Anlageberatung: Klartext im Beipackzettel

Produktinformationsblätter sollen Finanzprodukte wie Sparkonten und Aktienfonds beschreiben, erklären wie die Produkte funktionieren und über Chancen und Risiken aufklären.

Seit der Einführung dieser sogenannten Beipackzettel in Juli 2011/Juli 2012 standen sie unter Kritik. Der Vorwurf: Sie sind oft unvollständig, unrichtig oder enthielten unzulässige Angaben. Manche Informationen fehlten gar ganz.

Gemeinsam mit Verbraucherschützern und Regierungsvertretern haben Banken und Sparkassen nun eine Liste mit einfachen Formulierungen (Textbausteine) für die Produktinformationsblätter zusammengestellt. Laut FAZ wurden 131 Fachbegriffe „wie „Indexdisclaimer“, „Medium Term Note“, „Agio“ oder „Fix-Kupon-Anleihe““ entweder ganz gestrichen oder in verständliche Sprache übersetzt. Auch die Beschreibung zur Risikobewertung, zum Beispiel zur Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes einer Anlage und zu anfallenden Kosten, wurde klar benannt.

Die verbesserten Produktinformationsblätter sollen spätestens ab Dezember 2013 in den Geldinstituten ausliegen.

Quelle: www.faz.net, 02.09.2013

[Dienstag 03. September 2013, 22:10]