditbank Berlin
„Die Erreichbarkeit der Bank ist IMMER schlecht bis sehr schlecht. Emails werden in der Regel gar nicht oder mit bis zu 4 Wochen verspaetung beantwortet… BESONDERS die Erreichbarkeit ist NICHT mehr gegeben. Das ist fuer eine Onlinebank sehr schlecht, da es keine Alternative zum Telefon oder der Email gibt… Das schein nicht nur mir so zu gehen, denn das Anrufvolumen ist ja IMMER hoch. Egal ob frueh, spaet, tagsueber oder am Wochenende!!!

„Eine Direktbank, deren Kundenservice bei Zugangssperrung (wohlgemerkt: ohne Kundenverschulden) tagelang weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen ist, braucht kein Mensch!!“

Postbank
„Bank behauptet mein Onlinekonto sei gesperrt weil ich angeblich falsche Eingaben gemacht hätte. Das stimmt aber nicht. Mein Kundenberater in der Filiale Straubing hat mir nicht geholfen das Konto zu entsperren, er war nichtmal in der Lage das Problem zu erkennen. Er wollte mir zusätzlich ein Telefonbanking verkaufen was zusätzlich Kosten verursacht. So geht man nicht mit Kunden um…“

ING Diba
„Bin Neukunde, aber das Onlinebanking enttäuscht ein wenig. Ich hatte vor allem das kommunizieren mit der Bank einfacher vorgestellt. Wenn alles passt läuft es, aber wenn Fragen auf kommen, oje! Mit Callcenter oder Chat komme ich nicht klar. Gesprächspartner wirken nicht gut geschult, denn schweige Fachwissen zu haben.“

Quellen:
https://bankscore.de/blz/12030000/deutsche-kreditbank-berlin/
https://bankscore.de/bank-suchen/
https://bankscore.de/blz/86010090/postbank-ndl-der-db-privat-undfirmenkundenbank/
https://bankscore.de/blz/50010517/ing-diba-frankfurt-am-main/https:/

https://www.n-tv.de/ratgeber/Banken-treiben-Kunden-in-den-Wahnsinn-article21301981.html
Sonntag, 29. September 2019

Donnerstag 26. September 2019, 11:16

Banken unterscheiden zwischen zwei Zinssätze für eine Girokontoüberziehung:

Eingeräumte Kontoüberziehung (Dispolimit): Ein Dispozinssatz fällt an, wenn der Kontoinhaber sein Konto bis zu einer mit der Bank vereinbarten Grenze überzieht.

Geduldete Überziehung: Der Zinssatz für eine geduldete Kontoüberziehung fällt an, wenn der Kontoinhaber sein Konto ÜBER das vereinbarte Limit hinaus belastet.
Letzteres gestatten viele Banken, wobei dieses Zugeständnis den Kunden oft in Form von einem besonders hohen Überziehungszinssatz teuer zu stehen kommt.

Freitag 20. September 2019, 17:27

Die Commerzbank hat bereits in der Vergangenheit tausende Arbeitsplätze gestrichen. Nun plant der Aufsichtsrat rund 4300 Stellenstreichungen. Defacto aber, so in einer Stellungnahme des Frankfurter Geldhauses, entstehen gleichzeitig rund 2000 neue Vollzeitstellen. Somit ist von einem Abbau von rund 2300 Jobs die Rede.

Noch eine schlechte Nachricht für Bankkunden: Im Zuge des neuen Strategieprogramms will die Commerzbank die Zahl der Bankfilialen um rund 200 reduzieren. Welche Standorte von einer Schließung betroffen sind, ist noch unklar. Künftig müssen sich Kunden auf weitere Wege einstellen.

Quelle:
https://www.welt.de/wirtschaft/article200646250/Commerzbank-schliesst-jede-fuenfte-Filiale-und-streicht-4300-Stellen.html
Freitag, 20. September, 2019

Mittwoch 18. September 2019, 14:14

Ein Bankarbeitstag ist ein Tag an dem Banken für den Publikumsverkehr geöffnet ist bei dem banktypische Tätigkeiten, wie Zahlungen leisten und annehmen, ausgeführt werden können. Geschäftstage der Banken sind von Montag bis Freitag. Daher kann es zu Verzögerungen kommen, wenn Überweisungen spät an Freitagen eingehen. Diese werden nicht am Wochenende bearbeitet.

Freitag 13. September 2019, 18:20

Ab 14. September 2019 gelten neue Bestimmungen fürs Onlinebanking und für das Bezahlen im Internet.
In Zukunft gilt die “starke Kundenauthentifizierung”. Das bedeutet, dass jeder Kunde seine Identität mit mehreren voneinander unabhängigen Komponenten nachweisen muss.
Das heißt: Die gedruckten TAN-Listen verlieren ihre Gültigkeit.

Geheim- sowie Transaktionsnummer (TAN)
Mindestens zwei von drei untenstehende Faktoren müssen für eine erfolgreiche Transaktion erfüllt sein:

Der erste Faktor: “Wissen” – beispielsweise ein Passwort oder eine PIN-Nummer, um auf das Konto online zugreifen zu können. Der zweite Faktor: “Besitz” – beispielsweise ein Smartphone, auf dem man eine TAN empfangen kann. Der dritte Faktor: “Sein” – beispielsweise ein Fingerabdruck.

Wie tätige ich eine Onlineüberweisung? Per SMS, in Apps oder mit „PhotoTAN”?
Um eine Überweisung online freizugeben, muss man sich in sein Onlinekonto einloggen. Dazu braucht man also erstens (erster Faktor) die Geheimnummer (PIN).

Zweite Schritt: (Zweiter Faktor) Entweder man erhält per SMS eine einmalig gültige TAN (Transaktionsnummer) auf das Smartphone oder man benutzt eine App von der Hausbank, über die eine TAN generiert werden kann. Manche Banken bieten auch ein “PhotoTAN”-Verfahren an (auf dem Bildschirm ein Barcode, den man mit dem Smartphone abfotografieren muss).

Regeln beim Online-Shopping
Wer im Netz mit seiner Kreditkarte oder über Paypal bezahlen will, ist auch von der Zwei-Faktor-Methode betroffen. Rechnungskauf und Lastschriftverfahren sind davon ausgenommen.

Kartenzahlungen Offline
Bei der üblichen Kartenzahlung an der Ladenkasse ändert sich Nichts.

Tipp: Wer mit dem Verfahren nicht einverstanden ist, sollte sich bei seiner Bank über mögliche Alternativen erkundigen.

Quelle:
dpa
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/online-banking-zwei-faktor-methode-101.html
Freitag, 13. September, 2019

Freitag 13. September 2019, 15:52

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern höhere Strafzinsen für Banken beschlossen. Das bedeutet, dass die Geldinstitute, die ihre überschüssigen Gelder bei der Notenbank parken, zur Kasse gebeten werden. Der Einlagen-Zinssatz beträgt künftig minus 0,5 Prozent statt wie bisher minus 0,4 Prozent. Das Ziel ist, die Banken dazu zu zwingen, Kredite zu vergeben.

Zudem kündigt die EZB an, ab November jeden Monat Staatsanleihen für 20 Milliarden Euro kaufen zu wollen.

Verbraucherschützer befürchten, dass die Sparer in diesem Spiel den Kürzeren ziehen werden. Beispielsweise darin, dass die höheren Kosten an die Bankkunden weitergegeben werden.

Laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ nennt der Direktor des Centrums für europäische Politik (CEP), Lüder Gerken, die Beschlüsse der EZB einen „Akt der Verzweiflung“. Der Ökonom ist der Meinung, dass die EZB ihr Pulver schon verschossen hat. Er sagt, dass EZB-Chef Mario Draghi nun versucht, die haushaltspolitischen Versäumnisse der Mitgliedsstaaten auszugleichen.

Quelle:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ezb-knappes-dutzend-ratsmitglieder-verweigert-mario-draghi-gefolgschaft-a-1286581.html
Freitag, 13. September, 2019
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/ezb-wut-auf-mario-draghi-europas-sparer-sind-die-dummen-64673252.bild.html
Freitag, 13. September, 2019

Mittwoch 11. September 2019, 17:01

Ein gesondertes Entgelt für die Freigabe von Kreditsicherheiten bei Umschuldung von Immobilienkrediten ist unzulässig, so hat der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt.

Die Begründung: Mit der Bestellung, Verwaltung und Verwertung von Kreditsicherheiten nehmen Banken eigene Vermögensinteressen wahr. Es handelt sich somit nicht um eine Sonderleistung für Kunden. Die damit verbundene Arbeit ist zudem mit dem von dem Bankkunden zu zahlenden Kreditzins abgegolten.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Kreissparkasse Steinfurt geklagt.

Quelle:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/bgh-kippt-entgelt-bei-baukredit-umschuldung
Mittwoch, 11. September 2019

Montag 02. September 2019, 17:25

Um Kosten zu sparen eröffnen die Volksbank Frankfurt und die Taunus Sparkasse im hessischen Sulzbach ihre erste gemeinschaftlich betriebene Bankfiliale. Das berichtet der Spiegel.

Geplant ist die Gemeinschaftsfiliale an vier von fünf Wochentagen zu öffnen; an zwei Tagen werden nur Sparkassen-Kunden persönlich betreut, an den anderen beiden Tagen nur Volksbank-Kunden. Basisdienstleistungen wie etwa Geldabheben sollen durchgehend für alle Kunden über Automaten angeboten werden.

Quelle:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volksbank-und-sparkasse-legen-filialen-im-taunus-zusammen-a-1284478.html
Freitag 30. August, 2019. Von Isabell Hülsen und Tim Bartz

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken-sparkasse-und-volksbank-wollen-filialen-im-taunus-zusammenlegen/24961630.html?ticket=ST-11924113-u3DcLxrgmEVMIfgLbkIE-ap5
Freitag 30. August, 2019. Von Elisabeth Atzler

Donnerstag 29. August 2019, 17:59

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Diskussion losgetreten, in der er ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer fordert. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat auf den Vorstoß reagiert und prüft ein entsprechendes Verbot.

Schon jetzt zahlen Sparer bei einigen deutschen Banken Negativzinsen, wenn sie eine bestimmte Einlagensumme überschreiten. Aktuell betrifft die Regelung Bankkunden mit Ersparnissen von 100.000 Euro und mehr. Diese Grenze droht zu fallen.

Was sagt Verbraucherschützer dazu:
Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sagt:

„Ein Verbot von Strafzinsen für Kleinsparer ist gut gemeint, aber eine Scheinlösung. Bereits jetzt sind Negativzinsen bei bestehenden Verträgen aus Sicht des vzbv rechtswidrig.“ Noch dazu, wenn Negativzinsen gesetzlich verboten werden. Dann könnten die Banken an der Gebührenschraube drehen, etwa bei der Kontoführung. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das, dass der effektive Zins für diese Konten heute schon oft negativ ist.“

Quellen:
https://www.vzbv.de/pressemitteilung/verbot-von-strafzinsen-ist-eine-scheinloesung
Donnerstag, 22. August 2019

https://www.focus.de/finanzen/boerse/negativ-zins-falle-so-koennte-angela-merkel-die-enteignung-der-sparer-verhindern_id_11078339.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Donnerstag, 29. August 2019

Dienstag 27. August 2019, 16:26

Eine Online-Überweisung innerhalb Deutschlands muss innerhalb eines Bank-Arbeitstags abgewickelt werden. So sieht es der Gesetz vor. Aber warum dauert eine Online-Zahlung oft länger? Eine E-Mail oder ein Facebook-Posting beispielsweise werden in der Regel in Sekundenschnelle im Internet übertragen.

Begründung: Online-Überweisungen werden auf sehr umständlichen Wegen verarbeitet, berichtet das Digital-Magazin t3n. Die Systeme und die Technik sind veraltet.

Demnach sammeln die Banken täglich alle Überweisungsaufträge bis spätestens 18:15 Uhr. Dann werden diese an den Bankenverbund EBA Clearing (European Banking Association) weitergeleitet. Die Übertragung der Überweisungen findet dann nicht über das Internet statt. Dann muss unter anderem überprüft werden, ob das Geld überhaupt auf dem Konto des Absenders vorhanden ist usw.

Das Ziel für die Zukunft: Die alten Systeme auszutauschen und Echtzeitzahlungen zum Standard zu machen. In Ländern wie den Niederlanden hat man bereits damit begonnen.

Quelle:
https://www.chip.de/news/Online-Banking-Darum-dauert-es-so-lange-bis-das-Geld-ankommt_172362760.html
Dienstag, 27. August 2019. Von Salome Schwarz

Dienstag 20. August 2019, 18:07

Von September 2019 an müssen Online-Kunden zwei von drei Sicherheitskriterien nutzen, um ihr Bankgeschäft durchführen zu können.

Es handelt sich um den Identitätsnachweis eines Nutzers – um das Onlinebanking sicherer durchführen zu können. Deshalb kombiniert man zwei unterschiedlich unabhängige Komponenten (Faktoren). Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn man Geld am Geldautomaten abhebt, benutzt man die Bankkarte plus PIN, also zwei Faktoren. Die Zwei-Faktor-Authentisierung ist nur dann erfolgreich, wenn beide festgelegten Merkmale zusammen eingesetzt werden und korrekt sind.

Zwei von drei untenstehende Faktoren müssen in Zukunft kombiniert werden:

Wissen
Das erste Merkmal lautet “Wissen”. Einen Faktor, den nur der Nutzer kennt – zum Beispiel ein Passwort oder eine PIN.

Besitz
Das zweite Merkmal lautet “Besitz”. Einen Faktor, den nur der Nutzer besitzt – zum Beispiel ein Smartphone oder einen TAN-Generator.

Biometrische Merkmale
Die dritte Besonderheit bedeutet “biometrische Merkmale”. Damit ist einer Teil des Nutzers gemeint, – zum Beispiel einen Fingerabdruck oder die Iris eines Auges.

Quelle:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/onlinebanking-neues-verfahren-101.html
Mittwoch, 14. August 2019. Von Oliver Feldforth und Sandra Scheuring, HR

Freitag 16. August 2019, 11:30

Genau wie Sie eine gestohlene oder verlorene Girocard oder Kreditkarte sofort sperren lassen müssen, sollten Sie auch die SIM-Karte des Smartphones und den Tan-Generator unbedingt sperren lassen, wenn die Geräte abhanden kommen, so Stiftung Warentest.

Tipp: Achten Sie stets auf eine sichere Handy-Sperre!

Quelle:
https://www.test.de/Girokonto-im-Test-5069390-5137687/
Mittwoch, 7. August 2019

Montag 12. August 2019, 15:48

Immer öfter sucht man bei Unternehmen vergeblich nach einen persönlichen Ansprechpartner. Statt einer Telefonnummer findet man Chatbots (Chats) oder virtuelle Assistenten.

Deutsche Verbraucher stehen solchen automatisierten Service-Lösungen eher skeptisch gegenüber, wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) e. V. zeigt.

Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen ist der Meinung, dass die Digitalisierung den Kundenservice grundlegend, jedoch nicht nur zum Positiven verändert hat. So denken vor allem Befragte ab 50 Jahre (67 Prozent). Doch auch unter den 18 bis 29-Jährigen sind es immerhin 45 Prozent.

Warum es so ist? Die Befragten meinen, es läge daran, dass zuerst am Personal und im Service gespart wird (63 Prozent). 58 Prozent der Befragten bemängeln das Fehlen der direkten Erreichbarkeit von Unternehmen bei Anfragen oder Reklamationen.

Die Studie kommt zum Ergebnis: Für einen guten Kundenservice müssen digitale und persönliche Serviceangebote sinnvoll kombiniert werden. Gerade bei individuellen Problemen und komplexen Fragen ist gut geschultes Servicepersonal unverzichtbar. Das kann den entscheidenden Unterschied bei der Kundenzufriedenheit ausmachen.

Quelle:
https://www.der-bank-blog.de/deutsche-skeptisch-gegenueber-digitalem-kundenservice/studien/kundenservice-studien/37656214/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fwww.der-bank-blog.de%2Fdeutsche-skeptisch-gegenueber-digitalem-kundenservice%2Fstudien%2Fkundenservice-studien%2F37656214%2F&utm_content&utm_campaign=Der+Bank+Blog+Newsletter+Täglich

Montag 5. August, 2019. Von Dr. Hansjörg Leichsenring

Montag 05. August 2019, 17:44

Grundsätzlich darf eine Bank keine Vergütung verlangen, wenn sie keine Leistung für den Kunden erbringt. Somit darf eine Bank keine Gebühr dafür verlangen, dass sie eine Überweisung oder einen Lastschrifteinzug vom Kundenkonto nicht ausführt.

Bei fehlender Deckung auf dem Konto kann sie Überweisungen, die zu einer Überschreitung der eingeräumten Kreditlinie führen würde, dulden. Muss es aber nicht.

Die Bank ist aber dazu verpflichtet den Kunden mitzuteilen, wenn sie eine Überweisung nicht ausführt. Und dafür kann sie eine Gebühr verlangen.

Quelle:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/kosten_gebuehren_node.html

Dienstag 23. Juli 2019, 16:39

Sparkasse Nürnberg will rund 21.000 Sparverträge per Ende September kündigen. Es handelt sich um sogenannte Prämiensparverträge. Hierbei erhält der Bankkunde nicht nur einen bestimmten Zinssatz, sondern auch eine Prämie, die höher ausfällt, je länger der Vertrag läuft.

Die Sparkasse begründet die Auflösung der Sparverträge wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase. Die Nürnberger berufen sich auf ein Grundsatzurteil der BGH. Hier ging es um die Sparkasse Stendal. Der Bundesgerichtshof (BGH) gibt nun der Bank recht. Zwar dürften sie ihren Kunden nicht kündigen, solange die höchste Prämienstufe nicht erreicht wurde. Danach aber schon.

Die Verbraucherzentrale allerdings bezweifelt, ob die Kündignung der Prämiensparverträge grundsätzlich rechtmäßig sei. Denn das Gericht hat nur über einen Einzelfall entschieden. Die Verbraucherschützer empfehlen:

1. Widerspruch gegen die Kündigung einzulegen
2. Die Sparraten weiterhin zu zahlen
3. Die Wirksamkeit der Kündigung sachkundig überprüfen lassen (auch ob zu wenig Zinsen bezahlen wurden).

Quellen:
https://www.focus.de/finanzen/banken/nach-bgh-urteil-wegen-niedriger-zinsen-sparkasse-nuernberg-kuendigt-21-000-sparvertraege_id_10945124.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN
Sonntag, 21. Juli 2019

https://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/boerse-vor-acht/hr_22_07_2019_112.html
Von Montag 22. Juli 2019

Samstag 20. Juli 2019, 17:07

Diese Rufnummer sollten Sie sich merken: 116 116. Denn wenn Ihre Bankkarte oder Kreditkarte verloren gegangen ist, müssen Sie unbedingt Ihre Karte(n) sperren lassen.

Die zentrale Sperr-Notruf-Nummer lautet 116 116.

Sie ist rund um die Uhr erreichbar. Im Inland ist der Notruf kostenlos. Aus dem Ausland wählen Sie bitte die +49 116 116. Dieser Anruf ist gebührenpflichtig. Bei Diebstahl oder Raub: Anzeige bei der Polizei erstatten!

Wenn Sie anrufen sprechen Sie mit einem Automaten. Zuerst werden Sie nach der IBAN Ihrer Karte bzw. Kontos gefragt. Ansonsten werden nur Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können, gestellt.

Wenn Ihre Karte erfolgreich gesperrt ist, sind Sie ab sofort gegen Missbrauch versichert.

Um Zeit zu sparen, rufen Sie nach der Sperrung umgehend Ihre Bank an oder suchen Sie Ihre Bankfiliale auf. Dort können Sie Ersatzkarte(n) beantragen.

Quelle:
https://www.sperr-notruf.de/

_https://www.sparkasse.de/service/karte-sperren.html _

Dienstag 09. Juli 2019, 19:27

Was ist ein Video-Ident-Verfahren?
Manche Banken bieten zur Identifizierung der Kunden bei einer Kontoeröffnung ein
„Video-Ident-Verfahren“ an. Somit spart man sich den Weg in eine Filiale zu gehen oder an einem Post-Ident-Verfahren bei der Post mitzumachen.

Vorsicht! Auch Internetbetrüger nutzen das elektronische Verfahren zur Kontoeröffnung für sich aus. Unter falschem Vorwand bringen sie Menschen dazu, ihre persönlichen Daten preiszugeben und am Video-Ident-Verfahren teilzunehmen.

Tipps: Wie kann ich mich vor einer betrügerischen Kontoeröffnung schützen?
Beispiele wo es sich um eine Betrugsmasche handeln könnte:

Wenn einem mitgeteilt wird, dass bei einem Job-Bewerbungsverfahren kein persönlicher Kontakt möglich sei.

Sollen Sie an einem Video-Ident-Verfahren zur Kontoeröffnung teilnehmen, um sich für ein Jobangebot zu identifizieren? Machen Sie nicht mit! Ein Verfahren zur Kontoeröffnung hat nichts mit einem Bewerbungsverfahren zu tun.

Werden Sie aufgefordert das Video-Ident-Verfahren zu testen? Oder vorspielen, dass Sie ein Konto für sich selbst eröffnen wollen? Brechen Sie das Verfahren umgehend ab! Echte Jobangebote dieser Art werden im Internet nicht angeboten.

Quelle:
https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/Allgemeines/01_Video_Ident_Betrug.html?nn=7846988&id=12236470
Dienstag 26. März 2019