Auslaufmodel: Das kostenlose Girokonto

Immer mehr Kreditinstitute verlangen Gebühren für ihre Girokonten. Zumindest die Filialbanken, weil – so die Banken – die Zinsen so niedrig sind. So verharrt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei null; und null Zinsen heißt – null Gewinn.

Beispiele:

Die Stadtsparkasse München verlangt seit dem ersten Juli ab 2,95 Euro monatlich.

Die Hypo-Vereinsbank (HVB) stellt ihre Konten im Juli 2016 um. Je nachdem, ob Kunden im Internet ihr Geld verwalten, die Filiale aufsuchen oder im Ausland umsonst abheben möchten, kostet das zwischen 2,90 und 14,90 Euro im Monat.

Bei der Deutschen Bank kosten die Girokonten ab 4,99 Euro.

Bei die Raiffeisenbank München-Süd kostet es – sobald mehr als fünf Buchungen im Monat getätigt werden – ab 4,00 Euro.

Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg verlangt von Neukunden für das GiroPrivat-Konto künftig 6,95 Euro. Das Online-Konto bleibt bis zu einem Mindesteingang von 1250 Euro monatlich kostenlos, ansonsten sind 3,95 Euro monatlich fällig.

Bei der Münchner Bank kosten die Girokonten ohnehin ab 2,50 Euro.

Die Postbank bietet noch ein kostenloses Girokonto an, aber wohl nicht mehr lange. Papierüberweisungen kosten ohnehin Gebühren.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bankgebuehren-die-zeit-der-kostenlosen-bankkonten-ist-vorbei-1.3064189 Dienstag, 6. Juli 2016. Von Pia Ratzesberger

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-starnberg-ebersberg-kreissparkasse-erhoeht-ihre-konto-gebuehren-1.3057313

[Donnerstag 07. Juli 2016, 10:24]