Berechnung von Bankgebühren. Was ist erlaubt?

Grundsetzlich unterliegen Banken bezüglich ihrer Gebührengestaltung keinerlei Vorschriften.

Als Rechtsgrundlage für die Erhebung von Gebühren gilt der Vertrag zwischen dem Geldinstitut und dem Kunden. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bank ist die Höhe der Zinsen und Gebühren für die üblichen Kredite und Leistungen aufgelistet. Wenn ein Kunde einen dort aufgeführten Kredit oder eine andere Leistung in Anspruch nimmt, „gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preisaushang oder Preisverzeichnis angegebenen Zinsen und Entgelte.“

Für die darin nicht aufgeführten Leistungen bestimmt das Geldinstitut welche Gebühr angemessen ist.

Übrigens: Die BaFin hat kein Recht die Berechnung bestimmter Gebühren zu verbieten, der Höhe nach zu beschränken oder diese nach Recht und Gesetz zu prüfen.

Sollte der Kunde Zweifel haben, ob eine erhobene Gebühr berechtigt ist, kann er im Streitfall dies nur bei einem Gericht klären lassen.

Quelle: www.bafin.de

[Sonntag 04. August 2013, 15:03]