Anlageberatung: Geeignetheitserklärung statt Beratungsprotokoll

Ab Januar 2018 gilt die neue EU-Richtlinie namens Mifid II. Ziel ist es, Kunden vor Falschberatung und Abzocke besser zu schützen. Demnach dürfen Bankberater nur die für den Kunden geeigneten Produkte verkauft werden. Zudem müssen sämtliche Kosten übersichtlich aufgelistet werden.

Geeignetheitsprüfung

Künftig müssen telefonische Beratungsgespräche aufgezeichnet und fünf Jahre gespeichert werden. Der Kunde muß auf die Aufzeichnung des Gesprächs zu Beginn hingewiesen werden. Der Mitschnitt muss vor allem die Teile des Telefonats festhalten, in denen Risiken und Ertragschancen erläutert werden. Somit ist das erst 2010 eingeführte Beratungsprotokoll abgeschafft und durch eine sogenannte „Geeignetheitserklärung“ ersetzt. Diese wird nicht mehr gemeinsam von Berater und Kunde ausgefüllt, sondern vom Berater alleine nach dem Gespräch verfasst und verschickt.

Laut Finanztip läuft es beim Onlinebanken und Brokern etwas anders:

Hier hinterlegen Kunden im persönlichen Bereich bestimmte Angaben, unter anderem zu Vorkenntnisse und Risikotoleranz. Sollte der Sparer dann ein Wertpapier ordern, das diesen Zielen nicht entspricht, muss die Bank aktiv vor dem Geschäft warnen.

Tipps fürs Geldanlagegespräch:

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/service/anlagegespraech-bank-geld-anlegen-bankberater-100.html

Quellen:
http://www.finanztip.de/blog/neue-regeln-ab-2018-mehr-transparenz-beim-aktienkauf/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=KW201801&utm_content=Mailing_6984153#Details
Freitag, 5. Januar 2018. Von Sara Zinnecker

https://www.br.de/nachrichten/aenderungen-bei-bankberatung-100.html
Montag 8. Januar 2018. Von Anja Keber

[Donnerstag 11. Januar 2018, 18:42]