Dispo-Kredite: Banken senden Warnhinweise an Kunden

Ein überzogenes Girokonto ist ein lukratives Geschäft für die Banken. Schließlich verlangen die Geldinstitute durchschnittlich zehn Prozent Zinsen, wenn das Konto in den Miesen steht. Künftig sollen Banken ihre Kunden warnen und günstigere Alternativen statt teuren Dispo-Kredite anbieten.

Mittlerweile bieten Sparkassen zum Beispiel eine App mit Kontowecker an. So wird der Verbraucher per Mail oder SMS bei einer Überziehung gewarnt. Andere Geldinstitute drucken Warnhinweise auf die Kontoauszüge.

Auch beim Onlinebanking mahnt beispielsweise die Commerzbank ab Oktober, wenn das Konto ins Minus gerutscht ist. „Ihr Konto weist aktuell einen negativen Kontostand auf. Dafür bezahlen Sie Zinsen“, heißt es da. Nachfolgend die Frage ob der Dispo länger in Anspruch genommen werden soll. Wenn ja, rät die Bank, sollte über eine Alternative gesprochen werden. Auch die ING Diba hat reagiert. Ab September berät sie Kunden gleichzeitig per Post über Alternativen wie Rahmen- oder Ratenkredite.

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/banken-warnen-verbraucher-zahlen-teure-dispo-kredite-stoppen/10649178.html

[Montag 08. September 2014, 19:28]