EU-Gesetz: Verbesserter Schutz des Ersparten

Ab Juli 2015 ändern sich die Sicherungssysteme für Ersparnisse, wenn Banken und Sparkassen in die Insolvenz gehen. Zugunsten der Kunden, so der Tagesspiegel.

Im Normalfall werden weiterhin bis zu 100 000 Euro pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung gedeckt. Dies gilt für Sparguthaben, Tages- und Festgelder sowie Guthaben auf Girokonten.

Neu ist: Der Bankkunde kommt schneller und einfacher an sein Geld. Laut Tagesspiegel, sieht das neue Gesetz „eine Rückerstattung durch den Einlagensicherungsfonds ohne Antrag und binnen sieben Arbeitstagen vor“. Bisher waren es 20 Arbeitstage.

Wer Geld im EU-Ausland angelegt hat, profitiert ebenso vom Gesetz, denn das regelt auch eine länderübergreifende Abwicklung. So kann ein deutscher Kunde, der beispielsweise Geld bei einer bankrotten französischen Bank deponiert hat, die Rückzahlung künftig über den deutschen Entschädigungsfonds abwickeln. Dieser rechnet dann mit den französischen Sicherungssystemen intern ab.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neues-sicherungssystem-fuer-ersparnisse-bankkunden-werden-besser-geschuetzt/11069898.html Donnerstag, 4. Dezember 2014 von Veronika Csizi

[Samstag 06. Dezember 2014, 13:12]