Forschungsvereinbarung gekündigt

Nach heftiger Kritik von Datenschützern und Politikern hat das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) den Forschungsvertrag zur Datensammlung im Internet mit der Auskunftei Schufa gekündigt.

Dass das Institut für die Schufa doch keine Daten sammeln will, begründet der HPI-Direktor Christoph Meinel damit, dass das Vorhaben zu „Missverständnissen in der Öffentlichkeit“ geführt habe. Somit könne „ein solches wissenschaftliches Projekt nicht unbelastet und mit der nötigen Ruhe durchgeführt werden“, so Meinel weiter. Es sei außerdem falsch, dass es in den konkreten Forschungsvorhaben um das Ausspionieren von Geheimdaten gehe. Schließlich untersuche das HPI lediglich öffentliche Daten.

Quelle: AFP (Siehe auch: Aktuelle Meldung vom Do., 07. Juni 2012)

[Dienstag 12. Juni 2012, 22:51]