IBAN: Was passiert, wenn Bankkunden Fehler unterlaufen?

Ab 1. Februar dürfen Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften nur noch mit der internationalen Kontonummer IBAN erfolgen. Alle Zahlungen im alten Verfahren mit Bankleitzahl und Kontonummer dürfen die Geldinstitute dann nicht mehr akzeptieren.

Wenn Bankkunden nach 1. Februar dennoch Bankleitzahl und Kontonummer benutzen, werden beispielsweise Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt. Denn dann führt die Bank den Auftrag nicht mehr aus und es droht nicht nur der Zahlungsverzug, sondern auch Extra-Kosten durch Zinsen und Mahngebühren, erläutert Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin.

Aufpassen sollten Kunden auch beim Eintippen der IBAN. Denn wenn dem Verbraucher ein Zahlendreher passiert und das Geld auf dem falschen Empfängerkonto landet, muss der Kunde selbst dafür sorgen, dass er das Geld zurück erhält. Nach Angaben des Bankenverbandes soll eine zweistellige Prüfzahl, die durch einen komplizierten Algorithmus für jede IBAN ermittelt wird, Zahlendreher jeglicher Art jedoch verhindern.

Um möglichst wenig Fehler zu machen, empfiehlt die Bundesbank die IBAN in Vierer-Blöcke zu unterteilen.

Quelle:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finanzen/ab-1-februar-gilt-nur-noch-die-iban-aid-1.5684892
Dienstag, 12. Januar 2016
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/zahlungsverkehr-in-wenigen-tagen-wird-die-iban-zur-pflicht-14000899.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 Donnerstag, 7. Januar 2016. Von Kerstin Papon

[Dienstag 12. Januar 2016, 22:35]