Marktlücke: Comeback der Bankfiliale

Unter dem Motto: „Love your bank at last“ (zur deutsch: Liebe deine Bank zu guter Letzt) setzt die junge britische Bank „Metro Bank“ auf das Geschäftsmodell: „Bankfiliale“. Im Gegensatz zu anderen Banken, die immer mehr Online-Strategien verfolgen, will das Geldinstitut bewusst auf guten Kundenservice vor Ort in Filialen („Stores“) bauen. Denn laut Ihrem Gründer Vernon Hill wird jede Kundenbeziehung im Kern in einem Geschäftslokal begründet.

Scheinbar eine Marktlücke: Erst kürzlich wurde die Metro Bank in einer GfK-Studie (Gesellschaft für Konsumforschung) als serviceorientierteste britische Bank ausgezeichnet. Die in 2010 gegründete Bank betreibt 55 Filialen in London. Mehr als 1,2 Mio. Konten wurden bislang bei der Bank eröffnet. Bis 2020 sind insgesamt 100, bis 2023 140-160 Filialen geplant. Das Geschäftsgebiet soll auf den Süden Englands, die Midlands und den Norden erweitert werden.

Alle Filialen der Metro Bank sind an sieben Tagen in der Woche geöffnet:

Montags bis Freitags von 8 bis 20 Uhr,
Samstags von 8 bis 18 Uhr und
an Sonn- und Feiertragen von 11 bis 17 Uhr

Quelle:
https://www.der-bank-blog.de/service-bankfilialen-differenzierungsmerkmal/retail-banking/37657/
Montag 22. Oktober 2018. Von Dr Hansjörg Leichsenring

[Mittwoch 24. Oktober 2018, 16:26]