Abkassiert am Bargeldautomat

Auf Geldautomaten spezialisierte Unternehmen wie Euronet, Cardpoint oder IC Cash gehören zu keiner Bank. Sie leben davon Bargeld auszugeben.

Besonders dort, wo Sparkassenfilialen zusperren, füllen diese Firmen die Versorgungslücken auf. Aber anders wie beispielsweise die Sparkassen – die kommunal verankert sind und die Pflicht haben, die Bargeldversorgung zu gewährleisten, können die Drittanbieter ihre Gebühren gestalten wie sie es wollen. Oder wie es der Geschäftsführer von IC Cash, Kersten Trojanus, der Süddeutschen Zeitung gegenüber formuliert: „… die Gebühren an das Kundenumfeld“ anpassen.

So verlangt beispielsweise Euronet in einem Münchner Einkaufszentrum pauschal 4,99 Euro, zwei Kilometer weiter für die gleiche Leistung drei Euro mehr.

Quelle:
Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 28. Februar 2017. Von Felicitas Wilke

[Donnerstag 02. März 2017, 16:46]