Geldanlage: Gold im Tresor

Physisches Gold bringt zwar keine Zinsen, aber akuell sind die entgangenen Zinsen noch kaum der Rede wert. Gold war stets eine Notfallreserve außerhalb des Finanzsystems. Anleger können jederzeit zum Safe gehen, Barren oder Münzen holen und verkaufen. Der Zugriff auf Konten, Depots und Bargeld könnte hingegen versperrt sein – etwa beim Abstürzen der Computersysteme oder beim Pleitegehen der eigenen Bank.

Anlässlich der Zypernrettung, wo erstmals Spareinlagen in die Haftung für Pleitebanken genommen wurden, keine Utopie, so die Wirtschaftswoche. Laut Finanzexperte Faber liegt die Bedeutung von Gold also weniger in seinem Preis, als in seinem Besitz.

Gold ist die letzte steuerfreie Geldanlage

Laut Wirtschaftswoche können Anleger bis zu 15.000 Euro Gold völlig anonym kaufen. Noch dazu tauchen Barren und Münzen in keinem Depotauszug auf; die mit Barren besicherten börsennotierten Goldfonds dagegen schon. Zudem ist Gold als Anlage, anders als beispielsweise Silber, von der Mehrwertsteuer befreit. „Spekulationsgewinne können Anleger nach mindestens einem Jahr Haltedauer steuerfrei vereinnahmen. Auf Kursgewinne bei Goldzertifikaten und den meisten Goldfondskonstrukten wird dagegen Abgeltungsteuer fällig.“

Quelle: Frank Doll, www.wiwo.de/finanzen/, Donnerstag, 10. Oktober, 2013

[Montag 25. November 2013, 07:09]