Tagesgeldkonten – kurz erklärt

Tagesgeldkonten sind besonders für Bankkunden geeignet, die eine Liquiditätsreserve benötigen oder ihr Geld kurzfristig parken wollen.

Der große Vorteil: Anleger können jederzeit über ihr Geld verfügen.
Nachteil: Die Banken können den Zins jederzeit ändern. Außerdem wird ein Referenzkonto benötigt.

So funktioniert es: Die gewünschte Anlagesumme überweist der Sparer auf das Tagesgeldkonto. Soll regelmäßig eine bestimmte Sparsumme angelegt werden, kann auch ein Dauerauftrag eingerichtet werden. Dazu benötigt der Bankkunde ein Referenzkonto, meist das eigene Girokonto, von dem die Summe abgebucht wird. Auch die spätere Rückzahlung erfolgt auf dieses Konto.

Die Bank stellt monatlich oder quartalsweise Kontoauszüge zu oder stellt sie online bzw. am Geldautomaten zur Verfügung. Zahlungsverkehr ist über Tagesgeldkonten normalerweise nicht möglich.

Achtung: Einlagensicherung

Seit 1. Januar 2011 beträgt die Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung in der gesamten Europäischen Union 100 000 Euro pro Anleger und Bank. Die meisten deutschen Banken sind im Insolvenzfall abgesichert. Dennoch sollte man insbesondere bei ausländischen Banken vorher die Einlagesicherung überprüfen.

Quelle: Focus-online. Freitag, 30.11.2012

[Montag 24. Dezember 2012, 13:24]