Drohung mit der Schufa: Was ist erlaubt?

Bei einer nicht bezahlten Rechnung dürfen Firmen nicht gleich mit einem Schufa-Eintrag drohen, so anwaltauskunft.de. Die Schufa darf nur informiert werden, wenn der Schuldner mindestens zwei Mahnungen erhalten hat. Zudem müssen zwischen erster Mahnung und Schufa-Meldung mindestens vier Wochen liegen.

Außerdem muss der Schuldner rechtzeitig über die drohende Meldung an die Schufa informiert werden und die Forderung nicht besprochen haben. Ansonsten setzen Mahnungen mit der Drohung eines Schufa-Eintrages die Verbraucher auf unfaire Weise unter Druck, so der Bundesgerichtshof.

Wie widerspreche ich einer Forderung?

Wenn man mit einer Rechnung oder Mahnung nicht einverstanden ist, kann man der Forderung einfach widersprechen. Es reicht aus, dem Gläubiger schriftlich mitzuteilen, dass die Forderung nicht berechtigt ist – am besten per Einschreiben.

Zugleich sollte man dem Gläubiger gegenüber erklären, dass man schon jetzt einer Weitergabe von eigenen Daten an die Schufa Holding AG widerspricht, erklärt die Berliner Rechtsanwältin Ulrike Westhauser.

Quelle:
https://anwaltauskunft.de/magazin/geld/kapital-steuern/950/drohung-mit-der-schufa-was-ist-zulaessig/

http://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/wirtschaftsrecht/die-macht-der-schufa-und-anderer-wirtschaftsauskunfteien_210_305272.html

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/banken-schufa-und-die-bonitaet-der-kampf-gegen-den-falschen-schufa-eintrag/11895206-all.html

[Mittwoch 23. September 2015, 07:23]