Kostenfalle für Kartenzahler im Nicht-Euro-Ausland

Bezahlen oder Geld abheben mit Kredit- oder EC-Karte im Urlaub ist praktisch. Im Ländern außerhalb der Eurozone allerdings kann es teuer werden. Denn wer denkt schon in den Ferien an den Wechselkurs?

Ein Ausflug in die Schweiz genügt, um über 25 Euro Wechselgebühren für ein paar Kartenzahlungen zu „berappen“. Dabei ist die Schweiz ein Land, bei dem der Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken relativ stabil ist. Bei anderen Fremdwährungen können die Wechselkurse stärker schwanken.

Wie geht das? Wer im Ausland seine Rechnung mit einer deutschen Giro- oder Kreditkarte begleicht, der zahlt am Ende immer in Euro. Denn die heimischen Konten werden in Euro geführt. Beim Bezahlen in Hotels, in Geschäften oder an Geldautomaten wird Ihnen meist angeboten, den Zahlungsbetrag sofort in Euro umzurechnen.

Von der sofortigen Währungsumrechnung in Euro rät Tilo Schürer, Landesbank Berlin, ab. Für Verbraucher gibt es „zwei Risiken: einmal, dass ein ungünstiger Kurs zugrunde gelegt wird. Zum anderen können Zusatzkosten entstehen.“ Die Gebühren und der Wechselkurs müssen dem Kunden zwar angegeben werden, trotzdem ist es schwer die Rechnung und die Kosten auf die Schnelle zu überblicken.

Schürer empfiehlt:

  • Grundsätzlich die jeweilige Fremdwährung verwenden.

Quelle: www.dradio.de Verbrauchertipp vom 03.07.2013.

[Dienstag 09. Juli 2013, 23:39]