Finanztransaktionssteuer: Ein Geldregen versickert

Mit der Finanztransaktionssteuer wollten elf EU-Staaten den Bankensektor an den gigantischen Kosten der Finanzkrise beteiligen. Laut EU-Kommision sollte diese Art der Umsatzsteuer auf Börsengeschäfte 31 bis 35 Milliarden Euro einbringen. Weit gefehlt.

Die Finanzlobby hat „wieder mal ganze Arbeit geleistet“, so Ulrich Schäfer, Süddeutsche Zeitung. Von den ursprünglichen Steuerplänen ist nicht viel übriggeblieben. Von weitaus geringeren Steuereinnahme in Höhe von 3 Milliarden Euro im Jahr ist jetzt die Rede.

Massive Kritik der Banken an der Finanzmarktsteuer: Mit Steuersätzen von 0,1 % auf Aktien oder Anleihen, sowie 0,01 % auf spekulative Finanzprodukte, bremse man den Handel auf den Finanzmärkten aus. Damit würden sich viele Finanzgeschäfte einfach nicht mehr lohnen.

Quelle: n-tv.de. Mittwoch, 13. Februar 2013, Süddeutsche Zeitung. Samstag/Sonntag, 1./2. Juni, 2013. Dpa. Freitag, 24.Mai, 2013

[Donnerstag 06. Juni 2013, 20:08]