Wie funktioniert die deutsche Einlagensicherung?

Falls eine Bank Pleite geht, schützt die sogenannte Einlagensicherung die Guthaben (Einlagen) der Kunden des betroffenen Geldinstituts. Die Einlagensicherung reduziert also das Risiko, dass die Bank das Geld der Kunden nicht zurückzahlen kann.

In Deutschland bedeutet das, dass das Guthaben auf Girokonto, Tagesgeld- oder Festgeldkonto für jeden Bankkunden pro Bank bis zu 100.000 Euro abgesichert ist (EU-Richtlinie 2009/14/EG; CELEX Nr: 32009L0014).

Ein Ehepaar ist auf derselben Bank mit 100.000 Euro pro Person abgesichert, in diesem Fall also 200.000 Euro, so Tenhagen, Chefredakteur des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip.

Achtung! Bei Niederlassungen von Banken in anderen Staaten gilt die Einlagensicherung des Landes, in dem sich der Hauptsitz der Bank befindet (vgl. Wikipedia).

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung

Bayern 2 , Tagesgespräch am Dienstag, 25. November 2014. „Strafzinsen und hohe Gebühren für Sparer: Fühlen Sie sich betrogen?“ Zur Gast: Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur.

Zum Nachhören unter: http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/tagesgespraech/tagesgespraech-650.html

[Dienstag 02. Dezember 2014, 12:37]