Wie lange dauert eine Überweisung in Deutschland?

Eine Inlandsüberweisung dauert einen Bankarbeitstag.

Und wenn es doch länger dauert? Woran könnte das liegen?

Eine Verzögerung kann folgende Gründe haben:

* Feiertage und Wochenendtage sind keine Bankarbeitstage. Zahlungen werden also außerhalb den normalen Geschäftstage nicht bearbeitet.

* Wenn man einen Überweisungsvordruck (d.h. beleghaft) am Schalter abgibt, dauert die Überweisung zwei Tage. Also einen Tag länger als bei Online- Überweisungen.

* Der Annahmeschluss (Cut-off-Zeitpunkt): Banken dürfen einen Zeitpunkt festlegen nach dem eingegehende Überweisungsaufträge nicht mehr am selben Tag ausgeführt werden müssen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Auftrag online oder mittels eines schriftlichen Vordrucks erteilt wurde.

In den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ oder in „Sonderbedingungen für
den Zahlungsverkehr“ können Sie nachlesen, wann der Annahmeschluss Ihrer
Bank festgelegt ist. Er ist in der Regel zwischen 17:00 – 20:00 Uhr. Bei den
Sparkassen beispielsweise zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.

Laut BaFin dürfen die genannten Fristen grundsätzlich nicht zum Nachteil der Kunden
abweichen (§ 675e Abs.1 BGB; zu den Ausnahmen siehe § 675e Abs.2 Satz 2, Abs. 3
und 4 BGB).

Quellen:
https://www.sparkasse.de/geld-leichter-verstehen/w/wie-lange-dauern-uberweisungen-
deutschland.html
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Zahlungsverkehr/zahlungsverkehr_node.html

[Dienstag 28. März 2017, 13:31]